Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Moderator: Moderatoren Forum 3

Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 40441
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon DarkLightbringer » Do 25. Jul 2019, 22:57

Orbiter1 hat geschrieben:(25 Jul 2019, 21:43)
Sie haben in Verbindung mit E3 von europäischer Idee geschrieben. Nochmal die Frage, was für eine europäische Idee soll denn das sein?

Grundsätzlich ist die Idee, in Sicherheit und Freiheit gemeinsame Prinzipien zu teilen.
Wenn man aber aus dem Kernmodul der E3-Mächte eine E2-Achse machen würde, dann wäre das nur noch bilateral statt multilateral.
Oder anders gesagt, ein wie auch immer geartetes politisches Europa wird nicht ohne Europäer auskommen.

Nö, der Atomdeal wird von den USA massiv attackiert, aber tot ist er nicht, wenn die verbliebenen Vertragspartner ihre Verpflichtungen daraus erfüllen. Der Versuch aus Vertragspartnern Verbündete in einem Krieg gegen den Iran zu machen wird kläglich scheitern.
Es muss darum gehen, multilateral zur Eindämmung des iranischen Kriegsprojektes in der gesamten Region beizutragen.
Sei es nun, wie die Europäer wollen, mit halber Kraft, oder mit maximalem Druck, wie es die Amerikaner, Israelis und arabische Partner wollen.

Der Atomdeal ist seitens der USA gekündigt worden, die EU-Staaten können nicht für den vom Iran gewünschten Umsatz sorgen und der Iran erklärt selbst, sich nicht an den Vertrag halten zu wollen.
Ob man das nun als einen toten Esel bezeichnen will oder als Rennpferd, ist sekundär. Aber alle Partner sind offenbar unzufrieden.
Und das wäre m. E. nicht der Fall, wenn der Vertrag ein tatsächlich gut laufendes Rennpferd wäre. Man könnte aber auch sagen, die Strategie, mit einem toten Esel ins Ziel zu kommen, sei wenigstens originell.

Deswegen ist Deutschland ja auch Mitglied der NATO und arbeitet mit den anderen EU-Staaten längerfristig an einer EU-Armee.
GB ist einer der wichtigsten Alliierten, neben Frankreich. Die EU-Armee ist virtueller Natur und hat entsprechend kein Befähigungsprofil.
Die Frage ist ja nicht, wieviel Fähnchen hat man, die Frage ist, was kann man oder was soll man können. Eine Befähigung war es beispielsweise, das Horn von Afrika sicherer zu machen.

Aber nicht die Haltung des britischen Parlaments.

Man wird die Regierung nicht umgehen können.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 40441
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon DarkLightbringer » Do 25. Jul 2019, 23:00

Senexx hat geschrieben:(25 Jul 2019, 22:26)

Aha.

Hat das wer verstanden?

Die deutsche Marine hat einem Alliierten schon mal Geleitschutz gewährt. Das sollte man wiederholen.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 40441
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon DarkLightbringer » Do 25. Jul 2019, 23:05

Cobra9 hat geschrieben:(25 Jul 2019, 22:30)

Nichtmal die gebrachte Quelle von Audi liefert Anlass daran das ein britisches Gericht eine illegale Aktion durchgeführt hätte. Sowas zu behaupten trotzdem ohne Beweise oder Quellen ist zumindest zu hinterfragen

Absolut. Das ist windig und dient vermutlich nur der Ablenkung.

