Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

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BruceLee
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Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon BruceLee » Mo 19. Okt 2009, 15:56

Gruppe von PKK-Rebellen will Kampf aufgeben

Die Türkei erwartet nach einem Aufruf des inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan die freiwillige Rückkehr erster Kämpfer aus dem Nordirak. Sie sollten am Montag an der Grenze von Staatsanwälten empfangen und vernommen werden, berichteten türkische Zeitungen.

Mit dem Schritt wolle die PKK testen, ob die türkische Regierung unter Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan zu einer friedlichen Lösung des mehr als 25 Jahre dauernden Konflikts bereit ist.

Die PKK-nahe Nachrichtenagentur Firat berichtete, eine Gruppe von acht Kämpfern sei unterwegs zur Grenze. „Der türkische Staat muss dies als Chance sehen. Unsere Mission soll einen dauerhaften Frieden bringen“, sagte der Sprecher der Gruppe, Serif Gencdag. Erwartet wurden zudem kurdische Flüchtlinge aus dem nordirakischen Lager Machmur.

(...)

Weiter:

http://www.focus.de/politik/ausland/kon ... 46024.html


34 PKK-Terroristen haben soeben die Grenze zu Türkei passiert und haben sich den türkischen Sicherheitsbehörden gestellt. Wie es weiter gehen soll weiss kein Schwein. Die PKK wird dafür sicherlich eine Gegenleistung in Form von noch mehr demokratische Öffnung erwarten, allerdings hat die tr. Regierung noch nicht verlautbaren lassen, wo die Obergrenze dieser sogenannten "demokratischen Öffnung", dass in Wirklichkeit eine Öffnung für die PKK ist, sein soll. Das vorübergehende Ziel der PKK ist ein autonomes Gebiet nach dem Vorbild des Nordiraks. Viel fehlt bis dahin nicht mehr, denn schon heute können die sich kulturell frei entfalten, in dem sie Polizisten ständig mit Steine bewerfen.

"Danke" AKP! Mein ganz besonderer "dank" geht natürlich an die EU.
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Talyessin
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon Talyessin » Mo 19. Okt 2009, 20:58

BruceLee hat geschrieben:
34 PKK-Terroristen haben soeben die Grenze zu Türkei passiert und haben sich den türkischen Sicherheitsbehörden gestellt. Wie es weiter gehen soll weiss kein Schwein. Die PKK wird dafür sicherlich eine Gegenleistung in Form von noch mehr demokratische Öffnung erwarten, allerdings hat die tr. Regierung noch nicht verlautbaren lassen, wo die Obergrenze dieser sogenannten "demokratischen Öffnung", dass in Wirklichkeit eine Öffnung für die PKK ist, sein soll. Das vorübergehende Ziel der PKK ist ein autonomes Gebiet nach dem Vorbild des Nordiraks. Viel fehlt bis dahin nicht mehr, denn schon heute können die sich kulturell frei entfalten, in dem sie Polizisten ständig mit Steine bewerfen.

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Übertreib mal nicht. Die Kurden wurden lange lange Zeit von der türkischen Zentralregierung unterdrückt. Das ist nunmal Faktum. Das sich die AKP jetzt versucht, den bösartigen Krieg zu beenden sollten alle als gut empfinden.
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon BruceLee » Mo 19. Okt 2009, 23:30

Talyessin hat geschrieben:
Übertreib mal nicht. Die Kurden wurden lange lange Zeit von der türkischen Zentralregierung unterdrückt. Das ist nunmal Faktum. Das sich die AKP jetzt versucht, den bösartigen Krieg zu beenden sollten alle als gut empfinden.


Da du ja so viel Ahnung von der Thematik zu haben scheinst, kannst du der hiesigen Leserschaft gerne erläutern, aus welchem Grund die PKK die bewaffnete Auseinandersetzung vor 25 Jahren begann.
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon John Galt » Mi 21. Okt 2009, 03:13

Welchen Stellenwert hat die PKK denn in der kurdischen Bevölkerung? Also wie viele finden gut was die machen?

Die Kurden sind nämlich schon ein ziemlich gebeuteltes Volk, wieso sollten die nicht einen eigenen Staat anstreben dürfen? Die Juden haben sich ja auch "ihr" Land gekrallt.
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon Ferit » Mi 21. Okt 2009, 09:19

atompussy hat geschrieben:Welchen Stellenwert hat die PKK denn in der kurdischen Bevölkerung? Also wie viele finden gut was die machen?


