Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

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immernoch_ratlos
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 30. Nov 2017, 21:57

Adam hat geschrieben:Und bevor die Sache überhaupt schon losgeht gibt es Probleme. Das sollte zu denken geben. Tut es aber nicht.
Tut es doch, aber wenig überraschend in eine ganz andere Richtung :"Warum neben Lithium auch Graphit und Kobalt Zukunftsrohstoffe sind" Was nicht jeder hat, was es nur in begrenzten Mengen, findet erhebliche Beachtung.

Dumm, alles was scheinbar im Überfluss vorhanden ist, erhält die nicht nur von die Dir für dringlich gehaltene Beachtung. :(

Andererseits, was rar oder sonst unerreichbar war, hat immer Menschen gefunden die geeigneten Ersatz fanden. Die Idee "etwas wegen EE zu unternehmen" kam ebenfalls erst auf, als sich schlaue Menschen über deren "Endlichkeit" Gedanken machten. Siehe da, plötzlich war die Sonne im Geschäft... Oder :
WIKI hat geschrieben:Während beider Weltkriege verlor Deutschland den Zugang zu seinen Kautschuk-Quellen und die Suche nach Alternativen wurde gefördert.

Im Ersten Weltkrieg wurde von Fritz Hofmann aus Dimethyl-Butadien sogenannter Methyl-Kautschuk, ein Gummiersatz, hergestellt. Der erste wirtschaftlich nutzbare synthetische Kautschuk war Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR), ein 1929 von Walter Bock (mit Eduard Tschunkur) entwickeltes Emulsionspolymerisat von 1,3-Butadien und Styrol. 1930 entwickelten Erich Konrad und Eduard Tschunkur Butadien-Acrylnitril-Kautschuk (NBR) und in den USA entwickelte DuPont Chloropren-Kautschuk (CR), der heute als Neopren verkauft wird. In den USA entstanden 1942 Silikonkautschuk und 1948 Fluorkautschuk.

Auch während des Zweiten Weltkriegs wurde Kautschuk knapp, diesmal nicht nur für die europäischen Achsenmächte, sondern auch für die Alliierten, da Japan die asiatischen Plantagen erobert hatte. In Deutschland produzierte die I.G. Farben ab 1935 in den Buna-Werken Styrol-Butadien-Kautschuk unter dem Namen Buna. Als Rohstoff diente beispielsweise in Schkopau Braunkohle und aus dem benachbarten Leunawerk stammte der notwendige Wasserstoff.
Heute kann H2 "auch von der Sonne kommen". Dazu musste "irgendwer" auf die Idee kommen, irgendwie Sonne in elektrischen Strom zu wandeln. Das hat 1839 der französischen Physiker Alexandre Edmond Becquerel geschafft und nur ~120 Jahre später wurden Photovoltaikzellen in der Satellitentechnik eingesetzt und dann war diese Technologie nicht mehr aufzuhalten.

Das hat die Welt auch bitter nötig. Während sich alle Gedanken machen wo eventuell besonders rare Stoffe herkommen sollen - ein sehr begrüßenswerter Gedanke den man sich besser am Anfang macht, wird bei bislang sehr reichlich vorhanden Ressourcen erst "nachgesehen" wie lange man das Zeug wohl noch billig und in Massen haben kann. Weil das die Geschäfte sehr betrüblich beeinflusst, weil jeder gleich vom Sparen redet, werden die fossilen Vorräte stets als reichlich dargestellt - was eher nicht der Fall sein kann...

Das nun gerade diese "Warnungen" genau von denen kommen, denen sonst Raubau förmlich am Arsch vorbeigeht (Dich meine ich ausdrücklich nicht), ist vollkommen klar, schließlich wissen sie ja, was solche Aussagen ihren Produkten verkaufstechnisch antun kann.

Was die Mobilität z.B. in D angeht - also ich bin wirklich nicht überzeugt, das es eines Tages hier 45 Millionen e-mobile geben muss / wahlweise geben kann. Das praktisch jeder Erwachsene sein eigens "Auto" haben muss halte ich nicht für naturgesetzlich. Hier hat der Markt eine Markt solange aufgebläht, bis das wie eine Normalität erscheinen musste.

