Das Jahr im Garten

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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Dark Angel hat geschrieben: Do 19. Mai 2022, 13:02 Das war mir auch neu. Jetzt bin ich den Elstern etwas freundlicher gesinnt, auch wenn die unser'm Hund immer das Trockenfutter klauen und im Teich einweichen. :D
Habe erst gedacht, die erbeuten die Frösche im Teich, wenn die was großes im Schnabel hatten, bis ich mitgekriegt habe, dass die mit dem großen Brocken, schon angeflogen kommen.
Diese Beobachtung habe ich bei unseren Krähen auch gemacht. Unser Faktotum Wojtek wirft gern trockene Brotreste auf das Vordach der Scheune unseres Nachbarn, die bis zur riesigen Weide mit den Nestern der Krähen reicht. Die Krähen nehmen das trockene Brot als Futter an... und fliegen neuerdings zu unserem Gartenteich, wo sie es einweichen. Beim ersten Blick auf dieses Szenarium glaubte ich an ein Tier, das sich im Teich zersetzt. Aber das war das Brot. Na, guten Appetit! Die Krähe vom Dienst heißt Antek.

Unseren neuen Teich benutzen die schlauen Tiere sicher lieber als das offene Wasser der Dziwna, wo ihnen vielleicht Futterkonkurrenten das eingeweichte Brot klauen könnten.

Meist ist das Krähen-Elternpaar mit zwei Jungvögeln auf unserer Wiese zu beobachten. Die Jungvögel werden im Winter/Frühjahr vermutlich irgendwann vergrault, um Platz für neue Jungvögel zu machen.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

Wir haben übrigens einen Kartoffelturm gebaut. Mal sehen, ob wir damit erfolgreich sind. Damit haben wir nun einen schönen Vergleich zu den Kartoffeln, die wir auf normalem Wege eingepflanzt haben. :)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Seidenraupe »

streicher hat geschrieben: Fr 20. Mai 2022, 12:17 Wir haben übrigens einen Kartoffelturm gebaut. Mal sehen, ob wir damit erfolgreich sind. Damit haben wir nun einen schönen Vergleich zu den Kartoffeln, die wir auf normalem Wege eingepflanzt haben. :)
Dito.
Habe auch erstmals versucht Kartoffeln vertikal und horizontal anzubauen. Leider war ich mit dem Turm etwas spät dran.....
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Seidenraupe »

streicher hat geschrieben: Mo 2. Mai 2022, 12:23 Welche Strategien habt ihr gegen Nacktschnecken?
Gelassenheit
Pflanzen, die von Schnecken seltener gefressen werden
nie am Abend gießen
Und vorallem die 3er Regel aus der Permakultur:
Pflanze einen Teil für die Natur, einen Teil für die "sog. Schädlinge/Diebe im Garten" und einen Teil für dich selbst.

Wenn du nur ein Drittel für dich beanspruchst und den anderen Lebewesen das ihre zugestehst, wirst du dich nie mehr über Schneckenfraß im Garten ärgern .

Mein Salat zB benötigt keine Hilfe gg Schnecken. Er säht sich selber aus (lasse immer welchen schießen und sich aussamen) und wenn die Jungpflanzen zB schon im Herbst auflaufen, interessieren sich die Schnecken nicht dafür. So habe ich im Frühjahr schon abgehärtete Pflanzen und die dann noch aufgehenden Salatpflanzen profitieren vom Schutz der "älteren".
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

Seidenraupe hat geschrieben: Mo 30. Mai 2022, 13:31 Dito.
Habe auch erstmals versucht Kartoffeln vertikal und horizontal anzubauen. Leider war ich mit dem Turm etwas spät dran.....
Im Kartoffelturm ist noch nicht viel zu sehen, im Beet durchaus.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

Seidenraupe hat geschrieben: Mo 30. Mai 2022, 13:52 Und vorallem die 3er Regel aus der Permakultur:
Pflanze einen Teil für die Natur, einen Teil für die "sog. Schädlinge/Diebe im Garten" und einen Teil für dich selbst.

Wenn du nur ein Drittel für dich beanspruchst und den anderen Lebewesen das ihre zugestehst, wirst du dich nie mehr über Schneckenfraß im Garten ärgern .
Deswegen lässt man in der Permakultur auch einen Bereich, den man quasi nicht bis kaum antastet - die Wildzone. Habe ich das richtig in Erinnerung?

Permakultur finde ich spannend. Hast du deinen Garten nach Permakulturprinzipien angelegt?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Seidenraupe »

streicher hat geschrieben: Di 31. Mai 2022, 09:57
Permakultur finde ich spannend. Hast du deinen Garten nach Permakulturprinzipien angelegt?
naturnah und pflegeleicht ist der Garten jetzt
ich habe einen Garten zur Pacht übernommen vor 5 Jahren, der bereits "angelegt" war. Seitdem erfolgt eine sanfte Umgestaltung . Die Beete werden gemulcht, alles was möglich ist wird kompostiert (was nicht zum Mulchen benötigt wird) und es kommt nichts in den Garten (außer ein paar Lieblingsstauden und Bio-Samen) was nicht aus ihm selber wächst. Schachtelhalm und Brennesseln, die andere verfluchen, sind meine "Gartenapotheke" und bringen gute Pflanzenjauche.
Alles darf und soll sich selber aussähen, letztes Jahr hatte ich so um die 80 Salatpflanzen :) davon durften viele den Garten als "Geschenk" an andere verlassen. Schnecken haben sich darüber überhaupt nicht her gemacht. Im Gegensatz zu früher gekauften Pflänzchen....
Durch die Selbstausaat geht alles zur "richtigen" Zeit auf und ist perfekt abgehärtet.
Sogar Tomaten sähen sich selber aus (ich nehme aber von meinen rund 50 Sorten auch regelmäßig Samen und ziehe Jungpflanzen) , Kartoffeln werden einige im Boden belassen, die sich ab April/Mai dann an allen mögl Stellen zeigen und zu neuen heranwachsen.
Im Gemüsebeet (sehr groß) wachsen Bodendecker wie Kapuzinerkresse und Bodenverbesserer wie Tagetes und Ringelblumen. Fruchtfolge wird eingehalten. Zwischen den Kulturen gibt es Reihen von einjähringen Sommerblumen und auf zwei großen Blumembeeten sät sich jedes Jahr eine neue Mischung von Einjährigen aus. Stangenbohnen wachsen hoch an Sonnenblumen (die sich selber vermehren .. was sonst..)

Jedenfalls bin ich so bereits seit letztem Jahr Gemüseselbstversorger (im 4. Gartenjahr) mit zig Gemüsesorten - ohne künstl Dünger, ohne Schneckenplage etc.

Ein Teil des Rasens wird als Wiese belassen und nur noch 1-2 x gemäht. Das vorhandene Staudenbeet kommt nahezu komplett ohne Pflege aus (glaubt kein Mensch ;) ) und auch hier gilt: Selbstvermehrung ist gewollt und erlaubt. So tingeln die Pflanzen durch den Garten und suchen sich die Plätze, die ihnen am besten taugen.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

@ Seidenraupe:

Liest sich sehr gut; Kompliment! Dumme Frage: Bleiben nur die Stangenbohnen übrig, die es zufällig in die Nähe der Sonnenblumen verschlagen hat, oder haben Sie die Stangenbohnen und Sonnenblumen bei der Aussaat vergesellschaftet?
Ich frage, weil Sie Selbstausaat schreiben.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Seidenraupe »

Bohnen muss ich säen. Sonnenblumen kommen ueberall im Garten und sind dann willkommene kletterhilfen. Wo keinesinnenblumen sind bekommen die kletterbohnen stangen/abgesaegte lange aeste. Vor zwei Jahren haben ich stangenbohnen ganz ordentlich ins Beet gesaet. Da sind sie mir ueber sonnenblumen in den pfirsichsichbaum gewachsen.(im Baum haengt ein vogelfutterhaeuschen) Sah lustig aus...
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

Seidenraupe hat geschrieben: Di 31. Mai 2022, 10:21 Jedenfalls bin ich so bereits seit letztem Jahr Gemüseselbstversorger (im 4. Gartenjahr) mit zig Gemüsesorten - ohne künstl Dünger, ohne Schneckenplage etc.
Das ist beeindruckend. Wie viel Gartenfläche hast du ungefähr zur Verfügung?
Ein Teil des Rasens wird als Wiese belassen und nur noch 1-2 x gemäht. Das vorhandene Staudenbeet kommt nahezu komplett ohne Pflege aus (glaubt kein Mensch ;) ) und auch hier gilt: Selbstvermehrung ist gewollt und erlaubt. So tingeln die Pflanzen durch den Garten und suchen sich die Plätze, die ihnen am besten taugen.
Das klingt alles sehr naturnah, oder an der Natur orientiert. Ich vermute mal, dass es in deinem Garten von Schmetterlingen wimmelt.
Finden vielleicht auch viele Fressfeinde der Schnecken in deinem Garten Unterschlupf, zum Beispiel Igel?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Seidenraupe »

streicher hat geschrieben: Di 31. Mai 2022, 22:21

Das klingt alles sehr naturnah, oder an der Natur orientiert. Ich vermute mal, dass es in deinem Garten von Schmetterlingen wimmelt.
Finden vielleicht auch viele Fressfeinde der Schnecken in deinem Garten Unterschlupf, zum Beispiel Igel?
Der Garten liegt am Rande einer Großstadt und daher gibt es leider keine große Schmetterlingsvielfalt.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

Seidenraupe hat geschrieben: Mi 1. Jun 2022, 00:27 Der Garten liegt am Rande einer Großstadt und daher gibt es leider keine große Schmetterlingsvielfalt.
Tigerschnegel habe ich reichlich
Ich habe mal gelesen, dass die Schmetterlingsvielfalt und Insektenvielfalt mit Auswirkung auf die Vogelvielfalt in der Großstadt sogar größer sein kann als in manchem Landstrich - wegen der vielfältigen Blumen in der Großstadt und den Monokulturen und fehlenden Bäumen in manch Landstrich.

Die Tigerschnegel halten dann also die Zahlen der anderen Schnecken auf den richtigen Pegel. :)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

Die Zuckerschoten werden reif. Was zum Knuspern... :)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von JJazzGold »

streicher hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 10:00 Die Zuckerschoten werden reif. Was zum Knuspern... :)
Vor einer Stunde habe ich die erste Schüssel voll geerntet. :) :thumbup:
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

JJazzGold hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 10:20 Vor einer Stunde habe ich die erste Schüssel voll geerntet. :) :thumbup:
Das ist schon eine ganze Menge. :) Salat und Spinat können wir auch schon ernten. Spinat haben wir im Hochbeet.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von JJazzGold »

streicher hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 11:31 Das ist schon eine ganze Menge. :) Salat und Spinat können wir auch schon ernten. Spinat haben wir im Hochbeet.
Anstelle von Spinat habe ich Mangold, den wir sehr gerne essen. Über den Salat haben sich bedauerlicherweise die Schnecken hergemacht, ebenso wie über die Stangenbohnen. Beide habe ich neu angesetzt und inzwischen sind auch die Anti-Schneckenkragen angekommen. Heute habe ich die erste Kugelzucchini entdeckt. :) :thumbup:
Inzwischen habe ich Holunderblütendolden geerntet und mit Apfelsaft gemischt. Das Gemisch bleibt 24h stehen, morgen wird mit Zitronensaft und Gelierzucker Holunderblütengelee daraus.
Ein Garten ist etwas wundervolles! :)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

JJazzGold hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 12:00 Anstelle von Spinat habe ich Mangold, den wir sehr gerne essen. Über den Salat haben sich bedauerlicherweise die Schnecken hergemacht, ebenso wie über die Stangenbohnen. Beide habe ich neu angesetzt und inzwischen sind auch die Anti-Schneckenkragen angekommen. Heute habe ich die erste Kugelzucchini entdeckt. :) :thumbup:
Inzwischen habe ich Holunderblütendolden geerntet und mit Apfelsaft gemischt. Das Gemisch bleibt 24h stehen, morgen wird mit Zitronensaft und Gelierzucker Holunderblütengelee daraus.
Ein Garten ist etwas wundervolles! :)
Das klingt sehr begeisternd, JJazzGold!
So, wie es gerade aussieht, haben wir in diesem Jahr (das zweite Jahr mit diesem Garten) großes Glück mit der Roten Beete.
Wegen der Schnecken drehen wir morgens und abends Runden, um unser Gemüse und die Erdbeeren vor diesen kleinen Plagegeistern zu schützen. Einzelne Tigerschnegel, aber auch Blindschleichen - davon haben wir gar nicht so wenige - scheinen uns zu helfen. Knoblauch ist gekommen. Sogar Mais kündigt sich an. Ein Schwerpunkt stellen aber bei uns in diesem Jahr wohl die Tomatenpflanzen dar. Wir gehen davon aus, dass die Fruchternte bei Äpfel und Birnen etwas weniger ausfällt (was immer noch gut wäre). Die Johannisbeeren drohen uns aber schon mit sattem Ertrag. :D
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von DRAM »

Johannisbeeren werden wir dieses Jahr, vermutlich, mehr haben als je zuvor. (Seit gut 10 Jahren) Erdbeeren sind an sonnigen Plätzen rund ums Haus in Hängeampeln verteilt und kommen prächtig. Alle Tomatenpflanzen tragen viele Blüten, sollte also auch eine gute Ernte ergeben. Die Pepperonies haben schon gut 6-7cm lange Früchte. Der Kirschbaum hängt dieses Jahr auch schön voll.
Um Bohnen und Zwiebeln machen wir uns noch etwas Sorgen, da geht einfach nix voran.
An Schnecken kann's fast nicht liegen, seit wir ab und zu mal am Waldrand unter etwas Totholz jede Menge Tigerschnegel gefunden und im Garten ausgesetzt haben gibt es so gut wie keine Schnecken mehr.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

DRAM hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 13:07 An Schnecken kann's fast nicht liegen, seit wir ab und zu mal am Waldrand unter etwas Totholz jede Menge Tigerschnegel gefunden und im Garten ausgesetzt haben gibt es so gut wie keine Schnecken mehr.
Die sehen wir auch vereinzelt. Gestern abends waren die Nacktschnecken bei uns im Kartoffelbeet. Prompt gab es heute morgen dort eine Blindschleiche zu sehen.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Dann werde ich unseren Blindschleichen demnächst mit hohem Respekt begegnen. Aber so richtig große Tiere dieser Art habe ich bisher hier noch nicht gesehen. Gelegentlich aber Ringelnattern im und am Wasser der Dziwna. Ich vermute in ihnen einen Freßfeind der jungen Blindschleichen.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

Ja, Ringelnattern gehören zu den Fressfeinden der Blindschleichen. Sie sind manchmal erstaunlich kurz, da sie - als Echsenart - bei Gefahr ihren Schwanz abwerfen können.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Gestern Abend hoher Besuch im Wintergarten: Freund Zdzisław und Frau Ewa. Schöner Blick auf die Dziwna, Rotwein, viel Gelächter und ebenfalls "hoher Besuch": 4 kapitale Wildschweine nahmen meine Wiese in Besitz. Gottlob nicht in Wühllaune. Die kommt erst wieder im Oktober-November. So sicher wie seinerzeit die Rente. Katze Kiki kam im "Schweinsgalopp" nach Hause. Ja, die Wildschweine sind größer... keine "Spielkameraden" wie Wühlmäuse.

Nachbar Wojtek mochte seinen Raps nicht mehr leiden, den der Witzbold um meine Behausung herum ausgesät hatte. Weg mit der gelben Pracht. Hier auf dem Lande kennen die Leute nur "Fußballrasen" als Wiese. Um meine Blumenwiese muß ich wohl kämpfen. Für die Gäste meines Nachbarn werde ich eine Schneise durch das Hochgras mähen, damit sie zu Nachbars Tretboot in meinem Hafen im Schilf gelangen. Vielleicht rettet die Aktion meine Blumenwiese?

Immerhin: Diese Blumenpracht habe ich vermutlich unbeabsichtigt gestiftet: Mein Haus, ein sehr wohnlicher Erdbunker, versinkt fast unter einer Margaritenwiese. Da hatte ich wohl doch etwas zu großzügig mit den Samentüten hantiert. :thumbup: Die Nachbarn bleiben stehen und wenn sie mich draußen entdecken, dann machen sie Ihrer Freude über den wunderschönen Anblick Luft! An sich wollte ich weiter oben auf dem Bunker mit Sukkulenten mein Glück versuchen. Ist mir auch gelungen... blühen wunderschön. Aber in diesem Jahr reicht die Niederschlagsmenge offenbar aus, um auch Margariten in diesen Höhen überleben zu lassen. Die Natur ist immer wieder gut für Überraschungen... wenn man sie nur machen läßt.

Das Schöne an einem großen Garten sind die Nachbarn, denen man sehr zwanglos begegnet, ohne daß man sich gegenseitig auf die Nerven gehen muß. Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

Wir hatten kürzlich auch Besuch: ein Hase hat sich in unseren Garten verirrt. Er muss den Weg wohl wieder rausgefunden haben - oder kennt das Schlupfloch. Er war in einer Vertiefung, als ich mich ihm nichts ahnend angenähert habe und - schwupp mit Haken - ist er unter unser Bienenhaus.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Unser Hase heißt "Eberhard" nach seinem Namensvetter, einem ehemaligen Kollegen im Arbeitsleben. Aber Eberhard macht sich derzeit rar... oder unser Gras ist wohl zu hoch aufgeschossen. Katze Kiki findet das gut...
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

Hohes Gras kann "Zeckencity" bedeuten. :/

Bei uns werden nun Himbeeren, Johannisbeeren und Felsenbirnen reif. :)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von DRAM »

Himbeeren sind noch nicht soweit, die Johannisbeeren wohl.

Unterschiedliche Salate (im Hochbeet) müssen wir demnächst wieder in der Nachbarschaft verschenken,
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

DRAM hat geschrieben: Mi 15. Jun 2022, 15:38 Himbeeren sind noch nicht soweit, die Johannisbeeren wohl.

Unterschiedliche Salate (im Hochbeet) müssen wir demnächst wieder in der Nachbarschaft verschenken,
Hatten Sie einen unerwarteten Erfolg mit Ihren Salatpflanzen, oder hatten Sie Ihren Bedarf überschätzt? Ich bekomme von meinen Nachbarn auch gelegentlich Obst und Gemüse geschenkt... und freue mich über diese freundlichen Gesten. Aber ich hatte bisher nicht das Gefühl, daß die Nachbarn das aus dem Überfluß heraus taten.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Tja, jetzt ist mir buchstäblich die Spucke weg geblieben! Ich komme nichtsahnend von unserem User-Treffen in Lübeck auf "mein Gut in Pommern" zurück... und meine Blumenwiese ist platt gemäht. :eek: Tja, wovon sollen denn Wildbienen, Schmetterlinge und andere Tiere, meinetwegen auch Hasen und Rehe leben, wenn am Ende nur noch einige kurze Gräser gedeihen können? :( Unsere Bauern hier meinen das zu gut mit mir. Eine gute Wiese gehört regelmäßig gemäht! Aber das Mähgut braucht hier niemand mehr, weil die Viehhaltung hier weitestgehend eingestellt wurde. In meinem Dorf völlig, in zwei Nachbardörfern jeweils ein Kleinbauer mit einigen Rindern oder einem Damwildgehege.

Dazu muß man wissen, daß ich der einzige Deutsche mit sehr großem Grundstück hier bin, Ü80 obendrein, und daß die Bauern mit mir Freundschaft geschlossen haben, und sie kurzerhand zupacken, wenn sie merken, daß "Opa" das nicht mehr so richtig wuppt. :thumbup: Also werde ich in meinem besten Polnisch den Nachbarn sehr freundlich erklären müssen, was eine Blumenwiese in einem Naturschutzgebiet bezwecken soll. Ein frisch gepflanztes Maronenbäumchen ist der Mähwut auch noch zum Opfer gefallen.:( Das Bäumchen hatten mir Neusiedler aus Posen geschenkt. Tja, wie sage ich das meinem Freunde? Ich will einmal sehen, ob die Gärtnerei meines Vertrauens Ersatz verkauft... und dann werde ich Besenstiele kaufen, sie weiß-rot ringeln, und solche Pflanzen erst einmal schützen, indem ich sie mit 3 oder 4 Besenstielen einfriede. Tja, Sorgen habe ich... :D
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Misterfritz »

H2O hat geschrieben: Mi 15. Jun 2022, 18:40Ein frisch gepflanztes Maronenbäumchen ist der Mähwut auch noch zum Opfer gefallen. :(
Sehr schade!
Blühende Maronenbäume sind eine Freude für Insekten. Man sieht die Blütenstände nicht so genau, weil sie hellgrün sind. Aber wenn man im Sommer an so einem Baum vorbeikommt, summt es heftig ;)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Tom Bombadil »

Wie ärgerlich. Aber das wächst doch bestimmt schnell nach, jetzt im Frühsommer.

Das mit dem Bäumchen ist natürlich ein Jammer.

Edit: gedeihen Maronen eigentlich so weit im Norden?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mi 15. Jun 2022, 19:13 Wie ärgerlich. Aber das wächst doch bestimmt schnell nach, jetzt im Frühsommer.

Ja, gottlob ja. Konnte ich erleben nach der Neuanlage eines Gartenteichs. Wie der Wind verschwand der Gartenteich hinter Gräsern und Brennnesseln. Da muß ich höllisch aufpassen, daß sich dort dann keine Bromberen ausbreiten... und urplötzlich sind sie da! :D
Das mit dem Bäumchen ist natürlich ein Jammer.

Edit: gedeihen Maronen eigentlich so weit im Norden?
Offenbar gedeihen Maronen hier auch; jedenfalls handeln Gärtnereien hier damit. Die neuen Nachbarn aus Posen haben die Pflanze mit großer Sicherheit hier in Polen erworben. Die Pflanze war noch sehr klein, ging also noch im allgemeinen Gras- und Blumengewusel unter. Da muß ich meinen Ärger verbergen.

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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von DRAM »

H2O hat geschrieben: Mi 15. Jun 2022, 18:14 Hatten Sie einen unerwarteten Erfolg mit Ihren Salatpflanzen, oder hatten Sie Ihren Bedarf überschätzt? Ich bekomme von meinen Nachbarn auch gelegentlich Obst und Gemüse geschenkt... und freue mich über diese freundlichen Gesten. Aber ich hatte bisher nicht das Gefühl, daß die Nachbarn das aus dem Überfluß heraus taten.
Der Erfolg war in der Tat unerwartet,
Salat ziehe ich aus Saatgut, keine Setzlinge. Normalerweise hab' ich dabei so 10-15% Verlust. Dieses Jahr war (ist) anders, Verluste nahezu 0.

Bevor sich das Ganze auswächst verschenke ich lieber,
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Misterfritz »

DRAM hat geschrieben: Do 16. Jun 2022, 11:23 Der Erfolg war in der Tat unerwartet,
Salat ziehe ich aus Saatgut, keine Setzlinge. Normalerweise hab' ich dabei so 10-15% Verlust. Dieses Jahr war (ist) anders, Verluste nahezu 0.

Bevor sich das Ganze auswächst verschenke ich lieber,
Du kannst ja einen Salat blühen lassen und Dir die Samen dann selbst ziehen.
www.youtube.com/watch?v=GGaz_bcC8J4
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von DRAM »

Misterfritz hat geschrieben: Do 16. Jun 2022, 11:55 Du kannst ja einen Salat blühen lassen und Dir die Samen dann selbst ziehen.
www.youtube.com/watch?v=GGaz_bcC8J4
Interessantes Video, Danke.
Es sind aber wohl nicht alle Sorten geeignet. Naja, Versuch macht kluch.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

Yup - Salat können wir nun auch ernten. Broccholi (der war allerdings klein). Gurken kommen. Mangold wird schon verzehrt. :)
Johannisbeeren wollen gepflückt werden: wir haben losgelegt. Die werden hauptsächlich eingekocht.

Hier in Unterfranken ist es derzeit sehr trocken...
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Misterfritz »

streicher hat geschrieben: Do 23. Jun 2022, 09:43 Hier in Unterfranken ist es derzeit sehr trocken...
Nicht nur dort...
Hier hat es gestern endlich mal ein wenig geregnet, so dass meine Wassertonne wieder gefüllt ist. Zumindest die Pflanzen in den Kübeln müssen ja gegossen werden.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

Misterfritz hat geschrieben: Do 23. Jun 2022, 09:47 Nicht nur dort...
Hier hat es gestern endlich mal ein wenig geregnet, so dass meine Wassertonne wieder gefüllt ist. Zumindest die Pflanzen in den Kübeln müssen ja gegossen werden.
Wir nutzen gerade auch unsere Zisterne. Da ist noch einiges drin. Die Trockenheit ist schon drückend. Sonnenwendfeuer werden hier im Umkreis abgesagt - Alarmstufe...
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von DRAM »

Unsere Zisterne hat seit gestern auch wieder ihre 2500Liter drin.
Den ganzen Tag über heftiger Regen, der auch nötig war.

Johannisbeeren und Kirschen werden am WE geerntet und eingemacht.
Von den Erdbeeren bekomme ich so gut wie nix ab.....unser jüngster Enkel hat immer den grössten Spass wenn er dem Opa die Erdbeeren "klauen" kann.

Es ist einfach schön und tut gut, ein Kind das wegen seiner Behinderung nicht sonderlich viel zum Lachen hat im Leben, wie ein Honigkuchenpferd strahlen zu sehen.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Hier in der Küstenregion West-Pommerns erfreut uns sehr mildes Sommerwetter mit ausreichend Regen. Das Gras wächst "wie verrückt". Einfliegende Vogelschwärme verraten, daß unsere Kirschen reifen. Der Baum ist zu hoch, um ihn mit Netz vor der Frühernte zu schützen. Unseren Gartenteich habe ich erst einmal wieder freigelegt. Gras und Beifuß fast mannshoch. Ich nahezu geräuschlos mit der ganz gewöhnlichen Sense, Kumpel Wojtek unüberhörbar mit benzingetriebener Motorsense. Die Luft verwandelt sich am Teich dann auf Qualitätsstufe Kurfürstendamm. Und ich Esel hatte das Ding auch gekauft... aber sehr bald verschenkt. Sense geht auch, und Nacharbeit mit elektrischem Rasenmäher.

Ach, wenn ich doch nur einen Abnehmer für das Langgras fände! Das Aus für Ackerbau und Viehzucht der Kleinbauern ging hier einher mit dem Ende des Sozialismus... für mehr als das blanke Überleben reichte diese Kleinwirtschaft leider nicht. Verfallende Gebäude in Dorflage... Kinder sind weg gezogen, die Alten leben von ihrer Bauernrente, wenn sie Grund und Boden dem Staat übereigneten. Ich sollte mir Schafe besorgen als Mähgehilfen. Mäh sagen sie ja auch den ganzen Tag. Geschäftsidee "Rent-a-lamb"?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von BingoBurner1 »

H2O hat geschrieben: Do 23. Jun 2022, 12:43 Hier in der Küstenregion West-Pommerns erfreut uns sehr mildes Sommerwetter mit ausreichend Regen. Das Gras wächst "wie verrückt". Einfliegende Vogelschwärme verraten, daß unsere Kirschen reifen. Der Baum ist zu hoch, um ihn mit Netz vor der Frühernte zu schützen. Unseren Gartenteich habe ich erst einmal wieder freigelegt. Gras und Beifuß fast mannshoch. Ich nahezu geräuschlos mit der ganz gewöhnlichen Sense, Kumpel Wojtek unüberhörbar mit benzingetriebener Motorsense. Die Luft verwandelt sich am Teich dann auf Qualitätsstufe Kurfürstendamm. Und ich Esel hatte das Ding auch gekauft... aber sehr bald verschenkt. Sense geht auch, und Nacharbeit mit elektrischem Rasenmäher.

Ach, wenn ich doch nur einen Abnehmer für das Langgras fände! Das Aus für Ackerbau und Viehzucht der Kleinbauern ging hier einher mit dem Ende des Sozialismus... für mehr als das blanke Überleben reichte diese Kleinwirtschaft leider nicht. Verfallende Gebäude in Dorflage... Kinder sind weg gezogen, die Alten leben von ihrer Bauernrente, wenn sie Grund und Boden dem Staat übereigneten. Ich sollte mir Schafe besorgen als Mähgehilfen. Mäh sagen sie ja auch den ganzen Tag. Geschäftsidee "Rent-a-lamb"?

Heidschnucken :) sind besser
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Misterfritz »

BingoBurner1 hat geschrieben: Do 23. Jun 2022, 20:44 Heidschnucken :) sind besser
Warum?
Die fressen genau das gleiche, wie andere Schafe auch.

Im Übrigen würde ich die hier
https://www.krueger-zuchtbetrieb.de/wp- ... hafe_1.png
bevorzugen - aus ästhetischen Gründen :D
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

@ MisterFritz:

Diese Bäh-Schäfchen sind ja wirklich zum Verlieben! Ich bekomme demnächst Schiebetore vor meinen Grundstückszugängen. Dann werde ich Muttern zu überzeugen haben, daß wir ohne diese Schäfchen gar nicht leben können. :D Gibt es denn das Geschäftsmodell "Rent-a-lamb"? Als Pensionsgast, gern: Denn an das Ende eines Schafs mag ich gar nicht denken!

