38 Grad und seit Monaten kein Regen

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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 12. Jun 2019, 11:41

Sören74 hat geschrieben:(12 Jun 2019, 11:36)

Dazu bedarf es einer entsprechenden Umlage oder Finanzierung über Abgabegebühren oder Steuermittel.

Ich persönlich hätte rein gar nichts gegen eine zweckgebundene Klimaabgabe einzuwenden, wenn das Geld dann für die Wappnung gegen die Klimaveränderung eingesetzt wird. Dafür müsste dann aber so ein Unsinn wie die EE-Umlage verschwinden.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 12. Jun 2019, 11:47

Dark Angel hat geschrieben:(12 Jun 2019, 11:07)

1850 eignet sich nicht als Referenzjahr für Klimamodelle

Man braucht ja nur mal den Mittelmeerraum zu nehmen. Die Trockenheit dort ist mMn. mehr auf die Abholzung der Wälder durch die antiken Griechen, Perser, Phönizier und Römer als auf den Klimawandel zurückzuführen. Hinzu kommen dann noch Fehler in der Tierhaltung, wie zB. Ziegenherden, die alles mit Stumpf und Stiel fressen. MMn. sollte man in Europa anfangen, massenhaft Bäume und Büsche zu pflanzen, dann aber einheimische Gewächse und nicht wie in Spanien und Portugal mit Eukalyptusbäumen hantieren, die als Brandbeschleuniger fungieren.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Sören74 » Mi 12. Jun 2019, 11:53

Dark Angel hat geschrieben:(12 Jun 2019, 11:07)

In nur 120 Jahren hat sich die Weltbevölkerung versiebenfacht und Wissenschaftler gehen davon aus dass sie sich alle 35 Jahre verdoppeln wird.


Stand der Wissenschaft ist, dass man nicht von einem endlosen exponentiellen Wachstum der Weltbevölkerung ausgeht, sondern das Wachstum in den kommenden Jahrzehnten stagniert. Momentan werden pro Frau 2,5 Kinder geboren. Die UN geht momentan davon aus, dass dieser Wert bis 2100 auf 2,1 Kinder sinkt, was ein nahezu konstantes Bevölkerungsniveau bedeuten würde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C ... _Szenarien
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Skull » Mi 12. Jun 2019, 11:55

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jun 2019, 11:47)

Man braucht ja nur mal den Mittelmeerraum zu nehmen. Die Trockenheit dort ist mMn. mehr auf die Abholzung der Wälder durch die antiken Griechen, Perser, Phönizier und Römer als auf den Klimawandel zurückzuführen.

Hinzu kommen dann noch Fehler in der Tierhaltung, wie zB. Ziegenherden, die alles mit Stumpf und Stiel fressen.

Also ist Deiner Meinung nach die Klimaveränderung im Mittelmeerraum auf die Menschen im Mittelmeerraum
und nicht auf die menschengemachte Klimaveränderung zurückzuführen ? :?:

Also hat u.a. die Abholzung der Wälder -weltweit- keine menschengemachte Klimaveränderung zur Folge,
die Veränderung des Klimas durch Raubbau in der Antike aber schon ? :?:

Und das dann auf alle menschengemachte Veränderungen der Welt übertragen,
ob Bevölkerungswachstum, explodierte Tierhaltung, ausufernden Ackerbau,
Verbrauch von Ressourcen, Industrie und Schadstoffausstösse...

Macht irgendwie keinen Sinn. :dead:

mfg
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Sören74 » Mi 12. Jun 2019, 12:00

Dark Angel hat geschrieben:(12 Jun 2019, 09:44)

Tatsache ist, das Klimasystem ist ein komplexes chaotisches System, welches noch lange nicht vollständig verstanden wird.


