Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

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Teeernte
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Teeernte » Di 31. Okt 2017, 18:37

X3Q hat geschrieben:(31 Oct 2017, 14:13)

Warum in größer Höhe? Warum nicht in Oberflächennähe?

--X


Die ErderwärmerTheologie lehrt - dass das CO2 in der Höhe - natürlich Man-Made die Erde erwärmt.

Du willst DAS doch nicht in Frage stellen. ??
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Teeernte
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Teeernte » Di 31. Okt 2017, 18:40

Ebiker hat geschrieben:(31 Oct 2017, 14:18)

Deutschland hat bisher 500 Milliaden € für EE ausgegeben ....


Wieviel CO2 wurde dafür eingespart ?

NICHTS. Null -

Natürlich kann man das VERDOPPELN.... :D :D in Zukunft.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon X3Q » Di 31. Okt 2017, 21:25

Teeernte hat geschrieben:(31 Oct 2017, 18:37)

Die ErderwärmerTheologie lehrt - dass das CO2 in der Höhe - natürlich Man-Made die Erde erwärmt.

Lehrt sie nicht. Aber so ein Unsinn kommt halt zustande wenn man es nicht versteht.

--X
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 31. Okt 2017, 22:59

Da wiederholt Teeernte diese Fakenews ohne zu zucken. :p

Ebiker mit ideologisch bedingter Leseschwäche behauptet "Deutschland hat bisher 500 Milliaden € für EE ausgegeben .... " Nun ja wer nicht so recht lesen kann, wird wohl dies eher nicht so richtig "rüberbringen" :
Welt N24 Daniel Wetzel hat geschrieben:(10.10.2016) Das Institut für Wettbewerbsökonomik an der Uni Düsseldorf hat die Gesamtkosten der Energiewende bis 2015 berechnet.

Das Ergebnis: Bis zum Jahr 2025 müssen geschätzt rund 520 Milliarden Euro aufgewendet werden.
Eine vierköpfige Familie zahlt somit direkt und indirekt über 25.000 Euro für die Energiewende.
Später wird Daniel W. etwas präziser :
Daniel W. hat geschrieben:370 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren

Nach den Berechnungen des Instituts hat die Energiewende zwischen 2000 und 2015 bereits rund 150 Milliarden Euro gekostet. „In den Jahren 2000 bis 2025 müssen geschätzt rund 520 Milliarden Euro (nominal, einschließlich der Netzausbaukosten) für die Energiewende im Bereich der Stromerzeugung aufgewendet werden.“
Nun ja, wenn man noch weiß wer das Düsseldorf Institute for Competition Economics (Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie) ist und wie finanziert und vernetzt, wundert mich garnix mehr. Der KLIMA-LÜGENDETEKTOR weiß auch darüber zu berichten wo man Herrn Daniel W. zuordnen kann :
KLIMA-LÜGENDETEKTOR hat geschrieben:Auf drei vollen Seiten hat Welt-Redakteur Daniel Wetzel da im Das-muss-man-doch-endlich-mal-sagen!-Gestus versucht, mit der Energiewende abzurechnen. Ergänzt wurde das Stück durch einen Beitrag des notorischen Klimawandel-Leugnisten Fritz Vahrenholt über Windräder als Vogeltötungsmaschinen.

Das Bemerkenswerteste an Wetzels Artikel war, dass er im Gewande der indirekten Rede einem der ältesten Mythen der Leugnisten-Szene Raum einräumte: Dass die Menge des menschengemachten Kohlendioxids doch viel zu klein sei, um wirklich das Klima zu beeinflussen. Wir brauchen hierzu kein einziges Wort zu verlieren, weil der Ozeanologe und Klimaforscher Stefan Rahmstorf auf seinem Blog „KlimaLounge“ alles Nötige gesagt hat.
Nun dämmert es auch aus welchen "Echokammern" einige die hier schreiben ihr "Wissen" beziehen :p

Warum jemand so etwas kritiklos nachplappert, werde ich nie verstehen. Hier noch der oben erwähnte Blog von Proffessor für Physik Stefan Rahmstorf :
Stefan Rahmstorf hat geschrieben:Der globale CO2-Anstieg: die Fakten und die Bauernfängertricks
29. Juli 2017| Von Stefan Rahmstorf

Die Fakten zum globalen CO2-Anstieg sind klar, eindeutig und unumstritten – dennoch recycelt die Welt dazu immer wieder gerne uralte Klimaskeptikermythen. Sind die Wälder am CO2-Anstieg schuld?
Jeder hat Wahl - folge ich der Vernunft oder gebe ich gleich mein Hirn in der nächsten Echokammer ab.... :rolleyes:

Bezeichnend ist das Verhalten, wenn man Nachweise als vernünftige Diskussionsgrundlage anmahnt, kommt nix oder ein neue Schwank aus der bevorzugten Echokammer. Auch die Taktik, erst mal nicht antworten, um dann bei nächster Gelegenheit den selben Unsinn nur unter einem anderen Thema erneut abzulassen, lässt sich auch für neuere User problemlos nachvollziehen :dead:
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 1. Nov 2017, 10:07

X3Q hat geschrieben:(31 Oct 2017, 13:31)Und wer soll/wird die Kosten für derartige Maßnahmen in Ländern übernehmen, die das wirtschaftlich überfordern wird?

