Schach

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Brainiac
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Re: Schach

Beitragvon Brainiac » Mo 3. Dez 2018, 20:17

Calvadorius hat geschrieben:(03 Dec 2018, 00:21)

hmm...

Die Profis im Schach glänzen durch außerordentliche Gedächtnisleistungen.
Die haben ungezählte "Eröffnungen" und "Stellungen" im Kopf, und erinnern die am Brett.
Die "er"-finden im Spiel nicht DEN genialen Zug (oder die außergewöhnliche Kombination).
Sondern versuchen zu exzerptieren, was in langen (auch computergestützten) Analysen während der Vorbereitung als bestmögliche Erwiderung auf eine mögliche Entwicklung folgen sollte.

Das ist nicht ganz richtig. Sicher spielt das Erinnerungsvermögen eine wesentliche Rolle, genauso wichtig sind aber auch Rechengeschwindigkeit, Wille, Kreativität, Gründlichkeit, Intuition, eine ausgewogene Mischung aus Optimismus und Vorsicht, sowie diverse weitere Eigenschaften mehr. Ein reiner Gedächtniskünstler hat nicht die Spur einer Chance.

Freilich haben die auch ein besonderes strategisches Talent und eine ausgeprägte Mustererkennung.

Und möglicherweise könnte genau eine Verkürzung der Bedenkzeit diese Fähigkeiten gegenüber der bloßen Erinnerungsfähigkeit präferieren.

Eher im Gegenteil. Bei verkürzter Bedenkzeit kommen diese Fähigkeiten oft zu kurz. Man muss eben oft eine Stellung länger auf sich wirken und immer wieder aus anderen Blickwinkeln analysieren, um dahinter zu kommen, worum es eigentlich geht. Hat man die Zeit nicht, sind Strategie und Taktik oberflächlich.

Von mir selbst weiß ich es ganz genau: Es gibt für mich kaum eine schlechtere Vorbereitung auf eine Turnierpartie mit langer Bedenkzeit, als direkt vorher zahlreiche Blitzpartien zu spielen. Ich stumpfe dann ab und verliere den Willen, eine Stellung wirklich richtig zu verstehen und den besten Zug finden zu wollen. Ich gehe davon aus, dass es der Mehrheit der Vereinsspieler ähnlich geht. Ja, selbst die schachliche Qualität eines Caruana leidet erkennbar, wie man vor ein paar Tagen überdeutlich sehen konnte, unter Zeitknappheit, und das hatte sehr wenig mit "Erinnerungsfähigkeit" zu tun.
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Der General
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Re: Schach

Beitragvon Der General » Di 4. Dez 2018, 05:13

garfield336 hat geschrieben:(03 Dec 2018, 09:21)

Ich spiele nur Freizeit Schach und habe wenig Ahnung von den ganzen Eröffnungssystemen, deshalb verliere ich auch meistens im "normalen" Schach.
Im Schnelleren Spiel bin ich aber gut genug um auch gegen Erfahrenere Siege einzufahren. Hat viel mit Intuition zu tun und die Sachlage blitzschnell zu erkennen.


Das ist aber dann schon ein wenig Ungewöhnlich. Denn besonders "Erfahrene" spielen zu Anfang, also aus der Eröffnung heraus, ohne groß nachzudenken, da man weiß wie man auf die diversen Anfangszüge antworten muss. Dementsprechend, ist dann auch der "Erfahrene" im Schnellschach meistens im Vorteil (Zeit) als ein Hobby Spieler der erst noch sämtliche Züge überdenken muss.

Intuition beim Schach ist Natürlich Immer eine Gute Eigenschaft. Es gibt allerdings auch "Gesetze" im Schach, um es mal so zu formulieren, die eine Natürliche Intuition überlegen sind. Zum Beispiel strebt ein Erfahrener Schachspieler ein Endspiel mit Läuferpaar an, ohne das ein Hobby Spieler das vorher in einem "geschlossenen Mittelspiel" sieht und seine Springer verteidigt.

Grundsätzlich ist die Eröffnung beim Schach mit das Wichtigste des gesamten Spiels ! Man muss dabei nicht mal Alle Systeme kennen, aber dann doch schon wissen, was zu tun ist um die Initiative zu erlangen. Besonders beim Schnellschach oder beim Blitzschach, ist meistens der im Vorteil, der die "Initiative" hat und die entsteht fast Immer aus einer Guten Eröffnung heraus.

grüsse
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Re: Schach

Beitragvon garfield336 » Di 4. Dez 2018, 09:04

Der General hat geschrieben:(04 Dec 2018, 05:13)

Das ist aber dann schon ein wenig Ungewöhnlich. Denn besonders "Erfahrene" spielen zu Anfang, also aus der Eröffnung heraus, ohne groß nachzudenken, da man weiß wie man auf die diversen Anfangszüge antworten muss. Dementsprechend, ist dann auch der "Erfahrene" im Schnellschach meistens im Vorteil (Zeit) als ein Hobby Spieler der erst noch sämtliche Züge überdenken muss.

grüsse


Ich spiele immer schnell ohne Nachzudenken, habe null Ahnung von Theorie. Ich mache es einfach.

