Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

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H2O
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon H2O » Mi 28. Aug 2019, 19:51

Ewu hat geschrieben:(28 Aug 2019, 08:05)

https://www.wnd.com/2019/08/court-rules ... f-creator/
Der Schöpfer der berühmten Hockeyschlägergraphik von 2001 hat das mittelalterliche Klimaoptimum einfach ausgelassen und wollte seine Daten vor Gericht nicht herausrücken....damit der ganze Betrug nicht herauskommt!


Welchen Betrug sprechen Sie hier denn an? Daß die Erde sich in großem Tempo erwärmt, so daß Gletscher, Festlandseis und Pole abschmelzen, das läßt sich wohl kaum bestreiten. Zur Bewertung dieser Veränderungen haben auch viel zu viele kritische Wissenschaftler Beiträge geleistet. Der Klimawandel verlangsamt sich bestimmt nicht, nur weil ein paar Ehrpussel sich vor Gericht in Kanada streiten!
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ger9374 » Mi 28. Aug 2019, 20:17

Das einzig beeinflussbare ist der menschengemachte Klimawandel. Das auch nur mit sofortigen Beginn und messbaren Ergebnissen erst in Jahrzehnten.So habe ich das aufgefasst.
Quasi ein Projekt über Generationen.
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Teeernte
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Teeernte » Mi 28. Aug 2019, 21:02

Ger9374 hat geschrieben:(28 Aug 2019, 20:17)

Das einzig beeinflussbare ist der menschengemachte Klimawandel. Das auch nur mit sofortigen Beginn und messbaren Ergebnissen erst in Jahrzehnten.So habe ich das aufgefasst.
Quasi ein Projekt über Generationen.


Mehrere Generationen......würde man deutlich - Weltweit CO2 reduzieren. Erst ab dann die 150 Jahre wieder runterzählen.

Das passiert grad nicht.

...und Absehbar auch nicht. https://de.statista.com/statistik/daten ... -bis-2030/

Bis 2050 weltweit - eine Steigerung um 30% - CO2. Ob WIR uns auf den Kopf stellen oder ein Sack Reis umfällt !!
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ewu » Do 29. Aug 2019, 06:02

Es ist aber für den Preis einer radikalen Absenkung unseres Lebensstandards, dass man sich dann wegen einer eingeredeten Schuld besser fühlen kann. Dem Klima wird's egal sein, aber die Milliardäre, die den ganzen Ökowahn von Anfang an angeleiert und finanziert haben, in England vor allem (dort wird jetzt gerade der erste mustergültige Ökostaat errichtet), die werden Freudentänze in ihren uralten Schlössern und Burgern aufführen! Umsetzen lässt sich die ganze "Transformation", wie der Ohrfeigenhuber das nennt, sowieso nur in einer Diktatur. Aber das wollen die Grüninnen halt so.
“Wer in der Demokratie die Wahrheit sagt, wird von der Menge getötet.” - Platon
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Zacherli » Do 29. Aug 2019, 07:29

Ewu hat geschrieben:(29 Aug 2019, 06:02)

Es ist aber für den Preis einer radikalen Absenkung unseres Lebensstandards, dass man sich dann wegen einer eingeredeten Schuld besser fühlen kann. Dem Klima wird's egal sein, aber die Milliardäre, die den ganzen Ökowahn von Anfang an angeleiert und finanziert haben, in England vor allem (dort wird jetzt gerade der erste mustergültige Ökostaat errichtet), die werden Freudentänze in ihren uralten Schlössern und Burgern aufführen! Umsetzen lässt sich die ganze "Transformation", wie der Ohrfeigenhuber das nennt, sowieso nur in einer Diktatur. Aber das wollen die Grüninnen halt so.

Die Miliardäre der Kohle und Ölindustrie ist dies zu verdanken und niemand anderem. Die Energiewende ist Folge jahrzehntelanger Fehlinvestition und Misswirtschaft. Wird Zeit diese Ölscheichs abzusägen und zur Aufgabe zu zwingen.
Und wenn der Mensch das Klima nicht ändern kann, warum hat er es dann doch gekonnt? Einfach mal denken, anstatt pausenlos Phrasen nachbrüllen.

