Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

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Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

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lobozen
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon lobozen » Sa 9. Jan 2016, 07:18

JFK » Sa 9. Jan 2016, 08:15 hat geschrieben:
Den Gleichen Unfug hatten wir doch schon gestern oder?
Herrje, stimmen nun die von mir grob geschaetzten Zahlen oder nicht?
Und nochmal: Ich sage, dass 80+% aus solchen Laendern kommen. Wir koennen aber gerne die offiziellen Zahlen suchen.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Jekyll » Sa 9. Jan 2016, 07:19

JFK » Sa 9. Jan 2016, 07:15 hat geschrieben:
Den Gleichen Unfug hatten wir doch schon gestern oder?
Morgen wahrscheinlich auch wieder...ich mache mir da keine Illusionen.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Jekyll » Sa 9. Jan 2016, 07:43

lobozen » Sa 9. Jan 2016, 07:18 hat geschrieben:Herrje, stimmen nun die von mir grob geschaetzten Zahlen oder nicht?
Und nochmal: Ich sage, dass 80+% aus solchen Laendern kommen. Wir koennen aber gerne die offiziellen Zahlen suchen.
Definiere du erstmal "mittelalterlich archaisch".
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon lobozen » Sa 9. Jan 2016, 07:47

Jekyll » Sa 9. Jan 2016, 08:43 hat geschrieben:Definiere du erstmal "mittelalterlich archaisch".
Wenn du mit den Begriffen nichts anfangen kannst, verklag deinen Deutschlehrer.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon JFK » Sa 9. Jan 2016, 07:50

lobozen » Sa 9. Jan 2016, 08:18 hat geschrieben:Herrje, stimmen nun die von mir grob geschaetzten Zahlen oder nicht?
Und nochmal: Ich sage, dass 80+% aus solchen Laendern kommen. Wir koennen aber gerne die offiziellen Zahlen suchen.


Das ist irrelevant, es kommt nicht drauf an woher jemand kommt, entscheidend ist der Chrakter.

Wenn du diese Menschen in Schubladen stecken musst, wieso dann nicht in diese:

http://m.focus.de/regional/videos/aus-d ... 21391.html
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Jekyll » Sa 9. Jan 2016, 07:50

lobozen » Sa 9. Jan 2016, 07:47 hat geschrieben: Wenn du mit den Begriffen nichts anfangen kannst, verklag deinen Deutschlehrer.
Lass meinen Deutschlehrer aus dem Spiel. Er war ein guter Mann. Ich wollte wissen, was DU darunter verstehst, immerhin war das ein Postulat von DIR (was ist aus deinem Textverständnis geworden?).
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon lobozen » Sa 9. Jan 2016, 08:03

Jekyll » Sa 9. Jan 2016, 08:50 hat geschrieben:Lass meinen Deutschlehrer aus dem Spiel. Er war ein guter Mann. Ich wollte wissen, was DU darunter verstehst, immerhin war das ein Postulat von DIR (was ist aus deinem Textverständnis geworden?).
Du willst also gerne erklaert haben, was Begbriffe, die im allgemeinen Sprachgebrauch vorkommen, denn so bedeuten? Na gut:
Bezogen auf die von mir genannten Herkunftslaender bezeichne ich Stammesstrukturen als archaisch, einen uebersteigerten Ehrbegriff, der wegen Nichtigkeiten zu generationenlangen Blutfehden fuehrt, eine Kultur, die der Haelfte ihrer Bevoelkerung wesentliche Rechte vorenthaelt.
Und als mittelalterlich bezeichne ich Religionen, deren mit anerkannteste Rechtsschulen fuer Apostasie die Todesstrafe rechtfertigen.
Reicht das vorerst?
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schelm » Sa 9. Jan 2016, 12:26

Jekyll » Sa 9. Jan 2016, 07:17 hat geschrieben:Ihr seid selbst die Satire, immer wenn ihr euch in eurer selektiven Art "empört". Ja, widerlich ist das natürlich auch.

Ich bin froh, dass das Dritte Reich vorbei und überwunden ist, zumindest strukturell. Politische Gegner und unliebsame Minderheiten müssen nicht mehr um Leib und Leben fürchten.

