Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 15:39 Es ist im Sinne einer gesamtwirtschaftlichen Umverteilung irrelevant, wo die Sekretärin arbeitet.
Bitte Tom, beim Kontext bleiben

Es ging um die von Kohlhaas angeführten "Überschüsse" , welche die Sekretären angeblich erwirtschaftet, welche "nach oben umverteilt" werden.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 15:40 Ich definiere es anders, über den Geldfluss von unten nach oben.
Wenn also ein Millionär in einer Kneipe ein Bier kauft, dann wird von unten nach oben umverteilt? :?:
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 15:47 Ist es nicht. Rentenanwartschaften als Vermögen bewerten zu wollen ist ein Taschenspielertrick, es handelt sich faktisch NICHT um Vermögen.
Wie schon geschrieben

Wenn die Altersvorsorge eines Selbständigen , die 20 Jahre reichen soll für 2500 Euro im Monat , bei der "Gerechtigkeitsdebatte" berücksichtigt werden soll, die 20 Jahre Rente des AN aber nicht, dann entsteht ein "schräges" nicht der Realität entsprechendes Bild.

Wieso du das so haben möchtest, verstehe ich nicht.

Ist aber eher Thema eines eigene Strangs.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Tom Bombadil »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 15:47Es ging um die von Kohlhaas angeführten "Überschüsse" , welche die Sekretären angeblich erwirtschaftet, welche "nach oben umverteilt" werden.
Kohlhass hat Anfangs gar nicht von einer Sekretärin geschrieben. Aber natürlich hat auch eine Sekretärin ihren Anteil an der Wertschöpfung des Unternehmens.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Tom Bombadil »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 15:49 Wenn also ein Millionär in einer Kneipe ein Bier kauft, dann wird von unten nach oben umverteilt? :?:
Fallen dir echt keine noch dämlicheren Fragen ein?
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Tom Bombadil »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 15:53 Wenn die Altersvorsorge eines Selbständigen , die 20 Jahre reichen soll für 2500 Euro im Monat , bei der "Gerechtigkeitsdebatte" berücksichtigt werden soll, die 20 Jahre Rente des AN aber nicht, dann entsteht ein "schräges" nicht der Realität entsprechendes Bild.
Du strickst dir hier ein merkwürdiges Zeug zusammen. Was der Selbständige mit seinem Vermögen macht ist seine Sache, er kann es auch auf den Kopf hauen und sich dann in die Sozialsysteme begeben. Der Rentner kann sich aber nicht 20 Jahre Rente auf einmal auszahlen lassen und es damit krachen lassen.
Du weißt ganz genau was gemeint ist, diese Dummstellerei bringt keinem was, das ist pure Zeitverschwendung.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 15:57 Fallen dir echt keine noch dämlicheren Fragen ein?
Es ist Überzeichnung , passt aber zu deinem Szenario.

Das Geld der Käufer landet schließlich als Gehalt bei den involvierten AN und als Gewinn bei involvierten Unternehmen/Selbständigen.
Nur verstehe ich nicht,, wo hier das Wort "Umverteilung" passen soll im Sinne des Themas hier.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Tom Bombadil »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 16:26 Nur verstehe ich nicht,, wo hier das Wort "Umverteilung" passen soll im Sinne des Themas hier.
Auf diesen Beitrag bist du ja nicht eingegangen: https://politik-forum.eu/viewtopic.php? ... 5#p5257045
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 16:00 Du strickst dir hier ein merkwürdiges Zeug zusammen. Was der Selbständige mit seinem Vermögen macht ist seine Sache, er kann es auch auf den Kopf hauen und sich dann in die Sozialsysteme begeben.
Kann er, macht er aber nicht. Irgendwie bist du beim Thema Altersvorsorge der Selbständigen vielleicht nicht so im Kontext wie ich
Der Rentner kann sich aber nicht 20 Jahre Rente auf einmal auszahlen lassen und es damit krachen lassen.
JA, er kann aber dafür diese Rente auch 40 Jahre kassieren, wenn er so alt wird
Du weißt ganz genau was gemeint ist, diese Dummstellerei bringt keinem was, das ist pure Zeitverschwendung.
Das hat nichts mit Dummstellerei zu tun.
Denn wenn die Renten außen vor gelassen werden, wird eben ein viel "schlechteres Bild" erzeugt als es tatsächlich ist.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 16:28 Auf diesen Beitrag bist du ja nicht eingegangen: https://politik-forum.eu/viewtopic.php? ... 5#p5257045
Sorry- überlesen

