Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon relativ » Di 9. Jul 2019, 11:37

Senexx hat geschrieben:(09 Jul 2019, 10:37)

Wir brauchen vor allem keine Sprechblasen, sondern funktonierende Lösungen. Die bisher von den EE-Befürwortern keiner bieten kann.

Es geht schließlich nicht um Kunst.

Natürlich wäre es schön, wenn wir nur mit Wind, Sonne, Wasser und Geothermie arbeiten könnten. Sehe ich derzeit aber nicht.

Lösungsmöglichkeiten und Ideen gibt es genug, nur die Installieren sich nicht von alleine. Der politische und wirtschaftliche Wille muss schon da sein.

https://www.erdgas.info/energie/erneuer ... er-to-gas/
https://www.spektrum.de/wissen/die-10-k ... en/1567450
https://www.sonnenenergie.de/sonnenener ... eicher.pdf
https://www.fh-aachen.de/forschung/sola ... espeicher/

ect.pp.

So jetzt erkläre uns Sprechblasenproduzierer doch mal , warum wir bei so vielen Ideen, Projekten und schon in die Tat umgesetzen (Seekabel nach Norwegen Wasserspeicher) EE nicht weiter forcieren sollten?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Senexx » Di 9. Jul 2019, 11:50

Unterlassen Sie das Link-Spammen.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon BlueMonday » Di 9. Jul 2019, 14:24

Mal wieder etwas zum angeblichen "Konsens". Jetzt haben sich 90 italienische Wissenschaftler mit einer Petition an die Politik gewandt.

Auszug(Übersetzung):

"Jedoch ist der anthropogene Ursprung der globalen Erwärmung eine unbewiesene Hypothese, nur abgeleitet von einigen Klimamodellen, d.h. komplexen Computerprogrammen, genannt ‚General Circulation Models‘.

Hingegen hat die wissenschaftliche Literatur zunehmend die Existenz einer natürlichen Klimaschwankung betont, welche die Modelle nicht reproduzieren können.

Diese natürliche Schwankung erklärt einen beachtlichen Teil der globalen Erwärmung, welche seit 1850 beobachtet worden ist. Die anthropogene Verantwortung für die Klimaveränderung, welche in dem letzten Jahrhundert beobachtet worden ist, wird daher ungerechtfertigt übertrieben und Katastrophenvorhersagen sind nicht realistisch."


Originalquelle(italienisch): http://www.opinione.it/cultura/2019/06/ ... 8DMHGUxRnE
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon H2O » Di 9. Jul 2019, 21:42

BlueMonday hat geschrieben:(09 Jul 2019, 14:24)

Mal wieder etwas zum angeblichen "Konsens". Jetzt haben sich 90 italienische Wissenschaftler mit einer Petition an die Politik gewandt.

Auszug(Übersetzung):



Originalquelle(italienisch): http://www.opinione.it/cultura/2019/06/ ... 8DMHGUxRnE


Tja, da ist der Truppe auf jeden Fall viel Aufmerksamkeit derer sicher, denen die inzwischen angelaufenen Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels nicht in den Kram passen. Das gibt lohnende Studienaufträge von dieser Seite. Die Natur zahlt eben schlecht.

Ein Verriß der bisher durchgeführten Studien und Vorhersagen ist das wohl nicht, wohl aber ist eine Hintertür durch "übertrieben" eingebaut worden.

Notwendig wäre aber ein sachlich inhaltlich unstrittiger Verriß der Studien, die weltweit zum Klimawandel veröffentlicht wurden.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » Mi 10. Jul 2019, 10:08

H2O hat geschrieben:(05 Jul 2019, 21:31)

Darauf kann niemand Rücksicht nehmen, wenn es um das Überleben einer Zivilisation geht. Der Ausdruck "Paradies aus Menschenhand" beschreibt, was uns Menschen möglich ist, wenn wir renaturieren. Ich meine, daß wir zuerst das Potential auf Nord- und Ostsee ausschöpfen sollten, danach "Repowering" schon vorhandener Standorte. Und wenn es dann immer noch nicht genug ist, dann müssen auch diese Naturschätze weichen, wenn sie in ertragreichen Windlagen gewachsen sind. Dafür müssen wir sämtliche Brachflächen aufforsten dort, wo wir nur wenig Windenergie ernten können. Allerdings sollten wir aufpassen, daß unsere Energiewirtschaft nicht auf den Gedanken kommt, als weltgrößter Exporteur für Strom aus erneuerbaren Energien auf zu trumpfen. Dafür kostbare Flächen zu opfern, das wäre ein Riesenfrevel!

