Das Jahr im Garten

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JJazzGold
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von JJazzGold »

DRAM hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 13:44 Zwischendurch Gewitter, davon können wir im Südwesten die letzten Wochen nur träumen. Die Zisterne geht gegen Null. In diversen Wasserfässern rund ums Haus gibt's noch ca. 800 Liter, dann ist aus die Maus.
Danach ist auch der Gartenschlauch angesagt.
Das habe ich verfolgt, ihr im Südwesten bekommt dieses Jahr, eigentlich jedes Jahr, siehe Bodensee Area, mehr Hitze und Trockenheit ab, als wir im Südosten.
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Vongole
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Vongole »

JJazzGold hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 17:36 (..)

Zum Füllen nehme ich Rondini, die runden Zucchinis. Die behalten auch dann die Form, wenn ich sie gefüllt tiefgefriere. Die länglichen Zucchinis lassen sich nicht wirklich gut füllen, finde ich. Die verarbeite ich in Puffern, Risottos, Gemüsepizze, oder brate und mariniere sie mit Lauchzwiebeln, Rosinen und jungen Möhrchen süß-sauer.
Die länglichen Zucchini ergeben leichte leckere Sommerküche, z.B.:
Längs teilen, aushöhlen, mit Olivenöl und gepresstem Knoblauch bepinseln, Tomaten, rote Zwiebel und Oliven in Scheiben schneiden und darauf verteilen, zerbröselten Schafskäse on top, ab in den Ofen für ca. 20m
Knuspriges Fladenbrot dazu, fertig! :)
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JJazzGold
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von JJazzGold »

Vongole hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 17:52 Die länglichen Zucchini ergeben leichte leckere Sommerküche, z.B.:
Längs teilen, aushöhlen, mit Olivenöl und gepresstem Knoblauch bepinseln, Tomaten, rote Zwiebel und Oliven in Scheiben schneiden und darauf verteilen, zerbröselten Schafskäse on top, ab in den Ofen für ca. 20m
Knuspriges Fladenbrot dazu, fertig! :)
Das klingt lecker, Vongole. Sobald die nächsten länglichen Zucchini reif sind werde ich dein Rezept ausprobieren.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von 3x schwarzer Kater »

JJazzGold hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 17:36 Interessant - Trompetenzucchini. Habe ich sofort notiert. :thumbup: Sähe ich nächstes Jahr aus. Danke für den Tipp. :)
Tromba d'Albenga heißt die Sorte. Samen gibt's z.B. bei der Chilifee, mit der ich bei Saatgut immer gute Erfahrungen gemacht habe. Viele alte Sorten von allen möglichen Gemüsen, nicht nur Chilis.
Im normalen Handel hab ich die bisher noch nie gesehen.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von JJazzGold »

3x schwarzer Kater hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 17:59 Tromba d'Albenga heißt die Sorte. Samen gibt's z.B. bei der Chilifee, mit der ich bei Saatgut immer gute Erfahrungen gemacht habe. Viele alte Sorten von allen möglichen Gemüsen, nicht nur Chilis.
Im normalen Handel hab ich die bisher noch nie gesehen.
Das habe ich auch festgestellt, im lokalen Handel finden sich nur die gängigen Sorten. Deshalb bestelle ich seit ein paar Jahre auch vorwiegend online. Chilifee schaue ich mir an.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von 3x schwarzer Kater »

JJazzGold hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 18:03 Das habe ich auch festgestellt, im lokalen Handel finden sich nur die gängigen Sorten. Deshalb bestelle ich seit ein paar Jahre auch vorwiegend online. Chilifee schaue ich mir an.
Da empfehle ich gleich noch ein anderes Lieblingsgemüse. Palmkohl, die italienische Variante des Grünkohls. Der braucht allerdings keinen Frost um genießbar zu sein. Ab dem Sommer kann man den Ernten. Die unteren Blätter zuerst, dann wachsen oben neue, irgendwann sieht er aus wie eine Palme. Junge Blätter können durchaus auch in den Salat. Ansonsten gerne mit Nudeln oder im Herbst in Eintöpfe oder Suppen. Kann man auch über den Winter stehen lassen und immer wieder abernten.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von JJazzGold »

3x schwarzer Kater hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 18:10 Da empfehle ich gleich noch ein anderes Lieblingsgemüse. Palmkohl, die italienische Variante des Grünkohls. Der braucht allerdings keinen Frost um genießbar zu sein. Ab dem Sommer kann man den Ernten. Die unteren Blätter zuerst, dann wachsen oben neue, irgendwann sieht er aus wie eine Palme. Junge Blätter können durchaus auch in den Salat. Ansonsten gerne mit Nudeln oder im Herbst in Eintöpfe oder Suppen. Kann man auch über den Winter stehen lassen und immer wieder abernten.
Mögen Schnecken Palmkohl? Ich bin Kohlfan, von Kohl in jeder Form, aber......
....mein Brokkoli wächst zwar kräftig, aber die Schnecken lassen wenig übrig, was wir noch genießen könnten.
Interessanterweise lassen sie die Zucchinis in Ruhe, wenn sie den daneben stehenden Kohl haben können.