Es geht darum nicht schon Ende des Jahrhunderts den Lichtschalter der Menschheit auszuschalten und wir sind auf dem guten Weg dies zu erreichen. Es wurde und wird nicht genug getan und zuviel zahlen wir nicht in die EEG, sondern in die Folgen des menschengemachten Klimawandels.

Wir könnten auch nichts tun und noch mehr zahlen und noch mehr und noch mehr, bis kein Geld mehr da wäre.

Das wären die Folgen des Nichtstuns.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » So 1. Sep 2019, 17:51

Ewu hat geschrieben:(28 Aug 2019, 08:05)

https://www.wnd.com/2019/08/court-rules ... f-creator/
Der Schöpfer der berühmten Hockeyschlägergraphik von 2001 hat das mittelalterliche Klimaoptimum einfach ausgelassen und wollte seine Daten vor Gericht nicht herausrücken....damit der ganze Betrug nicht herauskommt!

Er hat nicht nur das Mittelalter-Klimaoptimum ausgelassen, auch die Kleine Eiszeit und versucht damit eine Klimastabilität zu suggerieren, die es nicht gibt und das Schlimme daran - sein Algorithmus erzeugt das Hockeyschläger-Diagramm unabhängig davon, mit welchen Daten er "gefüttert" wird.
Der Klimatologe Dr. Timothy Ball hat den Betrug nachgewiesen (der u.a. auch vom IPCC verwendet wird). Die Verleumdungsklage Manns gegen Ball wurde abgewiesen und er hat die Gerichtskosten zu tragen.
Kann hier nachgelesen werden.
Während es hier in Deutschland einige Phantasten gibt, die glauben, das Klima "retten" zu können, indem jahrundertealte Naturschutzgebiete der "Energiewende" zu weichen haben, brennt der Amazonasregenwald "vollkommen CO2-neutral".
Es sind 83% mehr Brandrodungen zu verzeichnen als in den letzten Jahren!
Der Regenwald in Afrika ist ein einziges Feuermeer!
Interessiert es eigentlich unsere "Klimaretter" eigentlich dazu, dass der als "grüne Lunge der Erde" bezeichnete Regenwald - weltweit - zerstört wird und damit die wichtigste CO2-Senke der Erde?
Oder ist das alles zu weit weg?
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Vongole » So 1. Sep 2019, 18:04

Dark Angel hat geschrieben:(01 Sep 2019, 17:51)

(..)
Während es hier in Deutschland einige Phantasten gibt, die glauben, das Klima "retten" zu können, indem jahrundertealte Naturschutzgebiete der "Energiewende" zu weichen haben, brennt der Amazonasregenwald "vollkommen CO2-neutral".
Es sind 83% mehr Brandrodungen zu verzeichnen als in den letzten Jahren!
Der Regenwald in Afrika ist ein einziges Feuermeer!
Interessiert es eigentlich unsere "Klimaretter" eigentlich dazu, dass der als "grüne Lunge der Erde" bezeichnete Regenwald - weltweit - zerstört wird und damit die wichtigste CO2-Senke der Erde?
Oder ist das alles zu weit weg?


Dieses Thema wird leider hier "diskutiert" und damit der notwendigen ernsthaften Debatte entzogen:
viewtopic.php?f=6&t=66865&p=4560861#p4560861
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » So 1. Sep 2019, 20:24

Vongole hat geschrieben:(01 Sep 2019, 18:04)

Dieses Thema wird leider hier "diskutiert" und damit der notwendigen ernsthaften Debatte entzogen:
viewtopic.php?f=6&t=66865&p=4560861#p4560861

Na dann wird es ja Zeit, dass das Thema Brandrodungen im Regenwald bei einem Thema angesprochen wird, wo es hingehört.
Der brasilianische Präsident ist auf alle Fälle NICHT der Brandstifter und auch nicht verantwortlich für die Brandrodungen in Brasilien und den anderen südamerikanischen Staaten.

