Grundsatzdiskussion Islam

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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Teeernte » Mi 17. Okt 2018, 14:40

relativ hat geschrieben:(17 Oct 2018, 14:20)

Ich bin mir ziemlich sicher, daß man das grundsätzliche Problem warum Menschen radikal werden nicht mal eben ohne weiteres beheben kann, indem man ihnen ein Symbol, Buch, oder eine Religion wegnimmt.


Die Rechten und die Muslime werden Dir da Beifall klatschen...

Quelle : Teeernte.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Wolverine » Mi 17. Okt 2018, 14:41



Hier der Nachweis. https://www.youtube.com/watch?v=mhS-YvGWV3s

Wer angesichts belegbarer Fakten nach einer Quelle fragt hat kein Interesse an einer sachlichen Diskussion .
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Mi 17. Okt 2018, 14:43

Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Mi 17. Okt 2018, 14:43

Teeernte hat geschrieben:(17 Oct 2018, 14:37)

Antisemitische Demo
„Nicht zu tolerieren“



http://www.taz.de/!5465120/


Demonstranten verbrennen am 10. Dezember in Berlin eine Fahne mit einem Davidstern
PolitikNahost
11. 12. 2017

Kontext? Nicht erkennbar.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Teeernte » Mi 17. Okt 2018, 15:11

relativ hat geschrieben:(17 Oct 2018, 14:43)

Kontext?


Du hattest nach der Quelle gefragt ?

Nebenbei....

Im Jahr 2007 stimmten 46,3 % der in Deutschland lebenden Muslime der Aussage „Die Befolgung der Gebote meiner Religion ist für mich wichtiger als Demokratie“ uneingeschränkt bzw. eher zu (Brettfeld/Wetzels, 2007). Daran hat sich bis heute nichts geändert.



Quelle:
Brettfeld, Katrin/Wetzels, Peter, „Muslime in Deutschland – Integration, Integrationsbarrieren, Religion sowie Einstellung zu Demokratie, Rechtsstaat und politisch-religiös motivierter Gewalt – Ergebnisse von Befragungen im Rahmen einer multizentrischen Studie in städtischen Lebensräumen“, Universität Hamburg, Fakultät für Rechtswissenschaft, Institut für Kriminalwissenschaft, Abteilung Kriminologie, Hamburg, Juli 2007.



Einige „von ihnen hatten keinen Koran zu Hause, einer wusste nicht einmal, wie man betet.“ Daraus allerdings zu schließen, dass die individuelle Radikalisierung nichts mit dem Islam zu tun hat, ist genauso fragwürdig, wie einem Nazi seine Radikalisierung auf Grundlage der Ideologie des Nationalsozialismus abzusprechen, nur weil er kein Exemplar von „Mein Kampf“ im Bücherschrank hat.

:D :D :D
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Teeernte » Mi 17. Okt 2018, 15:15

relativ hat geschrieben:(17 Oct 2018, 14:43)

Kontext? Nicht erkennbar.


Das tut mir aber leid....für Deine Auffassungsgabe. :D :D :D

Nebenbei...Toleranz ?

Der Aussage „Der Islam ist die einzig wahre Religion“ stimmten 65,6 Prozent „völlig“ (53,4%) oder „eher“ (12,2%) zu. Rund zwei Drittel aller Muslime in Deutschland erkennt also keine einzige andere Religion wirklich an!



„Muslime in Deutschland“ vier Gruppen:

Fundamental orientierte Muslime: 40,6 %.
Orthodox-religiöse Muslime: 21,7 %.
Traditionell-konservative Muslime: 19 %.
Gering religiöse Muslime (was immer genau das heißen soll): 18,8 %.

Die Fundis und die Orthodoxen machen demnach in Deutschland über 62 Prozent der Muslime aus, zusammen mit den traditionell-konservativen sogar über 81 Prozent. Die „gering Religiösen“ spielen im Grunde kaum eine Rolle.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Mi 17. Okt 2018, 15:37

relativ hat geschrieben:(17 Oct 2018, 14:20)

Dann habe ich dein nebensatz/frage, ob es die überhaupt gibt wohl falsch verstanden. ;)


Nee, Du warst da schon richtig ...ich habe mich nicht korrekt ausgedrückt, sorry.
Ich kenne genau 3 muslimische Paare, die im Grunewald leben und in meinem grossen muslimischen Bekanntenkreis die absolute Ausnahme sind, sowohl was die Stellung zur Religion betrifft, also auch die soziale Position.

