Universum oder Multiversum?

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Little Joe
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon Little Joe » Fr 25. Jan 2019, 10:10

Papaloooo hat geschrieben:(24 Jan 2019, 17:09)

Innerhalb eines geringen Rahmens lassen die Naturkonstanten in einem Universum überhaupt nur Leben entstehen:
Wäre die Gravitationskraft ein klein wenig höher, so würde alles in Schwarzen Löchern enden.
Wäre die Starke Wechselwirkungskraft ein klein wenig Schwächer, so gäbe es keine Atome.
Diese Naturkonstanten sind der 6er im Lotto.
Und da das so ist, wird es aller Wahrscheinlichkeit nach in diesem Universum von Leben nur so wimmeln.


Argumente, welche wiederum für die Existenz eines Multversums sprechen. Wäre nun der Urknall ein isoliertes Ereignis, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass dieser bewohnbare Planeten hervorbringt dermaßen gering, dass man diese Theorie wohl fast ausschließen könnte. Bei einem Multiversum ist dagegen die Entstehung von Leben eine logische Konsequenz. Wobei sich natürlich auch hier die Frage stellt, wer hier den Start angepfiffen hat. Aber der Anfang von Zeit und Materie wird wohl nie philosophisch begreifbar werden.
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firlefanz11
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon firlefanz11 » Fr 25. Jan 2019, 10:12

Papaloooo hat geschrieben:(25 Jan 2019, 06:32)
..., manche Wissenschaftler sagen, die Welt ließe sich nur durch 11 Raumdimensionen erklären.

Genauer gesagt die String-/Brantheoretiker...

Aber ab der 4. Raumdimension sollten wir nicht mehr versuchen, es mit unseren Hirnen zu begreifen.
Es lässt sich nur noch mit Mathematik beschreiben.

Och na ja... Einen 6-dimensionalen Calabi-Yau Raum kann man grafisch noch relativ gut darstellen...
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon Little Joe » Fr 25. Jan 2019, 10:19

Troh.Klaus hat geschrieben:(24 Jan 2019, 18:36)

Auf was soll denn der Infinite-Monkey-Prozess angewendet werden? Auf die Reihenfolge der Nukleinsäuren in der DNA/RNA?
Die Evolution folgt ganz sicher nicht diesem Prozess. Beweis: Die ca. 100 Millionen verschiedenen Arten, die bisher unseren winzigen Planeten bevölkert haben und noch bevölkern. Mit Infinite-Monkey würdest Du doch statistisch maximal auf eine einzige Art kommen. Und das Leben begann sicher nicht mit einem fertigen DNA-String, sondern mit einfachsten organischen Molekülen und Strukturen.

Der Infinte-Monkey-Prozess geht ja davon aus, dass nach jedem Fehlversuch wieder ganz von vorne begonnen wird. Evolutionäre Prozesse sind zwar nicht ziel-gerichtet, aber "lern-fähig". Kumulative Auslese nennt das der Evolutionsbiologe Richard Dawkins (in Deinem verlinkten Artikel).


Ja genau, Ulrich Walter ( so hieß der Autor ) wendete seine Rechnungen auf die Reihenfolge der Nuklide an. Den Artikel habe ich aus der Zeit Wissen Edition " Faszination Kosmos ". Auch mir hat er in meinen Jugendtagen wo mir die These des Multiversums nicht vertraut war, wiederum meine Faszination intelligenter extrasolarer Zivilisationen genommen. Wie gesagt : Ob die Grundlagen auf denen die Berechnungen beruhen falsifizierbar sind, hierüber will ich kein Urteil abgeben.

Ein Gegensatz zu dieser Rechnung ist übrigens die Drake Gleichung, welche regelrecht Zivilisationen hervorzaubert, als sei das Universum voll mit intelligentem Leben. http://spektrograph.com/drake-gleichung ... n-gibt-es/

Aber die modifizierte Form dieser Gleichung ist wieder ernüchternd https://derstandard.at/2000085852834/Fo ... uer-Aliens
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon Papaloooo » Fr 25. Jan 2019, 22:07

firlefanz11 hat geschrieben:(25 Jan 2019, 10:12)
Och na ja... Einen 6-dimensionalen Calabi-Yau Raum kann man grafisch noch relativ gut darstellen...

