Elon Musk - Wann platzt die Blase?

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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Orbiter1 » Di 14. Jan 2020, 15:58

franktoast hat geschrieben:(14 Jan 2020, 12:30)

Sorry, aber wenn Autos mit Ökostrom emissionsfrei fahren, ist das ne riesige Umstellung. Aber noch nix im Vergleich zu autonomen Fahren. Stell dir vor, du kaufst dir für 30 000€ einen Wagen, der in der Zeit, in den du ihn nicht brauchst, für andere als Taxi führt und dir pro Jahr 20 000€ verdient.
Da muss man schon naiv sein, wenn man glaubt, das wäre ja auch nur ein Auto, das von A nach B fahre.

Und das ist eben im Kurs enthalten.
Ich habe Kontakte zu Leuten die in der süddeutschen Automobilindustrie im Umfeld Fahrerassistenzsysteme tätig sind. Würde mich sehr wundern wenn Tesla beim autonomen Fahren einen signifikanten Vorsprung gegenüber den traditionellen Automobilherstellern hat. Wer da mehr Sprüche klopft ist wieder ein anderes Thema.

Und auch wenn andere mitziehen, gibt es bei Tesla noch Fantasien rund um Batterien und um das autonome Fahren. Das sind für Tesla nämlich Standbein #2 und #3. VW oder BMW bauen nur Autos. Wenn die keine Autos mehr bauen, wars das. Wenn Tesla keine Autos mehr baut, gibt es noch Plan B und C.
Wenn Tesla A vergeigt werden sie durch die entsprechenden finanziellen Verpflichtungen keine Möglichkeit mehr haben Plan B und C umzusetzen. Ich bleibe dabei, die traditionellen Automobilhersteller (der eine früher, der andere später) werden zu Tesla aufschließen. Werden wir ja schon bald wissen wie das ausgeht.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon franktoast » Di 14. Jan 2020, 16:16

Adam Smith hat geschrieben:(14 Jan 2020, 13:04)

Wie viele heute mit Bitcoin bezahlen ist egal. Es können ja bald viele sein.

Jep. Zweifelst du an, dass Kurse sich nach der Zukunft richten?
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon franktoast » Di 14. Jan 2020, 16:24

Orbiter1 hat geschrieben:(14 Jan 2020, 15:58)

Ich habe Kontakte zu Leuten die in der süddeutschen Automobilindustrie im Umfeld Fahrerassistenzsysteme tätig sind. Würde mich sehr wundern wenn Tesla beim autonomen Fahren einen signifikanten Vorsprung gegenüber den traditionellen Automobilherstellern hat. Wer da mehr Sprüche klopft ist wieder ein anderes Thema.

Na sicher. Und die Aktionhändler mit dem ganzen Geld sind einfach nicht so helle in der Birne. Deswegen fahren die immer so hohe Verluste ein, um dann noch mehr Geld zu bekommen, um den Markt noch stärker beeinflussen zu können. Oder Moment...


Wenn Tesla A vergeigt werden sie durch die entsprechenden finanziellen Verpflichtungen keine Möglichkeit mehr haben Plan B und C umzusetzen. Ich bleibe dabei, die traditionellen Automobilhersteller (der eine früher, der andere später) werden zu Tesla aufschließen. Werden wir ja schon bald wissen wie das ausgeht.

Tesla ist in 1-2 Jahren eh pleite und das schon seit 10 Jahren.

Dass die Strategie von Tesla riskant ist, ist klar. Wenn man ein großer Spieler in dem Bereich werden will, geht das aber eben nicht anders. Alles oder Nichts. Ich denke, der Kurs von Tesla kann in einigen jahren 10mal so hoch stehen, oder nur noch bei 10%. Bei BMW und Co. wird man wohl in 10 Jahren auch noch bei +-30% stehen.

Jedenfalls belebt Tesla den Automarkt. Mal was Neues wagen, mutig sein. Nicht erst 30 Jahren analysieren und dann vom flippigen Prototypen ne ein 08/15 Auto rausbringen, sondern einfach mal tun. Ich finde das unterhaltsam und Trial&Error bringt die Welt weiter.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Adam Smith » Di 14. Jan 2020, 17:17

franktoast hat geschrieben:(14 Jan 2020, 16:16)

Jep. Zweifelst du an, dass Kurse sich nach der Zukunft richten?