Richtig ist, nicht alle Brände sind auf Brandrodung(en) zurückzuführen. Es gibt auch natürliche Ursachen, richtig ist auch - es gibt nicht wenige Baum- und Pflanzenarten deren Samen nur unter Einfluss von großer Hitze keimen. So genannte Feuerkeimer - in diesem Fall geben Waldbrände den "Startschuss" für die nächste Pflanzengeneration.
Was mich in diesem Zusammenhang gewaltig nervt, ist die Hysterie in Verbindung mit dem Klimawandel, der Aktionismus.
Der Blick reicht nicht über den eigenen Tellerrand hinaus und das geht so weit, dass die Vernichtung von Waldgebieten/Naturschutzgebieten für den Bau von "Windpimmeln" als "zwingend notwendig" bejubelt wird, ohne zu bedenken dass damit wichtige Lebensgrundlagen (nicht nur für Menschen) zerstört werden, aber was interessiert die "Klimaretter" schon die Artenvielfalt.
Zudem Afrika und das Amazonasgebiet sind weit weg, das interessiert nicht, der moderne Ablasshandel mit Emmissionszertifikaten interessiert ebenso wenig. Hauptsache man kann sich moralisch überlegen fühlen und/oder hysterische Panikmache betreiben, statt Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu ergreifen.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon H2O » Mo 2. Sep 2019, 01:15

Inzwischen sind durch abhaltende Trockenheit die wirtschaftlich genutzten Forsten in Deutschland so weit geschädigt, daß ein Umdenken notwendig ist... daß also Arten angepflanzt werden, die nach Erfahrungen in andern Klimazonen hier überhaupt noch wachsen können. Ich kann nicht beurteilen, wie weit die hier so hoch gelobten urtümlichen Biotope diese Klimaveränderung überleben werden.

Auf jeden Fall braucht unser Land erneuerbare Energien, um weiter als Industriegesellschaft und Dienstleistungsgesellschaft leben zu können. Dazu wird man dort tätig, wo deutlich mehr erneuerbare Energie abgeschöpft werden kann als in den Aufbau dieser Anlagen hineinfließen muß.

Eine Vielfalt von Maßnahmen ist notwendig, um den als maßgeblich erkannten CO2-Zuwachs aus der Verbrennung fossiler Energieträger in der Lufthülle der Erde ab zu bremsen. Aufforsten mit Pflanzen, die mit den vorhersehbaren Klimabedingungen leben können. Anlegen von Regenrückhalteanlagen, Renaturierung von Wasserläufen.

Inzwischen ist es technisch möglich, mit Photovoltaik tatsächlich im ländlichen Bereich eine sehr weitgehende Autarkie der Stromversorgung zu erreichen. Aus meiner Sicht müßte diese Möglichkeit staatlich gefördert werden, damit sie nicht das Vorrecht sehr wohlhabender Leute bleibt. Damit ließe sich das Ausmaß zentraler Energieversorgungsfelder sicher verringern, die Belastung der Landschaft begrenzen.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ger9374 » Mo 2. Sep 2019, 04:17

Ein aufforsten macht Nur mit baumarten Sinn die mit den veränderten Umweltbedingungen Schritt halten.
Als erstes der Trockenheit.
Vielleicht sind auch unsere traditionellen baumarten über Kreuzungen resistenter zu machen . Die Schädlinge treffen ja auf schon geschädigte Wälder da ist Dann ein rasches ende absehbar.Auch der Wirtschaftsfaktor Holz darf nicht vergessen werden .Die vielen Naherholungsgebiete, und der Tourismus!
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » Mo 2. Sep 2019, 13:35

H2O hat geschrieben:(02 Sep 2019, 01:15)
Ich kann nicht beurteilen, wie weit die hier so hoch gelobten urtümlichen Biotope diese Klimaveränderung überleben werden.

Dann solltest du dich informieren. Das Internet bietet alle Möglichkeiten.
Die "urtümlichen Biotope" haben schon mehr als einen Klimawandel/Klimaveränderung "überlebt" - nennt sich Anpassung.
Klimawandel/Klimaveränderung sind die Normalität auf der Erde. Die Erde kennt keine "Wohlfühltemperatur" und genau darum geht es beim Hockeyschläger-Diagramm, dessen Daten und Algorithmen der - in den Links genannte "Klimawissenschaftler" nicht herausgeben will und dessen Klage abgewiesen wurde.
Dürren und Überschwemmungen hat es ebenfalls schon immer gegeben und die Natur konnte sich jedesmal anpassen.

