Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

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Dark Angel
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Dark Angel » Do 11. Jul 2019, 20:48

relativ hat geschrieben:(11 Jul 2019, 14:05)

Produzierst du erst noch deine Luft die du einatmest, oder nimmst du die, wie jeder normale Mensch auch, aus der vorhandenen Luft mit dem darin befindlichen Anteil CO2?

Habe ich das irgendwo behauptet?
Jeder Mensch produziert allein durch Atmung zwischen 168kg CO2 (in Ruhe) und 2040kg unter Belastung pro Jahr, abhängig von Körpergröße und Körpermasse - wobei trainierte Menschen mehr CO2 produzieren, weil sie einen größeren Grundumsatz haben.
Jeder Mensch entzieht bei der Atmung der Luft Sauerstoff (ca. 4% des Luftsauerstoffs) und reichert sie mit CO2 an.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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X3Q
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon X3Q » Do 11. Jul 2019, 21:20

X3Q hat geschrieben:(11 Jul 2019, 14:43)

Aua aua
[MOD] bitte erklären, wo der Bock geschossen wurde! So sollten wir nicht miteinander umgehen. H2O

--X

Aua aua aua. Dass man hier aber auch immer wieder die einfachsten Basics erklären muss.

Wo kommt denn der Kohlenstoff her, den ich und jeder Mensch in Form von CO2 abgebe? Aus der pflanzlichen und Tierischen Nahrung, die man so zur Aufrechterhaltung zu sich nimmt. Und wie kommt der Kohlenstoff in die Nahrung? Richtisch, durch die photosynthetische CO2-Fixierung autotropher Organismen. Und wo holen diese Autotrophen sich das CO2 her? AUS DER ATMOSPHÄRE ... boah ey ... nicht möglich ... wie kann das sein ... ich dachte es gibt kein Perpetuum mobile?

Aua aua aua

--X
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Cat with a whip
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Cat with a whip » Do 11. Jul 2019, 21:31

Hier ists echt zappenduster geworden. Traurig.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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relativ
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon relativ » Do 11. Jul 2019, 21:56

Dark Angel hat geschrieben:(11 Jul 2019, 20:48)

Habe ich das irgendwo behauptet?
Jeder Mensch produziert allein durch Atmung zwischen 168kg CO2 (in Ruhe) und 2040kg unter Belastung pro Jahr, abhängig von Körpergröße und Körpermasse - wobei trainierte Menschen mehr CO2 produzieren, weil sie einen größeren Grundumsatz haben.
Jeder Mensch entzieht bei der Atmung der Luft Sauerstoff (ca. 4% des Luftsauerstoffs) und reichert sie mit CO2 an.

Der Co2 Ausstoss des Menschen ist Teil des natürlichen CO2 Kreislaufes.
Fakt ist: Kohlendioxid, das Tiere oder Menschen ausatmen, trägt nicht zum Klimawandel bei – denn es ist Teil eines natürlichen Kreislaufs
Antwort:

Selbstverständlich wird bei der Atmung von Mensch oder Tier (wie auch beim Verrotten von Pflanzen) Kohlendioxid frei. Doch dieses CO2 ist kein Problem fürs Klima, es erhöht die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre nicht – denn das Gas stammt aus der Verarbeitung von Nahrung, die zuvor zu Lebzeiten das CO2 durch Photosynthese aus der Atmosphäre gefiltert hat. Das beim Atmen freiwerdende CO2 ist also Teil des natürlichen Kohlenstoff-Kreislaufs.

https://www.klimafakten.de/behauptungen ... hauseffekt
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Do 11. Jul 2019, 23:50

Dark Angel hat geschrieben:(11 Jul 2019, 13:57)

Alle Lebenwesen, die KEINE Photosynthese betreiben, produzieren zusätzlich CO2, welches in die Atmosphäre gelangt.


Und woher kommt das C vom "zusätzlichen" CO2?
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Dark Angel » Fr 12. Jul 2019, 00:15

X3Q hat geschrieben:(11 Jul 2019, 21:20)

Aua aua aua. Dass man hier aber auch immer wieder die einfachsten Basics erklären muss.

