Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbeiter

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Sind die Einkommen gerecht verteilt?

Ja.
14
34%
Nein.
27
66%
 
Abstimmungen insgesamt: 41
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Dampflok94
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Dampflok94 » Di 24. Jun 2014, 11:59

Realist2014 » 24. Jun 2014, 10:48 hat geschrieben:
Dampflok94 » Di 24. Jun 2014, 09:23 hat geschrieben:Du meinst das wahrscheinlich sogar ernst. :(



logisch

Schweinsteiger und Co werden aufgrund ihrer Einflußnahme auf dem Spielfeld vergütet

Winterkorn & Co aufgrund ihrer Einflußnahmen bei den Entscheidungen für den jeweiligen Konzern.

Logisch ist da gar nichts. Es geht um Machtfragen und sonst nichts. Das wird versucht zu verbrämen, in dem man davon faselt, das hätte etwas mit der Wertschöpfung zu tun.

Das gilt übrigens ausdrücklich auch für die Arbeitnehmer. Sind die sich einig und die Gewerkschaften stark, dann sind die Löhne sehenswert. Ist das nicht der Fall, dann gibt es eben nur Brosamen. Reine Machtfrage.

Natürlöich wird wieder eingewendet werden, die Löhne müßten schließlich erwirtschaftet werden. Das ist natürlich richtig. Aber die Frage, wie das Erwirtschaftete verteilt wird, ist eine reine Machtfrage.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 12:12

Dampflok94 » Di 24. Jun 2014, 11:59 hat geschrieben:
Aber die Frage, wie das Erwirtschaftete verteilt wird, ist eine reine Machtfrage.


Wie sollte es denn verteilt werden. Immerhin ist es jetzt schon so, dass nach Abzug der Sachkosten vom Erwirtschafteten der weitaus größte Teil an die Arbeitnehmer fließt.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon freigeist » Di 24. Jun 2014, 12:17

Dampflok94 » Di 24. Jun 2014, 10:59 hat geschrieben:
Realist2014 » 24. Jun 2014, 10:48 hat geschrieben:

logisch

Schweinsteiger und Co werden aufgrund ihrer Einflußnahme auf dem Spielfeld vergütet

Winterkorn & Co aufgrund ihrer Einflußnahmen bei den Entscheidungen für den jeweiligen Konzern.


Das gilt übrigens ausdrücklich auch für die Arbeitnehmer. Sind die sich einig und die Gewerkschaften stark, dann sind die Löhne sehenswert. Ist das nicht der Fall, dann gibt es eben nur Brosamen. Reine Machtfrage.

Natürlöich wird wieder eingewendet werden, die Löhne müßten schließlich erwirtschaftet werden. Das ist natürlich richtig. Aber die Frage, wie das Erwirtschaftete verteilt wird, ist eine reine Machtfrage.


Nein, es ist keine reine Machtfrage. Löhne müssen sich selbstverständlich dem Wertschöpfungsprozess anpassen, bevor die Unternehmen pleite gehen.
An starken Gewerkschaften sieht man, wie verkrustet der Arbeitsmarkt in seinen Strukturen(immer noch) ist.
Zuletzt geändert von freigeist am Di 24. Jun 2014, 12:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Skull » Di 24. Jun 2014, 12:25

freigeist » Di 24. Jun 2014, 11:17 hat geschrieben:Nein, es ist keine reine Machtfrage. Löhne müssen sich selbstverständlich dem Wertschöpfungsprozess anpassen, bevor die Unternehmen pleite gehen.
An starken Gewerkschaften sieht man, wie verkrustet der Arbeitsmarkt in seinen Strukturen(immer noch) ist.
Davon würde ich eigentlich nicht viel stehen lassen (wollen). :)

Es ist durchaus eine "Machtfrage", wer stärker oder weniger stark vom Wertschöpfungsprozess profitiert.
Natürlich müssen sich Löhne auch "anpassen". So wie Gewinne und alles andere ABER auch.
Auch weiß ich nicht, ob es an "starken" Gewerkschaften liegt, was denn so alles am Arbeitsmarkt verkrustet ist.
Ich bin aber dankbar, das es eine Menge Errungenschaften am Arbeitsmakt existieren, die AN eben auch schützen.