Wenn man sich mit dem Klimawandel befasst und auch mit dem, was gerne in der "Klimaskeptiker"-Szene behauptet wird, dann weiß man schon, in welche Richtung obige Argumentation führen soll. Es sind Aussagen, die aus wissenschaftlicher Sicht nicht falsch sind, aber trotzdem ein schiefes Bild vom aktuellen wissenschaftlichen Diskurs abgeben. Es wird der Eindruck vermittelt, dass es zwar einen Klimawandel gibt, aber man eben nicht so genau sagen könnte, ob der Mensch wirklich daran beteiligt ist. Es ist mühsam, aber notwendig immer darauf hinzuweisen, dass unter Wissenschaftlern nicht wirklich über die Frage gestritten wird, ob wir die Verantwortung für den Klimawandel tragen. Das ist geklärt. Es ist schon klar, dass die sogenannten Skeptiker den Eindruck erwecken wollen, dass man noch mittendrin in der Bewertung sei und angeblich viele Klimawissenschaftler eine andere Sicht haben.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 12. Jun 2019, 12:02

Skull hat geschrieben:(12 Jun 2019, 11:55)

Macht irgendwie keinen Sinn.

Da hast du recht, deine merkwürdigen Anmerkungen zu meiner These machen keinen Sinn. Dass die weltweite Klimaänderung keinerlei Einfluss auf das lokale Klima am Mittelmeer hätte, habe ich mit keinem Wort behauptet.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Sören74 » Mi 12. Jun 2019, 12:14

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(12 Jun 2019, 10:13)

Den Klimawandel per wissenschaftlich angeblich so wasserdichter Studien rein "menschenverursacht" hinzustellen und die erdgeschichtlichen, teils dramatischen
Veränderungen des Klimas zu ignorieren, ist halt auch ein gutes, besonders für viele Wissenschaftler auf diesem Gebiet, auch sehr einträgliches Geschäft...


Ach schön, und wieder die Spekulation, dass Wissenschaftler ihre Ergebnisse so ändern, dass daraus ein "einträgliches Geschäft" entsteht. Ein ziemlich lächerlicher Vorwurf, wenn man sich mal genau anschaut, unter welchen wirtschaftlichen Verhältnissen ein Wissenschaftler in einer öffentlichen Forschungseinrichtung arbeitet. Da scheinen wohl manche User die Vorstellung zu haben, dass Klimawissenschaftler jeden Morgen Kaviar zum Frühstück essen und einen Ferrari oder Porsche vor dem Haus stehen haben. Naja, ich nehme den Leuten nur ungerne ihren Glauben, aber wenn man es als Wissenschaftler wirklich aufs Geld abgesehen hat, geht man in die Wirtschaft (so wie ich :D) oder gründet selbst ein Start-Up-Unternehmen.

Eulenwoelfchen hat geschrieben:Und der Faktor Mensch und dessen ungehemmte Vermehrung als faktisch größtes Problem der Welt von heute und morgen wird dabei geflissentlich
unter den Tisch gekehrt oder schlicht ignoriert.


Auch hier eine Behauptung ohne Beleg. Fakt ist, das Bevölkerungswachstum ist in vielen Fachbereichen und in der Politik ein relevantes Thema. Das zeigen auch die vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen unter den Stichworten "demographics" und "world population".

Eulenwoelfchen hat geschrieben:Aber wer weiss, vielleicht bricht ja irgendwann wieder ein "Super"Vulkan aus und schafft ganz andere klimatische Tatsachen, gegen die
die sog. "menschenverursachte" Klimaveränderung "pillepalle" ist.


Aha, Du setzt also auf ein Wunder beim Klimawandel. Gut zu wissen. Hast Du auch ein paar Beschwörungsformeln, um das zu beschleunigen? ;)

Eulenwoelfchen hat geschrieben:Ob dieses Denken in den grüngetypten Köpfen überhaupt vorkommt,
scheint mir aktuell mehr als fraglich. Und auch, welch Wimpernschlag - erdgeschichtlich - 50.000 oder 70.000 Jahre sind. Zurückliegende
Zeiträume, in denen es gewaltige - natürliche - Veränderungen durch Vulkane oder Warm- und Kaltzeiten gab. Ohne Einfluß von Menschenhand.