Mit 500 Mrd. € kann man schon viel tun: https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... stmal.html Deichbau in Bangladesch würde mehr Leben retten, als das Geld hier zu "investieren", durch die dt. "Energiewende" sinkt die Durchschnittstemperatur der Erde nichtmal um 0,1 Grad, völlig sinnloses Geldverbrennen ist das.

Ergänzung: Ich sehe hier gerade, das Düsseldorfer Institut ist nicht ganz unabhängig, haben sie denn falsch gerechnet?
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Olympus » Do 2. Nov 2017, 14:02

X3Q hat geschrieben:(02 Nov 2017, 13:30)

Wie soll nun dein Textbaustein von der Seite klimatatastrophe.worldpress.com die von dir gemachte Aussage ...



... bestätigen?

Kannst du einfach mal nachvollziehbar erklären, was du sagen möchstet?

--X

Das weiß er selbst nicht. Er fand halt diese Zeilen und dachte das sieht wissenschaftlich Intelligent aus und hätte direkt was mit der Erderwärmung zu tun.
Allerdings beschreibt der Text lediglich ein bisschen Chemie, nicht aber die aktuelle Klimaveränderung.
Man erkennt ganz leicht ihre Hilflosigkeit beim Versuch der Leugnung. Man greift nach den letzten Strohhalmen, auch wenn es eigentlich eine andere Wissenschaft ist, die man in der 10 Klasse in Allgemeinbildung gelehrt bekommt.
Diese Prozesse finden seit Jahrmillionen statt, ist aber weder der Grund noch die Erklärung für den aktuellen Temperaturanstieg.
Bin mir aber sicher, das Teeernte recht schnell mit einer neuen These ankommt die er ernsthaft versucht jemandem unterzujubeln.
Vielleicht sind es dann grüne Männchen, die die Erde mit Microwellen bestrahlen um uns lecker gar zu kochen. ;)
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 2. Nov 2017, 19:53

Die Weigerung, Tatsachen überhaupt wahrzunehmen, ist bei Teeernte allenfalls rudimentär ausgeprägt.

Da wird sogar der bewusst irreführende Trick - die Überschrift vom eigentlichen Text durch ein Bild abgesetzt - dem Betrachter serviert - wohl in der Hoffnung die restlichen 6 Minuten Lesen wird "hoffentlich" unterbleiben :
Wirtschaft EEG-Umlage Energiewende kostet die Bürger 520.000.000.000 Euro – erstmal
Von Daniel Wetzel | Veröffentlicht am 10.10.2016 | Lesedauer: 6 Minuten
"erstmal" suggeriert es kommt noch mehr ...

Doch wieder im Text kommt erst sehr weit unten : Hier Bild zum BeitragNoch später - so in der fünfunddreißigsten Zeile ! kommt dann nach einer völlig undurchsichtigen "Schätzung" die Berechnungen des wohl nicht so ganz "unabhängien Instituts was es BIS DAHIN (angeblich) gekostet hat :
Nach den Berechnungen des Instituts hat die Energiewende zwischen 2000 und 2015 bereits rund 150 Milliarden Euro gekostet. „In den Jahren 2000 bis 2025 müssen geschätzt rund 520 Milliarden Euro (nominal, einschließlich der Netzausbaukosten) für die Energiewende im Bereich der Stromerzeugung aufgewendet werden.“
Wer solide Zahlen präsentieren möchte, wird eher nicht zu solchen "Taschenspielertricks" greifen.

Tatsächlich (jedenfalls nach diesen Angaben !) hat stimmt die Aussage "Energiewende kostet die Bürger 520.000.000.000 Euro" nur dann, wenn man die "geschätzten Folgekosten" unbesehen hinnimmt. Ob nun Ebiker bewusst den Eindruck erwecken wollte :
Ebiker hat geschrieben:Deutschland hat bisher 500 Milliaden € für EE ausgegeben die noch nicht mal ansatzweise eine sichere Energieversorgung gewährleisten können.
oder ob er den Text schlicht nicht verstanden hat :?:

Es ist einfach die Unwahrheit zu behaupten "Deutschland hat bisher 500 Milliaden € für EE ausgegeben" wie der zitierte Bericht beweist. Doch das genügt nicht, der größte Einzelposten "124,8 Milliarden für die EEG-Gesamtumlage" ist selbst eine geschickt platzierte "Mogelpackung".

