Teeernte Sammelthread

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Re: Teeernte Sammelthread

Beitragvon Teeernte » Sa 8. Aug 2020, 10:51

Papaloooo hat geschrieben:(08 Aug 2020, 08:57)

Das ist ganz einfach, ich erzähle aus meiner Erfahrung aus Indien, dort wurde die Baumwolle angebaut in anderen Ländern ist es vorwiegend Soja.
Beides aber verdrängt Nahrungsmittel.
Und so ist das generell, der weltmarkt bestimmt viele Preise, wo die einheimische Produktion, die nicht exportiert wird, von den Preisen her nicht mithalten kann.

Wobei das natürlich beim Soja besonders beeindruckend ist, wie gesagt, ein 300g Schnitzel benötigt durchschnittlich mehr als drei Kilogramm Soja.

Es wäre schon einiges für die Entwicklungshilfe getan, wenn die kräftigen fleischesser ihre Fleisch Batzen gelegentlich mal durch beyond-meat-Produkte ersetzen würden.

Denn dann blieben doch einige Anbauflächen frei, und stünden dem einheimischen Markt in armen Ländern für Ernährungsprojekte zur Verfügung.


Wenn man dem Inder NICHTS abkauft - wird der noch ärmer - aber Reicher um richtig Fettlebe zu machen....

Kauft man dem was ab - nimmt der Inder das Geld - und >>> ZACK - fliegt der damit zum Mond, abwink.

Die INDER müssen vom Kolonialherren lernen - selbst sind die zu blöd ?
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Teeernte Sammelthread

Beitragvon Papaloooo » Sa 8. Aug 2020, 11:37

Teeernte hat geschrieben:(08 Aug 2020, 10:51)

Wenn man dem Inder NICHTS abkauft - wird der noch ärmer - aber Reicher um richtig Fettlebe zu machen....

Kauft man dem was ab - nimmt der Inder das Geld - und >>> ZACK - fliegt der damit zum Mond, abwink.

Die INDER müssen vom Kolonialherren lernen - selbst sind die zu blöd ?

Es ist ja nicht so, dass die Globalisierung nur schlechtes hat,
habe ich auch nicht gesagt.
Problematisch wird es aber immer dann,
wenn die Versorgungslage im eigenen Land darunter leidet.
Und da die Schere zwischen Arm und Reich in Indien extrem ist,
und diese immer noch weiter aufgeht, deswegen ist das eines von mehreren Ländern,
die auch die negative Seite der Globalisierung mit voller Wucht trifft.

Eine zunehmend steigende Suizidrate unter den Landwirten dort,
zeugt von diesem Druck auf die armen Menschen dort.

Und ja richtig, das Land löst deren Probleme kaum bzw. gar nicht,
sind aber an Prestigeobjekten wie Satelliten abschießen (incl. Weltraumschrott erzeugen) oder zerschellten Mondsonde Chandra-2
sehr gerne immer vorne mit dabei.

Kostenlose Bildung?
Fehlanzeige!
Meist können sich die Eltern das gar nicht leisten,
weil sie auf die Arbeitskraft der Kinder (ja schon Kleinkinder) angewiesen sind.
Mehr Bildung würde mehr Menschen befähigen,
dinge zu exportieren, für die mehr Expertise erforderlich ist,
als zum Baumwollanbau.
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Teeernte Sammelthread

Beitragvon Teeernte » Sa 8. Aug 2020, 12:36

Papaloooo hat geschrieben:(08 Aug 2020, 11:37)

Es ist ja nicht so, dass die Globalisierung nur schlechtes hat,
habe ich auch nicht gesagt.
Problematisch wird es aber immer dann,
wenn die Versorgungslage im eigenen Land darunter leidet.
Und da die Schere zwischen Arm und Reich in Indien extrem ist,
und diese immer noch weiter aufgeht, deswegen ist das eines von mehreren Ländern,
die auch die negative Seite der Globalisierung mit voller Wucht trifft.

Eine zunehmend steigende Suizidrate unter den Landwirten dort,
zeugt von diesem Druck auf die armen Menschen dort.

Und ja richtig, das Land löst deren Probleme kaum bzw. gar nicht,
sind aber an Prestigeobjekten wie Satelliten abschießen (incl. Weltraumschrott erzeugen) oder zerschellten Mondsonde Chandra-2
sehr gerne immer vorne mit dabei.

Kostenlose Bildung?
Fehlanzeige!
Meist können sich die Eltern das gar nicht leisten,
weil sie auf die Arbeitskraft der Kinder (ja schon Kleinkinder) angewiesen sind.
Mehr Bildung würde mehr Menschen befähigen,
dinge zu exportieren, für die mehr Expertise erforderlich ist,
als zum Baumwollanbau.


Selbst wenn wir alle Vegan essen würden - ändert sich die Lage in Indien NICHT !

Kein Problem würde dadurch in Indien behoben.

Nur Indien kann selbst für Änderung sorgen.

Projekte von aussen - sind Charity-Industrie. Ein Pflaster auf dem Geschwür.

Aber - das spaaaaaart natürlich UNHEIMLICH CO2. :D :D :D
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Re: Teeernte Sammelthread

Beitragvon Papaloooo » Sa 8. Aug 2020, 13:56

Teeernte hat geschrieben:(08 Aug 2020, 12:36)

Selbst wenn wir alle Vegan essen würden - ändert sich die Lage in Indien NICHT !

Kein Problem würde dadurch in Indien behoben.

Nur Indien kann selbst für Änderung sorgen.

Projekte von aussen - sind Charity-Industrie. Ein Pflaster auf dem Geschwür.

Aber - das spaaaaaart natürlich UNHEIMLICH CO2. :D :D :D

Das mit der Ernährung habe ich ja nicht auf Indien bezogen.
Kraftfutter bezieht Europa vorwiegend von Afrika, die USA vorwiegend von Südamerika.

Geben wir nach Bolivien.
Las Vegas alleine verbracht mehr Energie als ganz Bolivien.
In Bolivien sind viele Rinder-Farmen die dir USA mit Unmengen Fleisch versorgen.
Zugleich lebt in Bolivien mehr als ein Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.

Es ist aus Sicht der privilegierten Länder einfach gesagt, dass jedes Land für seine Probleme selbst verantwortlich und zuständig ist.

Fest steht, dass die privilegierten Länder ihren Wohlstand auf eben diesem Gefälle aufgebaut haben.
Das ist Kapitalismus:
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Re: Teeernte Sammelthread

Beitragvon Teeernte » Sa 8. Aug 2020, 15:45

Papaloooo hat geschrieben:(08 Aug 2020, 13:56)

Das mit der Ernährung habe ich ja nicht auf Indien bezogen.
Kraftfutter bezieht Europa vorwiegend von Afrika, die USA vorwiegend von Südamerika.

Geben wir nach Bolivien.
Las Vegas alleine verbracht mehr Energie als ganz Bolivien.
In Bolivien sind viele Rinder-Farmen die dir USA mit Unmengen Fleisch versorgen.
Zugleich lebt in Bolivien mehr als ein Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.

Es ist aus Sicht der privilegierten Länder einfach gesagt, dass jedes Land für seine Probleme selbst verantwortlich und zuständig ist.

Fest steht, dass die privilegierten Länder ihren Wohlstand auf eben diesem Gefälle aufgebaut haben.


Wir verheizen // vergurken Speiseöl ...Machen aus Zucker Bioäthanol - mit wenig Wirkungsgrad - nur wegen der Förderung.

>>> Wie aus ukrainischem Geflügel ein EU-Produkt wird....
https://www.dw.com/de/wie-aus-ukrainisc ... a-49082121

25 % Geflügel - Fleisch der EU kommt aus Brasilien und Thailand...

REINE Geldfrage.

