Schüler gegen den Religionsunterricht

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Ein Terraner
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon Ein Terraner » Di 26. Nov 2019, 22:12

conscience hat geschrieben:(26 Nov 2019, 22:03)

Danke für die Anregung.

Wir können uns jetzt über Lehrpläne unter halte :cool:

https://www.schulentwicklung.nrw.de/leh ... index.html


Oberflächliches Cherrypicking. Für ein ethisches Fundament taugt Religion nichts und für eine religiöse Indoktrinierung sind öffentliche Schulen auch nicht da. Also was soll diskutiert werden? Das die Lehrpläne optimal die Fettnäpfchen umschifft haben oder ob die Lehrpläne optimal religiöse Riten vermitteln ?
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conscience
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon conscience » Di 26. Nov 2019, 22:16

Was steht in den Lehrplänen für Religion - ich weiß es nicht.

Lesen und Beispiele bringen, mußt Du schon selber - ich kann hier ja quasi nicht den Lehrer machen und mit Frontalunterricht das alles vorkauen und nebenbei bemerkt, ich habe Geschichte studiert und bin also kein Fachmann.
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon Ein Terraner » Di 26. Nov 2019, 22:28

conscience hat geschrieben:(26 Nov 2019, 22:16)

Was steht in den Lehrplänen für Religion - ich weiß es nicht.

Lesen und Beispiele bringen, mußt Du schon selber - ich kann hier ja quasi nicht den Lehrer machen und mit Frontalunterricht das alles vorkauen und nebenbei bemerkt, ich habe Geschichte studiert und bin also kein Fachmann.


Du hast doch alles Verlinkt.
https://www.schulentwicklung.nrw.de/leh ... index.html
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conscience
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon conscience » Di 26. Nov 2019, 22:39

Genau — aber an was aus den Lehrplänen machst Du deine Kritik fest ?
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon Ein Terraner » Di 26. Nov 2019, 22:42

conscience hat geschrieben:(26 Nov 2019, 22:39)

Genau — aber an was aus den Lehrplänen machst Du deine Kritik fest ?

An allem, das ist einfach nur eine Anleitung zum Programmieren von Kindern. Sollen ja alles ordentliche Katholiken werden.

Wieso sollte so etwas an öffentlichen Schulen geduldet werden?
Zuletzt geändert von Ein Terraner am Di 26. Nov 2019, 23:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon Liberty » Di 26. Nov 2019, 23:44

In laizistischen Staaten, die keinen Religionsunterricht an staatlichen Schulen kennen, gibt es in der Regel aber auch keine Schulpflicht, sondern Bildungsfreiheit für die Bürger.
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon unity in diversity » Mi 27. Nov 2019, 00:45

conscience hat geschrieben:(26 Nov 2019, 16:30)


Die Diskussion des Themas Schüler gegen den Religionsunterricht hat sich vom eigentlichen Schwerpunkt immer mehr entfern — bitte bleibt beim Thema.

Laut Eingangsbeitrag dieses Fadens sind Schulen in RLP christliche Gemeinschaftsschulen. So steht es auch in der Landesverfassung. Aus religionskritischen Gründen wollen die Schüler die Landesverfassung ändern. Sie wollen Religion nicht aus der Gesellschaft verbannen, sondern aus den Schulen. Wahlweise käme ein rein informatorischer, bekenntnisfreier Unterricht zum Thema Religionen in Frage, um sich dem Problem pluralistisch zu nähern und der Sache das Eskalationspotenzial zu nehmen.
Die christliche Gemeinschaftsschule ist auch aus migrationstechnischen Gründen so nicht länger aufrechtzuerhalten, weil sich sonst andere Bekenntnisgruppen benachteiligt fühlen. Bezieht man aber alle Gruppen unter einem Dach ein, betritt man Neuland, für das es bislang keine Erfahrungen gibt. Führt das zur Polarisierung, oder fördert es den interreligiösen Austausch? Es hängt von Menschen ab, wohin es sich entwickelt. Eine vernünftige Entwicklung setzt ein tiefes Vertrauensverhältnis zwischen allen Beteiligten voraus.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon H2O » Fr 29. Nov 2019, 08:28

Es hängt von Menschen ab, wohin es sich entwickelt.