Tja da muss ich dir wieder mal widersprechen.


Kein Problem, dafür diskutieren wir ja ... ;)

ich kenne durch meine Vereinstätigkeit und früheren Beruf als Entwicklungshelfer mehr als genug dieser Moderaten Muslime, auch wenn sie häufig andere Ansichten und eine andere Kultur haben, vereint sie mit mir doch das Wichtigste. Alle wollen in Frieden miteinander und nebeneinander wohnen und leben. Diejenigen die ich hier kenne und spreche, alle auf rechtsstaatlicher Basis.


Alle Moslems, die ich persönlich kenne, also Nachbarn, die deutsch sprechen oder die mein schlechtes Türkisch verstehen, Handwerker, Verkäuferinnen usw., wollen ebenfalls in Frieden leben und das tun sie auch mehrheitlich.
Das ist doch auch gar nicht das Problem.
Die grundlegende Problematik ist doch die Diskrepanz zwischen islamischen Lebensregeln und westlicher Lebensweise.
Und die Entwicklung, in welche Richtung hier die Waage ausschlägt, hängt doch davon ab, welche Moslems die relevante Mehrheit stellen und somit das grundsätzliche Verhalten bestimmen!
Und hier ist der Trend eindeutig in Richtung Islamisierung zu sehen und zu hören!
Damit ist ein ständig und stetig wachsender, gesamtgesellschaftlicher Konflikt vorhanden ....
Der hat ursächlich ganz allein mit Islam zu tun und nicht etwa mit dem Vorwurf eingeschränkter Religionsfreiheit.
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Mi 17. Okt 2018, 15:43

Wolverine hat geschrieben:(17 Oct 2018, 14:15)

Mich wundert dann doch, dass bestimmte Personen Muslimen grundsätzlich einen Persilschein ausstellen und dann vollkommen die Fassung verlieren, wenn deutsche Bürger in freier geheimer Wahl dafür gesorgt haben, dass die AfD in den Bundestag kommt. Da stimmt doch irgendetwas nicht mit der Wahrnehmung. Wenn bestimmte Muslime am al Quuds --Tag grölen "Juden ins Gas " und die Polizei nicht eingreift, dann wird das weder als Gefahr für die Demokratie gesehen noch in die Wahrnehmung aufgenommen. Ich sage noch einmal, wer nur noch rechts schaut, sieht die anderen nicht.


Ja, das sehe ich ganz genau so.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon jellobiafra » Mi 17. Okt 2018, 15:52

Ich halte grundsätzlich die Frage der Demographie für eine sehr wichtige.

Hier gleich eine Quelle, (auch wenn sie den meisten bekannt sein dürfte)

http://www.pewforum.org/2017/11/29/europas-wachsende-muslimische-bevolkerung/

Selbst wenn alle Formen der Einwanderung nach Europa sofort und endgültig enden würden – ein “Null-Migration”-Szenario – würde die muslimische Bevölkerung in Europa bis zum Jahr 2050 erwartungsgemäß von derzeit 4,9% auf 7,4% steigen. Das liegt daran, dass Muslime jünger sind (durchschnittlich um 13 Jahre) und eine höhere Fertilität haben als andere Europäer (durchschnittlich ein weiteres Kind pro Frau), was eine globale Entwicklung widerspiegelt.

Ein zweites, “mittleres” Migrationsszenario geht davon aus, dass alle Flüchtlingsströme Mitte 2016 enden, sich aber die “reguläre” Migration nach Europa fortsetzt (d.h. Migration von Personen, die aus anderen Gründen kommen als Asyl zu suchen). Unter diesen Bedingungen könnten Muslime bis 2050 einen Anteil von 11,2% der europäischen Bevölkerung erreichen.

