Quo vadis Türkei ?

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Ferit
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon Ferit » Sa 26. Dez 2015, 10:38

Demolit » Sa 26. Dez 2015, 09:17 hat geschrieben:Lach

@ Ferit


in dem Betrag steckt viel vom Wissen wissenschaftlichvon Seiten der Forschungen über Kommunikation und Journalismus Nachgewiesenem drin, dass die schwindelig wird. kannst du aus deiner Aufstellung heraus natürlich nicht annehmen, nicht kapieren, darfst du nicht zu Kenntnis nehmen......in your face Western Europe ;)

Das liebesdienersche Anbietern vonSeiten der in einer Demokratie zwingend notwendigen journalistischen Arbeit an die Machthaber und der Druck der Machthaber dieses zu tun, zeigt den Weg eines Staates in die undemokratischen Verhältnisse, die zu dem führen, was dann die Historiker untersuchen können...Diktaturen z.B.

echt :D

Du bist wirklich ein Westeuropäer par Excellence, no doubt about that. :D So weltoffen, so tolerant... :D
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon Liegestuhl » Sa 26. Dez 2015, 10:50

Ferit » Sa 26. Dez 2015, 11:38 hat geschrieben:Du bist wirklich ein Westeuropäer par Excellence, no doubt about that. :D So weltoffen, so tolerant... :D


Mal ganz ehrlich, Ferit! Wenn Du über Einschränkungen und Verhaftungen von Journalisten in der Türkei liest, bekommst du dann keine Bauchschmerzen? Eine freie Presse sind in einer pluralistischen Gesellschaft ebenso wichtig, wie das Recht auf freie Meinungsäußerung. Du bist in Deutschland aufgewachsen und hast schon einiges von der Welt gesehen. Du solltest es eigentlich besser wissen.
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon Kardux » Sa 26. Dez 2015, 12:47

Liegestuhl hat geschrieben:Mal ganz ehrlich, Ferit! Wenn Du über Einschränkungen und Verhaftungen von Journalisten in der Türkei liest, bekommst du dann keine Bauchschmerzen? Eine freie Presse sind in einer pluralistischen Gesellschaft ebenso wichtig, wie das Recht auf freie Meinungsäußerung. Du bist in Deutschland aufgewachsen und hast schon einiges von der Welt gesehen. Du solltest es eigentlich besser wissen.


Da überschätzen Sie den User aber gewaltig. Wenn es um die heilige Türkei geht ist es schnurzpiepegal ob man in Deutschland aufgewachsen ist, studiert hat, oder schon einiges von der Welt gesehen hat. Wenn schon Exiltürken nicht die Fähigkeit besitzen für demokratische Werte einzustehen wie sollten es dann die Türken in Anatolien ?

Stattdessen werden User wie "demolit" diskreditiert oder aber man lenkt vollkommen vom Thema ab wie der User "jekyll":

Jekyll hat geschrieben:Vielleicht sollte es die Türkei den Ägyptern unter Al-Sisi nachmachen:


Anstatt das man sich mit seiner Türkei auseinander setzt, zeigt man sofort mit dem Finger auf Andere. :D
So ist das nunmal. Mit Kritik kann man nicht umgehen, weder ein Exiltürke der im Westen studiert hat noch ein türkischer Analphabet irgendwo in Anatolien.

Die kritischen Stimmen in der Türkei sind kaum zu hören, Menschen wie Orhan Pamuk, Ismail Besikci, so wertvoll wie sie für die Türkei sind, sind leider eine absolute Minderheit. Mit Arabern in Palästina können sich Türken bestens solidarisieren, und sich über ihr Schicksal aufregen, aber wenn ihr Terrorstaat wieder einmal gegen die "eigene" Bevölkerung im Südosten vorgeht ist vom Humanismus der türkischen Bevölkerung nicht mehr viel übrig.

Das zeigt das die sogenannte "Türkei" nicht eins ist. Kurden und Türken sind zwei separate Völker. Die Kurden gehören nicht zu dieser Türkei.

Jekyll hat geschrieben:In diesem Thread geht es um die Türkei und hier darf und wird auch die PKK thematisiert (unter anderem durch andere User). Ihnen sind wieder einmal die Zusammenhänge komplett flöten gegangen.