Da offenbart sich ein Zwiespalt: Wer an einem allgemeinen Unterricht über Weltanschauungen und Ethik ohne innere Vorbehalte teilnehmen würde, der bräuchte ihn gar nicht mehr. :thumbup:
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon Misterfritz » Fr 29. Nov 2019, 20:06

Nach Modellversuch
In Hamburg unterrichten bald auch muslimische und jüdische Lehrer Religion

Das ist zwar eine hübsche Idee, aber atheistische Schüler kommen bei dem Modell wohl nicht vor.
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon unity in diversity » Fr 29. Nov 2019, 20:18

Misterfritz hat geschrieben:(29 Nov 2019, 20:06)

Nach Modellversuch
In Hamburg unterrichten bald auch muslimische und jüdische Lehrer Religion

Das ist zwar eine hübsche Idee, aber atheistische Schüler kommen bei dem Modell wohl nicht vor.

Für atheistische Schüler kommen MINT-orinentierte Privatschulen in Frage.
Die erfolgreichen Absolventen wandern halt aus.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon H2O » Sa 30. Nov 2019, 07:59

unity in diversity hat geschrieben:(29 Nov 2019, 20:18)

Für atheistische Schüler kommen MINT-orinentierte Privatschulen in Frage.
Die erfolgreichen Absolventen wandern halt aus.


Nennen Sie diese Schulen bitte beim Namen. Das wäre schon hilfreich, um einerseits Elten bei der Auswahl zu helfen und andererseits die Menge der Auswanderer abschätzen zu können.
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon H2O » Sa 30. Nov 2019, 08:07

Misterfritz hat geschrieben:(29 Nov 2019, 20:06)

Nach Modellversuch
In Hamburg unterrichten bald auch muslimische und jüdische Lehrer Religion

Das ist zwar eine hübsche Idee, aber atheistische Schüler kommen bei dem Modell wohl nicht vor.


Warum soll ein Atheist (von Geburt her!) nicht von den Vorstellungen erfahren, die seine Altersgenossen (ebenfalls von Geburt her) für gesetzt halten? Der Unterricht durch geeignetes Lehrpersonal dient aus meiner Sicht nicht der Missionierung, sondern der Erweiterung von Kenntnissen. Warum sollen nicht auch gestandene Humanisten diesen Unterricht erteilen? Je mehr der Atheist darüber erfährt, desto mehr versteht er seine jüdischen, moslemischen, christlichen und anderen Mitschüler. Und meist führen Schüler auch untereinander Gespräche über das Gelernte, wenn es spannend dargeboten wurde... oder sie vergessen die Sache in Millisekunden, wenn sie überhaupt hinhören.
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon Umetarek » Sa 30. Nov 2019, 09:46

H2O hat geschrieben:(30 Nov 2019, 08:07)

Warum soll ein Atheist (von Geburt her!) nicht von den Vorstellungen erfahren, die seine Altersgenossen (ebenfalls von Geburt her) für gesetzt halten? Der Unterricht durch geeignetes Lehrpersonal dient aus meiner Sicht nicht der Missionierung, sondern der Erweiterung von Kenntnissen. Warum sollen nicht auch gestandene Humanisten diesen Unterricht erteilen? Je mehr der Atheist darüber erfährt, desto mehr versteht er seine jüdischen, moslemischen, christlichen und anderen Mitschüler. Und meist führen Schüler auch untereinander Gespräche über das Gelernte, wenn es spannend dargeboten wurde... oder sie vergessen die Sache in Millisekunden, wenn sie überhaupt hinhören.

Weil es sich auf zu wenige der Möglichkeiten beschränkt, das wäre so, als würde man Geschichte nur aus der Sicht der Römer erzählen, oder man nimmt vielleicht noch die Griechen mit ins Boot. Wenn dann gehört da eine breite Ideenlehre hin und kein Religionsunterricht.
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 30. Nov 2019, 09:51

Liberty hat geschrieben:(26 Nov 2019, 23:44)

In laizistischen Staaten, die keinen Religionsunterricht an staatlichen Schulen kennen, gibt es in der Regel aber auch keine Schulpflicht, sondern Bildungsfreiheit für die Bürger.

