Die Zukunft der SPD

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 7. Sep 2019, 13:01

yogi61 hat geschrieben:(07 Sep 2019, 12:56)

Ja, kann man auch in der Bildzeitung nachlesen, hat allerdings nichts mit diesem Strang zu tun.

Sieht die Linke doch selber, das braucht man ihr nicht notwendigerweise vorlesen.

Die Alternative zur SPD ist eine Koalition ohne SPD. Das ist dann Schwarzgrün.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » Sa 7. Sep 2019, 13:05

DarkLightbringer hat geschrieben:(07 Sep 2019, 13:01)

Sieht die Linke doch selber, das braucht man ihr nicht notwendigerweise vorlesen.

Die Alternative zur SPD ist eine Koalition ohne SPD. Das ist dann Schwarzgrün.


Leider hast Du nicht begriffen, dass es in diesem Strang um die Zukunft der SPD geht. Die definiert sich nicht über Regierunsbeteiligungen, dazu ist die Partei viel zu alt und geschichtsträchtig. Wundern tun mich solche Aussagen bei der Depolitisierung der letzten dreissig Jahre und bei der X-ten GroKo allerdings dann auch nicht besonders. :|
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 7. Sep 2019, 13:23

yogi61 hat geschrieben:(07 Sep 2019, 13:05)

Leider hast Du nicht begriffen, dass es in diesem Strang um die Zukunft der SPD geht. Die definiert sich nicht über Regierunsbeteiligungen, dazu ist die Partei viel zu alt und geschichtsträchtig. Wundern tun mich solche Aussagen bei der Depolitisierung der letzten dreissig Jahre und bei der X-ten GroKo allerdings dann auch nicht besonders. :|

Das war ja eben einer der zentralen Gedanken der Linken - die Zukunft der SPD.
Dass sie sich nunmehr über die eigene Zukunft Gedanken machen zu müssen glaubt, steht ja auf einem anderen Blatt.

Die SPD hat ein hohes Potential und ist eine der ältesten Parteien der Welt, das stimmt.
Eine fortgesetzte Anti-SPD-Strategie ist aber eben das, was im eigentlichen Sinne "depolitisiert".

Politischer wäre es doch zu sagen, Schwarzgrün ist gut, weil.... Oder Naturschutz geht vor der sozialen Frage, weil....

Die Zukunft der SPD wird an Inhalten hängen, weniger an parteitaktischen Spielchen. Da ist das Potential.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon lili » Sa 7. Sep 2019, 13:27

Ich denke die SPD wird sich auflösen müssen.
,,Was sind unsere geistreichen und gebildeten Subjekte größenteils? Hohnlächelte Sklavenbesitzer und selber - Sklaven." Das unwahre Prinzip unserer Erziehung"

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » Sa 7. Sep 2019, 13:28

DarkLightbringer hat geschrieben:(07 Sep 2019, 13:23)

Das war ja eben einer der zentralen Gedanken der Linken - die Zukunft der SPD.
Dass sie sich nunmehr über die eigene Zukunft Gedanken machen zu müssen glaubt, steht ja auf einem anderen Blatt.

Die SPD hat ein hohes Potential und ist eine der ältesten Parteien der Welt, das stimmt.
Eine fortgesetzte Anti-SPD-Strategie ist aber eben das, was im eigentlichen Sinne "depolitisiert".

Politischer wäre es doch zu sagen, Schwarzgrün ist gut, weil.... Oder Naturschutz geht vor der sozialen Frage, weil....

Die Zukunft der SPD wird an Inhalten hängen, weniger an parteitaktischen Spielchen. Da ist das Potential.


Man muss den Naturschutz nicht von sozialen Fragen abkoppeln. Man kann sich in einem reichen Land auch sicher Naturschutz auf die Fahnen schreiben und das sozial verträglich gestalten. Es gibt in diesem Land genügend Menschen und Unternehmen, die man dafür zur Kasse bitte kann,ohne das ihnen das besonders weh tut.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » Sa 7. Sep 2019, 13:29

lili hat geschrieben:(07 Sep 2019, 13:27)

Ich denke die SPD wird sich auflösen müssen.