Ich betreibe einen Diesel, 3... 4 Flach TV - einige Monitore, zwei PC und eine überschwänglich ausgestatteten Haushalt ganz allein - mehr Konsum ginge schon, aber es wird irgendwie auch anstrengend. Nur mal so, was angeblich "notwendig" ist.

In ein paar Jahren verbietet sich für mich womöglich das Autofahren aus Altersgründen. da wäre es nicht schlecht, wenn sich die Mobilität der Realität (nicht nur der meinen) anpassen würde. Genau dies wird auch passieren und damit wird sich die Menge notwendiger Rohstoffe reduzieren und oder in eine anders Richtung wenden. Meinen PV-Speicher werde ich mit Bleigeelbatterien realisieren. Andere Standspeicher - überall dort wo Menge und Gewicht nicht die Hauptrolle spielen, werden Redox-Flow-Batterie als Stromspeicher zum Einsatz kommen. Auch da muss längst nicht mehr giftiges Vanadium rein.

Nein, wenn man das Ganze mit Verstand und Rune angeht, gibt es genügend Lösungen, davon bin ich fest überzeugt.
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Boraiel » Do 30. Nov 2017, 22:51

immernoch_ratlos hat geschrieben:(30 Nov 2017, 21:57)

Tut es doch, aber wenig überraschend in eine ganz andere Richtung :"Warum neben Lithium auch Graphit und Kobalt Zukunftsrohstoffe sind" Was nicht jeder hat, was es nur in begrenzten Mengen, findet erhebliche Beachtung.

Dumm, alles was scheinbar im Überfluss vorhanden ist, erhält die nicht nur von die Dir für dringlich gehaltene Beachtung. :(

Andererseits, was rar oder sonst unerreichbar war, hat immer Menschen gefunden die geeigneten Ersatz fanden. Die Idee "etwas wegen EE zu unternehmen" kam ebenfalls erst auf, als sich schlaue Menschen über deren "Endlichkeit" Gedanken machten. Siehe da, plötzlich war die Sonne im Geschäft... Oder :Heute kann H2 "auch von der Sonne kommen". Dazu musste "irgendwer" auf die Idee kommen, irgendwie Sonne in elektrischen Strom zu wandeln. Das hat 1839 der französischen Physiker Alexandre Edmond Becquerel geschafft und nur ~120 Jahre später wurden Photovoltaikzellen in der Satellitentechnik eingesetzt und dann war diese Technologie nicht mehr aufzuhalten.

Das hat die Welt auch bitter nötig. Während sich alle Gedanken machen wo eventuell besonders rare Stoffe herkommen sollen - ein sehr begrüßenswerter Gedanke den man sich besser am Anfang macht, wird bei bislang sehr reichlich vorhanden Ressourcen erst "nachgesehen" wie lange man das Zeug wohl noch billig und in Massen haben kann. Weil das die Geschäfte sehr betrüblich beeinflusst, weil jeder gleich vom Sparen redet, werden die fossilen Vorräte stets als reichlich dargestellt - was eher nicht der Fall sein kann...

Das nun gerade diese "Warnungen" genau von denen kommen, denen sonst Raubau förmlich am Arsch vorbeigeht (Dich meine ich ausdrücklich nicht), ist vollkommen klar, schließlich wissen sie ja, was solche Aussagen ihren Produkten verkaufstechnisch antun kann.

Was die Mobilität z.B. in D angeht - also ich bin wirklich nicht überzeugt, das es eines Tages hier 45 Millionen e-mobile geben muss / wahlweise geben kann. Das praktisch jeder Erwachsene sein eigens "Auto" haben muss halte ich nicht für naturgesetzlich. Hier hat der Markt eine Markt solange aufgebläht, bis das wie eine Normalität erscheinen musste.