Die Sprecher des neuiranischen Dialekts Kurmancî (damit sind nicht die Zaza und die Alewiten im Osten miteingeschlossen!) sind Anhänger der Terroristenbande PKK. Das ist so ziemlich der komplette Osten.

atompussy hat geschrieben:Die Kurden sind nämlich schon ein ziemlich gebeuteltes Volk, wieso sollten die nicht einen eigenen Staat anstreben dürfen? Die Juden haben sich ja auch "ihr" Land gekrallt.


Die "Kurden" sind nämlich kein einheitliches Volk. Würdest du einen Niederländer als Deutschen bezeichnen?
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon BruceLee » Mi 21. Okt 2009, 12:26

atompussy hat geschrieben:Welchen Stellenwert hat die PKK denn in der kurdischen Bevölkerung? Also wie viele finden gut was die machen?


Eigentlich schwer zu sagen, weil man nicht die Gedanken eines jeden Kurden einzeln herauslesen kann. Geht man allerdings von den letzten Regionalwahlen Anfang dieses Jahres aus, wo die DTP, die dank der EU legaler politischer Arm der PKK im Land (geworden) ist, 2,2 Millionen und paar zerquetschte Stimmen erhielt und wenn man von 15 Millionen lebenden Kurden im Land ausgeht (nicht Wahlberechtigte bei den Wahlen mit einbezogen), könnte man ungefähr sagen, dass etwa 1/4 bis 1/3 der Kurden in der Türkei glühende PKK-Faschisten sind. Prozentual gesehen dürften es in Deutschland dank der Scheinasylanten sogar locker mehr sein als in der Türkei.


Die Kurden sind nämlich schon ein ziemlich gebeuteltes Volk,


Hier von gebeutelten Kurden im Gesamtkontext zu sprechen ist wohl der falsche Ansatz. Genauer betrachtet beuteln die PKK-Faschisten den Staat (die Steuerzahler) aus, weil der Südosten des Landes bei den Investitionen den anderen armen Regionen um weiten bevorteiligt wird, aber dank dem steinewerfenden Gesindel keine Früchte trägt. Nicht desto trotz wird diesem Mob immer noch durch finanzielle Vergünstigungen in gewissen Bereichen entgegengekommen, quasi als extra Belohnung/Bonus für deren sogenannte kulturelle Bereicherungen auf den Strassen bei ihrer Schlacht mit den Polizisten.


wieso sollten die nicht einen eigenen Staat anstreben dürfen?


Das verbietet denen doch niemand, so ein Verlangen kann man auch wenn man es wollte niemandem verbieten. Nur wie Erfolgreich sie mit dieser Anstrebung sein werden, ist wieder eine andere Frage. Bei der jetzigen anti-türkischen Regierung im Lande ist deren Aussicht auf Erfolg allerdings höher als denn je zuvor.


Die Juden haben sich ja auch "ihr" Land gekrallt.


Bitte, ein Vergleich zwischen Juden und den Heimatlosen in der Türkei schickt sich alleine schon bei dem Vergleich derer Bildung nicht. Oder hast du schon mal Pferde kotzen gesehen?
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon Talyessin » Mi 21. Okt 2009, 23:05

Ferit hat geschrieben:Die "Kurden" sind nämlich kein einheitliches Volk. Würdest du einen Niederländer als Deutschen bezeichnen?


Bis vor gut 80 Jahren hat ein Niederdeutschen einen Niederländer besser verstanden als einen Bayern. :hat:
Aber wo sich keine Hochsprache politisch bilden darf, kann auch solche sich nicht durchsetzen.
Trotzdem unterscheiden sich die einzelnen Dialekte der kurdischen Sprache durchaus vom Türkischen, wie auch vom Farsi, wobei mit dem Farsi eine Verwandschaft vorhanden ist - ähnlich dem Kroatischen zum Polnischen. :hat:
Zuletzt geändert von Talyessin am Mi 21. Okt 2009, 23:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon dreizehn » Mi 21. Okt 2009, 23:17

Ferit hat geschrieben:
Die Sprecher des neuiranischen Dialekts Kurmancî (damit sind nicht die Zaza und die Alewiten im Osten miteingeschlossen!) sind Anhänger der Terroristenbande PKK. Das ist so ziemlich der komplette Osten.



Die "Kurden" sind nämlich kein einheitliches Volk. Würdest du einen Niederländer als Deutschen bezeichnen?


unterlassen sie doch ihre rassistischen unterstellungen .

die kurden sind ein volk und haben auch damit auch rechte die der nationalistische türkische staat verwehrt .

um das durchzusetzen wird mit massiver staatsterror die bevölkerung unterdrückt .


das sind fakten .
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon dreizehn » Mi 21. Okt 2009, 23:21

BruceLee hat geschrieben:
Eigentlich schwer zu sagen, weil man nicht die Gedanken eines jeden Kurden einzeln herauslesen kann. Geht man allerdings von den letzten Regionalwahlen Anfang dieses Jahres aus, wo die DTP, die dank der EU legaler politischer Arm der PKK im Land (geworden) ist, 2,2 Millionen und paar zerquetschte Stimmen erhielt und wenn man von 15 Millionen lebenden Kurden im Land ausgeht (nicht Wahlberechtigte bei den Wahlen mit einbezogen), könnte man ungefähr sagen, dass etwa 1/4 bis 1/3 der Kurden in der Türkei glühende PKK-Faschisten sind. Prozentual gesehen dürften es in Deutschland dank der Scheinasylanten sogar locker mehr sein als in der Türkei.




Hier von gebeutelten Kurden im Gesamtkontext zu sprechen ist wohl der falsche Ansatz. Genauer betrachtet beuteln die PKK-Faschisten den Staat (die Steuerzahler) aus, weil der Südosten des Landes bei den Investitionen den anderen armen Regionen um weiten bevorteiligt wird, aber dank dem steinewerfenden Gesindel keine Früchte trägt. Nicht desto trotz wird diesem Mob immer noch durch finanzielle Vergünstigungen in gewissen Bereichen entgegengekommen, quasi als extra Belohnung/Bonus für deren sogenannte kulturelle Bereicherungen auf den Strassen bei ihrer Schlacht mit den Polizisten.




Das verbietet denen doch niemand, so ein Verlangen kann man auch wenn man es wollte niemandem verbieten. Nur wie Erfolgreich sie mit dieser Anstrebung sein werden, ist wieder eine andere Frage. Bei der jetzigen anti-türkischen Regierung im Lande ist deren Aussicht auf Erfolg allerdings höher als denn je zuvor.




Bitte, ein Vergleich zwischen Juden und den Heimatlosen in der Türkei schickt sich alleine schon bei dem Vergleich derer Bildung nicht. Oder hast du schon mal Pferde kotzen gesehen?


ihre dämlichen theorien können sie in politikkitty oder in eureschasia forum erzählen .
haben sie überhaupt dafür quellen ( ausser der türkischen propaganda )
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon Ferit » Do 22. Okt 2009, 00:52

Talyessin hat geschrieben:Bis vor gut 80 Jahren hat ein Niederdeutschen einen Niederländer besser verstanden als einen Bayern. :hat:


Ein Niederdeutscher versteht im allg. einen Niederländer heute noch immer besser als einen, der aus Zwiesel oder Cham kommt. :hat:

Talyessin hat geschrieben:Aber wo sich keine Hochsprache politisch bilden darf, kann auch solche sich nicht durchsetzen.


Wie erklärst du dir den Umstand, dass im de-facto-Staat Kurdistan im Norden des Irak dann der neuiranische Dialekt Kurmancî verboten wird? :hat: So einig sind sich die "Kurden" doch wohl nicht. :hat:

Talyessin hat geschrieben:Trotzdem unterscheiden sich die einzelnen Dialekte der kurdischen Sprache durchaus vom Türkischen,


Kurdisch hat mit dem Türkischen so viel gemein, wie die deutsche Sprache mit dem Ungarischen, nämlich nichts. :hat:

Talyessin hat geschrieben:wie auch vom Farsi, wobei mit dem Farsi eine Verwandschaft vorhanden ist - ähnlich dem Kroatischen zum Polnischen. :hat:


Ich sagte ja vorhin schon, dass es keine einheitliche kurdische Sprache gibt, sondern neuiranische Dialekte - wenn du so willst, Dialekte des entfernteren Farsi zu den Dialekten, die gesprochen werden. :hat:
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon Ferit » Do 22. Okt 2009, 00:53

dreizehn hat geschrieben:
ihre dämlichen theorien können sie in politikkitty oder in eureschasia forum erzählen .
haben sie überhaupt dafür quellen ( ausser der türkischen propaganda )


Hast du eigentlich Quellen für irgendwas?
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon Talyessin » Do 22. Okt 2009, 02:12

Ferit hat geschrieben:
Wie erklärst du dir den Umstand, dass im de-facto-Staat Kurdistan im Norden des Irak dann der neuiranische Dialekt Kurmancî verboten wird? :hat: So einig sind sich die "Kurden" doch wohl nicht. :hat:


Über einen Neuiranischen Dialekt Kurmandji ist mir nichts bekannt - über die Sprache sehr wohl. Vielleicht hättest du die Güte mir dies zu belegen, das diese Sprache verboten werden soll?

