Sabotage an Nord Stream 1 und 2

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Mendoza
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Mendoza »

ichwersonst hat geschrieben: Donnerstag 15. August 2024, 15:29 Den Realitätsgehalt kann ich nicht einschätzen, aber: wäre es möglich, daß die Sprengladungen bereits beim Bau der Gasleitungen präventiv mit eingebaut wurden, also so eine Art Sollbruchstelle für alle Eventualitäten?
Welche Eventualitäten sollten das sein? Wenn jemand kein Gas mehr liefern will, dann dreht er den Hahn zu. Das hatten die Russen zum Zeitpunkt der Sprengung längst gemacht. Wenn jemand kein Gas mehr empfangen will ganz ähnlich. Die Idee ergibt null Sinn.
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Tom Bombadil
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Tom Bombadil »

Mendoza hat geschrieben: Donnerstag 15. August 2024, 16:45Die Idee ergibt null Sinn.
Eine Sprengung durch Putain, die er der Ukraine in die Schuhe schieben kann, würde für Unruhe unter den Verbündeten sorgen. Außerdem könnte er sich so wieder als Opfer des bösen Westens hinstellen. Das macht aus seiner Sicht sehr viel Sinn.
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Michael_B
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Michael_B »

Auf Twitter gehen ja jetzt wie vorhergesehen die Rechts-Russenfreunde steil nach dem Motto Verrat, Ukrainer sprengten Nord Stream, gefährden unsere Energieinfrastruktur damit und wir ballern das "korrupte Regieme in Kiew" mit Waffen und Kohle voll.

Mmmh, irgendwie haben sie Recht.
Aber womöglich ist es komplexer. Hätten wir die Verträge einseitig beendet, hätten wir am Ende noch Vertragsstrafen zahlen müssen. So ist es halt ein unbekannter Krimineller gewesen ... Heieiei, ich hoffe, Deutschland war nicht informiert ... Dass Kiesewetter jetzt äußert, es wäre in unserem Interesse gewesen - schwierig.
Klar, wir können das hier anonym so unter uns schreiben, aber offiziell von deutschen Politikern? Weiß nicht.
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NicMan
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von NicMan »

NicMan hat geschrieben: Freitag 25. August 2023, 23:09 Die Verantwortlichen sollten einen Orden erhalten.
Ich bleibe bei dieser Ansicht. Was die Politik offiziell sagen muss ist eine andere Sache.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Schnitter »

Ich bin total traurig dass NS2 kapott ist.
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Bogdan
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Bogdan »

Frank_Stein hat geschrieben: Samstag 26. August 2023, 07:33 Dieser Terroranschlag mit katastrophalen Umweltfolgen hat Deutschland in eine schwere Wirtschaftskrise gestürzt.
Das sollten wir der Ukraine nicht durchgehen lassen, sofern sich die Vorwürfe erhärten sollten.
Wenn man unter chronischer Doppelmoral leidet, gibt es halt
immer gute und böse Terroranschläge. :?
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Michael_B »

Frank Stein ist ja bei mir auf der Ignore-Liste, jetzt sehe ich durch das Bogdan-Zitat:

"Dieser Terroranschlag mit katastrophalen Umweltfolgen hat Deutschland in eine schwere Wirtschaftskrise gestürzt.
Das sollten wir der Ukraine nicht durchgehen lassen, sofern sich die Vorwürfe erhärten sollten. "

Also ich erinnere mich dunkel, dass Russland uns eh den Gashahn zugedreht hatte und sogar lustige Werbung mit frierenden Deutschen gezeigt hatte?
Oder habe ich das geträumt?
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Schnitter »

Bogdan hat geschrieben: Freitag 16. August 2024, 11:27 Wenn man unter chronischer Doppelmoral leidet, gibt es halt
immer gute und böse Terroranschläge. :?
Das Hitler Attentat ist auch zweifelsohne ein "guter" Terroranschlag.
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Mendoza
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Mendoza »