Als Grüner habe ich auch Verantwortung für das Überleben unserer deutschen Wirtschaft und den Broterwerb im Lande. Ohne ausreichende Energieversorgung ist da nichts zu wollen, fossile Brennstoffe sind bä-bä, Atomkraft ist bä-bä, und ohne erneuerbare Energien geht da gar nichts.

Ach - auf "gewachsene Biotope" kann niemand Rücksicht nehmen "wenn es um das Überleben einer Zivilisation geht"?
Wenn ein Biotop, ein Ökosystem erst einmal vernichtet ist, dass IST es vernichtet! Das lässt sich "irgendwo in der Pampa" NICHT wieder neu aufbauen.
DEIN "Paradies von Menschenhand" ist KEIN Paradies, sondern eine trostlose Einöde.
Biotope/Ökosysteme leben durch und und von ihrer Artenvielfalt (an Pflanzen und Tieren), teilweise in Symbiose.
Sind bestimmte Tier- und Pflanzenarten erst einmal ausgestorben und/oder abgewandert, dann war's das. Dann sind die unwiederbringlich verloren. Nennt sich Evolution = Jede Art passt sich an eine jeweilige ökologische Nische an.
Wird (durch den Menschen) in eine solche ökologische Nische eingegriffen, können sich die jeweiligen Arten nicht an diese Änderungen der Umweltbedingungen anpassen und sterben aus - heißt sie sind weg für immer!

Es gibt kein Paradies von Menschenhand, die Natur/die Evolution lässt nicht mit sich handeln und einmal ausgestorbene Pflanzen und Tiere bleiben ausgestorben.
Solche simplen Tatsachen finden aber leider keinen Zugang zu den Synapsen von Grünen.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon H2O » Mi 10. Jul 2019, 10:24

Dark Angel hat geschrieben:(10 Jul 2019, 10:08)

Ach - auf "gewachsene Biotope" kann niemand Rücksicht nehmen "wenn es um das Überleben einer Zivilisation geht"?
Wenn ein Biotop, ein Ökosystem erst einmal vernichtet ist, dass IST es vernichtet! Das lässt sich "irgendwo in der Pampa" NICHT wieder neu aufbauen.
DEIN "Paradies von Menschenhand" ist KEIN Paradies, sondern eine trostlose Einöde.
Biotope/Ökosysteme leben durch und und von ihrer Artenvielfalt (an Pflanzen und Tieren), teilweise in Symbiose.
Sind bestimmte Tier- und Pflanzenarten erst einmal ausgestorben und/oder abgewandert, dann war's das. Dann sind die unwiederbringlich verloren. Nennt sich Evolution = Jede Art passt sich an eine jeweilige ökologische Nische an.
Wird (durch den Menschen) in eine solche ökologische Nische eingegriffen, können sich die jeweiligen Arten nicht an diese Änderungen der Umweltbedingungen anpassen und sterben aus - heißt sie sind weg für immer!

Es gibt kein Paradies von Menschenhand, die Natur/die Evolution lässt nicht mit sich handeln und einmal ausgestorbene Pflanzen und Tiere bleiben ausgestorben.
Solche simplen Tatsachen finden aber leider keinen Zugang zu den Synapsen von Grünen.


