Das Jahr im Garten

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Trutznachtigall
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Trutznachtigall »

DRAM hat geschrieben: Mi 3. Aug 2022, 10:40 Für das Fallobst benutze ich so einen, wie soll ich sagen, Handgreifer. Sowas wie die Müllsammler vom Bauhof oder an der Autobahn.

Wespen hatten wir letztes Jahr auf dem Dachboden. Die hatten sich durch die Korkisolierung durch gefressen und ein Riesennest zwischen Isolierung und Dachboden angelegt. Ich hatte damals jemand von der Naturschutzbehörde da ob man da was machen könnte. Keine Chance ausser abwarten. Der "Spass" hat mich dann im Frühjahr eine 5-stellige Summe gekostet bis alles wieder repariert war.
Meine Eltern hatten mal ein unterirdisches Wespennest am Rande der Terrasse. Der Pudel zeigte großes Interesse daran. Meine Eltern konnten ihn nicht davon abbringen, am Ausgang des Nestes immer wieder herumzuschnöbern. Bis es den Wespen wohl zu dumm war und sie ihn in die Nase piekten. Ein lautes Aufjaulen und sich die Nase wimmernd auf dem Rasen schubbern, waren die Folge. Danach hat er immer respektvollen Abstand vom Wespennest gehalten. :)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von roli »

streicher hat geschrieben: Di 2. Aug 2022, 11:49 Allerdings: ich weiß allerdings nicht, ob das Gift einer Hummel giftiger als zum Beispiel einer Wespe ist. Aber Hummeln scheinen mir weniger schnell zuzustechen.
Schmetterlinge sehen wir hier zahlreich.
ich glaube, es gibt hier, was die Wirksamkeit der Gifte angeht, keine grossen Unterschiede.
Auch eine Hornisse ist nicht gefährlicher als eine Wespe.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... f306e.html
Bei den Hummeln stechen nur die Weibchen.
War mir wieder klar. :D
Bienengift ist etwas stärker, wohl auch weil der Stachel stecken bleibt.
In meinem Garten wimmelt es von diesen Tierchen.
Gestochen wurde ich das letzte mal vor 55 Jahren.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

roli hat geschrieben: Mi 3. Aug 2022, 17:28 Bienengift ist etwas stärker, wohl auch weil der Stachel stecken bleibt.
In meinem Garten wimmelt es von diesen Tierchen.
Gestochen wurde ich das letzte mal vor 55 Jahren.
Ja, deswegen ist Stich für die Biene selbst tödlich, da der Stich gleichzeitig eine Selbstverletzung für sie bedeutet.
Seit 55 Jahren keinen Stich - das ist beachtlich!
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Diese wehrhaften Flieger (Hummeln Bienen, Wespen, Hornissen) sind mir jedenfalls weniger lästig als unsere Mücken. Wenn man da nicht gut aufpasst, dann wird man/frau/kind bei lebendigem Leibe aufgefressen. Ich weiß, das ist die Strafe für das Leben am Fluß. Aber den Jammer mußte ich jetzt ganz einfach einmal loswerden.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

H2O hat geschrieben: Mi 3. Aug 2022, 19:44 Diese wehrhaften Flieger (Hummeln Bienen, Wespen, Hornissen) sind mir jedenfalls weniger lästig als unsere Mücken. Wenn man da nicht gut aufpasst, dann wird man/frau/kind bei lebendigem Leibe aufgefressen. Ich weiß, das ist die Strafe für das Leben am Fluß. Aber den Jammer mußte ich jetzt ganz einfach einmal loswerden.
Wie nah ist der Fluss? Der kleine Fluss in unserer Nähe fließt unten im Dorf. Wir sind das letzte Haus den Berg hinauf an einem Dorfende. Mücken hätten wir, wenn wir unsere Fässer nicht abdecken würden. Aber ab und an bekommen auch wie Stiche ab. Zecken zeigen sich insbesondere im Frühjahr.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

streicher hat geschrieben: Mi 3. Aug 2022, 21:13 Wie nah ist der Fluss? Der kleine Fluss in unserer Nähe fließt unten im Dorf. Wir sind das letzte Haus den Berg hinauf an einem Dorfende. Mücken hätten wir, wenn wir unsere Fässer nicht abdecken würden. Aber ab und an bekommen auch wie Stiche ab. Zecken zeigen sich insbesondere im Frühjahr.
Zwischen offenem Fluß und unserem Grundstück liegt ein wunderschöner Schilfgürtel... etwa 40 m breit und wässrig-sumpfig. Da entwickeln sich im wesentlichen diese blutsaugenden Lästlinge. Wir leben also unmittelbar am Fluß. Der Schilfgürtel ist Bestandteil des Flusses, der hier etwa 2 km breit ist. Eine wirkliche Naturlandschaft, die ich auch liebe, so wie sie nun ist.