Welche Anteile in der "EEG-Gesamtumlage" verdienen es unter "EEG" genannt zu werden. Hier werden teilweise auch ohne "Energiewende" erhobene "Umlagen" so unter "EEG" zusammengefasst, das bewusst ein "erschreckend" hoher Betrag entsteht. Untersucht man dann noch den Anteil der "reinen Förderkosten für EE" Grafik zum Beitrag (Beispiel 2013) Stellt sich heraus, der "Anteil der "reinen Förderkosten für EE" liegt gerade mal bei ~49% !

Hier im WIKI "Kostenanteile der EEG-Umlage 2013" wird exakt aufgeschlüsselt wie sich die eigentliche Förderung für die unterschiedlichen EE-Typen zusamensetzt.

Was aus solchen Pamphleten hervorgeht, ist die Nähe zu Institutionen welche wirklich alles daransetzen eine echte Energiewende hin zu EE wenigstens lang genug hinauszuziehen um ungestört ihre größtenteils abgeschriebenen CO2 Schleudern weiterbetreiben zu können - koste es was es wolle...

Die willigen Helferlein die hier solche Machenschaften verteidigen, werden quasi "auf allen Kanälen" versuchen, jeden positiven Aspekt von jeglicher Maßnahme diesen Planeten auch noch für alle die nach uns kommen werden, bewohnbar halten will, gnadenlos hintertreiben. Klar, dass es unter solchen Prämissen keinen menschengemachten Klimawandel geben darf. Selbstverständlich müssen da alle Bemühungen - wie Veränderungen beim Transportwesen usw. usf. in Misskredit gebracht werden.

Was die Stromerzeugung mit Kohle und Atom bis Heute gekostet hat und schlimmer noch unveränderlich kosten wird - Stichwort "Ewigkeitskosten" oder Folgekosten "Atommüll" oder Folgekosten "Rückbau AKW" die Liste der offenen, aber auch versteckten Kosten ist lang und teuer. All das wird selbstverständlich niemals "gegengerechnet" - zu offensichtlich, was das uns alle schon gekostet hat und unvermeidbar noch kosten wird.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Quatschki » Do 2. Nov 2017, 21:39

immernoch_ratlos hat geschrieben:(02 Nov 2017, 19:53)

Was die Stromerzeugung mit Kohle und Atom bis Heute gekostet hat und schlimmer noch unveränderlich kosten wird - Stichwort "Ewigkeitskosten" oder Folgekosten "Atommüll" oder Folgekosten "Rückbau AKW" die Liste der offenen, aber auch versteckten Kosten ist lang und teuer. All das wird selbstverständlich niemals "gegengerechnet" - zu offensichtlich, was das uns alle schon gekostet hat und unvermeidbar noch kosten wird.

Es gibt auch dauerhaften Folgenutzen, z.B. Mitteldeutsches Seenland
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Olympus » Do 2. Nov 2017, 21:47

Quatschki hat geschrieben:(02 Nov 2017, 21:39)

Es gibt auch dauerhaften Folgenutzen, z.B. Mitteldeutsches Seenland

Und den kommenden weit größten Kostenpunkt in den Finanzkassen. Folgekosten durch Unwetterschäden.
Es wird sehr viele Seen geben ;)
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 3. Nov 2017, 09:05

Quatschki hat geschrieben:Es gibt auch dauerhaften Folgenutzen, z.B. Mitteldeutsches Seenland
Wäre ja schlimm, wenn die ehemaligen Abbaugebiete völlig nutzlos als Beispiel für den menschlichen Eingriff zurückbleiben würden. Doch ob der angerichtete Schaden vom Nutzen ausreichend "überdeckt wird" kann jeder HIER als PDF-Download RISIKEN FÜR GESELLSCHAFTLICHE FOLGEKOSTEN DURCH DEN DEUTSCHEN BRAUNKOHLETAGEBAU (startet automatisch) nachlesen.

Vorausgesetzt es gibt eine Klimaveränderung - bez. sie hat bereits begonnen - werden alle natürlichen Ressourcen, besonders aber verwendungsfähiges, sauberes Grundwasser lebenswichtig. Doch gerade da hat der Tagebau erhebliche Schäden angerichtet. Dem schönen Schein zum Trotz hier ein kleiner Auszug aus der Studie :
FOES hat geschrieben:Die direkten Folgen der Grundwasserabsenkung sind vielfältig und in ihren Wechselwirkungen nicht genau prognostizierbar. Ein dauerhaftes Abpumpen von Grundwasserleitern kann zunächst zu deren Austrocknung führen. Dies zieht häufig das Veröden von biologisch sensiblen Feucht- und Sumpfgebieten nach sich. Die bergbautreibenden Unternehmen sind aufgrund des BBergG und des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) zu einer möglichst naturnahen Wiederherstellung des Grundwasserhaushalts verpflichtet. Eine ökologische Gesamtgegenüberstellung des Vorher und Nachher erfolgt jedoch nicht. Die resultierenden Folgekosten können somit nur als teilweise internalisiert gelten.

