neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

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Schnitter
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Schnitter »

Seidenraupe hat geschrieben: Mo 30. Mai 2022, 20:36 Chinesen gehen montags spazieren mit Fledermäusen oder andem Coronavirenhaltigem Getier an der Leine, oder wie muss ich mir die Tatsachen zu deiner Aussage vorstellen?
Du wirst meine Aussage wohl verstanden haben nehme ich an.

Lockdowns und andere Unannehmlichkeiten müsste es im Herbst in Deutschland nicht mehr geben wenn.....

....aber vergessen wir das. Wenn Ideologie das Gehirn vernagelt nutzen weder Fakten noch Argumente.
Adam Smith
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Adam Smith »

Seidenraupe hat geschrieben: Mo 30. Mai 2022, 20:36 Chinesen gehen montags spazieren mit Fledermäusen oder andem Coronavirenhaltigem Getier an der Leine, oder wie muss ich mir die Tatsachen zu deiner Aussage vorstellen?
So.
Um „sicherzustellen, dass das Versammlungsverbot eingehalten wird“, droht die Stadt sogar mit „körperlicher Gewalt“ und sogar „Waffengebrauch“!
https://m.bild.de/regional/stuttgart/st ... 3935996983
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
Corella
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Corella »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Mi 25. Mai 2022, 14:24 * ... oder auch "Corella", dem Du dann allerdings - um in seinem Vergleich zu bleiben - empfehlen solltest, sich einen Überrollkäfig einzubauen und Helm sowie einen feuerfesten Overall zu tragen. Oder das Auto am besten gleich ganz stehen lassen, denn: Sicher ist sicher.
Die Sterbezahlen sind doch bestens gesunken. Ein Tempolimit böte sich als weitere Maßnahme an. Und eine Maßnahme für Rechtsabbieger, die grünhabende Radfahrer und Fußgänger übersehen. Ich wäre dafür.
Übertragen auf die Erforderlichkeit weiterer Maßnahmen trotz Impfungen: Es reicht zur Eindämmung oder nicht. Vorsorgeparadox beachten. Die Messung der Trends war hierzulande nicht befriedigend und einiges Chaos hat auch Quervergleiche, die anderswo teils besser waren, erschwert. Somit wurde das Potenzial für bewusstere Feinjustierung nicht ausgeschöpft und du kannst behaupten, dass eine Abwägung ordnungspolitisch übertrieben worden sei, hier geht s dann Richtung Querschwurbler, daher kann ich deine Kritiker hier bestens verstehen.
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Astrocreep2000
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Astrocreep2000 »

Schnitter hat geschrieben: Mo 30. Mai 2022, 20:39 Lockdowns und andere Unannehmlichkeiten müsste es im Herbst in Deutschland nicht mehr geben wenn.....
... sich denn genügend Menschen impfen lassen würden?

Daran glaube ich nicht, bzw. halte das für eine rein theoretische Anforderung, die in der Praxis dann doch wieder nicht in Stein gemeißelt sein wird. Wir hatten das doch alles ...:

Was bringt z.B. eine Impfquote von 85%, wenn der Großteil dieser Impfungen Monate zurückliegt? Da wäre - im direkten Vergleich - ein Stand von "nur" 60% Geimpfter, die ihre Impfung aber alle innerhalb der letzten 3-4 Wochen bekommen haben, wohl weit wirksamer.

Insofern bleibt eine "Impfquote" allein ein sehr weiches Kriterium. Ich meine, "Adam Smith" hatte hier auch mit mit offiziellen Zahlen darauf hingewiesen, dass die Impfquote in den Risikogruppen zwischendurch auch längst den Wert überschritten hatte, der vormals als Ziel ausgegeben worden war - geändert hat das wenig.

Letztlich läuft es auf eine politische Entscheidung heraus. Wenn die Regierung "Volkes Wille" so interpretiert, dass erneut so agiert wird, wie in den letzten zwei Jahren, wird sich das nahtlos fortsetzen. Kommt sie zu dem Schluss, dass ein nahtloses Anknüpfen schwer vermittelbar ist, wird sie anders handeln.
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H2O
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von H2O »

Erinnerungsimpfung, dann leider doch so etwas wie Covid-19, aber in 14 Tagen abgewettert, jetzt eine erneute Erinnerungsimpfung mit Moderna nach BNT 262 b in allen vorhergenden Covid-19-Impfungen. Mehr kann man wohl nicht tun, außer Maske tragen, wo viele Menschen in geschlossenen Räumen zusammenkommen.

Zu meiner Überraschung wird in D das Masketragen doch einigermaßen aufrecht erhalten. Leute mit Atemmasken sind in Polen nicht mehr so oft an zu treffen. Aus meiner Sicht wird es im Herbst spannend, wenn die befürchtete 5. Welle der Pandemie über uns hinweg läuft.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von roli »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Di 31. Mai 2022, 10:51 ... sich denn genügend Menschen impfen lassen würden?

Daran glaube ich nicht, bzw. halte das für eine rein theoretische Anforderung, die in der Praxis dann doch wieder nicht in Stein gemeißelt sein wird. Wir hatten das doch alles ...:

Was bringt z.B. eine Impfquote von 85%, wenn der Großteil dieser Impfungen Monate zurückliegt? Da wäre - im direkten Vergleich - ein Stand von "nur" 60% Geimpfter, die ihre Impfung aber alle innerhalb der letzten 3-4 Wochen bekommen haben, wohl weit wirksamer.

Insofern bleibt eine "Impfquote" allein ein sehr weiches Kriterium. Ich meine, "Adam Smith" hatte hier auch mit mit offiziellen Zahlen darauf hingewiesen, dass die Impfquote in den Risikogruppen zwischendurch auch längst den Wert überschritten hatte, der vormals als Ziel ausgegeben worden war - geändert hat das wenig.

Letztlich läuft es auf eine politische Entscheidung heraus. Wenn die Regierung "Volkes Wille" so interpretiert, dass erneut so agiert wird, wie in den letzten zwei Jahren, wird sich das nahtlos fortsetzen. Kommt sie zu dem Schluss, dass ein nahtloses Anknüpfen schwer vermittelbar ist, wird sie anders handeln.
ich denke schon, dass der Schutz einer Impfung länger anhält.
Auch gegen Omikron.
Meine Schwester (78) hatte sich den Virus in ihrer ersten Reha (nach schwerer Herz- und Becken-Op. (die Becken-Op resultierte aus einem Bruch, den sie sich zugezogen hatte, als man sie nach einer Untersuchung bzgl. ihrer Herzoperation vom Tisch fallen lies)) zugezogen. Obwohl die Schutzmaßnahmen dort streng waren. Ich kam nicht rein. Vielleicht ist es auch auf der Transportfahrt passiert. Weiß nicht.
Sie musste ins Krankenhaus, ist aber inzwischen wieder in der Reha.
Hatte zwischenzeitlich ihre Freundin (86) angesteckt, die aber auch auf dem Weg der Besserung ist. Wenn man den Krebs mal außen vor lässt.
Es wäre halt interessant zu wissen, was passiert wäre, wären beide nicht 3-fach geimpft.
Ich denke, es wäre schlimmer ausgegangen. Sind Beide nicht mehr so fit.
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Schnitter »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Di 31. Mai 2022, 10:51 ... sich denn genügend Menschen impfen lassen würden?

Daran glaube ich nicht, ....
Die Zahlen belegen es aber.

Als wir im Herbst kurz vorm Limit standen waren je nach Zeitraum zwischen 50-80 % der ITS Patienten ungeimpft obwohl sie nur 25 % der Bevölkerung ausgemacht haben.

Die Diskussion über eine Überlastung und dem daraus folgenden (Teil)lockdown plus Einschränkungen hätte es also nie gegeben.

Das hat mit "glauben" wenig zu tun.

