Was wollen die Grünen?

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Realist2014
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Realist2014 »

relativ hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 15:04 Willst du nochmal deine Aussage lesen?
Meine Aussage bezog sich auf die absurden linken Forderungen, den kompletten Wohnungsmarkt zu "verstaatlichen"
Sozialwohnungen sind und waren niemals Teil der Marktwirtschaft
Die Rahmenbedingung im Gesundheitswesen gehen wesentlich Tiefer in die Unternehmensstruktur und was gemacht werden darf, als in anderen Wirtschaftszweigen.
Nein, gehen sie nicht

Es gibt genau wie im Bankensektor oder im Energiesektor Aufsichtsbehörden.

Aber du kannst ja gerne mal anführen, welche Vorgaben der deutsche Staat bezüglich der Röhn-Kllinikum AG so vorgibt, die für andere Aktiengesellschaften nicht auch gelten...

Oder die Vorgaben bezüglich Struktur bei den PKVen, die für andere Versicherungen nicht auch gelten...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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relativ
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von relativ »

Realist2014 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 15:13 Meine Aussage bezog sich auf die absurden linken Forderungen, den kompletten Wohnungsmarkt zu "verstaatlichen"
Sozialwohnungen sind und waren niemals Teil der Marktwirtschaft
Du erfindest dir auch immer wieder selber deine eigenen Fragen und angebliche hier gestellten Forderungen, gelle? Hauptsache es passt...
Es gibt genau wie im Bankensektor oder im Energiesektor Aufsichtsbehörden.
Gibt es da auch einen Bundesausschuss? Unser Gesundheitssystem beruht immer noch auf der solidarischen Krankenversicherung. das es eine Pflichtversicherung ist, deutet auch mehr auf staatliche Lenkung hin als bei anderen Branchen.
Aber du kannst ja gerne mal anführen, welche Vorgaben der deutsche Staat bezüglich der Röhn-Kllinikum AG so vorgibt, die für andere Aktiengesellschaften nicht auch gelten...
Naj der Versuch das Gesundheitswesen (aka Krankenhäuser) noch weiter ins Privatwirtschaftliche zu ziehen sind unverkennbar und wurden von mir auch nicht geleugnet.
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relativ
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von relativ »

Tom Bombadil hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 14:29 Ginge es danach wäre kaum ein Syrer in Deutschland. Kriegsflüchtlinge gelten mW. nicht als politisch verfolgt.
Du hast das immer noch nicht verstanden, oder?
Das deutsche Asylgrundrecht ist eine Erweiterung der Genfer Flüchtlingskonvention, nicht ein Ersatz dafür.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Realist2014 »

relativ hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 15:27 Du erfindest dir auch immer wieder selber deine eigenen Fragen und angebliche hier gestellten Forderungen, gelle? Hauptsache es passt...
Was ist an meiner Aussage falsch, das Sozialwohnungen Sache des Staate sind?
Gibt es da auch einen Bundesausschuss?
Es gibt auch dort staatliche Aufsichtsbehörden....
]Unser Gesundheitssystem beruht immer noch auf der solidarischen Krankenversicherung.
Jede Versicherung hat dieses Prinzip inne.
Wobei nur bei der GKV auch "umverteilt" wird.... ( bei der PKV nicht- und das ist gut so)
das es eine Pflichtversicherung ist, deutet auch mehr auf staatliche Lenkung hin als bei anderen Branchen.
Diese Pflicht gibt es auch bei der KFZ-Versicherung....
] Naj der Versuch das Gesundheitswesen (aka Krankenhäuser) noch weiter ins Privatwirtschaftliche zu ziehen sind unverkennbar und wurden von mir auch nicht geleugnet.
Und das ist gut so- weil es die Effektivität und die Effizienz steigert.
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relativ
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von relativ »

Realist2014 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 15:33 Was ist an meiner Aussage falsch, das Sozialwohnungen Sache des Staate sind?
Dein Geschwurbel ist kaum mehr zu ertragen
Es gibt auch dort staatliche Aufsichtsbehörden....

Jede Versicherung hat dieses Prinzip inne.
Wobei nur bei der GKV auch "umverteilt" wird.... ( bei der PKV nicht- und das ist gut so)

Diese Pflicht gibt es auch bei der KFZ-Versicherung....
Lies doch was ich geschrieben haben. Es gibt mehr staatlichen Lenkung im Gesundheitswesen, daß war meine Aussage. Deine war wir brauchen gar keine.
Und das ist gut so- weil es die Effektivität und die Effizienz steigert.
Das kann auch nur ein Privatpatient so von sich geben. der wohl als letztes von den Sparmaßnahmen etwas mitbekommt.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Realist2014 »

relativ hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 15:38 Dein Geschwurbel ist kaum mehr zu ertragen
Also wieder mal kein Argument von deiner Seite.

Bei dir ist halt die böse Neoliberale Welt" schuld am Mangel an Sozialwohnunhgen

Lies doch was ich geschrieben haben. Es gibt mehr staatlichen Lenkung im gesundheitswesen, daß war meine Aussage.
Und die ist falsch- das hatte ich geschrieben
Deine war wir brauchen gar keine.
Nein, meine war, wir brauchen kein staatliches Gesundheitswesen ( was wir ja auch nicht haben- die bösen neoliberalen Komponenten hatte ich ja angeführt)
Wobei dir Grüne ja die PKVen als Vollversicherung abschaffen wollen ( dank FDP aber nicht passieren wird...)
Das kann auch nur ein Privatpatient so von sich geben. der wohl als letztes von den Sparmaßnahmen etwas mitbekommt.
Es gibt nicht "den Privatpatient"
Auch bei den den PKVen gibt es Tarife, welche nur die Leistungen der GKVen abdecken.
Und jeder GKV Versicherte kann sich mit einer PKV-Zusatzversicherung ja unterschiedliche zusätzliche Leistungen sichern.