Jede buddhistische Regung habe ich Schnecken gegenüber inzwischen abgelegt.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von 3x schwarzer Kater »

JJazzGold hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 18:31 Mögen Schnecken Palmkohl? .
Ja leider. Ich hab ihn im Hochbeet stehen, da geht's. Und bisher ist es ja sehr trocken.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von JJazzGold »

3x schwarzer Kater hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 18:42 Ja leider. Ich hab ihn im Hochbeet stehen, da geht's. Und bisher ist es ja sehr trocken.
Inzwischen habe ich Palmkohl gegoogelt, der entspricht schon meinem Geschmack.
Muss ich mir doch noch ein Hochbeet zulegen.
Zum Glück habe ich Eulenwölfchens Zeichnungen abgeheftet.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Misterfritz »

3x schwarzer Kater hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 18:42 Ja leider. Ich hab ihn im Hochbeet stehen, da geht's. Und bisher ist es ja sehr trocken.
Geht wohl auch im Kübel.
Interessant, was man alles so lernt.
Palmkohl hat als Kübelpflanze im Garten oder vor dem Haus auch dekorativen Wert. Früher wurde die lange holzige Sprossachse zur Fabrikation von Spazierstöcken verwendet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Palmkohl#Verwendung
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von BingoBurner1 »

JJazzGold hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 17:37 Nein, weil du den durch Kirschen ersetzen willst.


Und lebend gehen wir nicht mehr aus der Welt :) .......

Kirschen



Herein" steht an der Falltür und "Willkommen!", sagt der Hai
Es ist ′ne sonderbare Welt
Du kannst in gold'nen Schuhen durch die Gegend gehen
Und niemand sieht dir zu, wenn du hinfällst

Du kannst den Horizont in jeder Richtung sehen
Oder suchst den Boden ab nach Geld
Manchmal steckst du fest und glaubst, du kommst nie wieder frei
Und manchmal geht der Weg sich wie von selbst

Jeder Tag ruft deinen Namen, ich wünsch Glück an allen Tagen
Nichts ist besser als ′ne Liebe auf der Welt
Kirschen gibt's an Sommertagen nur so lang die Bäume tragen
Und lebend geh'n wir nicht mehr aus der Welt
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Amun Ra »

JJazzGold hat geschrieben: Mo 18. Jul 2022, 17:59 :D :D :D

Es hieß vor drei Jahren bei uns, "Schaug amoi, des san fei koane Gurken, des san ois Zucchini".
Das war das Jahr, in dem meine Mutter zum ersten Mal Zucchini süß-sauer einlegte. Sieben Zucchinipflanzen für einen Drei-Personen-Haushalt. :D
So haben wir unseren Kids die Zucchinis verfüttert, als sie in der schleckigen Phase waren... "Des send blos Gogommerle, die send hald a bissle andersch." Wirkt bis heute... :? :D
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Amun Ra »

DRAM hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 16:03 Momentan sind es im Garten 38,7°C.
Was ich aber noch nie beobachtet habe, ein Eichhörnchen an der Vogeltränke. Lies sich nicht mal stören als ich mich bis auf wenige Meter (unbeabsichtig) angenähert hab'.
Eichhörnle laben sich bei uns im Garten am (Aussen-)Trinknapf unserer Katzen. Und unsere Katzen sind so kulant (oder empathetisch), dass sie derweil daneben sitzen und brav warten, bis sie an der Reihe sind.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Amun Ra »

JJazzGold hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 17:42 Auf die Nächte, wo ich hier bis 01:00 nachts im Badeanzug auf der Terasse sitzen kann oder wir um 24:00 noch mal schnell in den See springen warte ich hier noch. Nachts wird es recht kühl und gegen Morgen haben wir Temperaturen zwischen 9°-11°, heute Morgen zum ersten Mal 13°C um 06:30. Was gut ist, denn ich hatte gestern Nacht vergessen das Gewächshaus zu schließen. ;)
Glückskind. Die letzten paar Nächte hätte ich ohne unsere Klimaanlage nachts kein Auge zugemacht. Es ist bei uns zurzeit richtig unanständig warm in der Nacht.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Amun Ra hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 19:26 Eichhörnle laben sich bei uns im Garten am (Aussen-)Trinknapf unserer Katzen. Und unsere Katzen sind so kulant (oder empathetisch), dass sie derweil daneben sitzen und brav warten, bis sie an der Reihe sind.
Hier in meinem pommerschen Heideland sind Eichhörnchen nicht zu beobachten... ok, das nächste ernst zu nehmende Wäldchen ist etwa 1 km entfernt. Und dort kommt unser Madammecken Kiki nicht hin. Sie bleibt +-200 m am Haus. Hier gibt es genügend viele Mäuse...

Aber in Bremen zu Besuch in unserer ehemaligen Behausung am Park hat sie neulich sofort auf Anpirschen und Beutefang umgeschaltet, als die Eichörnchen sich im Vogelhäuschen bedienten. Da mußten wir doch sehr laut "Nein!" sagen. Das versteht sie dann doch.