Ja schön, wurde jetzt zum gefühlt tausendsten Male wiederholt, dass die vorangegangenen Klimawandel ohne den Menschen stattfanden. Ändert nur nichts daran, dass wir diesmal die Ursache sind und damit einen Klimawandel angestoßen haben, der sich nicht innerhalb von Jahrtausenden und größeren Intervallen abspielt, sondern schon in Jahrzehnten spürbar ist.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Mi 12. Jun 2019, 12:15

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jun 2019, 11:47)

Man braucht ja nur mal den Mittelmeerraum zu nehmen. Die Trockenheit dort ist mMn. mehr auf die Abholzung der Wälder durch die antiken Griechen, Perser, Phönizier und Römer als auf den Klimawandel zurückzuführen. Hinzu kommen dann noch Fehler in der Tierhaltung, wie zB. Ziegenherden, die alles mit Stumpf und Stiel fressen. MMn. sollte man in Europa anfangen, massenhaft Bäume und Büsche zu pflanzen, dann aber einheimische Gewächse und nicht wie in Spanien und Portugal mit Eukalyptusbäumen hantieren, die als Brandbeschleuniger fungieren.

Einheimisch sind Mischwälder, mit teilweise recht langsam wachsenden Arten. Damit würden einerseits CO2-Senken geschaffen und andererseits Lebensraum für einheimische Tierarten, was der Biodiversität zugute käme.
Die Sache hat nur einen Haken: wenn mit einheimischen Arten aufgeforstet wird, können keine Windspargel gebaut werden.
Gegenwärtig fährt man ja - insbesondere in Deutschland - zur "Rettung des Klimas" eine ganz andere Schiene, da werden teilweise uralte Waldbestände abgeholzt und Windspargel gebaut ==> siehe Reinhardswald - das älteste Naturschutzgebiet in Hessen - soll der Energiewende weichen. Wollen die Grünen so. Und ausgerechnet die faseln was von Ökologie und Umweltschutz.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Mi 12. Jun 2019, 12:18

Sören74 hat geschrieben:(12 Jun 2019, 11:53)

Stand der Wissenschaft ist, dass man nicht von einem endlosen exponentiellen Wachstum der Weltbevölkerung ausgeht, sondern das Wachstum in den kommenden Jahrzehnten stagniert. Momentan werden pro Frau 2,5 Kinder geboren. Die UN geht momentan davon aus, dass dieser Wert bis 2100 auf 2,1 Kinder sinkt, was ein nahezu konstantes Bevölkerungsniveau bedeuten würde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C ... _Szenarien

Ob nun "endlos exponentiell" oder ab 2100 stagniert, spielt keinen "Leierkasten" mehr, wenn dann 11 Mrd Menschen oder mehr auf der Erde leben und Ressourcen verbrauchen!
Ob nun 8 Mrd Menschen eine bereits vorhandene Überbevölkerung darstellen oder noch ein paar Milliarden dazu kommen, bevor eine (erhoffte) Stagnation eintritt, ist im Endeffekt irrelevant. Das eigentliche Problem IST die Überbevölkerung!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Mi 12. Jun 2019, 12:29

Sören74 hat geschrieben:(12 Jun 2019, 12:00)

Wenn man sich mit dem Klimawandel befasst und auch mit dem, was gerne in der "Klimaskeptiker"-Szene behauptet wird, dann weiß man schon, in welche Richtung obige Argumentation führen soll. Es sind Aussagen, die aus wissenschaftlicher Sicht nicht falsch sind, aber trotzdem ein schiefes Bild vom aktuellen wissenschaftlichen Diskurs abgeben. Es wird der Eindruck vermittelt, dass es zwar einen Klimawandel gibt, aber man eben nicht so genau sagen könnte, ob der Mensch wirklich daran beteiligt ist. Es ist mühsam, aber notwendig immer darauf hinzuweisen, dass unter Wissenschaftlern nicht wirklich über die Frage gestritten wird, ob wir die Verantwortung für den Klimawandel tragen. Das ist geklärt. Es ist schon klar, dass die sogenannten Skeptiker den Eindruck erwecken wollen, dass man noch mittendrin in der Bewertung sei und angeblich viele Klimawissenschaftler eine andere Sicht haben.