Ja, aber in diesem Punkt ging es darum das es im Laufe der Geschichte schon viele Bewegungen gab die zunächst als Terrorbewegung betrachtet wurden, und dann ihr Standing verbesserten bzw. komplett veränderten. Sie denken zu ein- dimensional und sind entweder nicht fähig oder gewillt dieses Theme differenziert zu betrachten. Sie sehen in der PKK etwas Absolutes, etwas Unvergleichbares. Das ist realitätsfremd. Die PKK war und ist gewiss nicht radikaler als palästinensische Gruppen oder als viele andere Gruppen die für die Interessen einer Volksgruppe kämpften und das mit allen Mitteln.

Ihr Umgang mit dem Thema "PKK" ist wirklich Sandkasten- Niveau. Bis heute weichen Sie Fragen aus, weshalb die PKK erst gegründet wurde. Und ob der militärische Widerstand aus Sicht der Kurden keine Legitimität besitzt.

Ich zumindest kann mich in die Lage der Türkei versetzen. Sie möchten möglichst viele Ländereien unter ihrem Besitz haben. Schon klar. Denn zu behaupten das kurdische Siedlungsgebiet einen kulturellen Stellenwert für die Türken hätten ist eine Lüge. Die Türkei sehnt sich nach Macht und große Ansprüche, dazu benötigt man Einflusssphären. Der Weg den die moderne Türkei bis heute noch geht, also mit Assimilation, Leugnung und Unterdrückung, ist nicht richtig. Es sollte nach 1000 Jahren mittlerweile angekommen sein, das die Kurden nicht bereit sind Türken zu werden, Kooperation und Koexistenz ist eine andere Geschichte. Die Osmanen zeigten das es unter bestimmten Umständen klappen kann, aber gewiss nicht mit Unterdrückung. Das ist meine objektive Sicht der Dinge, wenn ich die Türkisch- kurdische Brüderschaft als Lösung beschreiben müsste.

Jekyll hat geschrieben:So viele Durchgeknallte gibt es in der Welt gar nicht, die das Territorium eine Landes, das seit Jahrhunderten Bestand hat, einfach mal leugnen würden, um so eine Aussage tätigen zu können. Wahrscheinlich haben Sie wieder einmal Ihr kleines, persönliches Weltbild in Ihrem Kopf mit der Realität verwechselt.


Niemand hat behauptet das die ganze Welt das Territorium (als Teil der Türkei) leugnet, es ging darum das die gesamte Welt weiß das in diesem Gebiet mehrheitlich Kurden leben und diese seitens der Türken unterdrückt werden --> Besatzung.

Jekyll hat geschrieben:Die USA, Israel, EU inkl. Deutschland...nach Ihrer Logik müssten all diese Staaten ebenfalls "Terrorpate" sein. Wichtig ist für kritische Geister hier natürlich wie man "Unterstützung" definiert, ebenso "Terroristen" (mancherorts werden die Letzteren günstigerweise als "Freiheitskämpfer" klassifiziert).


Der Westen unterstützt die PKK im Kampf gegen den IS. Die Türkei unterstützt den IS welcher religiöse Minderheiten und Kurden vernichtet möchte.

Ist der Unterschied schwer zu begreifen ?

Jekyll hat geschrieben:Wie kann die HDP auf "legale" Art Interessen vertreten oder gar für "Frieden" sein, wenn sie ein "Ableger" einer kriminellen Terroristenorganisation ist? Hierfür müsste sie von Grund auf etwas Selbstständiges sein, was sie aber nach Ihren eigenen Ausführungen definitiv nicht ist.


Weil auch ein Ableger seine eigene Meinung haben kann. Sogar Abdullah Öcalan ist gegen den Krieg, aber hindert das die derzeitige Führungsriege der PKK in Qendîl daran Widerstand gegen die türkische Armee zu leisten ? So homogen wie Sie die PKK beschreiben wollen ist sie nicht. Aber es spiegelt auch Ihren Intellekt wieder. Sie reden fast ständig von der PKK ohne wirkliches Wissen über diese Bewegung zu haben.

Abgesehen davon, wenn man die HDP auch noch verbieten möchte, was bleibt dann übrig ? Mit wem gedenken die Türken zu verhandeln ? Die PKK und die HDP sind, ob es die Türken wollen oder nicht, der derzeitige Stellvertreter der kurdischen Interessen und des kurdischen Volkes in Nordkurdistan.

Jekyll hat geschrieben:Sagt ausgerechnet ein ultranationalistischer PKK-Beweihräucherer mit einem notorischen Hang zum territorialen Revisionismus.