Villeicht haben andere mit dem "Spielstil" Probleme wenn sie wenig zeit haben weil es unorthodox ist. :D
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Re: Schach

Beitragvon Schicki Micki » Mi 5. Dez 2018, 22:48

Der General hat geschrieben:(04 Dec 2018, 05:13)

Das ist aber dann schon ein wenig Ungewöhnlich. Denn besonders "Erfahrene" spielen zu Anfang, also aus der Eröffnung heraus, ohne groß nachzudenken, da man weiß wie man auf die diversen Anfangszüge antworten muss. Dementsprechend, ist dann auch der "Erfahrene" im Schnellschach meistens im Vorteil (Zeit) als ein Hobby Spieler der erst noch sämtliche Züge überdenken muss.

Intuition beim Schach ist Natürlich Immer eine Gute Eigenschaft. Es gibt allerdings auch "Gesetze" im Schach, um es mal so zu formulieren, die eine Natürliche Intuition überlegen sind. Zum Beispiel strebt ein Erfahrener Schachspieler ein Endspiel mit Läuferpaar an, ohne das ein Hobby Spieler das vorher in einem "geschlossenen Mittelspiel" sieht und seine Springer verteidigt.

Grundsätzlich ist die Eröffnung beim Schach mit das Wichtigste des gesamten Spiels ! Man muss dabei nicht mal Alle Systeme kennen, aber dann doch schon wissen, was zu tun ist um die Initiative zu erlangen. Besonders beim Schnellschach oder beim Blitzschach, ist meistens der im Vorteil, der die "Initiative" hat und die entsteht fast Immer aus einer Guten Eröffnung heraus.

grüsse
Ist natürlich Quatsch, weil jeder Hobbyspieler mit ein bisschen Erfahrung weiß, dass das Läuferpaar im Endspiel eine Macht sind. Bei nominell gleicher Qualität mit Läufer und Springer wird der Gegner versuchen die Läufer abzutauschen, weil der Springer die Farbe wechseln kann. Kommt im Einzelfall natürlich auch auf die positionelle Bauernstruktur an.
Zur Eröffnung: Das ist am leichtesten auswendig zu lernen: Weiß hat am Anfang die Initiative und Schwarz erreicht Ausgleich. Wer versucht in der Eröffnung die Partie zu gewinnen, setzt sich damit meist in die Nesseln.
Eröffnung und Endspiel kann man auswendig lernen, zum Mittelspiel gibts am wenigsten Material.
Tatsächlich gewinnen heute die Spieler mit dem besten Gedächtnis. Gedächtniskünstler sind klar im Vorteil.
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Re: Schach

Beitragvon Kritikaster » Do 6. Dez 2018, 07:29

Schicki Micki hat geschrieben:(05 Dec 2018, 22:48)

Zur Eröffnung: Das ist am leichtesten auswendig zu lernen: Weiß hat am Anfang die Initiative und Schwarz erreicht Ausgleich. Wer versucht in der Eröffnung die Partie zu gewinnen, setzt sich damit meist in die Nesseln.
Eröffnung und Endspiel kann man auswendig lernen, zum Mittelspiel gibts am wenigsten Material.
Tatsächlich gewinnen heute die Spieler mit dem besten Gedächtnis. Gedächtniskünstler sind klar im Vorteil.

Natürlich haben Gedächtniskünstler einen Vorteil, weil sie in der Eröffnung Bedenkzeit sparen können. Das nutzt aber herzlich wenig, wenn die weiter oben von Brainiac genannten Eigenschaften nicht hinreichend vorhanden sind. Um das Mittelspiel kommen solche Spieler selten herum, und da müssen nun mal eigene Lösungen gefunden werden. Wer sich allein auf sein Gedächtnis verlässt, wird nie ein Spitzenspieler.
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Re: Schach

Beitragvon Der General » Do 6. Dez 2018, 11:49

Schicki Micki hat geschrieben:(05 Dec 2018, 22:48)