Wo kommt denn der Kohlenstoff her, den ich und jeder Mensch in Form von CO2 abgebe? Aus der pflanzlichen und Tierischen Nahrung, die man so zur Aufrechterhaltung zu sich nimmt. Und wie kommt der Kohlenstoff in die Nahrung? Richtisch, durch die photosynthetische CO2-Fixierung autotropher Organismen. Und wo holen diese Autotrophen sich das CO2 her? AUS DER ATMOSPHÄRE ... boah ey ... nicht möglich ... wie kann das sein ... ich dachte es gibt kein Perpetuum mobile?

Aua aua aua

--X

Stell dir vor, das weiß ich. Das Problem besteht allerdings darin, dass immer mehr Menschen auch Lebensraum benötigen und für diesen autotrophe Organismen weichen müssen (Abholzung Regenwald).
Mag nicht der beste Vergleich sein - ein Teich mit zu hohem Fischbesatz "kippt" irgendwann, weil die Pflanzen nicht genug Sauerstoff "produzieren" können, der CO2-Anteil steigt. Wo siehst du da ein Perpeduum mobile?
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Zunder » Fr 12. Jul 2019, 00:26

Ganz so einfach wie der Kreislauf hier dargestellt wird, ist er nun auch wieder nicht.

Für den CO2-Gehalt der Atmosphäre macht es schon einen Unterschied, ob der Kohlenstoff für 100 Jahre im Holz eines Baumes gespeichert ist, oder ob das Weizenfeld jedes Jahr abgeerntet wird und der Kohlenstoff in den Kreislauf gelangt. Daß Regenwälder durch Brandrodung vernichtet werden, um Futterpflanzen anzubauen, weiß man.

Der in den Bäumen enthaltene Kohlenstoff wäre der Atmosphäre dann entzogen, wenn vermehrt Holz als Baumaterial zum Einsatz käme. Paneele statt Tapete, Parkett statt Laminat. Man muß nur aufpassen, daß die Bude nicht abbrennt.
Ger9374

Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Ger9374 » Fr 12. Jul 2019, 04:34

Da wären wir auch wieder bei der verfeuerung von Holz!
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon X3Q » Fr 12. Jul 2019, 11:13

Zunder hat geschrieben:(12 Jul 2019, 00:26)

Ganz so einfach wie der Kreislauf hier dargestellt wird, ist er nun auch wieder nicht.

Für den CO2-Gehalt der Atmosphäre macht es schon einen Unterschied, ob der Kohlenstoff für 100 Jahre im Holz eines Baumes gespeichert ist, oder ob das Weizenfeld jedes Jahr abgeerntet wird und der Kohlenstoff in den Kreislauf gelangt. Daß Regenwälder durch Brandrodung vernichtet werden, um Futterpflanzen anzubauen, weiß man.

Der in den Bäumen enthaltene Kohlenstoff wäre der Atmosphäre dann entzogen, wenn vermehrt Holz als Baumaterial zum Einsatz käme. Paneele statt Tapete, Parkett statt Laminat. Man muß nur aufpassen, daß die Bude nicht abbrennt.

Entscheident für den CO2-Gehalt der Atmosphäre sind die Kohlenstoff-Fußraten zwischen den unterschiedlichen Kohlenstoffpools.

--X
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Zunder » Fr 12. Jul 2019, 16:45

X3Q hat geschrieben:(12 Jul 2019, 11:13)

Entscheident für den CO2-Gehalt der Atmosphäre sind die Kohlenstoff-Fußraten zwischen den unterschiedlichen Kohlenstoffpools.

--X

Und?
Ist es dann egal, ob durch Brandrodung Regenwälder vernichtet werden, um Soja anzubauen?
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon X3Q » Fr 12. Jul 2019, 17:25

Zunder hat geschrieben:(12 Jul 2019, 16:45)

Und?
Ist es dann egal, ob durch Brandrodung Regenwälder vernichtet werden, um Soja anzubauen?