Ansonsten würd es dann eben Baumwolle und Getriebeöl oder Sch...eis...shauspapier aus Eukalyptusbäumen.
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Re: Betriebsblindheit

Beitragvon Teeernte » Fr 14. Aug 2020, 22:43

lemonitor hat geschrieben:(14 Aug 2020, 19:26)

Der Titel dieses Beitrags lautet "Betriebsblindheit". Deshalb amüsiert mich, dass die meisten der Schreiber überhaupt nicht bemerken, wie sie mich mit ihren Beträgen bestätigen.

Wäre dem so, kannst du mir bestimmt die nachfolgenden Fragen beantworten:

1. Wieso konnte es 2007/2009 zur globale Wirtschaftskrise, ausgelöst durch die Banken- und Finanzkrise, kommen wenn doch das Finanzwesen nachgeordnet dem Umgang mit der Knappheit der Mittel dient?
2. Wieso mussten die Staaten Banken retten?
3. Wieso konnte es trotz Versicherungswirtschaft zu den fatalen Folgen des Klimawandels kommen, vor dessen eintreten bereits 1972 von den Wissenschaftlern des Club of Rome gewarnt wurde?
4. Wieso kann die Wirtschaft weltweit durch eine Pandemie lahmgelegt werden, von der man wusste, dass sie kommen wird?
5. Wieso kann eine Pandemie zur wirtschaftlichen Katastrophe werde und deren Folge viele Firmen in die Pleite treiben wird? Wer oder was hat da eigentlich Vorrang?

Müsste nicht ein funktionierendes Finanzsystem oder eine dem von dir postulierten Zweck dienende Versicherungswirtschaft die Auswirkungen solcher Ereignisse abfedern bzw. rechtzeitig warnen, sodass langfristigen wirkende negative Folgen erst gar nicht eintreten?


Au ....Du bist der "Beleuchtete" - Führer . :D :D :D

Warum Zwickt die Zange ? Warum haut der Hammer den Daumen blau ?

Weil es Werkzeug ist - Nicht "Schuld" an falscher Handhabung.

...wenn doch das Finanzwesen nachgeordnet dem Umgang mit der Knappheit der Mittel dient?


Seit wann ?

"Finazwesen" - ein Gebilde, welteinheitlich, mit Einheitsführung..... ah.

2. Wieso mussten die Staaten Banken retten?


Musste ? - nö.

3. Wieso konnte es trotz Versicherungswirtschaft ....


Wieso gibt es Feuer - trotz Feuerwehr ?

(Versicherung ist eine Risikoabsicherung - keine Risikoverhinderung)

4. Wieso kann die Wirtschaft weltweit durch eine Pandemie lahmgelegt werden


....ist sie nicht. >>>>>> Ein paar Kneipen sind Dicht.


5. Wieso kann eine Pandemie zur wirtschaftlichen


....Es schüttelt ein paar Motten vom Sack.
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Re: BGE als Alternative zu Hartz IV und BGE als Alternative und Ergänzung zur Sozialpolitik von heute

Beitragvon Teeernte » Di 25. Aug 2020, 18:47

Occham hat geschrieben:(25 Aug 2020, 14:54)

Ja da war ich eben der Meinung, dass das Bildungssystem dank fehlenden Praxisbezug Arbeitsunfähigkeit züchtet, reine Theorie macht krank, also sehen sich viele in Hartz4 wieder, mit einem BGE wird das nicht besser, weil es die Abhängigkeit des fehlenden Praxisbezugs nicht auflöst, wenn diese Abhängigkeit nicht neu bewertet wird, dann ist logischerweise ein BGE auch nicht Wirkungsfähig. Für ein funktionierendes BGE müssen aber alle Abhängigkeiten am Arbeitsmarkt, im Sinne eines funktionierenden BGE, einer Bewertung unterzogen werden. Nur so wird das dann wirkungsfähig...


Bildung - als "BGE" ? Also - ohne Noten ? Wer "da" ist zählt nicht. Anwesenheit wird nicht geführt.

(Zeugnis bekommt JEDER - und somit ist es NICHTS "Wert" auf dem Arbeitsmarkt.)