An unserem Hause sind sämtliche Einlässe (Türen, Fenster, Lüftungsklappen) mit Fliegengaze verschlossen. Anders ist hier zwischen Frühjahr und Spätherbst kein angenehmes Leben möglich. Im Hause haben Spinnen Gastrechte... die räumen ein wenig auf, wenn hier Fliegen oder Mücken mit uns zugleich ins Haus gelangen.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von roli »

H2O hat geschrieben: Mi 3. Aug 2022, 22:50 Zwischen offenem Fluß und unserem Grundstück liegt ein wunderschöner Schilfgürtel... etwa 40 m breit und wässrig-sumpfig. Da entwickeln sich im wesentlichen diese blutsaugenden Lästlinge. Wir leben also unmittelbar am Fluß. Der Schilfgürtel ist Bestandteil des Flusses, der hier etwa 2 km breit ist. Eine wirkliche Naturlandschaft, die ich auch liebe, so wie sie nun ist.

An unserem Hause sind sämtliche Einlässe (Türen, Fenster, Lüftungsklappen) mit Fliegengaze verschlossen. Anders ist hier zwischen Frühjahr und Spätherbst kein angenehmes Leben möglich. Im Hause haben Spinnen Gastrechte... die räumen ein wenig auf, wenn hier Fliegen oder Mücken mit uns zugleich ins Haus gelangen.
Ja, ich versuche auch immer, meine Freundin davon abzuhalten, Spinnen im Haus zu töten.
Die kriegt da immer Panik.
Ich bin froh, wenn z.B. im Wohnzimmer oben in der Ecke eine Kleine mit ihren Net lauert.
Mücken sind mehr als lästig.
Aber ich habe wohl kein süßes Blut. Mich verschonen die eher als den Rest der Familie.

In Alaska ist das allerdings ein wenig anders. :D
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

roli hat geschrieben: Do 4. Aug 2022, 17:49 (...)
In Alaska ist das allerdings ein wenig anders. :D
Da treibt die arktische Mördermücke die Leute zur Verzweiflung... :D

Hier noch etwas herzerfrischendes aus dem Garten: Gestern spazierten zwei oder drei Rehe hinten durch unseren Garten und bedienten sich am Gartenteich mit einem frischen Trunk. Ob nun nur zwei oder doch drei Rehe aufmarschiert waren... schwer zu sagen, denn die wechselten immer wieder einmal ins Gebüsch und ins Schilf. Zwei zugleich auf jeden Fall.

Und unsereiner sitzt mit Muttern am Frühstückstisch und kann diese Tiere beobachten... wirklich herzerfrischend!

Lange nicht gesehen: Unseren Hasen Eberhard. Ob den wohl der Schlag getroffen hat? Langsam mache ich mir Sorgen um ihn. War auch drollig: Unser Madammecken Kiki pirschte sich neugierig an... Eberhard hoppelte 5 m weiter.... Madammecken pirschte sich weiter an... Eberhard hoppelte weiter. Dann machte Eberhard plötzlich "Männchen"... man sollte gar nicht denken, wie groß sich dann Hasen aufrichten können... und Madammecken Kiki verschwand im tiefen Gras. Und nun seit etwa 14 Tagen tote Hose... schade!
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Trutznachtigall »

H2O hat geschrieben: Fr 5. Aug 2022, 07:32 Lange nicht gesehen: Unseren Hasen Eberhard. Ob den wohl der Schlag getroffen hat? Langsam mache ich mir Sorgen um ihn. War auch drollig: Unser Madammecken Kiki pirschte sich neugierig an... Eberhard hoppelte 5 m weiter.... Madammecken pirschte sich weiter an... Eberhard hoppelte weiter. Dann machte Eberhard plötzlich "Männchen"... man sollte gar nicht denken, wie groß sich dann Hasen aufrichten können... und Madammecken Kiki verschwand im tiefen Gras. Und nun seit etwa 14 Tagen tote Hose... schade!
Hasen und Kaninchen sind hitzeempfindlich. Ich hoffe, dass Eberhard sich hauptsächlich im schattigen Gebüsch aufhält und sich wegen der Hitze nicht blicken lässt. Vielleicht kannst du ihm eine leckere Mohrrübe hinlegen. Auweia: "Mohrrübe": darf man das überhaupt sagen? :?:
Hasen sind nette Tiere. Manchmal habe ich das Glück, sie in unserer Feldmark zu sehen.

Ich weiß nicht, ob ich dieses unterhaltsame Video schon mal eingestellt habe. :)
www.youtube.com/watch?v=xA5InBddIV4
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Nein, das Hasen-Video ist doch sehr hübsch.... hatte ich noch nicht gesehen. Da fliegen wortwörtlich die Haare!

Aber ich kann eine lustige Karusselfahrt beisteuern, allerdings nur in Worten.

Wir saßen am frühen Morgen gemütlich bei unserem Ostfriesentee, und 4 junge (?) Hasen führten ein Ballett auf... immer rund um einen Quittenstrauch herum die wilde Jagd vor unserer Terrasse, als wären sie dort in einem Kettenkarussell. Wenn wir das nicht selbst erlebt hätten, dann würde ich schon sagen: "Mit dem Erzähler ist die Phantasie durchgegangen!"