Übrigens sind hier die Nächte auch recht kühl; aber wir haben ja auch nichts Empfindliches angepflanzt... und die Gewürzkräuter wachsen hier ohne Nachhilfe. Die Nacktschnecken sind schon eine mögliche Plage hier. Dagegen müßte ich einen Schutzwall anlegen.... Kupferblech als Beeteinfassung. Aber so weit geht mein Ehrgeiz nicht... vielleicht, wenn Madame mir Feuer unter dem Hintern macht... ;)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von BingoBurner1 »

H2O hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 19:46 Hier in meinem pommerschen Heideland sind Eichhörnchen nicht zu beobachten... ok, das nächste ernst zu nehmende Wäldchen ist etwa 1 km entfernt. Und dort kommt unser Madammecken Kiki nicht hin. Sie bleibt +-200 m am Haus. Hier gibt es genügend viele Mäuse...

Aber in Bremen zu Besuch in unserer ehemaligen Behausung am Park hat sie neulich sofort auf Anpirschen und Beutefang umgeschaltet, als die Eichörnchen sich im Vogelhäuschen bedienten. Da mußten wir doch sehr laut "Nein!" sagen. Das versteht sie dann doch.

Übrigens sind hier die Nächte auch recht kühl; aber wir haben ja auch nichts Empfindliches angepflanzt... und die Gewürzkräuter wachsen hier ohne Nachhilfe. Die Nacktschnecken sind schon eine mögliche Plage hier. Dagegen müßte ich einen Schutzwall anlegen.... Kupferblech als Beeteinfassung. Aber so weit geht mein Ehrgeiz nicht... vielleicht, wenn Madame mir Feuer unter dem Hintern macht... ;)

Bremen ? Du bist disqualifiziert :)


Ernsthaft, versuche es mit einem Hochbett. Da kommen auch keine Schnecken hoch.
Kupferblech als Schutzwall ? Da kommt aber der Ingenieur wieder in dir noch......

Mach ein Hochbeet !
Nicht kaufen, viel zu teuer aber als Idee

https://images.app.goo.gl/87xx9cfMf5UXBNPf6
Zuletzt geändert von BingoBurner1 am Di 19. Jul 2022, 21:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von 3x schwarzer Kater »

BingoBurner1 hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 21:10
Ernsthaft, versuche es mit einem Hochbett. Da kommen auch keine Schnecken hoch.
Glaubst du....
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Meine Frau hat sich "Hochbeete" geschaffen mit sehr großen Blumenkästen. Darauf haben diese gefräßigen Kriecher gar keine Rücksicht genommen. Die schleimen sogar an Scheiben unseres Wintergartens außen hoch in der Annahme, daß wir ganz oben etwas nach ihrem Geschmack anbieten. Muttern bekommt jedes Mal Wutanfälle.

Außer Kupferblech oder Schafswolle zur Abwehr der Nacktschnecken fällt mir hier nichts ein. Indische Laufenten wären in Kürze ein Opfer unserer Füchse.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von BingoBurner1 »

3x schwarzer Kater hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 21:12 Glaubst du....
Natürlich finden die auch ihren Weg. Doch ein Hochbett ist leichter zu pflegen als eine Kräuterspirale.
Viel bei wichtiger ist, H2O hat was mit Bremen zu tun.........


Was ist grün und stinkt nach Fisch ......?........Werder Bremen :)


youtu.be/XBk7qLfJxRU


:) :) :) :) :) :) :) :) :)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von BingoBurner1 »

H2O hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 21:21 Meine Frau hat sich "Hochbeete" geschaffen mit sehr großen Blumenkästen. Darauf haben diese gefräßigen Kriecher gar keine Rücksicht genommen. Die schleimen sogar an Scheiben unseres Wintergartens außen hoch in der Annahme, daß wir ganz oben etwas nach ihrem Geschmack anbieten. Muttern bekommt jedes Mal Wutanfälle.

Außer Kupferblech oder Schafswolle zur Abwehr der Nacktschnecken fällt mir hier nichts ein. Indische Laufenten wären in Kürze ein Opfer unserer Füchse.


Du kannst ein Hochbeet doch abdecken ?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von BingoBurner1 »

H2O hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 19:46 Hier in meinem pommerschen Heideland sind Eichhörnchen nicht zu beobachten... ok, das nächste ernst zu nehmende Wäldchen ist etwa 1 km entfernt. Und dort kommt unser Madammecken Kiki nicht hin. Sie bleibt +-200 m am Haus. Hier gibt es genügend viele Mäuse...

Aber in Bremen zu Besuch in unserer ehemaligen Behausung am Park hat sie neulich sofort auf Anpirschen und Beutefang umgeschaltet, als die Eichörnchen sich im Vogelhäuschen bedienten. Da mußten wir doch sehr laut "Nein!" sagen. Das versteht sie dann doch.

Übrigens sind hier die Nächte auch recht kühl; aber wir haben ja auch nichts Empfindliches angepflanzt... und die Gewürzkräuter wachsen hier ohne Nachhilfe. Die Nacktschnecken sind schon eine mögliche Plage hier. Dagegen müßte ich einen Schutzwall anlegen.... Kupferblech als Beeteinfassung. Aber so weit geht mein Ehrgeiz nicht... vielleicht, wenn Madame mir Feuer unter dem Hintern macht... ;)


Ich habe Hundehaare vergraben. Das hat geholfen.