Sparmaßnahmen/Leistungskürzungen gab und gibt es auch bei den PKVen.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Troh.Klaus »

Seidenraupe hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 13:22 technisch wäre das möglich gewesen , wenn man die AKW in den Streckbetrieb schicken und anschließend neu mit Brennstäben bestücken würde.

DAs aber verhindert Habeck mit seinem - höchstwahrscheinlich technisch nicht umsetzbaren -- Vorhaben, die beiden AKW im Süden am 31.12 2022 wie geplant runterzufahren und die kalten Meiler bei Bedarf im Januar, Februar oder März wieder hochzufahren.

Wie seit gestern bekannt, technisch offenbar nicht machbar. Letzte Möglichkeit Isar 2 runter - und wieder hochzufahren sei Oktober 2022.
Was genau ist technisch nicht möglich? Quelle?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Astrocreep2000 »

Seidenraupe hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 12:19 mein CO2 footprint beträgt rund 2400 kg CO2 . sagt diese Seite
https://www.sauberenergie.de/klimaschut ... QAvD_BwE#2
OBwohl ich mich Obst/Gemüsetechnisch nahezu selbst versorge!
2,4t kommt mir sehr niedrig vor.

Allerdings fragt der von Dir verlinkte Rechner insgesamt weniger zum Konsumverhalten ab, als der von mir (willkürlich) verwendete vom WWF (https://www.wwf.de/themen-projekte/klim ... imarechner), der zudem für einige Verbrauche (Bereitstellung von Infrastruktur, öffentliche Dienstleistungen etc.) automatische Umlagen on top dazu rechnet.

So käme ich mit meinen Verhalten (bzw. dem abgefragten Teil davon) bei "Deinem" Rechner auf 3,9t (statt 9,5t beim WWF), mal so zum Vergleich.

Wenn Du Bock hast, könntest Du ja mal den WWF-Rechner zum Vergleich bemühen. ich kann mich jedenfalls erinnern, dass ich bei einem anderen Rechner früher auch schon mal auf knapp 10t kam.
Seidenraupe hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 12:19 DAs Ziel der Grünen, um das 1,5°C-Ziel zu erreichen, liegt übrigens bei 1.500 kgCO2
Die Aussage ist wo zu finden? ich finde bei (schneller) Recherche keine offizielle Aussage der GRÜNEN dazu, zumindest nicht in deren Programm oder auf der Homepage.
Seidenraupe hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 12:19 Da kann sich jeder mal ganz ehrlich fragen, wie er das erreichen will ohne unter der Brücke/in einer Höhle auf einem Bärenfell zu schlafen und weder pc, handy, TV, Geschirrspüler oder gar noch ein "böses" Auto zu besitzen.
Ich finde nicht, dass man das in "ganz oder gar nicht" denken muss. Man kann schon einiges machen und ich sehe auch nicht, dass irgendwer erwartet, dass jetzt alle ins Zelt ziehen.
Seidenraupe hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 12:19 Das Einsparpotential ist noch sehr sehr groß und die Grünen werden alles daran setzen und alles in ihrer Macht stehende tun, dieses Einsparpotential zu heben.
die Energiewende, in der wir augenblicklich notgedrungen durch Putins Angriffskrieg stecken , ist erst der Anfang vom Wohlstandsverlust. Siehe KGE-zitat
Fakt ist: Wir gehen extrem verschwenderisch mit Ressourcen um, die nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Die entscheidende Frage ist doch, ob man sich um kommende Generationen schert - oder nicht. Ich finde, für die etwas getan zu haben - auch wenn es am Ende möglicherweise nicht reicht - ist schon einen gewissen Verzicht wert. Aber wie ich schon dem "Realist" entgegnete: Das muss jeder für sich wissen.

Wer eine gewisse Bereitschaft mitbringt, wird auch das, was die Grünen - aus ihrem Verantwortungsbewusstsein heraus! - erreichen wollen, nicht als "Gängelung" empfinden, sondern als Notwenidgkeit. Das geschiht ja nicht aus Selbstzweck.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Realist2014 »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 16:30 . Die entscheidende Frage ist doch, ob man sich um kommende Generationen schert - oder nicht. Ich finde, für die etwas getan zu haben - auch wenn es am Ende möglicherweise nicht reicht - ist schon einen gewissen Verzicht wert. Aber wie ich schon dem "Realist" entgegnete: Das muss jeder für sich wissen.
Die Strategie kann nur daraus bestehen, dort , wo es technisch und ökonomisch (bei gleichbleibendem Komfort) möglich ist, die CO2 reduzierte Alternative zu wählen.
Das dauert bei den Autos Jahrzehnte, ei der Industrie geht es viel schneller.
Beim Fliegen wird es auch eher länger dauern.
Wer eine gewisse Bereitschaft mitbringt, wird auch das, was die Grünen - aus ihrem Verantwortungsbewusstsein heraus! - erreichen wollen, nicht als "Gängelung" empfinden, sondern als Notwenidgkeit. Das geschiht ja nicht aus Selbstzweck.
Es gibt keine Notwendigkeit auf Lebensqualität zu verzichten.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Vongole »