"Mohrrübe" schreibt sich doch völlig unlogisch. Langes "oh" und zartes "r". Wozu dort 2 "r's" eingebaut wurden, das muß mir ein guter Germanist erklären! So bringt uns unsere Muttersprache in Bedrängnis. Hier sagen wir auf Polnisch "marchewka", völlig unverfänglich, so wie Möhre oder Wurzel oder Karotte. In Hannover sagte man in aller Unschuld aber auch nur "Mohrrübe".
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Trutznachtigall »

H2O hat geschrieben: Fr 5. Aug 2022, 10:01 "Mohrrübe" schreibt sich doch völlig unlogisch. Langes "oh" und zartes "r". Wozu dort 2 "r's" eingebaut wurden, das muß mir ein guter Germanist erklären! So bringt uns unsere Muttersprache in Bedrängnis. Hier sagen wir auf Polnisch "marchewka", völlig unverfänglich, so wie Möhre oder Wurzel oder Karotte. In Hannover sagte man in aller Unschuld aber auch nur "Mohrrübe".
https://www.stern.de/noch-fragen/wann-w ... 91762.html
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

H2O hat geschrieben: Mi 3. Aug 2022, 22:50 An unserem Hause sind sämtliche Einlässe (Türen, Fenster, Lüftungsklappen) mit Fliegengaze verschlossen. Anders ist hier zwischen Frühjahr und Spätherbst kein angenehmes Leben möglich. Im Hause haben Spinnen Gastrechte... die räumen ein wenig auf, wenn hier Fliegen oder Mücken mit uns zugleich ins Haus gelangen.
Bei uns nicht sämtliche, aber teilweise durchaus: besonders nachts wollen wir während der Hitze mal Fenster auflassen.
Spinnen dürfen in Maßen auch ins Haus, nur manchmal befördern wir sie nach draußen, insbesondere bestimmte Arten.
Ameisen finden manchmal den Weg nach drinnen. Die müssen aber draußen bleiben, ist ja klar....
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von roli »

H2O hat geschrieben: Fr 5. Aug 2022, 07:32 Da treibt die arktische Mördermücke die Leute zur Verzweiflung... :D

Hier noch etwas herzerfrischendes aus dem Garten: Gestern spazierten zwei oder drei Rehe hinten durch unseren Garten und bedienten sich am Gartenteich mit einem frischen Trunk. Ob nun nur zwei oder doch drei Rehe aufmarschiert waren... schwer zu sagen, denn die wechselten immer wieder einmal ins Gebüsch und ins Schilf. Zwei zugleich auf jeden Fall.

Und unsereiner sitzt mit Muttern am Frühstückstisch und kann diese Tiere beobachten... wirklich herzerfrischend!

Lange nicht gesehen: Unseren Hasen Eberhard. Ob den wohl der Schlag getroffen hat? Langsam mache ich mir Sorgen um ihn. War auch drollig: Unser Madammecken Kiki pirschte sich neugierig an... Eberhard hoppelte 5 m weiter.... Madammecken pirschte sich weiter an... Eberhard hoppelte weiter. Dann machte Eberhard plötzlich "Männchen"... man sollte gar nicht denken, wie groß sich dann Hasen aufrichten können... und Madammecken Kiki verschwand im tiefen Gras. Und nun seit etwa 14 Tagen tote Hose... schade!
Mal s o ne generelle Frage. Gibt's in Eurer Gegend Wölfe?
Bei uns werden die langsam heimisch.
Sehr zum Ärger der Schafzüchter, Jäger und Artgenossen.
Ich find's gut.
Aber die zu finden ist äußerst schwierig.
Selbst in Alaska fast unmöglich. Da sieht man eher einen Grizzly. :D
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

roli hat geschrieben: Fr 5. Aug 2022, 14:14 Mal s o ne generelle Frage. Gibt's in Eurer Gegend Wölfe?
Bei uns werden die langsam heimisch.
Sehr zum Ärger der Schafzüchter, Jäger und Artgenossen.
Ich find's gut.
Aber die zu finden ist äußerst schwierig.
Selbst in Alaska fast unmöglich. Da sieht man eher einen Grizzly. :D
Nein, Wölfe haben sich nach Nord-West-Pommern noch nicht hergewagt. Die Rehe sind immer noch nicht sonderlich scheu. Dafür haben wir aber auch keine Grizzlies. :D
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von DRAM »

Grizzlies haben wir hier auch keine, Wölfe dagegen sollen schon gesichtet worden sein.

Aber was Anderes;
Meine 3 neuen Regentonnen müssen irgendwie undicht sein. Aussen ist zwar keine Feuchtigkeit zu sehen, aber trotz Deckel hab' ich jetzt ne Schnackenzucht drin.
Auf gut schwäbisch, a Schnockeloch...
In den jeweiligen Zuläufen sind Filter drin, also, wo kommen die Bestien her? :? (Naja was heisst Filter.....ich möchte jetzt ungern über die Beinunterbekleidung meiner Frau diskutieren...)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Ja, unerfeulich, diese Nacktschnecken im Garten! Ich habe ja nur sehr wenig "Garten" und sehr viel "wilde Natur". Da stören mich die Nacktschnecken kaum. Wohl aber meine Frau in ihren wenigen Anpflanzungen.

Hier hat meine Frau entdeckt, daß diese Biester sich gern in die Kontrollschächte für unser Drainagesystem verkriechen. Da ist es für sie angenehm feucht. Wie die da hinein und hinaus kommen, das ist mir auch ein Rätsel. Vermutlich entlang der Riffelung der Schachtwände aus Kunststoff? Der gußeiserne Deckel wird dort aufgesteckt; ragt auch trittsicher weit über den Schacht hinaus. Also unter diesem Flansch hindurch entlang der Riffelung?

Ähnliche Rätsel werden Sie oder Ihre Frau wohl um Ihre Regentonnen herum lösen müssen.

Ich bin jetzt doch sehr gespannt, welche Erfahrungen meine Tochter mit ihrer Regenwassertonne machen wird. Die Tonne hat zwar einen dichten Deckel, ist aber über Rohrverbindungen mit dem Fallrohr der Regenrinne verbunden. Und wenn die Regenrinne nicht peinlich sauber gehalten wird, dann finden Amsel, Drossel, Fink und Star dort leckere Regenwürmer. Schnecken traue ich auch zu, daß sie dort hingelangen...
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

DRAM hat geschrieben: Fr 5. Aug 2022, 15:52 Aber was Anderes;
Meine 3 neuen Regentonnen müssen irgendwie undicht sein. Aussen ist zwar keine Feuchtigkeit zu sehen, aber trotz Deckel hab' ich jetzt ne Schnackenzucht drin.
Die Dinger kommen anscheinend doch unter den Deckeln durch. Anders ist das nicht erklärbar. Es brauchen ja auch nur eine oder zwei windige Stellen sein, bei der der Deckel nicht richtig aufliegt.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

roli hat geschrieben: Fr 5. Aug 2022, 14:14 Mal s o ne generelle Frage. Gibt's in Eurer Gegend Wölfe?
Bei uns werden die langsam heimisch.
Es gab Sichtungen in Unterfranken, zum Beispiel im Landkreis Bad Kissingen oder im Main-Spessart. Das ist von uns nicht weit weg. Ich denke auch, dass sie sich weiterhin ausbreiten werden. Und hier gibt es durchaus die eine und andere Schafsherde, auch auf dem Nachbargrundstück.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Viehhaltung im Freien (ohne wolfssichere Einfriedung und/oder Hirtenhütehunde) und Anwesenheit von Wölfen... das muß doch gelegentlich zu schrecklichen Blutbädern führen. Gar nicht bange wäre mir um Rinder der Zuchtlinie "race de Salèrs"; deren Wehrhaftigkeit hat sich unter Wölfen sicher auch herumgesprochen. ;)
www.youtube.com/watch?v=TEVxLXVmGoc

Wobei mir die Tiere im Zentralmassiv in deutlich "sportlicherer" äußerer Erscheinung in Erinnerung geblieben sind. In diesem Video zum Wettbewerb zählt vermutlich der Fleischertrag.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Tom Bombadil »

Dafür gibt es Herdenschutzhunde. Je nach Größe der Herde 2-4 Stück und die Wölfe kommen gar nicht erst.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Tom Bombadil hat geschrieben: Sa 6. Aug 2022, 23:12 Dafür gibt es Herdenschutzhunde. Je nach Größe der Herde 2-4 Stück und die Wölfe kommen gar nicht erst.
Auch menschliche "Wölfe" sind da schon auffällig geworden. Herdenschutzhunde hemmen deren Erwerbstrieb beträchtlich. Aber diese vierbeinigen Helferlein kosten viel Geld in der Anschaffung und Pflege... so ganz unbetreut kann man die ja auch nicht walten lassen. Da scheint mir meine Mühe mit dem ungenutzten Heu doch geringer zu sein.

Ich habe mir überlegt, zwei Mähgänge durch zu führen: Erster Gang: Hochgras / Stauden mähen; zweiter Gang: Zerkleinern des Mähguts mit einem Mulchmäher. Dann dient das Mähgut als Dünger, und die Blumensaat bleibt auch auf der Wiese.

Das sind 3 Großaktionen jährlich:
  • Im März Einsatz des Nivellierers (Bodenfräse mit Siebwirkung) zur Beseitigung der Wildschweinlöcher, danach Eggen zur Einebnung der Maulwurfshaufen.
  • Im Juli Mähen und Mulchen
  • Im Oktober Mähen und Mulchen
Hoffentlich ist das eine gute Idee!
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Tom Bombadil »

H2O hat geschrieben: So 7. Aug 2022, 10:54 ...so ganz unbetreut kann man die ja auch nicht walten lassen.
Doch, kann man, diese Tiere brauchen keine menschliche Unterstützung bei der Arbeit und können wochenlang alleine eine Herde bewachen. Ich weiß aber nicht, wie es mit der Fütterung aussieht, ich denke, das muss gemacht werden.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Misterfritz »

