Sachsen und Rechtsextremismus

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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 18. Mär 2019, 12:54

Wolverine hat geschrieben:(18 Mar 2019, 12:47)

Richtig. In Zeiten des Internet eigentlich fast alltäglich für solche "Veranstaltungen." Wie gesagt, ich halte die "Trauermärsche" für einen Vorwand. Wie damals in Chemnitz. Es soll krachen und das wird es auch, meiner Ansicht nach. Dann geht der Plan auf.

Da wäre ich mir nicht so sicher, ob es "krachen" soll.
Ich vermute als Arbeitshypothese, der Großraum Chemnitz soll als Präsenzgebiet der Netzwerke gestaltet werden. Also eine langfristige Strategie. Oder einfacher gesagt, Chemnitz soll Hauptstadt der Bewegung werden.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 18. Mär 2019, 12:55

sünnerklaas hat geschrieben:(18 Mar 2019, 12:52)

Ich fürchte, auch bei den Rechten wird es Verzweiflung geben, wenn klar ist, dass aus den Träumen nichts wird.


Das ist durchaus möglich. Ich vertraue dem Staat. 12,5 % Partei reicht einfach nicht aus, um die Macht zu übernehmen. Ich vertraue auch den Menschen in Deutschland. Die werden eine feindliche Übernahme nicht zulassen. Die Verfassung erst recht nicht.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 18. Mär 2019, 12:56

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 Mar 2019, 12:54)

Da wäre ich mir nicht so sicher, ob es "krachen" soll.
Ich vermute als Arbeitshypothese, der Großraum Chemnitz soll als Präsenzgebiet der Netzwerke gestaltet werden. Also eine langfristige Strategie. Oder einfacher gesagt, Chemnitz soll Hauptstadt der Bewegung werden.


Das ist natürlich auch möglich. Deine Hypothese ist gar nicht so abwegig..... ;)
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Alexyessin » Mo 18. Mär 2019, 12:56

sünnerklaas hat geschrieben:(18 Mar 2019, 12:46)

Passt schon - und hat bei den Nazis Tradition. Nennt sich "Selbstopfer".


Das war im Krieg und selbst das wurde wieder eingestellt.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 18. Mär 2019, 12:57

Alexyessin hat geschrieben:(18 Mar 2019, 12:56)

Das war im Krieg und selbst das wurde wieder eingestellt.


Hat keinen Bezug mehr zur Neuzeit.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 18. Mär 2019, 13:05

Wolverine hat geschrieben:(18 Mar 2019, 12:56)

Das ist natürlich auch möglich. Deine Hypothese ist gar nicht so abwegig..... ;)

Im Augenblick ist etwas in Utrecht in Gange, Täter noch auf der Flucht.
Das könnte den montäglichen Blick auf Chemnitz verblassen lassen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Alexyessin » Mo 18. Mär 2019, 13:06

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 Mar 2019, 13:05)

Im Augenblick ist etwas in Utrecht in Gange, Täter noch auf der Flucht.
Das könnte den montäglichen Blick auf Chemnitz verblassen lassen.


Utrecht ist doch in den Niederlanden, oder?
Dann bitte im 3er einen Thread dazu aufmachen und nicht hier immer themenfremd rumspammen!
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Keoma » Mo 18. Mär 2019, 13:29

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 Mar 2019, 11:36)

Walhalla? ;)

Islamistische und neonazistische Extremisten ähneln sich weit mehr, als man vermuten möchte. Meint etwa die Extremismusforscherin Julia Ebner.


Schön, dass sie das meint.
Ich meine das nicht.
Wenn man von Ausreißern absieht, haben sowohl linke, rechte und islamische Anschläge jeweils ihre eigenen Muster.
Bei rechten und muslimischen ist die Gemeinsamkeit, dass sie möglichst viele Tote produzieren wollen.
Das ist aber schon alles.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon sünnerklaas » Mo 18. Mär 2019, 13:31

Wolverine hat geschrieben:(18 Mar 2019, 12:57)

Hat keinen Bezug mehr zur Neuzeit.


Doch. Denn auch heute ist Rumopferei und Opfertumgefasel ein zentrales Element.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Keoma » Mo 18. Mär 2019, 13:32

sünnerklaas hat geschrieben:(18 Mar 2019, 13:31)

Doch. Denn auch heute ist Rumopferei und Opfertumgefasel ein zentrales Element.


Schwerpunkt Gefasel.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 18. Mär 2019, 13:35

sünnerklaas hat geschrieben:(18 Mar 2019, 13:31)

Doch. Denn auch heute ist Rumopferei und Opfertumgefasel ein zentrales Element.