Wie lange gibt es schon diese Prognose in Bezug auf Bitcoin?
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Adam Smith » Di 14. Jan 2020, 17:20

franktoast hat geschrieben:(14 Jan 2020, 16:24)
Ich denke, der Kurs von Tesla kann in einigen jahren 10mal so hoch stehen, oder nur noch bei 10%.


Dann wäre Tesla 10 mal so viel wert wie GM und Ford zusammen. Allein GM verkauft 20 mal so viele Fahrzeuge wie Tesla.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Dampflok94 » Di 14. Jan 2020, 18:45

Adam Smith hat geschrieben:(14 Jan 2020, 17:20)

Dann wäre Tesla 10 mal so viel wert wie GM und Ford zusammen. Allein GM verkauft 20 mal so viele Fahrzeuge wie Tesla.

Es geht doch um Zukunftserwartungen. Wer da in einigen Jahren wie viele Autos produziert, wird man sehen. Momentan scheinen die Anleger bei Tesla da sehr optimistisch zu sein. Wenn man diese Haltung nicht teilt, läßt man seine Pfoten von der Aktie.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Adam Smith » Mi 15. Jan 2020, 09:45

Dampflok94 hat geschrieben:(14 Jan 2020, 18:45)

Es geht doch um Zukunftserwartungen. Wer da in einigen Jahren wie viele Autos produziert, wird man sehen. Momentan scheinen die Anleger bei Tesla da sehr optimistisch zu sein. Wenn man diese Haltung nicht teilt, läßt man seine Pfoten von der Aktie.


Weltweit werden etwa 100 Millionen Fahrzeuge pro Jahr hergestellt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fahrzeu ... C3%A4ndern

Tesla ist so wertvoll wie GM und Ford zusammen. GM stellt zwischen 8 und 9 Millionen Fahrzeuge pro Jahr her. Und nun soll Tesla noch mal 10 mal so wertvoll werden.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon franktoast » Mi 15. Jan 2020, 09:52

Adam Smith hat geschrieben:(14 Jan 2020, 17:17)

Wie lange gibt es schon diese Prognose in Bezug auf Bitcoin?

Zukunftsaussichten ändern sich ständig und somit auch die Kurse. Also vetrittst du die Ansicht, dass den Wert des Unternehmens eher das "jetzt" und nicht die Zukunft bestimmt? Antworte doch mal drauf.

Dann wäre Tesla 10 mal so viel wert wie GM und Ford zusammen. Allein GM verkauft 20 mal so viele Fahrzeuge wie Tesla.

Ja heute. 2015 hat Amazon Walmart an Börsenwert überholt. Waltmart hatte da einen Umsatz, der 4mal höher war. 2019 war der Umsatz von Walmart nur noch 2mal so hoch. Der Umsatz von Amazon wächst um etwa 20-30% pro Jahr, der von Walmart um etwa 1-2%.
Eigentlich ist der Gewinn wichtiger. Der Gewinn von Walmart war 2015 etwa 30mal so hoch wie der von Amazon.

Schnell wachsende Unternehmen werden schlichtweg anders bewertet als langsam oder gar nicht wachsende Unternehmen.

Wie hoch wird der Gewinn von Tesla 2025 sein und wie hoch der von GM und Ford zusammen.
GM und Ford steigern ihren Gewinn nicht. Wenn alles glatt läuft, wird der 2025 ähnlich wie heute stehen, also etwa 15Mrd.
Der Gewinn von Tesla könnte diese Marke 2025 auch erreichen und würde immer noch stark wachsen.

Du kannst ja dann Tesla kaufen, wenn 2025 die Gewinne hoch sind.
Zuletzt geändert von franktoast am Mi 15. Jan 2020, 10:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon H2O » Mi 15. Jan 2020, 09:59

Adam Smith hat geschrieben:(15 Jan 2020, 09:45)

Weltweit werden etwa 100 Millionen Fahrzeuge pro Jahr hergestellt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fahrzeu ... C3%A4ndern

Tesla ist so wertvoll wie GM und Ford zusammen. GM stellt zwischen 8 und 9 Millionen Fahrzeuge pro Jahr her. Und nun soll Tesla noch mal 10 mal so wertvoll werden.