Eine weitere indirekte Folge kann eine zunehmende Einschränkung der geologischen Standsicherheit des durch den Sümpfungstrichter betroffenen Geländes sein. Der Wasserentzug und die sich damit ändernde Bodenbeschaffenheit können zu Geländesackungen oder –rutschungen führen. Dies kann die geologische Standsicherheit in der unmittelbaren und mittelbaren Umgebung in Mitleidenschaft ziehen. Die daraus resultierenden Folgekosten können ebenfalls nur als teilweise internalisiert gelten, da die Beweislastpflicht für Bergschäden nach BBergG bis dato bei den Geschädigten und nicht beim Verursacher liegt. :(

In den Braunkohlerevieren sind tausende Bergschäden aktenkundig – jedoch wird nur ein Teil davon anerkannt und entschädigt (BUND 2013c). Beispiele für Schäden an Privateigentum sind etwa Feuchtigkeit, Risse oder Schieflagen im Mauerwerk. Die Folge sind u.a. Wertverluste der betroffenen Objekte bzw. Grundstücke. Auch öffentliche Infrastrukturen wie Kanalisationsnetze, Straßen, Bürgersteige, Versorgungsleitungen oder öffentliche Gebäude können durch Bergschäden betroffen sein (FÖS 2010).

Innerhalb Nordrhein-Westfalens wurden in den letzten 10 Jahren jährlich durchschnittlich 300 Neumeldungen von Bergschäden eingereicht. Nach eingehender Prüfung wurden davon ca. 10 bis 15 % als Bergschaden anerkannt (Landtag NRW 2013). In Brandenburg gehen laut Landeswirtschaftsministerium jährlich rund 250 Schadensmeldungen ein (PNN 2014). Es existieren verschiedene Initiativen in Deutschland, die sich eingehend mit der Thematik befassen (z.B. Netzwerk Bergbaugeschädigter e.V., Initiative Bergbaugeschädigter 50189).

Gemein ist ihnen, dass sie eine Vielzahl von Bergschäden dokumentieren, für die die Geschädigten aufgrund der bestehenden Regelung zur Beweislastpflicht bislang selbst aufkommen müssen. Aufgrund der hohen finanziellen Risiken (Bezahlung von Gutachtern, Anwälten etc.) und den geringen Erfolgsaussichten verzichten die meisten Geschädigten auf den Klageweg. :thumbup:
Das sind Leute wie Du und ich, die dürfen Kosten übernehmen welche sie nicht verursacht haben. Wie bei anderen Folgekosten bereichern sich wenige und überlassen den "bösen Rest" der Allgemeinheit. Inwieweit es tröstlich sein kann, wenn sich hauptsächlich die "Natur" diese zerstörten Flächen zurückholt, darf jeder selbst entscheiden.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 4. Nov 2017, 07:41

Nun inzwischen tut sich etwas an der "Klimafront" so berichtet das Handelsblatt : (04.11.2017 Klimawandel auch im Weißen Haus? | Trump erlaubt düsteren Klimabericht
Handelsblatt hat geschrieben:WashingtonWenige Tage vor der Bonner Klimakonferenz haben 13 US-Behörden einen düsteren Klimareport veröffentlicht, der in weiten Teilen der Position der Trump-Regierung zum Klimawandel widerspricht. Darin wird klar ausgedrückt, dass die globale Erwärmung zum weitaus größten Teil von Menschenhand verursacht werde.

Trotz des krassen Kontrasts zu eigenen vertretenen Standpunkten versuchte das Weiße Haus nicht, die per Gesetz alle vier Jahre vorgeschriebene Veröffentlichung zu blockieren.
Die "Lieblingszeitung" des Präsidenten : Quelle : The Washingten Post "Trump administration releases report finding ‘no convincing alternative explanation’ for climate change"

Hier auch gleich der : Quelle : gov "Climate Science Special Report | Fourth National Climate Assessment (NCA4), Volume I" 477 Seiten die ich noch lesen werde.