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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Misterfritz »

BingoBurner1 hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 22:00 Ich habe Hundehaare vergraben. Das hat geholfen.
Hier fliegen immer genügend Hundehaare rum und bleiben überall liegen, da ich meinen Hund immer draussen striegele. Das hat sich nicht auf die Schneckenpopulation ausgewirkt.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von JJazzGold »

Amun Ra hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 19:29 Glückskind. Die letzten paar Nächte hätte ich ohne unsere Klimaanlage nachts kein Auge zugemacht. Es ist bei uns zurzeit richtig unanständig warm in der Nacht.
Ist vielleicht schwer zu verstehen, aber für mich ist das der perfekte Sommer. Ich genieße jeden Tag und warme Nächte machen mir nichts aus. Bei mehr als 20° nachts schalte ich den Deckenventilator ein. :) Und hüpfe morgens, jetzt, schon in den See. Soll ja ab Morgen schon wieder kühler werden.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Misterfritz hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 22:10 Hier fliegen immer genügend Hundehaare rum und bleiben überall liegen, da ich meinen Hund immer draussen striegele. Das hat sich nicht auf die Schneckenpopulation ausgewirkt.
Mir ist bisher nur von Herdenschutzhunden bekannt, daß die sich als wehrhafte Oberschafe verstehen, die es selbst mit Bären und Wölfen aufnehmen. Ob sich das nun auf ihre Behaarung zur Abwehr von Nacktschnecken auswirkt...: Null Ahnung! :D
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Seidenraupe »

JJazzGold hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 07:07 Ist vielleicht schwer zu verstehen, aber für mich ist das der perfekte Sommer.
geht mir genauso. Die Wärme empfinde ich als angenehm, nachts wird Durchzug in der Wohnung gemacht. Wenn ich abends/nachts im Garten bin und einen langen Sommerabend mit einem Glas Wein verbringe, stören mich lediglich die Mücken. Die Wärme hingegen tut den alten Knochen wohl.
Ich versteh auch nicht, warum 38° eine Warnung vor tödlicher Hitze rechtfertigen würden -- nicht auf Schwurbel-TV wohlgemerkt, sondern im ÖR.
Neulich warnte peinlich-peinlicher-Lauterbach himself gar vor tödlicher Hitze --- und ich fror bei nächtlichen 14° ;)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Quatschki »

JJazzGold hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 07:07 Ist vielleicht schwer zu verstehen, aber für mich ist das der perfekte Sommer. Ich genieße jeden Tag und warme Nächte machen mir nichts aus. Bei mehr als 20° nachts schalte ich den Deckenventilator ein. :) Und hüpfe morgens, jetzt, schon in den See. Soll ja ab Morgen schon wieder kühler werden.
Im Prinzip richtig,
Normalerweise zahlen die Leute einen Haufen Geld, um irgendwo hin zu fliegen, wo so ein Wetter ist.

Der Haken ist nur, dass die Arbeitgeber in Deutschland erwarten, dass man bei der Wärme wie ein Blöder arbeitet. Und auch die Rentner sich verpflichtet fühlen, wenigstens ein bißchen Unkraut wegzumachen, weil es ja alles ordentlich aussehen muß,
Und dass die Deutschen im Allgemeinen sich über die "Faulheit" und Unordnung in den warmen Ländern gerne aufregen
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von jorikke »

Quatschki hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 09:22 Im Prinzip richtig,
Normalerweise zahlen die Leute einen Haufen Geld, um irgendwo hin zu fliegen, wo so ein Wetter ist.

Der Haken ist nur, dass die Arbeitgeber in Deutschland erwarten, dass man bei der Wärme wie ein Blöder arbeitet. Und auch die Rentner sich verpflichtet fühlen, wenigstens ein bißchen Unkraut wegzumachen, weil es ja alles ordentlich aussehen muß,
Und dass die Deutschen im Allgemeinen sich über die "Faulheit" und Unordnung in den warmen Ländern gerne aufregen
O.K., mit Gemüse hab ich´s nicht so.
Viel Rosen, Kanna, Begonien usw. Dafür gebe ich jedes Jahr viel Geld aus.
Gerade habe ich eine große Schale mit einem Margeritenbusch auf die Terrasse getragen, meine Frau dazu und sie gebeten die Verblühten Margeriten zu entfernen.
Dabei sah das super ordentlich aus. Ca. fünfhundert verblühte Margeriten im Kreis angeordnet. Eine fast mathematische Ordnung.
Aber gerade die Ordnung stört mich. Gerade erscheint die dritte Generation und die Wirkung verpufft im Zusammenspiel mit den verblühten Ruinen.
Du verstehst, nicht Ordnung sondern Schönheit treibt uns an.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von JJazzGold »

Seidenraupe hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 09:04 geht mir genauso. Die Wärme empfinde ich als angenehm, nachts wird Durchzug in der Wohnung gemacht. Wenn ich abends/nachts im Garten bin und einen langen Sommerabend mit einem Glas Wein verbringe, stören mich lediglich die Mücken. Die Wärme hingegen tut den alten Knochen wohl.
Ich versteh auch nicht, warum 38° eine Warnung vor tödlicher Hitze rechtfertigen würden -- nicht auf Schwurbel-TV wohlgemerkt, sondern im ÖR.
Neulich warnte peinlich-peinlicher-Lauterbach himself gar vor tödlicher Hitze --- und ich fror bei nächtlichen 14° ;)
Volle Zustimmung. Gestern habe ich die erste Nacht dieses Sommers bis Mitternacht im Sommerkleidchen draussen gesessen und es genossen. Gegen die Mücken packe ich ein Mittel in die Wassertonnen.

