Lügenpresse oder Realitätspresse

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Senexx
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Senexx » Do 11. Jul 2019, 09:02

sunny.crockett hat geschrieben:(11 Jul 2019, 08:58)

Richtig. Man muss sich auch die Wortwahl mancher Medien ansehen, wie sie versucht, dem Bürger ein schlechtes Gewissen zu machen, um auch negative Entwicklungen zu schlucken.

Aktuelles Beispiel ein Spiegel-Artikel zum Islam.


https://www.spiegel.de/panorama/gesells ... 76787.html

Genauso hätte man schreiben können:
- Die Hälfte der Bevölkerung sieht im Islam die Ablehnung westlicher Werte
- Die religiöse Toleranz gegenüber dem Islam gefährdet über Jahrzehnte erkämpfte Frauenrechte
- Die Bevölkerung empfindet die schlechte Integrationsbereitschaft von Muslimen als negativ
- Der importierte Antisemitismus bereitet Grund zur Sorge

Stattdessen wird hier Kritik am Islam gleich wieder mit "demokratiefeindlich" und "intolerant" gleichgesetzt.

Der Spiegel sägt am Ast auf dem er sitzt, der demokratischen Toleranz.

Schon aus Eigeninteresse müssten sie ganz vorne in der Reihe derjenigen stehen, die dem trojanischen Pferd "Multikulti" Einhalt gebieten.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Teeernte » Do 11. Jul 2019, 09:46

Senexx hat geschrieben:(11 Jul 2019, 09:02)

Der Spiegel sägt am Ast auf dem er sitzt, der demokratischen Toleranz.

Schon aus Eigeninteresse müssten sie ganz vorne in der Reihe derjenigen stehen, die dem trojanischen Pferd "Multikulti" Einhalt gebieten.


Man rutscht in Richtung Online.. da reichen Klicks und SCHLEICHWERBUNG...

...Verwendung der Werbeform Native Advertising, bei der sich Werbebeiträge nicht optisch von redaktionellen Beiträgen unterscheiden. Die Werbebeiträge werden von Bento-Mitarbeitern für Werbekunden verfasst und im Bento-Layout veröffentlicht. Sie werden nicht als Werbung oder Anzeige bezeichnet, sondern lediglich mit einem grünen Rahmen und einer Markierung als „Sponsored Post“ gekennzeichnet.

Noch 2014 wurde Native Advertising in einem Spiegel-Artikel als „bewusste Irreleitung der Leser“ und „riskanter Tausch von Glaubwürdigkeit gegen Geld“ bezeichnet.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Senexx » Do 11. Jul 2019, 09:49

Teeernte hat geschrieben:(11 Jul 2019, 09:46)

Man rutscht in Richtung Online.. da reichen Klicks und SCHLEICHWERBUNG...

Wiki spon.

Bento ist Werbung? Muss ich mal darauf achten.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon schokoschendrezki » Do 11. Jul 2019, 11:06

sunny.crockett hat geschrieben:(11 Jul 2019, 08:58)
Stattdessen wird hier Kritik am Islam gleich wieder mit "demokratiefeindlich" und "intolerant" gleichgesetzt.

Die Passage, in der man dergleichen vielleicht herauslesen könnte, geht so:
Auf Dauer schädlich für die Demokratie seien hingegen dogmatische, rigide Glaubensvorstellungen und Intoleranz gegenüber anderen Religionen. Hier sieht die Untersuchung Anlass zur Sorge. Denn: Die Hälfte der Befragten empfindet den Islam als Bedrohung. In Ostdeutschland, wo wenig Muslime leben, fallen die Vorbehalte stärker aus als im Westen. So wollen laut Erhebung 30 Prozent im Osten und 16 Prozent im Westen keine Muslime als Nachbarn.

Solche abgrenzenden, ablehnenden Haltungen könnten die demokratische politische Kultur gefährden, warnte Pickel.

Das ist die Ansicht der Bertelsmann-Stiftung bzw. die des Studienautors, des Religionssoziologen Pickel. Das Thema des Artikels ist nicht "der Islam" sondern eine "Bertelsmann-Studie zu Demokratie und religiöser Toleranz".

Ich möchte mir nicht vorstellen, wo der Journalismus in Deutschland endet, wenn er in die Hände von Leuten gerät, denen solche Genauigkeiten gleichgültig sind.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Ger9374 » Do 11. Jul 2019, 11:42

Die Deutschen sehen den Islam als BEDROHUNG,
und was tut unsere Realitätsferne Regierung , sie trägt den Sorgen ihres Volkes nicht im geringsten Rechnung!
Sie ignoriert Volkes immer stärker geäußerten Unwillen über den Einfall Islamischer Wirtschaftsmigranten !
Einen Scheiss geben die Parteien auf Volkes Stimme, bis die Menschen auf die Strasse gehen und als Nazis beschimpft werden .
Zuletzt geändert von Skeptiker am Do 11. Jul 2019, 12:53, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: MOD: Beleidigende Ausdrucksweise entfernt
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Kohlhaas » Do 11. Jul 2019, 19:13

Teeernte hat geschrieben:(10 Jul 2019, 21:41)

...Sag - welchen Erkenntnisgewinn hat - wo die Tat stattfand...
...Sag - welchen Erkenntnisgewinn hat....dass die Tat stattfand...
...Sag - welchen Erkenntnisgewinn hat...Information über die Tat ?