Auch das stimmt ja so nicht- auch Subventionen sind nicht nur "von unten nach oben".
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Skull »

Kohlhaas hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 14:09
Mit Deinen Rentenbeiträgen sparst Du kein Kapital an! Das ist auch sinnvoll im beitragsfinanzierten Rentensystem.
Ob Du es glaubst oder nicht. DAS weiss ich. :D
Der Versuch, es trotzdem da rein zu mergeln, hat allein ideologische Gründe, die hier schon x-mal widerlegt worden sind.
Mit solchen Sprechblasen kann ich echt nix anfangen.

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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Skull »

PeterK hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 14:31
Wenn Du am Tag Deines Renteneintritts (oder früher) von der Leiter fällst und Dir das Genick brichst,
kann man eine Rentenanwartschaft wohl kaum als "Vermögen" bezeichnen,
da das "Vermögen" ja ab Deinem Ableben erlischt (für Dich sowieso, aber auch für eventuelle Erben).
Die Witwe und Kinder sehen das durchaus anders.

Ausserdem geht es ja statistisch um die Gesamtheit der Rentenberechtigten.
Da ist es egal, ob DU oder ICH von der Leiter fallen.

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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Tom Bombadil »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 16:30Kann er...
Ja, weil es SEIN Vermögen ist.
Irgendwie bist du beim Thema Altersvorsorge der Selbständigen vielleicht nicht so im Kontext wie ich
Hier geht es nur nicht um die Altersvorsorge von Selbständigen, sondern um die Vermögensverteilung in Deutschland und wie sie zustande kommt.
JA, er kann aber dafür diese Rente auch 40 Jahre kassieren, wenn er so alt wird
Es kann halt niemand in die Zukunft sehen.
Das hat nichts mit Dummstellerei zu tun.
Doch, weil auch dir sehr klar sein muss, was die andere User und ich hier meinen.
Denn wenn die Renten außen vor gelassen werden, wird eben ein viel "schlechteres Bild" erzeugt als es tatsächlich ist.
Rentenansprüche sind aber nunmal kein Vermögen und deswegen kann man die auch nicht einfach zum Vermögen hinzuzählen.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Tom Bombadil »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 16:31 Sorry- überlesen
Und was soll jetzt hier diskutiert werden? Der politische Prozess oder die Geldflüsse?
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 16:45 Und was soll jetzt hier diskutiert werden? Der politische Prozess oder die Geldflüsse?
Eigentlich weder noch- ich hatte ja beides nicht eingeworfen.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 16:44 J
Rentenansprüche sind aber nunmal kein Vermögen und deswegen kann man die auch nicht einfach zum Vermögen hinzuzählen.
Und dadurch wird dann diese "Ungleichheit" viel größer dargestellt als sie eigentlich ist.

Wozu?

dadurch wird doch nur "Neid" hinsichtlich der Selbständigen aus Sicht der Rentenbezieher "gefördert"

Verstehe ich nicht...
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Astrocreep2000 »

jorikke hat geschrieben: So 4. Sep 2022, 17:21 (...)Liesa Müller, die Versagerin, die Ausbildungsmäßig nichts auf die Reihe bekommen hat und jetzt finanziell am unteren Rand rumkrebst.
... und für 450,- die ganze Pandemie über an der Supermarktkasse sitzt, damit unser Kühlschrank nicht leer steht und nebenbei noch mit das größte Kontaktrisiko trägt. Brave, dumme, leicht erstezbare Arbeitssklaven, oder was?