Diese Woche habe ich mit Verwunderung einer Moderatorin und dem üblichen eingeladenen Wissenschaftler gelauscht, dass der Mensch für diese zu erwartenden, andauernd hohen Temperaturen nicht gemacht ist. Nach zwanzig Jahren Naher Osten und Afrika habe ich mich dann schon gefragt, weshalb kein einschränkendes "europäische Menschen" erfolgte. Zurzeit werden bewusst Panik-Säue durchs Dorf getrieben, eine nach der anderen, aus welchen Gründen auch immer. Ich verweigere mich diesen. Ich bin geborene Optimistin.
Eigenartigerweise ist auch das Sonnenblumenöl plötzlich nicht mehr knapp und mit einer Chance von 50% wird das Gas auch nicht knapp.
Zudem fahre ich heuer eine Rekordernte ein, wovon Freunde, Bekannte und Nachbarn profitieren, wenn nicht zu guter Letzt doch noch der Hagel zuschlagen sollte.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von JJazzGold »

Quatschki hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 09:22 Im Prinzip richtig,
Normalerweise zahlen die Leute einen Haufen Geld, um irgendwo hin zu fliegen, wo so ein Wetter ist.

Der Haken ist nur, dass die Arbeitgeber in Deutschland erwarten, dass man bei der Wärme wie ein Blöder arbeitet. Und auch die Rentner sich verpflichtet fühlen, wenigstens ein bißchen Unkraut wegzumachen, weil es ja alles ordentlich aussehen muß,
Und dass die Deutschen im Allgemeinen sich über die "Faulheit" und Unordnung in den warmen Ländern gerne aufregen
Würde ich jedes Unkraut beseitigen wollen, müsste ich bei der Größe und Gestaltung meines Gartens mindestens 8 Stunden täglich in diesem arbeiten. Ich denke nicht daran. :D Zudem blüht das Unkraut in der Halbschatten Zone ganz entzückend.
Na ja, bei der Kette an Vorfahren aus diversen Ländern bin ich zwangsläufig auch nicht typisch deutsch.
Wenn es heiß ist, dann macht man über die heißesten Stunden Siesta. Da muss man gar nicht bis in den Nahen Osten oder Afrika gehen, Spanien reicht völlig, um dieses Lebensgefühl in heißen Ländern zu entwickeln. Dafür haben viele Geschäfte in den heißen Ländern bis 22:00 oder sogar Mitternacht auf. Die deutschen Gewerkschaften würden sich hysterisch winden, würde man ihnen ein solches Ansinnen antragen.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Seidenraupe »

JJazzGold hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 10:51
Wenn es heiß ist, dann macht man über die heißesten Stunden Siesta. Da muss man gar nicht bis in den Nahen Osten oder Afrika gehen, Spanien reicht völlig, um dieses Lebensgefühl in heißen Ländern zu entwickeln. Dafür haben viele Geschäfte in den heißen Ländern bis 22:00 oder sogar Mitternacht auf. Die deutschen Gewerkschaften würden sich hysterisch winden, würde man ihnen ein solches Ansinnen antragen. [/color]
Nur müssen wir uns in Deutschland wegen 5 - 10 heißen Sommertagen IM JAHR noch lange nicht umstellen :)
Die Generation smartwatch. bio-laktoseintolerant LSF 50 ist einfach zu deppert, den Sommer zu genießen

die haben ja schon angst vor dem nächsten Gewitterregen -- weil das als Bote des KLimawandels gelesen wird

Dabei übersehe ich nicht, dass manche alten Menschen durchaus unter der Wärme leiden und ihre geistigen Fähigkeiten zB durch Flüssigkeitsmangel eingeschränkt sind.....
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Schnitter »

Seidenraupe hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 13:00 Dabei übersehe ich nicht, dass manche alten Menschen durchaus unter der Wärme leiden und ihre geistigen Fähigkeiten zB durch Flüssigkeitsmangel eingeschränkt sind.....
Das scheint nicht nur alten Leuten so zu ergehen wenn ich hier einige Beiträge lese. :p
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Quatschki
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Quatschki »

Seidenraupe hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 13:00 Nur müssen wir uns in Deutschland wegen 5 - 10 heißen Sommertagen IM JAHR noch lange nicht umstellen :)
Die Generation smartwatch. bio-laktoseintolerant LSF 50 ist einfach zu deppert, den Sommer zu genießen

die haben ja schon angst vor dem nächsten Gewitterregen -- weil das als Bote des KLimawandels gelesen wird
Die tragen auch nach wie vor FFP2 Maske, wenn sie allein in ihrem Elektroauto unterwegs sind
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jorikke
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von jorikke »