Aber der Fritze will ja "im Notfall" reagieren. Eine reine Slapstick Nummer. Das müsste ich mal meinem Chef erzählen dass ich den Feuerlöscher genau dann anfange zu organisieren wenn die Bude brennt. Unfassbar.
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Absurd
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Absurd »

Und nicht erst im Herbst kommt auch hier bei uns B.5 mit wirklich hohen Ansteckungsraten und Todeszahlen: (oder vielleicht schon B.6, B.7, ...):    :eek:
May 29, 2022
Portugal     2,578.39
Greece         351.81
Germany       338.12
Italy             334.44
Iceland         266.12
France         254.48
Austria         238.90
Belgium       163.03
Malta           147.53
Slovenia      135.25
Liechtenstein 134.44
Switzerland    133.05
Denmark      108.77
Estonia       107.91
Latvia          93.43
Croatia         76.47
Netherlands  57.26
Slovakia       47.92
Norway        41.74
Serbia          38.15
Bulgaria       27.32
Czechia        20.78
Romania       18.41
Poland          6.14
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Tom Bombadil
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Tom Bombadil »

Denn die Untervariante von Omikron, BA.5, mittlerweile für 80 Prozent aller neuen Infektionen in Portugal verantwortlich, ist zwar ansteckender als andere Varianten, scheint aber seltener schwere Verläufe zu verursachen.
https://www.tagesschau.de/ausland/portu ... 5-101.html
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Absurd
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Absurd »

Tom Bombadil hat geschrieben: Mi 1. Jun 2022, 18:12...Varianten, scheint aber seltener schwere Verläufe zu verursachen.
Das hat man generell bei Omikron schon gedacht, es hat sich aber laut Studien nicht bewahrheitet.
Aber mit etwas "Glück" bleiben die Todesraten bis Juli hoffentlich unter 100 pro Tag...
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H2O
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von H2O »

@ Absurd:

In D sterben jährlich etwa 1 Mio Mitbürger... wir selbst sind irgendwann auch dabei. Das sind täglich 2.500 Menschen. Die genannten 100 Menschen, die Covid-19 zum Opfer fallen, sind kein besonderer Aufreger, zumal der Tod unter uns Älteren bevorzugt zuschlägt. Das muß man ziemlich kalt so sehen, wenn man Forderungen für das große Ganze stellt.

Noch herzloser betrachtet mit Blick auf uns Ältere: Wer jetzt nicht an Covid-19 stirbt, der stirbt demnächst an irgend einer anderen gesundheitlichen Störung. Meine Vermutung: Selbst das mittlere Sterbealter dürfte mit Covid-19 unverändert bleiben... oder sogar weiterhin zunehmen.
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Astrocreep2000
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Astrocreep2000 »

Schnitter hat geschrieben: Mi 1. Jun 2022, 11:59 Die Zahlen belegen es aber. Als wir im Herbst kurz vorm Limit standen waren je nach Zeitraum zwischen 50-80 % der ITS Patienten ungeimpft obwohl sie nur 25 % der Bevölkerung ausgemacht haben.(...)
Bei genauerem Lesen müsste Dein Anwehrreflex gar nicht anspringen: Wie Du ja weisst, bin ich kein Impfgegner und hier ging es mir darum, dass sich die zur Zielerreichung nötige Impfquote gar nicht exakt definieren lässt - dazu hat man es mit zu vielen sich ständig ändernden Variablen zu tun.

Man kann/muss das Spiel "es müssen sich noch mehr Leute impfen lassen" dann im Prinzip so lange treiben, bis sich der gewünschte Effekt einstellt. Dessen genaue Definition auch wieder so eine Sache ist ...
Schnitter hat geschrieben: Mi 1. Jun 2022, 11:59 Die Diskussion über eine Überlastung und dem daraus folgenden (Teil)lockdown plus Einschränkungen hätte es also nie gegeben.
Die drohende Überlastung des Intensivpersonals war das letzte Kriterium, nachdem die zuvor jeweils als das entscheidend benannten Argumenten nach und nach nicht mehr überzeugend waren. Seit die Überlastung der Intensivstationen kein Thema ist, füllt "Long Covid" die Gazetten. Das wird schon noch einige Montae (Jahre?) so weiter gehen. Im Übrigen: Hätte man die Pandemie zum Anlass genommen, das Problem der schon lange vor der Pandemie kritische Personalsituation in Krankenhäusern anzugehen, wäre die Situation auch nicht so weit eskaliert.
Schnitter hat geschrieben: Mi 1. Jun 2022, 11:59 Das hat mit "glauben" wenig zu tun.
Richtig, es geht um politische Entscheidungen. Die sollten auf belastbaren Erkenntnisse beruhen, nicht auf Gefühligkeiten.
Schnitter hat geschrieben: Mi 1. Jun 2022, 11:59 Aber der Fritze will ja "im Notfall" reagieren. Eine reine Slapstick Nummer.

Da stimme ich Dir zu. Ich bin diesbzüglich aber um so enttäuschterr, dass wir offensichtlich ohne tiefgreifende Analysen der Wirksamkeit (wer anderslautende Quellen hat, gerne her damit!) der bisherigen Maßnahmen in den nächsten Herbst gehen. Da ist dann wieder mit Nonsens-Einschränkungen auf der einen Seite zu rechnen und einem "laufen lassen", wo es möglicherweise gerade darauf ankäme.
Schnitter hat geschrieben: Mi 1. Jun 2022, 11:59 Das müsste ich mal meinem Chef erzählen dass ich den Feuerlöscher genau dann anfange zu organisieren wenn die Bude brennt. Unfassbar.
Richtig. Aber im Falle eines Brandes wäre in euerm Betrieb sicher die erste Maßnahme, den Brand zu löschen - anstatt die Flammen lodern zu lassen und sich stattdessen darauf zu konzentrieren, wie man andere Bereiche des Geländes zukünftig vor Bränden schützen kann - das war ja die Pandemie-Strategie des ersten Jahres wo viele gesunde Menschen bestens geschützt waren - die Alten und Gebrechlichen in den Pflegeeinrichtungen jedoch starben wie die Fliegen.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Corella »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Do 2. Jun 2022, 11:48 Bei genauerem Lesen müsste...

Die drohende Überlastung des Intensivpersonals war das letzte Kriterium...

Richtig, es geht um politische Entscheidungen. Die sollten auf belastbaren Erkenntnisse beruhen, nicht auf Gefühligkeiten....
Zu 1: sagt der richtige! Wir sollen bittschön längliche, fehlerstrotzende Wiederholungen genau würdigen während du geduldige Antworten ignorierst!
Zu 2: nein. Zuletzt war es die Sorge um unkontrolierten Lock vor lauter Kranken. Wie oft noch?
Zu 3: es gab Situationen der Näherungsverfahren, der Virus ist mitunter schnell, Forschung braucht Zeit.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Corella »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Do 2. Jun 2022, 11:48 Bei genauerem Lesen müsste Dein Anwehrreflex gar nicht anspringen: Wie Du ja weisst, bin ich kein Impfgegner und hier ging es mir darum, dass sich die zur Zielerreichung nötige Impfquote gar nicht exakt definieren lässt...
Und den noch mal gesondert gepickt: erst provokant einsteigen und dann zurückrudern und umdeuten. Auf diese Form einer bekannten Trollrabulistik bin ich grad echt empfindlich. Keine Ahnung ob das Technik ist oder du nicht präzise sein kannst. Angenehme Gesprächsatmosphäre geht anders!
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Astrocreep2000
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Astrocreep2000 »

Corella hat geschrieben: Do 2. Jun 2022, 14:59 Zu 1: sagt der richtige! Wir sollen bittschön längliche, fehlerstrotzende Wiederholungen genau würdigen während du geduldige Antworten ignorierst!
Da Du ja selbst weiter unten "Präzision" und "Gesprächsatmosphäre" bemängelst:
- wo genau bin ich den weiter oben bzgl. eines Dich wichtigen Punktes eine Antwort schuldig geblieben?
- wo und warum erkennst Du "fehlerstrotzende Wiederholungen"

Ich bin gerne bereit darauf einzugehen. Meine Erfahrung ist vielmehr, dass auch vier Zeile die ich schreibe, maximal ein Halbsatz von Dir zurück kommt. Aber, na klar: Wer so offensichtlich im recht sieht, muss sich natürlich nicht erklären. Das hieße ja Perlen vor die Säue werfen ...