Ich betreibe einen Diesel, 3... 4 Flach TV - einige Monitore, zwei PC und eine überschwänglich ausgestatteten Haushalt ganz allein - mehr Konsum ginge schon, aber es wird irgendwie auch anstrengend. Nur mal so, was angeblich "notwendig" ist.

In ein paar Jahren verbietet sich für mich womöglich das Autofahren aus Altersgründen. da wäre es nicht schlecht, wenn sich die Mobilität der Realität (nicht nur der meinen) anpassen würde. Genau dies wird auch passieren und damit wird sich die Menge notwendiger Rohstoffe reduzieren und oder in eine anders Richtung wenden. Meinen PV-Speicher werde ich mit Bleigeelbatterien realisieren. Andere Standspeicher - überall dort wo Menge und Gewicht nicht die Hauptrolle spielen, werden Redox-Flow-Batterie als Stromspeicher zum Einsatz kommen. Auch da muss längst nicht mehr giftiges Vanadium rein.

Nein, wenn man das Ganze mit Verstand und Rune angeht, gibt es genügend Lösungen, davon bin ich fest überzeugt.

Toll, was du dir an Unabhängigkeit schaffst. :thumbup:
Libertas veritasque.
Lesen und verstehen: http://www.feynmanlectures.caltech.edu/I_01.html
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon CaptainJack » Mo 11. Dez 2017, 21:04

Hier zur Beruhigung die Klimaprognosen (und ihren vermeintlichen Folgen) der letzten 30 Jahre
https://www.eike-klima-energie.eu/2017/ ... pokalypse/
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Alster » Di 2. Jan 2018, 14:57

Trumpversteher hat geschrieben:Wir Menschen verursachen 3% des CO2s


Aus der Gesamtmnasse der Erdatmosphere von 5,15 · 10^18 kg
https://de.wikipedia.org/wiki/Erdatmosph%C3%A4re
sowie dem Weltenergieverbrauch von 505 * 10^18 J/a
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltenergiebedarf
und der Zusatzinformation, dass zum Brennwert von 10kWh rund 1 kg eines fossilen Brennstoffes benötigt wird
kann jeder, der die 4 Grundrechnungsarten beherrscht, die Größenordnung des Beitrages von mehr als 1ppm zum CO2 Gehalt der Atmosphäre nachvollziehen. Eine Überlegung, dass es ganeben natürliche geschlossene Kreisläufe gibt, die p.a. wesentlich mehr umsetzen tut dem keine Abbruch.

Aus dem Steigerung von rund 300 auf 400 ppm eine Erwärmung abzuleiten dürfte allerdings deutlich schwerer fallen, da hierzu das Sonnenspektrum, die Absorbtionsspektren von Luft in verschiedenen Zusammensetzungen (CO2, Wasserdampf etc.) und die Emissionsspektren von Wasser und verschiedenen Arten von Untergründen bereits in ein stark vereinfachtes Minimalmodell einfließen müssten. Von einer Berücksichtigung von Wetterphänomenen ganz zu schweigen.
dies ist keine Rechtsberatung sondern nur meine persönliche Meinung
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon X3Q » Di 2. Jan 2018, 15:12

Alster hat geschrieben:(02 Jan 2018, 14:57)
...
Aus dem Steigerung von rund 300 auf 400 ppm eine Erwärmung abzuleiten dürfte allerdings deutlich schwerer fallen, da hierzu das Sonnenspektrum, die Absorbtionsspektren von Luft in verschiedenen Zusammensetzungen (CO2, Wasserdampf etc.) und die Emissionsspektren von Wasser und verschiedenen Arten von Untergründen bereits in ein stark vereinfachtes Minimalmodell einfließen müssten. Von einer Berücksichtigung von Wetterphänomenen ganz zu schweigen.

Man braucht nur das Abstrahlungsspektrum der Erde per Satellit über die Jahre verfolgen und mit Vorhersagen der Klimamodelle vergleichen. Bingo. Paßt wie Arsch auf Eimer.