Da läuft es wie eh und Je - die Jagd nach dem goldenen Kalb/Lamm . DIE BESTEN werdend die Sieger sein.... Das "Superabi" der Privatschule "von Siemens" sichert auch einen guten Studienplatz - und eine ordentliche Arbeit.

Mann sucht eine "Gute" Frau - die ebenso nach einem guten Gen - Pool sucht.

Das BGE wird zu einer straffen Zweiklassengesellschaft führen - JEDER so wie er mag.

CouchPatato zu ..... ?

Nur da wird es keinen "Aufstieg"//Umstieg in Richtung Bildung, Eigentum, Geld, ....
Aber eine schöne Auffangmatte - für §211 - 263 StGB.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
Occham

Re: BGE als Alternative zu Hartz IV und BGE als Alternative und Ergänzung zur Sozialpolitik von heute

Beitragvon Occham » Di 25. Aug 2020, 19:33

Teeernte hat geschrieben:(25 Aug 2020, 18:47)

Bildung - als "BGE" ? Also - ohne Noten ? Wer "da" ist zählt nicht. Anwesenheit wird nicht geführt.

Na dann benote halt im stillen. Wenns nicht anders geht, gehts halt nicht anders.

Teeernte hat geschrieben:(25 Aug 2020, 18:47)

(Zeugnis bekommt JEDER - und somit ist es NICHTS "Wert" auf dem Arbeitsmarkt.)

Falsch, Zeugnisse sind auf dem Arbeitsmarkt sehr wohl was wert. Was hingegen wichtiger wäre, wäre Praxisbezug an unseren Schulen.

Teeernte hat geschrieben:(25 Aug 2020, 18:47)

Da läuft es wie eh und Je - die Jagd nach dem goldenen Kalb/Lamm . DIE BESTEN werdend die Sieger sein.... Das "Superabi" der Privatschule "von Siemens" sichert auch einen guten Studienplatz - und eine ordentliche Arbeit.

Na dann dreh halt die Begriffe…

Teeernte hat geschrieben:(25 Aug 2020, 18:47)

Mann sucht eine "Gute" Frau - die ebenso nach einem guten Gen - Pool sucht.

Drehen drehen drehen solange bis was bei rum kommt... Abhängigkeit...

Teeernte hat geschrieben:(25 Aug 2020, 18:47)

Das BGE wird zu einer straffen Zweiklassengesellschaft führen - JEDER so wie er mag.

CouchPatato zu ..... ?

Nur da wird es keinen "Aufstieg"//Umstieg in Richtung Bildung, Eigentum, Geld, ....
Aber eine schöne Auffangmatte - für §211 - 263 StGB.

Dann muss man’s hald intelligent umsetzen.
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Re:

Beitragvon Teeernte » Di 25. Aug 2020, 20:19

Occham hat geschrieben:(25 Aug 2020, 19:33)

Na dann benote halt im stillen. Wenns nicht anders geht, gehts halt nicht anders.
Falsch, Zeugnisse sind auf dem Arbeitsmarkt sehr wohl was wert. Was hingegen wichtiger wäre, wäre Praxisbezug an unseren Schulen.
Na dann dreh halt die Begriffe…
Drehen drehen drehen solange bis was bei rum kommt... Abhängigkeit...
Dann muss man’s hald intelligent umsetzen.


Das Schule für Arbeit "bildet" ist genau so ein Märchen - wie "Arbeit" vom Arbeitsamt. Das ist ....für das Hartzklientel das Abstellgleis.

Nur wer das begreift - hat eine CHANCE.

Was wird "beigebracht" ??? Klappe halten -(ruhig) sitzen . Hohe Qualifikation >> Wird die gezogene Nummer aufgerufen - die Zahl auf dem Papier mit dem Aufruf vergleichen und in das Zimmer gehen.. MANN - welch Leistung. Aber >> Reicht. ...und natürlich die Gefahrenzettel einigermassen deuten können.

Alles andere regelt DARWIN. Mehr muss nicht. Mehr will Bildung für einen TEIL der Bevölkerung nicht.