Corella hat geschrieben: Do 2. Jun 2022, 14:59 Zu 2: nein. Zuletzt war es die Sorge um unkontrolierten Lock vor lauter Kranken. Wie oft noch?
Da hast Du recht, dass hatte ich unterschlagen - unabsichtlich allerdings, denn es zahlt ja absolut auf meine Feststellung des "immer etwas Neues finden" ein. Nachdem von den Intensivstationen Entwarnung kam, wurde der Zusammenbruch der gesamten Infrastruktur an die Wand gemalt ... Seit der nicht eingetreten ist, herrschte dann einigermaßen Ruhe an der Besorgnisfront.
Corella hat geschrieben: Do 2. Jun 2022, 14:59 Zu 3: es gab Situationen der Näherungsverfahren, der Virus ist mitunter schnell, Forschung braucht Zeit.
Das ist mir zu pauschal und daher nicht geeignet, jeden Nonsens zu entschuldigen.

Mal ein Beispiel: Zu Beginn der Pandemie kam mein Schwiegervater aus der Reha zurück, er hatte mit knapp 80 einen schweren Schlaganfall erlitten. Zu Hause bekam er in den drei Disziplinen Ergo- und Physiotherapie sowie Logopädie an 5 Wochentagen Besuche von Therapeut*innen. Mit dem ersten Lockdown endeten die Besuche sofort, für das nächste halbe Jahr bekam er keine professionelle Hilfe, die in der Reha erzielten Fortschritte verfielen und wurden später nicht aufgeholt. Der Mann hat sein Sprachvermögen verloren, und während wir in der Reha noch mit ihm spazieren gehen konnten, ist er jetzt seit fast 2 Jahren nur noch im Rollstuhl mobil.

Jetzt werden die "Vertreter der reinen (Lebens-)Lehre" hier wohl argumentieren: "Soll sich mal nicht beschweren, schließlich lebt er noch. Während ein Kontakt mit einer infizierten Therapeutin seinen Tod hätte bedeuten können."

Ich behaupte aber: Wenn bei den Terminen beide Beteiligte FFP2-Masken getragen hätten und regelmäßig getestet worden wäre, dann hätte es ein vertretbares Restrisiko gegeben und der Mann würde aktuell nicht nur leben sondern hätte auch einen Rest Lebensqualität.

Und das sind diese "Blüten" die mit "Forschung braucht Zeit" nicht zu entschuldigen sind. Damals wurde in Krankenhäusern ja auch weitergearbeitet und "sogar" Infizierte (nicht negativ getestete Therapeuten ...) behandelt. Solche Beispiele, wo in dem einen Kontext einzelne Schutzmaßnahmen ausreichen und einem anderen nicht, haben wir doch zu Hauf hier diskutiert. Solche Dinge sollten einfach nicht wieder passieren. Dafür muss man aber auswerten und sich auf ein Handling einigen.

So, und an der Stelle funktionieren unsere Gehirne wohl einfach zu unterschiedlich: Wo Du und andere bereit sind, jede Maßnahme, die irgendein (wenn überhaupt noch vorhandenes) Restrisiko um weitere Promille verringert, ohne zu hinterfragen hinzunehmen, tue ich mich damit nach wie vor schwer. Diese unterschiedlichen Haltungen/Herangehensweisen werden sich vermutlich auch nicht so schnell ändern ...

Corella hat geschrieben: Do 2. Jun 2022, 15:11 Und den noch mal gesondert gepickt: erst provokant einsteigen und dann zurückrudern und umdeuten. (...)
Meine intellektuellen Kapazitäten reichen offensichtlich nicht aus, um dahinter zu kommen, was Du hier mit "provokant einsteigen", "zurückrudern" um "umdeuten" meinst. Allerdings war dieser Post nicht an Dich adressiert. Vielleicht kann es der eigentliche Rezipient ja richtig einordnen.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Corella »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Do 2. Jun 2022, 17:39 "immer etwas Neues finden"
...ist zum Beispiel eine solche, derbe, VTmäßige Provokation für die bitte du eine seriöse Quelle als Beleg anführen solltest, anstatt es nach misslungenen Umdeutungen nun mit Wortklauberei und Verlangen genauen Zitierens usw. fortzuführen! Trolltechnik, nervt!
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Astrocreep2000 »

Ich denke, mein Post gäbe genug her, auf das Du eingehen könntest - wenn Du wolltest. Stattdessen pickst Du Dir, wieder einmal, irgendeinen Teilaspekt heraus, über den Du Dich empörst und der Dir damit einen Vorwand liefert, Dich mit dem Rest nicht befassen zu "müssen".

Wer so agiert, sollte sich mit Kritik an anderen bzgl. "Gesprächsatmosphäre" oder "Rhetorik" wirklich zurückhalten. Belassen wir es dabei, Du hast ja ohnehin kein ehrliches Interesse an einem Meinungsaustausch.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Corella »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Do 2. Jun 2022, 23:54 Ich denke, mein Post gäbe genug her, auf das Du eingehen könntest - wenn Du wolltest. Stattdessen pickst Du Dir, wieder einmal, irgendeinen Teilaspekt heraus, über den Du Dich empörst und der Dir damit einen Vorwand liefert, Dich mit dem Rest nicht befassen zu "müssen".

Wer so agiert, sollte sich mit Kritik an anderen bzgl. "Gesprächsatmosphäre" oder "Rhetorik" wirklich zurückhalten. Belassen wir es dabei, Du hast ja ohnehin kein ehrliches Interesse an einem Meinungsaustausch.
Nix Teilaspekt! Du provozierst, dass die Gründe der Maßnahmen bloß vorgeschoben seien, um... Was auch immer, wenn der Grund deiner Meinung nach ja nicht besteht.
Und jetzt kommt wieder längliches rückrudern, wortklauben und dann erneut provozieren.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Astrocreep2000 »

Corella hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 06:18 (...)Und jetzt kommt wieder längliches rückrudern, wortklauben und dann erneut provozieren.
Das "längliche" hier rührt daher, dass ich Depp tatsächlich mehrfach versuchte, Dir meinen Punkt darzulegen - Du aber ohnehin nicht darauf eingehst sondern mich mit einem Einzeiler abkanzelst.
Corella hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 06:18 Du provozierst, dass die Gründe der Maßnahmen bloß vorgeschoben seien, um... Was auch immer, wenn der Grund deiner Meinung nach ja nicht besteht.(...)
Das stimmt so einfach nicht ... Lies doch einfach mal oben nach ...

Es ging um folgendes: Das Ziel der Impfkampagne im letzten Jahr war, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen. Diese Ziel kritisere ich gar nicht. Ich war/bin "sogar" der Meinung, dass eine Impfpflicht der Hauptrisikogruppe "Ü60" und aller in der Alten- wie Krankenpflege sinnvoll gewesen wäre.

Was ich kritisiere, ist die "Pädagogik", mit der man versucht hat, eine hohe Impfbereitschaft zu erreichen: Nämlich, indem zunächst eine "Vorteilsargumentation" bemüht wurde ("Wer sich impfen lässt, ist sicher, hat weniger Einschränkungen ..."), allerdings wurde diese Vorteile nach und nach relativiert oder einkassiert.

Dann, bzw. parallel gab es die "Motivation über Angst": "Wenn ihr euch nicht impfen lasst, bricht die Krankenhausversorgung zusammen". Nachdem das nicht eintrat, ging es um nicht weniger als die "kritische Infrastruktur".

Was ist denn daran "Provokation"? Ist das so gewesen, oder nicht?

Der (Streit-)Punkt zwischen uns ist doch vielmehr, dass Du das für eine geeignete Strategie hältst - und ich nicht. So funktioniert das nicht mit der Motivation und Akzeptanz. Genauso wenig wie mit dem dogmatischen Festhalten an total unschlüssigen Schutzmaßnahmen.

Ich bin da bei Kubicki, der feststellt, es dürfe keinen weiteren Herbst/Winter geben, "in denen wegen eines diffusen Datennebels Grundrechtsbeschränkungen vorgenommen werden."

Deswegen müsste in den kommenden Monaten auf Basis von Fakten (!) analysiert und diskutiert werden, was im Herbst passieren soll, wenn die nächste Well kommt - was allerdings mit Leuten wie Dir, die daran offensichtlich gar kein Interesse daran haben, schwer möglich sein dürfte.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Corella »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Mi 8. Jun 2022, 15:46 Deswegen müsste in den kommenden Monaten auf Basis von Fakten (!) analysiert und diskutiert werden, was im Herbst passieren soll, wenn die nächste Well kommt - was allerdings mit Leuten wie Dir, die daran offensichtlich gar kein Interesse daran haben, schwer möglich sein dürfte.
So-so, jetzt geht es nicht mehr um Beurteilung, Einordnung und Hintergründen von Sachlagen, sondern der Pädagogik ihrer Vermittlung. Wenn's dabei so bleibt, halte ich mich raus, zumal so spät im Nachhinein. Team Vorsicht hatte da auch viel Kritikpunkte.

Eine Faktenlage im Sinne Kubickis haben wir erst im Herbst und wenn es soweit ist, kann es sein, dass Vorsorge nötig scheint, mithin ein Blick in Zukunft. Datennebel oder Faktenlage zutreffende Begriffe? Oder eher Kubickisprech für "liberal ist im liberalen Sinne nicht nur liberal"?!
Seriöser erschiene mir eine Handlungsempfehlung für ein realistisch-pessimistisches Szenario. Das kann man jetzt schon diskutieren. Unsinn dagegen ist, eine Problemdiagnose und Lösungsmöglichkeiten am persönlichen Leitbild links-rechts-liberal abzuprüfen und danach die Lieblingslösung zu posaunen, ohne jede Sachkenntnis, wie Kubicki es macht.

Guck, der Expertenrat empfiehlt Vorbereitung auf Szenarien:https://www.tagesschau.de/inland/corona ... t-109.html

Im Vergleich dazu: keine Eingriffe in Freiheiten auf Grund von "Datennebel" und genau von Leuten, die die Erhebung und Auswertung von Daten nicht gerade engagiert fördern? Kommen wir zur Abstimmung, wenn die Mehrheit sowas wählt...
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Astrocreep2000 »

Ich erkläre gerade: "Deswegen müsste in den kommenden Monaten auf Basis von Fakten (!) analysiert und diskutiert werden, (...)
Deine direkte Replik darauf: "So-so, jetzt geht es nicht mehr um Beurteilung, Einordnung und Hintergründen von Sachlagen..."

Du drehst mir Wörter nach Belieben im Mund um, dazu fällt mir jetzt echt nichts mehr ein...
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H2O
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von H2O »

[MOD] Unsere Fähigkeit zu Mißverständnissen haben wir Menschen leider seit dem Turmbau zu Babel immer weiter entwickelt. Aber immerhin: Alles hier im Rahmen der Netiquette! :) Wenn Kraft, Zeit und Lust dazu besteht, dann ganz einfach einmal das unmittelbare Gespräch suchen. Meine Erfahrung: Das sind durchweg ganz liebe nette Leute mit ihren kleinen Macken. Deshalb bemühe ich mich ja auch darum, gelegentlich User-Treffen auf die Beine zu stellen. Das wäre meine Anregung auch hier: Einfach einen Versuch machen. Meist klappt das doch. :thumbup: H2O
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Corella »

H2O hat geschrieben: Mi 8. Jun 2022, 19:29 [MOD] Unsere Fähigkeit zu Mißverständnissen haben wir Menschen leider seit dem Turmbau zu Babel immer weiter entwickelt. Aber immerhin: Alles hier im Rahmen der Netiquette! :) Wenn Kraft, Zeit und Lust dazu besteht, dann ganz einfach einmal das unmittelbare Gespräch suchen. Meine Erfahrung: Das sind durchweg ganz liebe nette Leute mit ihren kleinen Macken. Deshalb bemühe ich mich ja auch darum, gelegentlich User-Treffen auf die Beine zu stellen. Das wäre meine Anregung auch hier: Einfach einen Versuch machen. Meist klappt das doch. :thumbup: H2O
Okay, wenn Du Astrocreep abnimmst, dass er meint, was er schreibt, dann nehme ich alle Anschuldigungen zurück und auf Bewährung tut es mir Leid!
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Astrocreep2000 »

H2O hat geschrieben: Mi 8. Jun 2022, 19:29 [MOD] Unsere Fähigkeit zu Mißverständnissen haben wir Menschen leider seit dem Turmbau zu Babel immer weiter entwickelt. Aber immerhin: Alles hier im Rahmen der Netiquette! :) Wenn Kraft, Zeit und Lust dazu besteht, dann ganz einfach einmal das unmittelbare Gespräch suchen. Meine Erfahrung: Das sind durchweg ganz liebe nette Leute mit ihren kleinen Macken. (...)
Davon gehe ich auch aus. Mir ist bewusst, dass sich bei der "virtuellen" Kommunikation kaum Zwischentöne, Augenzwinkern oder gar Ironie vermitteln lassen. Was hier mitunter eine "Missverständnis-/Hereinsteigerungs-Schleife" nach der anderen durchläuft, wäre beim realen Gegenüber vermutlich schon durch einen klärenden Blickkontakt im Bruchteil einer Sekunde aus der Welt ... Deswegen schließe ich von nichts, was ich hier lese auf den Menschen dahinter - wir kennen uns schlicht nicht. Dennoch kann man respektvoll miteinander umgehen ...

Corella hat geschrieben: Mi 8. Jun 2022, 21:33 Okay, wenn Du Astrocreep abnimmst, dass er meint, was er schreibt, dann nehme ich alle Anschuldigungen zurück und auf Bewährung tut es mir Leid!
Mir geht es nicht darum, dass Du "Anschuldigen zurücknimmst" - es wäre aber meiner Meinung nach einer konstruktiven Diskussionskultur geschuldet, dass Du Deine "Anschuldigen" überhaupt mal ausfomulierst...

Entgegen Deiner obigen Unterstellung, ich würde zurückrudern oder ausweichen, stelle mich gerne Kritik und gehe sehr wohl auf Gegenargumente ein - die Mitteilung der eigenen Meinung empfinde ich als Einladung, ihr zu widersprechen, wenn man anderer Ansicht ist - welchen Zweck sollte so ein Forum sonst haben*?

Du gibts mir ja aber gar nicht die Chance dazu, indem Du in den ganzen letzten Posts durchgängig nicht auf die von mir genannten Aspekte eingehst, die ich auf Deine (!) Nachfrage hin erläutert habe. Du hättest ja z.B. aufgreifen können, dass ich die Behandlung meines pflegebedürftigen Schwiegervaters unwürdig und als krasses, wenn auch nicht einzigartiges Beispiel für eine unnötige Schutzmaßnahme - und entsprechend dagegen argumentieren, wenn Du das anders siehst. Das tust Du aber nicht, sondern egal was ich zur Diskussion stelle - der Herr Corella sitzt in seinem Elfenbeinturm und befindet, dass das alles "Geschwurbel" und deswegen per se nicht würdig ist, sich damit über einen abfälligen Kommentar hinausgehend damit auseinander zu setzen.