NicMan hat geschrieben: Freitag 16. August 2024, 11:19 Ich bleibe bei dieser Ansicht. Was die Politik offiziell sagen muss ist eine andere Sache.
Die Häme (ätsch ihr scheiß Russen, jetzt haben sie eure Röhren kaputt gemacht) kann ich nicht nachvollziehen. Falls wir (hoffentlich) eines Tages wieder normale Beziehungen zu Russland mit einem moderaten Präsidenten haben sollte, dann bezahlen wir Milliarden für Pipelines noch einmal. Inzwischen bezahlen wir wesentlich teureres Erdgas, das wir auch aus autoritären Staaten beziehen. Wären die Erdgasröhren intakt geblieben, hätten wir Russengas genauso gut boykottieren können.
Zuletzt geändert von Mendoza am Freitag 16. August 2024, 14:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von NicMan »

Mendoza hat geschrieben: Freitag 16. August 2024, 14:47 Die Häme (ätsch ihr scheiß Russen, jetzt haben sie eure Röhren kaputt gemacht) kann ich nicht nachvollziehen.
Nordstream 2 war ein Republikfeindliches Projekt das Deutschland schwächen sollte und Teil der hybriden Kriegsführung gegen den freien Westen war. Viel zu wenige russische Assets sind kaputt gegangen. Normale Beziehungen mit Russland gibt es frühestens in 30 Jahren.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Mendoza »

NicMan hat geschrieben: Freitag 16. August 2024, 14:49 Nordstream 2 war ein Republikfeindliches Projekt das Deutschland schwächen sollte und Teil der hybriden Kriegsführung gegen den freien Westen war. Viel zu wenige russische Assets sind kaputt gegangen. Normale Beziehungen mit Russland gibt es frühestens in 30 Jahren.
Ich würde das so nicht unterschreiben. Ob NS 2 nötig war, kann ich nicht beurteilen. Unsere chemische Industrie und unserer Wohnbau sind jedenfalls beide auf preiswerte Energie angewiesen. Beide schwächeln und die teure Energie hat unseren Wirtschaftsstandort enormen Schaden zugefügt. Totale Abhängigkeit sollte man natürlich grundsätzlich vermeiden. wobei wir z.B. bei Hard- und Software auch völlig vom Ausland abhängig sind.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Wähler »

Mendoza hat geschrieben: Freitag 16. August 2024, 14:57 Ich würde das so nicht unterschreiben. Unsere chemische Industrie und unserer Wohnbau sind beide auf preiswerte Energie angewiesen. Beide schwächeln und die teure Energie hat unseren Wirtschaftsstandort enormen Schaden zugefügt. Totale Abhängigkeit sollte man natürlich grundsätzlich vermeiden. wobei wir z.B. bei Hard- und Software auch völlig vom Ausland abhängig sind.
Der Ukraine-Krieg hat seinen wirtschaftlichen Preis. Wir sollten bereit sein, ihn in Bezug auf russische Gaslieferungen zu zahlen, weil die Freiheit der Ukraine für ganz Europa das höhere Gut ist.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Mendoza »

Wähler hat geschrieben: Freitag 16. August 2024, 15:00 Der Ukraine-Krieg hat seinen wirtschaftlichen Preis. Wir sollten bereit sein, ihn in Bezug auf russische Gaslieferungen zu zahlen, weil die Freiheit der Ukraine für ganz Europa das höhere Gut ist.
Einverstanden, nur hätten wir für einen Boykott keine kaputten Gasleitungen gebraucht und den Russen hätte die Pipeline ohne bezahltes Gas auch nichts genutzt.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Seidenraupe »

NicMan hat geschrieben: Freitag 16. August 2024, 14:49 Nordstream 2 war ein Republikfeindliches Projekt das Deutschland schwächen sollte und Teil der hybriden Kriegsführung gegen den freien Westen war.
für diesen Vorwurf sitzt Manuela Schwesig(owa) /SPD aber verdammt fest im Landtag als MP.
Nach deiner Aussage müsste sie wegen u.a. hybrider Kriegsführung im Knast sitzen. Tut sie aber nicht.
,,,,,,,,,,.
Wer Ironie findet, kann sie behalten. Wer nicht, sein/ihr Problem.