Das denke ich eher nicht. :D
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon lili » Sa 7. Sep 2019, 13:32

yogi61 hat geschrieben:(07 Sep 2019, 13:29)

Das denke ich eher nicht. :D


Ok sie bleiben unter 5%.
,,Was sind unsere geistreichen und gebildeten Subjekte größenteils? Hohnlächelte Sklavenbesitzer und selber - Sklaven." Das unwahre Prinzip unserer Erziehung"

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 7. Sep 2019, 13:46

yogi61 hat geschrieben:(07 Sep 2019, 13:28)

Man muss den Naturschutz nicht von sozialen Fragen abkoppeln. Man kann sich in einem reichen Land auch sicher Naturschutz auf die Fahnen schreiben und das sozial verträglich gestalten. Es gibt in diesem Land genügend Menschen und Unternehmen, die man dafür zur Kasse bitte kann,ohne das ihnen das besonders weh tut.

So ähnlich deutet das Habeck auch an, ein durchaus sympathischer Junge.

Aber ohne SPD fehlt dir was. ;) Eine kritische Stimme sagte beispielsweise: Wer die Fleischfrage stellt, stellt damit die soziale Frage.

Schwarzgrün ist im Grunde konservativer als viele glauben mögen. Nicht die Unternehmen werden zur Kasse gebeten werden, sondern die Pendler, Familien, Arbeitnehmer und die untere Mittelschicht.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » Sa 7. Sep 2019, 13:51

DarkLightbringer hat geschrieben:(07 Sep 2019, 13:46)

So ähnlich deutet das Habeck auch an, ein durchaus sympathischer Junge.

Aber ohne SPD fehlt dir was. ;) Eine kritische Stimme sagte beispielsweise: Wer die Fleischfrage stellt, stellt damit die soziale Frage.

Schwarzgrün ist im Grunde konservativer als viele glauben mögen. Nicht die Unternehmen werden zur Kasse gebeten werden, sondern die Pendler, Familien, Arbeitnehmer und die untere Mittelschicht.


Warten wir es doch mal ab. Fakt ist ja erst einmal, dass die ewigen GroKos und auch das neoliberale Bündnis davor eben nichts für die von Dir erwähnten Gruppen getan hat,eher im Gegenteil. Und scheiss auf die Pendler, wersich irgendwo auf dem Land ne Spiesser-Bude besorgt, der soll meinetwegen auch zahlen, wenn er mit seiner Krebsschleuder in die Stadt fährt und ein paar Krebserkrankungen weniger, wenn dann der Fleischkonsum mal irgendwann stagnieren sollte,wäre jetzt ja auch nicht so schlimm.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 7. Sep 2019, 14:23

yogi61 hat geschrieben:(07 Sep 2019, 13:51)

Warten wir es doch mal ab. Fakt ist ja erst einmal, dass die ewigen GroKos und auch das neoliberale Bündnis davor eben nichts für die von Dir erwähnten Gruppen getan hat,eher im Gegenteil. Und scheiss auf die Pendler, wersich irgendwo auf dem Land ne Spiesser-Bude besorgt, der soll meinetwegen auch zahlen, wenn er mit seiner Krebsschleuder in die Stadt fährt und ein paar Krebserkrankungen weniger, wenn dann der Fleischkonsum mal irgendwann stagnieren sollte,wäre jetzt ja auch nicht so schlimm.

Die SPD als das moderne und soziale Gesicht der Koalition, wie Barley das nennt, hat viel für die erwähnten Schichten getan - es hat nur nicht immer die Trends in den Nachrichten angeführt.

Wenn eine Sahra Wagenknecht - gewiss nicht meine engste Freundin - nunmehr erkennt, dass es nicht noch einer weiteren Partei bedarf, die sich ausschließlich um elitäre Fragen einer urbanen Lifestyle-Community kümmert, liegt sie richtig.