Ich hätte an der Stelle in der Tat nichts gegen ein objektives Moderatorenwort, dass da entweder feststellt:

a) Astrocreep: Corella hat recht, was Du da vorträgst ist Querdenker-Geschwurbel, dass nicht wert ist, sich inhaltlich damit zu beschäftigen - bitte einstellen
b) Corella: Gehe doch einfach mal inhaltlich auf die Punkte ein, oder halt nicht - aber spar Dir die Rhetorik, Dinge ohne inhaltliche Begründung lediglich abfällig zu kommentieren



* wenn ich auch den Verdacht habe, dass so einige hier im Forum (themenübergreifend) Honig für ihr Egos daraus saugen, vermeintlich moralisch und/oder intellektuell unterlegene "Gegner" mit Einzeilern abzukanzeln
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Corella »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Do 9. Jun 2022, 17:13 Du hättest ja z.B. aufgreifen können, dass ich die Behandlung meines pflegebedürftigen Schwiegervaters unwürdig und als krasses, wenn auch nicht einzigartiges Beispiel für eine unnötige Schutzmaßnahme
Magst du noch mal, bitte so prägnant wie für dich machbar mitteilen, was warum unnötig?
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von H2O »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Do 9. Jun 2022, 17:13 Davon gehe ich auch aus. Mir ist bewusst, dass sich bei der "virtuellen" Kommunikation kaum Zwischentöne, Augenzwinkern oder gar Ironie vermitteln lassen.
(...)
* wenn ich auch den Verdacht habe, dass so einige hier im Forum (themenübergreifend) Honig für ihr Egos daraus saugen, vermeintlich moralisch und/oder intellektuell unterlegene "Gegner" mit Einzeilern abzukanzeln
Ja, das kann man schon beobachten. Es gibt aber keine Pflicht, sich damit dann auch zu beschäftigen. Ich genieße diese Freiheit meist recht gern.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Corella »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Do 2. Jun 2022, 17:39 Mal ein Beispiel: Zu Beginn der Pandemie kam mein Schwiegervater aus der Reha zurück, er hatte mit knapp 80 einen schweren Schlaganfall erlitten. Zu Hause bekam er in den drei Disziplinen Ergo- und Physiotherapie sowie Logopädie an 5 Wochentagen Besuche von Therapeut*innen. Mit dem ersten Lockdown endeten die Besuche sofort, für das nächste halbe Jahr bekam er keine professionelle Hilfe, die in der Reha erzielten Fortschritte verfielen und wurden später nicht aufgeholt. Der Mann hat sein Sprachvermögen verloren, und während wir in der Reha noch mit ihm spazieren gehen konnten, ist er jetzt seit fast 2 Jahren nur noch im Rollstuhl mobil.

Jetzt werden die "Vertreter der reinen (Lebens-)Lehre" hier wohl argumentieren: "Soll sich mal nicht beschweren, schließlich lebt er noch. Während ein Kontakt mit einer infizierten Therapeutin seinen Tod hätte bedeuten können."

Ich behaupte aber: Wenn bei den Terminen beide Beteiligte FFP2-Masken getragen hätten und regelmäßig getestet worden wäre, dann hätte es ein vertretbares Restrisiko gegeben und der Mann würde aktuell nicht nur leben sondern hätte auch einen Rest Lebensqualität.
Okay, ist ja noch nicht weit versackt, hierzu bin ich aufgefordert, Stellung zu nehmen.

Am Anfang der Pandemie war die Sorge unter Alten, Vorerkrankten und in Einrichtungen besonders groß, sich den neuartigen Virus einzufangen. Anfällige oder mit Pech lieferten und liefern zuhauf tragische Fälle, die den Nebenwirkungen der Maßnahmen entgegenstehen. Kein Entscheider kommt aus dem Dilemma heraus.
Am Anfang hieß es, den Anfangsfall unbedingt zu vermeiden. Manche haben das für ein ganzes Land so entschieden und das hatte Gründe, die auch im Nachhinein heute noch diskutabel sind.

Mit gewisser Grundimmunität und der geringeren Agressivität aktueller Variante, kann man Maßnahmen gegen Verläufe abwägen. Von einer solchen Situation waren wir am Beginn aber weit entfernt! Auch FFP2 haben einen Wirkungsgrad und erfordern Kenntnis und Übung in der Anwendung. Das entsprechend Restrisiko wollte in Einrichtungen damals keiner tragen und das kann ich auch im Nachhinein so nachvollziehen.

Wir haben das für hiesige Verhältinisse am Konzept "Schutz der Alten" und "Schwedischem Modell" sehr eingehend diskutiert, mit Schilderungen tragischer Fälle, die alle Konzepte fördern, reichlich garniert.
Mein damaliger Standpunkt war, dass Einrichtungen bei starker Welle im Umfeld nicht hinreichend isolierbar sein würden. Verstanden nur von Leuten, die die Bedeutung einer Anfangsdynamik im Umfeld fehlender Grundimmunisierung einschätzen können. Sören wollte immer abwägen, war unüberwindbar, die Konfrontation der Einschätzungen.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Kölner1302 »

Warum gibt es eigentlich in China immer noch Corona Lockdowns?
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Schnitter »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Mi 8. Jun 2022, 15:46 Dann, bzw. parallel gab es die "Motivation über Angst": "Wenn ihr euch nicht impfen lasst, bricht die Krankenhausversorgung zusammen". Nachdem das nicht eintrat, ging es um nicht weniger als die "kritische Infrastruktur".

Was ist denn daran "Provokation"? Ist das so gewesen, oder nicht?
Nein das ist nicht so gewesen denn ohne die Impfung WÄRE die Krankenhausversorgung nicht mehr gewährleistet worden und es wäre zu Triagen gekommen.

Zu der Feststellung reicht ein Blick auf die ITS Belegung in Kombination mit der Quote der Ungeimpften auf ITS.

Und des Weiteren wäre es ohne die Impfung ebenfalls zu Personalengpässen großen Ausmaßes gekommen.

Das sind Fakten und hat mit "Angst machen" überhaupt nichts zu tun.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von H2O »

Kölner1302 hat geschrieben: Sa 11. Jun 2022, 21:43 Warum gibt es eigentlich in China immer noch Corona Lockdowns?
In China hat der Staat ganz offenbar eine Strategie gegen den Virus durchgesetzt, die auf "Null Covid" hinaus läuft. Also China als Gebiet, in dem es den Virus SarsCoV 2 nicht mehr gibt, man sich folglich auch nicht mehr damit anstecken kann. Angesteckte sitzen in einer Quarantäne, die gebietsweise verhängt wird. Nachdem alle Angesteckten entweder genesen oder verstorben sind, geht man davon aus, daß es in dem Gebiet keinen Virus mehr gibt, mit dem man sich anstecken könnte.

In Australien und Neuseeland ist diese Strategie gescheitert; dort hat man erkannt, daß unsere Welt zu durchlässig ist (Reiseverkehr, legal und illegal), man also den Kampf gegen Ansteckungen und vor allem Erkrankungen mit neuen Impfstoffen und Quarantäne von Angesteckten führen muß... wie überall in der "westlichen Welt" auch. China besitzt aber auch keine hochwirksamen Impfstoffe, die im Westen hergestellt werden und sehr wirksam gegen Covid-19 schützen: Zu >95% bewahrt etwa die Impfung mit Comirnaty BioNtech BNT 262.b vor einer ernsten Erkrankung mit Covid-19. Auch die Wege der Ansteckung werden erschwert durch geringere Virenlast der Geimpften, wenn sie leider doch angesteckt wurden.. Zusammen mit der Quarantäne Angesteckter wurde mit flächendeckende Impfung der Mitbürger ein recht zuverlässiger Schutz gegen die weitere Ausbreitung des Virus aufgebaut... derzeit mit dem Angebot von Auffrischungsimpfungen, um die abklingende Wirksamkeit der vom Impfstoff aufgebauten körpereigenen Abwehr wieder an zu regen.

Leider kommt diese Strategie durch Impfverweigerer nur eingeschränkt zum Zuge; aber auch Genesene haben eine körpereigene Abwehr gegen den Virus entwickelt... was eben auch eine Strategie ist, die aber leider mit vielen Opfern erkauft wird.

Ich bin davon überzeugt, daß China irgendwann doch die westliche Strategie wird übernehmen müssen, weil flächendeckende Quarantänen mit Ausnahme bei Genesenen kaum eine körpereigene Abwehr flächendeckend aufbauen können.... die Zahl der dieser Strategie geopferten Menschen zu hoch wird, die wirtschaftlichen Schäden durch Quarantänen zu groß werden.

Wir im Westen haben eben Glück gehabt, daß unsere Pharmazeuten in sehr kurzer Zeit ihre hoch wirksamen Impfstoffe gegen eine Erkrankung mit Covid-19 entwickeln konnten, die unsere westliche Strategie überhaupt erst ermöglicht haben.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von roli »

Corella hat geschrieben: Fr 10. Jun 2022, 11:17 Okay, ist ja noch nicht weit versackt, hierzu bin ich aufgefordert, Stellung zu nehmen.