Das dieser Report erscheinen durfte, ist wohl keineswegs selbstverständlich :
W-POST hat geschrieben:Environmental Protection Agency Administrator Scott Pruitt, Energy Secretary Rick Perry and President Trump have all questioned the extent of humans’ contribution to climate change. One of the EPA’s Web pages posted scientific conclusions similar to those in the new report until earlier this year, when Pruitt’s deputies ordered it removed.
(29.04.2017) "EPA website removes climate science site from public view after two decades"

Noch ein Nachsatz aus der FAZ :
Quelle hat geschrieben:Folgen bereits drastisch : Rekordanstieg von Kohlendioxid in Atmosphäre
Mediziner und Ökonomen schlagen Alarm: Die Konzentration an Kohlendioxid in der Atmosphäre klettert schneller denn je in die Höhe. Zugleich hat der Klimawandel schon jetzt für viele Menschen harte gesundheitliche Auswirkungen

Die Treibhausgas-Konzentration in der Atmosphäre ist nach Daten der Weltwetterorganisation noch nie so schnell gestiegen wie im vergangenen Jahr. Er liege jetzt bei 403,3 Teilchen pro Million Teilchen (ppm), verglichen mit 400 ppm im Jahr davor, berichtete die Organisation am Montag in Genf mit Blick auf die UN-Klimakonferenz. Diese beginnt am kommenden Montag in Bonn.

Zugleich schlagen Mediziner und Ökonomen Alarm. Der Klimawandel habe schon heute gravierende Folgen für die Gesundheit der Weltbevölkerung, schreibt eine Kommission des Fachblatts „Lancet“. Der Klimaschutz müsse deutlich intensiviert werden, um einen weltweiten medizinischen Notfall zu vermeiden, heißt es in dem Bericht, an dem auch die Weltgesundheitsorganisation WHO und die Weltbank mitgewirkt haben.

So seien von 2000 bis 2016 etwa 125 Millionen Menschen über 65 Jahre weltweit Hitzewellen ausgesetzt gewesen mit entsprechenden gesundheitlichen Folgen, etwa für das Herz-Kreislaufsystem. Bis 2050 könnte die Zahl der Menschen, die direkt an den Folgen von Hitzewellen leiden, eine Milliarde erreichen.
Offensichtlich sind die Folgen inzwischen nichtmehr nur "lokal" - wohl eher "global" mit "Hotspots" im wortwörtlichen Sinn.
FAZ hat geschrieben:Steigende Temperaturen hätten zudem dazu geführt, dass die Arbeitsproduktivität auf dem Land von 2000 bis 2016 bei körperlich tätigen Menschen um 5,3 Prozent abgenommen habe, so der Report

„Wir vererben einen deutlich unwirtlicheren Planeten“

Für jedes Grad globalen Temperaturanstiegs würden sich die globalen Weizenerträge zudem um 6 Prozent verringern, bei Reis betrage der Schwund gar 10 Prozent. Zudem bedrohten wärmere Ozeane die Fischbestände. Ein weiteres großes Problem stelle die zunehmende Luftverschmutzung dar: 2015 seien in 21 asiatischen Ländern rund 800.000 vorzeitige und vor allem vermeidbare Todesfälle darauf zurückzuführen. Zudem würden in 87 Prozent der Städte weltweit die Feinstaub-Grenzwerte der WHO regelmäßig überschritten.

Dem Report zufolge hat sich zudem die Zahl der wetterbedingten Naturkatastrophen seit 2000 um 46 Prozent erhöht. Allein 2016 sei so ein ökonomischer Schaden von 129 Milliarden amerikanischen Dollar (111 Mrd Euro) entstanden.
Ob das wohl alles "Fake-News" sind :?: Einige hoffen das erkennbar noch immer :dead:
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon garfield336 » Do 16. Nov 2017, 13:44

Zumindest Frankreich will etwas für die Umwelt und Klimaschutz machen.

Der Präsident hat angekündigt alle Kohlekraftwerke des Landes abzuschalten. und gleichzeitig auch alte Atomkraftwerke abschalten.

Und durch was will er das ersetzen? Natürlich durch neue Atomkraftwerke :D
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Boraiel » Do 16. Nov 2017, 15:46

garfield336 hat geschrieben:(16 Nov 2017, 13:44)

Zumindest Frankreich will etwas für die Umwelt und Klimaschutz machen.

Der Präsident hat angekündigt alle Kohlekraftwerke des Landes abzuschalten. und gleichzeitig auch alte Atomkraftwerke abschalten.

Und durch was will er das ersetzen? Natürlich durch neue Atomkraftwerke :D

Gut wäre das. :thumbup:
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Lesen und verstehen: http://www.feynmanlectures.caltech.edu/I_01.html
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon garfield336 » Do 16. Nov 2017, 18:54

Boraiel hat geschrieben:(16 Nov 2017, 15:46)

Gut wäre das. :thumbup:


In Frankreich schwört man auf die Atomkraft.
Da gibt es keinen Ausstiegsplan. Nicht mal im Ansatz.