"The ocean sink has largely kept pace with increasing carbon emissions, but warmer oceans will become less efficient in removing atmospheric CO2. However, the benefits of the ocean sink have a catch: ocean acidification, which is detrimental and even deadly for a wide variety of marine life and chemical processes. Land sinks do not necessarily have negative effects, but are seen as beneficial. However, with increased agricultural production, carbon is not necessarily stored long-term –but returns to the atmosphere quite quickly. And more photosynthesis means more vegetation growth, which in some parts of the world can reduce water availability and higher fire risk. This research also carries heavy implications for reaching temperature goals on climate change, such as the Paris agreement. A small change in the strength of the sink on land or in the ocean could be equivalent to hundreds of millions of dollars annually, if theloss of a sink were needed to be replaced by human-made sinks or with further emission reductions through carbon markets. Or to meet the same targets, it could simply become more difficult or unachievable. Better management of all lands, and particularly forested lands, including the reduction of deforestation, are emphasized as essential actions to preserve this natural benefit and reachclimate mitigation goals. "We need to be aware of how incredibly beneficial this free ecosystem service we get from the land sinks is and, to the extent we can, we need to make sure we protect them. And if there's anything from a management point of view that can be done, we should certainly plan for it,” said Philippe Ciais, lead author of the study."
Quelle


Und genau da liegt das Problem! Der Mensch zerstört diese natürlichen CO2-Senken für die Gewinnung landwirtschaftlicher Nutzfläche, um die exponentiell wachsende Weltbevölkerung zu ernähren und zum Bau von nicht grundlastfähigen Windpimmeln.
Und genau dieses Problem wird von grünen Klimahysterikern ignoriert, die dann schon mal verkünden, dass "zur Rettung der Zivilisation keine Rücksicht auf Naturschutzgebiete und Wälder genommen werden könne.

Und noch etwas, was von Klimahysterikern gerne ignoriert wird, weil es nicht ins Weltbild passt:

"In a new study, a team of researchers around Alexander Winkler and Prof Victor Brovkin from the department “The Land in the Earth system” at the Max Planck Institute for Meteorology (MPI-M) show that most Earth system models (ESM) underestimate the response of Arctic plant productivity to rising atmospheric carbon dioxide (CO2) concentration. These models, which serve as the scientific basis for the IPCC Assessment Reports, likely also underestimate future carbon uptake by photosynthesis - a key aspect for climate projections. This is a surprising result as some previous studies suggested that ESMs overestimate the response of plants to rising CO2. ...
Climate change has a strong footprint on the Earth. The signal is especially visible in high northern latitudes, where amplified warming not only causes permafrost thawing, but also promotes plant growth. Vegetation greening of temperature-limited ecosystems in a warming climate is a well-documented phenomenon. Using the novel approach of Emergent Constraints, the researchers linked changes in high-latitude greening to changes in plant growth as projected in a higher CO2 world. Satellite observations now reveal that the response to CO2 is considerably higher than the average ESM response. This finding indicates that most ESMs likely overestimate future atmospheric CO2 abundance and consequential climatic changes."
Quelle


H2O hat geschrieben:(02 Sep 2019, 01:15)]Auf jeden Fall braucht unser Land erneuerbare Energien, um weiter als Industriegesellschaft und Dienstleistungsgesellschaft leben zu können. Dazu wird man dort tätig, wo deutlich mehr erneuerbare Energie abgeschöpft werden kann als in den Aufbau dieser Anlagen hineinfließen muß.

Nein, wir brauchen KEINE erneuerbaren Energien, sondern eine sichere Energieversorgung!

H2O hat geschrieben:(02 Sep 2019, 01:15)Eine Vielfalt von Maßnahmen ist notwendig, um den als maßgeblich erkannten CO2-Zuwachs aus der Verbrennung fossiler Energieträger in der Lufthülle der Erde ab zu bremsen. Aufforsten mit Pflanzen, die mit den vorhersehbaren Klimabedingungen leben können. Anlegen von Regenrückhalteanlagen, Renaturierung von Wasserläufen.

