Die israelische Wirtschaft

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Liegestuhl
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Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Liegestuhl » Mi 10. Feb 2010, 14:56

Im Gegensatz zu den meisten anderen Volkswirtschaften wächst die israelische Wirtschaft. Zur Zeit wird unglaublich viel ausländisches Kapital in die israelischen Hochtechnologiefirmen investiert. Die Zeiten in denen Israels Standbein in erster Linie in der Landwirtschaft lag, sind längst vorbei. Israel ist heute ein maßgebendes Land in der Sicherheitstechnologie, Computertechnik (Design, Sicherheit, Datenübertragung), Telekommunikation, Waffentechnik, Medizintechnik und der Glasfaseroptik. In den Unternehmen arbeiten Juden und Araber Hand in Hand.

Josef Joffe erklärt, warum Israel die Krise schneller überwindet als andere

Chuzpe-Ökonomie

Israel wird zwar finanziell aus anderen Ländern unterstützt, aber dass solche Gelder auch in ein Fass ohne Boden fallen können, haben ausreichend andere Beispiele gezeigt. Den Umbau vom Agrarstaat zum Hochtechnologiestaat mussten die Israelis alleine schaffen. Das KnowHow dafür wurde nicht importiert, sondern erarbeitet.

In dem zitierten Artikel sind einige plausible Gründe für den Erfolg der israelischen Wirtschaft genannt, die aber gerne diskutiert werden dürfen.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon gallerie » Mi 10. Feb 2010, 15:12

...faszinierend ist die Tatsache dass die besten Antivirenprogramme aus Israel kommen, woher kommen bloß die Viren? In der IT Branche schafft man sich nötigenfalls den Markt?! :mrgreen:
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Liegestuhl » Mi 10. Feb 2010, 15:28

Jeder, der sich über ein paar Monate mit der Materie beschäftigt, ist in der Lage sich eigene Viren zu basteln (sogar im Baukastenprinzip). Das ist kein Wunderwerk mehr. Die Hersteller von Antivirusprogrammen haben die eigene Verbreitung dieser Progrämmchen gar nicht nötig. Vor allem nicht, wenn es dem Unternehmen die Existenz nehmen würde, wenn es herauskäme. Es ist meines Wissens auch noch kein Fall bekannt geworden. Das gehört in den Bereich der Märchen.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon ToughDaddy » Mi 10. Feb 2010, 15:29

Das Know-How wurde schon "importiert", wie der Artikel wieder gibt und zwar durch massive Einwanderung.
Auch wenn es schon 1 1/2 Jahr alt ist:
"Dank einer immer noch stark wachsenden Bevölkerung nimmt auch die Wirtschaftsleistung seit dem Ende des letzten gewalttätigen Palästinenseraufstands 2003 stetig um fünf bis sechs Prozent pro Jahr zu."
Was aber sehr positiv ist, wo sich etliche eine Scheibe abschneiden können:
"Dagegen bedeutet ein BIP-Anteil von 4,8 Prozent für Forschung und Entwicklung einsame Weltspitze – Schweden folgt mit 0,9 Prozentpunkten weniger auf Platz zwei, Deutschland liegt mit 2,5 Prozent weit dahinter auf Rang acht unter den OECD-Ländern." (gleicher Link)
Da hat man verstanden, dass die Wissenschaft wichtig ist.

Hat sich der Einsatz mittlerweile in der Bildung auch positiv geäußert? Weil 2008 sahs nicht so gut aus. Und Bildung ist ja für ein High-Tech-Land auch wichtig. (Dies hat man in D leider noch nicht registriert, aber wie man dort lesen kann in Israel.)
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon blackbox » Mi 10. Feb 2010, 15:48