Ist natürlich Quatsch, weil jeder Hobbyspieler mit ein bisschen Erfahrung weiß, dass das Läuferpaar im Endspiel eine Macht sind. Bei nominell gleicher Qualität mit Läufer und Springer wird der Gegner versuchen die Läufer abzutauschen, weil der Springer die Farbe wechseln kann. Kommt im Einzelfall natürlich auch auf die positionelle Bauernstruktur an.
Zur Eröffnung: Das ist am leichtesten auswendig zu lernen: Weiß hat am Anfang die Initiative und Schwarz erreicht Ausgleich. Wer versucht in der Eröffnung die Partie zu gewinnen, setzt sich damit meist in die Nesseln.
Eröffnung und Endspiel kann man auswendig lernen, zum Mittelspiel gibts am wenigsten Material.
Tatsächlich gewinnen heute die Spieler mit dem besten Gedächtnis. Gedächtniskünstler sind klar im Vorteil.


Also dazu muss man erst noch definieren was ein "Hobbyspieler mit ein bisschen Erfahrung" genau darstellt ! Was ist ein Hobbyspieler mit keiner oder großer Erfahrung ? usw... Mein Beispiel bezog sich eher auf ein Hobbyspieler der noch nicht mal im Verein bzw. Regelmäßig spielt und da denke ich war mein Bespiel schon passend.

Zur Eröffnung: Klar kann man einige Eröffnungen auswendig lernen, es bringt allerdings nur sehr wenig, wenn man die Züge, die Theoretisch als die Besten gelten gar nicht versteht und sich in einem Mittelspiel wieder findet, wobei man nicht weiß wo die Stärken bzw. Schwächen liegen oder wie es danach weiter geht.

Ich bezweifel sehr stark, dass diejenigen mit dem besten Gedächtnis die Besten Chancen haben, wobei auch hier wieder offen ist von welchen Spielern die Rede ist ?!

Besonders in "Endspielen" ist ein gutes Gedächtnis eher Zweitrangig, denn da sind eher Rechentiefe und Erfahrung Wichtig. Generell wird das "Endspiel" besonders von Unerfahrenen Hobbyspieler meistens unterschätzt. Es gibt viele, die Ihre Partien in Endspielen "wegschmeißen" obwohl man zuvor gut gespielt hat.
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Re: Schach

Beitragvon Der General » Do 31. Jan 2019, 23:24

Vladimir Kramnik beendet seine Schachkarriere

Der 14. Weltmeister Vladimir Kramnik hat bekannt gegeben, dass er seine Schachkarriere im Alter von 43 Jahren beendet. Seine letzte professionelle Partie war eine Niederlage gegen Sam Shankland in Wijk aan Zee, aber die Entscheidung traf er bereits einige Monate vorher. Kramnik sagt seine „Motivation als Schachspieler hat stark nachgelassen in den letzten Monaten" und er möchte sich nun auf Projekte „im Bereich Schach für Kinder und Bildung" fokussieren. Vladimir Kramnik wird als der Mann aus der Schachszene austreten, der Garry Kasparov 2000 schlagen konnte, bevor er seinen Weltmeisterschaftstitel für 7 Jahre behielt.

Schade, ein wirklich großartiger Spieler verlässt die Weltbühne :(
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Re: Schach

Beitragvon Fliege » Fr 1. Feb 2019, 22:20

Der General hat geschrieben:(31 Jan 2019, 23:24)
Vladimir Kramnik beendet seine Schachkarriere

Der 14. Weltmeister Vladimir Kramnik hat bekannt gegeben, dass er seine Schachkarriere im Alter von 43 Jahren beendet. Seine letzte professionelle Partie war eine Niederlage gegen Sam Shankland in Wijk aan Zee, aber die Entscheidung traf er bereits einige Monate vorher. Kramnik sagt seine „Motivation als Schachspieler hat stark nachgelassen in den letzten Monaten" und er möchte sich nun auf Projekte „im Bereich Schach für Kinder und Bildung" fokussieren. Vladimir Kramnik wird als der Mann aus der Schachszene austreten, der Garry Kasparov 2000 schlagen konnte, bevor er seinen Weltmeisterschaftstitel für 7 Jahre behielt.

Schade, ein wirklich großartiger Spieler verlässt die Weltbühne :(

Ließ Kramnik bei irgendeiner Gelegenheit anklingen, weshalb seine "Motivation als Schachspieler stark nachgelassen hat"?
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Schach

Beitragvon Dissident » Sa 2. Feb 2019, 01:34

Fliege hat geschrieben:(01 Feb 2019, 22:20)

Ließ Kramnik bei irgendeiner Gelegenheit anklingen, weshalb seine "Motivation als Schachspieler stark nachgelassen hat"?


mit 43 ist er viel zu alt für den Sport!
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Re: Schach

Beitragvon Dampflok94 » Mi 13. Feb 2019, 23:30

Dissident hat geschrieben:(02 Feb 2019, 01:34)

mit 43 ist er viel zu alt für den Sport!