Im Kern ist es doch so, dass die Sicherheit der zivilen Schifffahrt unverzichtbar ist. Die Operation Atalanta hat die internationalen Gewässer am Horn von Afrika sicherer gemacht.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Audi
Beiträge: 6473
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon Audi » Do 25. Jul 2019, 23:15

Iran muss sich nicht an Sanktionen der EU richten. Wenn man den Spieß umdreht ist das Geheule groß. Entweder freier Schiffsverkehr oder man muss mit Gegensschritten rechnen egal wie fair man es findet. Der westen ist nun Mal in der Oberliga der Doppelmoral
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 40441
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon DarkLightbringer » Do 25. Jul 2019, 23:22

Die EU muss sich nicht an die Regeln des Kalifats halten. Und ein Geleitschutz ist doch fair, die Zivilschiffe können sich nicht selbst verteidigen.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Troh.Klaus
Beiträge: 1905
Registriert: Sa 28. Okt 2017, 21:56

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon Troh.Klaus » Do 25. Jul 2019, 23:47

DarkLightbringer hat geschrieben:(25 Jul 2019, 23:22)
Die EU muss sich nicht an die Regeln des Kalifats halten. Und ein Geleitschutz ist doch fair, die Zivilschiffe können sich nicht selbst verteidigen.

Regeln werden überbewertet. Die Iraner müssen sich auch nicht an die Regeln der EU halten. Am Ende entscheiden nicht Regeln sondern Kanonen. Und da haben die Amerikaner und auch die EU-Partner deutlich mehr zu bieten. "Kalifat" ist übrigens eine denkbar falsche Bezeichnung für die iranische Theokratie.
In varietate concordia.
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 40441
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon DarkLightbringer » Do 25. Jul 2019, 23:55

Troh.Klaus hat geschrieben:(25 Jul 2019, 23:47)

Regeln werden überbewertet. Die Iraner müssen sich auch nicht an die Regeln der EU halten. Am Ende entscheiden nicht Regeln sondern Kanonen. Und da haben die Amerikaner und auch die EU-Partner deutlich mehr zu bieten. "Kalifat" ist übrigens eine denkbar falsche Bezeichnung für die iranische Theokratie.

Die Kanonen schützen Zivilisten vor Übergriffen. Dann wird man sehen, ob die Terroristen noch ein Mütchen haben. Zivilisten überfallen kann ja jeder.

"Kalifat" ist eine sehr gute Bezeichnung, denn sie geht definitiv auf Mohammed zurück, der weltliche und geistliche Herrschaft in sich vereinigte. Die Theokratie ist exakt das Modell, welches keine Trennung von Staat und Glaube vorsieht.
Und du wirst doch dem Propheten keine unislamischen Umtriebe vorwerfen wollen?!?
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Troh.Klaus
Beiträge: 1905
Registriert: Sa 28. Okt 2017, 21:56

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon Troh.Klaus » Fr 26. Jul 2019, 00:17

DarkLightbringer hat geschrieben:(25 Jul 2019, 23:55)
"Kalifat" ist eine sehr gute Bezeichnung, denn sie geht definitiv auf Mohammed zurück, der weltliche und geistliche Herrschaft in sich vereinigte. Die Theokratie ist exakt das Modell, welches keine Trennung von Staat und Glaube vorsieht.

Dann hast Du ganz offensichtlich das Wesen des "Kalifats" nicht verstanden-
In varietate concordia.
Benutzeravatar
Cobra9
Beiträge: 25667
Registriert: Mo 10. Okt 2011, 11:28

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon Cobra9 » Fr 26. Jul 2019, 01:02

Audi hat geschrieben:(25 Jul 2019, 23:15)

Iran muss sich nicht an Sanktionen der EU richten. Wenn man den Spieß umdreht ist das Geheule groß. Entweder freier Schiffsverkehr oder man muss mit Gegensschritten rechnen egal wie fair man es findet. Der westen ist nun Mal in der Oberliga der Doppelmoral


Fällt Dir den nichts besseres ein als jetzt wieder Nebelkerzen zu zünden ?

In dem Fall des iranischen Tankers hat Großbritannien sich an Recht und Ordnung gehalten. Die Aktion war legal, der Iran kann jederzeit den Rechtsweg gehen. Aber dann müsste der Iran mal einiges erklären und mit Beweisen versehen. Panama hätte da auch einige Fragen.