Es kommt darauf an wieviel CO2 hierbei in welcher Zeit freigesetzt wird.

--X
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Calvadorius
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Calvadorius » Sa 13. Jul 2019, 00:35

Dark Angel hat geschrieben:(10 Jul 2019, 10:08)

Ach - auf "gewachsene Biotope" kann niemand Rücksicht nehmen "wenn es um das Überleben einer Zivilisation geht"?
Wenn ein Biotop, ein Ökosystem erst einmal vernichtet ist, dass IST es vernichtet! Das lässt sich "irgendwo in der Pampa" NICHT wieder neu aufbauen.
DEIN "Paradies von Menschenhand" ist KEIN Paradies, sondern eine trostlose Einöde.
Biotope/Ökosysteme leben durch und und von ihrer Artenvielfalt (an Pflanzen und Tieren), teilweise in Symbiose.
Sind bestimmte Tier- und Pflanzenarten erst einmal ausgestorben und/oder abgewandert, dann war's das. Dann sind die unwiederbringlich verloren. Nennt sich Evolution = Jede Art passt sich an eine jeweilige ökologische Nische an.
Wird (durch den Menschen) in eine solche ökologische Nische eingegriffen, können sich die jeweiligen Arten nicht an diese Änderungen der Umweltbedingungen anpassen und sterben aus - heißt sie sind weg für immer!

Es gibt kein Paradies von Menschenhand, die Natur/die Evolution lässt nicht mit sich handeln und einmal ausgestorbene Pflanzen und Tiere bleiben ausgestorben.
Solche simplen Tatsachen finden aber leider keinen Zugang zu den Synapsen von Grünen.


Oha!

Das ist eine gefährliche Argumentation.

Wo gibt es denn in D noch "gewachsene Biotope"?

Da wird es wirklich eng.
Ursprüngliche Naturlandschaften sind in D äußerst selten.

Ich bin bei Dir, wenn Du für Artenvielfalt in vielgestaltigen Landschaften plädierst.
Bloß sind halt die paar Hektar für Wege und verhältnismäßig kleine Flächen für die Windräder echt vernachlässigbar.

Meine Fresse, wer regt sich über einhundertsiebzigtausend Quadratkilometer intensiv genutzter landwirtschaflicher Flächen auf?

Monokultoren, überwiegend von Mais und Getreide?
Gedüngt und gespritzt, auf daß nix Fremdes darauf gedeihe?
Selbst Wiesen werden weit vor der Blütezeit gemäht.

Korrekt: Das interessiert keine S**.

Fällt schließlich nicht so auf wie die "weißen Spargel".

Bloß fallen diesem Flächenverbrauch weitaus mehr Arten zum Opfer.
75% Masseverlust an Insekten (zB.) kann man wohl kaum der Windkraft anlasten.
Den Schwund von Wachteln oder Rebhühnern auch eher weniger.
Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die in jedem Fall tödlich endet.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon H2O » Sa 13. Jul 2019, 07:16

Calvadorius hat geschrieben:(13 Jul 2019, 00:35)

Oha!

Das ist eine gefährliche Argumentation.

Wo gibt es denn in D noch "gewachsene Biotope"?

Da wird es wirklich eng.
Ursprüngliche Naturlandschaften sind in D äußerst selten.

Ich bin bei Dir, wenn Du für Artenvielfalt in vielgestaltigen Landschaften plädierst.
Bloß sind halt die paar Hektar für Wege und verhältnismäßig kleine Flächen für die Windräder echt vernachlässigbar.

Meine Fresse, wer regt sich über einhundertsiebzigtausend Quadratkilometer intensiv genutzter landwirtschaflicher Flächen auf?

Monokultoren, überwiegend von Mais und Getreide?
Gedüngt und gespritzt, auf daß nix Fremdes darauf gedeihe?
Selbst Wiesen werden weit vor der Blütezeit gemäht.

Korrekt: Das interessiert keine S**.

Fällt schließlich nicht so auf wie die "weißen Spargel".