:?:
Anand wurde mit 47 Weltmeister im Schnellschach. Und schafft jetzt mit 49 noch immer teilweise hervorragende Ergebnisse. Weltmeister wird er nicht nochmal. Aber zu alt für Schach auf hohem Niveau ist er nicht.

Und noch ein kleiner Blick in die Geschichte: Emanuel Lasker verlor seinen Titel als Weltmeister im zarten Alter von 52 Jahren. :cool:
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Re: Schach

Beitragvon Der General » Do 14. Feb 2019, 02:56

Dampflok94 hat geschrieben:(13 Feb 2019, 23:30)

:?:
Anand wurde mit 47 Weltmeister im Schnellschach. Und schafft jetzt mit 49 noch immer teilweise hervorragende Ergebnisse. Weltmeister wird er nicht nochmal. Aber zu alt für Schach auf hohem Niveau ist er nicht.

Und noch ein kleiner Blick in die Geschichte: Emanuel Lasker verlor seinen Titel als Weltmeister im zarten Alter von 52 Jahren. :cool:


Alles Richtig !

Doch leider muss man schon feststellen, dass es auch beim Schach mittlerweile so ist, dass die Jüngere Generation klar im Vorteil ist. Der Blick auf die Weltrangliste UND vor Allem auf die Jungtalente die in Riesigen Schritten die Weltbühne erobern spricht da für sich.

Viele "Ältere" sind kaum noch in den Top 20 zu finden. Auch beim Schach geht die Entwicklung voran, sicherlich auch mit Hilfe von Computern und den Moderneren Methoden, die das Zeitalter abgelöst haben ?!? Bei Weltmeisterschaften oder großen Turnieren gibt es ja keine Duelle mehr zwischen 2 Spielern, sondern nur noch zwischen zwei Teams, bestehend aus vielen Theoretikern und Eröffnungs-Experten ect....

Ein Kramnik oder Anand würde mit sehr großer Wahrscheinlichkeit kein Weltmeister mehr werden. Zukünftig werden wir wohl eher Inder oder Chinesen sehen, die völlig "hochgezüchtet" dann um die Krone kämpfen werden.

PS. Ausnahmen bestätigen Natürlich die Regeln. Es wäre Klasse wenn z.B. ein Kasparov oder so, noch einmal ein Comeback auf Weltklasse Niveau erreichen würde und dem Carlsen die "Pübchen" um die Ohren hauen würde ect... ;) :thumbup:
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Re: Schach

Beitragvon Sören74 » Do 14. Feb 2019, 09:19

Kramnik sagte selbst, dass er in den letzten Monaten keine Motivation mehr hatte, in sein Schach zu investieren. Er bewundert sogar Anand, der mit 49 immer noch energiegeladen Schach spielt. Jetzt könnte man natürlich versuchen, Tiefenpsychologie zu betreiben. Ich sags mal so, seine Rheumakrankheit, die vor etlichen Jahren richtig stark zum Vorschein kam und seine Ergebnisse in den Turnieren verschlechterte, könnte vielleicht auch eine Rolle spielen.
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Re: Schach

Beitragvon Dampflok94 » Do 14. Feb 2019, 12:14

Der General hat geschrieben:(14 Feb 2019, 02:56)

Alles Richtig !

Doch leider muss man schon feststellen, dass es auch beim Schach mittlerweile so ist, dass die Jüngere Generation klar im Vorteil ist. Der Blick auf die Weltrangliste UND vor Allem auf die Jungtalente die in Riesigen Schritten die Weltbühne erobern spricht da für sich.

Viele "Ältere" sind kaum noch in den Top 20 zu finden. Auch beim Schach geht die Entwicklung voran, sicherlich auch mit Hilfe von Computern und den Moderneren Methoden, die das Zeitalter abgelöst haben ?!? Bei Weltmeisterschaften oder großen Turnieren gibt es ja keine Duelle mehr zwischen 2 Spielern, sondern nur noch zwischen zwei Teams, bestehend aus vielen Theoretikern und Eröffnungs-Experten ect....