Zwischen 1901 und 2001 wurden in den Wissenschaftssparten Medizin, Chemie und Physik knapp 500 Nobelpreise vergeben. Länder wie die USA, http://www.scientific.at/2002/roe_0240.htmDeutschland, England und Frankreich zählen zu den Großen. Auch Österreich war bis zum Anschluss an Hitler- Deutschland ein Weltzentrum der Wissenschaften mit den (damals) relativ meisten Nobelpreisträgern. Das war einmal.
Wenn man die Statistik der Nobelpreise genauer betrachtet, zeigt sich Erstaunliches. Es gibt 16 Medizin-, 21 Chemie- und 35 Physiknobelpreisträger jüdischer Abstammung. Prozentuell ergibt das folgende Anteile: Medizin 9,2 %, Chemie 15,2 % und Physik 21,2 %. Insgesamt sind 15,1 % aller Nobelpreisträger in den klassischen Wissenschaftsbereichen Juden. Auch dann, wenn man beim einen oder anderen Preisträger Zweifel an der jüdischen Abstammung haben könnte, so ändert das nichts an der Tatsache, dass in den Spitzenbereichen der Wissenschaft die Juden weltweit überrepräsentiert sind.


Quelle

Da hat es sich langfristig richtig gelohnt, die Juden mit dem Verbot von Handwerkstätigkeiten zu „bestrafen“ und damit den Weg in die „verpönten“ Berufe quasi vorgegeben zu haben.

Ein Kaufmann oder Banker legte scheinbar mehr Wert auf Bildung als der Dachdecker, Stellmacher oder Metzger.
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"Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert."
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon gallerie » Mi 10. Feb 2010, 16:00

Liegestuhl hat geschrieben:Jeder, der sich über ein paar Monate mit der Materie beschäftigt, ist in der Lage sich eigene Viren zu basteln (sogar im Baukastenprinzip). Das ist kein Wunderwerk mehr. Die Hersteller von Antivirusprogrammen haben die eigene Verbreitung dieser Progrämmchen gar nicht nötig. Vor allem nicht, wenn es dem Unternehmen die Existenz nehmen würde, wenn es herauskäme. Es ist meines Wissens auch noch kein Fall bekannt geworden. Das gehört in den Bereich der Märchen.

...sollte ein Steilvorlage für unsere Genossen sein!
Der einzige der es erkannt hat ist Polemik! ;)
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Liegestuhl » Mi 10. Feb 2010, 16:25

Doppelagent hat geschrieben:Spam gelöscht: MOD


Der Fehler liegt auf meiner Seite. Ich hatte zunächst "exportiert" statt "importiert" geschrieben. Das habe ich aber inzwischen korrigiert.
Zuletzt geändert von Chlorobium am Mi 10. Feb 2010, 16:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon ToughDaddy » Mi 10. Feb 2010, 16:28

Liegestuhl hat geschrieben:
Der Fehler liegt auf meiner Seite. Ich hatte zunächst "exportiert" statt "importiert" geschrieben. Das habe ich aber inzwischen korrigiert.


Ist auch völlig egal, wie gesagt, bei Wissenschaft und Bildung geht Israel den richtigen Weg.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Frank_Stein » Fr 12. Feb 2010, 19:33

Liegestuhl hat geschrieben:
In dem zitierten Artikel sind einige plausible Gründe für den Erfolg der israelischen Wirtschaft genannt, die aber gerne diskutiert werden dürfen.


Israel ist auf dem besten Weg seine technologische Spitzenposition auch in Zukunft zu verteidigen. :thumbup:
http://www.ynet.co.il/english/articles/ ... 38,00.html
Tatsachen, mein Lieber, sind die Feinde der Wahrheit.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Liegestuhl » Mo 29. Mär 2010, 18:38

Prozionistischer Propagandafilm des ZDFs

Innovatives Israel

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... ves-Israel
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Chlorobium » Mo 29. Mär 2010, 18:53

Eine richtig coole Erfindung dieser Zionisten ist die M2A-Kapsel. M2A steht dabei für Mouth-to-Anus :thumbup:

Und den Stent haben die Jungs auch gleich erfunden. So mancher Judenhasser mit Herzproblemen verdankt sein Weiterbestehen nur diesen Zionisten. :yippie:

mfg
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Liegestuhl » Fr 2. Jul 2010, 20:03

Ich habe mir heute einen original Soda-Streamer gekauft. Das ist mein kleiner Beitrag zur Schwächung des palästinensischen Widerstandes.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Tantris » Sa 3. Jul 2010, 01:28

Liegestuhl hat geschrieben:Ich habe mir heute einen original Soda-Streamer gekauft. Das ist mein kleiner Beitrag zur Schwächung des palästinensischen Widerstandes.