Quatschki hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 18:12 Die tragen auch nach wie vor FFP2 Maske, wenn sie allein in ihrem Elektroauto unterwegs sind
Die kennen halt noch den Wert von Disziplin.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von BingoBurner1 »

JJazzGold hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 10:51 Würde ich jedes Unkraut beseitigen wollen, müsste ich bei der Größe und Gestaltung meines Gartens mindestens 8 Stunden täglich in diesem arbeiten. Ich denke nicht daran. :D Zudem blüht das Unkraut in der Halbschatten Zone ganz entzückend.
Na ja, bei der Kette an Vorfahren aus diversen Ländern bin ich zwangsläufig auch nicht typisch deutsch.
Wenn es heiß ist, dann macht man über die heißesten Stunden Siesta. Da muss man gar nicht bis in den Nahen Osten oder Afrika gehen, Spanien reicht völlig, um dieses Lebensgefühl in heißen Ländern zu entwickeln. Dafür haben viele Geschäfte in den heißen Ländern bis 22:00 oder sogar Mitternacht auf. Die deutschen Gewerkschaften würden sich hysterisch winden, würde man ihnen ein solches Ansinnen antragen.

Das klingt ja spannend. Wie bist du in Bayern gelandet ? Afrika ?

Zum Thema Garten, es geht nicht darum einen warmen Sommer zu genießen. Die Fauna und Flora braucht Zeit um sich anzupassen. Evolution ist ein sehr langsamer Prozess.
Der jetzige Klimawandel ist zu schnell..und es wird noch heißer werden.Viel heißer.

Schlechte Nachrichten, sind ein ein schlechter Gast. Das ist mir bewusst. Doch was willst du machen, so sieht es nun einmal aus.
Wenn wir den menschgemachten Klimawandel nicht in den Griff bekommen, wird es Katastrophen geben.


Schöne Grüße aus Norddeutschland :)

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streicher
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

JJazzGold hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 17:42 Auf die Nächte, wo ich hier bis 01:00 nachts im Badeanzug auf der Terasse sitzen kann oder wir um 24:00 noch mal schnell in den See springen warte ich hier noch. Nachts wird es recht kühl und gegen Morgen haben wir Temperaturen zwischen 9°-11°, heute Morgen zum ersten Mal 13°C um 06:30. Was gut ist, denn ich hatte gestern Nacht vergessen das Gewächshaus zu schließen. ;)
Ja, bis Mitternacht war es hier schon öfter überraschend warm. Erst in den Morgenstunden kann es bei sternklaren Nächten dann doch rapide runtergehen.
Das Gewächshaus müssen wir schon auch schließen, lassen aber immer einen Spalt der beiden Fenster offen. Hier wird es allerdings tagsüber oft so warm (und trocken), dass wir manche Pflanzen, insbesondere die Tomaten, nachgießen müssen.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von JJazzGold »

streicher hat geschrieben: Do 21. Jul 2022, 17:28 Ja, bis Mitternacht war es hier schon öfter überraschend warm. Erst in den Morgenstunden kann es bei sternklaren Nächten dann doch rapide runtergehen.
Das Gewächshaus müssen wir schon auch schließen, lassen aber immer einen Spalt der beiden Fenster offen. Hier wird es allerdings tagsüber oft so warm (und trocken), dass wir manche Pflanzen, insbesondere die Tomaten, nachgießen müssen.
Die letzten drei Tage habe ich auch morgens und abends im Gewächshaus gegossen. Die Gurkenpflanzen sahen trotzdem traurig aus, es war ihnen schlichtweg zu heiß. Nachdem es heute Nacht geregnet hat und es deutlich kühler ist, haben sie sich wieder erholt. :)
In irgendeiner Gartensendung wurde empfohlen das Gewächshaus bei praller Sommersonne abzudecken, oder mit einer Mehl-Wasser Mischung zu bepinseln, damit die Pflanzen nicht leiden. Das erspare ich mir. Außer den Gurken scheinen alle anderen "Insassen" :D die hohen Temperaturen gut zu vertragen.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von DRAM »

Ein Gewächshaus habe ich mir bisher verkniffen, einfach noch keine Zeit dafür gefunden.
Die letzten Wochen nahm mein Wald, bedingt durch Trockenheit und Käferbefall, einfach zuviel Zeit in Anspruch.

Aber, die Chillies im Garten lassen eine gute Ernte erwarten. So früh konnte ich die letzten Jahre noch nie ernten.

Achja, die letzte Nacht hat's auch hier geregnet. Nur zu kurz und zu heftig.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

In irgendeiner Gartensendung wurde empfohlen das Gewächshaus bei praller Sommersonne abzudecken,
Also, ich kann nur meine Erfahrungen mit unserem Wintergarten beisteuern: Wenn man den bei praller Sonne nicht weit offen lüftet, dann erreichen die Lufttemperaturen darin locker 100 °C. Da ist das Überleben von "normalen" elektrischen Kabeln gefährdet... da überlebt nichts Lebendiges mehr, auch nicht mit den "Füßen im Wasser". Als Teil des Wohnhauses haben wir unseren Wintergarten mit Fliegengittern abgedichtet. Dann bleibt es dort erträglich. Eine "Verschattung" zur Sonnenseite wäre sicher eine gute Sache, aber mir ist das Gefummele zu viel. Wenn's noch heißer wird, werde ich nicht daran vorbeikommen.