In wenigen Folgebeiträgen bringen Sie es fertig, über die erfreuliche Vielfalt des Lebens in Ihrem Garten zu schwärmen... über die ich mich ehrlich mit Ihnen freue, und über die Unmöglichkeit eines funktionierenden Biotops aus Menschenhand zu streiten. Sei's drum, ich stehe für praktische Vernunft, etwa wie Sie in Ihrem kleinen Paradies aus Menschenhand, und arbeite/denke mit an Lösungen im großen Maßstab... wenn die Maßnahmen nicht von der Hand zu weisen sind. Kein Grüner wird ohne Not ein Naturwunder zerstören. Aber sich drücken vor einer großen Verantwortung, das ist nicht meine Art oder die Art von Grünen, die ich kenne.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » Mi 10. Jul 2019, 10:54

H2O hat geschrieben:(10 Jul 2019, 10:24)

In wenigen Folgebeiträgen bringen Sie es fertig, über die erfreuliche Vielfalt des Lebens in Ihrem Garten zu schwärmen... über die ich mich ehrlich mit Ihnen freue, und über die Unmöglichkeit eines funktionierenden Biotops aus Menschenhand zu streiten. Sei's drum, ich stehe für praktische Vernunft, etwa wie Sie in Ihrem kleinen Paradies aus Menschenhand, und arbeite/denke mit an Lösungen im großen Maßstab... wenn die Maßnahmen nicht von der Hand zu weisen sind. Kein Grüner wird ohne Not ein Naturwunder zerstören. Aber sich drücken vor einer großen Verantwortung, das ist nicht meine Art oder die Art von Grünen, die ich kenne.

Die Vielfalt in meinem Garten kann nur existieren, WEIL es die verschiedenen Arten NOCH gibt, WEIL in der näheren Umgebung NOCH die entsprechenden Lebensräume vorhanden sind. Ich habe nichts "geschaffen", ich erhalte und unterstütze nur.
Und genau DAS ist der casus knacksus!
Einmal vernichtete Lebensräume bleiben vernichtet und einmal ausgestorbene Tier- und Pflanzenarten bleiben ausgestorben.
Das ist eine schlichte biologische und evolutinäre Tatsache, an der auch noch so viel Wunschdenken, Traumtänzerei und Schönrederei nicht vorbei führen.
Nein, Du stehst nicht für praktische Vernunft! Wenn dem so wäre würdest du nicht Aussagen wie diese "wenn es um das Überleben einer Zivilisation geht.", "Und wenn es dann immer noch nicht genug ist, dann müssen auch diese Naturschätze weichen, ..." von Dir geben.
Mit praktischer Vernunft haben solche Aussagen nichts zu tun, dafür umso mehr mit Hysterie, Aktionismus und Ignoranz ökologischer Zusammenhänge bzw Unkenntnis von der Funktionsweise natürlicher Ökosysteme.
Und noch etwas: Grüne und Umwelt- und Naturschutz passen nicht zusammen, weil Grüne sehr wohl ohne Not Naturwunder zerstören ==> siehe "Grimms Märchenwald" - ein 800(!) Jahre altes Wald-(Naturschutz)gebiet!
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon H2O » Mi 10. Jul 2019, 11:08

Na schön, da sind wir eben unterschiedlicher Meinung. Das soll es ja geben. Ich verzichte auf gern verwendete Bewertungen Ihrer Art zu diskutieren.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Dark Angel » Mi 10. Jul 2019, 11:18

Sören74 hat geschrieben:(07 Jul 2019, 19:34)

Preisfrage, wenn man einen Menschen mit 100kg Gewicht nimmt, aus wie viel Kilogramm Kohlstoff besteht er schätzungsweise?

Aus wieviel Kilogramm Kohlenstoff ein Mensch besteht ist doch vollkommen irrelevant, Tatsache ist, dass jeder Mensch - allein durch seine Atmung - CO2 produziert und Tatsache ist ebenso, dass 8 Mrd Menschen mehr CO2 ausatmen als 1 Mrd. Menschen - völlig unabhängig vom Kohlenstoffkreislauf.
Irgendjemand hatte in einem Forum ausgerechnet, dass das ausgeatmete CO2 von (damals noch 7 Mrd) Menschen dem Äquivalent von 800(!) kohlebetriebenen Großkraftwerken entspricht.
Äquivalent von 800(!) Großkraftwerken nur durch Atmung, da sind noch kein Ressourcenverbrauch mit eingerechnet, keine Vernichtung von Lebensraum anderer Arten und keine Vernichtung von CO2-Senken etc.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » Mi 10. Jul 2019, 11:20

H2O hat geschrieben:(10 Jul 2019, 11:08)

Na schön, da sind wir eben unterschiedlicher Meinung. Das soll es ja geben. Ich verzichte auf gern verwendete Bewertungen Ihrer Art zu diskutieren.