Vielleicht ist sie auch Krankenpflegerin, Altenpflegerin, Friseurin oder Erzieherin. Weitere ("typische" Frauen-)Berufe, die zwei Jahre dafür gesorgt haben, dass der Laden (Deutschland) weiterläuft ...

Aber natürlich sind diese Berufe nichts wert im Vergleich zu so einem smarten Lufthansa-Kapitän. Der ist zwar nicht systemrelevant, aber eben - anders als die vorgenannten - Teil einer lukrativen Wertschöpfungskette. Und buckelt sich zu Tode, während in der Alten- und Krankenpflege nach wie vor die Däumchen gedreht werden ... Und da er ja nun wirklich alles andere als einem Traumberuf nachgeht, muss das natürlich finanziell ausgeglichen werden. Sol eine Art Schmerzensgeld. Ach, und außerdem ist "Liesa" (Lisa?) ja auch selbst Schuld: Sie hätte doch einfach Pilotin werden sollen. Ist doch ein freies Land mit gleichen (Bildungs-)Chancen für alle, richtig?

Aber mal im Ernst: Vielleicht wäre es mal Zeit, über den gesellschaftlichen Wert bestimmter Berufsgruppen zu diskutieren. Und über die Frage, ob sich "Systemrelevanz" nicht auch monetär auszahlen sollte. Aber nach der Pandemie wird das ohnehin keinen mehr interessieren. Zudem sorgt ja jetzt die Ukraine-Krise dafür, dass alle (da unten...) den Gürtel wieder (noch) enger schnallen müssen. Für "Geschenke" ist nicht der richtige Zeitpunkt. Das kann ja ein jeder sehen. Also: Maul halten und morgen wieder pünktlich an der Kasse sitzen, liebe Versagerin.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:19 ... und für 450,- die ganze Pandemie über an der Supermarktkasse sitzt, damit unser Kühlschrank nicht leer steht und nebenbei noch mit das größte Kontaktrisiko trägt. Brave, dumme, leicht erstezbare Arbeitssklaven, oder was?

Vielleicht ist sie auch Krankenpflegerin, Altenpflegerin, Friseurin oder Erzieherin. Weitere ("typische" Frauen-)Berufe, die zwei Jahre dafür gesorgt haben, dass der Laden (Deutschland) weiterläuft ...

Aber natürlich sind diese Berufe nichts wert im Vergleich zu so einem smarten Lufthansa-Kapitän.
Seit wann arbeiten Krankenpflegerin, Altenpflegerin, Friseurin oder Erzieherin bei der Lufthansa?

Wenn du höhere Löhne für bestimmte Berufsgruppen forderst, dann müssen die Endkunden auch bereit sein, das zu bezahlen - oder aber bestimmte Berufsgruppen mit weniger zufrieden sein ( Ärzte für die Krankenpfleger?)

Lies bitte nochmal das Thema des Strangs- danke
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Tom Bombadil »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:04 Eigentlich weder noch- ich hatte ja beides nicht eingeworfen.
Was dann?
Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:06 Und dadurch wird dann diese "Ungleichheit" viel größer dargestellt als sie eigentlich ist.
Wird sie nicht.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:26
Wird sie nicht.
Natürlich wird sie das.

Die Altersvorsorge der Selbständigen ( Fonds, Aktien usw.) ist dann in der Vermögensaufstellung drin, die der AN ( = Rente) ist dann nicht enthalten.

Was soll dieses bezwecken?
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von PeterK »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:06 ... dadurch wird doch nur "Neid" hinsichtlich der Selbständigen aus Sicht der Rentenbezieher "gefördert"
Es gibt doch viele Selbstständige, die zukünftig Rentenbezieher sein werden; oder sehe ich das falsch?

Ich verstehe nicht, warum Du da eine "Neid- Debatte" zu eröffnen versuchst.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Tom Bombadil »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:28Natürlich wird sie das.
Nein, wird sie nicht. Ein 44jähriger Arbeiter kann seine fiktiven Rentenansprüche nicht investieren und damit Geld verdienen, der 44jährige Millionär kann sein Vermögen sehr wohl investieren und es vermehren. Und nein, hier geht es immer noch nicht um die Altersvorsorge von Selbständigen, das hättest du ansonsten im Startbeitrag klar machen müssen.