Auf einem Bild sind Darstellingen 2-dimensional, durch Perspektive, Färbung und Schatten lassen sich 3 Dimensionen darstellen.
Egal was Du darstellen willst, mehr als 3 Raumdimensionen wird es nicht haben.
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon streicher » Sa 26. Jan 2019, 13:19

Papaloooo hat geschrieben:(25 Jan 2019, 06:32)

Nein, das ist nicht richtig.
In der 2-dimensionalen Fläche steht 2 Mal die 1-dimensionale Gerade mit exakt 90° aufeinander.
Im 3-dimensionalen Raum steht 2 Mal die 2-dimensionale Fläche mit exakt 90° aufeinander.
Im 4-dimensionalen Hyper-Raum steht 2 Mal der 3-dimensionale Raum mit exakt 90° aufeinander.
Und so könnte es im Grunde weitergehen, manche Wissenschaftler sagen, die Welt ließe sich nur durch 11 Raumdimensionen erklären.
Aber ab der 4. Raumdimension sollten wir nicht mehr versuchen, es mit unseren Hirnen zu begreifen.
Es lässt sich nur noch mit Mathematik beschreiben.

Oder wer kann sich ein subatomares Teilchen in Superposition vorstellen,
das sich zugleich rechts und links herum dreht?

...und dann gibt es natürlich beliebige geometrische Formen in jedem dieser Dimensionen.
Sicher, da sind die Grenzen erreicht, denn offensichtlich sind wir dafür nicht gemacht, uns Dinge vorzustellen, die sich so für uns sogar widersprüchlich anhören. Dafür haben wir nicht die richtige Größe. :)

Allerdings geht man wohl in der Physik von der Annahme aus, dass zu Beginn das Universum auf "Punktgröße" begonnen hat, oder andere führen durch Berechnungen den Entstehungsbeginn auf eine Fläche zurück. Wie ist das im Zusammenhang mit der Ausbreitung in sich selbst hinein zu verstehen? Oder geht man heute doch davon aus, dass ein Beginn zumindest "in etwas", aber nahezu "in einem Nichts" stattgefunden hat, aber nicht in einem Raum, wie wir ihn gerade wahrnehmen?
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon Papaloooo » Sa 26. Jan 2019, 14:54

streicher hat geschrieben:(26 Jan 2019, 13:19)

Sicher, da sind die Grenzen erreicht, denn offensichtlich sind wir dafür nicht gemacht, uns Dinge vorzustellen, die sich so für uns sogar widersprüchlich anhören. Dafür haben wir nicht die richtige Größe. :)

Allerdings geht man wohl in der Physik von der Annahme aus, dass zu Beginn das Universum auf "Punktgröße" begonnen hat, oder andere führen durch Berechnungen den Entstehungsbeginn auf eine Fläche zurück. Wie ist das im Zusammenhang mit der Ausbreitung in sich selbst hinein zu verstehen? Oder geht man heute doch davon aus, dass ein Beginn zumindest "in etwas", aber nahezu "in einem Nichts" stattgefunden hat, aber nicht in einem Raum, wie wir ihn gerade wahrnehmen?


Ob das Universum nun den Durchmesser eines Elektrons hatte,
oder wie heute mehr als 90 Milliarden Lichtjahre,
die Antwort ist exakt die Gleiche:
Es gibt kein räumliches (also in der 3. Dimension) Außerhalb des Universums.

Um das zu verdeutlichen:
Würdest Du das gesamte Universum sein,
so könntest Du Dir durch Ausstrecken der Arme die Hände geben,
du würdest auf Deinem eigenen Kopf stehen,
und würdest vor Dir Deinen eigenen Rücken sehen.
Das ist die Raumkrümmung in der 4. Raumdimension, dem Hyperraum.

Sicherlich unvorstellbar, aber genau so würde es einem "Flächner" gehen,
den man von seinem 2-Dimensionalen Blatt auf eine 3-Dimenionale Kugel umsiedelt.

Es gibt keinen Rand des Universums, es ist quasi eine Raumblase im Hyperraum.
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon Jekyll » Sa 26. Jan 2019, 23:06

Jekyll hat geschrieben:(11 Jan 2019, 19:58)

Natürlich ändert sich eine Welt mit jeder Entscheidung und mit jedem Ereignis. Wie sollte es sonst sein? Und "viele Multiversen" ist doppelt gemoppelt, denn Multiversum impliziert bereits das "viele". Aber sag, o Tom Bombadil, wieso glaubst du an die Existenz von vielen Universen bzw. an die Existenz eines Multiversums? Nur ein flüchtiger Gedanke oder steckt mehr dahinter? Bist du religiös? Wenn ja, welche Konfession? Oder bist du gar ein Esoteriker? Ich glaube, nach buddhistischer Lehre gibt es unendlich viele Universen. Diese existieren aber nicht "nebeneinader", wie du es so spontan angenommen hast, sondern ineinander (Zwiebelschalenmodel).