Und bei Klimaverhandlungen koennen sie von oben herab auf Deutschland schauen. Deren pro Kopf CO2 Ausstoss ist jetzt schon nur halb so gross wie Deutschlands
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Boraiel » Do 16. Nov 2017, 19:21

garfield336 hat geschrieben:(16 Nov 2017, 18:54)

In Frankreich schwört man auf die Atomkraft.
Da gibt es keinen Ausstiegsplan. Nicht mal im Ansatz.

Und bei Klimaverhandlungen koennen sie von oben herab auf Deutschland schauen. Deren pro Kopf CO2 Ausstoss ist jetzt schon nur halb so gross wie Deutschlands

Am Ausstiegsplan wird momentan durchaus in Frankreich gearbeitet: https://de.m.wikipedia.org/wiki/ITER
Im Gegensatz zu Frankreich, dass Uranlagerstätten in Niger defacto kontrolliert, kann sich Deutschland nicht selber mit spaltbarem Material versorgen. Viel wichtiger als die Art der Stromerzeugung ist deren Eigenständigkeit. Alles, was wir im Land haben, Wind, Sonne, Wasserkraft, aber vor allem auch die Kohle sollten wir nutzen, bis der französische Ausstiegsplan auch für uns funktioniert. ;)
Klimaschutz ist schon ein komisches Wort.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon BingoBurner » Fr 17. Nov 2017, 10:18

immernoch_ratlos hat geschrieben:(02 Nov 2017, 19:53)

Die Weigerung, Tatsachen überhaupt wahrzunehmen, ist bei Teeernte allenfalls rudimentär ausgeprägt.

Da wird sogar der bewusst irreführende Trick - die Überschrift vom eigentlichen Text durch ein Bild abgesetzt - dem Betrachter serviert - wohl in der Hoffnung die restlichen 6 Minuten Lesen wird "hoffentlich" unterbleiben : "erstmal" suggeriert es kommt noch mehr ...

Doch wieder im Text kommt erst sehr weit unten : Hier Bild zum BeitragNoch später - so in der fünfunddreißigsten Zeile ! kommt dann nach einer völlig undurchsichtigen "Schätzung" die Berechnungen des wohl nicht so ganz "unabhängien Instituts was es BIS DAHIN (angeblich) gekostet hat : Wer solide Zahlen präsentieren möchte, wird eher nicht zu solchen "Taschenspielertricks" greifen.

Tatsächlich (jedenfalls nach diesen Angaben !) hat stimmt die Aussage "Energiewende kostet die Bürger 520.000.000.000 Euro" nur dann, wenn man die "geschätzten Folgekosten" unbesehen hinnimmt. Ob nun Ebiker bewusst den Eindruck erwecken wollte :oder ob er den Text schlicht nicht verstanden hat :?:

Es ist einfach die Unwahrheit zu behaupten "Deutschland hat bisher 500 Milliaden € für EE ausgegeben" wie der zitierte Bericht beweist. Doch das genügt nicht, der größte Einzelposten "124,8 Milliarden für die EEG-Gesamtumlage" ist selbst eine geschickt platzierte "Mogelpackung".

Welche Anteile in der "EEG-Gesamtumlage" verdienen es unter "EEG" genannt zu werden. Hier werden teilweise auch ohne "Energiewende" erhobene "Umlagen" so unter "EEG" zusammengefasst, das bewusst ein "erschreckend" hoher Betrag entsteht. Untersucht man dann noch den Anteil der "reinen Förderkosten für EE" Grafik zum Beitrag (Beispiel 2013) Stellt sich heraus, der "Anteil der "reinen Förderkosten für EE" liegt gerade mal bei ~49% !

Hier im WIKI "Kostenanteile der EEG-Umlage 2013" wird exakt aufgeschlüsselt wie sich die eigentliche Förderung für die unterschiedlichen EE-Typen zusamensetzt.

Was aus solchen Pamphleten hervorgeht, ist die Nähe zu Institutionen welche wirklich alles daransetzen eine echte Energiewende hin zu EE wenigstens lang genug hinauszuziehen um ungestört ihre größtenteils abgeschriebenen CO2 Schleudern weiterbetreiben zu können - koste es was es wolle...

Die willigen Helferlein die hier solche Machenschaften verteidigen, werden quasi "auf allen Kanälen" versuchen, jeden positiven Aspekt von jeglicher Maßnahme diesen Planeten auch noch für alle die nach uns kommen werden, bewohnbar halten will, gnadenlos hintertreiben. Klar, dass es unter solchen Prämissen keinen menschengemachten Klimawandel geben darf. Selbstverständlich müssen da alle Bemühungen - wie Veränderungen beim Transportwesen usw. usf. in Misskredit gebracht werden.