Ich nehme Deine argumentative Kapitulation an.
Eine Diskussion ist nunmal ein Streitgespräch, basierend auf Argumenten.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon H2O » Mi 10. Jul 2019, 11:27

Dark Angel hat geschrieben:(10 Jul 2019, 11:20)

Ich nehme Deine argumentative Kapitulation an.
Eine Diskussion ist nunmal ein Streitgespräch, basierend auf Argumenten.

Diesen Sieg gönne ich Ihnen von Herzen; wenn Sie weiter nichts bewegt, dann ist das doch ein guter Tagesanfang!
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Mi 10. Jul 2019, 18:47

Dark Angel hat geschrieben:(10 Jul 2019, 11:18)

Aus wieviel Kilogramm Kohlenstoff ein Mensch besteht ist doch vollkommen irrelevant, Tatsache ist, dass jeder Mensch - allein durch seine Atmung - CO2 produziert und Tatsache ist ebenso, dass 8 Mrd Menschen mehr CO2 ausatmen als 1 Mrd. Menschen - völlig unabhängig vom Kohlenstoffkreislauf.


Das Thema hatten wir doch schon vor Monaten diskutiert und versteht eigentlich auch jedes Schulkind. Aber scheinbar hast Du Null dazugelernt. Bei der Atmung wird Kohlenstoff ausgeatmet, der sich schon im Kohlenstoffkreislauf befand. Damit wird kein zusätzliches Kohlenstoff in die Atmosphäre gelassen, erst wenn fossile Brennstoffe, die über Millionen von Jahren in der Erde lagen, verbraucht werden.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon H2O » Mi 10. Jul 2019, 21:42

[MOD] Als Moderator bin ich auch kein Freund von Traurigkeit; aber bitte, auch Frotzeleien sollten dann doch noch einen Themenbezug haben! Das krause Zeug liegt in der Ablage für spätere Überprüfungen. H2O
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon BlueMonday » Mi 10. Jul 2019, 23:27

Sören74 hat geschrieben:(10 Jul 2019, 18:47)

Das Thema hatten wir doch schon vor Monaten diskutiert und versteht eigentlich auch jedes Schulkind. Aber scheinbar hast Du Null dazugelernt. Bei der Atmung wird Kohlenstoff ausgeatmet, der sich schon im Kohlenstoffkreislauf befand. Damit wird kein zusätzliches Kohlenstoff in die Atmosphäre gelassen, erst wenn fossile Brennstoffe, die über Millionen von Jahren in der Erde lagen, verbraucht werden.


Und hast du schon mal drüber nachgedacht, dass dieses gigantische Bevölkerungswachstum auf 8 Mrd. Menschen gar nicht möglich gewesen wäre, ohne dass der untergegangene(resp. entzogene) Kohlenstoff wieder zutage gefördert wurde, also dem eigentlichen "Kreislauf" wieder zurückgegeben wurde? Die zusätzlichen Menschen brauchten zusätzliche Nahrung. Wo sollte die herkommen? Diese Nahrung basiert auf Biomasse, die wiederum aus Kohlenstoffverbindungen besteht und dann zum Teil in den 8 Mrd. menschlichen Körpern (Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate...) gebunden ist. Und wie bereits geschrieben: der Gesamtkohlenstoff der Erde ist fix, geht er unter und ist so nicht mehr auf der Erkruste verwertbar, dann geht die Biomasse zurück. Sie verhungert förmlich und mit ihr die Masse an Menschen.
Gerade als wirklich Grüner und Menschenfreund müsste man auch Freund des Kohlendioxids sein. Ansonsten mal über einen Farbwechsel nachdenken, windradgrau vielleicht.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon X3Q » Mi 10. Jul 2019, 23:38

Dark Angel hat geschrieben:(10 Jul 2019, 11:18)

Aus wieviel Kilogramm Kohlenstoff ein Mensch besteht ist doch vollkommen irrelevant, Tatsache ist, dass jeder Mensch - allein durch seine Atmung - CO2 produziert und Tatsache ist ebenso, dass 8 Mrd Menschen mehr CO2 ausatmen als 1 Mrd. Menschen - völlig unabhängig vom Kohlenstoffkreislauf.
Irgendjemand hatte in einem Forum ausgerechnet, dass das ausgeatmete CO2 von (damals noch 7 Mrd) Menschen dem Äquivalent von 800(!) kohlebetriebenen Großkraftwerken entspricht.
Äquivalent von 800(!) Großkraftwerken nur durch Atmung, da sind noch kein Ressourcenverbrauch mit eingerechnet, keine Vernichtung von Lebensraum anderer Arten und keine Vernichtung von CO2-Senken etc.

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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Do 11. Jul 2019, 00:01

BlueMonday hat geschrieben:(10 Jul 2019, 23:27)

Und hast du schon mal drüber nachgedacht, dass dieses gigantische Bevölkerungswachstum auf 8 Mrd. Menschen gar nicht möglich gewesen wäre, ohne dass der untergegangene(resp. entzogene) Kohlenstoff wieder zutage gefördert wurde, also dem eigentlichen "Kreislauf" wieder zurückgegeben wurde?


Es wäre gut, wenn man die zwei Sachen getrennt betrachtet. Die Atmung als solche trägt nicht zum Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre bei. Das menschliche Handeln als solches schon, weil fossile Rohstoffe verbrannt werden.

BlueMonday hat geschrieben:Und wie bereits geschrieben: der Gesamtkohlenstoff der Erde ist fix, geht er unter und ist so nicht mehr auf der Erkruste verwertbar, dann geht die Biomasse zurück. Sie verhungert förmlich und mit ihr die Masse an Menschen.


Die vorindustriellen 280 ppm waren für die Erzeugung der Biomasse völlig ausreichend.

BlueMonday hat geschrieben:Gerade als wirklich Grüner und Menschenfreund müsste man auch Freund des Kohlendioxids sein. Ansonsten mal über einen Farbwechsel nachdenken, windradgrau vielleicht.


Wasser ist auch ein lebensnotwendiger Stoff und trotzdem kann man es schlecht finden, wenn es den Keller überflutet oder die Lunge.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Dark Angel » Do 11. Jul 2019, 13:57

Sören74 hat geschrieben:(10 Jul 2019, 18:47)

Das Thema hatten wir doch schon vor Monaten diskutiert und versteht eigentlich auch jedes Schulkind. Aber scheinbar hast Du Null dazugelernt. Bei der Atmung wird Kohlenstoff ausgeatmet, der sich schon im Kohlenstoffkreislauf befand. Damit wird kein zusätzliches Kohlenstoff in die Atmosphäre gelassen, erst wenn fossile Brennstoffe, die über Millionen von Jahren in der Erde lagen, verbraucht werden.

Das ist so eben nicht richtig.
Der Hauptanteil des Kohlenstoffkreislaufes besteht in der Photosynthese und Respiration von Pflanzen ==> direkte Kopplung an den Sauerstoffkreislauf. = ausgeglichen.
Alle Lebenwesen, die KEINE Photosynthese betreiben, produzieren zusätzlich CO2, welches in die Atmosphäre gelangt. Womit wir bei den 8 Mrd Menschen (Tendenz steigend) sind, die durch Veratmung zusätzliches CO2 in die Atmosphäre bringen und das, ganz ohne auch nur ein Krümelchen Kohle oder auch nur ein Tröpfchen Öl verbraucht zu haben.
Ganz einfach dadurch, dass das Gleichgewicht des durch Photosynthese produzierten Sauerstoffs (in der Atmosphäre) und des CO2-Anteils in der Atmosphäre gestört wird. Es wird mehr CO2 in die Atmosphäre abgegeben, als mittels Photosynthese von den Pflanzen verarbeitet werden kann/verarbeitet wird.
Nix mit "der sich schon im Kohlenstoffkreislauf befand".
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Dark Angel » Do 11. Jul 2019, 14:04

Sören74 hat geschrieben:(11 Jul 2019, 00:01)

Es wäre gut, wenn man die zwei Sachen getrennt betrachtet. Die Atmung als solche trägt nicht zum Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre bei. Das menschliche Handeln als solches schon, weil fossile Rohstoffe verbrannt werden.

Doch tut sie, indem sich das Verhältnis von CO2-Verbrauchern und CO2-Produzenten zulasten der CO2-Verbraucher verschiebt.

Sören74 hat geschrieben:(11 Jul 2019, 00:01)
Die vorindustriellen 280 ppm waren für die Erzeugung der Biomasse völlig ausreichend.

In vorindustrieller Zeit lebten auch nur 600 Mio Menschen auf der Erde, zu Beginn des 20. Jh. waren es 1,2 Mrd und heute (nur 120 Jahre später) sind es 8 Mrd. Menschen und die veratmen Sauerstoff und produzieren CO2.
Die Vernichtung von Wäldern (CO2-"Verbraucher") zugunsten des Baus von Wind"pimmeln" trägt nicht gerade zur Senkung des CO2-Anteils in der Atmospäre bei - ganz im Gegenteil, ganz davon abgesehen, dass diese Flächen dauerhaft einer Renaturierung entzogen sind.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon relativ » Do 11. Jul 2019, 14:05

Dark Angel hat geschrieben:(11 Jul 2019, 13:57)

Das ist so eben nicht richtig.
Der Hauptanteil des Kohlenstoffkreislaufes besteht in der Photosynthese und Respiration von Pflanzen ==> direkte Kopplung an den Sauerstoffkreislauf. = ausgeglichen.
Alle Lebenwesen, die KEINE Photosynthese betreiben, produzieren zusätzlich CO2, welches in die Atmosphäre gelangt. Womit wir bei den 8 Mrd Menschen (Tendenz steigend) sind, die durch Veratmung zusätzliches CO2 in die Atmosphäre bringen und das, ganz ohne auch nur ein Krümelchen Kohle oder auch nur ein Tröpfchen Öl verbraucht zu haben.
Ganz einfach dadurch, dass das Gleichgewicht des durch Photosynthese produzierten Sauerstoffs (in der Atmosphäre) und des CO2-Anteils in der Atmosphäre gestört wird. Es wird mehr CO2 in die Atmosphäre abgegeben, als mittels Photosynthese von den Pflanzen verarbeitet werden kann/verarbeitet wird.
Nix mit "der sich schon im Kohlenstoffkreislauf befand".

Produzierst du erst noch deine Luft die du einatmest, oder nimmst du die, wie jeder normale Mensch auch, aus der vorhandenen Luft mit dem darin befindlichen Anteil CO2?
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon X3Q » Do 11. Jul 2019, 14:43

Dark Angel hat geschrieben:(11 Jul 2019, 13:57)

Das ist so eben nicht richtig.
Der Hauptanteil des Kohlenstoffkreislaufes besteht in der Photosynthese und Respiration von Pflanzen ==> direkte Kopplung an den Sauerstoffkreislauf. = ausgeglichen.
Alle Lebenwesen, die KEINE Photosynthese betreiben, produzieren zusätzlich CO2, welches in die Atmosphäre gelangt. Womit wir bei den 8 Mrd Menschen (Tendenz steigend) sind, die durch Veratmung zusätzliches CO2 in die Atmosphäre bringen und das, ganz ohne auch nur ein Krümelchen Kohle oder auch nur ein Tröpfchen Öl verbraucht zu haben.
Ganz einfach dadurch, dass das Gleichgewicht des durch Photosynthese produzierten Sauerstoffs (in der Atmosphäre) und des CO2-Anteils in der Atmosphäre gestört wird. Es wird mehr CO2 in die Atmosphäre abgegeben, als mittels Photosynthese von den Pflanzen verarbeitet werden kann/verarbeitet wird.
Nix mit "der sich schon im Kohlenstoffkreislauf befand".

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[MOD] bitte erklären, wo der Bock geschossen wurde! So sollten wir nicht miteinander umgehen. H2O

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