Wenn der Iran so furchtbar im Rech ist warm klärt der Iran die Sachlage nicht auf :rolleyes:

Jeder Staat hat das Recht in seinen hoheitlichen Gewässern auch bsp. die EU bei der Durchsetzung ihrer Sanktionen zu unterstützen. Es zwang niemand den Tanker die Route zu nehmen die britische hoheitliche Gewässer darstellen. Auch ist es nicht das Problem der Briten warum der Iran die EU Sanktionen unterlaufen wollte usw. sondern das der Iran es getan hat.

Wer so wie Du mit dem Recht des Stärkeren argumentieren möchte sollte die Moral nicht anführen. Ist es moralisch was der Iran tut ?

Nein. Das ist staatlicher Terrorismus und Erpressung vom feinsten. Aber mit der Aktion hat der Iran sich selbst ins Bein geschossen. Egal was passiert es ist fix das die Us Navy ihre Präsenz drastisch erhöhen wird im Golf, die Überwachung verstärkt wird die Rules of Engagement geändert werden. So das bsp. Kampfhubschrauber auch Gewalt anwenden dürfen um Handelsschiffe zu schützen.

Dazu kommen auf jeden Fall mehr britisches Schiffe in den Golf, höchstwahrscheinlich gibt's die Schutzmission.
Der Iran treibt die europäischen Staaten zu den Usa. Und weitere Staaten. Ist das Ziel :?:
Zuletzt geändert von Cobra9 am Fr 26. Jul 2019, 01:19, insgesamt 1-mal geändert.
Das Böse hat einen Namen. Schokolade !

User auf Ignore erhalten keine Antwort

Auf meiner Liste : Alter Stubentiger
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 40441
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 26. Jul 2019, 01:13

Troh.Klaus hat geschrieben:(26 Jul 2019, 00:17)

Dann hast Du ganz offensichtlich das Wesen des "Kalifats" nicht verstanden-

Das erste Kalifat war dasjenige des Propheten, dann kann es doch nicht so falsch sein.

Es hat ja auch seinen Grund, weshalb just die Radikalen die weltliche Herrschaft durch einen König rigoros ablehnen.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Benutzeravatar
Orbiter1
Beiträge: 5220
Registriert: Fr 23. Feb 2018, 13:25

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon Orbiter1 » Fr 26. Jul 2019, 07:53

DarkLightbringer hat geschrieben:(25 Jul 2019, 22:57)

Grundsätzlich ist die Idee, in Sicherheit und Freiheit gemeinsame Prinzipien zu teilen.
Wenn man aber aus dem Kernmodul der E3-Mächte eine E2-Achse machen würde, dann wäre das nur noch bilateral statt multilateral.
Oder anders gesagt, ein wie auch immer geartetes politisches Europa wird nicht ohne Europäer auskommen.
Ein politisches Europa wird aber ohne die Briten auskommen. Vielmehr sind es die Briten die nicht Teil eines politischen Europa sein wollen.
Es muss darum gehen, multilateral zur Eindämmung des iranischen Kriegsprojektes in der gesamten Region beizutragen.
Sei es nun, wie die Europäer wollen, mit halber Kraft, oder mit maximalem Druck, wie es die Amerikaner, Israelis und arabische Partner wollen.
Der amerikanische Ansatz der Eskalation hat bisher zu einer Anreicherung von Uran, der Unsicherheit von Schifffahrtswegen und beinahe zu einem militärischen Konflikt, kurz zur Destabilisierung der gesamten Region geführt. Herzlichen Glückwunsch!
Man wird die Regierung nicht umgehen können.
Das hätten sie mal beizeiten Theresa May erklären sollen.
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 40441
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 26. Jul 2019, 09:19

Orbiter1 hat geschrieben:(26 Jul 2019, 07:53)

Ein politisches Europa wird aber ohne die Briten auskommen. Vielmehr sind es die Briten die nicht Teil eines politischen Europa sein wollen.