Nein - die Frage ist NICHT geklärt!
Ich zitiere gerne noch einmal die entscheidende Aussage aus dem verlinkten Artikel:

"Die Frage, ab wann der menschliche Einfluss auf das Klima beginnt, ist weiterhin offen ..."

Eine Frage, die immer noch offen ist, ist eben nicht geklärt und wenn eine Frage nicht geklärt ist, kann auch nicht davon gesprochen werden, wer der Verursacher ist. Der Mensch ist NICHT Verursacher des gegenwärtigen Klimawandels, allerdings beeinflusst er ihn.
Bisher wurden alle Klimamodelle OHNE den nachgewiesenen industriellen Russ erstellt und ein Referenzjahr gewählt, welches sich als untauglich erweist. Auch das geht aus dem verlinkten Artikel hervor und weiter geht daraus hervor, dass die Erkenntnisse der Wissenschaftler des PSI in künftige Klimamodelle einfließen müssen (und sicherlich auch werden).
Niemand kann sagen, welche Schlussfolgerungen dann gezogen werden.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon JJazzGold » Mi 12. Jun 2019, 12:46

Dark Angel hat geschrieben:(12 Jun 2019, 12:15)

Einheimisch sind Mischwälder, mit teilweise recht langsam wachsenden Arten. Damit würden einerseits CO2-Senken geschaffen und andererseits Lebensraum für einheimische Tierarten, was der Biodiversität zugute käme.
Die Sache hat nur einen Haken: wenn mit einheimischen Arten aufgeforstet wird, können keine Windspargel gebaut werden.
Gegenwärtig fährt man ja - insbesondere in Deutschland - zur "Rettung des Klimas" eine ganz andere Schiene, da werden teilweise uralte Waldbestände abgeholzt und Windspargel gebaut ==> siehe Reinhardswald - das älteste Naturschutzgebiet in Hessen - soll der Energiewende weichen. Wollen die Grünen so. Und ausgerechnet die faseln was von Ökologie und Umweltschutz.


Oder vermehrt trocken gelegte Moore, die am effektivsten CO2 speichern können.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon BingoBurner » Mi 12. Jun 2019, 12:47

Dark Angel hat geschrieben:(12 Jun 2019, 11:07)

Von welchem Faktor Zeit sprichst Du?
Seit rund 170 Jahren gibt es überhaupt Wetter- und Temperaturaufzeichnungen, vor rund 170 Jahren endete die kleine Eiszeit (dauerte ca. 300 Jahre).
In rund 200 Jahren stieg die Weltbevölkerung um ca. 400 Mio Menschen.
In nur 120 Jahren hat sich die Weltbevölkerung versiebenfacht und Wissenschaftler gehen davon aus dass sie sich alle 35 Jahre verdoppeln wird.

"1850 eignet sich nicht als Referenzjahr für Klimamodelle

„Die Frage, ab wann der menschliche Einfluss auf das Klima beginnt, ist weiterhin offen“, sagt Sigl. Und dieser Beginn, so zeigt diese Studie, ist aufgrund weiterer Faktoren nicht unbedingt ein geeigneter Referenzwert für Klimamodelle. ...
Die Forschenden plädieren daher dafür, dass in zukünftigen Modellrechnungen experimentelle Russdaten Einzug erhalten. ...
„Mit unserer Forschung haben wir nun dazu beigetragen, dass die Wissenschaftsgruppen, die solche Klimamodelle erstellen, im Bereich des industriellen Russes auf experimentelle Daten zurückgreifen werden können.“"
Quelle


Also welchen Faktor Zeit meinst Du, in welchem Zusammenhang?


Industrialisierung....

Zudem gibt es nicht ein Klimamodell sondern mehrere die zum Vergleich herangezogen werden.