Welche Staaten wären das? In Frankreich gilt seit 2019 die Schulpflicht ab drei Jahren.
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon unity in diversity » Sa 30. Nov 2019, 10:02

H2O hat geschrieben:(30 Nov 2019, 07:59)

Nennen Sie diese Schulen bitte beim Namen. Das wäre schon hilfreich, um einerseits Elten bei der Auswahl zu helfen und andererseits die Menge der Auswanderer abschätzen zu können.

Eins von vielen Beispielen, wie Deutschland für die Zukunft fit gemacht wird:
http://www.uw-ps.de/schule/mint
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon H2O » Sa 30. Nov 2019, 10:29

unity in diversity hat geschrieben:(30 Nov 2019, 10:02)

Eins von vielen Beispielen, wie Deutschland für die Zukunft fit gemacht wird:
http://www.uw-ps.de/schule/mint
Mit Religion vergeuden die weder Zeit noch Vitalität.


Danke für die Quelle! Da geht es auf der ersten Seite schon los mit Weihnachtsferien. Hat etwas mit geweihter Nacht zu tun. (Nicht mit Geweih!) Aber das braucht man nicht zu wissen. Frohe Feiertage!
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon H2O » Sa 30. Nov 2019, 10:31

Umetarek hat geschrieben:(30 Nov 2019, 09:46)

Weil es sich auf zu wenige der Möglichkeiten beschränkt, das wäre so, als würde man Geschichte nur aus der Sicht der Römer erzählen, oder man nimmt vielleicht noch die Griechen mit ins Boot. Wenn dann gehört da eine breite Ideenlehre hin und kein Religionsunterricht.


Wo wird so etwas Einseitiges in der Oberstufe angeboten? Wenn ich das nicht selbst erlebt hätte (vor 65 Jahren!), dann könnte ich mich dazu nicht äußern. Was ist Ideenlehre anderes als die Vermittlung von Ideen? Geschichtsunterricht aus der Sicht der Römer im Jahre 2019? Da fehlen wohl die letzten 1300 Jahre... Aber warum gab es diese oder jene Kirchenspaltung? Warum gibt es Protestanten? Auch warum gibt es Atheisten und Agnostiker und wie sie alle heißen mögen. Was sind Sunniten und Schiiten? Alles ohne Einfluß auf unser aller Leben?
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 30. Nov 2019, 10:43

H2O hat geschrieben:(30 Nov 2019, 10:29)

Da geht es auf der ersten Seite schon los mit Weihnachtsferien.

Darf eine private Schule von den vorgegebenen Ferien abweichen?
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon H2O » Sa 30. Nov 2019, 10:48

Tom Bombadil hat geschrieben:(30 Nov 2019, 10:43)

Darf eine private Schule von den vorgegebenen Ferien abweichen?


Gute Frage; da fügen sich die Freien ganz widerwillig christlichem Zwang.
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Re: Schüler gegen den Religionsunterricht

Beitragvon Alana4 » Sa 30. Nov 2019, 11:40

H2O hat geschrieben:(30 Nov 2019, 10:29)

Danke für die Quelle! Da geht es auf der ersten Seite schon los mit Weihnachtsferien. Hat etwas mit geweihter Nacht zu tun. (Nicht mit Geweih!) Aber das braucht man nicht zu wissen. Frohe Feiertage!

Nö, braucht man nicht zu wissen. Aber es weiß jeder, was also ist dein Problem? Dass in diesen Ferien das Wort "Weihnacht" vorkommt? Glaube es ruhig: es wären die gleichen Ferien, es gäbe die gleichen Traditionen, wenn man das schlicht "Jahresend-Ferien" nennen würde. Ganz neutral. Aber.....kommt es darauf echt an?
Zumal der Ursprung dieses Festes zum Jahresende eben gerade KEIN christlicher ist. Die, die das Christentum etablieren wollten im gemeinen Volke (weil die klugen Herren erkannt haben, welch wunderbare Manipulationsstärke darin liegt), haben keineswegs zufällig ihre "christlichen" Ereignisse (und dann Feiertage) so gelegt, wie sie liegen. Die wurden allesamt den lange vorhandenen Traditionen und Feiertagen der Menschen aufgepropft. Das dumme Volk hat kaum gemerkt, dass ihre alten jahreszeitlichen Feste nach und nach vom Christentum vereinnahmt worden sind. Clever waren sie ja, die Christentum-Verbreiter, das muss man ihnen lassen.
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.

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