Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

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Clemens
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Clemens » Di 8. Okt 2019, 18:55

Tja ich war am Samstag nach dem Erntedankfest in Köpenick kurz mal am Reichstag bei Staatenlos Info und Gelbe Westen Berlin, von dort sind wir mal rüber zu den XR Leuten gegangen einfach mal nur um zu reden.
Traurig, der Bildungsstand dieser Leute vor allem was Biochemie anbelangt, ist unterirdisch schlecht. Viele von denen glauben, dass wenn der Benzinpreis in Deutschland um 40 Cent pro Liter steigt und man viele Flüge von Amtswegen verbietet würde es besser werden. Einige von denen scheinen sogar echt zu glauben dass das Wetter (allen voran das CO2) an den Grenzen der Bunten Republik stoppt weil es in selbiger verboten ist.

Liebes Gretakind, alle Grünpflanzen, Bäume etc. verwandeln das CO 2, welches Du anscheinend mehr fürchtest als der Teufel der Christen das Weihwasser, bei Sonnenlicht in Sauerstoff um. Bäume leben unter anderem vom Co2.

Also als dieses Kind seine Wutrede in den USA hielt einfach köstlich ich habe ca. noch 2 -3 Tage darüber gelacht. Wie D.Trump an ihr vorbei lief und dieses bockige Wesen eiskalt stehen gelassen hat,,,,,,ein Bild für die Götter. Einfach fantastisch!
Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus. Nein, er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus!" Zitat: Ignazio Silone
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Frank_Stein » Di 8. Okt 2019, 20:23

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(07 Oct 2019, 01:30)

Frag mal die Friday Kids und ihr Guru!


Fraglich, ob der BER noch fertig wird, bevor in Deutschland Flüge generell verboten werden.
Tatsachen, mein Lieber, sind die Feinde der Wahrheit.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon odiug » Di 8. Okt 2019, 21:03

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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Brainiac » Di 8. Okt 2019, 22:58

Clemens hat geschrieben:(08 Oct 2019, 18:55)

Tja ich war am Samstag nach dem Erntedankfest in Köpenick kurz mal am Reichstag bei Staatenlos Info und Gelbe Westen Berlin, von dort sind wir mal rüber zu den XR Leuten gegangen einfach mal nur um zu reden.
Traurig, der Bildungsstand dieser Leute vor allem was Biochemie anbelangt, ist unterirdisch schlecht. Viele von denen glauben, dass wenn der Benzinpreis in Deutschland um 40 Cent pro Liter steigt und man viele Flüge von Amtswegen verbietet würde es besser werden. Einige von denen scheinen sogar echt zu glauben dass das Wetter (allen voran das CO2) an den Grenzen der Bunten Republik stoppt weil es in selbiger verboten ist.

Liebes Gretakind, alle Grünpflanzen, Bäume etc. verwandeln das CO 2, welches Du anscheinend mehr fürchtest als der Teufel der Christen das Weihwasser, bei Sonnenlicht in Sauerstoff um. Bäume leben unter anderem vom Co2.

Ich habe kurz mal eine Auswertung gemacht von Leuten, die im Internet als ignorante, überhebliche Klimaleugner und CO2-Fans auftreten, und deren Bildungsstand ist ebenfalls unterirdisch schlecht, man findet immer wieder prima Beispiele. So halten sich beide Seiten die Waage.

Also als dieses Kind seine Wutrede in den USA hielt einfach köstlich ich habe ca. noch 2 -3 Tage darüber gelacht. Wie D.Trump an ihr vorbei lief und dieses bockige Wesen eiskalt stehen gelassen hat,,,,,,ein Bild für die Götter. Einfach fantastisch!

Da hat sich bei dir vor lauter Lachen wohl die Kommataste verklemmt.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mi 9. Okt 2019, 11:10

Frank_Stein hat geschrieben:(08 Oct 2019, 20:23)

Fraglich, ob der BER noch fertig wird, bevor in Deutschland Flüge generell verboten werden.