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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Cat with a whip » Di 2. Jan 2018, 15:22

Es klappt auch mit terrestrischer Messung der atmosphärischen IR-Gegenstrahlung.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Alster » Mi 3. Jan 2018, 16:44

X3Q hat geschrieben:(02 Jan 2018, 15:12)

Man braucht nur das Abstrahlungsspektrum der Erde per Satellit über die Jahre verfolgen und mit Vorhersagen der Klimamodelle vergleichen. Bingo. Paßt wie Arsch auf Eimer.

--X


Cat with a whip hat geschrieben:(02 Jan 2018, 15:22)

Es klappt auch mit terrestrischer Messung der atmosphärischen IR-Gegenstrahlung.


Wo kann man die gemessenen Spektren runterladen?
dies ist keine Rechtsberatung sondern nur meine persönliche Meinung
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 5. Jan 2018, 01:01

Warum Alster versuchst Du es nicht selbst einmal :?:

Ich habe es mit leicht gemacht und einfach mal mit "Abstrahlungsspektrum der Erde per Satellit" (aus dem Text kopiert) "gegoogelt" und siehe da, sofort das Richtige für Dich & Co : "Treibhauseffekt für Dummies mit Modtran"

Eine WEB-Seite über die das WIKI "Skeptical Science" folgendes schreibt :
Skeptical Science ist ein von 31 Autoren betriebenes Wissenschafts-Weblog, das in 21 Sprachen abrufbar ist. Es wurde vom australischen Kognitionswissenschaftler John Cook im Jahr 2007 gegründet. Die Seite führt über 160 typische Argumente von Klimaskeptikern sowie deren Widerlegung. Daneben erscheinen auch Artikel zu aktuellen Themen im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung.

John Cook rief die Website ins Leben, nachdem er im Jahr 2007 eine Rede des US-Senators Jim Inhofe hörte, in der dieser das Problem der globalen Erwärmung als Witz bezeichnete. :dead:

2010 sagte Cook, dass ein weiterer Motivationsgrund in seinem christlichen Glaube zu finden ist. Ihm lägen dieselben Dinge am Herzen, von denen er denkt, dass sie Gott auch für wichtig hält, wie beispielsweise die Sorge um die Not der Armen und der Verletzlichen. :rolleyes:

Er strukturierte die Site so, dass jeder klimaskeptischen Behauptung die Aussagen der Wissenschaft gegenübergestellt werden; ergänzend werden auch erklärende Hintergrundinformationen und wissenschaftliche Referenzen geliefert. Diese sind in zwei bis drei verschiedenen Ausführlichkeits-Stufen abrufbar, so dass der Leser die Komplexität der Antwort wählen kann. Die Website ist keiner politischen, wirtschaftlichen oder wohltätigen Organisation angegliedert und wird allein durch John Cook finanziert
Dort kann jeder entsprechend seiner eigenen intellektuellen Fähigkeit prüfen wieweit seine "Stammtischbrüder" wohl danebenliegen.... :p
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Excellero » Fr 5. Jan 2018, 08:55

All diese Berechnungen basieren auf reiner Spekulation. Weil es noch nie eine Messung der Globalen Durchschnittstemperatur gegeben hat, und auch heute nicht geben kann. Dazu müsste man ein enges Raster mit Messpunkten auf der ganzen Erde schaffen.
Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen, muß man eigenen haben.
-Immanuel Kant
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Cat with a whip » Fr 5. Jan 2018, 10:56

Alster hat geschrieben:(03 Jan 2018, 16:44)

Wo kann man die gemessenen Spektren runterladen?


Z.B. bei HITRAN.org.