Man nimmt ein Modell ohne Menschen
Man nimmt ein Modell mit Menschen

Das vergleicht man dann mit tatsächlichen Messergebnissen

und siehe da ........na ?
Dont take your organs to heaven !
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Sleep On The Floor https://www.youtube.com/watch?v=v4pi1LxuDHc
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 12. Jun 2019, 12:54

Dark Angel hat geschrieben:(12 Jun 2019, 12:15)

Damit würden einerseits CO2-Senken geschaffen und andererseits Lebensraum für einheimische Tierarten, was der Biodiversität zugute käme.
Die Sache hat nur einen Haken: wenn mit einheimischen Arten aufgeforstet wird, können keine Windspargel gebaut werden.

Das müsste man doch ausrechnen können: wenn die CO2-Senke mehr CO2 bindet, als der Windspargel vermeidet, kann man auf letzteren verzichten.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Sören74 » Mi 12. Jun 2019, 12:56

Dark Angel hat geschrieben:(12 Jun 2019, 12:18)

Ob nun 8 Mrd Menschen eine bereits vorhandene Überbevölkerung darstellen oder noch ein paar Milliarden dazu kommen, bevor eine (erhoffte) Stagnation eintritt, ist im Endeffekt irrelevant. Das eigentliche Problem IST die Überbevölkerung!


Die Frage wäre, in welchen Regionen die Überbevölkerung ein Problem darstellt.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Mi 12. Jun 2019, 12:57

BingoBurner hat geschrieben:(12 Jun 2019, 12:47)

Industrialisierung....

Zudem gibt es nicht ein Klimamodell sondern mehrere die zum Vergleich herangezogen werden.

Man nimmt ein Modell ohne Menschen
Man nimmt ein Modell mit Menschen

Das vergleicht man dann mit tatsächlichen Messergebnissen

und siehe da ........na ?

Klimawandel gab es auch ohne Menschen und mit wenig Menschen!
Zur Zeit des Römischen Optimums lebten geschätzt 200 Mio Menschen auf der Erde - die Temperaturen lagen höher als heute.
Dieses Klimaoptimum brachte einen zivilisatorischen und kulturellen Entwicklungsschub.
Ab dem 5./6. Jh kam es zu einem Klimapessimum, verbunden mit Bevölkerungsverschiebungen und zivilisatorischen und kulturellen Niedergang. Auslöser war der Supervulkan Ilopango.
Diese Kaltphase dauerte bis ins 13./14. Jh und wurde durch das Mittelalteroptimum abgelöst - ebenfalls wärmer als heute ==> Zeit der Renaissance ==> zivilisatorischer und kultureller Entwicklungsschub.
An diese Klimawandel konnte sich die Menschheit problemlos anpassen. Grund es lebten zu diesen Zeiten zwischen 200 und 600 Mio Menschen auf der Erde, die sich nicht "gegenseitig auf die Füße getreten sind" und keine 8 Mrd. wie heute.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 12. Jun 2019, 12:59

Sören74 hat geschrieben:(12 Jun 2019, 12:56)

Die Frage wäre, in welchen Regionen die Überbevölkerung ein Problem darstellt.

Sibirien ist fast menschenleer, ob Chinesen, Inder oder Afrikaner sich da aber ansiedeln wollen, halte ich für fraglich. Auch, ob die Russen das zulassen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Sören74 » Mi 12. Jun 2019, 13:01

Dark Angel hat geschrieben:(12 Jun 2019, 12:29)

Nein - die Frage ist NICHT geklärt!


Ja, mir ist schon klar, dass Du diesen Eindruck vermitteln willst. Ich sehe da auch keinen Sinn, in dem Punkt mit Dir weiter zu diskutieren, weil das von wesentlichen wichtigeren Fragestellungen ablenkt.

Dark Angel hat geschrieben:Bisher wurden alle Klimamodelle OHNE den nachgewiesenen industriellen Russ erstellt und ein Referenzjahr gewählt, welches sich als untauglich erweist.


Mal eine Frage, kennst Du alle Klimamodelle, um diese Behauptung aufstellen zu können?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Mi 12. Jun 2019, 13:03

Sören74 hat geschrieben:(12 Jun 2019, 12:56)

Die Frage wäre, in welchen Regionen die Überbevölkerung ein Problem darstellt.