NUR wer höher - weiter - schneller will dem gibt es in der Schule (ganz wenig) Hilfe.

GANZ WICHTIG >> Es trainiert für spätere Studien/Lernerfolge - MEHR ist selten. Ja - Mathe Phsik und Chemie ist ganz gut - aber muss nicht - die nächsten fangen nochmal mittelprächtig an.

ÜBERSETZT : Man wünscht keine (Hoch)gebildeten HARTZER.

Wer nicht will - der hat.

Man erkennt sich doch - an den Urlaubszielen, den Gesellschaftlichen Ereignissen, ......den Gesprächsthemen.

---- schön dass das Klientel den Markt nicht verstopft. Aber _ MEHR _ warum ?
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Re: Re:

Beitragvon Occham » Mi 26. Aug 2020, 02:44

Teeernte hat geschrieben:(25 Aug 2020, 20:19)

Das Schule für Arbeit "bildet" ist genau so ein Märchen - wie "Arbeit" vom Arbeitsamt. Das ist ....für das Hartzklientel das Abstellgleis.

Nur wer das begreift - hat eine CHANCE.

Man muss es aber auch jenen recht machen, die nicht begreifen ;)

Teeernte hat geschrieben:(25 Aug 2020, 20:19)

Was wird "beigebracht" ??? Klappe halten -(ruhig) sitzen . Hohe Qualifikation >> Wird die gezogene Nummer aufgerufen - die Zahl auf dem Papier mit dem Aufruf vergleichen und in das Zimmer gehen.. MANN - welch Leistung. Aber >> Reicht. ...und natürlich die Gefahrenzettel einigermassen deuten können.

Alles andere regelt DARWIN. Mehr muss nicht. Mehr will Bildung für einen TEIL der Bevölkerung nicht.

Ja, die dummen rutschen hier ins sozialsystem… denen muss man es wie gesagt aber auch recht machen.

Teeernte hat geschrieben:(25 Aug 2020, 20:19)

NUR wer höher - weiter - schneller will dem gibt es in der Schule (ganz wenig) Hilfe.

Das wären dann die, die auch das arbeiten gelernt haben, aber von ausnahmen darf man ja nicht ausgehen.

Teeernte hat geschrieben:(25 Aug 2020, 20:19)

GANZ WICHTIG >> Es trainiert für spätere Studien/Lernerfolge - MEHR ist selten. Ja - Mathe Phsik und Chemie ist ganz gut - aber muss nicht - die nächsten fangen nochmal mittelprächtig an.

ÜBERSETZT : Man wünscht keine (Hoch)gebildeten HARTZER.

naja, in hartz4 gehts wie gesagt nicht ums arbeiten, sondern um bürokratie… fehler!
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Re: Re:

Beitragvon Teeernte » Mi 26. Aug 2020, 09:35

Occham hat geschrieben:(26 Aug 2020, 02:44)

Man muss es aber auch jenen recht machen, die nicht begreifen ;)


Ja, die dummen rutschen hier ins sozialsystem… denen muss man es wie gesagt aber auch recht machen.


Das wären dann die, die auch das arbeiten gelernt haben, aber von ausnahmen darf man ja nicht ausgehen.


naja, in hartz4 gehts wie gesagt nicht ums arbeiten, sondern um bürokratie… fehler!


MIT BGE ändert sich also NICHTS....und ohne bleibtts so.
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Re: Re:

Beitragvon Occham » Mi 26. Aug 2020, 11:09

Teeernte hat geschrieben:(26 Aug 2020, 09:35)

MIT BGE ändert sich also NICHTS....und ohne bleibtts so.