Bloß fallen diesem Flächenverbrauch weitaus mehr Arten zum Opfer.
75% Masseverlust an Insekten (zB.) kann man wohl kaum der Windkraft anlasten.
Den Schwund von Wachteln oder Rebhühnern auch eher weniger.


Ich bin schon der Meinung, daß man bei behutsamer Aufforstung mit passenden Gehölzen, Tümpeln und Teichen als Regenrückhaltesysteme sehr schöne Biotope schaffen kann. Solche Biotope lassen sich auch als Inseln in riesige landwirtschaftlich genutzten Flächen einfügen. Daß darüber einige Jahrzehnte vergehen, das ist unvermeidlich. Wenn entsprechende Lebensbedingungen gewachsen sind, dann finden sich auch dazu passende Bewohner ein. Womöglich kann man dabei noch nachhelfen... warum nicht? Vernünftige Leute arbeiten bei solchen Projekten zusammen, unvernünftige beklagen sich, daß mit der Energiewende nichts so richtig voran geht, und überziehen den Staat mit Klagen, die ihren Ausbau behindern. Vernünftiger wäre wohl, für die vernichteten Biotope Ausgleichsflächen durch zu setzen und dort dafür zu sorgen, daß daraus auch etwas wird.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ger9374 » Sa 13. Jul 2019, 07:25

Ja bei einigen Bürgern hat sich eine Start und gleichzeitig Bremskultur in ihrem handeln etabliert.Sie stoßen selbst Ökologische /Gesellschaftliche Veränderungen an, und bremsen mit Veto wenn es um z.b ihren Privatbereich tangiert. Heuchlerisch aber auch menschlich;-))
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Zunder
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Zunder » Sa 13. Jul 2019, 12:47

X3Q hat geschrieben:(12 Jul 2019, 17:25)

Es kommt darauf an wieviel CO2 hierbei in welcher Zeit freigesetzt wird.

--X

Das heißt dann, die Sojabohnen sind der Ersatz für den Regenwald, der den Kohlenstoff speichert, und gleichzeitig bilden sie im Stoffwechselkreislauf das Äquivalent für das CO2, das von Tieren und Menschen emittiert wird.
Ich glaube, diese Rechnung geht nicht auf.

Abgesehen davon, ist das ohnehin das deutlich kleinere Problem.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Quatschki » Sa 13. Jul 2019, 13:17

Ein Wald ist mit seinem Bestand ein permanenter CO2-Speicher, auch wenn die einzelne Pflanze im Laufe ihres Lebenszyklus CO2 aufnimmt und dann wieder freisetzt.
Ein Großteil des CO2 entfällt auf den humus- und wurzelreichen Waldboden.

Ackerbaulich genutzte Böden kann man damit überhaupt nicht vergleichen.

Der Wirtschaftswald mit vergleichsweise dünnen und jungen Bäumen und regelmäßigen Kahlschlägen enthält auch weniger Kohlenstoff als ein Naturwald, kann aber mit seinem schnellen Wachstum der Atmosphäre CO2 entziehen, wenn dieses später in der Holzproduktion und Holznutzung für Häuser, Dachstühle, hochwertige Möbel oder auch für Bücher langfristig, weit über die natürliche Lebensdauer eines Baumes, gebunden bleibt.

Übrigens kann auch Bürokratie große Mengen CO2 binden, sofern die Akten an trockenen Orten für die Ewigkeit archiviert werden.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon unity in diversity » Sa 13. Jul 2019, 13:23

Wenn sich das Wetter weiterhin nachhaltig verändert, empfielt sich folgende Fruchtfolge:
Weizen-》, Roggen -》, Kiefern-》, gar nichts mehr.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Senexx » Sa 13. Jul 2019, 13:23

Quatschki hat geschrieben:(13 Jul 2019, 13:17)

Übrigens kann auch Bürokratie große Mengen CO2 binden, sofern die Akten an trockenen Orten für die Ewigkeit archiviert werden.