Ein “hohes” Migrationsszenario sieht vor, dass die Rekordzahlen von Flüchtlingen nach Europa zwischen 2014 und Mitte 2016 auch zukünftig uneingeschränkt und in der gleichen religiösen Zusammensetzung (d.h. größtenteils aus Muslimen bestehend) unverändert bleiben, zusätzlich zum üblichen jährlichen Fluss von regulären Migranten. In diesem Szenario könnten Muslime bis 2050 14% der europäischen Bevölkerung ausmachen – fast das Dreifache des heutigen Anteils, aber immer noch erheblich kleiner als die Anteile von Christen und Menschen ohne Religion in Europa.


Was bedeutet das für Deutschland:

In Ländern, in denen in den letzten Jahren relativ viele muslimische Flüchtlinge aufgenommen wurden, sind die größten Veränderungen im hohen Migrationsszenario zu erwarten – das einzige Szenario, das in Zukunft weiterhin starke Flüchtlingsströme projiziert. So wird die deutsche Bevölkerung (6% muslimisch im Jahr 2016) im hohen Szenario bis 2050 voraussichtlich 20% muslimisch sein – eine Widerspiegelung der Tatsache, dass Deutschland in den letzten Jahren viele muslimische Flüchtlinge aufgenommen hat – verglichen mit 11% im mittleren Szenario und 9% im Szenario der Null-Migration.


Bei den regionalen Unterschieden Ost-West sowie Stadt-Land kann sich jeder ausmalen, was das bedeutet.
Es wird wohl auch 2050 Dörfer in Brandenburg geben ohne einen einzigen Moslem, während einige westdeutsche Großstädte mehrheitlich muslimisch sein werden.
(Ich persönlich glaube an einen Anteil irgendwo zwischen dem mittleren und den hohen Szenario)
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Wolverine » Mi 17. Okt 2018, 15:55

jellobiafra hat geschrieben:(17 Oct 2018, 15:52)

Ich halte grundsätzlich die Frage der Demographie für eine sehr wichtige.

Hier gleich eine Quelle, (auch wenn sie den meisten bekannt sein dürfte)

http://www.pewforum.org/2017/11/29/europas-wachsende-muslimische-bevolkerung/



Was bedeutet das für Deutschland:



Bei den regionalen Unterschieden Ost-West sowie Stadt-Land kann sich jeder ausmalen, was das bedeutet.
Es wird wohl auch 2050 Dörfer in Brandenburg geben ohne einen einzigen Moslem, während einige westdeutsche Großstädte mehrheitlich muslimisch sein werden.
(Ich persönlich glaube an einen Anteil irgendwo zwischen dem mittleren und den hohen Szenario)

Danke für die Zitate und das Einstellen der Quelle. :thumbup:
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Liegestuhl » Mi 17. Okt 2018, 16:02

relativ hat geschrieben:(17 Oct 2018, 13:49)
Dies funktioniert aber nicht, wenn wir sie auf einer Seite pauschal mit den radikalen Kräften und Integrationsverweigeren in einem Topf schmeißst und gleichzeitig von diesen moderaten Kräften erwarten, daß sie gegen die Radikalen ihre Stimme erheben.


Du meinst es immerhin gut.

Aber wirf doch mal einen Blick nach Molenbeek. Dort leben auch nicht nur Radikalinskis und trotzdem geht es dort in die völlig verkehrte Richtung.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Mi 17. Okt 2018, 16:11

Liegestuhl hat geschrieben:(17 Oct 2018, 16:02)

Du meinst es immerhin gut.

Aber wirf doch mal einen Blick nach Molenbeek. Dort leben auch nicht nur Radikalinskis und trotzdem geht es dort in die völlig verkehrte Richtung.

Ja man kann immer den Blick irgendwohin richten, wo es nicht so klappt wie selbst erfahren. Aber das macht die Dinge die klappen doch nicht ungeschehen, bz. beweist dies eben auch nicht, daß es mehr Probleme gibt, als das gut oder völlig normal abläuft in der Beziehung zwischen "Biodeutsch" und Migrant.
Btw. Wenn wir wollen das eine gemeinsame Zukunft (für die es für mich keine Alternative gibt) funktioniert, daß muessen die, die es gut meinen in der Überzahl sein.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Liegestuhl » Mi 17. Okt 2018, 16:22

relativ hat geschrieben:(17 Oct 2018, 16:11)
Ja man kann immer den Blick irgendwohin richten, wo es nicht so klappt wie selbst erfahren.