Da hast Du wichtige Fragen gestellt. Die Frage "...dass die Tat stattfand"... ist der Auslöser polizeilicher Ermittlungen. Die Frage, "wo" sie stattfand und "wie" sie abgelaufen ist, ist der erste und wichtigste Anlass für die Ermittler, herauszufinden "wer" die Tat begangen haben könnte.

Und jetzt sag Du großer Held der reinen Wahrheit uns allen mal, welche Relevanz die "Nationalität" eines mutmaßlichen Täters dabei haben könnte!

Die Frage der Nationalität ist nur dann relevant, wenn jemand der Meinung ist, dass alle Ausländer Vergewaltiger und Mörder sind. Lässt sich das eigentlich statistisch belegen?

Wohl nicht. Deshalb stimme ich dir voll zu, wenn Du schreibst:

Erkenntnis ?

Es ...hat bei Manchen eh keinen Zweck.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Teeernte » Do 11. Jul 2019, 19:33

Kohlhaas hat geschrieben:(11 Jul 2019, 19:13)

Da hast Du wichtige Fragen gestellt. Die Frage "...dass die Tat stattfand"... ist der Auslöser polizeilicher Ermittlungen. Die Frage, "wo" sie stattfand und "wie" sie abgelaufen ist, ist der erste und wichtigste Anlass für die Ermittler, herauszufinden "wer" die Tat begangen haben könnte.

Und jetzt sag Du großer Held der reinen Wahrheit uns allen mal, welche Relevanz die "Nationalität" eines mutmaßlichen Täters dabei haben könnte!

Die Frage der Nationalität ist nur dann relevant, wenn jemand der Meinung ist, dass alle Ausländer Vergewaltiger und Mörder sind. Lässt sich das eigentlich statistisch belegen?

Wohl nicht. Deshalb stimme ich dir voll zu, wenn Du schreibst:


Was mainst Du - warum MEDIEN >> NEWS - NACHRICHTEN bringen ? Warum Kriminalität ?

Du meinst also - Der Leser in Rostock interessiert - ob die Polizei in Stuttgart arbeitet - wenn berichtet wird - wen sie da festgenommen hat ?

Die FRAGE ist - welche RELEVANZ die NEWS an sich hat ?

Zur Taufe von Baby Archie trägt Herzogin Catherine ein rosafarbenes Kleid von Stella McCartney. Das hochgeschlossene Dress ist mit einer großen Schleife um den Hals verziert und wird mit schönen Puffärmeln geschneidert. Dazu kombiniert Kate rote Wildleder-Pumps von Gianvito Rossi sowie eine Sonderanfertigung des beliebten "Pillbox"-Huts von Juliette Botterill Millinary für rund 500 Euro. Doch nicht alles an diesem Look scheint eine Neuanschaffung für Archies Taufe zu sein
https://www.gala.de/beauty-fashion/fash ... 85160.html

Warum wird hier auf ein rosafarbenes Kleid hingewiesen - Milliarden Menschen werden das nicht tragen (Männer) ....und die Mädchen im Busch können sich das nicht leisten.

Man könnte den Namen der Mutter weglassen ...und beim Baby den Vornamen.....ausserden - TAUFE - ist nicht Multikulturell - da muss man doch mal drauf hinweisen- dass nur 10 % der Weltbevölkerung noch getauft werden eine Minderheit !

Eine Schleife um den Hals - ja da sollte man die armen Kinder benennen , die hier die Seide produzieren....und bei den Wildleder-Pumps auf die armen TIERE hinweisen - die ihre HAUT hinhalten müssen.

Nur guuuuut - dass man hier auf die Nationalität verzichtet hat.....das hätt ja keiner gewusst - woher die kommen.....


GEVATTER - die Bringen ALLES was sich nur drucken lässt - ob relevant oder nicht .....ENTSCHEIDET der Konsument !
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Kohlhaas » Do 11. Jul 2019, 20:22

Teeernte hat geschrieben:(11 Jul 2019, 19:33)

Was mainst Du - warum MEDIEN >> NEWS - NACHRICHTEN bringen ? Warum Kriminalität ?

Du meinst also - Der Leser in Rostock interessiert - ob die Polizei in Stuttgart arbeitet - wenn berichtet wird - wen sie da festgenommen hat ?

Was ist denn das für eine absurde Frage? Was sollte es die Polizei in Stuttgart interessieren, wie die Bürger in Rostock eine polizeiliche Maßnahme finden? Was sollte es die Presse interessieren, ob die Bürger in Rostock Informationen der Polizei in Stuttgart für wahr halten? Die Diskussion hier im Forum zeigt doch überdeutlich, dass es eine Menge Menschen gibt, die belegte Informationen als falsch bezeichnen und überzeugt sind, dass anderslautende "Informationen", die durch genau gar nichts belegt werden, wahr sind.

Die FRAGE ist - welche RELEVANZ die NEWS an sich hat ?