Die Überbevölkerung stellt überall ein Problem dar, nicht nur regional!
Menschen haben nämlich die Angewohnheit zu wandern, wenn sich die Lebensbedingungen verschlechtern.
Die 60 bis 80 Mio Menschen, die gegenwärtig migrieren, sind keinesfalls alles Flüchtlinge, die vor Krieg und Verfolgung flüchten, sondern in der überwiegenden Anzahl Menschen auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Sören74 » Mi 12. Jun 2019, 13:15

Dark Angel hat geschrieben:(12 Jun 2019, 12:57)

Klimawandel gab es auch ohne Menschen und mit wenig Menschen!
Zur Zeit des Römischen Optimums lebten geschätzt 200 Mio Menschen auf der Erde - die Temperaturen lagen höher als heute.


Da hat die Wissenschaft einen anderen Kenntnisstand.

https://en.wikipedia.org/wiki/Medieval_ ... arison.png

https://scilogs.spektrum.de/klimalounge ... imalounge/ (siehe Frage 2)

Dark Angel hat geschrieben:Dieses Klimaoptimum brachte einen zivilisatorischen und kulturellen Entwicklungsschub.


Und Du glaubst, dass das auf unsere Zeit übertragbar ist?

Dark Angel hat geschrieben:An diese Klimawandel konnte sich die Menschheit problemlos anpassen.


Die Menschheit konnte sich auch an zwei Weltkriege innerhalb von 30 Jahren anpassen. Aber empfehlenswert ist das nicht wirklich. :mad:
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Mi 12. Jun 2019, 13:15

Sören74 hat geschrieben:(12 Jun 2019, 13:01)

Ja, mir ist schon klar, dass Du diesen Eindruck vermitteln willst. Ich sehe da auch keinen Sinn, in dem Punkt mit Dir weiter zu diskutieren, weil das von wesentlichen wichtigeren Fragestellungen ablenkt.

Ich will gar keinen Eindruck vermitteln, ich stelle schlicht und ergreifend eine Tatsache fest!

Sören74 hat geschrieben:(12 Jun 2019, 13:01)Mal eine Frage, kennst Du alle Klimamodelle, um diese Behauptung aufstellen zu können?

Ich kenne den IPCC-Bericht und Aussagen von Wissenschaftlern und im Gegensatz zu dem, was die Medien und Politiker behaupten, steht da nirgends etwas von "Mensch als Verursacher", schon gar nicht im Imperativ.
Alle - ausnahmslos alle - Aussagen erfolgen im Konjunktiv. Wissenschaftler sagen ganz eindeutig - wieder im Gegensatz zu Medien und Politikern - dass ihre Modelle (immer noch) Unbekannte enthalten, dass ihre Aussagen und Erkenntnisse Schätzungen sind.

"In allen stellten die Forscher fest, dass anhaltende Extremtemperaturen und Klimawandel zusammenhängen. Doch Vautard schränkt ein: »Die Zunahme an Hitzewellen ist der einzige klare Befund, den wir bisher haben.« Es gebe zwar erste Hinweise darauf, dass es häufiger sintflutartig regnet, und Vautard rechnet damit, dass man auch die Zunahme von Starkregen in zehn Jahren eindeutig auf den Klimawandel zurückführen wird. Für andere Wetterphänomene hingegen lassen sich nur schwer Aussagen treffen ...
Bei Stürmen handle es sich um komplexe Phänomene, erklärt Vautard, die nicht nur von einem einzelnen Parameter wie Temperatur oder Niederschlagsmenge abhängig sind. Sie seien daher schwerer zu modellieren. Die Literaturrecherche der ECIU kam zu einem ähnlichen Ergebnis: Drei Studien zeigten eine positive Korrelation zwischen der Zunahme von Stürmen und der atmosphärischen Erwärmung auf – vier konnten einen solchen Zusammenhang nicht bestätigen."
Quelle


Das klingt sehr viel anders, als die von Dir aufgestellte Behauptung, es gäbe gar keine Zweifel mehr und es würde (bereits) alles eindeutig erklärt werden könnte.
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