Also brauchen wir eine Steuer auf die Digitalisierung. Die Abschaffung der Papierbürokratie schädigt die Langfristspeicherung von CO2.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Quatschki » Sa 13. Jul 2019, 13:34

Senexx hat geschrieben:(13 Jul 2019, 13:23)

Also brauchen wir eine Steuer auf die Digitalisierung. Die Abschaffung der Papierbürokratie schädigt die Langfristspeicherung von CO2.

Wenn wir die Klimarettung ernst nehmen, gehört dazu auch die Ausweitung der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen für steuerliche Belege mindestens bis zur nächsten Eiszeit!
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon BlueMonday » Sa 13. Jul 2019, 14:12

Hier ist auch ein Paper, das sich mit dieser eigenartigen Vorstellung befasst, dass von Menschen emittiertes CO2 anders (in einer Art "Aufschaukelungseffekt") wirken würde als sonstiges ("natürliches") CO2.

"The Physics Model treats human CO2 and natural CO2 the same because their CO2 molecules are identical". Also was ich hier auch schon schrieb. Einmal in der Atmosphäre befindlich, gibt es keine Unterschiede mehr. CO2 ist CO2 ist CO2.


The IPCC model and the Physics model compete to describe how human CO2 emissions add to atmospheric CO2.
Both models agree that the CO2 inflow into the atmosphere is less than 5 percent human CO2 and more than 95 percent
natural CO2.

The IPCC model concludes that human CO2 causes all the increase in atmospheric CO2 above 280 ppm; that 15 percent
of all human CO2 emissions stays in the atmosphere forever; that 53 percent stays for hundreds of years; and only 32
percent flows freely out of the atmosphere like natural CO2. The Physics Model treats human CO2 and natural CO2 the
same because their CO2 molecules are identical
. The Physics model makes only one hypothesis: CO2 outflow equals the
level of CO2 in the atmosphere divided by e-time. The Physics Model concludes that inflow sets a balance
level equal to inflow multiplied by e-time, and that continuing inflow does not continue to increase atmospheric CO2. Rather
inflow sets a balance level where outflow equals inflow and continuing inflow will not further increase the level of
atmospheric CO2 beyond the balance level.

The proper test of two theories is not to claim the IPCC theory explains “observational evidence.” The proper test is the scientific method: if a prediction is wrong, the theory is
wrong. The 14C data following the cessation of the atomic bomb tests show how the level of CO2 in the atmosphere returns to
its balance level after inflow decreases. All valid models of atmospheric CO2 must be able to replicate the 14C data.
The Physics Model exactly replicates the 14C data after 1970. This replication shows the e-time for 14CO2 is 16.5
years and that this e-time has been constant since 1970. The replication shows the Physics Model hypothesis — that
outflow equals level divided by e-time — is correct. The IPCC Bern model cannot replicate the 14C data. Its
curve crosses the 14C data curve. The Bern model cannot even replicate itself if it is restarted at any point. This failure proves
the IPCC Bern model does not have the mathematical structure for a valid model.
If natural CO2 is inserted into the Bern model, as physics requires, the Bern model predicts that 15 percent of natural
CO2 inflow sticks in the atmosphere forever, which contradicts data and proves the Bern model is invalid.
The Physics Model concludes that the ratio of human to natural CO2 in the atmosphere equals the ratio of their inflows,
independent of e-time, and that the e-times for both human and natural CO2 are the same. Using IPCC data, the e-time for
12CO2 is about 4 years. The ratio conclusion means human CO2 adds only about 18
ppm and natural CO2 adds about 392 ppm to today’s CO2 level of 410 ppm. If all human CO2 emissions stopped and natural
CO2 emissions stayed constant, then the level of atmospheric CO2 would fall only to 392 ppm in about 10 years. Nothing
would be gained by stopping human CO2 emissions. There are no long-term effects of human CO2 emissions. Continued
constant CO2 emissions do not add more CO2 to the atmosphere. Continued constant CO2 emissions simply
maintain the balance level.


Q: http://www.sciencepublishinggroup.com/j ... 0190301.13
But who would build the roads?

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