Abgesehen davon, dass es keine "News an sich" gibt: Genau das war die Frage, die ich gestellt hatte. Welchen Erkenntnisgewinn bringt es Dir, die Nationalität eines Täters oder eines Tatverdächtigen zu kennen? Du hast diese Frage nicht beantwortet. Warum ist es Dir so wichtig, zu wissen, ob z.B. ein Vergewaltiger syrischer oder deutscher Herkunft ist?

GEVATTER - die Bringen ALLES was sich nur drucken lässt - ob relevant oder nicht .....ENTSCHEIDET der Konsument !

Und das soll jetzt die Erklärung dafür sein, dass die Nationalität des Vergewaltigers genannt werden muss? Im Übrigen: Wenn der Konsument über all das entscheiden würde, dann wären Deine Forderungen nach Offenlegung der Herkunft doch längst erfüllt. Sind sie aber nicht. Also muss es in der Berichterstattung noch andere Motive geben, die sich nicht so einfach mir niederen Beweggründen erklären lassen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Teeernte » Do 11. Jul 2019, 20:39

Kohlhaas hat geschrieben:(11 Jul 2019, 20:22)

Was ist denn das für eine absurde Frage? Was sollte es die Polizei in Stuttgart interessieren, wie die Bürger in Rostock eine polizeiliche Maßnahme finden? Was sollte es die Presse interessieren, ob die Bürger in Rostock Informationen der Polizei in Stuttgart für wahr halten? Die Diskussion hier im Forum zeigt doch überdeutlich, dass es eine Menge Menschen gibt, die belegte Informationen als falsch bezeichnen und überzeugt sind, dass anderslautende "Informationen", die durch genau gar nichts belegt werden, wahr sind.


Abgesehen davon, dass es keine "News an sich" gibt: Genau das war die Frage, die ich gestellt hatte. Welchen Erkenntnisgewinn bringt es Dir, die Nationalität eines Täters oder eines Tatverdächtigen zu kennen? Du hast diese Frage nicht beantwortet. Warum ist es Dir so wichtig, zu wissen, ob z.B. ein Vergewaltiger syrischer oder deutscher Herkunft ist?


Und das soll jetzt die Erklärung dafür sein, dass die Nationalität des Vergewaltigers genannt werden muss? Im Übrigen: Wenn der Konsument über all das entscheiden würde, dann wären Deine Forderungen nach Offenlegung der Herkunft doch längst erfüllt. Sind sie aber nicht. Also muss es in der Berichterstattung noch andere Motive geben, die sich nicht so einfach mir niederen Beweggründen erklären lassen.


Warum interpretierst Du in meine Sätze Sachen - die Keinen ....ausser Dich interessieren.


Schreiberling//Fotojournalist bringt jede Info, die er hat. 50 Cent die Zeile (Blocksatz).

Ich konsumier das Medium, das mir überlässt - welche News mit welchem Inhalt für mich relevant ist.

Mit Meldungen....dass in Fernost ein Jutebehältnis mit örtlich bevorzugter Nahrung umgefallen ist...reisst keinen vom Hocker.... :D :D :D

Sollte ein Medium vorZENSIEREN - muss ich das "N_D" nicht lesen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon sunny.crockett » Do 11. Jul 2019, 20:40

Kohlhaas hat geschrieben:(11 Jul 2019, 20:22)
Und das soll jetzt die Erklärung dafür sein, dass die Nationalität des Vergewaltigers genannt werden muss?


Warum hat dann die deutsche Presse statt der orginal-Version "4 deutsch-türkische Vergewaltiger" überhaupt von "Vier deutschen Vergewaltigern" und nicht einfach von "Vier Vergewaltigern" gesprochen? Dann wäre die Nationalität weg gewesen. Stattdessen hat man nur das "Türken" gestrichen, also warum nicht auch das "Deutsche" ?
Hast du da eine Erklärung ?
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Teeernte » Do 11. Jul 2019, 22:01

sunny.crockett hat geschrieben:(11 Jul 2019, 20:40)

Warum hat dann die deutsche Presse statt der orginal-Version "4 deutsch-türkische Vergewaltiger" überhaupt von "Vier deutschen Vergewaltigern" und nicht einfach von "Vier Vergewaltigern" gesprochen? Dann wäre die Nationalität weg gewesen. Stattdessen hat man nur das "Türken" gestrichen, also warum nicht auch das "Deutsche" ?
Hast du da eine Erklärung ?


Original---

Bei ihnen soll es sich nach Berichten spanischer Medien unter Berufung auf die Ermittler um Bundesbürger türkischer Herkunft handeln.

(DOPPELPASS MACHT DOPPELT SPASS)

Spanier müssen für Solch Text nicht Lügen/Verschweigen/Verdecken....Ermittler dürfen NOCH die Wahrheit melden....und haben keine Berichtsverbote.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Senexx » Do 11. Jul 2019, 22:04

sunny.crockett hat geschrieben:(11 Jul 2019, 20:40)

Warum hat dann die deutsche Presse statt der orginal-Version "4 deutsch-türkische Vergewaltiger" überhaupt von "Vier deutschen Vergewaltigern" und nicht einfach von "Vier Vergewaltigern" gesprochen? Dann wäre die Nationalität weg gewesen. Stattdessen hat man nur das "Türken" gestrichen, also warum nicht auch das "Deutsche" ?
Hast du da eine Erklärung ?