Mit anderen Worten haben Ihnen das Ihre Gartenfuzzis erklärt... ;)
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Quatschki
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Quatschki »

Früher hat man Schilfrohrmatten genommen
Im Winter als Isolation, im Sommer als Hitzeschutz
Ich bin neben einer Gärtnerei aufgewachsen und hab oft zugeschaut, wie der Gärtner die auf den Gewächshäusern und Frühbeeten aus- oder eingerollt hat

Heitzutage dagegen muß natürlich alles automatisch elektrisch und sensor- oder App-gesteuert gehen...
Drauf, so sprach Herr Lehrer Lämpel: "Dies ist wieder ein Exempel!"
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

DRAM hat geschrieben: Do 21. Jul 2022, 18:26 Aber, die Chillies im Garten lassen eine gute Ernte erwarten. So früh konnte ich die letzten Jahre noch nie ernten.

Achja, die letzte Nacht hat's auch hier geregnet. Nur zu kurz und zu heftig.
Die Chilis können wir auch schon ernten. Die erste Paprika ist rot geworden.

Gestern Nacht hat es hier auch geregnet. Aber eigentlich noch zu wenig.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von DRAM »

Hast du der Paprika nen unanständigen Witz erzählt? :D
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Amun Ra »

Meine Chilis ploppen gerade massenhaft von grün nach rot.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

DRAM hat geschrieben: So 24. Jul 2022, 09:59 Hast du der Paprika nen unanständigen Witz erzählt? :D
Vielleicht kocht sie vor Wut. :D Naja, ist vielleicht eher bei den Chilis der Fall. Bevor wir sie kochen... :->
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Ohje, gerade erst habe ich das Heu auf meiner Wiese kompostiert, und schon wieder höre ich das Gras wachsen! Vom Endlager der Heusammlung strömt ein unangenehmer Geruch vergleichbar mit Kuhmist aus. In der Nässe der Uferlandschaft zur Dziwna und unter Regeneinwirkung zersetzt sich das Heu... vermutlich wie in einem Kuhmagen? Kann man wohl unter "Landgewinnung im Sumpfgebiet" einordnen. Ich bin gespannt, wann sich dort dicke fette Würmer mästen werden. Gottlob liegt der Stinkehaufen in der äußersten Ecke unseres Grundstücks, weit entfernt von unseren Schnuppernasen! Nachbarn haben wir ohnehin nicht... da wäre Ärger vorprogrammiert.

6 Wochen nah der ersten Mahd stehen schon wieder das Gras und die Wiesenblumen hüfthoch. Aber nein, ich mähe nicht schon wieder und sammele danach das Heu auf dem Komposthaufen. Damit lasse ich mir jetzt Zeit bis Ende August! Ich muß mich mit der Beschaffung eines Mulchmähdecks anfreunden, um nicht immer wieder Unmengen an Heu beseitigen zu müssen. Hilft wohl alles nichts! Aber dann muß man öfter mähen... das scheint mir naheliegend! Also doch "Landgewinnung in der Sumpfzone"?

Ach was, künstlicher Jammer... der Anblick der blühenden Wiese ist wirklich wunderschön. Und schon geht mein Blutdruck zurück auf zuträgliche Werte.

Bleibt zur Beseitigung von Grasabschnitt immer noch der unmittelbare Bereich um unser Haus und unser Wirtschaftsgebäude herum, wo Mulchen keine gute Idee sein kann, weil man den Mulch dann sehr bald in den Innenräumen wiederfindet. Auf der großen Wiese stört der Mulch hoffentlich nicht... und er zersetzt sich dort hoffentlich ohne üble Gerüche.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von 3x schwarzer Kater »

H2O hat geschrieben: Mi 27. Jul 2022, 19:24 Ohje, gerade erst habe ich das Heu auf meiner Wiese kompostiert, und schon wieder höre ich das Gras wachsen! Vom Endlager der Heusammlung strömt ein unangenehmer Geruch vergleichbar mit Kuhmist aus. In der Nässe der Uferlandschaft zur Dziwna und unter Regeneinwirkung zersetzt sich das Heu... vermutlich wie in einem Kuhmagen? Kann man wohl unter "Landgewinnung im Sumpfgebiet" einordnen. Ich bin gespannt, wann sich dort dicke fette Würmer mästen werden. Gottlob liegt der Stinkehaufen in der äußersten Ecke unseres Grundstücks, weit entfernt von unseren Schnuppernasen! Nachbarn haben wir ohnehin nicht... da wäre Ärger vorprogrammiert.

6 Wochen nah der ersten Mahd stehen schon wieder das Gras und die Wiesenblumen hüfthoch. Aber nein, ich mähe nicht schon wieder und sammele danach das Heu auf dem Komposthaufen. Damit lasse ich mir jetzt Zeit bis Ende August! Ich muß mich mit der Beschaffung eines Mulchmähdecks anfreunden, um nicht immer wieder Unmengen an Heu beseitigen zu müssen. Hilft wohl alles nichts! Aber dann muß man öfter mähen... das scheint mir naheliegend! Also doch "Landgewinnung in der Sumpfzone"?