Ferit hat geschrieben:Ich sagte ja vorhin schon, dass es keine einheitliche kurdische Sprache gibt, sondern neuiranische Dialekte - wenn du so willst, Dialekte des entfernteren Farsi zu den Dialekten, die gesprochen werden. :hat:



Fehlerhaft. Es sind eben keine neuiranischen Dialekte sondern eine eigene Sprache. Die Sprachverwandschaft zum Farsi ist gegeben, keine Frage, doch es ist bei weitem kein Dialekt. Sowohl die grammatikalischen wie auch phonetischen Unterschiede sind ein eindeutiger Indikator als eigene Sprache. Die Untergruppe der Nordwestiranischen Sprachen spaltet sich von der Iranischen Sprache genauso ab, wie die Südwestiranischen Sprachen, aus denen sich das moderne Farsi gebildet hat.
Über die Tatsache, das die Kurdischen Sprachen eigenständig sind, gibt es in der Sprachwissenschaft keinerlei Zweifel.

http://de.wikipedia.org/wiki/Iranische_Sprachen
Zuletzt geändert von Talyessin am Do 22. Okt 2009, 02:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon Berk » Do 22. Okt 2009, 20:50

Talyessin hat geschrieben:
Übertreib mal nicht. Die Kurden wurden lange lange Zeit von der türkischen Zentralregierung unterdrückt. Das ist nunmal Faktum. Das sich die AKP jetzt versucht, den bösartigen Krieg zu beenden sollten alle als gut empfinden.

Es ist ein Unterschied einer Terror Organisation wie der PKK (fast schon Straffreiheit zu gewährleisten) "zu vergeben" als das man den Kurden ihr recht auf Selbstbestimmung zu geben,sprich das sie ihre "Eigene Sprache sprechen" im Übrigen ist die DTP an einigen Provokationen beteiligt und hat eher in der Bevölkerung für hass gesorgt als für Verständnis.



Wir dürfen nicht vergessen was die PKK ist und bleibt.


"Die Arbeiterpartei Kurdistans (Eigenbezeichnung „Partiya Karkerên Kurdistan“, Abk. PKK) ist eine kurdische Untergrundbewegung mit Ursprung in der Türkei. Sie kämpft mit Waffengewalt für politische Autonomie kurdisch besiedelter Gebiete in der Türkei, dabei verübt sie auch Anschläge auf zivile Ziele.[1]Ziel der PKK ist je nach Lesart die Gründung eines unabhängigen kurdischen Staates[2] oder ein „Demokratisches Autonomes Kurdistan“ innerhalb der bestehenden Staatsgrenzen mit eigenen „nichtstaatlichen Administrationen“.[3] Die Organisation und ihre Nachfolger werden unter anderen von der Türkei, der EU und den USA als terroristische Vereinigung eingestuft. Seit dem 30. Mai 2008 ist die PKK auf der Drogenhandels-Liste des Foreign Narcotics Kingpin Designation Act in den USA. [4]"
Quelle Wikipedia.
All the nations of the world should break the cups of their egos and be unified in love of God, the Creator of all of us; in love of mankind, without discrimination of races, believes and nations; living all together, in a world of Love, with happiness and peace."
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon Talyessin » Do 22. Okt 2009, 23:46

Berk hat geschrieben:Es ist ein Unterschied einer Terror Organisation wie der PKK (fast schon Straffreiheit zu gewährleisten) "zu vergeben" als das man den Kurden ihr recht auf Selbstbestimmung zu geben,sprich das sie ihre "Eigene Sprache sprechen" im Übrigen ist die DTP an einigen Provokationen beteiligt und hat eher in der Bevölkerung für hass gesorgt als für Verständnis.