Tja, warum wohl? Die Antwort liegt doch auf der Hand.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Teeernte » Do 11. Jul 2019, 22:40

Senexx hat geschrieben:(11 Jul 2019, 22:04)

Tja, warum wohl? Die Antwort liegt doch auf der Hand.


>>>...Vergewaltigung einer 18-jährigen Deutschen in Cala Rajada .... Warum man hier das Geschlecht, das Alter und die Herkunft des Opfers berichtet hat ???

Stimmt ja - TÄTERSCHUTZ geht hier in D immer vor Opferschutz....
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Sören74 » Fr 12. Jul 2019, 00:00

sunny.crockett hat geschrieben:(11 Jul 2019, 08:58)

Aktuelles Beispiel ein Spiegel-Artikel zum Islam.


Was danach folgt, ist eine Zusammenstreichung des Spiegel-Artikels, ohne dieses kenntlich zu machen. Das halte ich für eine Irreführung der Leser. Der Charakter des Artikels wird erheblich verändert, wenn man nach Belieben Texte zwischen den Sätzen weglässt, ohne das kenntlich zu machen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Sören74 » Fr 12. Jul 2019, 00:03

Ger9374 hat geschrieben:(11 Jul 2019, 11:42)

Die Deutschen sehen den Islam als BEDROHUNG,
und was tut unsere Realitätsferne Regierung , sie trägt den Sorgen ihres Volkes nicht im geringsten Rechnung!
Sie ignoriert Volkes immer stärker geäußerten Unwillen über den Einfall Islamischer Wirtschaftsmigranten !
Einen Scheiss geben die Parteien auf Volkes Stimme, bis die Menschen auf die Strasse gehen und als Nazis beschimpft werden .


Was ist denn konkret "Volkes Stimme", wenn die eine Hälfte im Islam eine Bedrohung sieht und die andere Hälfte eher nicht? Ich halte es hingegen für realitätsfern zu glauben, dass das Volk eine einheitliche Meinung zur Religion hat.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Sören74 » Fr 12. Jul 2019, 00:04

Teeernte hat geschrieben:(11 Jul 2019, 20:39)

Warum interpretierst Du in meine Sätze Sachen - die Keinen ....ausser Dich interessieren.


Lach, der war jetzt gut. ;) Das erlebe ich bei Dir in Bezug auf meine Postings ständig. :D
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Teeernte » Fr 12. Jul 2019, 08:33

Am Donnerstagabend veröffentlichten Vorstand und Aufsichtsrat die gemeinsam begründete Stellungnahme zum Angebot des US-Finanzinvestors KKR. Darin empfehlen sie den Springer-Aktionären, ihre Wertpapiere zu veräußern. Das 84-seitige Dokument verrät außerdem einiges über die Zukunft der Welt als täglich gedruckte Zeitung.


https://www.horizont.net/medien/nachric ... ien-176114

Nun - gestern standen wir vor einem Abgrund ....heute sind wir da einen Schritt weiter-

Es wird wohl ein UMDENKEN in der Redaktion geben....oder "Die WELT" ist tot.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Julian » Fr 12. Jul 2019, 08:53

Kohlhaas hat geschrieben:(09 Jul 2019, 20:01)

Die Selbstverpflichtungen der Presse schreiben vor, dass über die Nationalität eines Täters/Tatverdächtigen nur dann berichtet werden soll, wenn das Vergehen "typisch" für eine bestimmte Ethnie ist.


Generell gilt, dass Selbstverpflichtungen der Presse erst einmal nichts über die Richtigkeit des Vorgehens aussagen. Sie sagen nur aus, dass man sich auf bestimmte Ideale geeinigt hat. So etwas kann auch einem falschen Zeitgeist geschuldet sein und darf auch kritisiert werden.

Im Pressekodex ist zu lesen:
Richtlinie 12.1 – Berichterstattung über Straftaten
In der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der
Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen
Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen
Fehlverhaltens führt. Die Zugehörigkeit soll in der Regel nicht erwähnt werden, es sei
denn, es besteht ein begründetes öffentliches Interesse. Besonders ist zu beachten,
dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