Wo können wir denn hinschauen, wo Muslime eine Mehrheit haben und es klappt?
Btw. Wenn wir wollen das eine gemeinsame Zukunft (für die es für mich keine Alternative gibt) funktioniert, daß muessen die, die es gut meinen in der Überzahl sein.


Das ist richtig. Aber so denkt die AfD auch.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Do 18. Okt 2018, 11:01

Liegestuhl hat geschrieben:(17 Oct 2018, 16:22)

Wo können wir denn hinschauen, wo Muslime eine Mehrheit haben und es klappt?
Ach Liegestuhl wieder dieselben blöden Spielchen wie immer? Erst redest du von Mohlenbeck und wenn da ein Argument kommt was aufzeigt, daß es woanders in Deutschland durchaus klappt, oder normal läuft, dann muss wieder die Welt herhalten. Fangen wir doch mal klein an da haben wir doch genügend Material. Natürlich reicht dies dann nicht zum Pauschalisieren des Problems.


Das ist richtig. Aber so denkt die AfD auch.
Meinst du Sinngemäß? Aber wohl kaum Inhaltlich.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Bleibtreu » Do 18. Okt 2018, 11:21

relativ hat geschrieben:(18 Oct 2018, 11:01)

Ach Liegestuhl wieder dieselben blöden Spielchen wie immer? Erst redest du von Mohlenbeck und wenn da ein Argument kommt was aufzeigt, daß es woanders in Deutschland durchaus klappt, oder normal läuft, dann muss wieder die Welt herhalten. Fangen wir doch mal klein an da haben wir doch genügend Material. Natürlich reicht dies dann nicht zum Pauschalisieren des Problems. [...]

Bloed laeuft es, wenn man eine Frage nicht beantworten kann und dann ins Eiern kommt. ;)
Liegestuhl hat eine ganz einfache Frage an dich gestellt: Wo koennen wir denn hinschauen, wo Muslime eine Mehrheit haben und es klappt?
Mohlenbeck nannte er unverkennbar als GegenBeispiel. Wo bleibt dein PositivBeispiel, ist es so schwer eines zu finden?
•Wer fuer alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Do 18. Okt 2018, 11:57

Bleibtreu hat geschrieben:(18 Oct 2018, 11:21)

Bloed laeuft es, wenn man eine Frage nicht beantworten kann und dann ins Eiern kommt. ;)
Liegestuhl hat eine ganz einfache Frage gestellt: Wo koennen wir denn hinschauen, wo Muslime eine Mehrheit haben und es klappt?
Mohlenbeck nannte er unverkennbar als GegenBeispiel. Wo bleibt dein PositivBeispiel, ist es so schwer eines zu finden?

Bleibtreu ich habe ein Bock auf diese dämlichen Spielchen.
Den Kontext Molenbeek hat Liegestuhl, aus meiner post
relativ hat geschrieben:
(17 Oct 2018, 13:49)
Dies funktioniert aber nicht, wenn wir sie auf einer Seite pauschal mit den radikalen Kräften und Integrationsverweigeren in einem Topf schmeißst und gleichzeitig von diesen moderaten Kräften erwarten, daß sie gegen die Radikalen ihre Stimme erheben.
selber abgeleitet und gewählt.
Wenn er danach von Höckschen auf Stöckchen springen will, damit es bei ihm argumentativ wieder passt, kann er dies ja mit dir spielen, wenn du willig bist. Ich bin es nicht.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Wolverine » Do 18. Okt 2018, 12:28

Bleibtreu hat geschrieben:(18 Oct 2018, 11:21)

Bloed laeuft es, wenn man eine Frage nicht beantworten kann und dann ins Eiern kommt. ;)
Liegestuhl hat eine ganz einfache Frage an dich gestellt: Wo koennen wir denn hinschauen, wo Muslime eine Mehrheit haben und es klappt?
Mohlenbeck nannte er unverkennbar als GegenBeispiel. Wo bleibt dein PositivBeispiel, ist es so schwer eines zu finden?