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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon freigeist » Di 24. Jun 2014, 12:27

Skull » Di 24. Jun 2014, 11:25 hat geschrieben:
freigeist » Di 24. Jun 2014, 11:17 hat geschrieben:Nein, es ist keine reine Machtfrage. Löhne müssen sich selbstverständlich dem Wertschöpfungsprozess anpassen, bevor die Unternehmen pleite gehen.
An starken Gewerkschaften sieht man, wie verkrustet der Arbeitsmarkt in seinen Strukturen(immer noch) ist.
Davon würde ich eigentlich nicht viel stehen lassen (wollen). :)

Es ist durchaus eine "Machtfrage", wer stärker oder weniger stark vom Wertschöpfungsprozess profitiert.
Natürlich müssen sich Löhne auch "anpassen". So wie Gewinne und alles andere ABER auch.
Auch weiß ich nicht, ob es an "starken" Gewerkschaften liegt, was denn so alles am Arbeitsmarkt verkrustet ist.
Ich bin aber dankbar, das es eine Menge Errungenschaften am Arbeitsmakt existieren, die AN eben auch schützen.

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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon gopinay » Di 24. Jun 2014, 12:49

Dampflok94 » Di 24. Jun 2014, 10:59 hat geschrieben:
Realist2014 » 24. Jun 2014, 10:48 hat geschrieben:

logisch

Schweinsteiger und Co werden aufgrund ihrer Einflußnahme auf dem Spielfeld vergütet

Winterkorn & Co aufgrund ihrer Einflußnahmen bei den Entscheidungen für den jeweiligen Konzern.

Logisch ist da gar nichts. Es geht um Machtfragen und sonst nichts. Das wird versucht zu verbrämen, in dem man davon faselt, das hätte etwas mit der Wertschöpfung zu tun.

Das gilt übrigens ausdrücklich auch für die Arbeitnehmer. Sind die sich einig und die Gewerkschaften stark, dann sind die Löhne sehenswert. Ist das nicht der Fall, dann gibt es eben nur Brosamen. Reine Machtfrage.

Natürlöich wird wieder eingewendet werden, die Löhne müßten schließlich erwirtschaftet werden. Das ist natürlich richtig. Aber die Frage, wie das Erwirtschaftete verteilt wird, ist eine reine Machtfrage.

Dem möchte ich ausdrücklich zustimmen.

Dort wo Macht dann tatsächlich mal ausgespielt wird sieht man im Verteilungskampf sofort, dass es ganz plötzlich doch geht, was vorher angeblich ganz unmöglich war. Wer zahlt auch freiwillig mehr, wenn er gar nicht muß?!
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon gopinay » Di 24. Jun 2014, 12:52

freigeist » Di 24. Jun 2014, 11:17 hat geschrieben:
Dampflok94 » Di 24. Jun 2014, 10:59 hat geschrieben:
Das gilt übrigens ausdrücklich auch für die Arbeitnehmer. Sind die sich einig und die Gewerkschaften stark, dann sind die Löhne sehenswert. Ist das nicht der Fall, dann gibt es eben nur Brosamen. Reine Machtfrage.

Natürlöich wird wieder eingewendet werden, die Löhne müßten schließlich erwirtschaftet werden. Das ist natürlich richtig. Aber die Frage, wie das Erwirtschaftete verteilt wird, ist eine reine Machtfrage.


Nein, es ist keine reine Machtfrage. Löhne müssen sich selbstverständlich dem Wertschöpfungsprozess anpassen, bevor die Unternehmen pleite gehen.
An starken Gewerkschaften sieht man, wie verkrustet der Arbeitsmarkt in seinen Strukturen(immer noch) ist.