https://www.presserat.de/fileadmin/user ... RL12.1.pdf

Ziffer 12 und die zugehörige Richtlinie 12.1 enthalten kein Verbot, die Zugehörigkeit
von Straftätern und Verdächtigen zu Minderheiten zu erwähnen. Sie verpflichten die
Redaktion jedoch, in jedem einzelnen Fall verantwortungsbewusst zu entscheiden,
ob für die Nennung einer Gruppenzugehörigkeit ein begründetes öffentliches
Interesse vorliegt oder die Gefahr der diskriminierenden Verallgemeinerung
überwiegt.
Reine Neugier – egal ob angenommen oder tatsächlich vorhanden, egal, ob
individuell oder kollektiv – ist kein geeigneter Maßstab für presseethisch
verantwortliche Abwägungsentscheidungen. Auch die Nennung einer
Gruppenzugehörigkeit durch Quellen, etwa durch Behörden, entbindet die
Redaktionen nicht von ihrer eigenständigen presseethischen Verantwortung.
Vermutungen über den Zusammenhang zwischen Gruppenzugehörigkeiten und
Taten müssen von Tatsachen gestützt sein. Bloße Spekulationen und Hörensagen
sind insofern keine Grundlage für verantwortliche Berichterstattung.
Für ein begründetes öffentliches Interesse an der Nennung der Zugehörigkeit von
Tätern oder Tatverdächtigen zu einer Gruppe oder Minderheit kann unter anderem
jedoch sprechen, wenn zumindest einer der folgenden Sachverhalte vorliegt:
• Es liegt eine besonders schwere oder in ihrer Art oder Dimension
außergewöhnliche Straftat vor.
Beispiele: Terrorismus, Organisierte Kriminalität, Mord, Folter,
Sprengstoffanschlag (z.B. auf den BVB-Mannschaftsbus 2017).
• Eine Straftat wird aus einer größeren Gruppe heraus begangen, von der ein
nicht unbeachtlicher Anteil durch gemeinsame Merkmale wie ethnische,
religiöse, soziale oder nationale Herkunft verbunden ist.
Beispiel: Die Ereignisse der Kölner Silvesternacht 2015/16.
• Die Biografie eines Täters oder Verdächtigen ist für die Berichterstattung über
die Straftat von Bedeutung
Beispiel: Täter ist Flüchtling und hat auf seiner Migration bereits vergleichbare
Straftaten begangen.
• Der Zusammenhang zwischen Form oder Häufigkeit einer Straftat und der
Gruppenzugehörigkeit von Tätern oder Verdächtigen selbst ist Gegenstand
der Berichterstattung.
Beispiel: Die Redaktion thematisiert den Handel mit bestimmten Drogen an
bestimmten Plätzen durch Täter einer bestimmten Gruppe.
• Ein Straftäter oder Tatverdächtiger hat die eigenständige Struktur seiner
Herkunftsgruppe für die Tatausführung benutzt.
Beispiele: Der Täter nutzt ausländische Absatzwege für Diebesgut. Besondere
Clan-Strukturen ermöglichen erst die Begehung von Straftaten (Ehrenkodex,
Schweigeverpflichtungen, Solidaritätszwang usw.). Ein Verdächtiger flüchtet
unter Ausnutzung von Strukturen in sein oder aus seinem Herkunftsland.
• Die Gruppenzugehörigkeit eines Tatverdächtigen hat eine besondere
Behandlung im Ermittlungsverfahren zur Folge.
Beispiel: Ein Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehl wegen Fluchtgefahr, da die
ausländische Staatsangehörigkeit des Verdächtigen ein Absetzen ins Ausland
erleichtern würde. Bei einem Verdächtigen mit deutscher Staatsangehörigkeit
wäre im vergleichbaren Fall kein Haftbefehl erlassen worden.

• Während eines Strafverfahrens wird die Gruppenzugehörigkeit eines
Verdächtigen durch Verfahrensbeteiligte in besonderem Maße thematisiert.
Beispiel: In einem Strafprozess wegen schwerer Körperverletzung bleibt es
nicht bei der bloßen Nennung der Staatsangehörigkeit des Angeklagten bei
der Feststellung der Personalien. Zudem plädiert die Verteidigung für ein
mildes Strafmaß, weil sich der Angeklagte bei der Tatbegehung an den
Traditionen der Konfliktregulierung seiner Gruppe orientiert habe.
Auf der anderen Seite besteht das Risiko einer diskriminierenden
Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens durch die Nennung einer
Zugehörigkeit, wenn zumindest eines der folgenden Kriterien zutrifft:
• Durch die Nennung der Gruppenzugehörigkeit oder Herkunft oder durch
die Verknüpfung mit abwertenden Begriffen oder Formulierungen werden
lediglich diskriminierende Stereotype bedient oder Gruppen verunglimpft.
• Die Gruppenzugehörigkeit wird unangemessen herausgestellt, etwa durch
Erwähnung in der Überschrift oder Wiederholungen.
• Die Gruppenzugehörigkeit wird als bloßes Stilmittel benutzt.
Stets hilfreich ist es, wenn Leser die Entscheidung der Redaktion aus dem
Beitrag selbst heraus nachvollziehen können.

https://www.presserat.de/fileadmin/user ... RL12.1.pdf

Ich kann das alles nicht nachvollziehen. Die Medien scheinen sich hier als Volkserzieher aufspielen zu wollen, die selbst entscheiden, was sie dem dummen Volk zumuten können und was nicht. Die Angst ist, dass das dumme Volk Vorurteile gegen Minderheiten entwickelt. Die Presse fühlt sich in der Pflicht, nicht etwa, vollständig und objektiv zu berichten, sondern die Bürger zu belehren. Dazu soll die Presse Informationen verheimlichen.

Sprich: Man soll nicht berichten, was ist (das angebliche SPIEGEL-Motto), sondern, was sein soll - und wenn Informationen nicht ins Bild der Multi-Kulti-Ideologie passen, sollen sie weggelassen werden. Für mich ist das das Gegenteil eines liberalen Verständnisses von Presse- und Informationsfreiheit. Es ähnelt eher der Gängelung und der Nachrichtenkontrolle im Kommunismus, auch wenn es hier auf einer Selbstverpflichtung beruht.