Tom Bombadil hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 11:59 Dieser Experte schätzt das Risiko für Berlin auf einer Skala von 1-10 auf 7:
t-online: Herr Brömme, Berlin bereitet sich auf einen möglichen Blackout vor. Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie groß schätzen Sie die Gefahr ein?
Albrecht Brömme: Wenn wir uns darauf verständigen, dass ein Blackout ein mehrtägiger Stromausfall ist, der nicht nur einen Stadtteil betrifft, sondern eine ganze Region, dann bin ich sicher, dass ich ihn erleben werde, obwohl ich ihn mir wahrlich nicht wünsche. Auf einer Skala von eins bis zehn liegt das Risiko bei sieben. Wenn er eintritt, kann kein normaler Mensch sagen: Damit habe ich nicht gerechnet.

https://www.t-online.de/region/berlin/i ... kout-.html
Woran macht Herr Brömme seine Erkenntnisse denn fest? Wirkliche Experten auf diesem Gebiet sehen das nämlich anders:
https://www.businessinsider.de/wirtscha ... -muesst-a/
https://www.amprion.net/Netzjournal/Bei ... chnen.html
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Troh.Klaus »

Realist2014 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 16:35 Es gibt keine Notwendigkeit auf Lebensqualität zu verzichten.
Du hast vergessen, "Wenn man es sich leisten kann" dazu zu schreiben.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Astrocreep2000 »

Realist2014 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 12:34 Die Bezahlung der Leistung definiert der, der bezahlt im jeweiligen Kontext. Es geht also um den ökonomischen Wert der Leistung aus dem Blickwinkel des zahlenden.
Und daher wird sich das auf Basis unserer FDGO auch sicher nicht ändern.
Es nervt, dass Du immer gebetsmühlenartig so etwas wie die "FDGO" oder die "Soziale Marktwirtschaft" ins Feld führst. Deine Wahrnehmung scheint irgendwo in den 80ern oder 90ern stehen geblieben zu sein. Unter Merkel hatten wir in vielen Bereichen ausgeprägt neo-liberale Transformationen, die einen Ludwig Erhard im Grabe rotieren lassen sollten... Dass Du die aufgeworfene Frage nach dem Wert allein auf die Dir genehme (von Dir zusammengereimte?) Definiton auf den "ökonomischen Wert der aus dem Blickwinkel des zahlenden" reduzierst, ist auch sehr billig. Aber das ist ein anderer Schnack.
Realist2014 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 12:34 Und dieses 1% Prozent wird einen Teufel tun, auf ihren Wohlstand zu verzichten.
Und ich bekommen das sicher sogar besser mit als du weil ich beruflich und privat n vielen Ländern unterwegs bin...
Wenn 1% der Menschheit für 48% der CO2-Emissionen verantwortlich ist, haben 99% der Menschen ein Interesse daran, dass dieses eine Prozent sein Verhalten ändert.

Deine Behauptung, dass dieser Egoismus auf Kosten anderer auch noch ausdrücklich durch unsere "freiheitlich demokratische Grundordnung" gedeckt sei, finde ich geradezu pervers.
Realist2014 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 12:34 Kann ich auch wie Mrd andere, die sich auch nicht einschränken.
Tolle Grundhaltung - so kann genau so gut jeder Straftäter argumentieren.

Ich wiederhole gerne: Ich will Dir nicht vorschreiben, wie Du zu leben hast. Aber ich finde es deutlich erträglicher, wenn Leute sich ihres Handelns bewusst sind und wenigstens offen bekennen "juckt mich nicht". Das ist wenigstens eine konsequente Haltung. Aber Dein Zurechtbiegen einer Dir genehmen Realität ist schon sehr penetrant. Wobei sie bei einem an sich intelligenten Menschen wie Dir auch ein Indiz ist, dass Du im Kern schon weisst, in welchen Widersprüchen Du selbst unterwegs bist.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Realist2014 »

Troh.Klaus hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 16:43 Du hast vergessen, "Wenn man es sich leisten kann" dazu zu schreiben.
Jeder kann sich das leisten, was seine persönliche ökonomische Situation erlaubt...
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Realist2014 »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 16:46 Es nervt, dass Du immer gebetsmühlenartig so etwas wie die "FDGO" oder die "Soziale Marktwirtschaft" ins Feld führst. Deine Wahrnehmung scheint irgendwo in den 80ern oder 90ern stehen geblieben zu sein.
Ganz sicher nicht..
Unter Merkel hatten wir in vielen Bereichen ausgeprägt neo-liberale Transformationen, die einen Ludwig Erhard im Grabe rotieren lassen sollten...
Welche sollen das gewesen sein?
Dass Du die aufgeworfene Frage nach dem Wert allein auf die Dir genehme (von Dir zusammengereimte?) Definiton auf den "ökonomischen Wert der aus dem Blickwinkel des zahlenden" reduzierst, ist auch sehr billig.
Das ist nicht "billig", sondern Marktwirtschaft
Macht jeder Kunde so- DU auch.
Wenn 1% der Menschheit für 48% der CO2-Emissionen verantwortlich ist, haben 99% der Menschen ein Interesse daran, dass dieses eine Prozent sein Verhalten ändert.
Diese 75 Millionen ( global) werden dem Rest was husten.
Die werden sicher auf nichts verzichten- aber fahren jetzt ja schon E-SUV's....
Deine Behauptung, dass dieser Egoismus auch noch ausdrücklich durch unsere "freiheitlich demokratische Grundordnung" gedeckt sei, finde ich geradezu pervers.
Auch das ist FAKT.
Oder WO steht in unserer Verfassung irgendwas von "Verzicht"?
Auf Kosten anderer leben in D übrigens die Bezieher von Existenzsicherung....
Ich wiederhole gerne: Ich will Dir nicht vorschreiben, wie Du zu leben hast. Aber ich finde es deutlich erträglicher, wenn Leute sich ihres Handelns bewusst sind und wenigstens offen bekennen "juckt mich nicht".
Erzähl das der großen Mehrheit der Bürger in D, die alle mit Verbrenner Autos fahren und Fleisch essen...