Die einfachen Pendler können sich nicht alle zwei Jahre ein neues Auto kaufen - was der nachdenkliche Habeck zumindest mit einem leichten Stirnrunzeln zu quittieren scheint, während der hippen Mensa-Jugend das freilich egal ist. Man hat ja E-Scooter und den Steuerzahler stellt man sich allenfalls als soziales Konstrukt vor.

Schwarzgrün ist das Modell der 1950-er Jahre: Den Fleischbraten gibt es nur sonntags, die Kids der Industriebarone können aber fliegen oder segeln.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Teeernte » Sa 7. Sep 2019, 14:29

DarkLightbringer hat geschrieben:(07 Sep 2019, 14:23)

Die SPD als das moderne und soziale Gesicht der Koalition, wie Barley das nennt, hat viel für die erwähnten Schichten getan - es hat nur nicht immer die Trends in den Nachrichten angeführt.

Wenn eine Sahra Wagenknecht - gewiss nicht meine engste Freundin - nunmehr erkennt, dass es nicht noch einer weiteren Partei bedarf, die sich ausschließlich um elitäre Fragen einer urbanen Lifestyle-Community kümmert, liegt sie richtig.

Die einfachen Pendler können sich nicht alle zwei Jahre ein neues Auto kaufen - was der nachdenkliche Habeck zumindest mit einem leichten Stirnrunzeln zu quittieren scheint, während der hippen Mensa-Jugend das freilich egal ist. Man hat ja E-Scooter und den Steuerzahler stellt man sich allenfalls als soziales Konstrukt vor.

Schwarzgrün ist das Modell der 1950-er Jahre: Den Fleischbraten gibt es nur sonntags, die Kids der Industriebarone können aber fliegen oder segeln.


Für welche Personengruppe steht die Spd ....(tritt sie vorrangig ein ) ???

....und das sind die NEUEN Wähler.

Die "Alten" Stammwähler sterben langsam aus.

Ein "Gesicht" der Koalition ???? Die SPD versucht sich im Coca Cola - Weihnachtsmann ....ganzjährig. (Rote Nase inklusive)
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » Sa 7. Sep 2019, 14:35

DarkLightbringer hat geschrieben:(07 Sep 2019, 14:23)

Die SPD als das moderne und soziale Gesicht der Koalition, wie Barley das nennt, hat viel für die erwähnten Schichten getan - es hat nur nicht immer die Trends in den Nachrichten angeführt.

Wenn eine Sahra Wagenknecht - gewiss nicht meine engste Freundin - nunmehr erkennt, dass es nicht noch einer weiteren Partei bedarf, die sich ausschließlich um elitäre Fragen einer urbanen Lifestyle-Community kümmert, liegt sie richtig.

Die einfachen Pendler können sich nicht alle zwei Jahre ein neues Auto kaufen - was der nachdenkliche Habeck zumindest mit einem leichten Stirnrunzeln zu quittieren scheint, während der hippen Mensa-Jugend das freilich egal ist. Man hat ja E-Scooter und den Steuerzahler stellt man sich allenfalls als soziales Konstrukt vor.

Schwarzgrün ist das Modell der 1950-er Jahre: Den Fleischbraten gibt es nur sonntags, die Kids der Industriebarone können aber fliegen oder segeln.


Die Wahrheit liegt wohl dazwischen. Im Moment lungern schon ziemlich viele Deppen an den Flughäfen herum und düsen zu Schnäppchen-Preise zu Destinationen mit denen sie gar nichts anfangen können. Was soll schon ein Gartenzwergbesitzer oder Parzellist in Barcelona,Rom oder London. Die werden doch nur geistig überfordert und dort beklaut und ausserdem verstopfen sie dort nur die Innenstädte. Es wäre besser sie bleiben aug ihren Parzellen,saufen ne Kiste Oettinger und hauen sich das Lidl-Billigfleisch auf ihren Super-Grill den sie in Raten abstottern und wie gesagt, dass mit dem nur noch Sonntagsbraten würde die Onkologie-Stationen des Landes auch entlasten.
Man darf auch mal die positiven Sachen erwähnen, finde ich.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 7. Sep 2019, 14:41

Teeernte hat geschrieben:(07 Sep 2019, 14:29)

Für welche Personengruppe steht die Spd ....(tritt sie vorrangig ein ) ???

....und das sind die NEUEN Wähler.

Die "Alten" Stammwähler sterben langsam aus.

Ein "Gesicht" der Koalition ???? Die SPD versucht sich im Coca Cola - Weihnachtsmann ....ganzjährig. (Rote Nase inklusive)

Coca Cola kommt fast schon hin, es ist ja eine Brause, die im Volk häufig vorkommt. ;)

Ansonsten für: Pendler, Eltern, Wohnungsnehmer, Rentner, Mittelschichtler, Familien, Arbeitnehmer und Demokraten.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Teeernte » Sa 7. Sep 2019, 14:48

DarkLightbringer hat geschrieben:(07 Sep 2019, 14:41)

Coca Cola kommt fast schon hin, es ist ja eine Brause, die im Volk häufig vorkommt. ;)

Ansonsten für: Pendler, Eltern, Wohnungsnehmer, Rentner, Mittelschichtler, Familien, Arbeitnehmer und Demokraten.


Schon ma lmit denen geredet ? ...die MEISTEN ...über 80 % sehen DAS nicht so....

Der Weihnachtsmann - ist so eine ART - GESCHENKONKEL - von dem man abhängig ist . Es gibt von DEM keine Hilfe fürs spätere Leben....

Man wird abhängig von den "milden" Gaben.

....und wenn man auf eigenen Füssen steht - kann man selbst Weihnachtsmann "spielen".
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Gen_Y » Sa 7. Sep 2019, 14:53

Teeernte hat geschrieben:(07 Sep 2019, 14:29)

Für welche Personengruppe steht die SPD?


Tja. Das ist die Frage.
Die deutsch-türken in Bayern wählen mittlerweile die Grünen bzw. CSU.
Junge Menschen mit geweiteten Ohrläppchen wählen die Linke oder die Grünen.
Steuerzahler mit Familien wählen von AfD über FDP/FW hin zur Union.
Die Bourgeoisie wählt Grüne/Union.
Vereinsmeier und Jungrentner mit Schrebergarten wählen AfD/Union.
Hartzer wählen die Linke.
BWL-Studenten mit Slim-Fit-Anzug wählen Philipp Amthor (Union).
Smombies & Social-Media-Opfer wählen Grüne.

Bleibt nur das Altersheim. Gesine Schwan wäre also als Repräsentantin geeignet.
Wie wohl Kühnert, Schwesig, Lauterbach und Chebli zur SPD kamen? Haben wahrscheinlich zu viel Geld für die Linke. Wobei das Wagenknecht auch nicht an der Mitgliedschaft gehindert hat.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 7. Sep 2019, 14:55

Teeernte hat geschrieben:(07 Sep 2019, 14:48)

Schon ma lmit denen geredet ? ...die MEISTEN ...über 80 % sehen DAS nicht so....

Der Weihnachtsmann - ist so eine ART - GESCHENKONKEL - von dem man abhängig ist . Es gibt von DEM keine Hilfe fürs spätere Leben....

Man wird abhängig von den "milden" Gaben.

....und wenn man auf eigenen Füssen steht - kann man selbst Weihnachtsmann "spielen".

Der Weihnachtsmann, das ist die Produktivkraft, zuweilen auch als auszunehmende Gans verstanden.

Aber bitte, wenn Habeck mal von den Überschriften zu den Details kommen mag und sich AKK im echten Sturm zu bewähren hätte, dann schauen wir mal, was die gute alte Tante SPD beim Kaffeetrinken so zu sagen hat.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » Sa 7. Sep 2019, 14:56

Gen_Y hat geschrieben:(07 Sep 2019, 14:53)

Tja. Das ist die Frage.
Die deutsch-türken in Bayern wählen mittlerweile die Grünen bzw. CSU.
Junge Menschen mit geweiteten Ohrläppchen wählen die Linke oder die Grünen.
Steuerzahler mit Familien wählen von AfD über FDP/FW hin zur Union.
Die Bourgeoisie wählt Grüne/Union.
Vereinsmeier und Jungrentner mit Schrebergarten wählen AfD/Union.
Hartzer wählen die Linke.
BWL-Studenten mit Slim-Fit-Anzug wählen Philipp Amthor (Union).
Smombies & Social-Media-Opfer wählen Grüne.