Was die Stromerzeugung mit Kohle und Atom bis Heute gekostet hat und schlimmer noch unveränderlich kosten wird - Stichwort "Ewigkeitskosten" oder Folgekosten "Atommüll" oder Folgekosten "Rückbau AKW" die Liste der offenen, aber auch versteckten Kosten ist lang und teuer. All das wird selbstverständlich niemals "gegengerechnet" - zu offensichtlich, was das uns alle schon gekostet hat und unvermeidbar noch kosten wird.



Perfekt....... :thumbup: :thumbup: :thumbup:

Wichtig ist Strom und die Tatsache das man allein in Deutschland.....schon mehr Strom erzeugt durch die EE das wir den schon verkaufen. Wir haben zuviel davon.

https://www.geomar.de/index.php?id=mlatif

Kostproben was man den schon alles um die Ohren gehauen hat ? Findet man genug im Netz.....


http://www.ardmediathek.de/tv/alpha-For ... d=23787324

Ein ziemlich cooler Mann.
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

Sleep On The Floor https://www.youtube.com/watch?v=v4pi1LxuDHc
CaptainJack

Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon CaptainJack » Fr 17. Nov 2017, 22:09

Die Hysterie hat wieder zugeschlagen! 25.000 Reisende .... warum? :rolleyes: :?:
https://deutscherarbeitgeberverband.de/ ... erenz.html
Wir werden aufgrund des Stromspitzenszenarios Strom aus dem Ausland beziehen müssen, da die Windkraftenergie hierbei völlig unzureichend und unzuverlässig ist. Das Ausland juckt unseren augenwischenden und sinnlosen Aktionismus überhaupt nicht.
Ist man ehrlich, stellt man fest, dass das Objekt Windkraft aufgrund der Subventionengarantie überwiegend ein EL Dorado für Renditejäger war/ist. Mit den Sonnenreflektoren verhält es sich nicht anders.
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Adam Smith
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Adam Smith » Fr 17. Nov 2017, 23:11

Deutschland exportiert mehr Strom als es Strom importiert.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
immernoch_ratlos
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 18. Nov 2017, 00:37

CaptainJack hat geschrieben:Wir werden aufgrund des Stromspitzenszenarios Strom aus dem Ausland beziehen müssen, da die Windkraftenergie hierbei völlig unzureichend und unzuverlässig ist. Das Ausland juckt unseren augenwischenden und sinnlosen Aktionismus überhaupt nicht.
Ist man ehrlich, stellt man fest, dass das Objekt Windkraft aufgrund der Subventionengarantie überwiegend ein EL Dorado für Renditejäger war/ist. Mit den Sonnenreflektoren verhält es sich nicht anders.
"Selektives Lesen" - nur das lesen was zur eigenen Einstellung zu passen scheint, wird die Realität eher nicht verändern.

Diese Sprüche sind uralt und auch schon genausolange widerlegt. Ach diese durchaus wissenschaftlichen Widerlegungen würden in solchen Fällen nutzlos sein, Du würdest sie ja noch nichteinmal zur Kenntnis nehmen.

@all
Für echte Zweifler, ob unser Captain plus der dt. Arbeitgeberverband da realistisch ist, sollten sich nicht mit solchen recht einfach widerlegbaren "Weisheiten" begnügen. Für den Anfang mal. Warum wohl : Energiepolitik | "China ist neuer Windenergie-Weltmeister" | Haben deutsche Firmen da überhaupt noch eine Chance? Auch bei PV belegt China zum Jahresende 2016 mit 78.1 Gigawatt die Spitzenposition. Sicher, die bauen auch weiter fossil und atomar - aus purer Verzweiflung - weil sie etwas angefangen haben, wozu ihnen die notwendige Energie zunehmend fehlt.

Das realistisch größte Problem, die Speicherfähigkeit von el. Energie ist längst lösbar. Weil allerdings andere eher "finanzielle Interessen" gegenwärtig noch stärker sind, als rationale Vernunft, kann es durchaus geschehen, das D den Anschluss endgültig verliert. Dank solche Figuren, die versuchen diesen rückwärts gewandten "Status quo ante" herzustellen.

Warum wohl werden :
ee-news.ch hat geschrieben:Bei Ausschreibungen für grosse Photovoltaikanlagen wurden in verschiedenen Ländern neue Tiefstpreise erzielt. Der bisher tiefste Preis wurde in Abu Dhabi mit 2.4 US-Cent/Kilowattstunde erzielt. In einer gemeinsamen Ausschreibung von Deutschland und Dänemark im Oktober 2016 erhielten Projekte in Dänemark mit einem Preis von 5.38 Euro-Cent pro Kilowattstunde den Zuschlag.