Kurdistan hat mit Revisionismus nichts zu tun. Ganz im Gegenteil. Kurdistan ist ein fester Bestandteil der Zukunft des Nahen Ostens. Wer dies negiert ist ein Ewiggestriger. Haben Sie sich eigentlich schon darüber informiert wie Ultranationalismus definiert wird ? Ich zumindest, vertrete diese Ausrichtung nicht.

Jekyll hat geschrieben:Ja, was wäre dann, Herr/Frau Kardux? Erzählen Sie mal.


Ja, wenn Sie mal aus Ihrem gemütlichen Westeuropa heraus kommen würden, und den Krieg vorort erleben würden, das Leid der Menschenund das Unrecht das Ihnen zugefügt wird seitens der türkischer Regierung dann würde ich gerne Ihre Reaktion sehen. Aber vielleicht würde Sie das nicht einmal interessieren. Erdogan sagt, es ist ein Krieg gegen die PKK. Punkt. Eigenständiges Denken ist bei Ihnen und allen Erdoganisten aber zu viel verlangt. Mein Fehler.

Jekyll hat geschrieben:Wie meinen Sie das jetzt?


Normale Menschen, empfinden Mitleid für Menschen die in Not sind und die ohne Rücksicht auf jegliche Verluste angegriffen werden. Wenn man in so ein Kriegsgebiet geht erkennt man wie wichtig es ist wenn man an runden Tischen verhandelt. Und genau hier kommt die HDP ins Spiel.

Wenn man aber denkt das man militärisch überlegen ist und das kurdische Volk geknechtet werden darf, dann ist das natürlich eine andere Geschichte. Eines ist aber klar. Kein Volk der Erde blieb stets eine Supermacht oder anderen Völkern gegenüber militärisch überlegen. Hochmut kommt vor dem Fall.
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon Jekyll » Sa 26. Dez 2015, 12:50

Liegestuhl » Sa 26. Dez 2015, 10:50 hat geschrieben:Mal ganz ehrlich, Ferit! Wenn Du über Einschränkungen und Verhaftungen von Journalisten in der Türkei liest, bekommst du dann keine Bauchschmerzen?
Frag sich nur, warum hartgesottene Pro-Israelisten keine Bachschmerzen bekommen, wenn in pro-westlichen Ländern wie Ägypten Grundrechte mit Füßen getreten und Menschen en masse zu Tode verurteilt werden.
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon Jekyll » Sa 26. Dez 2015, 12:57

Kardux » Sa 26. Dez 2015, 12:47 hat geschrieben:Da überschätzen Sie den User aber gewaltig. Wenn es um die heilige Türkei geht ist es schnurzpiepegal ob man in Deutschland aufgewachsen ist, studiert hat, oder schon einiges von der Welt gesehen hat. Wenn schon Exiltürken nicht die Fähigkeit besitzen für demokratische Werte einzustehen wie sollten es dann die Türken in Anatolien ?
Und da kommen ein Pro-Israelist, ein kurdischer Nationalist mit einer ausgeprägter Sympathie für die PKK und ein Österreicher mit bizarren Ansichten gerade Recht und können uns Exiltürken etwas über demokratische Werte erzählen...
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon Kardux » Sa 26. Dez 2015, 13:12

Jekyll » Sa 26. Dez 2015, 14:57 hat geschrieben:Und da kommen ein Pro-Israelist, ein kurdischer Nationalist mit einer ausgeprägter Sympathie für die PKK und ein Österreicher mit bizarren Ansichten gerade Recht und können uns Exiltürken etwas über demokratische Werte erzählen...


Ja, für Pressefreiheit trete ich überall ein ! Egal wo ! Und dann brauche ich auch nicht dummdreist den Finger auf andere Staaten zeigen.
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon Jekyll » Sa 26. Dez 2015, 13:16

Kardux » Sa 26. Dez 2015, 13:12 hat geschrieben:
Ja, für Pressefreiheit trete ich überall ein ! Egal wo ! Und dann brauche ich auch nicht dummdreist den Finger auf andere Staaten zeigen.
Und das Beispiel Ägypten (oder Saudi-Arabien) zeigt, dass diese Liebe für solche Werte nur dann anspringt, wenn es die Richtigen trifft.
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon Liegestuhl » Sa 26. Dez 2015, 13:32

Jekyll » Sa 26. Dez 2015, 14:16 hat geschrieben:Und das Beispiel Ägypten (oder Saudi-Arabien) zeigt, dass diese Liebe für solche Werte nur dann anspringt, wenn es die Richtigen trifft.


Ägypten wie auch Saudi-Arabien sind rückständige Despotien. Der Westen erblödet sich sogar, ihnen Waffen zu liefern, die diese dann wieder gegen Israel wenden.