... Sören wollte immer abwägen, war unüberwindbar, die Konfrontation der Einschätzungen.
wo ist eigentlich der Sören?
Er schreibt nichts mehr, oder?
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von H2O »

roli hat geschrieben: So 12. Jun 2022, 19:45 wo ist eigentlich der Sören?
Er schreibt nichts mehr, oder?
Sören wurde wegen anhaltend unerträglicher Streitereien mit dem Vorstand und über unsere Vereinsziele auf Dauer gesperrt.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von roli »

H2O hat geschrieben: So 12. Jun 2022, 21:24 Sören wurde wegen anhaltend unerträglicher Streitereien mit dem Vorstand und über unsere Vereinsziele auf Dauer gesperrt.
ok, danke für die Info.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Astrocreep2000 »

Schnitter hat geschrieben: Sa 11. Jun 2022, 21:47 Nein das ist nicht so gewesen denn ohne die Impfung WÄRE die Krankenhausversorgung nicht mehr gewährleistet worden und es wäre zu Triagen gekommen.

Zu der Feststellung reicht ein Blick auf die ITS Belegung in Kombination mit der Quote der Ungeimpften auf ITS.

Und des Weiteren wäre es ohne die Impfung ebenfalls zu Personalengpässen großen Ausmaßes gekommen.

Das sind Fakten und hat mit "Angst machen" überhaupt nichts zu tun.
Ich nahm das folgendermaßen wahr:

- Die angestrebten Impfquoten wurde bis Jahresende nicht erreicht (zur Erinnerung: als leuchtendes Vorbild wurde Dänemark genannt). Fakt oder denke ich mir das aus?
- Die Versorgung auf den ITS brach trotzdem nicht zusammen. Fakt oder denke ich mir das aus?
- Nach einem ausbleibenden Zusammenbruch der IST-Versorgung wurde als nächstes drohendes Szenario im Frühjahr der Zusammenbruch der "kritischen Infrastruktur" (durch zu viele parallele Quarantefälle) benannt; auch dies blieb aus, obwohl die Impfkampagne zum Winterende nicht wirklich wieder an Fahrt aufnahm. Fakt oder denke ich mir das aus?


Aber bevor Du Dich jetzt wieder hineinsteigerst, weil wir aneinander vorbei reden: Ich stell(t)e die Sinnhaftigkeit eines breiten Impfschutz doch gar nicht in Frage! Ich stellte lediglich fest (alles oben nachlesbar...), dass es sehr schwer ist, genau zu definieren, bei welcher Impfquote "Sicherheit" herrscht. Eine Zahl wie bspw. "85% der Bevölkerung sind geimpft" hat nämlich die Unschärfe, dass ein gewisser Teil davon bereits solange zurückliegt, dass die Wirksamkeit des Impfschutzes nur noch eingeschränkt vorliegt*.

Solange man das nicht differenziert und bewertet bekommt, kann man nur vom Ende her bewerten: Was ist denn passiert/ausgeblieben.

Und da würde ich anhand meiner obigen Auflistung feststellen: Wenn all die Dinge, die befürchtet worden sind, nicht eintraten - dann war die Impfkampagne unterm Strich doch recht erfolgreich?

Vielleicht sollte man so einen positives Narrativ mal als kommunikative Basis für weitere Impfkampagnen ausnutzen - und nicht das Androhen von Szenarien, die nicht einmal im "worst case" eintreten.



* Mehr habe ich oben gar nicht gesagt, bevor insbesondere "Corella" dazu abhob, schon diese kleinste Randbemerkung als unbotmäßige Kritik an der Impfkamgpagne, bzw. Indiz für "Querdenkertum" auszuschlachten.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Corella »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Di 14. Jun 2022, 12:44 ...

* Mehr habe ich oben gar nicht gesagt, bevor insbesondere "Corella" dazu abhob, schon diese kleinste Randbemerkung als unbotmäßige Kritik an der Impfkamgpagne, bzw. Indiz für "Querdenkertum" auszuschlachten.
Man kann einen Wert für Herdenimmunität berechnen und daraus die Sicherheit, die du forderst, ableiten. Die ersten Präsentationen lauteten wohl auch so. Das war naiv und schätzungsweise hat auch dieser "Think tank" da noch lernen müssen. Eine Anfangsdynamik ist auch sehr viel unkomplizierter, das gibt es oft in der Natur.
Ansonsten das Präventionsparadoxon beachten, sonst machst du nachträgliche Umdeutungen. Also, so Darlegungen wie, die Personaldecke brach nicht zusammen, also waren die Maßnahmen überzogen u.ä.!
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Astrocreep2000 »

Corella hat geschrieben: Fr 10. Jun 2022, 11:17 Am Anfang der Pandemie war die Sorge (...) Am Anfang hieß es, den Anfangsfall unbedingt zu vermeiden. Manche haben das für ein ganzes Land so entschieden und das hatte Gründe, die auch im Nachhinein heute noch diskutabel sind.
Ich erklärte schon öfter, dass ich grundsätzlich ebenfalls der Meinung bin, dass gerade in den ersten Monaten aufgrund von Unkenntnis Vorsicht geboten war. Und es ist ja nicht so, als ob heute schon alle auserforscht wäre (Langzeitfolgen, Long Covid). Zudem werden neue Varianten folgen, die möglicherweise ganz neue Bewertungen erfordern werden.

Ich bleibe aber bei meiner Meinung, dass eine sehr dogmatische Herangehensweise und Kommunikation viel Nonsens erzeugt hat. Das Beispiel meines Schwiegervaters hatte ich genannt: Dass FFP2-Masken einen guten Schutz bieten, war zu dem Zeitpunkt schon belegt. Natürlich hätte er weiter behandelt werden können, bei einem für alle Beteiligten beherrschbaren und akzeptablen Restrisiko. Ich hätte im Sommer 2020 auch mit meiner Frau Tennis spielen können, ohne dass wir uns dabei gegenseitig einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt hätten, als im Ehebett ... Warum im Einzelhandel ein höheres Infektionsrisiko geherrscht haben soll, als in den parallel aus allen Nähten platzenden Großraum-Supermärkten, ist nach wie vor nicht begründet/belegt, usw.

Solche Beispiele hatten wir hier ja auch schon genügend aneinander gereiht und es ist auch zugegebenermaßen müßig, sich darüber jetzt noch aufzuregen - aber natürlich wäre es wichtig, diese Dinge zu bewerten im Hinblick darauf, was wir tun, wenn uns im Herbst vergleichbare Wellen ins Haus stehen ...

Treffen wir dann Entscheidungen, deren Nutzen nachgewiesen ist - oder wird es immer noch angstgetriebenen Aktionismus geben? Na, warten wir mal die Ergebnisse ab, deren Veröffentlichung für den 30.06. angekündigt sind ...
Corella hat geschrieben: Fr 10. Jun 2022, 11:17 Wir haben das für hiesige Verhältinisse am Konzept "Schutz der Alten" und "Schwedischem Modell" sehr eingehend diskutiert, mit Schilderungen tragischer Fälle, die alle Konzepte fördern, reichlich garniert. Mein damaliger Standpunkt war, dass Einrichtungen bei starker Welle im Umfeld nicht hinreichend isolierbar sein würden. Verstanden nur von Leuten, die die Bedeutung einer Anfangsdynamik im Umfeld fehlender Grundimmunisierung einschätzen können. Sören wollte immer abwägen, war unüberwindbar, die Konfrontation der Einschätzungen.
Das "schwedische Modell" unterscheidet sich vom "Deutschen Modell" in erster Linie dadurch, dass das Masken tragen freiwillig blieb. Man könnte also anhand der Zahlen hochrechnen, welchen Unterschied dies für Deutschland gemacht hätte. Grob überschlagen hätten wir dann aber immer noch weniger Tote gehabt, als andere europäische Länder, deren Schutzmaßnahmen hier oft als vorbildlich/uns überlegen gelobt wurden. Ganz so einfach ist es also auch nicht mit den richtigen Schlüssen.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Kölner1302 »