Dazu könnt ich jetzt philosophieren… viel Angst bedeutet viel Interessen und wenig Angst bedeutet wenig Interessen. Einem BGE geht ein Interesse und damit eine Angst voraus und nun haben ja viele Seiten ein Interesse nach einem BGE. Nun müsste die Seite herkommen, mit den meisten Interessen, die ihr Zepter am höchsten hängen kann, um damit auf grausamste Weise über alle Seite zu herrschen, um einfach allen Seiten Sicherheit zu vermitteln. Auf kurz oder lang kommt diese Seite da nicht drumrum. Wenig Angst bedeutet wenig Interesse und solche Seiten begnügen sich auch mit wenig…
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Re: Re:

Beitragvon Teeernte » Mi 26. Aug 2020, 11:20

Occham hat geschrieben:(26 Aug 2020, 11:09)

Dazu könnt ich jetzt philosophieren… viel Angst bedeutet viel Interessen und wenig Angst bedeutet wenig Interessen. Einem BGE geht ein Interesse und damit eine Angst voraus und nun haben ja viele Seiten ein Interesse nach einem BGE. Nun müsste die Seite herkommen, mit den meisten Interessen, die ihr Zepter am höchsten hängen kann, um damit auf grausamste Weise über alle Seite zu herrschen, um einfach allen Seiten Sicherheit zu vermitteln. Auf kurz oder lang kommt diese Seite da nicht drumrum. Wenig Angst bedeutet wenig Interesse und solche Seiten begnügen sich auch mit wenig…


Angst ? Wer hat Angst ? ....(Nicht mal zur Wende...) :D
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Re: BGE als Alternative zu Hartz IV und BGE als Alternative und Ergänzung zur Sozialpolitik von heute

Beitragvon Teeernte » Sa 29. Aug 2020, 16:39

Wähler hat geschrieben:(29 Aug 2020, 12:16)

Eine Rekommunalisierung der Daseinsvorsorge, vor allem in der Infrastruktur, kann nur durch höhere Steuereinnahmen finanziert werden.
Das gemeinnützige Bürgergeld, nicht zu verwechseln mit dem Bürgergeld der FDP, bezahlt ehrenamtliche Tätigkeiten mit Mindesttarif.
Das BGE wird nicht annähernd die Höhe der Medianlohnes erreichen, dessen Abstand zum Durchschnittslohn übrigens immer größer wird. Hier hilft nur gewerkschaftliches Engagement für höhere Tariflöhne.
Die private Krankenversicherung und die Beamtenalimentation verursachen oder fördern eine Zweiklassen-Sozialversicherung.


Warum sollte die Gemeinde - in der das "BGE" gezahlt werden SOLL - die geforderten "Posten" nicht vergeben ?

Mit "Stuhl" am Arbeitsplatz - zB als Bushäuschenverantwortlicher , Bahnsteigauskunft oder Spielplatzbeaftragter ? VEB Beschäftigung gegen VEB "Lohn".

Package - Urban-job . Wer H4 +Kindergeld zieht - dann den Job - Kinderversorgung - hat. ?

Job - Geld.
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Re: BGE als Alternative zu Hartz IV und BGE als Alternative und Ergänzung zur Sozialpolitik von heute

Beitragvon Teeernte » So 30. Aug 2020, 11:07

Billie Holiday hat geschrieben:(29 Aug 2020, 17:24)

Wer Arbeitsplätze schafft, übernimmt keine Verantwortung? Ziemliche schlichte Denkweise. Es wäre einfacher, Leute rauszuschmeißen, als 7 Tage die Woche sich anzustrengen, Aufträge an Land zu ziehen. Ist auch einfacher, nicht auszubilden. Du kennst offenbar keine Handwerksmeister. Und wenn doch, guckst du nur neidisch auf seinen Neuwagen. Komisch, auf die 60-70-Stunden-Woche guckt keiner neidisch, bloß auf den bescheidenen Wohlstand, den diese sich erarbeitet haben, um von Neidern und Faulpelzen als reich bezeichnet zu werden.
Ich kenne viele, die schlaflose Nächte haben, wenn aufgrund schlechter Auftragslage Entlassungen im Raum stehen.


Wie Du merkst - eine Einstellungsfrage. Selbständig ..... XX Angestellte mit Familie am "kacken" halten - gegen Jedweder Unbill verteidigen - jeden Tag ....