Da geh ich mit. ;)
Ab einem gewissen Alter fehlt die Konstanz die es braucht, um in der Weltrangliste oben zu stehen. Worauf ich hinaus wollte ist die Tatsache, daß auch ältere Spieler in einzelnen Turnieren noch prächtig abschneiden können. Aber diese Ergebnisse werden immer seltener. Und manch einer schlafft eben völlig ab.
PS. Ausnahmen bestätigen Natürlich die Regeln. Es wäre Klasse wenn z.B. ein Kasparov oder so, noch einmal ein Comeback auf Weltklasse Niveau erreichen würde und dem Carlsen die "Pübchen" um die Ohren hauen würde ect... ;) :thumbup:

Ich bin mir nicht sicher,wie ein Kasparov auf der Höhe seines Schaffens gegen Carlsen abgeschnitten hätte. Diese Frage stelle man sich häufiger. Wie würden heute ein Lasker, ein Capablanca oder ein Fischer abschneiden? Niemand weiß es. Diese Gedanken hat man doch auch in anderen Sportarten. Wo ständen heute ein Beckenbauer oder ein Pele? Was brächte Jesse Owens auf die Bahn?
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Re: Schach

Beitragvon Der General » Do 14. Feb 2019, 13:58

Dampflok94 hat geschrieben:(14 Feb 2019, 12:14)

...

Ich bin mir nicht sicher,wie ein Kasparov auf der Höhe seines Schaffens gegen Carlsen abgeschnitten hätte. Diese Frage stelle man sich häufiger. Wie würden heute ein Lasker, ein Capablanca oder ein Fischer abschneiden? Niemand weiß es. Diese Gedanken hat man doch auch in anderen Sportarten. Wo ständen heute ein Beckenbauer oder ein Pele? Was brächte Jesse Owens auf die Bahn?


Ja, dass sind in der Tat spannende Fragen. Ich glaube jeder andere Schachweltmeister auch von Früher hätte in der Heutigen Zeit seine Chancen, wenn es keine Computer gäbe. Das Heutige Schachspiel hat sich schon enorm weiterentwickelt und viele Varianten, die früher etwas ganz besonderes war, ist Heutzutage voll aus analysiert usw...

Ein guter Indikator um die Stärken von früheren Topspieler zu "messen" ist auch hier wieder die künstliche Intelligenz sprich Computer. Man nehme eine starke Schach Engine und spielt die Partien nach. Man wird sehen, dass auch die Uralten Großmeister schon die "Richtigen" Züge drauf hatten und teilweise dann genauso gut spielten wie ein Anand oder Carlsen von Heute.

grüsse
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Re: Schach

Beitragvon Sören74 » Fr 1. Mär 2019, 00:55

Schach wird leider nicht in das Olympische Programm für die Spiele 2024 in Paris aufgenommen. Schade eigentlich. 100 Jahre nach der Gründung des Weltschachverbands in Paris.

https://de.chessbase.com/post/kein-scha ... en-spielen
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Re: Schach

Beitragvon Fliege » Fr 1. Mär 2019, 01:34

Sören74 hat geschrieben:(01 Mar 2019, 00:55)
Schach wird leider nicht in das Olympische Programm für die Spiele 2024 in Paris aufgenommen. Schade eigentlich. 100 Jahre nach der Gründung des Weltschachverbands in Paris.

https://de.chessbase.com/post/kein-scha ... en-spielen

Dass Schach eine Sportart ist, wäre mir auch neu.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Schach

Beitragvon Sören74 » Fr 1. Mär 2019, 01:42

Fliege hat geschrieben:(01 Mar 2019, 01:34)

Dass Schach eine Sportart ist, wäre mir auch neu.


Schön wenn man so offen zu seinen Bildungslücken stehen kann. ;)
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Re: Schach

Beitragvon Bielefeld09 » Fr 1. Mär 2019, 01:50

Sören74 hat geschrieben:(01 Mar 2019, 01:42)

Schön wenn man so offen zu seinen Bildungslücken stehen kann. ;)

Und ich hätte auch so gerne " Schach " verstanden.
Bin vielleicht auch zu blöd. :thumbup:
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Schach

Beitragvon Benutzername » Fr 1. Mär 2019, 01:55

Schach ist nicht schwer. Das kann jedes Kind. Wie in allen Dingen ist es reine Übungssache, um gut darin zu sein.
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Re: Schach

Beitragvon Bielefeld09 » Fr 1. Mär 2019, 02:44

Benutzername hat geschrieben:(01 Mar 2019, 01:55)

Schach ist nicht schwer. Das kann jedes Kind. Wie in allen Dingen ist es reine Übungssache, um gut darin zu sein.

Schäffer matt und dann?
Muss man doch nachdenken oder streiten Sie das ab?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p

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