Zukunft der CSU

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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Fr 27. Jul 2018, 09:36

Raul71 hat geschrieben:(27 Jul 2018, 09:13)

So wie Frau Merkel es tut? Ich glaube auch nicht, dass es die CSU nötig hat, sich verbal an die AfD anzubiedern. Die Situation ist eben so.
Als ob sich die CSU nicht der anstehenden Themen angenommen hätte. Ich glaube, am vorbildlichsten in ganz Deutschland. Mit Abstand. Leider spiegelt sich das nicht in den Medien wider. Das ist unfair.


Die CSU biedert sich aber an. Und zwar leider genau mit dem Effekt, der zu erwarten war. Es werden keine Stimmen rechts geholt, dafür in der Mitte verloren.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » Fr 27. Jul 2018, 09:56

watisdatdenn? hat geschrieben:(27 Jul 2018, 08:44)

Die positionieren sich leider ganz klar gegen plebiszitäre Elemente auf Bundesebene und sind darum für mich nicht wählbar.

Ansonsten wäre das Einwanderungskonzept der FDP gar nicht so verkehrt.


Eine intelligente Entscheidung der FDP, ansonsten wären wir konstant damit beschäftigt zur Urne zu rennen.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Merkel_Unser » Fr 27. Jul 2018, 09:57

Alexyessin hat geschrieben:(27 Jul 2018, 09:36)

Die CSU biedert sich aber an. Und zwar leider genau mit dem Effekt, der zu erwarten war. Es werden keine Stimmen rechts geholt, dafür in der Mitte verloren.


Solange rechts nur geplaudert - nicht aber gehandelt wird, wird sich dieser Effekt noch verstärken. Seehofer hat das zwar erkannt, der Rest der Partei aber scheinbar nicht. Demnach bleiben die rechten Wähler beim Original, der AfD - und links wenden sich viele genervt ab.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » Fr 27. Jul 2018, 09:58

Raul71 hat geschrieben:(27 Jul 2018, 09:13)

So wie Frau Merkel es tut? Ich glaube auch nicht, dass es die CSU nötig hat, sich verbal an die AfD anzubiedern. Die Situation ist eben so.
Als ob sich die CSU nicht der anstehenden Themen angenommen hätte. Ich glaube, am vorbildlichsten in ganz Deutschland. Mit Abstand. Leider spiegelt sich das nicht in den Medien wider. Das ist unfair.


Wenn Sie weit zurückblicken, dann ist das richtig. Bedauerlicherweise muss man heute für das letzte Jahrzehnt konstatieren, “too little, too late“.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Raul71 » Fr 27. Jul 2018, 10:16

Alexyessin hat geschrieben:(27 Jul 2018, 09:36)

Die CSU biedert sich aber an. Und zwar leider genau mit dem Effekt, der zu erwarten war. Es werden keine Stimmen rechts geholt, dafür in der Mitte verloren.
Vielleicht habe ich da einiges übersehen? Könnte es aber auch sein, dass sie etwas als Anbiederung verstehen, was ich als völlig normal empfinde?
Vielleicht könnten sie mir darstellen, was sie meinen.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Fr 27. Jul 2018, 10:20

Raul71 hat geschrieben:(27 Jul 2018, 10:16)

Vielleicht habe ich da einiges übersehen? Könnte es aber auch sein, dass sie etwas als Anbiederung verstehen, was ich als völlig normal empfinde?
Vielleicht könnten sie mir darstellen, was sie meinen.


Die verbalen Ausrutscher wie "Asyltourismus" und weitere. Wenn du sowas als normal empfindest, dann weiß ich leider auch nicht weiter.
Selbst dem durchaus scharfen Innenminister Beckstein waren solch Stammtischparolen fremd.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Fr 27. Jul 2018, 10:21

Merkel_Unser hat geschrieben:(27 Jul 2018, 09:57)

Solange rechts nur geplaudert - nicht aber gehandelt wird, wird sich dieser Effekt noch verstärken. Seehofer hat das zwar erkannt, der Rest der Partei aber scheinbar nicht. Demnach bleiben die rechten Wähler beim Original, der AfD - und links wenden sich viele genervt ab.


Was soll denn an der AfD orginal sein?
Nebenbei ist das Thema ausgereizt.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Merkel_Unser » Fr 27. Jul 2018, 10:24

Alexyessin hat geschrieben:(27 Jul 2018, 10:21)

Was soll denn an der AfD orginal sein?
Nebenbei ist das Thema ausgereizt.