Siehe die beiden Links oben!
Einfach mal richtig durchlesen!
Klimabedingungen sind NICHT vorhersehbar!

H2O hat geschrieben:(02 Sep 2019, 01:15)Inzwischen ist es technisch möglich, mit Photovoltaik tatsächlich im ländlichen Bereich eine sehr weitgehende Autarkie der Stromversorgung zu erreichen. Aus meiner Sicht müßte diese Möglichkeit staatlich gefördert werden, damit sie nicht das Vorrecht sehr wohlhabender Leute bleibt. Damit ließe sich das Ausmaß zentraler Energieversorgungsfelder sicher verringern, die Belastung der Landschaft begrenzen.

Nein ist es nicht. Photovoltaik ist NICHT grundlastfähig und Speichermedien stehen NICHT zur Verfügung.
Photovoltaik und Windpimmel wurden und werden bereits staatlich gefördert - nennt sich EEG-Umlage. Diese Subventionen sorgen dafür, dass a) Deutschland die höchsten Strompreise zu verzeichnen hat und b)Windpimmel und Photovoltaikanlagen Spekulationsobjekte sind, deren Betreiber sich eine "goldene Nase" verdienen, ohne über Effektivität oder Kosten-Nutzen-Kalkulationen nachzudenken bzw nachdenken zu müssen.
Glücklicherweise laufen diese Subventionen in den nächsten Jahren aus und die Betreiber müssen - wie jedes andere Wirtschaftsunternehmen auch - endlich beginnen wirtschaftlich zu denken, Kosten-Nutzen-Kalkulationen/-Rechnungen erstellen.

Was wir brauchen ist eine sichere - möglichst CO2-neutrale - Energieversorgung. Die hatten wir, wir haben sogar neue sicherere Technologien entwickelt, nutzen sie aber nicht, weil uns die "German Angst" forcierende Grüne davon abhalten.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Zacherli » Mo 2. Sep 2019, 17:24

Nun ja, Das Mär von "gab es schon immer". Jeder Wissenschaftler weiß das weit besser als die Fraktion der verbissenen Klimaleugner.

Nur ist der Ablauf dieser Erderwärmung zu schnell, als das sich unzählige Biotope an diese Bedingungen anpassen könnten.
Wie in den Kreisen der verbissenen Klimaleugner üblich, wird die Zeitachse konstant weggelassen um ein verzerrtes Bild der Realität wiederzugeben.

Das Artensterben zeigt ein deutliches Bild. Unverkennbar und für Jeden sichtbar.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Teeernte » Mo 2. Sep 2019, 17:35

Zacherli hat geschrieben:(02 Sep 2019, 17:24)

Nun ja, Das Mär von "gab es schon immer". Jeder Wissenschaftler weiß das weit besser als die Fraktion der verbissenen Klimaleugner.

Nur ist der Ablauf dieser Erderwärmung zu schnell, als das sich unzählige Biotope an diese Bedingungen anpassen könnten.
Wie in den Kreisen der verbissenen Klimaleugner üblich, wird die Zeitachse konstant weggelassen um ein verzerrtes Bild der Realität wiederzugeben.

Das Artensterben zeigt ein deutliches Bild. Unverkennbar und für Jeden sichtbar.



Hier geht es in die andere Richtung......Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Extra eine Übersetzung - >> Lohnt es sich gegen den Klimawandel zu investieren.....oder ist es dafür schon zu spät ? (>> Geld zur Minderung der Folgen einsetzen...)

Ja ...das Artensterben...Wahle und Delfine in den Berliner Gewässern...alle tot.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon H2O » Mo 2. Sep 2019, 19:23

Was wir brauchen ist eine sichere - möglichst CO2-neutrale - Energieversorgung. Die hatten wir, wir haben sogar neue sicherere Technologien entwickelt, nutzen sie aber nicht, weil uns die "German Angst" forcierende Grüne davon abhalten.


Ja, das könnte man so sehen; dem widerspreche ich aber voller Überzeugung. Wir sollten den geplanten und durchdachten Weg hin zu erneuerbaren Energien fortsetzen und uns nicht durch immer neue und widergekäute Einwände davon abbringen lassen.

Mich tröstet ein wenig, daß nun im hohen Norden in der Tundra eine vermutete reiche Vegetation unsere CO2-Sünden abmildern soll. Vielleicht verlangsamt sich so der Klimawandel tatsächlich. Warum soll es nicht auch einmal gute Nachrichten geben? In Pommern versiegen Trinkwasserbrunnen, die jahrhundertelang die Gehöfte mit Wasser versorgt hatten. Das ist eine schlechte Nachricht.

Ach ja, meine liebste Kritikerin sollte sich doch nicht so sehr gegen hohen Eigenverbrauch und gesteigerte Autarkie neuer Photovoltaik-Systeme erhitzen. Ich werde diesen Weg gehen und dann... so Gott will... auch davon berichten.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 2. Sep 2019, 20:21

Dark Angel hat geschrieben:(01 Sep 2019, 20:24)

Na dann wird es ja Zeit, dass das Thema Brandrodungen im Regenwald bei einem Thema angesprochen wird, wo es hingehört.
Der brasilianische Präsident ist auf alle Fälle NICHT der Brandstifter und auch nicht verantwortlich für die Brandrodungen in Brasilien und den anderen südamerikanischen Staaten.

Dazu gab es eine schöne Diskussion bei Lanz.

https://youtu.be/_XmumFkVUeQ
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 2. Sep 2019, 20:26

Zacherli hat geschrieben:(02 Sep 2019, 17:24)

Nun ja, Das Mär von "gab es schon immer". Jeder Wissenschaftler weiß das weit besser als die Fraktion der verbissenen Klimaleugner.

Nur ist der Ablauf dieser Erderwärmung zu schnell, als das sich unzählige Biotope an diese Bedingungen anpassen könnten.
Wie in den Kreisen der verbissenen Klimaleugner üblich, wird die Zeitachse konstant weggelassen um ein verzerrtes Bild der Realität wiederzugeben.

Das Artensterben zeigt ein deutliches Bild. Unverkennbar und für Jeden sichtbar.

Hier, das gefällt dir bestimmt. :D

https://youtu.be/07dZwdLC5XQ
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » Mo 2. Sep 2019, 20:56

Zacherli hat geschrieben:(02 Sep 2019, 17:24)

Nun ja, Das Mär von "gab es schon immer". Jeder Wissenschaftler weiß das weit besser als die Fraktion der verbissenen Klimaleugner.

Nur ist der Ablauf dieser Erderwärmung zu schnell, als das sich unzählige Biotope an diese Bedingungen anpassen könnten.
Wie in den Kreisen der verbissenen Klimaleugner üblich, wird die Zeitachse konstant weggelassen um ein verzerrtes Bild der Realität wiederzugeben.

Das Artensterben zeigt ein deutliches Bild. Unverkennbar und für Jeden sichtbar.

Lies doch einfach, was ich verlinkt habe!
Die erste Quelle "Futureearth.org" ist ein internationales wissenschaftliches Forschungsprogramm unter Schirmherrschaft der UNO.
Da ist nix mit Klimaleugnung oder "Fraktion der verbissenen Klimaleugner.".
Die zweite Quelle ist das Max-Planck-Institut für Meteorologie (Hamburg), kann auch nicht zur "Fraktion der verbissenen Klimaleugner." gezählt werden.

In beiden wissenschaftlichen Publikationen wird eindeutig belegt, dass sich Biotope sehr wohl sehr schnell an die veränderten Bedingungen anpassen und wie sie sich anpassen.
WER ein verzerrtes Bild der Realität wiedergibt ist einzig Michael Mann, der sich selbst vor Gericht noch weigerte seine Daten und Algorithmen offen zu legen, mit denen er sein Hockeyschläger-Diagramm kreiert.
Mit diesem Hockeyschläger-Diagramm suggeriert er eine Klimastabilität, die es nie gab.
Realität IST, dass sich das Klima in einem Zeitraum von 500 bis 1500 Jahren ändert und zwar recht schnell ändert, dass sich auch der Wechsel von Kalt- (Eis-) zu Warmzeiten sehr schnell vollzieht und nicht Jahrtausende dauert.
Wer hier tatsächlich etwas leugnet, sind die Klimahysteriker!