Ab 1. Juli sollen die Coronatest nicht mehr kostenlos zur Verfügung gestellt werden - warum?
Die Infektionszahlen nehmen schon wieder stark zu.
Mit regelmässigen Tests kann man verhindern, dass man andere ansteckt!
Gorbatschow: "Ich glaube, Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren."
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von roli »

Kölner1302 hat geschrieben: Do 23. Jun 2022, 06:54 Ab 1. Juli sollen die Coronatest nicht mehr kostenlos zur Verfügung gestellt werden - warum?
Die Infektionszahlen nehmen schon wieder stark zu.
Mit regelmässigen Tests kann man verhindern, dass man andere ansteckt!
ja, das habe ich mir auch gedacht. Vielleicht, damit sich mehr Leute impfen lassen.
Verstehe es auch nicht.
Na ja, wird im Herbst wieder geändert.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Astrocreep2000 »

Kölner1302 hat geschrieben: Do 23. Jun 2022, 06:54 Ab 1. Juli sollen die Coronatest nicht mehr kostenlos zur Verfügung gestellt werden - warum?
Die Infektionszahlen nehmen schon wieder stark zu.
Mit regelmässigen Tests kann man verhindern, dass man andere ansteckt!
Dazu folgende Erfahrung:

Vor etwa vier Wochen bekam ich (geimpft, geboostert und seit Anfang Februar genesen) die Krankheitssymptome, die ich typischerweise bei einem grippalen Infekt habe: Kopf- und Gliederschmerzen, leichtes Fieber, Nase zu. Angereichert allerdings durch Halsschmerzen und Husten. Diese kenne ich eigentlich nur "vom Hören-Sagen", habe sie erstmals so bei meiner nachgewiesenen Covid-Infektion Ende Januar gehabt. Drei Schnelltest (einer davon im Testzentrum der Stadt) blieben aber negativ. Ich wies meine Hausarzt darauf hin, der mich für eine Woche krank schrieb, allerdings war es nicht möglich, irgendwo einen PCR-Test durchzuführen: Ohne positiven Schnelltest kein PCR-Test.

So ging es weiter: Eine Woche später lag meine Frau krank, mit denselben Symptomen. Dasselbe Spiel, Schnelltest negativ, PCR-Test nicht zu bekommen ... Die Woche darauf zeigte unsere Tochter ebenfalls dieselbe Symptome, allerdings: Positiver Schnelltest, positiver PCR-Test.

Meine These: Sowohl meine Frau als auch ich waren ebenfalls mit Covid-positiv, aber offenbar war die Virenlast so gering, dass die Schnelltest nicht anschlugen (anders als unsere Tochter sind wir ja beide "durchgeimpft") - oder es war eine der neuen Untervarianten von "Omikron", auf die die Tests nicht ansprechen? Wer weiß das schon ...

Vielleicht war es bei meiner Frau und mir auch zufällig zeitgleich ein anderer Infekt? Die Wartezimmer sind voll, mein Hausarzt meinte dazu, dass sei ja klar: Wenn man 2 Jahre sein Immunsystem durch fehlende Kontakte und Masken in Watte packt, ist man halt entsprechend anfällig, wenn man wieder mit Krankheitserregern konfrontiert ist ... Ob die dadurch gerade überall zu beobachtenden Ausfallzeiten ebenfalls die "kritische Infrastruktur" bedrohen...?

Jedenfalls sind wir beide wieder nach einer Woche zu Hause arbeiten gegangen ... Bei definitiv noch vorhandener Symptomatik.

Und hier der Bezug zu Deinem Post: Vielleicht sind die Experten ja zu dem Schluss gekommen, dass mit den alten Tests und den aktuellen Varianten ohnehin etliche Fälle nicht erkannt werden?

Ich finde das Runterfahren der Testmöglichkeiten auch absurd, aber es passt ja ins Gesamtbild der Widersprüchlichkeiten seit 2 Jahren: 2G+ (!) in manchen Phasen, um bestimmte Veranstaltungen betreten zu dürfen und Isolation beim kleinsten Schnupfen - aber wenn Du aktuell röchelnd beim Arzt sitzt und Dir echt Gedanken machst, Dich erneut angesteckt zu haben, kommst Du nicht mal an einen PCR-Test ...
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von H2O »

@ Astrocreep:

Sie beschreiben die Sache doch ganz gut: Die 2 Jahre Sorge mit der Pandemie haben Sie mit Hilfe der angebotenen Impf- und Präventionsmaßnahmen ganz ordentlich weg gesteckt. (Kann ich auch von meiner Frau und mir so berichten!) Da halte ich es schon für vertretbar, bestätigende Test ein zu sparen. An der Krankschreibung hätte der Test auch nichts mehr geändert.

Ja klar, man möchte schon gern wissen, was unsereinen gerade quält. Ich fand meinen Zustand und den meiner Frau eindeutig genug... sind noch nicht einmal zum Arzt gegangen, sondern sind brav auf unserem Grundstück geblieben. Mit Arzt 2 Wochen, ohne Arzt 14 Tage... aber klar, für die Krankschreibung brauchen Sie den Arzt. Der könnte mich eigentlich von der Gartenarbeit befreien... :thumbup:
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von roli »

waren letztes lange Wochenende bei Bautzen.
Irrgarten und Saurierpark für den Kleinen.
Freundin buchte Pension mit Frühstück.
Pension voll belegt und Sonntag morgen beim Frühstück am Nachbartisch ein junges Paar aus Polen mit Baby.
Speziell Baby total krank und niest und hustet massiv in unsere Richtung. Roli guckt böse und Papa geht mit Baby nach draußen.
War wohl schon zu spät.
Unser Sohn ab Mittwoch fast drei Tage Fieber (nahe bei 40) und hat jetzt noch starke Halsschmerzen und der Husten beginnt. Selbsttest positiv. Stark ausprägend. Bei Freundin und mir noch nicht. Wir gehen aber morgen sicherheitshalber zum testen.
Ich vermute, das die Impfungen und der Booster diesen milden Verlauf verursacht haben. Und/oder die alten Infektionen. Ich hatte (bisher) nur leichte Halsschmerzen.
Mal schauen. Sohn ist froh. Eine Woche keine Schule.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von H2O »

roli hat geschrieben: So 26. Jun 2022, 16:47 (...)
... Sohn ist froh. Eine Woche keine Schule.
Fehlen ihm nicht die Kumpel? Aber weitere dumme Frage: Vor der Wiederaufnahme des Schulbesuchs mußte doch "freigetestet" werden. Ist das nicht mehr erforderlich?
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von roli »

H2O hat geschrieben: So 26. Jun 2022, 23:26 Fehlen ihm nicht die Kumpel? Aber weitere dumme Frage: Vor der Wiederaufnahme des Schulbesuchs mußte doch "freigetestet" werden. Ist das nicht mehr erforderlich?
Er ist nicht so der gesellige Typ. :D

Donnerstag war Feiertag und Freitag hatten die frei.
Glaube nicht, das die wegen der paar Tage am Montag getestet wurden.
Zudem, wir hatten ihn am Mittwoch, als das Fieber angefangen hat, getestet. Da wurde noch nichts angezeigt.
Ich denke, bei diesen Schnelltests muss die Virenlast schon in der Nase sein.
Muss er jetzt eigentlich einen PCR-Test machen?
Werde mal den Kinderarzt anrufen.

Meine Freundin und ich haben nachher einen Termin im Testzentrum. Bin gespannt. Omikron ist eigentlich sehr infektiös.
Ich vermute fast, die Test zeigen nichts an, ein PCR wäre aber mit SIcherheit Positiv.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von H2O »

roli hat geschrieben: Mo 27. Jun 2022, 09:02 (...)
Muss er jetzt eigentlich einen PCR-Test machen?
Werde mal den Kinderarzt anrufen.

Meine Freundin und ich haben nachher einen Termin im Testzentrum. Bin gespannt. Omikron ist eigentlich sehr infektiös.
Ich vermute fast, die Test zeigen nichts an, ein PCR wäre aber mit SIcherheit Positiv.
Ihren Darlegungen folgend würde ich mich genau so verhalten. Klingt alles sehr gelassen und sehr vernünftig. :thumbup:
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Astrocreep2000 »

H2O hat geschrieben: Sa 25. Jun 2022, 09:17 (...)Da halte ich es schon für vertretbar, bestätigende Test ein zu sparen. (...) Ja klar, man möchte schon gern wissen, was unsereinen gerade quält. (...)
Vielleicht ist das nicht so deutlich geworden: Um mich habe ich mir keine Sorgen gemacht.