Die werden dir den Stinkefinger zeigen, wenn du mit deiner Verzichts-Missionierung ankommst.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Realist2014 »

Vongole hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 16:38 Woran macht Herr Brömme seine Erkenntnisse denn fest? Wirkliche Experten auf diesem Gebiet sehen das nämlich anders:
https://www.businessinsider.de/wirtscha ... -muesst-a/
https://www.amprion.net/Netzjournal/Bei ... chnen.html
Quellen lesen hilft....

Die Quelle von Tom bezieht sich auf Berlin- deine auf ganz D....

Aber solche Kleinigkeiten.... :p
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Vongole »

Realist2014 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 17:12 Quellen lesen hilft....
(..)
Habe ich, daher meine Frage, woran Herr Brömme seine Erkenntnisse festmacht.
Was ist in Berlin anders als im Rest der Republik? Ist z.B. das Stromnetz maroder, fehlen Stromtrassen, die die Stadt mit Energie versorgen, lauter solche Kleinigkeiten. :p
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Realist2014 »

Vongole hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 17:22
Was ist in Berlin anders als im Rest der Republik? Ist z.B. das Stromnetz maroder, fehlen Stromtrassen, die die Stadt mit Energie versorgen, lauter solche Kleinigkeiten. :p
https://taz.de/Energiekrise-in-Deutschland/!5881148/

"Ein Stromnetzstresstest der Bundesregierung kam kürzlich zu dem Ergebnis, „dass stundenweise krisenhafte Situationen im Stromsystem im Winter 22/23 zwar sehr unwahrscheinlich sind, aktuell aber nicht vollständig ausgeschlossen werden können“"

" Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat wegen der Energiekrise vor flächendeckenden Stromausfällen in Deutschland gewarnt. „Die Gefahr eines Blackouts ist gegeben“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der Welt am Sonntag."


Logischerweise ist das Risiko eines begrenzten Stromausfalls in einer Kommune höher als der in ganz D.

Aber einige - auch hier im Forum- bevorzugen wohl die Vogel Strauß Taktik......
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Vongole »

Realist2014 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 17:27 (..)

Aber einige - auch hier im Forum- bevorzugen wohl die Vogel Strauß Taktik......
Habe ich alles gelesen, aber eben auch die Expertenmeinungen dazu. Es ist ein Unterschied, ob man den Landesregierungen respektive der Bundesregierung vorwirft, auch für den unwahrscheinlichen Fall nicht gerüstet zu sein, oder ob man ein Szenario voraussagt, dass aller Wahrscheinlichkeit nach so nicht eintreffen wird.
Dass bei millionenfachem Einsatz mobiler Stromheizungen Netze überlastet werden können, liegt an unserer Netzstruktur, nicht an einem Mangel an verfügbarem Strom.
Darauf wurde in den entsprechenden Subforen wiederholt hingewiesen.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von JJazzGold »

Vongole hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 17:22 Habe ich, daher meine Frage, woran Herr Brömme seine Erkenntnisse festmacht.
Was ist in Berlin anders als im Rest der Republik? Ist z.B. das Stromnetz maroder, fehlen Stromtrassen, die die Stadt mit Energie versorgen, lauter solche Kleinigkeiten. :p
If you don't like the message shoot the messenger?
Kann es sein, dass Herr Brömme dank seiner langjährigen Tätigkeit in Berlin und seiner intensiven Beschäftigung mit dem Thema entsprechende Kenntnisse vorweisen kann, die ihm eine Beurteilung erlauben?


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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Vongole »

JJazzGold hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 17:37
Kann es sein, dass Herr Brömme dank seiner langjährigen Tätigkeit in Berlin und seiner intensiven Beschäftigung mit dem Thema entsprechende Kenntnisse vorweisen kann, die ihm eine Beurteilung erlauben?


Genau darum geht es mir, welche speziellen Kenntnisse, allein Berlin betreffend, liegen ihm vor? Nichts davon steht im verlinkten Artikel.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von JJazzGold »

Vongole hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 17:44 Genau darum geht es mir, welche speziellen Kenntnisse, allein Berlin betreffend, liegen ihm vor? Nichts davon steht im verlinkten Artikel.
Schreib ihm doch, wenn du seine Qualifikation zu beurteilen anzweifelst.

Mir reicht zu wissen, dass er langjähriger Katastrophenschützer, langjähriger Chef der Berliner Feuerwehr, Ehrenpräsident des THW ist und sich mit dem Thema Blackout in Berlin so intensiv beschäftigt hat, dass er für den Berliner Senat einen Leitfaden für Stromausfallprävention erstellt hat.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Europa2050 »

Vongole hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 17:22 Habe ich, daher meine Frage, woran Herr Brömme seine Erkenntnisse festmacht.
Was ist in Berlin anders als im Rest der Republik? Ist z.B. das Stromnetz maroder, fehlen Stromtrassen, die die Stadt mit Energie versorgen, lauter solche Kleinigkeiten. :p
Vermutlich der Erfahrungsgrundsatz, dass was im Rest der Republik funktioniert, in Berlin immer schief gehen kann :p
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Realist2014 »

Vongole hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 17:37
Dass bei millionenfachem Einsatz mobiler Stromheizungen Netze überlastet werden können, liegt an unserer Netzstruktur, nicht an einem Mangel an verfügbarem Strom.