Was soll jetzt hier überhaupt diskutiert werden? Du bist doch der TE, du musst das doch wissen.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

PeterK hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:36 Es gibt doch viele Selbstständige, die zukünftig Rentenbezieher sein werden; oder sehe ich das falsch?
Viele Selbständige regeln ihre Altersvorsorge ohne Renten - sondern mit Aktien, Fonds, EK im eigenen Unternehmen usw.
Ich verstehe nicht, warum Du da eine "Neid- Debatte" zu eröffnen versuchst.
Die basiert auf dem Thema "ungleiche Vermögensverteilung".....

Aber hier ist ja das Thema eigentlich ein anderes....
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:37 Nein, wird sie nicht. Ein 44jähriger Arbeiter kann seine fiktiven Rentenansprüche nicht investieren und damit Geld verdienen, der 44jährige Millionär kann sein Vermögen sehr wohl investieren und es vermehren. Und nein, hier geht es immer noch nicht um die Altersvorsorge von Selbständigen, das hättest du ansonsten im Startbeitrag klar machen müssen.

Was soll jetzt hier überhaupt diskutiert werden? Du bist doch der TE, du musst das doch wissen.
Hier geht es um die Thematik, die in der Überschrift steht.

Das Thema ungleiche Vermögensverteilung hatte ja nicht ich hier "eingeführt".
Das wurde aber als "Indikator" der angeblichen Umverteilung von unten nach oben angeführt- somit ist das obige Thema dann wieder dabei.....
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Kohlhaas »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 14:56 Die Sekretären bekommt für ihre Funktion ( = Rolle) ein Gehalt.
DU hattest von "Überschüssen" geschrieben.
Also nochmal- welche "Überschüsse" erwirtschaftet die Sekretärin?
Wenn die Sekretärin gemäß Deiner Auslegung gar nicht gebraucht würde, würde sie nicht beschäftigt.

Dir jetzt erklären zu wollen, welche Leistungen eine Sekretärin oder von mir aus auch eine Reinigungskraft für die Wertschöpfung in einem Unternehmen erbringt, wäre mir aber definitiv zu blöd. Offensichtlich hast Du nicht im Ansatz verstanden, wie kommerziell arbeitende Unternehmen funktionieren.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Tom Bombadil »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:42Hier geht es um die Thematik, die in der Überschrift steht.
Gut. Wie diese Umverteilung von unten nach oben aus meiner Sicht zustande kommt hatte ich ja schon mitgeteilt.
Das Thema ungleiche Vermögensverteilung hatte ja nicht ich hier "eingeführt".
Mir war, als hättest du mit dem Gingi-Koeffizienten argumentiert.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Kohlhaas hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:42 Wenn die Sekretärin gemäß Deiner Auslegung gar nicht gebraucht würde
Das habe ich wo geschrieben?
Sie wird "gebraucht" , bekommt dafür ihr Gehalt , erwirtschaftet dabei aber keine "Überschüsse".
Dir jetzt erklären zu wollen, welche Leistungen eine Sekretärin oder von mir aus auch eine Reinigungskraft für die Wertschöpfung in einem Unternehmen erbringt, wäre mir aber definitiv zu blöd.
Das kannst du auch nicht.
Obige wären nur dann Teil der Wertschöpfung, wenn die des Unternehmen im Erbringen von "Sekretriatsleistungen" oder eben eine Reinigungsunternehmen ist.
Sonst sind es Support-Prozess.

Nur- was hat das mit dem Thema hier zu tun?
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:45 Gut. Wie diese Umverteilung von unten nach oben aus meiner Sicht zustande kommt hatte ich ja schon mitgeteilt.
Die besteht in den Kaufprozessen der Konsumenten.
Also auch, wenn der Konsument seine Wurst in der kleinen LAndmetzgerei kauft.

