Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

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Unité 1
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Unité 1 » Do 10. Okt 2019, 17:22

BlueMonday hat geschrieben:(10 Oct 2019, 17:05)

Das Öl und die Kohle stammt aus untergangener und wieder zutage geförderter Biomasse. Wenn man heutzutage diese Biomasse(Bäume etc.) nicht untergehen lässt, weil man etwa mit Holz heizt, dann greift man auch in natürliche "Kreisläufe" ein.
Es wird auch nicht begriffen, dass die Biomasse, die derzeit auf der Erdoberfläche existiert (Pflanzen, Tiere, Menschen...) zum Teil nur existiert, weil im Zuge der Industrialisierung untergangener Kohlenstoff wieder an die Oberfläche zurückkehrte.
Sprich, da argumentieren bestimmte Menschen gegen etwas, das ihre Existenz wahrscheinlich erst möglich gemacht hat (klassischer performativer Widerspruch). Ihnen ist also nicht klar, dass zu wenig CO2 in der Atmosphäre und damit zu wenig Kohlenstoff ein weitaus größeres Problem (Kälte, zurückgehende Biomasse/Nahrung, Hungersnöte...)für die heutige Weltbevölkerung darstellen würde.

[...]

Das erste Argument gefällt mir. Es ist witzig. Aber es blendet Aufforstungen aus bzw., dass Nutzholz oft aus extra angelegten Wäldern stammt. Es bleibt ein rein rhetorisches Argument.
Der zweite Absatz kommt gleich ohne Argument aus. Proklamation. Was ist damit gemeint? Dass Fabrikarbeiter Wilhelm Fabrikarbeiteren Helmine kennenlernte, sie Kinder zeugten, deren direkter Nachfahre du bist? Störche, die dank der Schornsteine ein warmes Zuhause bekamen?
Der dritte Absatz ist noch nicht mal ein Zirkelschluss, es ist dämliches Gewäsch. Du behauptest gänzlich begründungsfrei, dass die Förderung und Verbrennung fossiler Brennstoffe konkrete Existenzen, nämlich die von Klimaforschern u.a. ermöglichten, und ihnen deswegen - Synonyme zu also in dem Fall: folglich, demzufolge, etc. - das Wissen darum fehlte, welchen Einfluss CO2 auf das Klima hat. Implizit zu dem Gewäsch ist die Dämlichkeit angelegt, dass ohne CO2-Emissionen ein CO2-Mangel in der Atmosphäre herrschen würde.

[...]
Zuletzt geändert von Brainiac am Do 10. Okt 2019, 19:09, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: [MOD] Ad hominem Spam
Unten stand ein Gummibaum.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 10. Okt 2019, 18:08

Zacherli hat geschrieben:(10 Oct 2019, 17:22)

Und die Sache mit dem Holz zum heizen anstatt mit Kohle oder Öl ist ebenfalls leicht zu verstehen.

Ein Baum speichert Co² während seines Lebens, dieses wird bei Verbrennung wieder frei. Im Prinzip ein Nullspiel um es kurz zu formulieren.



Das ist ziemlich unsinnig. Der Atmosphäre ist es relativ egal woher das CO2 kommt. Ob du nun Holz verbrennst oder Gas spielt keine Rolle. Außer dass du um den gleichen Heizwert zu erzeugen bei der Verbrennung von Holz mehr CO2 freisetzt als bei Gas.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Zacherli » Do 10. Okt 2019, 18:17

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(10 Oct 2019, 18:08)

Das ist ziemlich unsinnig. Der Atmosphäre ist es relativ egal woher das CO2 kommt. Ob du nun Holz verbrennst oder Gas spielt keine Rolle. Außer dass du um den gleichen Heizwert zu erzeugen bei der Verbrennung von Holz mehr CO2 freisetzt als bei Gas.

Verstehen und lesen. Holz gibt Co² frei, welches es beim wachsen aufgenommen hat.

Fossile Stoffe lassen Co² frei welches vor millionen von Jahren gebunden wurden. Es wird also im Gegensatz zu Bäumen zusätzliches Co² frei.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 10. Okt 2019, 18:18

Zacherli hat geschrieben:(10 Oct 2019, 18:17)

Verstehen und lesen. Holz gibt Co² frei, welches es beim wachsen aufgenommen hat.



Was ändert das?
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Adam Smith » Do 10. Okt 2019, 18:22

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(10 Oct 2019, 18:18)

Was ändert das?