Original in dem Sinne sich als erste Partei klar gegen den Flüchtlingswahnsinn positioniert zu haben. Das Thema ist auch bei weitem nicht ausgereizt, denn sonst hätte die ein-Themen-Partei AfD nicht immernoch zweistellige Zustimmungswerte.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Raul71 » Fr 27. Jul 2018, 10:41

Alexyessin hat geschrieben:(27 Jul 2018, 10:20)

Die verbalen Ausrutscher wie "Asyltourismus" und weitere. Wenn du sowas als normal empfindest, dann weiß ich leider auch nicht weiter.
Selbst dem durchaus scharfen Innenminister Beckstein waren solch Stammtischparolen fremd.
Ich finde es überzogen, aber nicht geeignet, sich ewig daran festzukrallen. Stammtischparolen gibt es immer wieder. So unendlich weit von der Wahrheit liegen sie ja oft nicht weg.
Auch mir stinkt es, dass uns die Flüchtlingsproblematik noch auf Jahre bekleiden wird. Alle wichtigen Themen, wie Bildung, Wohnungsnot, Versorgung im Alter, Pflegenotstand, Gesundheitsreformen usw., werden leider dadurch unterdrückt und nachrangig. Jeder weiß, dass Geld nur einmal ausgegeben werden kann.
In Kontrovers in BR3 wurde mitgeteilt, dass die Flüchtlingsfrage immer noch einen Stellenwert mit einem unglaublichen Vorsprung besitzt. Für fast 60% war das an Nr. 1. Mit 19% folgte das nächst wichtigste. Leider ist es so. ich wollte, es wäre anders.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon MoOderSo » Fr 27. Jul 2018, 11:05

Alexyessin hat geschrieben:(27 Jul 2018, 10:20)

Die verbalen Ausrutscher wie "Asyltourismus" und weitere.

Was unterscheidet "Asyltourismus" eigentlich von "Asylum shopping"?
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon watisdatdenn? » Fr 27. Jul 2018, 11:18

Raul71 hat geschrieben:(27 Jul 2018, 10:41)
In Kontrovers in BR3 wurde mitgeteilt, dass die Flüchtlingsfrage immer noch einen Stellenwert mit einem unglaublichen Vorsprung besitzt. Für fast 60% war das an Nr. 1. Mit 19% folgte das nächst wichtigste. Leider ist es so. ich wollte, es wäre anders.

Wundert das?
Wir haben doch zusammen mit den Türken schmerzhaft gelernt, dass Multi Kulti alles andere als einfach ist und es insbesondere schwierig wird, wenn in einer demokratischen Gemeinschaft nicht alle zumindest in eine ähnliche Richtung wollen.

Aber anstatt die Wunden zu lecken, aus der Erfahrung klug zu werden und weitere Konzepte für eine gemeinsame Gesellschaft (Voraussetzung für stabile Demokratie) zu erarbeiten, lassen wir immer mehr Leute mit unterschiedlichen Zielen und Werten herein.

Wo soll das hinführen, wenn irgendwann 25% der Bevölkerung die Scharia will, 25% ein christliches Land, 25% Laizismus und 25% etwas komplett anderes will?
Wenn alle an einem Seil in unterschiedliche Richtungen ziehen, wird es irgendwann verdammt hart einen gesellschaftlichen/demokratischen Konsens zu finden und die Gesellschaft bleibt stehen..

Die Flüchtlinge verschlimmern das Problem.. Das kann zu einer Diktatur führen, wenn ein demokratischer Konsens nicht mehr möglich ist, aber der Veränderungsdruck hoch ist.
Und darauf hab ich wirklich keinen Bock! Auch für meine (Kindes?-)Kinder nicht!

Es ist ein wirklich wichtiges Thema!
Vergleichbar mit den Völkerwanderungen am Ende der Antike, die auch zu vielen Umbrüchen geführt haben.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Fr 27. Jul 2018, 11:19

Merkel_Unser hat geschrieben:(27 Jul 2018, 10:24)

Original in dem Sinne sich als erste Partei klar gegen den Flüchtlingswahnsinn positioniert zu haben. Das Thema ist auch bei weitem nicht ausgereizt, denn sonst hätte die ein-Themen-Partei AfD nicht immernoch zweistellige Zustimmungswerte.


Doch, das Thema ist ausgereitzt bei denen, die wissen, das Landespolitik etwas mehr ist als auf Flüchtlinge pauschal zu schimpfen und zetern. Für die Dummheit der restlichen 12 % kann niemand was, außer die Deppen selbst.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Fr 27. Jul 2018, 11:19

Raul71 hat geschrieben:(27 Jul 2018, 10:41)

Ich finde es überzogen, aber nicht geeignet, sich ewig daran festzukrallen. Stammtischparolen gibt es immer wieder. So unendlich weit von der Wahrheit liegen sie ja oft nicht weg.


Du wolltest wissen, welchen Anbiederung es gibt und diese Frage habe ich dir beantwortet. Wie du das jetzt gewichten möchtest ist alleine dein Problem.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Fr 27. Jul 2018, 11:20

watisdatdenn? hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:18)

Wundert das?
Wir haben doch zusammen mit den Türken schmerzhaft gelernt, dass Multi Kulti alles andere als einfach ist und es insbesondere schwierig wird, wenn in einer demokratischen Gemeinschaft nicht alle zumindest in eine ähnliche Richtung wollen.