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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von NicMan »

Seidenraupe hat geschrieben: Freitag 16. August 2024, 17:44 für diesen Vorwurf sitzt Manuela Schwesig(owa) /SPD aber verdammt fest im Landtag als MP.
Nach deiner Aussage müsste sie wegen u.a. hybrider Kriegsführung im Knast sitzen. Tut sie aber nicht.
,,,,,,,,,,.
Wenn es nach mir ginge, hätte Frau Schwesig mindestens zurücktreten müssen.
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Mendoza
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Mendoza »

NicMan hat geschrieben: Freitag 16. August 2024, 19:06 Wenn es nach mir ginge, hätte Frau Schwesig mindestens zurücktreten müssen.
Mit NS2, dass in Saßnitz an Land gekommen wäre, wären diverse Arbeitsplätze im strukurschwachen Mecklenburg entstanden. Es ist Frau Schwesigs Pflicht als MP ihres Bundeslandes das beste für ihre Bevölkerung zu erreichen und Arbeitsplätze gehören dazu. Mit der Wagenknecht kann man sie gar nicht vergleichen. Sie hat sich im Gegensatz zur lieben Sarah nach dem Einmarsch der Russen ganz klar gegen Putin gestellt.
Der Frieden auf unserem Kontinent wird durch Putins Angriffskrieg in der Ukraine bedroht. Alle Teilnehmer auf der Konferenz stehen an der Seite der Ukraine. Die Sicherheit in Europa ist zudem durch Fake-News und Desinformation gefährdet. Vor allem unsere Freunde im Baltikum, aber auch Polen, Finnen und Schweden sind in großer Sorge. Wir stehen fest an ihrer Seite
https://www.mallorcamagazin.com/nachric ... uropa.html
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Darkfire »

Seidenraupe hat geschrieben: Freitag 16. August 2024, 17:44 für diesen Vorwurf sitzt Manuela Schwesig(owa) /SPD aber verdammt fest im Landtag als MP.
Nach deiner Aussage müsste sie wegen u.a. hybrider Kriegsführung im Knast sitzen. Tut sie aber nicht.
,,,,,,,,,,.
Gemach gemach, bis in ein paar Jahre wissen wir mehr.
Entweder setzt sich die eine Seite durch und wir marschieren fröhlich für Putin in den Tot, oder wir erleben das man sich drauf besinnt das wir eine Wehrhafte Demokratie haben, dann wird man so manche Politiker stärker durchleuchten.

Bis jetzt ging auch noch keiner, für den 1000endfachen Mord an Deutschen Bürger, während einer der Hochphase dieses Hybridendkrieges gegen Deutschland, ins Gefängnis.

Bis jetzt sind wir da noch fleißig am wegschauen und verdrängen.
Ich bin mir aber sicher da wird sich noch das ein oder andere Wandeln, in die ein oder andere Richtung.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Darkfire »

Mendoza hat geschrieben: Freitag 16. August 2024, 20:03 Es ist Frau Schwesigs Pflicht als MP ihres Bundeslandes das beste für ihre Bevölkerung.....
Viele Politiker so mancher Partei, haben sich nur zu gern von einem Putin und Co überzeugen lassen.
Welche Motive man dabei gehabt hat wird wohl erst in der Zukunft ersichtlich.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Cobra9 »

Mendoza hat geschrieben: Freitag 16. August 2024, 20:03 Mit NS2, dass in Saßnitz an Land gekommen wäre, wären diverse Arbeitsplätze im strukurschwachen Mecklenburg entstanden. Es ist Frau Schwesigs Pflicht als MP ihres Bundeslandes das beste für ihre Bevölkerung zu erreichen und Arbeitsplätze gehören dazu.
Zwischen Pflicht gegenüber dem Amt und Wählern, sowie dreckigen Deals gibt's Unterschiede
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Kritikaster »

NicMan hat geschrieben: Freitag 16. August 2024, 19:06Wenn es nach mir ginge, hätte Frau Schwesig mindestens zurücktreten müssen.
Vollauf berechtigt, die Forderung! :thumbup:
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Cobra9 »