Es ist eine reine Machtfrage und das Drohszenario mit der Pleite doch schon längst als Pauschaltotschläger enttarnt.
Die Argumente "Arbeitsplätze" und "Abwanderung" sind doch die Allesargumente schlechthin inzwischen, und auch genauso abgedroschen.
Egal was man politisch oder tarifpolitisch zur Diskussion stellt, man kann sich sicher sein, diese beiden Begriffe kommen so sicher wie das Amen in der Kirche und wie pawlowsche Reflexe.

Außerdem sind Löhne nicht nur Kosten für die Unternehmen, sie sind ja auch Einkommen.
Zuletzt geändert von gopinay am Di 24. Jun 2014, 12:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 12:59

gopinay » Di 24. Jun 2014, 12:52 hat geschrieben:
Die Argumente "Arbeitsplätze" und "Abwanderung" sind doch die Allesargumente schlechthin inzwischen, und auch genauso abgedroschen.



Wieso? Das passiert doch ...
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon gopinay » Di 24. Jun 2014, 13:02

3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 11:12 hat geschrieben:
Dampflok94 » Di 24. Jun 2014, 11:59 hat geschrieben:
Aber die Frage, wie das Erwirtschaftete verteilt wird, ist eine reine Machtfrage.


Wie sollte es denn verteilt werden. Immerhin ist es jetzt schon so, dass nach Abzug der Sachkosten vom Erwirtschafteten der weitaus größte Teil an die Arbeitnehmer fließt.

Diese Frage stellt sich nicht.
Die eigentliche Frage die sich stellt ist, ob der Anteil auch angemessen ist, oder, obwohl schon sehr hoch, immer noch unterbezahlt ist (gemessen am Return).

Ist dieselbe Frage wie mit dem Fußballer.
Mag Ronaldo auch 20 Mio. Einkommen erzielen, wenn er für seinen AG aber für 200 Mio. an Reingewinn alleine Trikots verkauft, ist er eigentlich immer noch weit unterbezahlt.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon gopinay » Di 24. Jun 2014, 13:05

3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 11:59 hat geschrieben:
gopinay » Di 24. Jun 2014, 12:52 hat geschrieben:
Die Argumente "Arbeitsplätze" und "Abwanderung" sind doch die Allesargumente schlechthin inzwischen, und auch genauso abgedroschen.



Wieso? Das passiert doch ...

Wenn mein Versicherungsvertreter klingelt, gehen bei ihm auch laufend Glastische, Fenster und Kristallgeschirr zu Bruch (verbal und im Risikoszenario natürlich).
Manche glauben das sogar.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon freigeist » Di 24. Jun 2014, 13:06

gopinay » Di 24. Jun 2014, 11:52 hat geschrieben:
freigeist » Di 24. Jun 2014, 11:17 hat geschrieben:
Nein, es ist keine reine Machtfrage. Löhne müssen sich selbstverständlich dem Wertschöpfungsprozess anpassen, bevor die Unternehmen pleite gehen.
An starken Gewerkschaften sieht man, wie verkrustet der Arbeitsmarkt in seinen Strukturen(immer noch) ist.

Es ist eine reine Machtfrage und das Drohszenario mit der Pleite doch schon längst als Pauschaltotschläger enttarnt.
Die Argumente "Arbeitsplätze" und "Abwanderung" sind doch die Allesargumente schlechthin inzwischen, und auch genauso abgedroschen.
Egal was man politisch oder tarifpolitisch zur Diskussion stellt, man kann sich sicher sein, diese beiden Begriffe kommen so sicher wie das Amen in der Kirche und wie pawlowsche Reflexe.

Außerdem sind Löhne nicht nur Kosten für die Unternehmen, sie sind ja auch Einkommen.


Nokia und Siemens sind beides Betriebe, die geschlafen haben und deren Mitarbeiter die bittere Pille schlucken mussten. Es ist daher sehr wohl ein Argument, die unternehmerische Wertschöpfung zu berücksichtigen, und kein Reflex.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 13:10

gopinay » Di 24. Jun 2014, 13:02 hat geschrieben:
Die eigentliche Frage die sich stellt ist, ob der Anteil auch angemessen ist, oder, obwohl schon sehr hoch, immer noch unterbezahlt ist (gemessen am Return).