Aber anstatt die Wunden zu lecken, aus der Erfahrung klug zu werden und weitere Konzepte für eine gemeinsame Gesellschaft (Voraussetzung für stabile Demokratie) zu erarbeiten, lassen wir immer mehr Leute mit unterschiedlichen Zielen und Werten herein.

Wo soll das hinführen, wenn irgendwann 25% der Bevölkerung die Scharia will, 25% ein christliches Land, 25% Laizismus und 25% etwas komplett anderes will?
Wenn alle an einem Seil in unterschiedliche Richtungen ziehen, wird es irgendwann verdammt hart einen gesellschaftlichen/demokratischen Konsens zu finden und die Gesellschaft bleibt stehen..

Die Flüchtlinge verschlimmern das Problem.. Das kann zu einer Diktatur führen, wenn ein demokratischer Konsens nicht mehr möglich ist, aber der Veränderungsdruck hoch ist.
Und darauf hab ich wirklich keinen Bock! Auch für meine (Kindes?-)Kinder nicht!

Es ist ein wirklich wichtiges Thema!
Vergleichbar mit den Völkerwanderungen am Ende der Antike, die auch zu vielen Umbrüchen geführt haben.


Bairisch geantwortet:
Schmarrn hoch drei.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Merkel_Unser » Fr 27. Jul 2018, 11:23

Alexyessin hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:19)

Doch, das Thema ist ausgereitzt bei denen, die wissen, das Landespolitik etwas mehr ist als auf Flüchtlinge pauschal zu schimpfen und zetern. Für die Dummheit der restlichen 12 % kann niemand was, außer die Deppen selbst.


Wie du meinst, du kannst dich ja gerne weiterhin mit Sandkörnern beschäftigen, die Mehrheit inklusive CSU hingegen sieht das Flüchtlingsthema immernoch als drängenstes Problem.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon watisdatdenn? » Fr 27. Jul 2018, 11:28

Alexyessin hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:20)
Bairisch geantwortet:
Schmarrn hoch drei.

Was passiert na wenns an volonté générale (schaugst da an rousseau o) zrissn hod wei a jeda was anders wui?
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Fr 27. Jul 2018, 11:28

Merkel_Unser hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:23)

Wie du meinst, du kannst dich ja gerne weiterhin mit Sandkörnern beschäftigen, die Mehrheit inklusive CSU hingegen sieht das Flüchtlingsthema immernoch als drängenstes Problem.


Mietpreise, Artzversorgung Land, Digitale Erreichbarkeit Land........ach es gibt so viele Themen wo die CSU seit Jahren versagt hat. Das wissen die Wähler auch, da brauchts das Flüchtlingsthema nicht wirklich.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Fr 27. Jul 2018, 11:28

watisdatdenn? hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:28)

Was passiert na wenns an volonté générale (schaugst da an rousseau o) zrissn hod wei a jeda was anders wui?


Der allgemeine Wille war die Ausrede für die Köpfungsgeschichten :) Nicht vergessen.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Raul71 » Fr 27. Jul 2018, 11:30

Alexyessin hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:19)

Du wolltest wissen, welchen Anbiederung es gibt und diese Frage habe ich dir beantwortet. Wie du das jetzt gewichten möchtest ist alleine dein Problem.
Also nur die eine?
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon watisdatdenn? » Fr 27. Jul 2018, 11:52

Alexyessin hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:28)
Der allgemeine Wille war die Ausrede für die Köpfungsgeschichten :) Nicht vergessen.

Was ich sagen will: Wenn die eine Hälfte der Bevölkerung nach links will und die andere nach rechts, wird man hier keinen Konsens finden.

Wenn es dazu noch die Möglichkeit gibt nach vorne oder hinten, wird es noch schwerer einen Konsens zu ermitteln.

Werte werden von den Eltern und Schule vermittelt. Aus Werten ergeben sich Ziele.
Wenn jetzt in der Bevölkerung extrem viele widersprüchliche Werte da sind, sind auch die Ziele widersprüchlich und somit ein Konsens unmöglich.

Ein Beispiel: Scharia und Grundgesetz lassen sich nicht logisch vereinbaren. Momentan dominieren die Werte, welche das Grundgesetz zum Ziel haben.
Wenn diese Dominanz en par mit der Scharia ist, wackelt das staatliche Fundament.
Die meisten Einwanderer ("Flüchtlinge") bevorzugen die Scharia.

Wir schaffen uns hier langfristig dadurch ein höchst staatsgefährdendes Problem (von den steigernden Kosten des Sozialsystems mal abgesehen)
Das ist es nicht Wert.

Die CSU gibt sich hier in Reden zwar staatstragend. De Fakto trägt sie aber alle diese kritischen Entscheidungen in der Regierung mit (Flüchtlinge GG widrig reinlassen, fast keine Abschiebung, etc..), obwohl ihr Ziel vorgeblich ein anderes ist.
Das Handeln zählt. Und dabei ist die CSU nicht effektiv.

Und das wird sie im Herbst serviert bekommen, es sei denn sie entpuppt sich wider erwarten doch als echter Problemlöser bei der Flüchtlingsfrage.

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