Zum Vergleich: Das AKW-Projekt Hinkley Point C in Grossbritannien soll während 35 Jahren einen staatlich garantierten Einspeisetarif von rund 13 Euro-Cent/Kilowattstunde erhalten, der jeweils an die Teuerung angepasst wird.
An dieser Stelle könnte jeder nachrechnen wann die aktuelle EEG-Umlage = 6,880 Cent als Summe für mehrere unterschiedliche Technologien - die auch nicht alle zahlen müssen - noch läuft. Der Punkt ab dem sich dieser Betrag immer weiter nach unten bewegt ist längst vorausberechenbar. Für 2018 soll diese Umlage bei 6,792 Cent (-1,28 %) liegen. Was sich zusätzlich, anteilig auf die zu zahlende MwSt. auswirkt.
TELEPOLIS hat geschrieben:Folgt man nun einer Bewertung der Agora Energiewende, wird die EEG-Umlage ohnehin in einigen Jahren ihren Höhepunkt erreichen und danach wieder fallen: "Analog zur Entwicklung der Finanzierungskosten steigt die EEG-Umlage bis Anfang der 2020er-Jahre auf circa 7,7 Cent pro Kilowattstunde an. Infolge der sinkenden Vergütungszahlungen und der auslaufenden Förderung von Altanlagen sinkt die EEG-Umlage langfristig jedoch wieder deutlich ab und erreicht bis 2035 ein Niveau von rund 4,5 Cent pro Kilowattstunde."


"Neuverträge" erhalten spätestens seit 2011 vertraglich auf 20 Jahre eine geringere Einspeisevergütung, als die Grundbezugstarife seit ~2016 kosten. Verglichen mit dem was ein EINZIGES AKW in UK kostet (Insgesamt wird das Kraftwerk mit 100 Milliarden € durch Großbritannien subventioniert ) und was "35 Jahren einen staatlich garantierten Einspeisetarif von rund 13 Euro-Cent/Kilowattstunde erhalten, der jeweils an die Teuerung angepasst wird" bedeuten Das AKW wir wann in Betrieb gehen (Im Juli 2017 wurde bekannt, die Fertigstellung werde um mindestens 15 Monate länger dauern und das Projekt 1,6 Milliarden Pfund mehr kosten.) ? Das wäre dann ~ bestenfalls in 2019 + 35 = 2054. In dieser Zeit würde jede kWh mit mindestens 13 €-Cent subventioniert. Billige Energie sieht anders aus.

Ähnliches droht unseren Nachbarn, jedes der 58 AKW dort wird ersetzt werden müssen und die teuerste Form Energie zu generieren ist das AKW. Ach ja, die "Franzosen" bauen ja Hinkley Point C - weil deren Électricité de France (EDF) "gewisse Schwierigkeiten" mit der Rentabilität dieser ach so rentablen 58 AKW hat - auch ohne die leidige "Abfallbeseitigung" offensichtlich nicht der Renner.... :? Dort wird der umgekehrte Weg begangen - Strom wir heftig staatlich subventioniert - was einigen Träumern hier billig erscheint, kostet in Wahrheit den Steuerzahler auf dem "üblichen Weg" mindestens das Selbe wie in D - wobei ich Zweifel habe, das dies eingedenk aller versteckten Kosten tatsächlich stimmt. Nur dafür habe ich gerade keine Beweise. Atomkraft ist in F ja nicht nur "friedlich" - dort kann alles was man nicht gern publik machen möchte, recht einfach zum "militärischen Staatsgeheimnis" erklärt werden - eine Tatsache, welche eine Beurteilung eher unmöglich macht. Wenn wie auch "die Bombe" hätten, was könnte man da alles vor der dummen Öffentlichkeit wegsperren.... :thumbup:

Aber warum in die Ferne gehen, auch Kohle verbrennen ist teuer und wird wie immer heftig subventioniert - mal direkt, aber auch indirekt. Die Anfallenden "Gesundheitskosten" tauchen sowieso nirgendwo auf der Stromrechnung auf - wie teuer, wäre wohl die Stromrechnung mit all diesen "stillen" Subventionen, wenn ALLES genauso wie die EEG-Umlage penibel auf das tausendstel €uro ausgewiesen würde - schlimmer noch, von unterschiedlichen Nutzern auch sichtbar unterschiedlich bezahlt werden müssten :?:

Dazu schweigen sich solche Kritiker wie selbstverständlich aus....

Nun ja schau mer mal ....
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 18. Nov 2017, 10:08

Adam Smith hat geschrieben:(17 Nov 2017, 23:11)

Deutschland exportiert mehr Strom als es Strom importiert.

Jau, mit dem billigen deutschen Strom (es gibt oft schon Negativpreise) machen sich vor allen Dingen die Bergländer die Speicherseen voll und exportieren den Strom später wieder teuer zurück nach Deutschland. Ein wunderbares Geschäftsmodell für das der Hornochse "deutscher Stromkunde" brav bezahlt: https://www.welt.de/wirtschaft/energie/ ... wende.html
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Thomas Jefferson

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