Anderes Thema! Wenn ihr wissen wollt wie man Flughaefen baut dann fragt die Chinesen


https://en.wikipedia.org/wiki/Beijing_D ... al_Airport
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Zacherli » Mi 9. Okt 2019, 11:52

Brainiac hat geschrieben:(08 Oct 2019, 22:58)

Ich habe kurz mal eine Auswertung gemacht von Leuten, die im Internet als ignorante, überhebliche Klimaleugner und CO2-Fans auftreten, und deren Bildungsstand ist ebenfalls unterirdisch schlecht, man findet immer wieder prima Beispiele. So halten sich beide Seiten die Waage.

Nicht ganz. Die Seite der Klimaaktivisten zeichnen ein doch reales Bild der Zukunft (50+ Jahre) nur, als passiere das schon jetzt.

Während der Leugner mit Verschwörungen, Leugnungen und totaler Verneinung der Realität glänzt.

Da ist erstere Gruppe doch sympatischer, denn 50 weitere Jahre des Nichtstuns kann die Menschheit sich sprichwörtlich nicht mehr leisten.

Aber das Umdenken kommt soo gaaaanz langsam.
Das abdanken der Hexenverbrennung hat auch eine Weile gedauert. Viel weiter ist der Geisteszustand des modernen Menschen halt auch nicht.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Skeptiker » Mi 9. Okt 2019, 13:08

Zacherli hat geschrieben:(09 Oct 2019, 11:52)

Nicht ganz. Die Seite der Klimaaktivisten zeichnen ein doch reales Bild der Zukunft (50+ Jahre) nur, als passiere das schon jetzt.

Während der Leugner mit Verschwörungen, Leugnungen und totaler Verneinung der Realität glänzt.

Da ist erstere Gruppe doch sympatischer, denn 50 weitere Jahre des Nichtstuns kann die Menschheit sich sprichwörtlich nicht mehr leisten.

Aber das Umdenken kommt soo gaaaanz langsam.
Das abdanken der Hexenverbrennung hat auch eine Weile gedauert. Viel weiter ist der Geisteszustand des modernen Menschen halt auch nicht.

Ich bin auch der Meinung, dass es auf eine Klimakatastrophe hinausläuft. Glaubst du, dass die Politik die Proteste zum Anlass nimmt ernsthaft umzusteuern?
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Zacherli » Mi 9. Okt 2019, 13:36

Skeptiker hat geschrieben:(09 Oct 2019, 13:08)

Ich bin auch der Meinung, dass es auf eine Klimakatastrophe hinausläuft. Glaubst du, dass die Politik die Proteste zum Anlass nimmt ernsthaft umzusteuern?

Nein, im Gegenteil. Da wurde das kleinst mögliche Klimapäckchen geschnürt, um wenige Tage später dieses bisschen noch zu kastrieren und Teile daraus auf Freiwilligkeit der Wirtschaft um zu münzen.

Eigentlich ist es die volle Aufgabe vor der Aufgabe.

Ich hab aber nichts anderes erwartet, der Mensch ist einfach zu berechenbar. Seinem geistigen Gefängnis entkommt er nicht und in diesem ist Macht und Geld regierend.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Liegestuhl » Mi 9. Okt 2019, 13:48

Skeptiker hat geschrieben:(09 Oct 2019, 13:08)

Ich bin auch der Meinung, dass es auf eine Klimakatastrophe hinausläuft. Glaubst du, dass die Politik die Proteste zum Anlass nimmt ernsthaft umzusteuern?


Ich glaube, wer die Forderungen von Klimaaktivisten politisch umsetzt, wird bei der nächsten Wahl nicht mehr gewählt.
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon MoOderSo » Mi 9. Okt 2019, 13:48

Wenn die Menschen doch so viel schlauer sind als ihre Regierung, warum handeln sie dann nicht selbst?
Hat sie ja kaum die Regierung dazu gezwungen im ersten Halbjahr wieder mal einen neuen Passagierrekord an Flughäfen aufzustellen.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Skeptiker » Mi 9. Okt 2019, 14:01

Liegestuhl hat geschrieben:(09 Oct 2019, 13:48)

Ich glaube, wer die Forderungen von Klimaaktivisten politisch umsetzt, wird bei der nächsten Wahl nicht mehr gewählt.

