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Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Mo 23. Jan 2023, 22:37
von elmore
Kohlhaas hat geschrieben: Mo 23. Jan 2023, 18:57 Ich habe übrigens gerade ein Bierchen entkorkt und denke ernsthaft darüber nach, ein Glas so zwei Finger breit mit Singlemalt zu füllen. :)
Welchen? Islay Malt (Lagavullin) ? Oder Glendronach (18 years old matured in sherry casks)?
Beide kann ich empfehlen, egal wo du hingehst. :D

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Mo 23. Jan 2023, 23:22
von Michael_B
elmore hat geschrieben: Mo 23. Jan 2023, 12:36 https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... n-auf.html

Zeit wurde es.

Angesichts der Spannungen in der "Ampel" haben Unionspolitiker FDP und Grüne zum Koalitionsbruch aufgefordert. Die beiden kleineren "Ampel"-Partner müssten wegen der Differenzen mit der SPD in der Ukraine-Politik "endlich konsequent handeln und einen Neuanfang unter veränderten Vorzeichen suchen", sagte CDU/CSU-Parlamentsgeschäftsführer Thorsten Frei (CDU) der "Bild" vom Montag.

Frei schlug eine Jamaika-Koalition unter Führung der Union vor: "Wir stehen jedenfalls parat, Verantwortung zu übernehmen."
Wäre wunderbar. Hoffe, Merz bleibt dann Parteichef als Beißer und Röttgen wird der moderate Kanzler mit internationaler Erfahrung.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Mo 23. Jan 2023, 23:23
von Michael_B
Seidenraupe hat geschrieben: Mo 23. Jan 2023, 14:13 Fein.
Eine Jamaika-Koalition würde mich außerordentlich freuen.

Die hätte man allerdings schon 2021 haben können, wenn die Presse nicht plötzlich einen Herrn Scholz ins Kanzleramt geschrieben hätte ;)
:thumbup:

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Mo 23. Jan 2023, 23:25
von Michael_B
Kohlhaas hat geschrieben: Mo 23. Jan 2023, 18:28 Ja, gaaaanz tolle Idee! Merz wird Bundeskanzler. Goldene Zeiten kommen auf die Republik zu.

Wenn es Röttgen wäre, würde ich sogar zustimmen.
Nein, Merz wird es auf keinen Fall, der ist der grünen Basis nicht vermittelbar, und selbst Lindner grenzt sich von Beißers "Pascha"-Sprüchen ab.

Merz ist imho als Parteichef gut, aber Kanzler würde nicht passen.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Mo 23. Jan 2023, 23:47
von Troh.Klaus
Seidenraupe hat geschrieben: Mo 23. Jan 2023, 14:13 Die hätte man allerdings schon 2021 haben können, ...
Man hätte das auch schon 2017 haben können. Damals mochte man lieber nicht "falsch regieren".
Aber vier Jahre später war es dann auch Lindner klar, "Opposition ist Mist".

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 00:00
von aleph
Michael_B hat geschrieben: Mo 23. Jan 2023, 23:25 Nein, Merz wird es auf keinen Fall, der ist der grünen Basis nicht vermittelbar, und selbst Lindner grenzt sich von Beißers "Pascha"-Sprüchen ab.

Merz ist imho als Parteichef gut, aber Kanzler würde nicht passen.
Wenn Merz auf das Kanzleramt verzichtet. Die CDU schickt traditionsgemäß den Parteichef ins Rennen ums Kanzleramt. Merz musste zu oft probieren, bis er endlich als Parteichef gewählt wurde. Der wird den Anspruch des Kanzlerkandidaten nicht aufgeben.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 00:40
von Schnitter
Seidenraupe hat geschrieben: Mo 23. Jan 2023, 17:13 Laschets Lacher wurde medial verbreitet - das ist der Hauptgrund dafür dass wir davon wissen-
Solche Peinlichkeiten werden IMMER verbreitet.

Sogar CDU nahe Medien haben die Peinlichkeit verbreitet.

Mir ist also nicht klar worauf du hinaus willst.
Dem an gleicher Stelle während Laschets Rede mit einer Journalistin rumalbernde und lachende Steinmeier hingegen hat die Presse nicht die gleiche Aufmerksamkeit gewidmet.
Das stimmt nicht. Auch Steinmeiers Reaktion wurde in den Medien ausgeschlachtet.

Es hatte für ihn nur keine Auswirkungen weil er nicht zur Wahl des Kanzlers kandidierte.