Ich hatte mal einen israelischen mail client.

War gar nicht so einfach, danach den mossad von der platte zu putzen...
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Antonius » Do 8. Jul 2010, 20:24

Als ich seinerzeit (Anfang der 60er Jahre) als Wehrpflichtiger bei der Bundeswehr war, gehörte
die israelische UZI-Maschinenpistole zur Standardausrüstung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Uzi
Ich erinnere mich, es war eine simple und robuste Konstruktion.

Ist die BW auch heuzutage damit ausgerüstet?
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)
Doppelagent

Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Doppelagent » Fr 9. Jul 2010, 02:40

Antonius hat geschrieben:Als ich seinerzeit (Anfang der 60er Jahre) als Wehrpflichtiger bei der Bundeswehr war, gehörte
die israelische UZI-Maschinenpistole zur Standardausrüstung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Uzi
Ich erinnere mich, es war eine simple und robuste Konstruktion.

Ist die BW auch heuzutage damit ausgerüstet?


ja.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon von Grimm » Fr 9. Jul 2010, 23:52

Und, was hat Israels Wirtschaft sonst noch so zu bieten?
Doppelagent

Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Doppelagent » Sa 10. Jul 2010, 08:45

von Grimm hat geschrieben:Und, was hat Israels Wirtschaft sonst noch so zu bieten?


niemand hindert sie sich zu informieren und entsprechend zu bilden. das web bietet ihnen dazu eine vielzahl von hilfestellungen.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon frems » So 11. Jul 2010, 11:49

Antonius hat geschrieben:Als ich seinerzeit (Anfang der 60er Jahre) als Wehrpflichtiger bei der Bundeswehr war, gehörte
die israelische UZI-Maschinenpistole zur Standardausrüstung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Uzi
Ich erinnere mich, es war eine simple und robuste Konstruktion.

Ist die BW auch heuzutage damit ausgerüstet?

Simple, robuste Konstruktion? Dann kannst Du uns ja erzählen, wie viele Sicherungen das Ding braucht, um trotzdem bei Aufschlägen loszugehen. :?

Doppelagents "Ja" würde ich in Frage stellen. Die Bundeswehr hat ein großes Arsenal an modernen Waffen. Die Uzis bzw. MP2 sind nur noch Restbestände. Bei uns war es ein "es gibt sie", aber verwendet wurden sie nicht - außer zu Schulungszwecken.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Doppelagent » So 11. Jul 2010, 12:12

frems hat geschrieben:Simple, robuste Konstruktion? Dann kannst Du uns ja erzählen, wie viele Sicherungen das Ding braucht, um trotzdem bei Aufschlägen loszugehen. :?

Doppelagents "Ja" würde ich in Frage stellen. Die Bundeswehr hat ein großes Arsenal an modernen Waffen. Die Uzis bzw. MP2 sind nur noch Restbestände. Bei uns war es ein "es gibt sie", aber verwendet wurden sie nicht - außer zu Schulungszwecken.


die uzi, bei der bundeswehr als mp2 geführt, ist bis heute die standard-maschinenpistole für kradmelder und fahrzeugbesatzungen.
ich hatte zwar immer lieber mit dem m16 geschossen, aber zwischendurch mal war die uzi ein spass.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Liegestuhl » Mi 29. Sep 2010, 12:16

Es ist unglaublich, zu welchen technologischen Innovationen dieses kleine Land in der Lage ist.

Am Israel chai

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http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 97349.html
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.

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