Ist das ein systematisches Problem?
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Atue001 » Mi 9. Okt 2019, 22:33

Tom Bombadil hat geschrieben:(08 Oct 2019, 11:54)

Schweden verbraucht fast keine Kohle, 22% des Stroms werden aus Kernenergie gewonnen, 42% aus Wasserkraft, 32% aus EE. Strom kostet in Schweden (zB. in Solna/Stockholm) 55-60 Öre pro KWh, das sind 5-6 €Cent. Die scheinen den deutschen Energiewende-EEG-Schwachsinn jedenfalls nicht zu praktizieren.



Das stimmt alles - nur bedeutet das ja nicht, dass man deshalb die deutsche Energiewende nicht machen sollte. Es bedeutet nur, dass in Deutschland die Politik in mehrfacher Hinsicht versagt. Das EEG war so schlecht nicht - bis es verwässert wurde. Gefehlt hat dem EEG regelmäßig der soziale Ausgleich!
In Schweden ist das ein wenig anders organisiert - da ist Strom billiger - aber beispielsweise ein PKW ziemlich teuer, ein Benziner oder Diesel auch finanziell ziemlich unattraktiv.

Man mag sagen: Hätten wir in Deutschland mehr Kernenergie.....
Allerdings sollte man auch in Schweden da mal genauer draufschauen! Zum einen haben die Schweden eine Volksabstimmung zur Kernenergie gehabt, dann ist auch bis heute die Kernenergie in Schweden umstritten - und: Schweden ist wohl eines der ersten Länder der Welt, die sich ernsthaft mit dem Thema Endlager beschäftigen. In der Folge dessen haben die Schweden beispielsweise die Preise für die Vorsorge zur Endlagerung um 73% erhöht.
In der Folge ist absehbar, dass auch in Schweden die Kernenergie eine eher düstere Zukunft hat, weil sie schlicht und einfach zu teuer ist.

Trotzdem - unbenommen - im Kontext des Klimawandels hilft Schweden die vorhandene Kernenergie auf jeden Fall, um den Umstieg besser hin zu bekommen.

Übrigens: Würde man Ökostrom in Deutschland unversteuert an die Endverbraucher durchlassen - die Kosten wären beim Ökostrom auch nur geringfügig höher als 7 Cent/kWh - was wir darüber hinaus bezahlen ist der Netzausbau, und vor allem noch die Subventionen für die Energieversorger, die ja auf regenerative Energien umsteigen sollen.

Wir haben in Deutschland fehlgesteuerte Märkte - Schweden hat das besser fertig gebracht - hat aber auch andere Rahmenbedingungen. Trotzdem - wir sollten auch beim Klima von Schweden lernen, sonst ist es wahrscheinlich, dass wir immer extremere Maßnahmen ergreifen müssen - und extreme Maßnahmen führen durchaus auch zu Ökoextremismus, Ökodiktatur u.ä..

Die Schweden haben das Umsteuern bezüglich des Klimas schon deutlich früher begonnen - bereits seit 1991 sind sie mit einer CO2-Abgabe unterwegs. Diese Jahre fehlen uns heute - weshalb in Deutschland drastischere Maßnahmen unausweichlich sind, wenn wir die Klimaziele für 2030 nicht verfehlen wollen. Von den Schweden lernen bedeutet vor allem, längerfristige Politik lernen.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Atue001 » Mi 9. Okt 2019, 22:36

MoOderSo hat geschrieben:(09 Oct 2019, 13:48)

Wenn die Menschen doch so viel schlauer sind als ihre Regierung, warum handeln sie dann nicht selbst?
Hat sie ja kaum die Regierung dazu gezwungen im ersten Halbjahr wieder mal einen neuen Passagierrekord an Flughäfen aufzustellen.