Tom Bombadil hat geschrieben: So 7. Aug 2022, 11:29 Doch, kann man, diese Tiere brauchen keine menschliche Unterstützung bei der Arbeit und können wochenlang alleine eine Herde bewachen. Ich weiß aber nicht, wie es mit der Fütterung aussieht, ich denke, das muss gemacht werden.
Klar müssen die gefüttert werden!
Ist zwar eigentlich kein Gartenthema (wer hat schon grössere Schafherden im Garten? :D ), aber hier sind einige Infos dazu:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 72110.html
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Tom Bombadil hat geschrieben: So 7. Aug 2022, 11:29 Doch, kann man, diese Tiere brauchen keine menschliche Unterstützung bei der Arbeit und können wochenlang alleine eine Herde bewachen. Ich weiß aber nicht, wie es mit der Fütterung aussieht, ich denke, das muss gemacht werden.
Na ja, wenn die sich an den Schutzbefohlenen bedienen, dann hat man sozusagen den Bock zum Gärtner gemacht. Das sind schließlich große schwere Tiere, die ordentlich Futter brauchen. Ansonsten: Superkumpel!

Wie weit die eine frei laufende Herde zusammenhalten, das wäre auch noch eine Frage. Auf jeden Fall ein spannendes Thema, zumindest für Tierfreunde!
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von roli »

streicher hat geschrieben: Sa 6. Aug 2022, 20:32 Es gab Sichtungen in Unterfranken, zum Beispiel im Landkreis Bad Kissingen oder im Main-Spessart. Das ist von uns nicht weit weg. Ich denke auch, dass sie sich weiterhin ausbreiten werden. Und hier gibt es durchaus die eine und andere Schafsherde, auch auf dem Nachbargrundstück.
ich sehe schon ein, dass das ein kleines Problem ist.
Wobei es auch Mittel gibt, die Schafe etwas besser zu schützen.
Main-Spessart ist auch in meiner Nähe.
Mein ehemaliger Tierarzt (also Der meiner Hunde) postet ständig etwas gegen Wölfe in Facebook.
Hatte mich mit Denen auch schon mal angelegt, hab's dann irgendwann aufgegeben.
Es ist ja nicht so, daß man in den Wald kommt und überall gleiche Wölfe sieht oder hört.
Der natürliche Feind (vom Menschen mal abgesehen) fehlt natürlich, dass ist Fakt. Hier muss man schon ein wenig überwachen.
Der Tierarzt ist auch Jäger und ich hatte ihn gefragt, "Na, habt Ihr jetzt Konkurrenz bekommen?".
Der versteht keinen Spaß. :D
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Tom Bombadil »

Der Wolf hat keinen wirklichen Feind außer den Menschen, er steht an der Spitze der Nahrungskette, auch in Kanada oder Alaska. Bären sind zwar stärker, aber die jagen keine Wölfe und gegen ein ganzes Wolfsrudel dürften die es auch schwer haben.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Der Tierarzt ist auch Jäger und ich hatte ihn gefragt, "Na, habt Ihr jetzt Konkurrenz bekommen?".
Der versteht keinen Spaß. :D
Nun ja, ein achtbarer Jäger erschießt sicher keine Kälber und Schafe, weil die für ihn eine leichte Beute sind. Da kann ich mir schon vorstellen, daß er ihre Anmerkung in den "falschen Hals" bekommen hat.

Zurück zum Thema: Wildschweine richten wirklich beträchtliche Schäden in gepflegten Park- und Gartenanlagen an. Die verwandeln sie im späten Herbst und Winter in Sturzäcker. Da bin ich schon ganz froh, wenn sich Jagdgesellschaften hier einfinden, die anstelle von Wölfen Wald und Flur durchstreifen, um den Wildbestand in erträglichen Grenzen zuhalten.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Misterfritz »

Tom Bombadil hat geschrieben: So 7. Aug 2022, 20:48 Der Wolf hat keinen wirklichen Feind außer den Menschen, er steht an der Spitze der Nahrungskette, auch in Kanada oder Alaska. Bären sind zwar stärker, aber die jagen keine Wölfe und gegen ein ganzes Wolfsrudel dürften die es auch schwer haben.
Wölfe brauchen auch eigentlich keine Feinde, ihre Feinde sind wenig Beutetiere und ab und an Winter.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Tom Bombadil hat geschrieben: So 7. Aug 2022, 20:48 Der Wolf hat keinen wirklichen Feind außer den Menschen, er steht an der Spitze der Nahrungskette, auch in Kanada oder Alaska. Bären sind zwar stärker, aber die jagen keine Wölfe und gegen ein ganzes Wolfsrudel dürften die es auch schwer haben.
Diese Tiere sind in unseren mitteleuropäischen Gärten und Parks gottlob so gut wie gar nicht zu beobachten. Bären noch seltener als Wölfe...
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Re: Das Jahr im Garten