Oder einfach lesen ->
https://skepticalscience.com/print.php?r=35
https://www.giss.nasa.gov/research/briefs/schmidt_05/
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 5. Jan 2018, 14:34

Excellero hat geschrieben:All diese Berechnungen basieren auf reiner Spekulation. Weil es noch nie eine Messung der Globalen Durchschnittstemperatur gegeben hat, und auch heute nicht geben kann. Dazu müsste man ein enges Raster mit Messpunkten auf der ganzen Erde schaffen.
Wie eng ? - alle paar Meter ? - km ? - gleichgültig - all das führt auch nur zu einem Durchschnitt, der dann von der gesamten geballten "Unwissenschaft" wieder bezweifelt werden kann :dead:

Alles Teil der Weltverschwörung..... :(

Nur der große Trump kann uns noch retten.... :mad:
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Excellero » Fr 5. Jan 2018, 17:35

immernoch_ratlos hat geschrieben:(05 Jan 2018, 14:34)

Wie eng ? - alle paar Meter ? - km ? - gleichgültig - all das führt auch nur zu einem Durchschnitt, der dann von der gesamten geballten "Unwissenschaft" wieder bezweifelt werden kann :dead:

Alles Teil der Weltverschwörung..... :(

Nur der große Trump kann uns noch retten.... :mad:


Bevor sowas kommt lieber Maul halten... :mad2:

...also nehmen wir mal ein Beispiel in ganz kleinem Rahmen. Hier auf der schwäbischen Alb, gibts ein paar Regionen die sind IMMER kälter als der Rest der Schw. Alb. (z.B. Stetten a. k. M. <--Ortsname ) Wenn man nun dort einen Messpunkt hat, und einen sagen wir in Sigmaringen. Dann wirst du garantiert eine andere Durchschnittstemperatur haben bei diesen beiden Messpunkten. Und jetzt kommts diese zwei Ortschaften sind nichmal 20 KM auseinander. Also wenn man schon auf so kleinem Raum merkliche Unterschiede hat, wie willst du dann global einen Durchschnitt erreichen?
Und jetzt kommt die Mathematik... stimmt schon der erste Wert nicht, dann ist es völlig unmöglich eine korrekte Berechnung durch zu führen. Dann kannst du genauso gut Lotto spielen...
Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen, muß man eigenen haben.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Alster » Fr 5. Jan 2018, 19:40

immernoch_ratlos hat geschrieben:(05 Jan 2018, 01:01)

Warum Alster versuchst Du es nicht selbst einmal :?:

Ich habe es mit leicht gemacht und einfach mal mit "Abstrahlungsspektrum der Erde per Satellit" (aus dem Text kopiert) "gegoogelt" und siehe da, sofort das Richtige für Dich & Co : "Treibhauseffekt für Dummies mit Modtran"

Eine WEB-Seite über die das WIKI "Skeptical Science" folgendes schreibt : Dort kann jeder entsprechend seiner eigenen intellektuellen Fähigkeit prüfen wieweit seine "Stammtischbrüder" wohl danebenliegen.... :p

Möglicherweise hast du meinen Beitrag nicht verstanden: Meine Frage war, wo man die per Satellit gemessenen Abstrahlungsspektren der Erde über die Jahre hinweg (s. Beitrag von X3Q) herunterladen kann.
dies ist keine Rechtsberatung sondern nur meine persönliche Meinung
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Alster » Fr 5. Jan 2018, 19:42


Das ist bereits eine auswertung. Gibts irgendwio die rohdaten?
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Cat with a whip » Fr 5. Jan 2018, 20:13

Bei hitran registrieren und dann können sie sich Rohdaten zu Emissionen und Transmissionen div. Moleküle auf dem interessanten Energiespektrum laden. Für den Fall dass sie das nicht möchten hatte ich ja freundlicherweise noch die Aufsätze gesucht. Ein Dankeschön erwarte ich dafür ja erst gar nicht.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon X3Q » Fr 5. Jan 2018, 21:39

Alster hat geschrieben:(05 Jan 2018, 19:40)

Möglicherweise hast du meinen Beitrag nicht verstanden: Meine Frage war, wo man die per Satellit gemessenen Abstrahlungsspektren der Erde über die Jahre hinweg (s. Beitrag von X3Q) herunterladen kann.


A good point to start ...