Was genau hat die Türkei deiner Meinung nach mit diesen Schurkenstaaten gemein?
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon Kardux » Sa 26. Dez 2015, 13:42

Jekyll hat geschrieben:Und das Beispiel Ägypten (oder Saudi-Arabien) zeigt, dass diese Liebe für solche Werte nur dann anspringt, wenn es die Richtigen trifft.


Ich verurteile die undemokratischen Verhältnisse sowohl in Ägypten, Sau Arabien, als auch meiner Heimat Kurdistan.

Aber was ändert das nun an den Verhältnissen in der Türkei ? Und ist es Ihr Anspruch die Türkei mit solchen Staaten zu messen ?
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon Jekyll » Sa 26. Dez 2015, 13:48

Kardux » Sa 26. Dez 2015, 13:42 hat geschrieben:
Ich verurteile die undemokratischen Verhältnisse sowohl in Ägypten, Sau Arabien, als auch meiner Heimat Kurdistan.

Aber was ändert das nun an den Verhältnissen in der Türkei ? Und ist es Ihr Anspruch die Türkei mit solchen Staaten zu messen ?
Mein Anspruch ist es zuvorderst, die objektive, unparteiische Haltung meines Gegenübers auf die Probe zu stellen. Das ist eine Grundvoraussetzung dafür, seine Ansichten auch inhaltlich Ernst nehmen zu können. Lippenbekenntnisse reichen da übrigens nicht aus.
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon JFK » Sa 26. Dez 2015, 13:58

Wenn Jornalismus mit Lügen und Propaganda die Menschen aufhetzen, kann es nicht mehr mit Pressefreiheit abgewinkt werden.

Mit der Verantwortung dieser Pressefreiheit, können Türken nicht umgehen, das hat mein Vater schon vor 20 Jahren festgestellt.
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon Kardux » Sa 26. Dez 2015, 15:18

JFK » Sa 26. Dez 2015, 15:58 hat geschrieben:Wenn Jornalismus mit Lügen und Propaganda die Menschen aufhetzen, kann es nicht mehr mit Pressefreiheit abgewinkt werden.

Mit der Verantwortung dieser Pressefreiheit, können Türken nicht umgehen, das hat mein Vater schon vor 20 Jahren festgestellt.


Erdogan denkt, also bin ich...

Das was Sie hier schreiben könnte glatt von einer Rede Erdogans stammen.

Jekyll hat geschrieben:Mein Anspruch ist es zuvorderst, die objektive, unparteiische Haltung meines Gegenübers auf die Probe zu stellen. Das ist eine Grundvoraussetzung dafür, seine Ansichten auch inhaltlich Ernst nehmen zu können. Lippenbekenntnisse reichen da übrigens nicht aus.


Ach, ich bitte Sie. Wenn ein Deutscher Sie und Ihre Türkei kritisiert schwingen Sie mit der Nazi- Keule, wenn es Nicht- Türken aus dem Nahen Osten tun, zeigen Sie mit dem Finger auf Diktaturen wie Saudi Arabien. Irgendwie haben Sie für alles eine Ausrede. Wirklich glaubwürdig kommen Sie dabei nicht rüber...
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon Demolit » Sa 26. Dez 2015, 18:34

Jekyll » Sa 26. Dez 2015, 12:57 hat geschrieben:Und da kommen ein Pro-Israelist, ein kurdischer Nationalist mit einer ausgeprägter Sympathie für die PKK und ein Österreicher mit bizarren Ansichten gerade Recht und können uns Exiltürken etwas über demokratische Werte erzählen...


Och...... denke mir dann mal, Halbmondfähnchenschwinger, es gibt Menschen die aus dem ständigen Underdog-Gefühl heraus nicht in der Lage sind, die einfachsten Dinge zu verstehen. So einen Zirkus, der da am Marmarameer veranstaltet wird, der von dort Gleichschaltung von Justiz und bis hin Menschen als politische Ware zu verkaufen .....den haben wir nicht nötig in einem gut aufgestellten Land uns dies von solchen Zugezogen verkaufen zu lassen...

echt :)
Zuletzt geändert von Demolit am Sa 26. Dez 2015, 18:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon Wasteland » So 27. Dez 2015, 02:01

Liegestuhl » Sa 26. Dez 2015, 11:50 hat geschrieben:
Mal ganz ehrlich, Ferit! Wenn Du über Einschränkungen und Verhaftungen von Journalisten in der Türkei liest, bekommst du dann keine Bauchschmerzen? Eine freie Presse sind in einer pluralistischen Gesellschaft ebenso wichtig, wie das Recht auf freie Meinungsäußerung. Du bist in Deutschland aufgewachsen und hast schon einiges von der Welt gesehen. Du solltest es eigentlich besser wissen.