Es liegt an der CDU dass kein adäquater Kanzlerkandidat vorhanden ist. Mit Merz haben sie ja direkt den nächsten Vogel abgeschossen. Klassisches Management-Problem.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 00:46
von Seidenraupe
Schnitter hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 00:40
Es hatte für ihn nur keine Auswirkungen weil er nicht zur Wahl des Kanzlers kandidierte.
stimmt, Steinmeier hat nicht für das Kanzleramt kanditiert, sonder für das allerhöchste Amt im Staat: Bundespräsident

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 01:05
von Schnitter
Seidenraupe hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 00:46 stimmt, Steinmeier hat nicht für das Kanzleramt kanditiert, sonder für das allerhöchste Amt im Staat: Bundespräsident
Welchen dämlichen Bären willst du dem Forum denn jetzt aufbinden ?

Wer wählt denn den Bundespräsidenten ?

Laschet wäre als Kanzler völlig unwürdig gewesen.

Die CDU muss ihre internen Probleme, sprich Männerbünde und Karnevalsmentalität, ablegen.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 15:12
von Misterfritz
Wegen Verschwörungsmythen
CDU prüft möglichen Parteiausschluss von Maaßen
https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 9c8503fc40
Da bin ich mal gespannt, was dabei rauskommt.
Parteiausschluss ist nicht gerade ein einfaches Verfahren und kommt nicht oft durch (egal, bei welcher Partei).

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 16:47
von Christdemokrat
sünnerklaas hat geschrieben: Mo 23. Jan 2023, 19:28 Blieben als Alternative für die UNION auf ganz lange Sicht nur Koalitionen mit der SPD.
Es sei denn, die Union würde wieder eine bürgerlich-konservative Partei.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 16:52
von Vongole
Christdemokrat hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 16:47 Es sei denn, die Union würde wieder eine bürgerlich-konservative Partei.
Eine Partei, die sich bürgerlich-konservativ in deinem Sinn nennt, gibt es schon. Möchtest du die CDU auch auf 10% verzwergen?

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 17:20
von Wähler
Christdemokrat hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 16:47 Es sei denn, die Union würde wieder eine bürgerlich-konservative Partei.
Hoffentlich begehen CDU und FDP nicht wieder den gleichen Fehler, wie in Thüringen. Österreich sollte da auch nicht als Vorbild dienen.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 17:48
von Troh.Klaus
Christdemokrat hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 16:47 Es sei denn, die Union würde wieder eine bürgerlich-konservative Partei.
Und dann steht welche Partei potentiell als Koalitionspartner zur Verfügung?

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 17:52
von Seidenraupe
Wähler hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 17:20 Hoffentlich begehen CDU und FDP nicht wieder den gleichen Fehler, wie in Thüringen. Österreich sollte da auch nicht als Vorbild dienen.
wenn konservative CDUler lange genug in die rechte Pfui -Ecke gestellt wurden und der "Kampf gegen Rechts" in die nchste Runde geht, wird die SPD zur rechten Partei und zur Zielscheibe....

Jedenfalls kommt mir das hier langsam so vor.

siehe Freier WDR Mitarbeiter mit seiner CDU Hetze
„Die CDU ist unser Feind“: WDR-Moderator ruft zu Hetze auf

Jean-Philippe Kindler erklärt in einem Video die CDU zum „Feind“. Seine Forderung: „Eine Radikalisierung gegen diese Scheiß-Partei“.

...
„Ja das ist Hetze, dazu will ich aufrufen. Das meine ich ganz ehrlich, ohne Ironie.“
https://www.berliner-zeitung.de/news/wd ... -li.306760

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 19:03
von Schnitter
Misterfritz hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 15:12 Da bin ich mal gespannt, was dabei rauskommt.
Parteiausschluss ist nicht gerade ein einfaches Verfahren und kommt nicht oft durch (egal, bei welcher Partei).
Ich hoffe er fliegt im hohem Bogen.

Jemand der antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet hat in einer demokratischen Partei nichts zu suchen.