Oder einfach - Forderungen stellen.... "Ich will MEHR" - steht mir zu - weil in D geboren.
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Re: BGE als Alternative zu Hartz IV und BGE als Alternative und Ergänzung zur Sozialpolitik von heute

Beitragvon Teeernte » Mi 9. Sep 2020, 20:32

JJazzGold hat geschrieben:(09 Sep 2020, 17:46)

Ich lass doch meine Erben nicht 45% Erbschaftssteuer für ein BGE Modell zahlen. Sollte das kommen, dann verkaufe ich es ihnen vorher für 1 Euro.


Wie wärs mit nem türkischen Doppelpass ? Da gibts ein Abkommen auf Steuern.....fest. (Ohne BGE Abgabe)
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Re: BGE als Alternative zu Hartz IV und BGE als Alternative und Ergänzung zur Sozialpolitik von heute

Beitragvon 3x schwarzer Kater » So 13. Sep 2020, 13:57

Atue001 hat geschrieben:(13 Sep 2020, 12:44)

Ich habe beschrieben, dass ich einen erhöhten Leistungsbedarf sehe, weil beispielsweise die Grenze zwischen HArtz IV und Einkommen, das versteuert wird, derzeit schlecht organisiert ist. Klar kann man auch Leistungen absenken - doch warum sollte man das tun wollen? Hartz IV ist schon eine recht niedrige Grundlage.


Ist nicht logisch. Wenn man davon ausgeht, dass die staatliche Aufgabe ist, den Grundbedarf also das Existenzminimum zu sichern, dann sind die staatlichen Leistungen, die am Rahmen der existenzsichernden Maßnahmen vom Staat erbracht werden im Durchschnitt niedriger als heute, weil eben sowohl die Rente/Pensionen als auch ALG1 in der Regel höher sind. Daraus ergibt sich bei einem BGE in der Höhe des Existenzminimums, also z.B. in der Höhe von H4 oder in Höhe des Grundfreibetrages ein niedrigerer Nettofinanzierungsbedarf. Damit muss logischerweise ein höheres Haushaltsnettoeinkommen vorliegen als heute. Alles andere ergibt auch keinen Sinn.
Es sei denn gehst von Fehlallokationen oder Externalitäten aus, die Wohlfahrtsverlusten führen. Dann müsste man das Modell aber grundsätzlich in Frage stellen.
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Re: BGE als Alternative zu Hartz IV und BGE als Alternative und Ergänzung zur Sozialpolitik von heute

Beitragvon Realist2014 » So 13. Sep 2020, 15:50

Atue001 hat geschrieben:(13 Sep 2020, 12:44)
Ich habe beschrieben, dass ich einen erhöhten Leistungsbedarf sehe,

Der ist nicht gegeben.
weil beispielsweise die Grenze zwischen HArtz IV und Einkommen, das versteuert wird, derzeit schlecht organisiert ist.

Was genau ist daran "schlecht organisiert"?
Klar kann man auch Leistungen absenken - doch warum sollte man das tun wollen? Hartz IV ist schon eine recht niedrige Grundlage.

Logischerweise MUSS diese "Grundlage" niedriger sein als bei denen, die TZ zum ML arbeiten
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: BGE als Alternative zu Hartz IV und BGE als Alternative und Ergänzung zur Sozialpolitik von heute

Beitragvon Realist2014 » So 13. Sep 2020, 15:56

Atue001 hat geschrieben:(13 Sep 2020, 12:42)

Es geht nicht um das Versicherungsprinzip - das ist eine andere Sichtweise auf die Sachlage! Es geht um die Unterscheidung zwischen Bedarfsprinzip und Bedürftigkeitsprinzip. Tatsächlich könntest du auch eine KV nach dem Bedürftigkeitsprinzip aufbauen - und sie wäre immer noch nach dem Versicherungsprinzip organisiert.

Den (angemessene) Bedarf legt nun einmal nicht derjenige fest, der ihn zu haben glaubt- sondern diejenigen, die es zahlen sollen/müssen.
Also der Staat.
Nein - die existenzsichernden Maßnahmen sind nach Bedürftigkeit organisiert - denn Bedarf an solchen hat JEDER. Leistungen aus der Existenzsicherung bekommt aber nur der, der Bedürftig ist. Auch das habe ich schon ausgeführt - bitte einfach mal versuchen, meinen Gedankengang dazu nachzuvollziehen.