Kritikaster hat geschrieben: Samstag 17. August 2024, 08:06 Vollauf berechtigt, die Forderung! :thumbup:
Zustimmung
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Xexes »

NicMan hat geschrieben: Freitag 16. August 2024, 14:49 Nordstream 2 war ein Republikfeindliches Projekt das Deutschland schwächen sollte und Teil der hybriden Kriegsführung gegen den freien Westen war. Viel zu wenige russische Assets sind kaputt gegangen. Normale Beziehungen mit Russland gibt es frühestens in 30 Jahren.
Kapazitäten ausbauen ist nicht Falsch, das Problem war, dass sie einseitig nur mit Russland gebaut wurden. Hätte man z.B. parallel LNG Terminals gebaut könnte man leicht zwischen beiden wechseln und müsste die Pipeline nicht sprengen um sie Still zu legen.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Bogdan »

Xexes hat geschrieben: Montag 19. August 2024, 14:03 Kapazitäten ausbauen ist nicht Falsch, das Problem war, dass sie einseitig nur mit Russland gebaut wurden. Hätte man z.B. parallel LNG Terminals gebaut könnte man leicht zwischen beiden wechseln und müsste die Pipeline nicht sprengen um sie Still zu legen.
Genau so ist es. Dt. hat sich von einer Abhängigkeit in eine andere begeben. Das nennt man wohl,
aus Fehler nicht lernen. :?
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Seidenraupe »

Na sowas aber auch:
29.08.2024 | 14:00


Ein mutmaßlicher Nord-Stream-Saboteur soll für seine Flucht aus Polen ein ukrainisches Diplomatenauto genutzt haben. Zuvor reiste er im Mai unbehelligt durch Deutschland.
Deutsche Behörden standen offenbar kurz davor, einen der mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteure zu fassen. Doch zu einer Verhaftung des tatverdächtigen ukrainischen Tauchlehrers Wolodymyr S. kam es nicht - obwohl er sich noch im Mai in Berlin aufgehalten hatte. Ermittler hatten ihn da bereits seit Monaten identifiziert.

Deutschland scheint sich immer mehr zum Drehkreuz fuer Verbrechen und Verbrecher zu entwickeln.
Bin gespannt, was noch alles ans Licht kommt.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... e-100.html


Ach, und Selenski soll im Vorfeld von den Anschlagsplaenen gewusst haben. Na dann..
Unterstützen wir die Ukraine weiter mit zig Milliarden. Immerhin wollte Selenski den Anschlag auf die kritische Infrastruktur und auf unsere Gasversorgung.
Zig Milliarden wurden am Boden der Ostsee versenkt, Umweltschaeden durch ausstroemendes Gas und der Deutsche zahlt doppelt....

Im Vorfeld der Attacke soll auch der ukrainische Präsident Selenskyj die Pläne abgesegnet haben. Später habe jedoch die CIA Wind von den Plänen bekommen und Selenskyj davor gewarnt, einen solchen Schlag durchzuführen, heißt es.
https://www.stern.de/politik/wsj--selen ... 83722.html
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Cobra9 »

Ja unterstützen wir die Ukraine besser weiter mit Millarden, sonst könnte das ganz andere Probleme noch geben wie aktuell
Eishockey endlich wieder.

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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Nightrain »

Nach Ende des Krieges gerne das Bundesverdienstkreuz. Die beiden Nordstream-Projekte waren Verrat an allen osteuropäischen Ländern und für diese Existenzbedrohung.