Die AfD empfängt ihn sicher mit offenen Armen.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 20:43
von Christdemokrat
Troh.Klaus hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 17:48Und dann steht welche Partei potentiell als Koalitionspartner zur Verfügung?
Die FDP.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 22:06
von sünnerklaas
Christdemokrat hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 16:47 Es sei denn, die Union würde wieder eine bürgerlich-konservative Partei.
Das hat die Hamburger CDU nach dem Ende der Ära von von Beust gemacht. Ergebnis: Absturz von einst 44% unter von Beust auf sagenhafte 11% bei der letzten Bürgerschaftswahl.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 22:10
von sünnerklaas
Christdemokrat hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 20:43 Die FDP.
Bei den Sondierungen nach der letzten Bundestagswahl hat die UNION auch die FDP vergrauelt. Es wurden, obwohl Vertraulichkeit vereinbart worden war, Von Unionsleuten Interna an die Bild-Zeitung durchgestochen.
Danach hat die UNION zurecht eine Absage bekommen, denn sowas geht nun mal überhaupt nicht.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 22:11
von JJazzGold
sünnerklaas hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 22:10 Bei den Sondierungen nach der letzten Bundestagswahl hat die UNION auch die FDP vergrauelt. Es wurden, obwohl Vertraulichkeit vereinbart worden war, Von Unionsleuten Interna an die Bild-Zeitung durchgestochen.
Danach hat die UNION zurecht eine Absage bekommen, denn sowas geht nun mal überhaupt nicht.
Die FDP wurde ebenso wenig auf Dauer von der Union vergrault, wie die Grünen.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 22:16
von sünnerklaas
Misterfritz hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 15:12 Da bin ich mal gespannt, was dabei rauskommt.
Parteiausschluss ist nicht gerade ein einfaches Verfahren und kommt nicht oft durch (egal, bei welcher Partei).
Ich erinnere daran, wie schwer sich die SPD mit Thiol Sarrazin tun musste.
Es sei denn, man macht sowas, wie Max Otte: als CDU-Mitglied bei einer Bundespräsidentenwahl als AfD-Kandidat antreten. Da war dann Schluss mit lustig. Zurecht.
Aber: die Hürden sind nicht ohne Grund sehr hoch.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 22:21
von Misterfritz
Christdemokrat hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 20:43 Die FDP.
Zu wenig.
Und ich kann mir echt nicht vorstellen, dass die Grünen gerne unter einem Kanzler Merz mitregieren wollen.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 22:45
von Bielefeld09
Misterfritz hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 22:21 Zu wenig.
Und ich kann mir echt nicht vorstellen, dass die Grünen gerne unter einem Kanzler Merz mitregieren wollen.
Entzückend, das Sie die Frage einer möglichen Jamaika Koalition an Herrn Merz knüpfen.
Herr Merz ist nicht das Problem,
sondern die Haltung der CDU zur Atomenergie.
Das ist für die Grünen unverhandelbar!
Und die FDP hat ein ganz anderes Problem.
Sollte sie sich wieder einmal an ein Misstrauensvotum gegen die eigens gegründete Ampel beteiligen,
wäre sie aus Sicht der Bevölkerung als staatstragende Partei endgültig am Ende.
Die CDU hat nur eine Chance in der Zukunft.
Den Stillstand der Merkeljahre hinter sich zu lassen
und sich der Zukunft zuzuwenden, ohne die soziale Frage der Gegenwart zu vernachlässigen.
Aber da ist ihr die SPD weit voraus.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Mi 25. Jan 2023, 00:43
von sünnerklaas
Misterfritz hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 22:21 Zu wenig.
Und ich kann mir echt nicht vorstellen, dass die Grünen gerne unter einem Kanzler Merz mitregieren wollen.
Zur Erinnerung: die letzte mögliche CDU-Kanzlerschlaft endete auf Grund eines massiven Vertrauensbruchs durch die UNION. Damit hat die UNION seinerzeit auch die FDP vergrauelt.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Mi 25. Jan 2023, 10:22
von Troh.Klaus
Christdemokrat hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 20:43 Die FDP.
28%+ mit 7%- ergibt eine überzeugende Mehrheit. Passt.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Mi 25. Jan 2023, 11:45
von aleph
Troh.Klaus hat geschrieben: Mi 25. Jan 2023, 10:22 28%+ mit 7%- ergibt eine überzeugende Mehrheit. Passt.
Die AFD verhintert eine Koalition rechts der Mitte :D

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Mi 25. Jan 2023, 15:53
von Christdemokrat
Troh.Klaus hat geschrieben: Mi 25. Jan 2023, 10:22 28%+ mit 7%- ergibt eine überzeugende Mehrheit. Passt.
Die FDP liefert mit sieben Prozent ihren erwartbaren Anteil für eine schwarz-gelbe Koalition. Daß diese keine Mehrheit hat, liegt allein an der Schwäche der Union. Und daran wird sich auch nichts ändern, solange die Union bürgerlich-konservative Werte mit Füßen tritt und sich an Rote und Grüne anbiedert.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Mi 25. Jan 2023, 17:15
von Mendoza
Michael_B hat geschrieben: Mo 23. Jan 2023, 23:25 Nein, Merz wird es auf keinen Fall, der ist der grünen Basis nicht vermittelbar, und selbst Lindner grenzt sich von Beißers "Pascha"-Sprüchen ab.