LIes einfach mal meine Prozessbeschreibung bezüglich Bedarf und Bedürftigkeit.
Der Bedarf ist individuell unterschiedlich ( Wohnkosten) und steuert somit die Bedürftigkeit
WENN du schon verstanden hast, dass sich die Existenzsichernden Maßnahmen zum großen Teil von den anderen Versicherungsähnlichen Leistungen der Sozialversicherungen dadurch unterscheiden, dass sie entsprechend der Bedürftigkeit organisiert sind, und nicht entsprechend dem Bedarf - dann sollte dir der Gedanke doch nicht so schwer fallen, zunächst das Bedürftigkeitsprinzip dort aufzugeben und durch das Bedarfsprinzip in der Existenzgrundsicherung zu ersetzen
Dass es dann ein leichtes ist, die anderen Sozialversicherungen in eine so gewandelte Existenzsicherung zu integrieren, liegt auf der Hand.

Nö, auf keinen Fall. Warum sollte jemand etwas bekommen, der nicht bedürftig ist?
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Re:

Beitragvon Teeernte » So 13. Sep 2020, 20:12

Realist2014 hat geschrieben:(13 Sep 2020, 15:56)

Nö, auf keinen Fall. Warum sollte jemand etwas bekommen, der nicht bedürftig ist?


Die Truppe kennt nur noch den letzten Halbsatz.

Karl Marx' Verständnis von Arbeit und Leistung im Kommunismus. Der Ausgang von der Leistung für die Gesellschaft als Verteilungsgrundsatz im realexistierenden Sozialismus >>> Grundsatz des Sozialismus: „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seiner Leistung“...unterscheidet sich wesentlich von Karl Marx' Grundsatz des Kommunismus: „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!


Der Begriff „Bedürfnis“ bedeutet hier der historischen Begriffsentwicklung entsprechend eher „Bedarf“ als „Wunsch“ oder „Verlangen“ nach dem heutigen Verständnis und meint das, was man zum Leben oder zur Ausübung seiner Fähigkeiten in der Arbeit benötigt. Der Kontext klärt, dass die ideale Form des Lebens in der Befriedigung des menschlichen Grundbedürfnisses nach „Arbeit“ besteht, die in ihrer unverfälschten Form produktives Tätigsein in freier Kooperation für das Glück aller ist, wobei Arbeit und Genuss nicht mehr getrennt sind, sondern die produktive Tätigkeit ihren Sinn in sich selbst trägt. „Leistung“ gibt es daher nicht mehr in Form einer für andere in Überwindung des eigenen Wollens zu erbringende Tätigkeit, sondern nur als „Selbstverwirklichung“ der eigenen produktiven Kräfte. Bedürfnis bedeutet in diesem Zusammenhang gerade nicht das Erleben eines subjektiven Mangels oder die Erfüllung eines individuellen Verlangens oder Wunsches, sondern lediglich, dass das zur Erfüllung menschlichen Lebens aller Notwendige von allen für alle erzeugt wird. Das Arbeitsergebnis und der „Bedarf“ sind außerdem auf die Fähigkeiten zurückbezogen: Ein Schriftsteller braucht für seine Form der produktiven Tätigkeit etwas anderes als der Arzt. Es geht also gerade nicht um die Vorstellung eines Schlaraffenlandes, sondern um ein Ideal produktiver Tätigkeit als Lebensform, das sich seine Lebensbedingungen ohne Ausbeutung anderer schafft


Auch im Kommunismus gibts kein BGE.

....und für "Faule" kein Sozialgeld - nicht mal im Sozialismus.

Artikel 12. Die Arbeit ist in der UdSSR Pflicht und eine Sache der Ehre eines jeden arbeitsfähigen Bürgers nach dem Grundsatz: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D

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