Und so kommt es, dass die Nationalität wie selbstverständlich genannt wird, wenn es um "Deutsche" geht, wie bei der Vergewaltigung durch deutsche Staatsangehörige türkisch-kurdischer Herkunft auf Mallorca. Denn die Botschaft ist: Seht, wozu Deutsche fähig sind! Seht doch, dass Deutsche genauso an Gruppenvergewaltigungen beteiligt sind wie "Flüchtlinge"!

Haben Sie ansonsten eine Begründung, warum bei der frühen Berichterstattung die deutsche Staatsangehörigkeit bei den Mallorca-Tätern in fast allen Medien an prominenter Stelle genannt und gleichzeitig der kurdische Migrationshintergrund verschwiegen wurde?

Kohlhaas hat geschrieben:(09 Jul 2019, 20:01)Beispiel im vorliegenden Fall: Wenn es Belege dafür geben würde, dass bulgarische Jugendliche signifikant häufig Sexualdelikte begehen, dann wäre die Info, dass es sich bei den Tätern um bulgarische Jugendliche gehandelt haben soll, für die Berichterstattung relevant gewesen. Meines Wissens gibt es aber keine statistische Erhebung darüber, dass Bulgaren häufiger vergewaltigen als zum Beispiel Deutsche. Welche Bedeutung hat es für die Berichterstattung, die Nationalität des Täters/Tatverdächtigen mitzuteilen, wenn vergleichbare Straftaten in jeder anderen ethnischen Gemeinschaft in gleicher Häufigkeit vorkommen?


Hier scheint mir ein Zirkelschluss vorzuliegen: Wenn man sich nicht mit der Ethnie von Tätern befassen darf, wird man auch nicht zu dem Schluss kommen, dass die eine oder andere gehäuft an bestimmten Straftaten beteiligt ist. Diese politischen Korrektheit betrifft ja leider nicht mehr nur die Medien, sondern auch die Strafverfolgungsbehörden, die immer weniger Informationen herauszugeben scheinen.

Aus der PKS geht hervor, dass Ausländer allgemein stark überrepräsentiert sind bei Vergewaltigungen, insbesondere bei Gruppenvergewaltigungen. Wir reden hier nicht von einer Überrepräsentation von 20% oder 50%, sondern von einem Vielfachen, und auch nicht von einem Faktor von 2 oder 3, sondern mindestens von einer ganzen Größenordnung mehr. Bei Gruppenvergewaltigungen war dies so auffällig, dass die Statistik dazu offenbar nicht mehr veröffentlicht wird.

Gruppenvergewaltigungen durch minderjährige Täter sind extrem ungewöhnlich. Liegt es nicht nahe zu fragen, wie die Kinder und Jugendlichen sozialisiert wurden? Liegt es nicht nahe, Parallelen zu ziehen zu anderen Fällen, wie es sogar die FAZ tut?

Unklar blieb einstweilen, ob die mutmaßlichen Täter das Geschehen mit ihren Handys gefilmt haben. Bei Gruppenvergewaltigungen geschieht das häufig. So wie im Fall, der sich im April 2018 in Velbert ereignete. Dort überfielen acht – ebenfalls aus Bulgarien stammende Jugendliche – ein 13 Jahre altes Mädchen und missbrauchten es sexuell.

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 74411.html

Nach der Gruppenvergewaltigung einer 13-Jährigen in Velbert im Frühjahr 2018 sind alle Urteile gegen die acht zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilten Jugendlichen rechtskräftig.[...] Die bulgarischstämmigen Jugendlichen im Alter 14 und 17 Jahren waren teils zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden.

https://rp-online.de/nrw/staedte/mettma ... d-42747435

Und bitte beachten: Die mutmaßlichen Gruppenvergewaltiger von Mallorca würden, hätten Sie das Verbrechen in Deutschland begangen, selbstverständlich unter deutschen Staatsangehörigen aufgeführt. So wird es selbstverständlich bei den Sinti gemacht, die tatsächlich in Deutschland vor einiger Zeit verurteilt wurden. Dies verzerrt die Statistik noch weiter.

Gruppenvergewaltung auf Mallorca durch deutsche Staatsangehörige kurdischer Herkunft:
Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer Deutschen auf Mallorca haben Hunderte Demonstranten auf der Baleareninsel gegen sexuelle Gewalt protestiert.
[...] Wegen des jüngsten Sexualdelikts sitzen zwei Deutsche ohne Möglichkeit auf Kaution in Untersuchungshaft. Zwei weitere Deutsche, die im Zusammenhang mit der Tat festgenommen worden waren, wurden am Wochenende vom zuständigen Gericht zunächst auf freien Fuß gesetzt.

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 75334.html

Könnte bei diesen "Deutschen" nicht die Frauenverachtung eine Rolle spielen, die im Nahen und Mittleren Osten grassiert? Wie kommt man als Presse darauf, dieses Detail wie die FAZ nicht zu berichten?

Über die in U-Haft auf Mallorca sitzenden mutmaßlichen Vergewaltiger von Cala Rajada werden immer mehr Einzelheiten bekannt. Laut mehreren hessischen Regionalzeitungen handelt es sich um Personen aus Bad Hersfeld und Bebra. Nach Informationen der Hersfelder Zeitung spielten die Brüder Serhat und Azad K. sowie Baran D. in der vergangenen Saison für einen A-Ligisten im Osten des Kreises. Yakub E. war für einen Klub in Bebra aktiv. Sie kämen aus ordentlichen Familien, seien aber in Schule und Ausbildung mitunter respektlos gegenüber Frauen aufgetreten.