Das ist ein recht einfaches und gut erforschtes psychologisches Phänomen!

Es weiß jeder, dass drastischere Maßnahmen notwendig wären. Dazu sind die Menschen auch prinzipiell bereit.
ABER:
Wenn sie überall beobachten können, dass andere da nicht mitmachen, dann sinkt die Motiviation - weil der Erfolg des Verzichts und Umsteuerns steht und fällt damit, dass ausreichend viele mitmachen.

Genau deshalb funktioniert ein Umsteuern auch nur, wenn der Staat den Rahmen passend setzt.
DAFÜR sind Mehrheiten in der Bevölkerung durchaus bereit. Die würden es auch mittragen, wenn der Benzinpreis deutlich steigt, die Flugkosten National steigen etc. etc......

Was fehlt: Die Politik, die entsprechende Veränderungen ihrer Gesetzgebung angeht.
Derzeit verwaltet Merkel nur die Republik - das reicht nicht, wenn Veränderungen notwendig sind!
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Atue001 » Mi 9. Okt 2019, 22:40

Frank_Stein hat geschrieben:(08 Oct 2019, 20:23)

Fraglich, ob der BER noch fertig wird, bevor in Deutschland Flüge generell verboten werden.


Das ist quark! Flüge werden nicht generell verboten!
Allenfalls kann man über dramatisch verteuerte Inlandsflüge spekulieren, die sich dann nicht mehr lohnen.

Langstreckenflüge werden gebraucht - und werden auch sogar noch weiter zunehmen.
Dennoch geht es auch darum, den Zuwachs zu begrenzen - damit die Klimawirksamkeit des Flugverkehrs beherrschbar bleibt.
Mittelfristig erwarte ich auch, dass die Flugindustrie Alternativen entwickelt und anbietet - also beispielsweise Flüge mit Biosprit, die dann zwar teurer sind als heute, aber deutlich weniger Klimaschädlich sind.

Tegel platzt aus allen Nähten - der BER ist JAHRE überfällig. Unabhängig vom Klima!
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Atue001 » Mi 9. Okt 2019, 22:45

Clemens hat geschrieben:(08 Oct 2019, 18:55)

Tja ich war am Samstag nach dem Erntedankfest in Köpenick kurz mal am Reichstag bei Staatenlos Info und Gelbe Westen Berlin, von dort sind wir mal rüber zu den XR Leuten gegangen einfach mal nur um zu reden.
Traurig, der Bildungsstand dieser Leute vor allem was Biochemie anbelangt, ist unterirdisch schlecht. Viele von denen glauben, dass wenn der Benzinpreis in Deutschland um 40 Cent pro Liter steigt und man viele Flüge von Amtswegen verbietet würde es besser werden. Einige von denen scheinen sogar echt zu glauben dass das Wetter (allen voran das CO2) an den Grenzen der Bunten Republik stoppt weil es in selbiger verboten ist.

Liebes Gretakind, alle Grünpflanzen, Bäume etc. verwandeln das CO 2, welches Du anscheinend mehr fürchtest als der Teufel der Christen das Weihwasser, bei Sonnenlicht in Sauerstoff um. Bäume leben unter anderem vom Co2.

Also als dieses Kind seine Wutrede in den USA hielt einfach köstlich ich habe ca. noch 2 -3 Tage darüber gelacht. Wie D.Trump an ihr vorbei lief und dieses bockige Wesen eiskalt stehen gelassen hat,,,,,,ein Bild für die Götter. Einfach fantastisch!


Sorry, aber hat du deinen eigenen Bildungsstand mal auf den Prüfstand gegeben? Mit dem ist es nämlich nicht so arg weit her.....