Und dieses hat was mit dem Risikoniveau zu tun?

Nichts- dieses ist aufgrund dieser zusätzlichen Stromverbraucher gestiegen.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Schnitter »

JJazzGold hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 17:37 If you don't like the message shoot the messenger?
Kann es sein, dass Herr Brömme dank seiner langjährigen Tätigkeit in Berlin und seiner intensiven Beschäftigung mit dem Thema entsprechende Kenntnisse vorweisen kann, die ihm eine Beurteilung erlauben?

Da der Herr weder Dispatcher, noch Betreiber oder Grid Code Experte ist, ist Vongoles Frage zu 100% berechtigt.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Realist2014 »

Schnitter hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 18:26 Da der Herr weder Dispatcher, noch Betreiber oder Grid Code Experte ist, ist Vongoles Frage zu 100% berechtigt.
Muss er ja nicht sein.

Aber er hat in seinen Rollen/Funktionen sicher mit den relevanten Kompetenzträgern diesbezüglich gesprochen.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Schnitter »

Realist2014 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 18:39 Muss er ja nicht sein.

Aber er hat in seinen Rollen/Funktionen sicher mit den relevanten Kompetenzträgern diesbezüglich gesprochen.
Dann wäre es seiner Seriosität dienlich zu hinterlegen wie er zu der Einschätzung kommt.

Bewertungen auf einer Skala zwischen 1-10 kenne ich nur von Seminaren oder aus der Grundschule ;)
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Vongole »

Europa2050 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 17:53 Vermutlich der Erfahrungsgrundsatz, dass was im Rest der Republik funktioniert, in Berlin immer schief gehen kann :p
Dass in Berlin der Katastrophenschutz u.U. nicht funkioniert, daran zweifele ich auch nicht. :D
Ich möchte lediglich wissen, wie Herr Brömme zu der Ansicht kommt, dass diese spezielle Katastrophe in Berlin mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreffen wird.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Realist2014 »

Schnitter hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 18:44
Bewertungen auf einer Skala zwischen 1-10 kenne ich nur von Seminaren oder aus der Grundschule ;)
Seltsam

Ich habe das beim Risikomanagement ( in der Risikobeurteilung) vieler Unternehmen so gesehen- manchmal auch nur 6 Level, manchmal auch 12.....

Wie ist so deine Erfahrung diesbezüglich?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von JJazzGold »

Schnitter hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 18:26 Da der Herr weder Dispatcher, noch Betreiber oder Grid Code Experte ist, ist Vongoles Frage zu 100% berechtigt.

Mal abgesehen davon, dass es unter dieser Voraussetzung ganz düster für Herrn Habeck aussieht, welchen Sinn hat es, wenn Vongole ihre Frage an den User Realist richtet?
Wenn, dann gehört ihre Frage an Hr. Bömme gerichtet. Was ich ihr bereits empfahl.
Das kann durchaus in höflicher Form geschehen, es geschieht ja nicht in diesem Forum.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Realist2014 »

Vongole hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 19:04 Dass in Berlin der Katastrophenschutz u.U. nicht funkioniert, daran zweifele ich auch nicht. :D
Ich möchte lediglich wissen, wie Herr Brömme zu der Ansicht kommt, dass diese spezielle Katastrophe in Berlin mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreffen wird.
Er hat von 7 auf einer Skala zwischen 1 und 10 gesprochen und auch nicht von einer "Katastrophe".
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Vongole »

Realist2014 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 19:06 Er hat von 7 auf einer Skala zwischen 1 und 10 gesprochen und auch nicht von einer "Katastrophe".
Als was würdest du einen zwei- bis dreitägigen großflächigen Stromausfall mit all seinen Folgen bezeichnen?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Vongole »

JJazzGold hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 17:50 Schreib ihm doch, wenn du seine Qualifikation zu beurteilen anzweifelst.

(..)
Warum sollte ich? Tom hat den Artikel eingestellt und sich bestimmt etwas dabei gedacht, also frage ich Tom.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Realist2014 »

Vongole hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 19:09 Als was würdest du einen zwei- bis dreitägigen großflächigen Stromausfall mit all seinen Folgen bezeichnen?
Da gibt es unterschiedliche Sichtweisen, wie das zu kategorisieren ist.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von JJazzGold »

Vongole hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 19:12 Warum sollte ich? Tom hat den Artikel eingestellt und sich bestimmt etwas dabei gedacht, also frage ich Tom.
Dann mach das.
Vielleicht lässt sich Tom ja von jedem Interviewten und Kommentator eine Vita zustellen, bevor er die ihm interessant erscheinenden Interviews und Kommentare hier verlinkt.
So wie du es machst.

Von mir könnt ihr das nicht erwarten. Ich will hier nur diskutieren, nicht inquisitieren.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Vongole »

JJazzGold hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 19:38 (..)

Von mir könnt ihr das nicht erwarten. Ich will hier nur diskutieren, nicht inquisitieren.
Habe ich bereits um 16:38.
Eine Aussage wie die von Herrn Brömme oder anderen verlinkten Personen zu hinterfragen gehört zu einer Diskussion dazu.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von JJazzGold »

Vongole hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 19:59 Habe ich bereits um 16:38.
Eine Aussage wie die von Herrn Brömme oder anderen verlinkten Personen zu hinterfragen gehört zu einer Diskussion dazu.
Zu Deinem Diskussionstil, nicht zu meinem.
Wie ich die bereits schrieb, reichen mir die im verlinkten Artikel gelisteten Qualifikationen des Herrn Bömme, um ihn als glaubhaft einzuschätzen.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von sünnerklaas »

Vongole hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 19:09 Als was würdest du einen zwei- bis dreitägigen großflächigen Stromausfall mit all seinen Folgen bezeichnen?
Ich frage mich ja, woher der mehrtägige großflächige Stromausfall kommen sollte... Großflächige, langanhaltende Stromausfälle gab es in D. Der Grund: Naturkastastrophen, wie Schneestürme oder der Orkan Quimburga 1972 oder der Schneesturm im Münsterland. Von Plünderungen und Unruhen ist aber in allen Fällen nichts bekannt. Im Gegenteil. Man half sich untereinander.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von JJazzGold »

sünnerklaas hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 20:33 Ich frage mich ja, woher der mehrtägige großflächige Stromausfall kommen sollte... Großflächige, langanhaltende Stromausfälle gab es in D. Der Grund: Naturkastastrophen, wie Schneestürme oder der Orkan Quimburga 1972 oder der Schneesturm im Münsterland. Von Plünderungen und Unruhen ist aber in allen Fällen nichts bekannt. Im Gegenteil. Man half sich untereinander.
Wird es im Winter 2022/23 keine Schneestürme geben und keine anhaltenden Frostperioden?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Seidenraupe »

da im anderen thread ot, die Antwort hier
Vongole hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 20:04 Und genau das ist des Pudels Kern: Die Bundesregierung, vor allem die Grünen, sind in deinen Augen schuld an diesem Krieg und seinen Folgen, nicht Putin.
Schön, dass das nun jeder einmal ungeschminkt lesen und deine Intention verstehen kann!
Probleme mit der Kausalität?? Oder auf Unterstellungsmodus?
Was du behauptest habe ich nicht geschrieben. Putin ist ein Aggressor, er hat die Ukraine angegriffen! Nicht die Grünen.

Was ich nicht zum ersten Mal bemängele: Die in meinen Augen zu kurz gekommene Diplomatie im Vorfeld des Krieges.

Habe ich mir etwa die Minsker Abkommen Herbst/Winter 2014 / 2015 nur ausgedacht, die unter Merkels und Hollands Federführung standen und unter ihren Verhandlungsführern , wie zB Steinmeier, zustande kamen?
Die Diplomatie, die Merkel damals betrieben hat, war bemerkenswert.
Diese Abkommen, ich bin davon überzeugt, haben damals einen offenen Krieg Putins gegen die Ukraine verhindert.
Bemühungen dieses Ausmaßes gab es im Bundestagswahljahr und über den Jahreswechsel, als sich die Ampel zusammenfand , nicht.
Auch nicht von der grünen Außenministerin.
Ich hätte in der Tat gern wesentlich mehr Bestrebungen gesehen, diesen schrecklichen Krieg auf diplomatischer Ebene zu verhindern.

Was die wirtschaftl Folgen des Krieges betrifft: Schuld am Krieg und Verantwortung unserer Politiker für ihre Entscheidungen und die Auswirkungen dieser Entscheidungen bitte voneinander trennen.
Verschuldet hat Putin den Krieg, die Sanktionen darauf hat die EU verhängt.
Putin in die Knie zwingen wollte man, Putin ärgern , sich selber nicht stärker durch Sanktionen schaden als dem Aggressor.

Was die Ampel aktuell macht, ist die Energiewende der Grünen trotz der schwersten Energiekrise umzusetzen (AKWs abschalten statt jede Kilowattstunde, auf die es lt Habeck angeblich ankommt, zu nutzen) .
Frag die Bauern, was Özdemirs Landwirtshaftspoilitik mit dem Ukrainekrieg zu tun hat Nichts bis wenig, aber die Landwirtschaft soll natürlich auch mitten in der größten Energiekrise wie geplant umgestaltet werden.
Für all die Entscheidungen tragen unsere Politiker selbstverständlich die Verantwortung. Denn das sind alles politische Entscheidungen.
Die kann man befürworten oder sich daran stören. Oder sie für gut befinden. Dazu sind Diskussionen da.

Dadurch wird die Schuldfrage am Krieg Putins gegen die Ulraine überhaupt nicht in Frage gestellt.
Zuletzt geändert von Seidenraupe am Di 20. Sep 2022, 21:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Realist2014 »

sünnerklaas hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 20:33 Ich frage mich ja, woher der mehrtägige großflächige Stromausfall kommen sollte...
"2019 hat er nach dem Blackout in Köpenick ein Papier entworfen, das dem Berliner Senat helfen soll, sich auf einen länger anhaltenden Stromausfall vorzubereiten. Jetzt ist dieses Szenario in bedrohliche Nähe gerückt. In der Energiekrise könnte das Stromnetz zusammenbrechen – wegen Überlastung oder durch russische Hacker-Angriffe. Wieder ein Fall für den Ehrenpräsidenten des Technischen Hilfswerks (THW). Im Interview mit t-online sagt Brömme, worauf sich die Berliner im schlimmsten Fall einrichten müssen, warum sie nicht auf den Staat vertrauen dürfen und wie er selbst für den Ernstfall vorsorgt."

https://www.t-online.de/region/berlin/i ... kout-.html

Ich finde es schon eigenartig, dass hier wieder einige glauben, es besser zu wissen als jemand, der sich mit dem Thema professionell befasst hat....
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Seidenraupe »

Zu Uniper und Gasumlage am 24. 8.2022 :
Die CDU strebt eher eine staatliche Unternehmensrettung an