Die E3-Staaten sind politisch wichtig, in Europa. Zwei davon sind sogar P5-Staaten.

Der amerikanische Ansatz der Eskalation hat bisher zu einer Anreicherung von Uran, der Unsicherheit von Schifffahrtswegen und beinahe zu einem militärischen Konflikt, kurz zur Destabilisierung der gesamten Region geführt. Herzlichen Glückwunsch!
Die Eindämmung ist eher ein stabilisierender Ansatz.

Das hätten sie mal beizeiten Theresa May erklären sollen.
Die Regierung May konnte auch nicht umgangen werden.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Benutzeravatar
Cobra9
Beiträge: 25667
Registriert: Mo 10. Okt 2011, 11:28

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon Cobra9 » Fr 26. Jul 2019, 09:42

Orbiter1 hat geschrieben:(26 Jul 2019, 07:53)

Ein politisches Europa wird aber ohne die Briten auskommen. Vielmehr sind es die Briten die nicht Teil eines politischen Europa sein wollen.
Der amerikanische Ansatz der Eskalation hat bisher zu einer Anreicherung von Uran, der Unsicherheit von Schifffahrtswegen und beinahe zu einem militärischen Konflikt, kurz zur Destabilisierung der gesamten Region geführt. Herzlichen Glückwunsch!
Das hätten sie mal beizeiten Theresa May erklären sollen.



Ich würde es präziser schreiben. Die EU kann ohne Großbritannien auskommen. Innerhalb von Europa müssen wir trotzdem immer wieder in Zukunft irgendwie zusammen arbeiten. Aber beim Thema Sicherheit ändert sich wenig. Die NATO bleibt ja.

Die Situation im nahen Osten war schon vor dem Eingreifen der Usa instabil und da spielt der Iran eine große Rolle. Welch genialer Schachzug des Iran den Krieg im Jemen zu befeuern, den Konflikt mit Israel zu verschärfen und durch das Eingreifen in Syrien die Saudis zu Reaktionen zu zwingen. So sieht ein Beispiel für die Stabilität aus im nahen Osten.

Der Schritt der Usa hat natürlich nicht positiv beigetragen, aber vergessen wir nicht das vorher schon Theater war. Wenn der Iran seinen schiitischen Terrorismus Export einstellen würde wäre das ein großer Beitrag zum Friedensprozess. Dann würde auch Saudi-Arabien ruhiger. Aber Ich tippe darauf das Deeskalierende Maßnahmen vom Iran nicht zu erwarten sind.

Glaubt der Iran den ernsthaft mit Nadelstichen und großen Drohungen unterstützt durch flankierende Massnahmen seiner Hiwi Terroristen würde man irgendwie was positives gewinnen.

Ist immer das gleiche Muster. Und wenn dann mal die Quittung kommt sind alle schuld, nicht aber der Iran.

Scheinbar erinnert niemand sich an Earnest Will. Der Iran terrorisierte damals auch die freie Schifffahrt. Bis es zuviel wurde. Als es militärische Interventionen gab kreischte der Iran auf. Gelernt hat man trotzdem nicht viel draus
Das Böse hat einen Namen. Schokolade !

User auf Ignore erhalten keine Antwort

Auf meiner Liste : Alter Stubentiger
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 10955
Registriert: Di 25. Apr 2017, 09:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon Senexx » Fr 26. Jul 2019, 09:47

Man hätte die iranischen Atomanlagen und Raketenbasen schon längst zerstören sollen. Und jedes Kriegsschiff, was sich aus der 12 Meilen-Zone bewegt, einfach versenken.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
Troh.Klaus
Beiträge: 1905
Registriert: Sa 28. Okt 2017, 21:56

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon Troh.Klaus » Fr 26. Jul 2019, 09:58

DarkLightbringer hat geschrieben:(26 Jul 2019, 01:13)
Das erste Kalifat war dasjenige des Propheten, dann kann es doch nicht so falsch sein.
Es hat ja auch seinen Grund, weshalb just die Radikalen die weltliche Herrschaft durch einen König rigoros ablehnen.