Die in der Bundesrepublik daran schuldigen Gestalten können froh sein, dass Osteuropa nicht Russland ist, sonst hätten sich diese nicht verschworen die Pipeline zu sprengen, sondern es hätte einige Unfälle gegeben.
"Man verhandelt nicht mit Terroristen. Man hört PEGIDA und AfD nicht zu. Man muss keine Rücksicht auf Impfskeptiker und Verschwörungstheoretiker nehmen." (Philipp Jessen)
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von NicMan »

Seidenraupe hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 07:40
Unterstützen wir die Ukraine weiter mit zig Milliarden. Immerhin wollte Selenski den Anschlag auf die kritische Infrastruktur und auf unsere Gasversorgung.
Natürlich tun wir das. Die Schäden die Russland durch Krieg, Gaserpressung, Flucht und Vertreibung auch bei uns anrichtet liegen Galaxien höher. Es liegt im dringenden deutschen Interesse, den Abwehrkampf gegen das faschistische und anti-westliche Russland zu führen.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Tom Bombadil »

Nightrain hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 08:32 Nach Ende des Krieges gerne das Bundesverdienstkreuz. Die beiden Nordstream-Projekte waren Verrat an allen osteuropäischen Ländern und für diese Existenzbedrohung.
Richtig :thumbup:
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Bogdan »

Seidenraupe hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 07:40 Na sowas aber auch:


Deutschland scheint sich immer mehr zum Drehkreuz fuer Verbrechen und Verbrecher zu entwickeln.
Bin gespannt, was noch alles ans Licht kommt.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... e-100.html


Ach, und Selenski soll im Vorfeld von den Anschlagsplaenen gewusst haben. Na dann..
Unterstützen wir die Ukraine weiter mit zig Milliarden. Immerhin wollte Selenski den Anschlag auf die kritische Infrastruktur und auf unsere Gasversorgung.
Zig Milliarden wurden am Boden der Ostsee versenkt, Umweltschaeden durch ausstroemendes Gas und der Deutsche zahlt doppelt....
https://www.stern.de/politik/wsj--selen ... 83722.html
Tja mit Nord-Stream 1 und 2 war Dt. unabhängiger. Man war nicht auf die Zustimmung von Polen, Ukraine und den USA angewiesen. Man
hatte eine Möglichkeit mehr. Das heißt ja nicht, dass man sie zwangsweise nutzen muss.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Kritikaster »

Dann entpuppt sich diese Unterbrechung einer Einkommensquelle des Aggressors also vermutlich als legitime Reaktion der angegriffenen Ukraine auf den verbrecherischen Angriff durch das Moskauer Regime.

Eins muss man Selensky lassen: DER Mann hat echt Eier in der Hose, wenn er eine solche Entscheidung trotz Warnungen aus den Ländern trifft, auf deren Unterstützung sein Land in seinem Überlebenskampf angewiesen ist. :thumbup:
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Bogdan »

Kritikaster hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 09:40 Dann entpuppt sich diese Unterbrechung einer Einkommensquelle des Aggressors also vermutlich als legitime Reaktion der angegriffenen Ukraine auf den verbrecherischen Angriff durch das Moskauer Regime.

Eins muss man Selensky lassen: DER Mann hat echt Eier in der Hose, wenn er eine solche Entscheidung trotz Warnungen aus den Ländern trifft, auf deren Unterstützung sein Land in seinem Überlebenskampf angewiesen ist. :thumbup:
Aus Sicht der Ukraine haben sie russische Infrastruktur zerstört, die für Dt. sehr von Nutzen gewesen ist.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von relativ »

Bogdan hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 10:13 Aus Sicht der Ukraine haben sie russische Infrastruktur zerstört, die für Dt. sehr von Nutzen gewesen ist.
Nunja im Projekt steckte natürlich auch deutsches Steuergeld und deutsche Interessen, sowohl vor dem Konflikt, alsauch nach einem möglichen Ende.
Unter welchem Druck die Ukraine war um solche Maßnahmen zu genehmigen kann man nur erahnen. Leider kam der Abbruchbefehl zu spät.
Evtl. kommt da auch ein wenig herraus , warum unsere Bundesregierung ein wenig mit der Regierung in der Ukraine fremdelt, bzw. auch gefremdelt hat.
Auf die Geschichtsaufbereitung darf man gespannt sein.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Kritikaster »

relativ hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 10:22Evtl. kommt da auch ein wenig herraus , warum unsere Bundesregierung ein wenig mit der Regierung in der Ukraine fremdelt, bzw. auch gefremdelt hat.
Auf die Geschichtsaufbereitung darf man gespannt sein.
Ich gehe auch davon aus, dass da Zusammenhänge bestehen können.