Theoretisch kann der Bundestag die komplette Umlageverordnung noch kippen, das Gesetz erlaubt das bis zwei Monate nach ihrer Verkündigung. Das war Anfang August. Die Union hat im Bundestag keine Mehrheit, um das Gesetz dort zu stoppen. Allerdings müssten alle Abgeordneten der Koalition "Farbe bekennen", wenn es im Plenum zu einer Abstimmung über die Gasumlage komme, sagte Czaja. Offensichtlich geht es der CDU auch darum, die Ampel so unter Druck zu setzen, dass sie ihren Plan ändert - und statt der Umlage eine staatliche Rettung von Unternehmen anpeilt. Vorbild wäre die Lufthansa-Rettung während der Pandemie.
https://www.sueddeutsche.de/politik/gas ... -1.5644712


tja, nun scheint Habeck doch auf Unionslinie eingeschwenkt zu sein.
Morgen werde ich mir die Einzelheiten vornehmen, die bis dahin in den Medien bekannt wurden.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Phileas »

sünnerklaas hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 20:33 Ich frage mich ja, woher der mehrtägige großflächige Stromausfall kommen sollte... Großflächige, langanhaltende Stromausfälle gab es in D. Der Grund: Naturkastastrophen, wie Schneestürme oder der Orkan Quimburga 1972 oder der Schneesturm im Münsterland. Von Plünderungen und Unruhen ist aber in allen Fällen nichts bekannt. Im Gegenteil. Man half sich untereinander.
Ich nehme an, Personen die im Fall der Fälle Plünderungen und Unruhen erwarten, gehen von anderen Prämissen aus. Ich versuch mal ein paar aufzuzählen:

1. Der Stromausfall ist nicht auf kleine geographische Gebiete beschränkt, sondern betrifft ganze Bundesländer.

2. Es kann mehrere Wochen dauern, bis das Stromnetz wieder vollständig funktioniert. Mit Abhilfe innerhalb von wenigen Tagen ist nicht zu rechnen.

3. 1972 war die Gesellschaft in der Bundesrepublik noch eine andere. Eine viel größere Anzahl an Personen die zweiter Weltkrieg und Nachkriegsjahre noch persönlich miterlebt hatten und plötzliche Entbehrungen und Zusammenhelfen gewöhnt waren. Ich weiß, dass es in der Nachkriegszeit teilweise eine hohe Kriminalitätsrate gab. Aber gleichzeitig waren die Menschen auch in besonderer Weise zu Arten des Zusammenhalts gezwungen (Essen teilen, gemeinsam Feuer machen, enorme Solidarität in Dörfern und Kleinstädten), die danach nicht mehr verlangt waren, aber im kollektiven Gedächtnis verankert waren. Das könnte 1972 leichter reaktiviert worden sein.

4. Je größer der Wohlstand, desto größer der Schockeffekt bei Verlusten. Der Mensch gewichtet psychologisch gesehen Verluste von etwas Dagewesenem weit höher. Während der Lockdowns hatte man trotz Freizeiteinschränkungen immer noch eine warme Wohnung und Internet. Was ist, wenn was ausfällt?
Edit: Der Punkt war schlecht von mir, weil Sie ja ebenfalls Beispiele mit kurzen Stromausfällen vorgebracht haben. Hier eher wenig anwendbar.

5. In größeren Städten teilweise Parallelgesellschaften mit Einfluss von Clans und Banden aus dem arabischen Raum mit enormem Gewalt- und Bedrohungspotenzial und einer gewissen Mannstärke. Politisch inkorrekt, ja. Entweder stellen die dann irgendwie "Ordnung" her, wenn dem Staat die Mannstärke ausgehen. Es gibt Bandenkriege mit Einheimischen. Oder sonstige ungute Zustände werden dadurch noch unangenehmer.


Ich bin kein wirklicher Experte für Stromnetze und dergleichen. Ob die Schreckensszenarien eintreten - es kann gut sein, dass das alles eine theoretische Diskussion ist. I only know so much. ;) Aber ob bei Eintreten des schlimmsten Szenarios (mehrere Wochen Ausfall, andere gesellschaftliche Bedingungen) die gegenseitige Hilfe das dominierende Verhalten ist: Da wäre ich vorsichtig.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Hitman »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 16:46


Wenn 1% der Menschheit für 48% der CO2-Emissionen verantwortlich ist, haben 99% der Menschen ein Interesse daran, dass dieses eine Prozent sein Verhalten ändert.

Deine Behauptung, dass dieser Egoismus auf Kosten anderer auch noch ausdrücklich durch unsere "freiheitlich demokratische Grundordnung" gedeckt sei, finde ich geradezu pervers.


Tolle Grundhaltung - so kann genau so gut jeder Straftäter argumentieren.

Besser kann man den Sachverhalt nicht auf den goldrichtigen Punkt bringen. Chapeau. :thumbup:
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Vongole »

Seidenraupe hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 20:49 da im anderen thread ot, die Antwort hier

Probleme mit der Kausalität?? Oder auf Unterstellungsmodus?
(..)
Dieser ganze Post zeigt, dass ich recht habe.
Wären die Grünen nicht so gegen NS2 gewesen, hätten sie sich den Sanktionen der EU verweigert, hätte die Regierung auf "diplomatischem" Weg zugestimmt, der Ukraine den Donbass und die Krim endgültig
zu nehmen und sie Putin in die Hände zu geben, dann hätte dieser den Krieg nicht angefangen und uns allen ginge es gut. So deine Lesart.
Und weil sie sich eben nicht so verhalten hat, sind sie schuld am Krieg, der Energiekrise und am Unglück dieser Welt, und du musst forenübergreifend Panik verbreiten, um den Zorn nicht auf den Verbrecher Putin,
sondern auf die Regierung mit Betonung auf die Grünen zu lenken. Das mag bei manchem funktionieren, bei mir nicht!
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Seidenraupe »