Die Familienangehörigen der Männer kurdischer Herkunft sind unterdessen von den Vorwürfen schockiert.

https://www.mallorcamagazin.com/nachric ... essen.html

Gruppenvergewaltung im Ruhrgebiet durch deutsche Staatsangehörige mit Sinti-Herkunft:
Den fünf jungen Angeklagten - sie sind zwischen 17 und 24 Jahre alt - wirft die Staatsanwaltschaft vor, immer wieder Schülerinnen an entlegene Orte gefahren und sie gemeinsam in wechselnder Konstellation zum Sex gezwungen zu haben.

Alle fünf stammen aus Sinti-Gemeinschaften. Ihre Familien leben seit vielen Generationen in Deutschland und im Ruhrgebiet. Das muss man wissen, um die Motive und das Verhalten einiger der Angeklagten zu verstehen.

So wurden am Mittwoch vor dem Landgericht Essen plötzlich Aspekte einer Parallelgesellschaft deutlich, die auch den Vorsitzenden Richter Volker Uhlenbrock sichtlich überraschten.

https://www.derwesten.de/staedte/essen/ ... 21589.html

Ähnliches gilt für bulgarische und rumänische Staatsangehörige: Auch hier müsste man nach ethnischen Bulgaren und Rumänen auf der einen und Sinti und Roma auf der anderen Seite differenzieren.

Dies hat seine Berechtigung, denn die Probleme mit dieser Volksgruppe sind aus meiner Sicht real, während es mit ethnischen Rumänen und Bulgaren keine solchen Probleme gibt. Es hat meiner Meinung nach tatsächlich etwas mit deren Kultur und der Sozialisierung ihrer Kinder zu tun.

Warum müssen wir eigentlich erdulden, dass sich einige Einwanderer und Flüchtlinge so aufführen? Warum lässt man solche Leute überhaupt ins Land? Warum werden sie nicht nach der ersten Straftat abgeschoben? Warum wird nicht thematisiert, dass wir selbst in der zweiten und dritten Generation noch ein Problem haben? Warum spricht niemand über diese Langzeitfolgen von Einwanderung? Warum wird all dies von den Medien unter den Teppich gekehrt?

Kohlhaas hat geschrieben:(09 Jul 2019, 20:01)
Du hast völlig Recht: Solche Informationen werden in diesen Fällen nicht veröffentlicht, um zu verhindern, dass der "unbedarfte Leser" (!) irgendwelche wilden "Schlüsse" (!) zieht. Verantwortlich dafür ist auch nicht die Presse. "Verantwortlich" ist die Polizei. Es ist nämlich die POLIZEI, die darüber Bescheid weiß, ob die Nationalität eines Tatverdächtigen öffentlich gemacht werdern sollte oder nicht. Die Polizeibeamten sind auch diejenigen Menschen, die am besten beurteilen können, ob die Ethnie des Täters/Tatverdächtigen etwas mit dem Motiv zu tun haben könnte. In der jüngeren Vergangenheit ist die Polizei zumindest in meiner Gegend dazu übergegangen, bei bestimmten Vergehen, die von bestimmten "interessierten Gruppen" gern als "typisch" angesehen werden, explizit mitzuteilen, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen Deutschen handelt.

Du bist tatsächlich der Meinung, dass die Presse "lügt", wenn sie nicht bei jedem Vergehen die Herkunft des mutmaßlichen Täters benennt? Soll jedesmal bei einer Polizeimeldung auch hinzugefügt werden: "Der Verdächtige ist Deutscher...."?

Und da behauptest Du, dass "die Presse" ganz allgemein "lügt", wenn sie Dir nicht jedesmal die Nationalität und die Herkunft des mutmaßlichen Täters mitteilt? Liefer doch erstmal Belege dafür, dass Deine Kenntnis der NAtionalität des Täters irgendwie relevant ist.


Würden Sie zustimmen, dass Einwanderung, Asyl und Fluchtbewegungen sehr wichtige Themen in der politischen Debatte in Deutschland waren und sind?

Zur Diskussion darüber gehört meiner Meinung nach dazu, dass die Bürger informiert werden über die positiven und negativen Folgen von Einwanderung und der multikulturellen Gesellschaft. Wie sollen Bürger Entscheidungen treffen, etwa an der Wahlurne, wenn sie nicht das vollständige Bild sehen können, ja, nicht dürfen?

Man kann ja für Masseneinwanderung und Multikulti sein, sollte dann aber auch über die möglichen Folgen Bescheid wissen. Alles andere wäre doch unehrlich. Man kann doch nicht nur über die positiven Folgen berichten und die negativen systematisch ausblenden.

Viel konkreter geht es doch auch beim diskutierten Fall in Mülheim darum, warum die Tatverdächtigen denn überhaupt in Deutschland sind. Worin besteht ihr Recht, sich hier aufzuhalten? Warum wurde einer der Tatverdächtigen - ein Intensivtäter - nicht schon längst abgeschoben?