In den letzten zwei Jahren habe ich doch aber lernen müssen, dass die eigene Gesundheit lediglich das eine ist, die höchste Priorität jedoch darauf liegt, das Virus nicht zu verbreiten.

Und für den Umgang mit dieser Verantwortung sollte es schon einen Unterschied machen, ob man selbst infektiös ist, oder nicht ... Genau das scheint aber momentan keine Rolle zu spielen (es ging ja gerade zuvor um die Einstellung kostenloser Tests etc.). Gleichzeitig nehmen die Warnungen vor dem Herbst zu.

Gut, vielleicht gehöre ich da zur Minderheit, aber ich sehe hier wieder einmal eine ziemliche Diskrepanz zwischen Reden und Handeln seitens der Politik/Regierung, die wenig geeignet ist, Vertrauen zurück zu gewinnen.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Seidenraupe »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Mo 27. Jun 2022, 10:47
Und für den Umgang mit dieser Verantwortung sollte es schon einen Unterschied machen, ob man selbst infektiös ist, oder nicht ... Genau das scheint aber momentan keine Rolle zu spielen (es ging ja gerade zuvor um die Einstellung kostenloser Tests etc.). Gleichzeitig nehmen die Warnungen vor dem Herbst zu.
Um im Herbst eine richtig starke "Coronawelle" zu haben muss man nur eins tun:
VOR und während der Urlaubsreisezeit die kostenlosen Bürgertests abschaffen. Damit testen sich weit weniger Menschen und gehen infektiös in Urlaub, Clubs, Kinos, Restaurants, shoppingmals, zu privaten Feten, zu kulturellen Massenevents....

Wenn sich dann zu Herbstbeginn wieder eine Welle aufbaut, dann waren es --ich nehme hier Lauterbachs mutmaßliche Äußerung vorweg --- wieder die unverantwortlichen Ungeimpften und nicht der GEsundheitsminister, der die kostenlosen Bürgertests abgeschafft hat. (hatten wir letztes Jahr zum Beginnn der kalten Jahreszeit auch schon kurz)

Dann wird Lauterbach wieder mit seiner Impfpflicht für ALLE daher kommen, weil die sprunghafte Ausbreitung von Corona ja nicht anders gehandelt werden könne als mit Massenimpfungen von 0-150 Jahren

Dieses miese Spiel was Karlchen da abzieht ist sooo durchschaubar, dass es schon langweilt.
Er will halt ein paar hundert Millionen Impfdosen in den Endverbraucher hineingeimpft wissen. Um eine Grundlage dafür zu haben, scheint ihm das Ende der kostenlosen Test gerade passend..... Die Menschen geben ihren letzten Euro lieber für Nahrung oder Energie als für Tests aus, darauf kann er setzen

Gleichzeitig wird dem nächste Corona-lockdown damit Vorschub geleistet. Keine schlechte Idee, denn spätestens im Winter haben wir eine Energiekrise die ihresgleichen noch nicht erlebt hat mit einer Schließungswelle von Industriestandorten, verarbeitendem Gewerbe bis hin zur Landwirtschaft....


ein hurra auf die Ampel die alles dafür tut, dass uns im Herbst eine heftige Mehrfachkrise trifft (vermutl zweistellige Inflation, Coronawelle, Energiemangel bei gleichzeitig extrem steigenden Preisen, gestörte Lieferketten und Produktionsstillstand in zahlreichen Branchen mit nachfolgender Arbeitslosigkeit, gigantischer Neuverschuldung und einem Sozialabbau wie ihn Deutschland noch nie erlebt hat) deren Auswirkungen Deutschland und vermutlich ganz Europa noch Jahrzehnte prägen wird.
Schnitter
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Schnitter »

Seidenraupe hat geschrieben: Mo 27. Jun 2022, 12:47 ein hurra auf die Ampel die alles dafür tut, dass uns im Herbst eine heftige Mehrfachkrise trifft (vermutl zweistellige Inflation, Coronawelle, Energiemangel bei gleichzeitig extrem steigenden Preisen, gestörte Lieferketten und Produktionsstillstand in zahlreichen Branchen mit nachfolgender Arbeitslosigkeit, gigantischer Neuverschuldung und einem Sozialabbau wie ihn Deutschland noch nie erlebt hat) deren Auswirkungen Deutschland und vermutlich ganz Europa noch Jahrzehnte prägen wird.
Die Ampelregierung kann weder was für das Coronavirus noch für den Faschisten im Kreml.
Nightrain
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Nightrain »

Seidenraupe hat geschrieben: Mo 27. Jun 2022, 12:47 Um im Herbst eine richtig starke "Coronawelle" zu haben muss man nur eins tun:
VOR und während der Urlaubsreisezeit die kostenlosen Bürgertests abschaffen. Damit testen sich weit weniger Menschen und gehen infektiös in Urlaub, Clubs, Kinos, Restaurants, shoppingmals, zu privaten Feten, zu kulturellen Massenevents....
Was lässt dich annehmen, dass sich aktuell noch viele Leute überhaupt testen? Im Gegenteil wird absichtlich nicht getestet, um trotz möglicher Infektion was zu unternehmen oder in den Urlaub zu fahren.

Das ist jetzt die Anpassungsphase der Wirte. Diejenigen Bevölkerungsteile, deren Immunsystem übermäßig auf das Virus reagiert, werden aus der Population dauerhaft entfernt.

Im Herbst gibt es nur dann Probleme, wenn Omikron nicht die vorherrschende Variante ist, sondern Alpha, Delta oder eine ganz neue fiese Variante um die Ecke kommt.
"Man verhandelt nicht mit Terroristen. Man hört PEGIDA und AfD nicht zu. Man muss keine Rücksicht auf Impfskeptiker und Verschwörungstheoretiker nehmen." (Philipp Jessen)
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Absurd
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Absurd »

Schnitter hat geschrieben: Mo 27. Jun 2022, 14:43Die Ampelregierung kann weder was für das Coronavirus noch für den Faschisten im Kreml.
Und die GROKO hätte es vielleicht noch schlimmer gemacht...                        ;)
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitrag von Adam Smith »

Astrocreep2000 hat geschrieben: Fr 17. Jun 2022, 11:31
Das "schwedische Modell" unterscheidet sich vom "Deutschen Modell" in erster Linie dadurch, dass das Masken tragen freiwillig blieb. Man könnte also anhand der Zahlen hochrechnen, welchen Unterschied dies für Deutschland gemacht hätte. Grob überschlagen hätten wir dann aber immer noch weniger Tote gehabt, als andere europäische Länder, deren Schutzmaßnahmen hier oft als vorbildlich/uns überlegen gelobt wurden. Ganz so einfach ist es also auch nicht mit den richtigen Schlüssen.
In Bezug auf Lockdowns war Schweden auch nicht so radikal. Als Ergebnis gibt es in Schweden offiziell pro 100.000 Einwohner 12% mehr Todesfälle. Wobei Schweden zu Beginn die Welle hat laufen lassen. Genützt hat das in Bezug auf die Herbstwelle natürlich nix.

Bei der Übersterblichkeit schneidet Schweden deutlich besser ab als Deutschland.
Weltgesundheitsorganisation WHO in ihrer jüngsten Studie zur globalen Übersterblichkeit in Bezug auf Covid-19 für die Jahre 2020 bis 2021 nahe: Die Zahl der erwarteten Todesfälle pro 100.000 Einwohner wird in Deutschland mit 116 mehr als doppelt so hoch eingeschätzt wie die in Schweden mit 56.
https://www.cicero.de/innenpolitik/who- ... rnen-nicht

In Bezug auf die Übersterblichkeit gab es in Deutschland doppelt so viele Todesfälle wie in Schweden. Sollten die Zahlen der WHO stimmen, dann ist Schweden nicht gescheitert.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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