Merz ist imho als Parteichef gut, aber Kanzler würde nicht passen.
Es ist halt so, dass man nur progressiv ist, wenn man bei Deutschen die Gleichberechtigung von Mann und frau fordert. Verlangt man das von arabischstämmigen Mitbürgern oder von Muslimen allgemein
dann ist man Rassist. Herr Merz hat einfach mal gesagt wie es bei vielen Muslimen zugeht, nämlich das Frauen nichts wert sind und die Jungs zu kleinen Paschas erzogen werden. Nun ist er Zielscheibe für die Medien. Dummer, dummer Friedrich Merz. Er sollte sich viel mehr fürs Gendern einsetzen. Nur das ist doch wirklich wichtig um gleiche Rechte für die Frauen durch zu setzen.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Mi 25. Jan 2023, 17:57
von Seidenraupe
Mendoza hat geschrieben: Mi 25. Jan 2023, 17:15 Es ist halt so, dass man nur progressiv ist, wenn man bei Deutschen die Gleichberechtigung von Mann und frau fordert. Verlangt man das von arabischstämmigen Mitbürgern oder von Muslimen allgemein
dann ist man Rassist. Herr Merz hat einfach mal gesagt wie es bei vielen Muslimen zugeht, nämlich das Frauen nichts wert sind und die Jungs zu kleinen Paschas erzogen werden. Nun ist er Zielscheibe für die Medien. Dummer, dummer Friedrich Merz. Er sollte sich viel mehr fürs Gendern einsetzen. Nur das ist doch wirklich wichtig um gleiche Rechte für die Frauen durch zu setzen.
Merz hat von konkreten Fällen gesprochen und nicht pauschaliert.Er spricht damit vielen Menschen, die im Schaulalltag damit regelmäßig konfrontiert sind, aus der Seele.
Dass er das in ungeschönter Sprache tut, statt es euphemistisch bis zur Unkenntlichkeit zu ummanteln, dafür gebührt ihm Respekt.

Für mich hat Merz in der Lanz-Sendung richtig und differenziert argumentiert.

Aber wie üblich in links-grünen Kreisen wird sich an der Person abgearbeitet statt am Problem.

Wenn die CDU auf MErz-Kurs bleibt hat sie wenigstens ihren Kern bewahrt .
Die CDU muss überhaupt nicht der drittklassige Abklatsch einer SED-PDS-Linken oder einer APO-Umweltschutzaktivisten-Grünen Bewegung werden.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Mi 25. Jan 2023, 20:26
von Schnitter
Christdemokrat hat geschrieben: Mi 25. Jan 2023, 15:53 Die FDP liefert mit sieben Prozent ihren erwartbaren Anteil für eine schwarz-gelbe Koalition. Daß diese keine Mehrheit hat, liegt allein an der Schwäche der Union. Und daran wird sich auch nichts ändern, solange die Union bürgerlich-konservative Werte mit Füßen tritt und sich an Rote und Grüne anbiedert.
Das hat die CDU schon an verschiedenen Stellen versucht.

Ergebnis:

Die Idioten wählen weiter das rechtsextreme Original (AfD) und die moderaten Wähler laufen zu SPD, Grünen und FDP.

Mit Politik von Anno Tobak gewinnst du in Deutschland keine Wahlen mehr. Die Erde hat sich weitergedreht.

Re: Die Zukunft der CDU

Verfasst: Mi 25. Jan 2023, 20:54
von Boudicca
Der Satz von Strauss, "rechts von der CDU darf es keine legale rechte Partei geben", hat sich bewahrheitet.

Die konservative Demokraten, die zunächst auch in der AfD waren, hat die CDU verloren und wird sie so schnell nicht zurückgewinnen. Die Rechtsradikalen waren in der CDU marginalisiert und traten so nicht in Erscheinung. Jetzt sind sie organisiert und machen sich bemerkbar. Ich hatte nie den Sinn von seiner Aussage verstanden. Jetzt ist mir das klar.

ich kann Merz aus eigener Erfahrung nur bestätigen. In den Schulen meiner Kinder machen nur Kinder mit Islam-Hintergrund Ärger. Schwarze, Asiaten, alles kein Problem. Nur Moslems fallen negativ auf. Mein Ältester ist bislang zweimal in Prügeleien verwickelt gewesen, beides mal wurde er ganz klassisch wie im Klischee mit "Ey, was guckst Du mich so an", provoziert.

Und auch ich persönlich hab da so meine Erfahrungen gesammelt. Ich nenne das Macho-Sozialisierung. Die Elemente sind Männlichkeitswahn, Abwertung der Frau, Unterdrückung durch den Vater in der Familie, Kompensation gegenüber Frauen und Schwächeren, Gewaltverherrlichung.