Mir war, als hättest du mit dem Gingi-Koeffizienten argumentiert.
Als Reaktion auf Kohlhaas
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von jorikke »

PeterK hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 14:31 Ich denke, das passt rein praktisch nicht so ganz. Wenn Du am Tag Deines Renteneintritts (oder früher) von der Leiter fällst und Dir das Genick brichst, kann man eine Rentenanwartschaft wohl kaum als "Vermögen" bezeichnen, da das "Vermögen" ja ab Deinem Ableben erlischt (für Dich sowieso, aber auch für eventuelle Erben).
Das ist nicht durchdacht. Es geht hier nicht um den, der am Tage seiner Verrentung abnippelt, und auch nicht um den, der 30 Jahre lang Höchstrente bezieht.
Es geht um den Mittelwert der während der Rentendauer ausgezahlten Beträge und den kann man bis auf die Nachkommastelle genau beziffern.
Einzelschicksale sind nicht relevant.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Kohlhaas »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 15:01 Doch- das Geld, welches als Rente ausbezahlt wird, "gehört" dem Rentenbezieher.
Solange, bis er unter der Erde liegt.
Du redest weiterhin Blödsinn. Dem Rentenbezieher "gehört" nur der Geldbetrag, den er überwiesen bekommt, solange er noch atmet. Und das ist völlig unabhängig davon, ob es für diese Rentenzahlungen eine Vermögensgrundlage gibt. Die Beträge werden einfach gezahlt, weil das gesetzlich so festgelegt ist. Wenn Du recht hättest, wären auch Hartz-IV-Leistungen "Vermögen". Das ist purer Schwachsinn! Rentenansprüche sind kein Vermögen. Sie lassen sich selbst im individuellen Fall nichtmal beziffern, weil niemand weiß, wie lange der Rentenempfänger noch leben wird. Und Rentenansprüche sind nicht vererblich! Das hat alles genau nichts mit Vermögen zu tun, auch wenn Du das unausgesetzt so darzustellen versuchts, um Deine verbohrte Ideologie zu stützen.
Das hat auch niemand hier behauptet.
Du hast hier schon alle möglichen absurden Dinge behauptet. Und Du hast immer noch nicht erklärt, was Du mit der Öffnung dieser Diskussion eigentlich bezwecken wolltest.
Dein Problem ist, das du Forderungen nicht als Vermögen betrachten willst.
Nein. Mein "Problem" ist, dass ich Deine willkürlichen und sinnfreien Definitionen von "Vermögen" einfach nicht teile. "Vermögen" ist etwas, was ein Individuum angesammelt hat, selbst kontrolliert und vererben kann. Rentenansprüche gehören da definitiv nicht dazu. Nur in Deiner wirren und von Ideologie verblendeten Welt sind Rentenansprüche "Vermögen".

EOD
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

jorikke hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:51 Das ist nicht durchdacht. Es geht hier nicht um den, der am Tage seiner Verrentung abnippelt, und auch nicht um den, der 30 Jahre lang Höchstrente bezieht.
Es geht um den Mittelwert der während der Rentendauer ausgezahlten Beträge und den kann man bis auf die Nachkommastelle genau beziffern.
Einzelschicksale sind nicht relevant.
Danke. :thumbup:
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Kohlhaas hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:55 . Dem Rentenbezieher "gehört" nur der Geldbetrag, den er überwiesen bekommt, solange er noch atmet.
Da sowohl Skull , als auch Jorikke das so sehen wie ich, kann ich mit deiner Sichtweise gut leben
Du hast hier schon alle möglichen absurden Dinge behauptet.
Welche?
Und Du hast immer noch nicht erklärt, was Du mit der Öffnung dieser Diskussion eigentlich bezwecken wolltest.
Eine Diskussion, wo genau und wie genau denn diese angebliche Umverteilung statt findet.
Bis jetzt haben wir als einen Punkt die "nicht angemessene Aufteilung" des erwirtschafteten beim BVB zwischen den Profis und den 450 Euro Kräften

Nein. Mein "Problem" ist, dass ich Deine willkürlichen und sinnfreien Definitionen von "Vermögen" einfach nicht teile. "Vermögen" ist etwas, was ein Individuum angesammelt hat, selbst kontrolliert und vererben kann. Rentenansprüche gehören da definitiv nicht dazu. Nur in Deiner wirren und von Ideologie verblendeten Welt sind Rentenansprüche "Vermögen".
Da sind nicht "meine "Definitionen" - sondern aus den verlinkten Artikeln.
Skull sieht das ja auch so....