Bleibt nur das Altersheim. Gesine Schwan wäre also als Repräsentantin geeignet.
Wie wohl Kühnert, Schwesig, Lauterbach und Chebli zur SPD kamen? Haben wahrscheinlich zu viel Geld für die Linke. Wobei das Wagenknecht auch nicht an der Mitgliedschaft gehindert hat.


Das Altersheim wird aber in den nächsten Jahrzehnten erhebliche Stimmanteile haben und sie auch nutzen. Wäre nicht schlecht, wenn die SPD dort hineinspringt.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Teeernte » Sa 7. Sep 2019, 15:10

yogi61 hat geschrieben:(07 Sep 2019, 14:56)

Das Altersheim wird aber in den nächsten Jahrzehnten erhebliche Stimmanteile haben und sie auch nutzen. Wäre nicht schlecht, wenn die SPD dort hineinspringt.


Ab Pflegegrad 3.... genau wie die SPD.

Warum wohl - wollen die sich nicht auf Werktätige/kleine Beamte besinnen - ihre ehemaligen Mitglieder//Stammwähler ?

Das ist eine Sache - die ich NICHT verstehe...an der Westpolitik. :D :D :D
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 7. Sep 2019, 15:12

yogi61 hat geschrieben:(07 Sep 2019, 14:56)

Das Altersheim wird aber in den nächsten Jahrzehnten erhebliche Stimmanteile haben und sie auch nutzen. Wäre nicht schlecht, wenn die SPD dort hineinspringt.

Entpolitisierung bemängeln und Boulevard betreiben - so macht man Politik heute.
;)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Elser » So 8. Sep 2019, 13:34

Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe den Eindruck als wenn die alte SPD am Ende ist. Die echten Sozialdemokraten haben die Partei anscheinend verlassen, so dass vornehmlich nur noch Versorgunssuchende, selbst in der Basis, in Ihr vorhanden sind. Sie halten sich bisher noch als Mehrhaltsbeschaffer an den Versorgungströgen, aber auch das ist scheint bald vorbei zu sein. Es reicht einfach nicht mahr immer nur darüber nachzudenken was man dem Wahler SAGEN muss, damit der die SPD wieder wählt. Gesagtes wird nur Glaubwüdigen geglaubt ! Die Linke scheint mir auch keine echte Alternative zur alten SPD zu sein. Ich habe den Eindruck dass hier im Westen fast nur noch unfahige Berufsverlierer und im Osten größenteil prakmatische Scheinsozialisten vorhaden sind.

Der ganze alte rechte Seeheimer-Schröder-Dreck muss komplett weg. Der kann sich dann ja als "Neue Union Deutschlands" oder so, wieder neu aufstellen. Wir brauchen, meiner Ansicht nach, eine völlig neue sozialdemokratische Partei. Eine neue politische Heimat derer, die mit der Bezeichnung "Soziale Marktwirtschaft" noch etwas anfangen können. Vielleicht ganz neu als "Sozialkontrolliere Marktwirtschaft" beschrieben. Ausgestattet mit einer intelligenten und glaubwürdigen Vorsitzenden, wie z.B. Sahra Wagenknecht, und neuen sinnvollen Zielen wie z.B. die Verstaatlichung von Banken und Versicherungen und die Einrichtung von Bürgerversicherungen für Rente und Krankheit, sowie einem glaubwürdiges Konzept für eine zukunftstaugliche Ökoplitik, wäre sie locker wieder eine potente 45%-Partei.

Vielleicht NSPD (Neue...) oder USPD (Unabhangige. [vom Großkapital]) oder aber vielleicht als Partei der kontrollierten Marktwirtschaft (PKM). Na.....?

Elser

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