Das ergibt plus minus null.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Skeptiker » Do 10. Okt 2019, 18:27

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(10 Oct 2019, 18:08)

Das ist ziemlich unsinnig. Der Atmosphäre ist es relativ egal woher das CO2 kommt. Ob du nun Holz verbrennst oder Gas spielt keine Rolle. Außer dass du um den gleichen Heizwert zu erzeugen bei der Verbrennung von Holz mehr CO2 freisetzt als bei Gas.

Natürlich ist der Atmosphäre das egal. Allerdings sieht die Bilanz eben unterschiedlich aus, wenn man mit Holz heizt oder mit fossilen Energieträgern.

Dort wo Holz bewirtschaftet wird, da bleibt der Holzbestand typischerweise konstant. Dadurch halten Freisetzung und Bindung die Waage.

Fossile Energieträger setzen aber nur frei, es ist dem nichts an Bindung entgegengesetzt. Was immer man verheizt, es kommt halt zum atmosphärischen CO2 hinzu.

Du magst jetzt sagen, dass man auch für fossile Energien als Ersatz Bäume pflanzen kann und im Amazonas abholzt ohne aufzuforsten. Korrekt. Von der Tendenz her sind die Holzbestände/ Wälder recht konstant, während die fossilen Energieträger gebundenes CO2 ganzer Erdzeitalter speichert. Wenn man also auf CO2 Neutralität hinaus möchte, dann kann es nur sinnvoll sein die fossilen Energieträger in der Erde zu belassen, und mit dem was wir auf der Oberfläche schon haben einen neutralen Kreislauf aufzusetzen.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 10. Okt 2019, 18:49

Skeptiker hat geschrieben:(10 Oct 2019, 18:27)

Natürlich ist der Atmosphäre das egal.


Nichts anderes habe ich geschrieben.

Allerdings sieht die Bilanz eben unterschiedlich aus, wenn man mit Holz heizt oder mit fossilen Energieträgern.


Korrekt. Auch das habe ich geschrieben. Erdgas setzt bei gleichem Heizwert weniger CO2 bei der Verbrennung frei, als Holz.

Dort wo Holz bewirtschaftet wird, da bleibt der Holzbestand typischerweise konstant.


Hab ich jetzt nicht nachgeprüft. Aber wenn das so ist, dann spräche das doch dafür, lieber mit Gas statt mit Holz zu heizen. Immerhin wird da weniger CO2 freigesetzt.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Adam Smith » Do 10. Okt 2019, 19:12

Hier.

Martin Bentele: Holz ist der einzige Brennstoff, der als CO2-neutral bezeichnet werden kann, da er während des Verbrennungsvorgangs nur so viel Kohlenstoffdioxid an die Umwelt abgibt, wie zuvor im Wachstumsprozess gebunden wurde. Der im Holz gebundene Kohlenstoff durchläuft damit den natürlichen Kohlenstoffzyklus, denn es ändert sich nichts – egal ob Holz verbrannt oder langsam von Mikroorgansimen zersetzt wird. Ganz anders verhält es sich dagegen bei fossilen Energieträgern wie Öl, Gas und Kohle: Hier ist das CO2 seit vielen Millionen Jahren im Erdreich gebunden und würde ohne unser Eingreifen dort auch bleiben. Bei dieser Zeitachse kann man dann nicht mehr von einem natürlichen Kohlenstoffzyklus sprechen.


https://www.energie-fachberater.de/heiz ... rklich.php
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 10. Okt 2019, 19:22

Wenn ich heute Holz einer 200 Jahre alten Eiche verbrenne, dann ist das sicher nicht CO2-neutral.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Vongole » Do 10. Okt 2019, 19:29

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Oct 2019, 19:22)

Wenn ich heute Holz einer 200 Jahre alten Eiche verbrenne, dann ist das sicher nicht CO2-neutral.

Nein, das ist ein Verbrechen.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Adam Smith » Do 10. Okt 2019, 19:32

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Oct 2019, 19:22)

Wenn ich heute Holz einer 200 Jahre alten Eiche verbrenne, dann ist das sicher nicht CO2-neutral.


Hier.