Keine Angst, wir werden uns nicht immer ins Gesicht spucken und verhöhnen lassen :)
Denk ich an D in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, Heinrich Heine.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon JFK » Sa 9. Jan 2016, 12:28

schelm » Sa 9. Jan 2016, 13:26 hat geschrieben:Keine Angst, wir werden uns nicht immer ins Gesicht spucken und verhöhnen lassen :)


Du wurdest angespuckt? Das solltest du nicht hinnehmen.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Jekyll » Sa 9. Jan 2016, 12:32

schelm » Sa 9. Jan 2016, 12:26 hat geschrieben:Keine Angst, wir werden uns nicht immer ins Gesicht spucken und verhöhnen lassen :)
Verstehe. Sie gehören auch zu den "gutmütigen" Einheimischen (schöne Grüße von IndianRunner).
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Teeernte » Sa 9. Jan 2016, 13:07

lobozen » Sa 9. Jan 2016, 08:18 hat geschrieben:Herrje, stimmen nun die von mir grob geschaetzten Zahlen oder nicht?
Und nochmal: Ich sage, dass 80+% aus solchen Laendern kommen. Wir koennen aber gerne die offiziellen Zahlen suchen.


So hoch würd ich nicht schätzen..... - zieh die Kinder und die Frauen von den Flüchtlingen ab, die Verheirateten, und Die über 40.

Die männliche Risikogruppe zwischen 15 und 35 Jahren sollte - wie andere (Deutsche) Risikogruppen einen Anteil Kriminelle von 20 % haben.

Die Auflösung der Gesamtmenge lässt sich nach BAMF Zahlen nun sicher auflösen.

Zieht Deutschland jedoch WEITERE Kriminelle aus anderen Ländern an (Ausweichverhalten) etwa aus Frankreich, Belgien und Holland - wo der Ermittlungs- und öffentliche Druck weitaus höher ist - ist im Grenzbereich +200 km mit einer höheren Kriminalität zu rechnen.

Man sollte die Kriminalität nun nicht gleich überbewerten. Ausweisung und Knast wird die Menge in wenigen Jahren herunterfahren - wenn der Staat reagiert.

Bis dahin wird es KEINE RUHE im Zusammenleben geben.

Viele ORDENTLICHE Menschen egal welchen Glaubens - Sozialisierung - und Ausbildungsstand - wollen hier eine Familie gründen und einer Arbeit nachgehen. - die MEHRHEIT der Flüchtlinge und Migranten.

JEDER Übergriff von "Ausländern" wird jedoch die Zeit bis zur Normalität verlängern......oder ganz zunichte machen - siehe Israel....
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon lobozen » Sa 9. Jan 2016, 13:20

Teeernte » Sa 9. Jan 2016, 14:07 hat geschrieben:
So hoch würd ich nicht schätzen..... - zieh die Kinder und die Frauen von den Flüchtlingen ab, die Verheirateten, und Die über 40.
Da hast du was falsch verstanden.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Jekyll » Sa 9. Jan 2016, 13:44

lobozen » Sa 9. Jan 2016, 13:20 hat geschrieben: Da hast du was falsch verstanden.
Ich fürchte, er/sie/es hat dich viel besser verstanden als du dich selbst.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Teeernte » Sa 9. Jan 2016, 13:48

lobozen » Sa 9. Jan 2016, 14:20 hat geschrieben: Da hast du was falsch verstanden.


schreib -oder deute an .....was .......gern auch pn ----
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon lobozen » Sa 9. Jan 2016, 14:08

Teeernte » Sa 9. Jan 2016, 14:48 hat geschrieben:
schreib -oder deute an .....was .......gern auch pn ----

Dazu brauche ich keine PN.
Die von mir genannte 80+ % war eine Schaetzung, wieviele der Zuwanderer aus Laendern kommen, die ich weiter oben als Beispiele fuer nach liberalem Verstaendnis problematische Kulturen bezeichne.
Nur Leseverstaendnis-Defizitler wie jekyll kapieren was nicht und antworten lieber auf die Stimmen in ihren verwirrten Koepfen als auf das, was ich sage.
Darauf solltest du nicht reinfallen.
Zuletzt geändert von lobozen am Sa 9. Jan 2016, 15:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schokoschendrezki » Sa 9. Jan 2016, 23:04