Genau genommen stellt bereits der Begriff "Multiversum" an sich einen semantischen Unsinn dar. Der Begriff Universum umfasst die Existenz ALLER Dinge, allen Seins, weswegen es immer nur EIN Universum geben kann. Es mag mehrere Weltalle geben, die allesamt Teilbereiche des Universums darstellen, aber hier von mehreren Universen zu reden ist begrifflich völlig sinnfrei.
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon Papaloooo » So 27. Jan 2019, 11:11

Jekyll hat geschrieben:(26 Jan 2019, 23:06)

Genau genommen stellt bereits der Begriff "Multiversum" an sich einen semantischen Unsinn dar. Der Begriff Universum umfasst die Existenz ALLER Dinge, allen Seins, weswegen es immer nur EIN Universum geben kann. Es mag mehrere Weltalle geben, die allesamt Teilbereiche des Universums darstellen, aber hier von mehreren Universen zu reden ist begrifflich völlig sinnfrei.

Wenn man den Begriff Universum von Universal ableitet, stimmt das.
Da aber Universum ein Synonym für Weltall ist, wie es sich eingebürgert hat, stimmt es nicht.
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon Perdedor » Mo 28. Jan 2019, 13:59

schokoschendrezki hat geschrieben:Die "dunkle Energie" etwa ist ja gewissermaßen einfach nur ein anderer symbolischer Name für das Nichtwissen über die Ursachen der beschleunigten Expansion unseres Universums. Im üblichen Sprachgebrauch wird daraus jedoch immer mehr ein Begriff für etws scheinbar Existierendes.


Die Unterscheidung ist unklar.
Es existiert ja etwas (man beobachtet etwas, nämlich die beschleunigte Expansion). Und das nennt man einfach "dunkle Energie". Es fehlt noch die präzise physikalische Theorie dazu. Aber wo ist das Problem einem beobachteten Phänomen einen Namen zu geben? Der Name mag sich im Nachhinein als irreführend herausstellen, aber es ist nur ein Name.

So oder so: Wenn die einfachste physikalische Theorie, die alle Beobachtungen erklärt, die Existenz von von weiteren Dingen impliziert, die nicht widerlegt sind, so ist es wissenschaftlich von der Existenz dieser Dinge auszugehen: Auch wenn wir nicht experimentell überprüfen können, ob in einem Stern, der seit Mrd von Jahren erloschen ist, die selben Kernfusionsprozesse stattfanden, wie heute in der Sonne, wäre es wissenschaftlich nicht naheliegend diese Annahme in Zweifel zu ziehen. Auch wenn sie nicht direkt falsifizierbar ist.
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon Papaloooo » Mo 28. Jan 2019, 18:40

Perdedor hat geschrieben:(28 Jan 2019, 13:59)Die Unterscheidung ist unklar.
Es existiert ja etwas (man beobachtet etwas, nämlich die beschleunigte Expansion). Und das nennt man einfach "dunkle Energie". Es fehlt noch die präzise physikalische Theorie dazu.

Nun, eine Theorie ist, dass im sichtbaren Universum weniger Materie ist, als in der Umgebung des sichtbaren Universums.
Und somit wirkt die Gravitationskraft der Umgebung auf das sichtbare Universum.
Wobei dann wiederum geklärt werden müsste, wie es zu solch einer ungleichen Verteilung der Materie im Universum kommen könnte.
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon firlefanz11 » Di 29. Jan 2019, 11:17

Papaloooo hat geschrieben:(26 Jan 2019, 14:54)
Es gibt keinen Rand des Universums, es ist quasi eine Raumblase im Hyperraum.

Und selbst wenn man dem Rand unendlich nahe käme, würde man es um die eigenen Abmessungen erweitern...
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon Papaloooo » Di 29. Jan 2019, 17:25

firlefanz11 hat geschrieben:(29 Jan 2019, 11:17)

Und selbst wenn man dem Rand unendlich nahe käme, würde man es um die eigenen Abmessungen erweitern...

Das ist falsch gedacht!

Stell dir mal eine Fläche vor auf einer Kugel:

Wenn du die Fläche etwas weiter zeichnest, als die Kugel groß ist, dann trifft sie sich wieder selbst und überschneidet sich.