Allerdings gab und gibt es in Reihen der Kanzlerpartei genügend Entscheidungsträger, die für eine Ablehnung ukrainischer Hilfswünsche eines solchen Anschlags nicht bedurften.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von relativ »

Kritikaster hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 12:12 ...

Allerdings gab und gibt es in Reihen der Kanzlerpartei genügend Entscheidungsträger, die für eine Ablehnung ukrainischer Hilfswünsche eines solchen Anschlags nicht bedurften.
Ich vermute solche bedenkenträger gab es in fast jeder Partei, aber natürlich ist die SPD, auch Geschichtlich gesehen, eher eine Russland zugewendete Partei , die sich generell damit schwerer tut.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Troh.Klaus »

Bogdan hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 10:13 Aus Sicht der Ukraine haben sie russische Infrastruktur zerstört, die für Dt. sehr von Nutzen gewesen ist.
Korrekter wäre Plusquamperfekt "gewesen war".
NS1 lieferte bereits nix mehr, weil die Russen dicht gemacht hatten, und NS2 lieferte nix, weil Deutschland dicht gemacht hatte.
Es hatte sich bereits mit dem "Nutzen".
Die Grünen sind schuld. Noch Fragen? :p
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Seidenraupe »

Nightrain hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 08:32 Nach Ende des Krieges gerne das Bundesverdienstkreuz. Die beiden Nordstream-Projekte waren Verrat an allen osteuropäischen Ländern und für diese Existenzbedrohung.

Die in der Bundesrepublik daran schuldigen Gestalten können froh sein, dass Osteuropa nicht Russland ist, sonst hätten sich diese nicht verschworen die Pipeline zu sprengen, sondern es hätte einige Unfälle gegeben.
Es gibt KEINE Rechtfertigung fuer schwere Straftaten, auch wenn in linken Kreisen die Idee vertreten wird, der Zweck legetimiere die straftat.

Leute, die strafbare Handeln feiern und sogar obendrauf belohnen wollen, sind eine wahre Gefahr, sind Sargnaegel fuer Rechtsstaat und Demokratie.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

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Tom Bombadil hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 09:17 Richtig :thumbup:
Falsch.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Vongole »

Seidenraupe hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 22:55 Es gibt KEINE Rechtfertigung fuer schwere Straftaten, auch wenn in linken Kreisen die Idee vertreten wird, der Zweck legetimiere die straftat.

(..)
Außenlinks und außenrechts rechtfertigen genau das: Gebt Putin die Ukraine als Lohn für seinen Überfall. Und sollte der Appetit auf weitere Länder an seiner Grenzen haben, möge er sich bedienen.
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Mendoza
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Mendoza »

Nightrain hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 08:32 Nach Ende des Krieges gerne das Bundesverdienstkreuz. Die beiden Nordstream-Projekte waren Verrat an allen osteuropäischen Ländern und für diese Existenzbedrohung.

Die in der Bundesrepublik daran schuldigen Gestalten können froh sein, dass Osteuropa nicht Russland ist, sonst hätten sich diese nicht verschworen die Pipeline zu sprengen, sondern es hätte einige Unfälle gegeben.
Warum ist ein Pipeline, die nicht durch mein Land geht eine existenzielle Bedrohung?? Mir entgehen vielleicht ein paar Transitentgelte für das Gas und ich kann niemandem drohen auf meinem Territorium den Hahn einfach abzudrehen. Das ist alles.
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Seidenraupe
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Seidenraupe »