Theokratie = Staatsführung durch den/die Religionsführer <> Kalifat = Staatsführung durch den "Stellvertreter Allahs", was nach Mohammeds eigenen Aussagen eine unzulässige Anmaßung ist.
Mohammeds Staat in Medina war eine Art Imamat. Kalifat gab es erst unter den Umayyaden. Da waren die Schiiten schon nicht mehr dabei (höchstens als Todfeinde der Kalifen).
In varietate concordia.
Troh.Klaus
Beiträge: 1905
Registriert: Sa 28. Okt 2017, 21:56

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon Troh.Klaus » Fr 26. Jul 2019, 10:01

Senexx hat geschrieben:(26 Jul 2019, 09:47)
Man hätte die iranischen Atomanlagen und Raketenbasen schon längst zerstören sollen. Und jedes Kriegsschiff, was sich aus der 12 Meilen-Zone bewegt, einfach versenken.

Guter Ansatz. Sollte man grundsätzlich mit allen Atomanlagen, Raketenbasen und Kriegsschiffen rund um den Globus machen.
In varietate concordia.
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 10955
Registriert: Di 25. Apr 2017, 09:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon Senexx » Fr 26. Jul 2019, 10:19

Troh.Klaus hat geschrieben:(26 Jul 2019, 10:01)

Guter Ansatz. Sollte man grundsätzlich mit allen Atomanlagen, Raketenbasen und Kriegsschiffen rund um den Globus machen.


Nö. Wir brauchen die Pax Americana.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
Troh.Klaus
Beiträge: 1905
Registriert: Sa 28. Okt 2017, 21:56

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon Troh.Klaus » Fr 26. Jul 2019, 10:28

Senexx hat geschrieben:(26 Jul 2019, 10:19)
Nö. Wir brauchen die Pax Americana.

Sie meinen, so wie vor 2000 Jahren die Pax Romana? Na, dann kommen ja interessante Zeiten auf uns zu.
Nur warum Trump jetzt schon seinen Limes bauen will, verstehe ich noch nicht ganz. Seine Varus-Schlacht steht ihm doch erst noch bevor.
In varietate concordia.
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 10955
Registriert: Di 25. Apr 2017, 09:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon Senexx » Fr 26. Jul 2019, 10:31

Troh.Klaus hat geschrieben:(26 Jul 2019, 10:28)

Sie meinen, so wie vor 2000 Jahren die Pax Romana? Na, dann kommen ja interessante Zeiten auf uns zu.
Nur warum Trump jetzt schon seinen Limes bauen will, verstehe ich noch nicht ganz. Seine Varus-Schlacht steht ihm doch erst noch bevor.

Trump ist nicht die USA. Sein Vorgänger war aber auch nicht besser. Von einem ehemaligen Sozialarbeiter und schwarzen Rassisten konnten man allerdings auch nicht mehr erwarten.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
Troh.Klaus
Beiträge: 1905
Registriert: Sa 28. Okt 2017, 21:56

Re: Iran & USA - Ende der Feindschaft?

Beitragvon Troh.Klaus » Fr 26. Jul 2019, 10:41

Senexx hat geschrieben:(26 Jul 2019, 10:31)
Trump ist nicht die USA. Sein Vorgänger war aber auch nicht besser. Von einem ehemaligen Sozialarbeiter und schwarzen Rassisten konnten man allerdings auch nicht mehr erwarten.

Dann wäre es aber klug, mit der Pax Americana noch ein wenig zu warten und nicht dem erst-besten Caligula hinterher zu schleimen.
In varietate concordia.

Zurück zu „3. Außenpolitik - Aus aller Welt“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste