Kündigung wegen Pornodreh?

Moderator: Moderatoren Forum 8

Senexx

Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitrag von Senexx »

Man sollte den Fall unter ästhetischen Gesichtspunkten beurteilen. War es ein guter Porno mit gutaussehenden Schauspielern sollte man eher an die Verleihung eines Bundesfiilmpreises denken.

Im anderen Falle ist der Möchtegern-Schauspieler zu entlassen. Schlechter Geschmack schadet dem Ansehen des Berufsbeamtentums.
Benutzeravatar
imp
Beiträge: 16690
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 20:37
user title: Freiheit ist unser Ideal.

Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitrag von imp »

Das sind so Probleme, die im 21. Jahrhundert deplaziert wirken. Erotik ist ja nichts ehrabschneidiges.
"Don't say words you gonna regret" - Eric Woolfson
Benutzeravatar
Billie Holiday
Vorstand
Beiträge: 31850
Registriert: Mi 11. Jun 2008, 11:45
user title: Mein Glas ist halbvoll.
Wohnort: Schleswig-Holstein, meerumschlungen

Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitrag von Billie Holiday »

Senexx hat geschrieben:(22 Sep 2017, 06:12)

Man sollte den Fall unter ästhetischen Gesichtspunkten beurteilen. War es ein guter Porno mit gutaussehenden Schauspielern sollte man eher an die Verleihung eines Bundesfiilmpreises denken.

Im anderen Falle ist der Möchtegern-Schauspieler zu entlassen. Schlechter Geschmack schadet dem Ansehen des Berufsbeamtentums.
In Pornos für Männer geht es um Ficki Ficki und nicht um Erotik oder um Ästhetik, also bitte. :x
„Wer mich beleidigt, bestimme ich.“ (Klaus Kinski)

„Just because you’re offended, doesn’t mean you’re right.“ (Ricky Gervais)
Alpha Centauri
Beiträge: 6512
Registriert: Mo 19. Jun 2017, 10:49

Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitrag von Alpha Centauri »

Billie Holiday hat geschrieben:(12 Oct 2017, 07:27)

In Pornos für Männer geht es um Ficki Ficki und nicht um Erotik oder um Ästhetik, also bitte. :x

So verallgemeimern# kann man das micht sagrn, bei manchen Filmren wäre es besser gewesen man hatt auf die optische Attraktivität der Porno Darsteller geachtet :D

Und ein Erotikfilm hat nur bedingt was mit einem Porno zu tun.

Bei den sogenannten " FRAUENPORNOS" einer Erika Lust oder Petra Joy sind wiederum andere Kriterien ( vor allem.bei den männlichen Darstellern ( gefragt, :cool:
Benutzeravatar
Milady de Winter
Beiträge: 14777
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 16:37
user title: Weiß wie Schnee, rot wie Blut

Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitrag von Milady de Winter »

MOD - bevor das hier ent"gleitet": es geht nicht um die Inhalte von Pornos oder was Euch persönlich da am meisten zusagt. Konzentriert Euch auf die Frage im Eröffnungsbeitrag! Danke.
- When he called me evil I just laughed -
Eritrea Ede
Beiträge: 24
Registriert: Sa 14. Okt 2017, 07:43

Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitrag von Eritrea Ede »

Hyde hat geschrieben:Was haltet ihr davon? Ist es gerechtfertigt, den Arbeitnehmer für solche privaten Tätigkeiten zu bestrafen?
Natürlich nicht! Den Arbeitgeber hat es überhaupt nichts anzugehen, was sein Arbeitnehmer in seiner Freizeit macht: solange es nicht strafrechtlich oder arbeitsrechtlich relevant ist. Niemand sollte beispielsweise einen Porno auf der Arbeit drehen. Pornos unterliegen aber grundsätzlich der künstlerischen Freiheit und es ist ein Eingriff in dieses Grundrecht, ein Mitspielen darin zu untersagen. Noch böser wird es, wenn es sich um einen Privatporno handelt, der ursprünglich gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war. Wenn der aus welchen Gründen auch immer an die Öffentlichkeit gelangt und diesem Menschen dafür auch noch arbeitsrechtliche Konsequenzen drohen, geht das gar nicht.

Wenn also Menschen für ihre Darstellerei in einem Porno gekündigt werden, ist das imho ein Skandal und ich hoffe, dass es Gerichte gibt, die solche Entscheidungen zurücknehmen.
Alpha Centauri
Beiträge: 6512
Registriert: Mo 19. Jun 2017, 10:49

Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitrag von Alpha Centauri »

Eritrea Ede hat geschrieben:(17 Oct 2017, 10:57)

Natürlich nicht! Den Arbeitgeber hat es überhaupt nichts anzugehen, was sein Arbeitnehmer in seiner Freizeit macht: solange es nicht strafrechtlich oder arbeitsrechtlich relevant ist. Niemand sollte beispielsweise einen Porno auf der Arbeit drehen. Pornos unterliegen aber grundsätzlich der künstlerischen Freiheit und es ist ein Eingriff in dieses Grundrecht, ein Mitspielen darin zu untersagen. Noch böser wird es, wenn es sich um einen Privatporno handelt, der ursprünglich gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war. Wenn der aus welchen Gründen auch immer an die Öffentlichkeit gelangt und diesem Menschen dafür auch noch arbeitsrechtliche Konsequenzen drohen, geht das gar nicht.



Wenn also Menschen für ihre Darstellerei in einem Porno gekündigt werden, ist das imho ein Skandal und ich hoffe, dass es Gerichte gibt, die solche Entscheidungen zurücknehmen.


Korrekt :thumbup: .Dem.ist nichts hinzuzufügen
Antworten