Vongole hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 22:59 Außenlinks und außenrechts rechtfertigen genau das: Gebt Putin die Ukraine als Lohn für seinen Überfall. Und sollte der Appetit auf weitere Länder an seiner Grenzen haben, möge er sich bedienen.
Du wirst zustimmen:Aussenlinks und aussenrechts sind genau die von mir beschriebene Gefahr fuer den demokratischen Rechtsstaat.
Wer strafbare Handeln mit "der Zweck heiligt das Mittel" rechtfertigt, untergraebt den Rechtsstaat.
Oder um es mit deinen Worten zu sagen
Vongole hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 22:54 Kaum anzunehmen, dass wir uns einen Gefallen tun, wenn wir auf Unrechtsstaaten-Niveau zurückfallen.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Vongole »

Seidenraupe hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 23:33 Du wirst zustimmen:Aussenlinks und aussenrechts sind genau die von mir beschriebene Gefahr fuer den demokratischen Rechtsstaat.
(..)
Warum redest du ihnen dann das Wort?
Die Sabotage gegen Nordstream hat unseren Rechtsstaat sicher nicht gefährdet, aber die beiden Röhren eine ganze Region.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Nightrain »

Seidenraupe hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 22:55 Es gibt KEINE Rechtfertigung fuer schwere Straftaten, auch wenn in linken Kreisen die Idee vertreten wird, der Zweck legetimiere die straftat.

Leute, die strafbare Handeln feiern und sogar obendrauf belohnen wollen, sind eine wahre Gefahr, sind Sargnaegel fuer Rechtsstaat und Demokratie.
Die Sprengung einer Exportpipeline des Kriegsgegners in internationalen Gewässern ist gar keine Straftat. Das hätte sich Russland vorher überlegen können. Mir wäre es natürlich auch lieber gewesen die Ukrainer hätten ein Dutzend Taurus nördlich St. Petersburg in die LNG/Gas-Versichterstation gejagt und alle Siemensturbinen vernichtet. (Wo sind die "defekten" Turbinen von Siemens eigentlich heute?)
Mendoza hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 23:16 Warum ist ein Pipeline, die nicht durch mein Land geht eine existenzielle Bedrohung?? Mir entgehen vielleicht ein paar Transitentgelte für das Gas und ich kann niemandem drohen auf meinem Territorium den Hahn einfach abzudrehen. Das ist alles.
Die Umgehung der Ukraine gehörte zu den Kriegsvorbereitungen Russlands. Nord Stream 2 insbesondere ist als umrüstbare Wasserstoffpipeline geplant und sollte über Dumpingpreise jede europäische Wasserstoffwirtschaft zerschlagen und eine Abhängigkeit Europas von russischem Wasserstoff sicherstellen.

Die "Gier" nach den Transitentgelten ist, was die russische Propaganda gerne streut. Richtig ist aber, dass die osteuropäischen Transitländer so lange nicht von Russland politisch erpresst werden können, solange Russland sein Gas durch diese nach Westeuropa leiten muss.
Man darf einfach nicht vergessen, dass Putin schon lange plant die Bindung zwischen Osteuropa und der restliche EU zu lösen und nach und nach die Länder dort politische unter seinen Einfluss und seine Abhängigkeit zu bekommen.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Kritikaster »

Seidenraupe hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 22:55Es gibt KEINE Rechtfertigung fuer schwere Straftaten,...
Gilt nur dort, wo juristische Zuständigkeiten klar geregelt sind, und das ist hier nicht der Fall.

Es war, Stand heute, eine ganz gezielt in internationalen Gewässern erfolgte Aktion zur Einschränkung der Finanzierungsmöglichkeiten des ruzzischen Aggressors. Ist nicht wirklich etwas gegen zu erfinden. Selbst WENN man des Verdächtigen Ukrainers habhaft würde, fiele die Aktion eher nicht in den Bereich der deutschen Jurisdiktion.

Dass sich hierzulande die deutschen Ermittlungsbehörden noch für zuständig halten, dürfte auch mit der Moskauaffinität zahlreicher Vertreter der Kanzlerpartei zusammenhängen.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Cobra9 »

Kritikaster hat geschrieben: Samstag 31. August 2024, 08:04 Gilt nur dort, wo juristische Zuständigkeiten klar geregelt sind, und das ist hier nicht der Fall.