Klimatechnisch macht es einen dramatischen Unterschied, ob wir CO2 aus nachwachsenden Rohstoffen in die Luft setzen, oder CO2, welches über Jahrhunderttausende und Jahrmillionen in Erdschichten in Form von Kohle oder Erdgas gespeichert wurden, was wir dann über eine Verbrennungsreaktion in CO2 in die Atmosphäre entlassen. Leider sind dir diese Zusammenhänge offensichtlich zu komplex und sie übersteigen dein Verständnis von unserer Welt.

Das ist traurig - denn in der Folge wird man bei steigendem Entscheidungsdruck wirre Ideen zur Welt wie du sie vertrittst einfach übergehen müssen, wenn man noch rechtzeitig den CO2-Ausstoß auf ein erträgliches Maß begrenzen will. Es sind genau solche wirren Ansichten und Verweigerungshaltungen, die letzten Endes dazu führen werden, dass es zu Ökoextremismus, Ökodiktatur u.ä. kommt. Wir haben in wenigen Jahren nur noch die Wahl, entweder die Realitätsverweigerer zu ignorieren, oder den Klimawandel als Fakt zur Kenntnis zu nehmen - und ich bin mir sehr sicher, welches Szenario für die Menschheit die größere Katastrophe ist.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon MoOderSo » Mi 9. Okt 2019, 23:15

Atue001 hat geschrieben:(09 Oct 2019, 22:36)

Das ist ein recht einfaches und gut erforschtes psychologisches Phänomen!

Es weiß jeder, dass drastischere Maßnahmen notwendig wären. Dazu sind die Menschen auch prinzipiell bereit.
ABER:
Wenn sie überall beobachten können, dass andere da nicht mitmachen, dann sinkt die Motiviation - weil der Erfolg des Verzichts und Umsteuerns steht und fällt damit, dass ausreichend viele mitmachen.

Genau deshalb funktioniert ein Umsteuern auch nur, wenn der Staat den Rahmen passend setzt.
DAFÜR sind Mehrheiten in der Bevölkerung durchaus bereit. Die würden es auch mittragen, wenn der Benzinpreis deutlich steigt, die Flugkosten National steigen etc. etc......

Was fehlt: Die Politik, die entsprechende Veränderungen ihrer Gesetzgebung angeht.
Derzeit verwaltet Merkel nur die Republik - das reicht nicht, wenn Veränderungen notwendig sind!

Für diese psychologische Inkontinenz sind komischerweise die besonders zugänglich, die der grünen Ideologie anhängen, denn Grüne fliegen fast doppelt so häufig wie die bösen Klimaleugner von der AfD.
Bestes Beispiel. Whrend die Klimaspinner in Berlin den Untergang feiern:
Grüne Senatorin im ungenehmigten Urlaub - Verpasster Rückflug legt Berliner Senat lahm
Dabei geht das doch auch mit der Bahn.
https://www.bahn.de/p/view/angebot/spar ... tien.shtml
So nah kann der Weltuntergang nicht sein, wenn selbst die Apologeten des Untergangs keinen Verzicht üben.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Skeptiker » Mi 9. Okt 2019, 23:43

Zacherli hat geschrieben:(09 Oct 2019, 13:36)
Nein, im Gegenteil. Da wurde das kleinst mögliche Klimapäckchen geschnürt, um wenige Tage später dieses bisschen noch zu kastrieren und Teile daraus auf Freiwilligkeit der Wirtschaft um zu münzen.

Eigentlich ist es die volle Aufgabe vor der Aufgabe.

Ich hab aber nichts anderes erwartet, der Mensch ist einfach zu berechenbar. Seinem geistigen Gefängnis entkommt er nicht und in diesem ist Macht und Geld regierend.