Zumindest sind solche Zahlen ein überwältigender Vertrauensbeweis für das Unternehmen TESLA. Da sind Leute bereit, ziemlich viel Geld hin zu blättern, um an der Erfolgsgeschichte des Unternehmens teilhaben zu können. Von GM und Ford erwartet vermutlich niemand einen genialen Zwischenspurt; allenfalls solide Alltagsarbeit.

Für einen Laien scheint die Wertentwicklung von Unternehmen doch nach solchen Empfindungen der Marktteilnehmer zu funktionieren.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon franktoast » Mi 15. Jan 2020, 10:03

Dampflok94 hat geschrieben:(14 Jan 2020, 18:45)

Es geht doch um Zukunftserwartungen. Wer da in einigen Jahren wie viele Autos produziert, wird man sehen. Momentan scheinen die Anleger bei Tesla da sehr optimistisch zu sein. Wenn man diese Haltung nicht teilt, läßt man seine Pfoten von der Aktie.

Eigentlich interessiert die Börse wenig, wie viel Autos Tesla herstellt, sondern wie viel Gewinn Tesla erzielen wird.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon BenJohn » Mi 15. Jan 2020, 10:41

Elon Musk ist ein Visionär so wie es Nikola Tesla war. Nikola Tesla hat der Welt die massentaugliche Verwendung von Wechselstrom gebracht. Auch er hatte damals einen Vertrauensvorschuss und viel Geld im voraus bekommen. Ohne dieses Geld hätte er seine Kraftwerke nicht bauen können. Es war ein großes Risiko dem Mann Geld zu geben, aber es hat sich gelohnt.

Genau so schätze ich auch Elon Musk und den Tesla ein. So etwas ist meiner Meinung nach auch nur in den USA möglich. Die Amis scheuen das Risiko nicht. Ob es was wird, weiss ich nicht. Auch Nikola Tesla hat bei anderen Projekten viel Geld in den Wind gehauen.

Wenn es jemand schafft ein massentaugliches E-Auto mit großer Reichweite auf den Markt zu bringen, dann ist es Elon Musk.
Für manche Linken ist einer schon rechtsradikal, wenn er nur pünktlich zur Arbeit kommt. Heiner Geißler
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Adam Smith » Mi 15. Jan 2020, 10:54

Nikola Tesla war wirtschaftlich gesehen nicht erfolgreich.


Um 1930 konnte Tesla infolge der Wirtschaftskrise kaum noch für seinen Lebensunterhalt aufkommen und lebte auf Kredit in New Yorker Hotels. 1933 erklärte sich die Westinghouse Company bereit, ihm einen monatlichen Betrag für seine beratenden Tätigkeiten zu zahlen. Am 1. Januar 1934 zog er in das Hotel New Yorker. Am Ende seines Erfinderlebens zog er sich mehr und mehr zurück und beschäftigte sich unter anderem um 1935 mit „Strahlenkanonen“.[48]



https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nikola_Tesla
Zuletzt geändert von Adam Smith am Mi 15. Jan 2020, 10:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon H2O » Mi 15. Jan 2020, 10:55

BenJohn hat geschrieben:(15 Jan 2020, 10:41)

Elon Musk ist ein Visionär so wie es Nikola Tesla war. Nikola Tesla hat der Welt die massentaugliche Verwendung von Wechselstrom gebracht. Auch er hatte damals einen Vertrauensvorschuss und viel Geld im voraus bekommen. Ohne dieses Geld hätte er seine Kraftwerke nicht bauen können. Es war ein großes Risiko dem Mann Geld zu geben, aber es hat sich gelohnt.

Genau so schätze ich auch Elon Musk und den Tesla ein. So etwas ist meiner Meinung nach auch nur in den USA möglich. Die Amis scheuen das Risiko nicht. Ob es was wird, weiss ich nicht. Auch Nikola Tesla hat bei anderen Projekten viel Geld in den Wind gehauen.

Wenn es jemand schafft ein massentaugliches E-Auto mit großer Reichweite auf den Markt zu bringen, dann ist es Elon Musk.