Dies sind hochpolitische Fragen, die nur durch die Nennung und Diskussion der Herkunft der Täter überhaupt erst ermöglicht werden. Der SPIEGEL verhindert solch eine politische Diskussion; er verhindert, dass die Politiker, die für die Lage bei der Einwanderung verantwortlich sind, tatsächlich Rechenschaft ablegen müssen.

Tatsächlich musste der SPIEGEL inzwischen seine Berichterstattung ergänzen. Andere Medien hatten über die Nationalität der Tatverdächtigen berichtet, deswegen kam eine politische Diskussion in Gang, über die nun auch der SPIEGEL berichtet. Wenn es nach dem SPIEGEL gegangen wäre, hätte man diese Diskussion unter den Teppich gekehrt, mit dem höheren Sinn, das Ideal der multikulturellen Gesellschaft, für das der SPIEGEL und andere Hauptstrommedien beständig trommeln, nicht zu beschädigen.

Im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung in Mülheim an der Ruhr prüft die Stadt, ob eine Rückführung der Verdächtigen nach Bulgarien möglich ist. Drei 14-Jährige und zwei Zwölfjährige stehen im Verdacht, am Freitagabend eine 18-Jährige in einem Waldstück vergewaltigt zu haben.

Stadtsprecher Volker Wiebels sagte, man wolle ausloten, ob die Freizügigkeit der Familien der fünf Verdächtigen bezüglich ihres Aufenthalts eingeschränkt werden könne.

Nach EU-Recht sei eine Rückführung aus Deutschland im Grundsatz möglich, wenn "jemand keine Arbeit hat, keine Arbeit sucht und auch nicht nachweisen kann, dass er eine sucht", sagt Wiebels.

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 76938.html

Dass wir hier insgesamt ein viel größeres Problem mit dieser Ethnie haben, dürfte doch inzwischen fast jedem klar sein, nachdem auch einige Medien relativ offen darüber berichten.
Jedes Jahr suchen bulgarische und rumänische Staatsangehörige ihr Glück in Deutschland. Viele von ihnen arbeiten hart - oft in Branchen, in denen Deutsche nicht mehr arbeiten wollen. Sie sind eine wichtige Stütze für die deutsche Wirtschaft – etwa in der Fleischbranche. Doch es gibt auch Probleme mit der Zuwanderung aus Südosteuropa. Denn zugezogene Familien nutzen trickreich die Sozialsysteme aus und kassieren so ordentlich ab.
[...]
Die alteingesessenen Anwohner beschweren sich dagegen über Müll, Lärm und Radau.
[...]
Bolintin-Vale - das ist eine Kleinstadt 30 Kilometer westlich von Bukarest. Im dortigen Roma-Viertel fällt die große Anzahl an Autos mit Hallenser Kennzeichen auf. "Mindestens 1.000 Leute sind nach Halle gegangen - nur von hier", sagt ein Mann. Ein anderer erklärt, warum es so viele Schrotthändler in Halle gibt: "Das Jobcenter hat gesagt, wenn ihr Geld wollt, dann müsst ihr ein Gewerbe machen." Also habe jemand angefangen, als Schrotthändler zu arbeiten.

https://www.mdr.de/nachrichten/politik/ ... g-100.html

Nach Bekanntwerden der Gruppenvergewaltigung kommen nun auch plötzlich andere, ähnliche Fälle ans Licht, die die Polizei zuvor verheimlicht hatte.
Nach den erschütternden Berichten über die Gruppenvergewaltigung in Mühlheim kommt nun ein weiterer Fall ans Licht. In Wanne-Eickel sollen bereits im Mai zwei minderjährige Jungen (13 und 14) ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt haben.

https://www.tag24.de/nachrichten/vergew ... en-1130343

Und auch der Umgang mit den tatverdächtigen Bulgaren wird nun beleuchtet:
Der Fall um die Gruppenvergewaltigung trifft eine weitere Person besonders hart, ruft Erinnerungen ins Gedächtnis. Die Bild (Bezahlinhalt) hat mit der 52-jährigen Irene M. gesprochen. Ihre Tochter soll vor 10 Monaten von Georgi S. und seinen Freunden auf einem Spielplatz sexuell belästigt worden sein.

https://www.derwesten.de/staedte/muelhe ... 02195.html
Victrix causa deis placuit, sed victa Catoni
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 12. Jul 2019, 09:40

Teeernte hat geschrieben:(12 Jul 2019, 08:33)

https://www.horizont.net/medien/nachric ... ien-176114

Nun - gestern standen wir vor einem Abgrund ....heute sind wir da einen Schritt weiter-

Es wird wohl ein UMDENKEN in der Redaktion geben....oder "Die WELT" ist tot.


In dem 221-Seiten starken "Angebot" des Finanzinvestors KKR heißt es dazu, "die Fortführung des Geschäftsbereichs WELT-Gruppe" stehe
... unter der Voraussetzung einer angemessenen Steuerung der jährlichen Ergebnissituation.


:p Das hat mir gefallen! Soo vornehm mit der Zaunlatte zu winken.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Ger9374 » Fr 12. Jul 2019, 10:10

Wird die Welt Berichterstattung jetzt richtiger Journalismus,
So mit Objektivität und so;-))
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!

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