Und wie kann man dann die Klimakatastrophe abwehren? Wenn die Menschen mehrheitlich ihren persönlichen Vorteil sehen und dabei am Ende nichts rumkommt, was kann man dann machen? Es akzeptieren?
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Atue001 » Mi 9. Okt 2019, 23:43

MoOderSo hat geschrieben:(09 Oct 2019, 23:15)

Für diese psychologische Inkontinenz sind komischerweise die besonders zugänglich, die der grünen Ideologie anhängen, denn Grüne fliegen fast doppelt so häufig wie die bösen Klimaleugner von der AfD.
Bestes Beispiel. Whrend die Klimaspinner in Berlin den Untergang feiern:
Grüne Senatorin im ungenehmigten Urlaub - Verpasster Rückflug legt Berliner Senat lahm
Dabei geht das doch auch mit der Bahn.
https://www.bahn.de/p/view/angebot/spar ... tien.shtml
So nah kann der Weltuntergang nicht sein, wenn selbst die Apologeten des Untergangs keinen Verzicht üben.



Klingt alles logisch - ist aber nicht menschlich.
Was du implizit einforderst ist ja, dass sich die Grünen "Besser" als andere verhalten. In Teilen tun sie das auch tatsächlich - beispieslweise weil sie Flüge durch Ausgleichszahlungen klimaneutral machen. Aber - in Gänze tun sie es nicht, weil sie sich durch einseitigen Verzicht handlungsunfähiger machen würden als es die anderen sind.


Solange der Gesetzgeber (derzeit nicht die Grünen) Fliegen billiger macht als Bahnfahren, ist es ziemlich bescheuert, den Grünen vorzuwerfen, dass sie sich ökonomisch sinnvoll verhalten.

Auch wenn klar denkende Menschen die bedrohliche Gesamtsituation sehen und auch klar formulieren können - solange der Gesetzgeber versagt und keine vernünftigen Rahmenbedingungen setzt, damit eine vernünftige Klimapolitik stattfindet - solange hilft Parteienextremismus nicht wirklich.

Nicht die Grünen sind das Problem - vielmehr sind die Grünen gerade in Deutschland teil der Lösung!
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Frank_Stein » Mi 9. Okt 2019, 23:44

Atue001 hat geschrieben:(09 Oct 2019, 22:36)

Das ist ein recht einfaches und gut erforschtes psychologisches Phänomen!

Es weiß jeder, dass drastischere Maßnahmen notwendig wären. Dazu sind die Menschen auch prinzipiell bereit.
ABER:
Wenn sie überall beobachten können, dass andere da nicht mitmachen, dann sinkt die Motiviation - weil der Erfolg des Verzichts und Umsteuerns steht und fällt damit, dass ausreichend viele mitmachen.

Genau deshalb funktioniert ein Umsteuern auch nur, wenn der Staat den Rahmen passend setzt.
DAFÜR sind Mehrheiten in der Bevölkerung durchaus bereit. Die würden es auch mittragen, wenn der Benzinpreis deutlich steigt, die Flugkosten National steigen etc. etc......

Was fehlt: Die Politik, die entsprechende Veränderungen ihrer Gesetzgebung angeht.
Derzeit verwaltet Merkel nur die Republik - das reicht nicht, wenn Veränderungen notwendig sind!



Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie mit dem Flugzeug geflogen. Ganz ohne Zwang.
Nein wir brauchen keine Verbote. Ich kämpfe für die Freiheit, fliegen zu können, wenn ich
es möchte.
Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.
Tatsachen, mein Lieber, sind die Feinde der Wahrheit.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Atue001 » Mi 9. Okt 2019, 23:46

Frank_Stein hat geschrieben:(09 Oct 2019, 23:44)

Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie mit dem Flugzeug geflogen. Ganz ohne Zwang.
Nein wir brauchen keine Verbote. Ich kämpfe für die Freiheit, fliegen zu können, wenn ich
es möchte.
Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.


Das ist ein ziemlich bescheuertes Modell für individuelle Freiheit.
Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie links im Verkehr gefahren.....(war auch noch nie in einem Land mit Linksverkehr....) _ entsprechend deiner Logik sollte es jedem frei sein, sich heute zu entscheiden, mal eben links zu fahen.....welch ein Chaos......

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