Harries et a. Nature 2001 (Vol 410) 355pp. Increase in greenhouse forcing inferred from the outgoing longwave radiation spectra of the Earth in 1970 to 1997
Griggs et al. Journal of Climate 2007 (Vol 20) 3982pp. Comparison of Spectrally Resolved Outgoing Longwave Radiation over the Tropical Pacific between 1970 and 2003 Using IRIS, IMG, and AIRS

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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Alster » Sa 6. Jan 2018, 12:09

Danke erst mal für die Infos.

Im Ergebnis bestätigt sich meine Einschätzung,
- dass es einfach ist aus dem Weltenergieverbrauch die Steigerung des CO2 Gehaltes der Luft von 300 auf 400 ppm herzuleiten
- die Aufgabe aus der o.g. Steigerung des CO2 Gehaltes die Erwärmung (quantitativ) herzuleiten ungleich komplizierter ist.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Teeernte » Sa 6. Jan 2018, 12:20

Alster hat geschrieben:(05 Jan 2018, 19:42)

Das ist bereits eine auswertung. Gibts irgendwio die rohdaten?


....die Rohdaten für den "Hockeystick" ? :D :D :D

(Sibirische Yamal- Baumringdaten jetzt offiziell als fehlerhaft eingestuft....)
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Teeernte » Sa 6. Jan 2018, 12:26

Cat with a whip hat geschrieben:(05 Jan 2018, 20:13)

Bei hitran registrieren und dann können sie sich Rohdaten zu Emissionen und Transmissionen div. Moleküle auf dem interessanten Energiespektrum laden. Für den Fall dass sie das nicht möchten hatte ich ja freundlicherweise noch die Aufsätze gesucht. Ein Dankeschön erwarte ich dafür ja erst gar nicht.


Ironie : an.

Ja - die "Erderwärmung" ist ja auf der Haut spürbar.....so wie eine Wolke (Wasserdampf) über die Sonne zieht - ist die "Wolke" CO2 - (Aktiviert=Warm) hinter jedem Flugzeug spürbar.... ? (...und Wasserdampf ist ja nur gering Klimagas...)

Ironie aus.

(Wir sind bei "Strahlung" >> auch als....Licht...sichtbar.)
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Cat with a whip » Sa 6. Jan 2018, 14:04

Alster hat geschrieben:(06 Jan 2018, 12:09)

Im Ergebnis bestätigt sich meine Einschätzung,



Schön dass sie mit den Daten bei Hitran was anfangen konnten, mir als Laien würden die Rohdaten gar nichts sagen.

Die Einschätzung dass es einfach ist von Emissionen auf CO2-Konzentrationen der Atmosphäre zu schliessen einfach sei würde ich nicht wagen.

Gäbe es keine Meere wäre die atm. Konzentration von CO2 und der Treibhauseffekt höher. Den Zuwachs den wir in der Atmosphäre finden ist deutlich weniger als die anthropogenen Emissionen. Da werden komplizierte Messungen gemacht um die Umsatzmengen bei der Lösung in den Meeren oder in CO2-Senken an Land abzuschätzen. Ein günstiger Effekt bildet dabei der immense Seeeisverlust im Nordpolarmeer durch die Klimaerwärmung, wodurch eine größere Wasseroberfläche eine größere Aufnahme möglicht. Ebenso spielen die Temperatur eine Rolle bei der Aufnahmegeschwindigkeit. Und da haben wir schon eine Abhhängigkeit der CO2-Konzentration vom Treibhauseffekt und dem komplizierten Klima. Mit steigenden Gehalt im Meer und Temperatur sinkt widerum die prozentuale Aufnahmefähigkeit und es ist keinesfalls klar mit welcher Geschwindigkeit die Meere unsere CO2-Belastung in Zukunft schlucken. Es ist also keineswegs trivial..
Die dabei immer weiter versauernden Weltmeere (Bildung von Kohlensäure) und der steigende Meeresspiegel sind dabei ja eine weitere ernstzunehmende Problematik für maritime Lebewesen und Küstenbewohner, die mit höheren Überschwemmungs- und Unwetterrisiken betroffen werden. Die Kosten durch Katastrophen und deren Vermeidung werden steigen.
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