Es war, Stand heute, eine ganz gezielt in internationalen Gewässern erfolgte Aktion zur Einschränkung der Finanzierungsmöglichkeiten des ruzzischen Aggressors. Ist nicht wirklich etwas gegen zu erfinden. Selbst WENN man des Verdächtigen Ukrainers habhaft würde, fiele die Aktion eher nicht in den Bereich der deutschen Jurisdiktion.

Dass sich hierzulande die deutschen Ermittlungsbehörden noch für zuständig halten, dürfte auch mit der Moskauaffinität zahlreicher Vertreter der Kanzlerpartei zusammenhängen.
Treffend geschrieben
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Mendoza »

Kritikaster hat geschrieben: Samstag 31. August 2024, 08:04 ...
Dass sich hierzulande die deutschen Ermittlungsbehörden noch für zuständig halten, dürfte auch mit der Moskauaffinität zahlreicher Vertreter der Kanzlerpartei zusammenhängen.
Hat nichts mit Moskauaffinität zu tun. Man kann nun mal schlecht abstreiten, dass deutsche Interessen als Gaskunde und deutsches Eigentum betroffen sind. So weit ich weiß, haben auch deutsche Firmen Anteile an NS1. Es ist also völlig normal, dass deutsche Behörden wissen wollen, wer hier (auch) unser Eigentum zerstört hat.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Mendoza »

Vongole hat geschrieben: Samstag 31. August 2024, 00:33 Warum redest du ihnen dann das Wort?
Die Sabotage gegen Nordstream hat unseren Rechtsstaat sicher nicht gefährdet, aber die beiden Röhren eine ganze Region.
Wären die Pipelines über polnisches Territorium verlaufen, wäre Deutschland seitens Polen erpressbar gewesen. Dass uns Polen unter der PIS-Regierung feindlich gegenüberstand weiß jeder und ich möchte auch daran erinnern, dass die Ukraine lange vor dem Krieg öfters mal den Gashahn zugedreht bzw. die Gaszufuhr gedrosselt hat wegen Streitigkeiten mit Russland wegen nicht bezahlter Rechnungen.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Tom Bombadil »

Seidenraupe hat geschrieben: Freitag 30. August 2024, 22:55Falsch.
Nope. Alles was Putain in diesem Krieg schadet, ist gut.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Tom Bombadil »

Mendoza hat geschrieben: Samstag 31. August 2024, 08:54Wären die Pipelines über polnisches Territorium verlaufen, wäre Deutschland seitens Polen erpressbar gewesen.
Ein Grund mehr, den sinnvollen Ausbau der EE zu forcieren und auch ausreichend Wasserstoff selber herzustellen.
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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

Beitrag von Seidenraupe »

Kritikaster hat geschrieben: Samstag 31. August 2024, 08:04 Gilt nur dort, wo juristische Zuständigkeiten klar geregelt sind, und das ist hier nicht der Fall.

Es war, Stand heute, eine ganz gezielt in internationalen Gewässern erfolgte Aktion zur Einschränkung der Finanzierungsmöglichkeiten des ruzzischen Aggressors. Ist nicht wirklich etwas gegen zu erfinden. Selbst WENN man des Verdächtigen Ukrainers habhaft würde, fiele die Aktion eher nicht in den Bereich der deutschen Jurisdiktion.

Dass sich hierzulande die deutschen Ermittlungsbehörden noch für zuständig halten, dürfte auch mit der Moskauaffinität zahlreicher Vertreter der Kanzlerpartei zusammenhängen.
Das duerfte eher mit deutscher anteileignerschaft an NS1 zu tun haben und mit dem Schaden, der den Firmen entstanden ist
Wer Ironie findet, kann sie behalten. Wer nicht, sein/ihr Problem.

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Re: Sabotage an Nord Stream 1 und 2

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Vongole hat geschrieben: Samstag 31. August 2024, 00:33 Warum redest du ihnen dann das Wort?
Die Sabotage gegen Nordstream hat unseren Rechtsstaat sicher nicht gefährdet, aber die beiden Röhren eine ganze Region.
Auf deine Unterstellungen geb ich nichts.
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