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Misterfritz hat geschrieben: So 7. Aug 2022, 20:58 Wölfe brauchen auch eigentlich keine Feinde, ihre Feinde sind wenig Beutetiere und ab und an Winter.
Das trifft dort zu, wo der Mensch nicht schon massiv in die Natur eingegriffen hat. In Deutschland also eher weniger, da sind die Schafe auf der Winterweide ein gern genommener Snack und auch leichter zu erbeuten als ein scheues Reh.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Misterfritz »

Tom Bombadil hat geschrieben: So 7. Aug 2022, 21:23 Das trifft dort zu, wo der Mensch nicht schon massiv in die Natur eingegriffen hat. In Deutschland also eher weniger, da sind die Schafe auf der Winterweide ein gern genommener Snack und auch leichter zu erbeuten als ein scheues Reh.
Wir haben auch Schafe im Wald - Kamerunschafe.
Von Jemand angeschafft, der von Schäferei absolut keine Ahnung hat :D
Und Kamerunschafe sind nun mal keine Heidschnucken, die sind nicht menschenfreundlich. Die Jäger überlegen, ob sie die Schafe abschiessen dürfen.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

roli hat geschrieben: So 7. Aug 2022, 16:55 ich sehe schon ein, dass das ein kleines Problem ist.
Wobei es auch Mittel gibt, die Schafe etwas besser zu schützen.
Main-Spessart ist auch in meiner Nähe.
(...)
Der versteht keinen Spaß. :D
Ja, sobald Isegrim da ist, stehen alle vor einer neuen Situation. Und natürlich die Jäger ganz besonders. Der Wolf ist durch das Gesetz gut geschützt. Sollte er eine flächendeckende Ausbreitung erreichen, könnte sich das Gesetz zu seinen Ungunsten ändern.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Über die Kamerunschafe, auf die uns MisterFritz hingewiesen hat, bin ich auf wetterfeste Soay-Schafe gestoßen, die man tatsächlich in großen Gärten halten kann. Die werden auch regelrecht gehandelt in "Deine Tierwelt". 1.000 m² Grasland je Schaf.
Davon könnte ich mir also eine kleine Herde von 8 Schafen gönnen. :)

Wildschweinfester Zaun auch zum Fluß; Haus (Erdbunker...) einzäunen, damit die Tierchen uns nicht auf's Dach steigen.. Trecker und Zubehör können weg, Wildschweinlöcher gibt es ja nicht mehr. Garage für Trecker wird regen- und schneesicherer Schafstall als Zuflucht bei Schlechtwetter. Alles Bio! :D

Ich glaube, ich lasse das lieber sein! :cool:
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von jorikke »

Heute wieder 7kg Tomaten geerntet Die von letzter Woche sind zu einer super Tomatensuppe geworden, in Portionsbeuteln tiefgefroren.
Deshalb heute Tomatensaft gemacht. In Trollinger Flaschen abgefüllt hält sich die im Kühlschrank viele Monate. Aus den vier Litern mache ich später acht. Bloody Mary. Gin oder Wodka.
Was meinen die Vielflieger?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von roli »

Tom Bombadil hat geschrieben: So 7. Aug 2022, 21:23 Das trifft dort zu, wo der Mensch nicht schon massiv in die Natur eingegriffen hat. In Deutschland also eher weniger, da sind die Schafe auf der Winterweide ein gern genommener Snack und auch leichter zu erbeuten als ein scheues Reh.
besonders schmackhaft sind die Heidschnucken. Das weiß der Wolf aber noch nicht.
Glaube ich zumindest.

Na ja, generell. In den Gärten ist er eher weniger anzutreffen. Menschen mag er ohnehin nicht.
Gryzzlys waren bei meiner Cousine schon im Garten. Schönes Bild :D . Wo ist denn jetzt die Mülltonne? Allerdings schon etwas her.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von roli »

H2O hat geschrieben: So 7. Aug 2022, 23:02 Über die Kamerunschafe, auf die uns MisterFritz hingewiesen hat, bin ich auf wetterfeste Soay-Schafe gestoßen, die man tatsächlich in großen Gärten halten kann. Die werden auch regelrecht gehandelt in "Deine Tierwelt". 1.000 m² Grasland je Schaf.
Davon könnte ich mir also eine kleine Herde von 8 Schafen gönnen. :)

Wildschweinfester Zaun auch zum Fluß; Haus (Erdbunker...) einzäunen, damit die Tierchen uns nicht auf's Dach steigen.. Trecker und Zubehör können weg, Wildschweinlöcher gibt es ja nicht mehr. Garage für Trecker wird regen- und schneesicherer Schafstall als Zuflucht bei Schlechtwetter. Alles Bio! :D