Oh je, typisch Stadtmensch! Ich habe mir den Internetauftritt des Zuchtbetriebs für die niedlichen Schafe angesehen: Schutz gegen Wölfe muß sein. Mit anderen Worten: Einige Herdenschutzhunde sind notwendig für ungetrübtes Glück mit den Schafen. In unserer weiträumigen pommerschen Fluß-, Wald- und Feldlandschaft gibt es bestimmt Wölfe, die ein heimliches Leben lieben... und nur auf Trottel warten, die sich für ihr Lebendfutter einsetzen. Der Zuchtbetrieb bietet Nachzuchten der Herdenschutzrasse "Berger des Pyrénées" an...
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

BingoBurner1 hat geschrieben: Do 23. Jun 2022, 20:44 Heidschnucken :) sind besser
Ich könnte mir vorstellen, daß Heidschnucken eine besonders robuste Schafrasse sind. Kann man sich diese Tierchen ausleihen?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Misterfritz »

H2O hat geschrieben: Do 23. Jun 2022, 21:24 @ MisterFritz:

Diese Bäh-Schäfchen sind ja wirklich zum Verlieben! Ich bekomme demnächst Schiebetore vor meinen Grundstückszugängen. Dann werde ich Muttern zu überzeugen haben, daß wir ohne diese Schäfchen gar nicht leben können. :D Gibt es denn das Geschäftsmodell "Rent-a-lamb"? Als Pensionsgast, gern: Denn an das Ende eines Schafs mag ich gar nicht denken!
Hmmm, wie gross ist Dein Grundstück?
Da würde sich evtl. von Frühjahr bis Herbst ein Mutterschaf mit zwei Lämmern anbieten - danach abgeben und nicht wissen, was mit den Tierchen passiert ...
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von streicher »

DRAM hat geschrieben: Do 23. Jun 2022, 12:16 Von den Erdbeeren bekomme ich so gut wie nix ab.....unser jüngster Enkel hat immer den grössten Spass wenn er dem Opa die Erdbeeren "klauen" kann.

Es ist einfach schön und tut gut, ein Kind das wegen seiner Behinderung nicht sonderlich viel zum Lachen hat im Leben, wie ein Honigkuchenpferd strahlen zu sehen.
Das glaube ich dir gerne. Was mit einem Garten alles möglich ist...
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Misterfritz hat geschrieben: Do 23. Jun 2022, 22:04 Hmmm, wie gross ist Dein Grundstück?
Da würde sich evtl. von Frühjahr bis Herbst ein Mutterschaf mit zwei Lämmern anbieten - danach abgeben und nicht wissen, was mit den Tierchen passiert ...
Ungefähr 8.200 m², davon etwa 7.000 m² Grasfläche. Nach letzten Nachforschungen muß ich wohl einen Wolfschutzzaun und Herdenschutzhunde einplanen. Irgendwas ist doch immer! :(
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von BingoBurner1 »

Misterfritz hat geschrieben: Do 23. Jun 2022, 21:05 Warum?
Die fressen genau das gleiche, wie andere Schafe auch.

Im Übrigen würde ich die hier
https://www.krueger-zuchtbetrieb.de/wp- ... hafe_1.png
bevorzugen - aus ästhetischen Gründen :D
Soweit ich weiß sind die robuster....???

https://www.lueneburger-heide.de/natur/ ... leger.html
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von Tom Bombadil »

H2O hat geschrieben: Do 23. Jun 2022, 22:22 Irgendwas ist doch immer! :(
Gibt es denn bei euch keine Schafhirten? Die kommen mit ihrer Herde vorbei und in ein paar Tagen ist deine Wiese gemäht ;)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitrag von H2O »

Tom Bombadil hat geschrieben: Do 23. Jun 2022, 23:39 Gibt es denn bei euch keine Schafhirten? Die kommen mit ihrer Herde vorbei und in ein paar Tagen ist deine Wiese gemäht ;)
Ja, das wäre gut; aber ich habe hier noch nie eine Schafherde beobachtet... was nicht heißt, daß es die hier nicht gibt. Ich erkunde meine umgebende Landschaft nicht mehr so intensiv wie zu Anfang meiner Umsiedlung nach West-Pommern..
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