Es gibt kein Beispiel dafür. Wo Muslime in der Überzahl sind werden sie sich nichts mehr sagen lassen, von den Kuffar. Religion muss auch in Deutschland Privatsache sein und bleiben. Es gibt auch keine Not für einen Zentralrat der Muslime, denn die meisten lehnen solche Räte ab. Ich kenne viele Juden, die sich nicht darum scheren, was ihr Zentralrat zu bestimmten Vorfällen äußert.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon sunny.crockett » Do 18. Okt 2018, 14:05

Wolverine hat geschrieben:(18 Oct 2018, 12:28)

Es gibt kein Beispiel dafür. Wo Muslime in der Überzahl sind werden sie sich nichts mehr sagen lassen, von den Kuffar. Religion muss auch in Deutschland Privatsache sein und bleiben. Es gibt auch keine Not für einen Zentralrat der Muslime, denn die meisten lehnen solche Räte ab. Ich kenne viele Juden, die sich nicht darum scheren, was ihr Zentralrat zu bestimmten Vorfällen äußert.


Stimme zu. Wenn Muslime in der Überzahl sind, ist es auf jeden Fall zu spät. Aber auch jetzt versucht man schon über die Verbände möglichts viel Einfluss und religöse Regeln einzuführen, und das immer unter dem Deckmantel, man agiere voll nach nationalem Recht. Ein Mayzek vom Zentralrat der Muslime, der mit Kanzlerin und Bundespräsident Hand in Hand rumläuft, der nach außen den liberalen Islam darstellen will, arbeitet hintenrum an radikalen Strukturen. Wenn der ZMD dann schon mit den radikalen Verbänden wie Milli Görüs (Ziel Gottesstaat Deuschland) gemeinsam das Bundesland NRW verklagt, um alleinigen Anspruch auf Islamunterricht an Schulen zu bekommen, dann zeigt das schon, dass man auslotet, wie weit man gehen kann.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Wolverine » Do 18. Okt 2018, 14:15

sunny.crockett hat geschrieben:(18 Oct 2018, 14:05)

Stimme zu. Wenn Muslime in der Überzahl sind, ist es auf jeden Fall zu spät. Aber auch jetzt versucht man schon über die Verbände möglichts viel Einfluss und religöse Regeln einzuführen, und das immer unter dem Deckmantel, man agiere voll nach nationalem Recht. Ein Mayzek vom Zentralrat der Muslime, der mit Kanzlerin und Bundespräsident Hand in Hand rumläuft, der nach außen den liberalen Islam darstellen will, arbeitet hintenrum an radikalen Strukturen. Wenn der ZMD dann schon mit den radikalen Verbänden wie Milli Görüs (Ziel Gottesstaat Deuschland) gemeinsam das Bundesland NRW verklagt, um alleinigen Anspruch auf Islamunterricht an Schulen zu bekommen, dann zeigt das schon, dass man auslotet, wie weit man gehen kann.


Sehe ich absolut genauso. Dem scheinheiligen Frömmler traue ich nur so weit, wie ich ein Klavier werfen kann.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Liegestuhl » Do 18. Okt 2018, 14:33

relativ hat geschrieben:(18 Oct 2018, 11:57)
Den Kontext Molenbeek hat Liegestuhl, aus meiner post
selber abgeleitet und gewählt.


Richtig. Weil es eines von vielen Beispielen ist, wo es nicht funktioniert. Menschen handeln im Kontext und ein moderater Muslim handelt in einer Gruppe Muslime anders als in einer Gruppe Nicht-Muslime. Das ist kein Vorwurf. Molenbeek und andere Städte oder Stadtteile zeigen, dass die Existenz freiheitsfeindlicher Parallelgesellschaften nicht von radikalen Kräften abhängig ist. Ich kenne kein Gegenbeispiel und hatte dich danach gefragt.
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.

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