Genauso verhält es sich mit dem dreidimensionalen Universum im vierdimensionalen Hyperraum.

Da ist nirgendwo ein Rand, wo dahinter keine Sterne mehr sind, das Universum ist in sich ziemlich homogen und zwar ganz egal wo du hingehst.

Noch klarer Ausgedrückt: der Durchmesser durch das Universum ist eine gedachte Linie, die hier anfängt und hier wieder aufhört:
-Sie beschreibt in unserem Raum keine Kurve dennoch folgt sie der Krümmung unsres 3-dimensionalen Raumes in der 4. Raumdimension.

Und auch hier kann man sich das nur begreiflich machen, in dem man eine Dimension tiefer geht:
die 2 Dimensionale Linie auf einem Blatt übertragen auf eine Kugel.
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon firlefanz11 » Mi 30. Jan 2019, 10:14

Papaloooo hat geschrieben:(29 Jan 2019, 17:25)

Das ist falsch gedacht!

Nein, die Kugel wäre dann nur größer...
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon Little Joe » Mi 30. Jan 2019, 11:35

Jekyll hat geschrieben:(26 Jan 2019, 23:06)

Genau genommen stellt bereits der Begriff "Multiversum" an sich einen semantischen Unsinn dar. Der Begriff Universum umfasst die Existenz ALLER Dinge, allen Seins, weswegen es immer nur EIN Universum geben kann. Es mag mehrere Weltalle geben, die allesamt Teilbereiche des Universums darstellen, aber hier von mehreren Universen zu reden ist begrifflich völlig sinnfrei.


Universum umfasst keineswegs die Existenz allen Seins, sondern bezeichnet nur unser Universum. Du siehst nur die Philosophie und blendest die Wissenschaft aus. Ja es liegt vielleicht an deiner Störung im Autismus Spektrum Bereich. Dennoch empfehle ich dir zu versuchen ganzheitlich zu denken und nicht dir deine eigene Philosophie zu schmieden
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon Papaloooo » Mi 30. Jan 2019, 12:34

firlefanz11 hat geschrieben:(30 Jan 2019, 10:14)

Nein, die Kugel wäre dann nur größer...

Ja, das stimmt!
Das ist Kapitalismus:
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon Little Joe » Mi 30. Jan 2019, 17:35

Papaloooo hat geschrieben:(30 Jan 2019, 12:34)

Ja, das stimmt!


Eine Kugel ist ein endlicher Körper ! Nur für uns zweidimensionale Ameisen erscheint´s dann erst recht unendlich weil wir immer im Kreise umherlaufen. Pack deine Sachen und nimm deine Wanderausrüstung, Papaloo. Markiere die Punkte an denen du gewesen bist und du wirst sehen, dass eine Kugel endliches Volumen hat. Du musst dir aber evtl. Urlaub nehmen und dein Date mit dem Tod auf unbestimmte Zeit verschieben ! :D
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Re: Universum oder Multiversum?

Beitragvon Papaloooo » Mi 30. Jan 2019, 20:18

Little Joe hat geschrieben:(30 Jan 2019, 17:35)

Eine Kugel ist ein endlicher Körper ! Nur für uns zweidimensionale Ameisen erscheint´s dann erst recht unendlich weil wir immer im Kreise umherlaufen. Pack deine Sachen und nimm deine Wanderausrüstung, Papaloo. Markiere die Punkte an denen du gewesen bist und du wirst sehen, dass eine Kugel endliches Volumen hat. Du musst dir aber evtl. Urlaub nehmen und dein Date mit dem Tod auf unbestimmte Zeit verschieben ! :D

???
Habe jetzt überhaupt keine Ahnung, was Du mir damit sagen willst.
Aber die Antwort könnte evtl. lauten:
Ich habe die Krümmung in der 4. Raumdimenstion die sich über unseren 3-dimensionalen Raum legt gemeint.
Und das habe ich verglichen mit einer Kugel und einer Fläche (3. und 2. Dimension).
Ja de Kugel ist ein endlicher Körper und auch unser Universum ist ein endlicher Raum (ca. 10^32 Lj³)
Ich habe oben bewusst darauf verzichtet, zu sagen dass man bei einer geraden Linie, die man ins Universum zeichnet im Grunde Unendlich schnell zeichnen müsste, um wieder am selben Punkt raus zu kommen.
Aber ich habe jedem, der es liest, den Grips zugetraut, das zu verstehen.
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