Warum du in deinen Sätzen jedes mal ad personam Beleidigungen einbauen musst, erschließt sich mir auch nicht.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Tom Bombadil »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:48Die besteht in den Kaufprozessen der Konsumenten.
Ja, mit diesen marktwirtschaftlichen Prozessen wird Geld von unten nach oben transferiert.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Tom Bombadil »

jorikke hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:51Es geht um den Mittelwert der während der Rentendauer ausgezahlten Beträge und den kann man bis auf die Nachkommastelle genau beziffern.
Den Mittelwert kann man sich trotzdem nicht auszahlen lassen, schon gar nicht, wenn man noch jung ist.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 18:05 Ja, mit diesen marktwirtschaftlichen Prozessen wird Geld von unten nach oben transferiert.
Das ist aber keine "Umverteilung" von "unten" nach "oben" im Sinne von Umverteilung von "arm" zu "reich".
Letzteres ist aber das Thema Strangs.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Skull »

Kohlhaas hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:55
Das ist purer Schwachsinn! Rentenansprüche sind kein Vermögen.
Sie lassen sich selbst im individuellen Fall nichtmal beziffern, weil niemand weiß,
wie lange der Rentenempfänger noch leben wird.
DAS sehe ich weiterhin anders.

Rentenansprüche lassen sich sogar individuell beziffern. Steht sogar in jedem Rentenbescheid drin.

Musste nur jorikke fragen. :D

Und alle 5 - 10 Jahre erhält jeder Rentenversicherungspflichtige SEINEN aktuellen Bestand an Rentenpunkten,
in Geld ausgedrückt und den bisher hierher bereits aufgelaufenen ANSPRUCH.

Aber ich habe verstanden. DU willst das Rentensystem, Pensionen und Ansprüche komplett rauslassen,
Realist2014 scheint ausdrücken zu wollen, das wegen der Rentenansprüche die Gesellschaft kein Umverteilungsbedarf hat.

Beide Positionen…nicht meine.

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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Tom Bombadil »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 18:07 Das ist aber keine "Umverteilung" von "unten" nach "oben" im Sinne von Umverteilung von "arm" zu "reich".
Doch, ist es. Weil in der Regel den "Reichen" das Geld zufließt, dass die "Armen" für ihren Lebensunterhalt ausgeben müssen, deswegen werden die Reichen faktisch ja auch immer reicher. Dass "Reiche" natürlich auch Geld ausgeben (dein Bierbeispiel), ändert nichts am Prinzip.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Skull »

Guten Tag,

ein kurzer Hinweis in meiner Moderatoreneigenschaft.

Ab sofort bitte jegliche ad-personam Auswürfe unterlassen.

Bei weiteren Versuchen werde ich recht schnell die kompletten Beiträge in die Ablage verschieben.

Und gegebenenfalls auch Sanktionierungen folgen lassen.

Danke für die Beachtung.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von PeterK »

jorikke hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:51 ...
Es ging in dieser leicht vom Thema abweichenden Diskussion darum, ob eine "Rentenanwartschaft" "Vermögen" sei. Aber das ist ja bereits geklärt. Dennoch sei Dir für Deinen "Beitrag" gedankt.
Zuletzt geändert von PeterK am Mo 5. Sep 2022, 18:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Skull hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 18:12
Realist2014 scheint ausdrücken zu wollen, das wegen der Rentenansprüche die Gesellschaft kein Umverteilungsbedarf hat.
mfg
Nein.

Die Rentenansprüche korrigieren lediglich das Bild der Ungleichheit in der Vermögensverteilung im Sinne des Gini-Koeffizienten von ca 0,8 auf 0,6.