Ich glaube, ich lasse das lieber sein! :cool:
die fressen aber nicht nur Gras.
Habt Ihr Blumen im Garten? Oder Obst?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von roli »

jorikke hat geschrieben: Mo 8. Aug 2022, 17:40 Heute wieder 7kg Tomaten geerntet Die von letzter Woche sind zu einer super Tomatensuppe geworden, in Portionsbeuteln tiefgefroren.
Deshalb heute Tomatensaft gemacht. In Trollinger Flaschen abgefüllt hält sich die im Kühlschrank viele Monate. Aus den vier Litern mache ich später acht. Bloody Mary. Gin oder Wodka.
Was meinen die Vielflieger?
ich weiß net.
Haben Tomaten eigentlich ne feste Zeit?
Mein Strauch ist schon sehr hoch, hat auch Blüten, aber das wars dann auch.
Ich gieße jeden Tag, Erde ist immer feucht, er steht am Haus unterm Dach und hat auch ca. 2 Stunden Sonne.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

roli hat geschrieben: Mo 8. Aug 2022, 18:13 die fressen aber nicht nur Gras.
Habt Ihr Blumen im Garten? Oder Obst?
Meine Frau hat einige wenige Zierpflanzen... die Pflanzen könnte ich mit Zaun ums Wohnhaus vor gefräßigen Schafen schützen. Ansonsten Wildblumen und Wildstauden auf 8.000 m². Ein wunderschöner Anblick. Ein paar Apfelbäume, Kirschen (für die Piepmätze...), Mirabellen, Zwetschgen, Quitten. Fallobst wäre frei für Vierbeiner. Ich könnte mir das mit Schafen schon vorstellen, aber nach Abwägung aller Vor- und Nachteile bleibe ich lieber beim Erreichten. Besonders hemmt mich die Aussicht auf einen wildschweinsicheren Zaun ringsum. Die offene Wiesenlandschaft zum Flußufer und zur Dorfstraße gefällt mir wirklich! Nichts für aufsichtsbedürftige Tiere...
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von roli »

H2O hat geschrieben: Mo 8. Aug 2022, 19:12 Meine Frau hat einige wenige Zierpflanzen... die Pflanzen könnte ich mit Zaun ums Wohnhaus vor gefräßigen Schafen schützen. Ansonsten Wildblumen und Wildstauden auf 8.000 m². Ein wunderschöner Anblick. Ein paar Apfelbäume, Kirschen (für die Piepmätze...), Mirabellen, Zwetschgen, Quitten. Fallobst wäre frei für Vierbeiner. Ich könnte mir das mit Schafen schon vorstellen, aber nach Abwägung aller Vor- und Nachteile bleibe ich lieber beim Erreichten. Besonders hemmt mich die Aussicht auf einen wildschweinsicheren Zaun ringsum. Die offene Wiesenlandschaft zum Flußufer und zur Dorfstraße gefällt mir wirklich! Nichts für aufsichtsbedürftige Tiere...
ja, wenn Wildschweine erst mal da sind, wird es schwer, die wieder los zu werden.
Ich kenne da auch keine Alternativen.
Ausser vielleicht der Tierarzt meiner Hunde.
Oder die alten Besucher meiner Cousine. Müsste man dann aber einfliegen.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Wildschweine sind Teil unserer natürlichen mitteleuropäischen Lebenswelt. Ich nehme die jährlichen Zerstörungen/Wühlarbeiten inzwischen mit Humor... habe mich auch technisch darauf eingestellt. Und lebe so in Frieden mit diesen Tieren, ja, freue mich sogar, wenn Bachen mit Frischlingen über unser Gelände spazieren. Selbstverständlich weiß ich, daß unsere Jäger hier den Bestand begrenzen. Immer noch besser, als Wölfe und Wolfsrudel und Bären als Regulierer. So kann unsere Katze freien Auslauf weitgehend gefahrlos genießen. Schlecht für die Mäuse...
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

H2O hat geschrieben: Mo 8. Aug 2022, 19:40 (...) So kann unsere Katze freien Auslauf weitgehend gefahrlos genießen. Schlecht für die Mäuse...
Ja, aber auch schlecht für die Vögel. Wenn sich eine fremde Katze auf unser Grundstück wagt, "begleite ich sie nach draußen". Mäuse - das spricht natürlich wieder für die Katzen...
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

jorikke hat geschrieben: Mo 8. Aug 2022, 17:40 Heute wieder 7kg Tomaten geerntet Die von letzter Woche sind zu einer super Tomatensuppe geworden, in Portionsbeuteln tiefgefroren.
Das ist schon echt ordentlich. Du geizt die Tomatenpflanzen regelmäßig aus?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von jorikke »

streicher hat geschrieben: Mo 8. Aug 2022, 22:35 Das ist schon echt ordentlich. Du geizt die Tomatenpflanzen regelmäßig aus?
Ehrlich gesagt, fast nie. Mitunter kommt meine gutmeinende Nachbarin, Bäuerin wie aus dem Bilderbuch, vorbei und übernimmt das. Die Tomatenpflanzen sehe hinterher so zerrupft aus, ästhetisch ist es eine Todsünde. Ich sage aber nichts, gutgemeinte Hilfe steht über solcherlei Aversionen. Ganz sachlich gesehen habe ich nicht feststellen können das die Erntemenge sich durch solche Maßnahmen erhöht.
Ich halte das Ausgeizen mittlerweile für einen Irrglauben.
Vor Jahren, als bin ich mal mit einem Prof. von der Uni Hohenheim von Stgt. nach Göttingen in die Firma gefahren. Es ging um eine Versuchsanlage, die ich ihm vor Ort zeigen wollte. Tut aber hier nichts zur Sache. Auf der langen Autofahrt mokierte er sich immer wieder über die vielen Maisfelder, sprach von Monokultur und Unsinn, da das Klima bei uns für Mais gar nicht geeignet sei.
Aus lauter Blödelei fragte ich ihn warum man noch keine Maschinen konstruiert habe, die nach Ansatz der Maiskolben die obere Hälfte der Pflanze einfach "weg mähen" kann, woraufhin das unnötige Höhenwachstum entfallen und sich die ganze Kraft der Pflanze auf das Wachstum der Kolben und damit eine höhere Körnerproduktion konzentrieren kann.
Die nächste halbe Stunde hatte ich dann Pause. Fazit: "Quatsch, bringt nix.
Das habe ich auf Tomaten übertragen, es scheint zu stimmen. Eine sich kräftig entwickelnde Pflanze bringt mehr Ertrag, wenn man darauf verzichtet sie zu malträtieren.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Seidenraupe »