Recht auf Selbstbestimmung ist nicht nur die eigene Sprache zu sprechen. Und das die PKK eine Terrororganisation ist, brauchst mir nicht zu erklären. Hab das in München beim Konsulat in Nymphenburg selbst mitbekommen.....
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon Berk » Sa 24. Okt 2009, 14:24

Talyessin hat geschrieben:
Recht auf Selbstbestimmung ist nicht nur die eigene Sprache zu sprechen. Und das die PKK eine Terrororganisation ist, brauchst mir nicht zu erklären. Hab das in München beim Konsulat in Nymphenburg selbst mitbekommen.....

Ich wollte dir nicht erklären was die PKK ist sondern denen die mit lesen. ;)

Und die eigene sprache war auch nur ein Beispiel was mir spontan eingefallen ist.

Erzähl mal mehr darüber,wenn du möchtest,was dir beim Konsulat widerfahren ist.
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon Talyessin » So 25. Okt 2009, 02:11

Berk hat geschrieben:Ich wollte dir nicht erklären was die PKK ist sondern denen die mit lesen. ;)

Und die eigene sprache war auch nur ein Beispiel was mir spontan eingefallen ist.

Erzähl mal mehr darüber,wenn du möchtest,was dir beim Konsulat widerfahren ist.


War 1991. Das Konsulat war nur eine Trambahnhaltestelle nach der unsrigen. Und die Verrückten haben gemeit eine Bombendrohung rauszugeben. Tja. Da wurden wir ALLE bis auf die Knochen kontrolliert und kamen erst nach 5 Stunden überhaupt mal weiter.
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon Berk » So 25. Okt 2009, 15:53

Talyessin hat geschrieben:
War 1991. Das Konsulat war nur eine Trambahnhaltestelle nach der unsrigen. Und die Verrückten haben gemeit eine Bombendrohung rauszugeben. Tja. Da wurden wir ALLE bis auf die Knochen kontrolliert und kamen erst nach 5 Stunden überhaupt mal weiter.

Danke für die Antwort.

Wegen so etwas ist vor dem Hamburger Konsulat eine ständige Polizei Präsenz.
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon Ferit » So 25. Okt 2009, 16:57

Talyessin hat geschrieben:
Recht auf Selbstbestimmung ist nicht nur die eigene Sprache zu sprechen. Und das die PKK eine Terrororganisation ist, brauchst mir nicht zu erklären. Hab das in München beim Konsulat in Nymphenburg selbst mitbekommen.....


Die Kurden waren doch bisher nicht mal in der Lage im Osten eine ordentliche Wirtschaft herzustellen. Im de-facto-Staat Nordirak-Kurdistan kriegen sie es ja auch nicht gebacken. Ziel ist es einfach die Türkei innenpolitisch zu destabilisieren und nichts anderes.
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon Thomas I » So 25. Okt 2009, 17:06

Ferit hat geschrieben:
Die Kurden waren doch bisher nicht mal in der Lage im Osten eine ordentliche Wirtschaft herzustellen. Im de-facto-Staat Nordirak-Kurdistan kriegen sie es ja auch nicht gebacken. Ziel ist es einfach die Türkei innenpolitisch zu destabilisieren und nichts anderes.


Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass ein wenig regionale Autonomie in kulturellen und Bildungsfragen und ein paar zweisprachige Schilder wie bei den Sorben in Deutschland, den Finnlandschweden in Schweden oder im italienischen Südtirol wirklich auch nur ansatzweise geeignet sind, die Türkei zu destabilisieren...
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Re: Ist das vielleicht der Anfang vom Ende der PKK?

Beitragvon Ferit » So 25. Okt 2009, 22:32

Thomas I hat geschrieben:
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass ein wenig regionale Autonomie in kulturellen und Bildungsfragen und ein paar zweisprachige Schilder wie bei den Sorben in Deutschland, den Finnlandschweden in Schweden oder im italienischen Südtirol wirklich auch nur ansatzweise geeignet sind, die Türkei zu destabilisieren...


Das Problem ist, daß es dabei nicht bleiben wird Thomas. Je mehr man bekommt, desto mehr fordert man ein. Regionale Autonomie war das oberste Ziel der DTP (polit. Arm der PKK, das im türk. Nationalparlament sitzt), als sie ins Parlament einzog. Langfristig gesehen läuft das auf eine Abspaltung im Osten, um mit den "Brüdern" im Nordirak-Kurdistan ein Groß-Kurdistan zu errichten...

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