Ach was, künstlicher Jammer... der Anblick der blühenden Wiese ist wirklich wunderschön. Und schon geht mein Blutdruck zurück auf zuträgliche Werte.

Bleibt zur Beseitigung von Grasabschnitt immer noch der unmittelbare Bereich um unser Haus und unser Wirtschaftsgebäude herum, wo Mulchen keine gute Idee sein kann, weil man den Mulch dann sehr bald in den Innenräumen wiederfindet. Auf der großen Wiese stört der Mulch hoffentlich nicht... und er zersetzt sich dort hoffentlich ohne üble Gerüche.
Grasschnitt sollte nicht in Mengen auf den Kompost. Denn dann passiert das was du gerade erlebst. Es kompostiert nicht, sondern vergammelt. Vor allem, wenn es nass wird.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

3x schwarzer Kater hat geschrieben: Mi 27. Jul 2022, 20:47 Grasschnitt sollte nicht in Mengen auf den Kompost. Denn dann passiert das was du gerade erlebst. Es kompostiert nicht, sondern vergammelt. Vor allem, wenn es nass wird.
Bei den Mengen, die ich hier zu bewältigen habe, fällt mir nichts anderes dazu ein... nachdem das Interesse der Viehhalter an diesem Heu bei Null liegt. Entweder mulchen oder kompostieren mit dieser üblen Geruchsbelästigung. Ich hatte übrigens noch Baumschnitt untergemengt... aber so viel Baumschnitt fällt hier nicht an, und die Menge des Heus ist hier ganz einfach zu groß.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von 3x schwarzer Kater »

H2O hat geschrieben: Mi 27. Jul 2022, 21:16 Bei den Mengen, die ich hier zu bewältigen habe, fällt mir nichts anderes dazu ein... nachdem das Interesse der Viehhalter an diesem Heu bei Null liegt. Entweder mulchen oder kompostieren mit dieser üblen Geruchsbelästigung. Ich hatte übrigens noch Baumschnitt untergemengt... aber so viel Baumschnitt fällt hier nicht an, und die Menge des Heus ist hier ganz einfach zu groß.
Das Problem ist, es kompostiert dann nicht sondern es verfault. Nicht ohne Grund lassen Bauern den Graschnitt erst in der Sonne trocknen und schützen das Heu dann vor Feuchtigkeit. Baum oder Strauchschnitt unterzumengen ist schon mal eine gute Idee. Gefühlt würde ich aber sagen, dass du deutlich mehr Baum und Strauchschnitt brauchst als Gras.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Misterfritz »

3x schwarzer Kater hat geschrieben: Mi 27. Jul 2022, 21:32 Das Problem ist, es kompostiert dann nicht sondern es verfault. Nicht ohne Grund lassen Bauern den Graschnitt erst in der Sonne trocknen und schützen das Heu dann vor Feuchtigkeit.
Richtig!

@H2O,
hast Du mal daran gedacht, eine kleine Anzeige aufzugeben, um das Heu an Jemanden abzugeben, der das brauchen kann?
Hier würdest Du das sofort los, ist bloss viel zu weit weg ;)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

3x schwarzer Kater hat geschrieben: Mi 27. Jul 2022, 21:32 Das Problem ist, es kompostiert dann nicht sondern es verfault. Nicht ohne Grund lassen Bauern den Graschnitt erst in der Sonne trocknen und schützen das Heu dann vor Feuchtigkeit. Baum oder Strauchschnitt unterzumengen ist schon mal eine gute Idee. Gefühlt würde ich aber sagen, dass du deutlich mehr Baum und Strauchschnitt brauchst als Gras.
Das sehe ich genau so. Nur kann ich diesen Baum- und Strauchschnitt nicht bieten. Ich habe eine große Wiese mit sehr wenig Baumbestand. Also werde ich das Gras ganz hinten auf dem Grundstück vor sich hin blubbern lassen. Eine Biogasanlage bräuchte wohl wieder viel mehr Gras, damit sich die Vergärung der Biomasse lohnt. Ich werde einmal googeln, ohne viel Hoffnung auf eine elegante Lösung damit zu verbinden.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Misterfritz hat geschrieben: Mi 27. Jul 2022, 21:42 Richtig!

@H2O,
hast Du mal daran gedacht, eine kleine Anzeige aufzugeben, um das Heu an Jemanden abzugeben, der das brauchen kann?
Hier würdest Du das sofort los, ist bloss viel zu weit weg ;)
Nun, ich habe den Leuten mit Viehhaltung ins Gesicht gesehen und sie gefragt, ob sie das Heu gebrauchen können. "Ja, ich komme mir das einmal ansehen, ob ich das gebrauchen kann!" Und dabei blieb es. Das Heu sah wirklich gut aus; aber liegen lassen in Regen und Sonnenschein geht auf Dauer auch nicht, also habe ich es mit meinem Kumpel Dariusz abgeräumt und dann ... was sollte ich denn sonst damit tun... eben in einer weit entfernten Ecke zum Vergammeln angeschüttet: "Landgewinnung im Moor".
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