Bisher wird der Preis für Stromer sehr maßgeblich vom Preis für die Batterie bestimmt. Das hatte der "Erfinder" des e.Go LIFE, Prof. Schuh, auch schon resignierend erkannt.
Wenn auf dem Gebiet kein ganz erheblicher Kostensprung (50% bis 70%) gelingt, dann ist Ihr Traum von massentauglichen Stromer großer Reichweite nicht zu erfüllen.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon franktoast » Mi 15. Jan 2020, 11:06

H2O hat geschrieben:(15 Jan 2020, 10:55)

Bisher wird der Preis für Stromer sehr maßgeblich vom Preis für die Batterie bestimmt. Das hatte der "Erfinder" des e.Go LIFE, Prof. Schuh, auch schon resignierend erkannt.
Wenn auf dem Gebiet kein ganz erheblicher Kostensprung (50% bis 70%) gelingt, dann ist Ihr Traum von massentauglichen Stromer großer Reichweite nicht zu erfüllen.

Also das sehe ich nicht so. Ein M3 von Tesla ist ein massentaugliches Fahrzeug. Die Unterhaltskosten sind ja ganz anders. Beim Batterienauto hast du eben nur die Batterien. Vom Motor kann praktisch nix kaputt gehen. Und pro KM hast du je nach Strompreis nur die Hälfte der Kosten. Dazu hat man ein Auto, dass so schnell wie ein Porsche beschleunigt. Dazu kommen politische Subventionen wie zB. keine KFZ-Steuer.

Dazu werden Batterien auch immer günstiger und effizienter.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon H2O » Mi 15. Jan 2020, 12:51

franktoast hat geschrieben:(15 Jan 2020, 11:06)

Also das sehe ich nicht so. Ein M3 von Tesla ist ein massentaugliches Fahrzeug. Die Unterhaltskosten sind ja ganz anders. Beim Batterienauto hast du eben nur die Batterien. Vom Motor kann praktisch nix kaputt gehen. Und pro KM hast du je nach Strompreis nur die Hälfte der Kosten. Dazu hat man ein Auto, dass so schnell wie ein Porsche beschleunigt. Dazu kommen politische Subventionen wie zB. keine KFZ-Steuer.

Dazu werden Batterien auch immer günstiger und effizienter.


Da bringen Sie meine Welt ins Wanken! Kostet denn das TESLA Modell 3 nicht ungefähr 40.000 bis 45.000 Euro, je nach Ausstattung? Wegen dieser nachträglichen Preiskorrekturen wurde die Beihilfe zur Förderung der Elektromobilität doch auch gestrichen. Hat sich diese Lage denn geändert?

Ich könnte mir derzeit einen solchen Schluck aus der Pulle nicht leisten, ohne ganz andere wichtige Aufgaben und Ausgaben zu streichen.

Weiterhin beziehe ich mich auf die "Preisbildung" des VW i3; der Verkaufspreis soll "unter 30.000 €" liegen, damit die staatliche Förderung wirksam wird. Haarscharf kalkuliert nenne ich so etwas. Vermutlich hält VW als Unternehmen in Richtung Berlin alle Hände offen, "damit der Autostandort Deutschland nicht vor die Hunde geht".

Und noch ein Ausrufungszeichen hier aus dem Forum: Die e.Go LIFE-Serie wurde kurz 'mal eben um 2.000 € im Preis angehoben... vielleicht weil die staatliche Verkaufsförderung auch um diesen Betrag angehoben wurde?

Mit Markt und Marktwirtschaft hat das alles wohl gar nichts mehr zu tun... am ehesten noch bei TESLA, weil diese Marke den europäischen Markt aufrollen möchte. Aber die Fahrzeuge haben nun einmal ihren Preis... :(
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Adam Smith » Mi 15. Jan 2020, 13:00

H2O hat geschrieben:(15 Jan 2020, 12:51)

Da bringen Sie meine Welt ins Wanken! Kostet denn das TESLA Modell 3 nicht ungefähr 40.000 bis 45.000 Euro, je nach Ausstattung? Wegen dieser nachträglichen :(


Eher so zwischen 45.000 und 60.000 Euro.

https://www.tesla.com/de_de/model3/design#battery
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon franktoast » Mi 15. Jan 2020, 16:20

H2O hat geschrieben:(15 Jan 2020, 12:51)

Da bringen Sie meine Welt ins Wanken! Kostet denn das TESLA Modell 3 nicht ungefähr 40.000 bis 45.000 Euro, je nach Ausstattung? Wegen dieser nachträglichen Preiskorrekturen wurde die Beihilfe zur Förderung der Elektromobilität doch auch gestrichen. Hat sich diese Lage denn geändert?