Keinen Umverteilungsbedarf sehe ich innerhalb des Rentensystems- das ist aber ja nicht das Thema hier.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 18:15 Doch, ist es. Weil in der Regel den "Reichen" das Geld zufließt, dass die "Armen" für ihren Lebensunterhalt ausgeben müssen,
Das würde bedeuten, das alle Konsumenten "arm" und alle Unternehmer "reich" sind.
Das ist aber faktisch nicht der Faall.
deswegen werden die Reichen faktisch ja auch immer reicher.
Das dieses seit 2012 in D nicht der Fall ist, habe ich mit einer BPB Quelle ja belegt.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Tom Bombadil »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 18:23Das würde bedeuten, das alle Konsumenten "arm" und alle Unternehmer "reich" sind.
Sowas ist in meinen Augen reine Provokation.
Das dieses seit 2012 in D nicht der Fall ist, habe ich mit einer BPB Quelle ja belegt.
Meine neuere Tagesschauquelle hat dich widerlegt.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 18:28 Sowas ist in meinen Augen reine Provokation.
Nein.
Aber ich denke ich weiß jetzt, was du meinst:

Die Wertschöpfung in den Produkten, welche die Konsumenten kaufen, wird ja auf die Gehälter der Beteiligten in den Wertschöpfungsketten und als Gewinne /Renditen auf die beteiligten Unternehmenseigentümer/Anteilseigner "aufgeteilt" ( ganz einfache Beschreibung)
Logischerweise können diese Gewinnanteile nur auf diejenigen aufgeteilt werden, die eben diese "Vermögenswerte" auch haben.

Komme ich deiner Sichtweise jetzt näher?

Meine neuere Tagesschauquelle hat dich widerlegt.
Eigentlich nein- oder meinst du die BPB Quelle ist falsch?
Wobei in der Tagesschau-Quelle der Gini-Koeffizient nicht angeführt wird.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Tom Bombadil »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 18:37 Komme ich deiner Sichtweise jetzt näher?
Ja.
Eigentlich nein- oder meinst du die BPB Quelle ist falsch?
Eigentlich ja. Die Tagesschau ist halt aktueller.

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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Astrocreep2000 »

Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:23 Seit wann arbeiten Krankenpflegerin, Altenpflegerin, Friseurin oder Erzieherin bei der Lufthansa?
Willst Du mich auf den Arm nehmen?
Realist2014 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 17:23 (...)
Lies bitte nochmal das Thema des Strangs- danke
Ganz ehrlich: Lies Du doch erstmal, was ich tatsächlich geschrieben habe, bevor Du antwortest und damit - wie meistens - komplett an dem vorbei schreibst, worum es da ging.
Dann bleibt "Dein" Strang auch sauber ...

Denn dass der Post vermeintlich nicht in "Deinen" Strang (Umverteilung von unten nach oben) passt, liegt nicht an seinem Inhalt, sondern daran, dass Du mit Deiner Antwort sofort "aus der Hüfte schießt", ohne Dich mit dem Inhalt auseinander zu setzen.

Ich frage mich, warum Du überhaupt jemanden zitierst, wenn Du Dich mit dem Geschriebenen zuvor (!) gar nicht befassen willst. Das "Problem" haben ja etliche hier mit Dir...
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 18:42 Ganz ehrlich: Lies Du doch erstmal, was ich tatsächlich geschrieben habe, bevor Du antwortest und damit - wie meistens - komplett an dem vorbei schreibst, worum es da ging.
Ich habe ja auf das auch geantwortet, was du geschrieben hast
...

Wenn du höhere Löhne für die von dir angeführten Gruppen forderst, dann solltest du bis zum Ende denken, wer die im Endeffekt bezahlen muss.