Vongole hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 23:44 ... hätte die Regierung auf "diplomatischem" Weg zugestimmt, der Ukraine den Donbass und die Krim endgültig
zu nehmen und sie Putin in die Hände zu geben, dann hätte dieser den Krieg nicht angefangen und uns allen ginge es gut. So deine Lesart.
Und weil sie sich eben nicht so verhalten hat, sind sie schuld am Krieg, der Energiekrise und am Unglück dieser Welt, und du musst forenübergreifend Panik verbreiten...
Deine Fantastereien und Unterstellungen haben nur leider gar nichts mit meinem posting zu tun.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Schnitter »

Realist2014 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 19:05 Seltsam

Ich habe das beim Risikomanagement ( in der Risikobeurteilung) vieler Unternehmen so gesehen- manchmal auch nur 6 Level, manchmal auch 12.....

Wie ist so deine Erfahrung diesbezüglich?
Risikobewertungen erfolgen bei uns hinterlegt mit entsprechenden Argumenten und Mitigationen und werden vor und nach Mitigation finanziell und sicherheitstechnisch bewertet.

"Ich würde schätzen 7" ist kein seriöses Risikomanagement. Der Mann ist im Übrigen nicht vom Fach und daher für eine Bewertung der Netzstabilität völlig ungeeignet.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von relativ »

Realist2014 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 18:39 Muss er ja nicht sein.

Aber er hat in seinen Rollen/Funktionen sicher mit den relevanten Kompetenzträgern diesbezüglich gesprochen.
Nur der Habeck muss es sein und hat wahrscheinlich auch nicht mit Experten gesprochen... :D
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Schnitter »

relativ hat geschrieben: Mi 21. Sep 2022, 00:15 Nur der Habeck muss es sein und hat wahrscheinlich auch nicht mit Experten gesprochen... :D
Der Berliner Senat hat übrigens auch "Experten" um eine Einschätzung gebeten und das Ergebnis lautet:
Ein sogenannter Blackout, also ein längerer großflächiger Stromausfall, ist in Berlin nach Einschätzung des Senats sehr unwahrscheinlich. Die Wahrscheinlichkeit eines mehrere Tage oder Wochen dauernden Ausfalls sei auch in der aktuellen Energiekrise "als sehr gering einzustufen", sagte Innen-Staatssekretär Torsten Akmann (SPD) am Montag im Innenausschuss.

Bei der Aussage stütze man sich auf Experten.
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2 ... erlin.html

Das sind aber natürlich die "doofen" Experten.

Der Typ vom THW der von Netzstabilität keinen Plan hat ist aber der "gute Experte".

Es ist einfach zu dämlich.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Realist2014 »

Schnitter hat geschrieben: Mi 21. Sep 2022, 00:13 Risikobewertungen erfolgen bei uns hinterlegt mit entsprechenden Argumenten und Mitigationen u .
"Mitigationen" haben nichts mit der Riskoanalyse als Teil der Riskoburteilung zu tun.

Das ist bereits Teil der Risikobehandlung.

Wobei deine Antwort keine auf meine Rückfrage bezüglich der Abstufungsstruktur der Wahrscheinlichkeit/Häufigkeit bei Risikoanalyse enthält.

Du hattest geschrieben, 10 wären "nur in der Grundschule".

Wie viele habt ihr denn ?

3?
"Ich würde schätzen 7" ist kein seriöses Risikomanagement
Wenn keine empirischen Informationen vorliegen, dann muss bei der Eintrittswahrscheinlichkeit/Häufigkeit eben geschätzt werden.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitrag von Realist2014 »

Schnitter hat geschrieben: Mi 21. Sep 2022, 00:49 Der Berliner Senat hat übrigens auch "Experten" um eine Einschätzung gebeten und das Ergebnis lautet:



https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2 ... erlin.html

Das sind aber natürlich die "doofen" Experten.

Der Typ vom THW der von Netzstabilität keinen Plan hat ist aber der "gute Experte".

Es ist einfach zu dämlich.
Jetzt wird es lustig.


Aus deiner Quelle:

"Senat, Polizei und Feuerwehr bereiten sich vor

Senat, Polizei, Feuerwehr und die weiteren Behörden würden sich zur Sicherheit natürlich auch auf längere großflächige Stromausfälle vorbereiten. Insgesamt seien an den Beratungen 30 Behörden beteiligt. Man stütze sich auch auf Erfahrungen aus dem Februar 2019, als der Strom in Köpenick 31 Stunden lang für 31.000 Haushalte und 2.000 Firmen ausfiel"


Der "THW-Experte:

"2019 hat er nach dem Blackout in Köpenick ein Papier entworfen, das dem Berliner Senat helfen soll, sich auf einen länger anhaltenden Stromausfall vorzubereiten. Jetzt ist dieses Szenario in bedrohliche Nähe gerückt. In der Energiekrise könnte das Stromnetz zusammenbrechen – wegen Überlastung oder durch russische Hacker-Angriffe. Wieder ein Fall für den Ehrenpräsidenten des Technischen Hilfswerks (THW). Im Interview mit t-online sagt Brömme, worauf sich die Berliner im schlimmsten Fall einrichten müssen, warum sie nicht auf den Staat vertrauen dürfen und wie er selbst für den Ernstfall vorsorgt

Der Experte vom Berliner Senat ist der "Typ vom THW"... :x :p :D
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