Derzeit stammen noch 90% des Holzes zur Pelletherstellung aus Sägewerken. Die dort anfallenden Sägespäne, eignen sich nämlich besonders gut zur Herstellung von Holzpellets. Die chemische Zusammensetzung dieses Holzabfalls belas­tet den Brennraum der Holzheizung besonders wenig mit Nährstoffen (z.B. Chlor oder Phosphor), die für Korrosion im Kesselinneren sorgen können. Diese Holzpellets sind also ein CO2-neutrales Recyclingprodukt aus der Sägeindustrie.
Sehen wir uns die Produktion der Pellets genauer an: Die Trocknung, die Herstellung und der Transport von Pellets machen durchschnittlich 18,5% des Energiegehalts der Pellets aus. Jedoch werden Pelletierwerke in Deutschland und Österreich ausschließlich mit Erneuerbarer Energie betrieben, die Her- und Bereitstellung von Pellets verändert deren CO2-Bilanz demnach nicht.
Der Brennstofftransport vom Erzeuger zur Heizanlage kostet selbstverständlich auch


https://www.ikz.de/nc/detail/news/detai ... 2-neutral/

Und woher stammt das Holz aus den Sägewerken? Aus Wirtschaftswäldern?
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon pLenarum » Do 10. Okt 2019, 19:32

Der Clou liegt ja nicht im Verbrennungsprozess, sondern beim Pflanzen pflanzen.
Nichts ist eindeutig. Verallgemeinerungen sind Lügen. Alle Verallgemeinerungen sind falsch, diese eingeschlossen.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon MoOderSo » Do 10. Okt 2019, 19:38

Idealerweise pflanzt man keinen Wald. Der wächst von allein. Was man pflanzt sind Holzplantagen über die sich nur die Borkenkäfer freuen.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 10. Okt 2019, 19:41

pLenarum hat geschrieben:(10 Oct 2019, 19:32)

Der Clou liegt ja nicht im Verbrennungsprozess, sondern beim Pflanzen pflanzen.


Und das Problem liegt nicht am Pflanzen pflanzen sondern am Verbrennungsprozess ;)
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Adam Smith » Do 10. Okt 2019, 19:41

Hier.

Wie viel Wälder gibt es in Deutschland?
Ein Drittel der Fläche in Deutschland ist bewaldet. Die Wälder bestehen größtenteils aus Nutzwald, in dem die Bäume höchstens 100 Jahre alt sind. Bäume können aber 400 bis 600 Jahre alt werden


https://www.br.de/br-fernsehen/sendunge ... n-100.html
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 10. Okt 2019, 19:47

Vongole hat geschrieben:(10 Oct 2019, 19:29)

Nein, das ist ein Verbrechen.

Das sowieso.

Adam Smith hat geschrieben:(10 Oct 2019, 19:32)

Hier.

Und wenn man keinen Pelletofen hat?
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 10. Okt 2019, 19:49

Um das CO2 los zu werden, müsste man eine Pflanze finden, die sehr schnell wächst und dabei sehr vioel CO2 aufnimmt. Diese Pflanze kann man dann nach ein paar Jahren abholzen und gut verpackt irgendwo lagern, zB. in alten Bergwerken oder auch in tiefen Gewässern. Wie ist das denn mit Bambus? Nimmt der viel CO2 auf?
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Adam Smith » Do 10. Okt 2019, 19:51

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Oct 2019, 19:47)

Und wenn man keinen Pelletofen hat?


Dann geht man nicht über Los, sondern landet direkt im Gefängnis. Das ist ein Scherz. So viel Nutzholz gibt es vermutlich gar nicht.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 10. Okt 2019, 20:07

Adam Smith hat geschrieben:(10 Oct 2019, 19:51)

So viel Nutzholz gibt es vermutlich gar nicht.

Viel Holz kommt in den letzten Jahren aus dem Baltikum. Nein,ich heize nicht mit Holz, ein Kunde von mir handelt mit Brennstoffen aller Art.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Skeptiker » Do 10. Okt 2019, 20:36

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(10 Oct 2019, 18:49)
...

Hab ich jetzt nicht nachgeprüft. Aber wenn das so ist, dann spräche das doch dafür, lieber mit Gas statt mit Holz zu heizen. Immerhin wird da weniger CO2 freigesetzt.

Genau das eben nicht.

Ein Wald ist in sich CO2 neutral, eben inclusive der Verbrennung des Holzes. Das verbrennen des Gases bei gleicher Heizleistung, setzt zwar bei der Verbrennung weniger CO2 frei als das Holz, es gibt aber auch keinen Kreislauf der CO2 wieder bindet, so dass netto dieser Ausstoß voll das Klima belastet, wo netto beim Holz kein CO2 entsteht.

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