Und ganz nebenbei - das Artensterben hat nichts mit dem Klimawandel zu tun, sondern mit dem exponentiellen Wachstum der Weltbevölkerung und damit verbunden, die Vernichtung der Regenwälder für die Gewinnung landwirtschaftlicher Nutzflächen, für Soja- und Palmöl-Monokulturen.
Dass die Vernichtung der Regenwälder der Erde - und damit verbunden das Artensterben - massive Auswirkungen auf das (globale) Klima hat, DAS leugnen die Klimahysteriker!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon H2O » Mo 2. Sep 2019, 21:03

Dass die Vernichtung der Regenwälder der Erde - und damit verbunden das Artensterben - massive Auswirkungen auf das (globale) Klima hat, DAS leugnen die Klimahysteriker!


Welche Klimahysteriker sind denn das schon wieder?
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Zacherli » Mo 2. Sep 2019, 21:07

Natürlich trägt auch der Klimawandel dazu bei, aber nicht nur. Und kein Klimahysteriker, die es nicht gibt, leugnet den Zusammengang Regenwaldvernichtung - Klima.
Es sind gerade die Gegner die Wissenschaftler als Hysteriker betiteln, obwohl sie selbst nichts wissenschaftliches geleistet haben und lediglich geklaute Studien umschreiben und verbreiten.

Bestimmt redet man von der grünen Lunge der Erde weil es nur schön klingt.

Diese Klimahysteriker haben bis heute in allem Recht.
Die verbissenen Klimaleugner in nichts, einfach nichts.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 2. Sep 2019, 21:07

Dark Angel hat geschrieben:(02 Sep 2019, 20:56)

Lies doch einfach, was ich verlinkt habe!
Die erste Quelle "Futureearth.org" ist ein internationales wissenschaftliches Forschungsprogramm unter Schirmherrschaft der UNO.
Da ist nix mit Klimaleugnung oder "Fraktion der verbissenen Klimaleugner.".
Die zweite Quelle ist das Max-Planck-Institut für Meteorologie (Hamburg), kann auch nicht zur "Fraktion der verbissenen Klimaleugner." gezählt werden.

In beiden wissenschaftlichen Publikationen wird eindeutig belegt, dass sich Biotope sehr wohl sehr schnell an die veränderten Bedingungen anpassen und wie sie sich anpassen.
WER ein verzerrtes Bild der Realität wiedergibt ist einzig Michael Mann, der sich selbst vor Gericht noch weigerte seine Daten und Algorithmen offen zu legen, mit denen er sein Hockeyschläger-Diagramm kreiert.
Mit diesem Hockeyschläger-Diagramm suggeriert er eine Klimastabilität, die es nie gab.
Realität IST, dass sich das Klima in einem Zeitraum von 500 bis 1500 Jahren ändert und zwar recht schnell ändert, dass sich auch der Wechsel von Kalt- (Eis-) zu Warmzeiten sehr schnell vollzieht und nicht Jahrtausende dauert.
Wer hier tatsächlich etwas leugnet, sind die Klimahysteriker!

Ja ein Übergabg von 1500 Jahren ist recht normal, aber aktuell haben wir da eine Null zu wenig.

Du wirkst so Hysterisch, woher kommst?


Und ganz nebenbei - das Artensterben hat nichts mit dem Klimawandel zu tun, sondern mit dem exponentiellen Wachstum der Weltbevölkerung und damit verbunden, die Vernichtung der Regenwälder für die Gewinnung landwirtschaftlicher Nutzflächen, für Soja- und Palmöl-Monokulturen.
Dass die Vernichtung der Regenwälder der Erde - und damit verbunden das Artensterben - massive Auswirkungen auf das (globale) Klima hat, DAS leugnen die Klimahysteriker!

Nein, ganz im Gegenteil. Und irgendwie verzwurbelst du hier gerade Ursache und Wirkung.

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