Wähler » So 27. Dez 2015, 17:56 hat geschrieben:http://www.sueddeutsche.de/politik/philosoph-slavoj-iek-ueber-asylpolitik-merkel-hat-zu-lange-geblufft-1.2699853
SZ 20. Oktober 2015 Philosoph Slavoj Žižek über Asylpolitik

Sie fordern, dass diese Werte von einer neuen Leitkultur verteidigt werden sollen.
Genau! Angesichts der wachsenden Bedrohung durch rechte Populisten ist die blinde Toleranz von einigen Linken die falsche Strategie. Wir können intoleranten Menschen wie muslimischen Fundamentalisten doch nicht mit Toleranz begegnen!
Es ist immer leicht zu sagen: Das ist eben deren Kultur, das müssen wir tolerieren. Aber was machen wir, wenn ein Mädchen von seinen Eltern gezwungen wird, Kopftuch zu tragen, obwohl es das nicht möchte? Ich sage: Wenn das in Europa passiert, müssen wir einschreiten für die Freiheit dieses Mädchens und unsere Gesetze durchsetzen. Muslime können nicht zu uns kommen und nur am angenehmen Teil Europas teilhaben.

:p Žižek rechnet allerdings in seinem jüngsten Buch "Ärger im Paradies – Vom Ende der Geschichte zum Ende des Kapitalismus" nicht mit der Linken ab sondern eben nur mit dem toleranten Teil der Linken, indem er eine "thatcheristische Linke" und einen Sturz des "liberaldemokratischen Kapitalismus" fordert:
Um die Individuen wirklich aus ihrem dogmatischen, demokratischen Schlummer zu wecken, aus ihrem blinden Vertrauen auf institutionalisierte Formen repräsentativer Demokratie, sind Appelle an direkte Selbstorganisation nicht ausreichend: Eine neue Herrenfigur ist nötig.
(Originalzitat).
Klar, Nordkorea hat kein Problem mit Islamisten ....

Wie die meisten "Sprachspiele mit statistischen Werten" ist auch diese 80-Prozent-Aussage in (fast) jede Richtung interpretierbar: Wenn man möchte, kann man die Migration aus solchen Ländern ja auch als individuellen Bruch (ob nun selbstgewählt oder erzwungen) mit "mittelalterlichen Gesellschaften" interpretieren. Im übrigen - wenn auch dies nur eine schlaglichtartige Aussage ist, die nicht ohne weiteres verallgemeinert werden kann: Zumindest allen syrischen Flüchtlingen, denen ich begegnet bin, ist mindestens eines gemeinsam: Sie können besser englisch sprechen als der Durchschnitt in Deutschland.

Eine taugliche soziologische Analyse der Strukturen, die dann zu solchen Ereignissen wie denen in Köln führen, sieht schon etwas anspruchsvoller aus. Sie hat zu berücksichtigen, dass traditionelle Geschlechterrollen Männern nicht nur (unberechtigte) Macht zuweist, sondern dass sie diese Männer bei gleichzeitig nicht vorhandener produktiver Sektoren massenweise zu vergammelnden, leerlaufenden Energiezentren degradiert (was keine Entschuldigung sein soll). Die ökonomischen Strukturen im Großraum Europa, Naher Osten, Nordafrika sind extrem ungleich verteilt. Was immer das für Ursachen hat. Auf der einen Seite Rentier-Gesellschaften, die Rohstoffe verkaufen und in denen produktive menschliche Energie u.a. in religiöse Aufladung abgeführt wird. Auf der anderen Seite hochindustrialisierte Produktionszentren, in denen alle überschüssigen Energien wieder in Produktion zurückgeführt wird. Eine langfristige Befriedung dieser Großregion müsste diese Polarisierung wenigstens entschärfen, wenn schon nicht aufheben.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Wähler » So 10. Jan 2016, 09:51