Ich könnte mir derzeit einen solchen Schluck aus der Pulle nicht leisten, ohne ganz andere wichtige Aufgaben und Ausgaben zu streichen.

Weiterhin beziehe ich mich auf die "Preisbildung" des VW i3; der Verkaufspreis soll "unter 30.000 €" liegen, damit die staatliche Förderung wirksam wird. Haarscharf kalkuliert nenne ich so etwas. Vermutlich hält VW als Unternehmen in Richtung Berlin alle Hände offen, "damit der Autostandort Deutschland nicht vor die Hunde geht".

Und noch ein Ausrufungszeichen hier aus dem Forum: Die e.Go LIFE-Serie wurde kurz 'mal eben um 2.000 € im Preis angehoben... vielleicht weil die staatliche Verkaufsförderung auch um diesen Betrag angehoben wurde?

Mit Markt und Marktwirtschaft hat das alles wohl gar nichts mehr zu tun... am ehesten noch bei TESLA, weil diese Marke den europäischen Markt aufrollen möchte. Aber die Fahrzeuge haben nun einmal ihren Preis... :(

Also das Model 3 gibts in den USA ab 35 000Dollar, also etwa 32 000€. Und vergleichbar ist das Model 3 eher mit einem 3er BMW, nur entsprechend mehr Power bei der Beschleunigung und deutlich geringe Unterhaltskosten.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Adam Smith » Mi 15. Jan 2020, 17:20

franktoast hat geschrieben:(15 Jan 2020, 16:20)

Also das Model 3 gibts in den USA ab 35 000Dollar, also etwa 32 000€. Und vergleichbar ist das Model 3 eher mit einem 3er BMW, nur entsprechend mehr Power bei der Beschleunigung und deutlich geringe Unterhaltskosten.


Der Preis dürfte ein Nettopreis sein, weil die einzelnen Bundesstaaten unterschiedliche Umsatzsteuersätze haben.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon H2O » Mi 15. Jan 2020, 18:41

franktoast hat geschrieben:(15 Jan 2020, 16:20)

Also das Model 3 gibts in den USA ab 35 000Dollar, also etwa 32 000€. Und vergleichbar ist das Model 3 eher mit einem 3er BMW, nur entsprechend mehr Power bei der Beschleunigung und deutlich geringe Unterhaltskosten.


Gibt es denn eine gute Erklärung dafür, daß bei uns mindestens 45.000 €, also fast 50.000 $ auf den Tisch des Hauses gelegt werden müssen, und in den USA nur 35.000 $ für das gleiche Modell?

Nächste Frage: Unterhaltskosten... sind das Erfahrungswerte oder Werbeaussagen? Denn bei mir ist haften geblieben, daß die elektrische Anlage eines Fahrzeugs eine der häufigeren Störungsquellen bildet,
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Adam Smith » Mi 15. Jan 2020, 18:46

H2O hat geschrieben:(15 Jan 2020, 18:41)

Gibt es denn eine gute Erklärung dafür, daß bei uns mindestens 45.000 €, also fast 50.000 $ auf den Tisch des Hauses gelegt werden müssen, und in den USA nur 35.000 $ für das gleiche Modell?



Die gibt es.

Tesla rechnet in seine US-Preise bereits die Förderung für alternative Antriebe hinein. Das ist hier nicht erlaubt.

Außerdem fließt in den angegebenen Preis bereits eine überschlagene Spritersparnis hinein: Da der Tesla sehr genügsam sei, spare der Kunde damit viel Geld. Und dieses Geld hat der Autobauer gleich mal vom Kaufpreis abgezogen

Die US-Preise gibt Tesla wie dort üblich ohne Mehrwertsteuer an (die US-weit nicht einheitlich ist), die deutschen Preise enthalten aber bereits die Mehrwertsteuer.

Hinzu kommen weitere Kosten, etwa für Transport und Zoll.


https://www.t-online.de/auto/recht-und- ... euer-.html
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