Gibts alles nicht, bzw. die Hofberichterstatter von Erdogan sind die einzigen die die Wahrheit darüber berichten. Die Presse in Deutschland ist scheisse und die in der Türkei die freieste der Welt. Vielleicht sogar des Universums.
Ich meine, nicht das es vorher besser war, aber unter Erdogan ist es auch nicht besser geworden.
Zuletzt geändert von Wasteland am So 27. Dez 2015, 02:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon Jekyll » Mo 28. Dez 2015, 00:24

Wasteland » Mo 28. Dez 2015, 00:12 hat geschrieben:Falscher Strang.
Kein Wunder, bei der allzu notorischen Fixierung.
Sie schufen eine Wüste und nannten es...Frieden.
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon Jekyll » Mo 28. Dez 2015, 05:43

H2O » So 27. Dez 2015, 17:59 hat geschrieben:Weil ich einmal dichter werden wollte!

Nein, im Ernst: Ich meine, daß es müham ist, die
Bandwürmer von links nach rechts mit mehr als
40 bis 50 lateinischen Buchstaben zu lesen. Mich
wundert auch, daß nicht viel mehr Teilnehmer sich
darüber Sorgen machen.

Gut gemachte Zeitungen werden Sie immer am
Spaltendruck erkennen.
Interessant, auch dass Sie die lateinischen Buchstaben erwähnen.

Ihre Muttersprache basiert nicht auf lateinischen Buchstaben?
Sie schufen eine Wüste und nannten es...Frieden.
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon Demolit » Mo 28. Dez 2015, 08:42

Jekyll » Sa 26. Dez 2015, 13:16 hat geschrieben:Und das Beispiel Ägypten (oder Saudi-Arabien) zeigt, dass diese Liebe für solche Werte nur dann anspringt, wenn es die Richtigen trifft.


Natürlich trifft es die Richtigen, besonders jetzt, wo der beleidigte Erdogan ( lt Leitartikel KSTA heute) als Synonym des Erregungszuständen in politischen, soziokulturellen Debatten seitens türkischen Interessenvertretern zeigt, wie man als mighty man so mit Kritikern umgehen kann.

Das was in den elende Despotien der arabischen Welt zutreffenderweise angesprochen werden muss, wird angesprochen.

Von hieraus muss die schlimme Entwicklung in der Türkei wesentlich ausführlicher beschrieben und kritisiert werden. Wir sind in Europa doch die in noch vielen Fällen nicht hier angekommen Türken tangiert und die Strippenzieher in Ankara lassen diese Mitbürger auch heute noch an ihren Fäden zappeln.

So ist das hält nötig, diese unseelige Entwicklung zeit und wirklichkeits nah ausführlich zu begleiten.
Zuletzt geändert von Demolit am Mo 28. Dez 2015, 08:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon JFK » Mo 28. Dez 2015, 08:55

Demolit » Mo 28. Dez 2015, 09:42 hat geschrieben:
Wir sind in Europa doch die in noch vielen Fällen nicht hier angekommen Türken tangiert und die Strippenzieher in Ankara lassen diese Mitbürger auch heute noch an ihren Fäden zappeln.


Zu deinem Bedauern sind die Türken relativ gut angekommen, so gut das sie mehrheitlich wieder den Rückzug Starten.

Aber ich befürchte die Türken sind in deinen Augen erst richtig angekommen, wenn sie von ihrem Glauben und Kultur loslassen am besten noch die Goldenen locken aufsetzen wie eins Mozart, Schwarze Haare sind aber auch eklig ;)
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon H2O » Mo 28. Dez 2015, 09:49

Haben wir in Deutschland tatsächlich ein Problem mit
türkischer Kultur? Oder nicht doch eher eins mit bildungs-
fernen Leuten, die sich als deutsche oder türkische
Kulturträger aufspielen?
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Re: Quo vadis Türkei ?

Beitragvon H2O » Mo 28. Dez 2015, 19:46

Jekyll » 2015-12-28, 05:43 hat geschrieben:...
Ihre Muttersprache basiert nicht auf lateinischen Buchstaben?


Au ja, da haben Sie mich neugierig gemacht :?

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