Wähler » So 27. Dez 2015, 17:56 hat geschrieben:http://www.sueddeutsche.de/politik/phil ... -1.2699853
SZ 20. Oktober 2015 Philosoph Slavoj Žižek über Asylpolitik

schokoschendrezki » Sa 9. Jan 2016, 23:04 hat geschrieben:Eine taugliche soziologische Analyse der Strukturen, die dann zu solchen Ereignissen wie denen in Köln führen, sieht schon etwas anspruchsvoller aus. Sie hat zu berücksichtigen, dass traditionelle Geschlechterrollen Männern nicht nur (unberechtigte) Macht zuweist, sondern dass sie diese Männer bei gleichzeitig nicht vorhandener produktiver Sektoren massenweise zu vergammelnden, leerlaufenden Energiezentren degradiert (was keine Entschuldigung sein soll). Die ökonomischen Strukturen im Großraum Europa, Naher Osten, Nordafrika sind extrem ungleich verteilt. Was immer das für Ursachen hat. Auf der einen Seite Rentier-Gesellschaften, die Rohstoffe verkaufen und in denen produktive menschliche Energie u.a. in religiöse Aufladung abgeführt wird. Auf der anderen Seite hochindustrialisierte Produktionszentren, in denen alle überschüssigen Energien wieder in Produktion zurückgeführt wird. Eine langfristige Befriedung dieser Großregion müsste diese Polarisierung wenigstens entschärfen, wenn schon nicht aufheben.

http://www.zeit.de/news/2016-01/10/gese ... n-10080202
Zeit 10. Januar 2015 Experten sehen Parallelgesellschaften mit eigenen Gesetzen
Martina Sauer vom Zentrum für Türkeistudien in Essen - Parallelgesellschaft definiert sie als "ein Leben ohne Kontakte zu Deutschen und ohne Einbindung in die Mehrheitsgesellschaft"

Klar ist auch: Wer in Nord-Neukölln wohnt, muss kein Deutsch sprechen. Arbeit, Geschäfte, Vereine, Kinos, Restaurants - alles gibt es auch für Menschen, die nur arabisch oder türkisch beherrschen. Berlin versucht schon lange gegenzusteuern. Es gibt kostenlose Kitas, Sprachförderkurse, Integrationskurse und Beratungsstellen.

Ein neues Einwanderungsgesetz müsste die vielen komplexen sozialen Konsequenzen für die deutsche Gesellschaft berücksichtigen.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon DeutschlandSubjektiv » Mo 11. Jan 2016, 20:15

...eben deswegen wäre ein Einwanderungsgesetz ja auch so dringend erforderlich. Aber die Bundeskanzlerin hat diesem ja keine sonderlich hohe Priorität beigemessen.
Demolit

Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Demolit » So 6. Mär 2016, 17:27

Besser kann man es nicht sagen:

http://www.cicero.de/salon/identitaetsd ... nken/60593

Also packen wir es an...wie Candide dies schon meinte....zum Zwecke der besten aller unserer Welten, mit dem Besten, was wir bisher erarbeitet haben..

echt ;)
Demolit

Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Demolit » So 6. Mär 2016, 18:57

Einfach mal sich reinziehen..

Claire L. Adda, David D. Laitin, Marie-Anne Valfort: Why Muslim Integration Fails in Christian-Heritage Societies. Harvard University Press, Cambridge (Massachusetts) 2016. 264 S., 43,15 Euro.

Fazit......wenn das Beharren auf religiösen Zeichen im Öffentlichen bleibt...dann wird das nichts mit der integrativen Kraft dessen, was Unterschiedlichkeit bringen kann. Deshalb ist das mit dem Verfassungspatriotismus nur Überbau über das eigentliche Problem, das da wäre -> Integration durch Anpassung ohne Unterschiede aufzugeben...

so es ist und da kommt jetzt wieder was ins Spiel, was die Gutmeinenden als Bääääähhhh so meinen abtun zu müssen....das was der gute Ambrosius dem Augustinus mal sagte....wenn du nach Rom kommst, benimm dich wie ein Römer....

Lach und echt ;)

war ein guter Tipp der SZ

http://www.sueddeutsche.de/politik/deba ... -1.2886796

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