Die höheren Gehälter der Pfleger in den Pflegeheimen zahlen jetzt die in den Heimen zu pflegenden durch höhere Preise für diese Dienstleistung
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Kohlhaas »

Skull hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 16:33 Ob Du es glaubst oder nicht. DAS weiss ich. :D


Mit solchen Sprechblasen kann ich echt nix anfangen.

mfg
Okay. Es kann sein, dass diese eine isolierte Aussage als "Sprechblase" erscheint. Sie stand aber in einem Kontext. Ich kann ja schließlich nicht mit jedem Beitrag alle meine vorangegangenen Beiträge zitieren. Ich denke aber, dass ich nun oft genug und ausführlich genug dargelegt habe, warum Rentenansprüche kein "Vermögen" darstellen. Nicht in der persönlichen Verfügungsgewalt, nicht vererbbar, zahlbar nur aufgrund von Gesetzen und in jederzeit änderbarer Höhe... Die Behauptung, dass Rentenanwartschaften als "Vermögen" zu definieren sind, dient einfach nur dem Zweck, eine Ideologie zu rechtfertigen [Mod: erstes ad-personam entfernt]

Mein Fazit: Das Rentensystem hat nicht das geringste mit dem Thema Umverteilung von unten nach oben oder von oben nach unten zu tun. Wenn man das Thema Umverteilung seriös diskutieren will, muss man die Renten da raus lassen. Renten werde nunmal nicht aus angespartem Kapital gezahlt. Sie werden von einer Generation aus aktuell erwirtschaftetem Einkommen für die Vorgängergeneration geleistet. Die Rentenbeiträge, die ich monatlich zahle, fließen nicht auf irgendein Konto, von dem ich dann später meine Gelder abheben kann. Die gehen direkt an heute (noch) lebende Rentenempfänger. Also ist es schlichtweg vollkommen schwachsinnig, zu behaupten, dass die von mir heute entrichteten Beiträge für die Rentenversicherung irgendwie als "Vermögen" der aktuellen Rentenempfänger einzustufen wären.

Dieses "Vermögen" resultiert nur aus dem Generationenvertrag, mit dem festgeschrieben wurde, dass die aktuell arbeitende Generation für das menschenwürdige Auskommen der Vorgängergeneration zu sorgen hat. Es gibt schlicht und einfach kein "Vermögen", das der Rente zugrunde liegen würde. Die Renten müssen laufend von der arbeitenden Bevölkerung erwirtschaftet werden.

Ist es mir jetzt gelungen, die von Dir beklagte "Sprechblase" mit Inhalt zu füllen?
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Kohlhaas »

Skull hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 16:36 Die Witwe und Kinder sehen das durchaus anders.

Ausserdem geht es ja statistisch um die Gesamtheit der Rentenberechtigten.
Da ist es egal, ob DU oder ICH von der Leiter fallen.

mfg
Keineswegs. Wenn Du von der Leiter fällst, hat Deine Frau möglicherweise Anspruch auf eine Witwenrente. Deine Kinder haben hingegen auf gar nichts Anspruch. Ganz egal, wie sie das sehen. Und selbst die Witwenrente basiert auf gesetzlich festgeschriebenen Zahlungen und nicht auf angespartem Kaptital.

Für die von Dir zitierte Gesamtheit der Rentenberechtigten gilt unabdingbar: Sie bekommen ihre Rentenzahlungen nicht ist irgendwelchen irgendwo existierenden "Vermögen". Sie bekommen die ganz direkt von uns noch zahlenden Gehaltsempfängern.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Tom Bombadil »

Kohlhaas hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 19:05Deine Kinder haben hingegen auf gar nichts Anspruch.
Die Kinder können Halbwaisenrente bekommen, aber meistens nur bis zum 18. Lebensjahr. Wieder ein Anzeichen, dass es sich nicht um Vermögen handelt.
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Re: Angebliche Umverteilung von unten nach oben in Deutschland

Beitrag von Realist2014 »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mo 5. Sep 2022, 18:41 Ja.
Gut

Somit haben wir einen weiteren "Umverteilungspfad" von denen ohne investiertem Kapital zu denen mit investiertem Kapital

Das ist aber nun der Kern des Kapitalismus , also auch unserer sozialen Marktwirtschaft.


Somit Systemimmanent.

Also unabänderlich
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