Hat nichts mit SMA zu tun.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon MoOderSo » Mo 18. Mär 2019, 14:27

18.03.19 12:49
Auch in der Stadt wird die Szenerie beobachtet. In der Straßenbahn drehen einige Rentner die Köpfe Richtung der Hooligans. „Das sind doch ganz friedliche Menschen, die dort trauern“, sagt eine Seniorin und wirkt erleichtert.
http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Po ... r-erwartet

Da zittern noch nicht mal die morschen Knochen.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 18. Mär 2019, 14:46

Keoma hat geschrieben:(18 Mar 2019, 13:29)

Schön, dass sie das meint.
Ich meine das nicht.
Wenn man von Ausreißern absieht, haben sowohl linke, rechte und islamische Anschläge jeweils ihre eigenen Muster.
Bei rechten und muslimischen ist die Gemeinsamkeit, dass sie möglichst viele Tote produzieren wollen.
Das ist aber schon alles.

Dazu hat man ja Forscher, damit sie sich etwas eingehender mit der Materie befassen.

Deutschlandfunk Kultur: Und das ist ja nicht die einzige Übereinstimmung. Es ist auch die Ablehnung der USA, die Ablehnung der Globalisierung. Was gibt es noch, was auf beiden Seiten dieser Extreme identisch ist?
Ähnliche Frustrationen
Julia Ebner: Vor allem ist es der Widerstand gegen die geglaubten politischen Eliten, die für alles auf der Welt verantwortlich gemacht werden. Und da kommen dann noch einige Verschwörungstheorien hinzu. Das ist beiden gemein, dieses Anti-Establishment-Gefühl, das sie auch erzeugen wollen in diesem Kampf gegen den Status quo.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/ex ... _id=413269

Da gibt es eine ganze Menge an prinzipieller Übereinstimmung.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Keoma » Mo 18. Mär 2019, 14:51

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 Mar 2019, 14:46)

Dazu hat man ja Forscher, damit sie sich etwas eingehender mit der Materie befassen.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/ex ... _id=413269

Da gibt es eine ganze Menge an prinzipieller Übereinstimmung.


Mickrig.
Aber es geht um das Anschlagsmuster.
Und die Ziele.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 18. Mär 2019, 14:53

Keoma hat geschrieben:(18 Mar 2019, 14:51)

Mickrig.
Aber es geht um das Anschlagsmuster.
Und die Ziele.


Kann man meiner Ansicht nach nicht vergleichen. Höchstens das Ziel. Errichtung einer faschistischen Gewaltherrschaft.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon McKnee » Mo 18. Mär 2019, 14:54

Wolverine hat geschrieben:(18 Mar 2019, 10:18)

Dachte man nach Breivik auch. Passiert ist nichts.


Prävention ist für viele mit Polizeistaat gleichzusetzen. Prävention ist in diesem Land erst ein Thema, wenn man dem Staat vorwerfen kann, er habe sie vernachlässigt und sei seiner Aufgabe nicht gerecht geworden. Vorher behauptet man lieber den Überwachungsstaat und wirft sich als aufgeklärter und mündiger Bürger lieber in die selbstgefällige Brust.

Es passiert so lange nichts, wie man es dem ständig kritiserendeln und nörgelnden Bürger nicht recht machen kann und das ist völlig unmöglich.

Diese Blindfische erkennen nur nicht, wie sehr sie sich freiwillig überwachen lassen, ohne Kontrolle und irgendeinen Nutzen für sich und seine Interessen. Aber es ist ja der Staat, der das Böse verkörpert, nicht die Extremisten oder gewinnorientierte Datenkraken.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat ist ...

.....er wusste es :D
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 18. Mär 2019, 14:58

Keoma hat geschrieben:(18 Mar 2019, 14:51)

Mickrig.
Aber es geht um das Anschlagsmuster.
Und die Ziele.

Beide Fraktionen wollen so eine Art Religions- und Kulturkrieg, aber natürlich nicht den Sieg der jeweils anderen Seite.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 18. Mär 2019, 16:03

Aufmarsch wie erwartet, darunter Vermummte. Anscheinend blieb es aber friedlich.

http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Po ... r-erwartet
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Jekyll » Mo 18. Mär 2019, 16:26

Keoma hat geschrieben:(18 Mar 2019, 13:29)

Schön, dass sie das meint.
Ich meine das nicht.
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Bei rechten und muslimischen ist die Gemeinsamkeit, dass sie möglichst viele Tote produzieren wollen.
Das ist aber schon alles.
Dann ist es umso bemerkenswerter, dass linke Terrorregime bis dato die meisten Todesopfer generiert haben.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Jekyll » Mo 18. Mär 2019, 16:29

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 Mar 2019, 14:58)

Beide Fraktionen wollen so eine Art Religions- und Kulturkrieg, aber natürlich nicht den Sieg der jeweils anderen Seite.
Dann gibt es definitiv auch Gemeinsamkeiten mit dem Kalten Krieg zwischen Ost und West. Erstaunlich, was Experten so alles rausfinden.
Sie schufen eine Wüste und nannten es...Frieden.

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