jorikke hat geschrieben: Di 9. Aug 2022, 00:00
Das habe ich auf Tomaten übertragen, es scheint zu stimmen. Eine sich kräftig entwickelnde Pflanze bringt mehr Ertrag, wenn man darauf verzichtet sie zu malträtieren.
Wieviele Tomatenpflanzen hast du denn und welche Sorten baust du an?
Wo stehen deine Tomaten?

Vergangenes Jahr standen die T. bei mir jedenfalls wesentl besser, ich hatte mehr Fleischtomaten.
Dieses Jahr sind leider beim einkauf Cocktailtomaten statt Fleischtomaten in den Garten gekommen.
Macht schon einen Unterschied, ob ich eine 500gr schwere Ananastomate ernte oder eine Handvoll Cocktails...
Ich habe 3 Standorte: Beet, Pflanzen stehen komplett frei und sind leicht mit Stroh gemulch
Kübel an der Hauswand und Terrasse -- hier fast nur Cocktail
Einige Neue und besonders empfindliche T. stehen im Gewächshaus. Das ist der ungünstigste Standort, wie ich finde. Im Beet stehen sie eigentl am Besten.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

streicher hat geschrieben: Mo 8. Aug 2022, 22:33 Ja, aber auch schlecht für die Vögel. Wenn sich eine fremde Katze auf unser Grundstück wagt, "begleite ich sie nach draußen". Mäuse - das spricht natürlich wieder für die Katzen...
Zu meiner Freude pirscht Kiki sich seit 1 Jahr nicht mehr an Vögel heran. Meine Frau hatte zuvor beim Anpirschen immer wieder "Nein" gerufen... und das muß Kiki verstanden haben. Für Mäuseanlieferung wird Kiki natürlich tüchtig gelobt... nur ins Haus kommen mir diese Tierchen nicht mehr, wenn sie noch leben! :D Wir haben mit unserer Katze sehr viel Glück: Ein besonders artiges Tier.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

jorikke hat geschrieben: Di 9. Aug 2022, 00:00 Ehrlich gesagt, fast nie. Mitunter kommt meine gutmeinende Nachbarin, Bäuerin wie aus dem Bilderbuch, vorbei und übernimmt das. Die Tomatenpflanzen sehe hinterher so zerrupft aus, ästhetisch ist es eine Todsünde. Ich sage aber nichts, gutgemeinte Hilfe steht über solcherlei Aversionen. Ganz sachlich gesehen habe ich nicht feststellen können das die Erntemenge sich durch solche Maßnahmen erhöht.
Ich halte das Ausgeizen mittlerweile für einen Irrglauben.
Wir haben dieses Jahr nicht ausgegeizt, unsere Nachbarn haben ausgegeizt. Der Unterschied ist erstmal scheinbar folgender: Wir haben mehr Tomaten, aber kleiner. Sie haben dementsprechend weniger, aber deutlich größer. In der Menge kommt es vielleicht sogar auf dasselbe hinaus. Bei dem trockenen Klima sind die Nachbarn im Vorteil: ihre Tomaten sind schneller fertig. Wir werden noch in Erfahrung bringen, ob unsere Tomatenpflanzen die letzten kleinen Tomätchen noch zur Reife bringen. Gießen müssen wir auf jeden Fall fleißig.
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Re: Das Jahr im Garten

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H2O hat geschrieben: Di 9. Aug 2022, 06:51 Zu meiner Freude pirscht Kiki sich seit 1 Jahr nicht mehr an Vögel heran. Meine Frau hatte zuvor beim Anpirschen immer wieder "Nein" gerufen... und das muß Kiki verstanden haben. Für Mäuseanlieferung wird Kiki natürlich tüchtig gelobt... nur ins Haus kommen mir diese Tierchen nicht mehr, wenn sie noch leben! :D Wir haben mit unserer Katze sehr viel Glück: Ein besonders artiges Tier.
Brav! Es ist ja auch aufwendiger, sich einen Vogel zu holen. Die Arbeit macht sich nicht jede Katze, wenn es so viele Wühlmäuse gibt - wie zum Beispiel hier...
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