Was ist deiner Meinung nach angemessen?
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon ToughDaddy » Di 24. Jun 2014, 13:10

Realist2014 » Di 24. Jun 2014, 10:46 hat geschrieben:der Gewinn ist üblicherweise das- was NACH Abzug aller Kosten übrig bleibt...


Warum erzählst mir das? :rolleyes:

viewtopic.php?p=2612156#p2612156
Was hat die Frage mit meiner Aussage zu tun? Genau. Nichts.


@3xschwarzerKater
viewtopic.php?p=2612200#p2612200
Ist die Wertschöpfung hoch genug, gibt es einen Gewinn. Außerdem hast Du nichts vom Abzug an der Wertschöpfung geschrieben, sondern von der verbleibenden Wertschöpfung nach Abzug der Sachkosten. Aber ist sowieso egal, da es einfach nur in den Raum geworfen wurde.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Skull » Di 24. Jun 2014, 13:11

freigeist » Di 24. Jun 2014, 11:27 hat geschrieben:Und für diese Errungenschaften hat es Gewerkschaften benötigt?
Ein 100 % 'es JA.

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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon freigeist » Di 24. Jun 2014, 13:12

Skull » Di 24. Jun 2014, 12:11 hat geschrieben:
freigeist » Di 24. Jun 2014, 11:27 hat geschrieben:Und für diese Errungenschaften hat es Gewerkschaften benötigt?
Ein 100 % 'es JA.

mfg


Inwiefern denn? Erzähl.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Skull » Di 24. Jun 2014, 13:16

freigeist » Di 24. Jun 2014, 12:12 hat geschrieben:Inwiefern denn? Erzähl.
:D :p :D

Inwiefern hätte es diese Errungenaschaften OHNE Gewerkschaften (in den letzten 100 Jahren) gegeben ?


Inwiefern denn? Erzähl.

mlg
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon gopinay » Di 24. Jun 2014, 13:18

3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 12:10 hat geschrieben:
gopinay » Di 24. Jun 2014, 13:02 hat geschrieben:
Die eigentliche Frage die sich stellt ist, ob der Anteil auch angemessen ist, oder, obwohl schon sehr hoch, immer noch unterbezahlt ist (gemessen am Return).



Was ist deiner Meinung nach angemessen?

'Angemessen' ist seit geraumer Zeit schon eine schlichte Frage der Macht.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon freigeist » Di 24. Jun 2014, 13:19

Skull » Di 24. Jun 2014, 12:16 hat geschrieben:
freigeist » Di 24. Jun 2014, 12:12 hat geschrieben:Inwiefern denn? Erzähl.
:D :p :D

Inwiefern hätte es diese Errungenaschaften OHNE Gewerkschaften (in den letzten 100 Jahren) gegeben ?


Inwiefern denn? Erzähl.

mlg


Nein, eine Frage mit einer Gegenfrage zu ''beantworten'' ist stillos. Du hast diese Behauptung entsprechend aufgestellt und ich habe dich um eine Erklärung gebeten.
Bitte.

Bzgl. deiner Einzeiler möchte ich darauf hinweisen, dass das streng genommen unter Spam fällt.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Blickwinkel » Di 24. Jun 2014, 13:25

Dampflok94 » Di 24. Jun 2014, 11:59 hat geschrieben:
Realist2014 » 24. Jun 2014, 10:48 hat geschrieben:

logisch

Schweinsteiger und Co werden aufgrund ihrer Einflußnahme auf dem Spielfeld vergütet

Winterkorn & Co aufgrund ihrer Einflußnahmen bei den Entscheidungen für den jeweiligen Konzern.

Logisch ist da gar nichts. Es geht um Machtfragen und sonst nichts. Das wird versucht zu verbrämen, in dem man davon faselt, das hätte etwas mit der Wertschöpfung zu tun.

Das gilt übrigens ausdrücklich auch für die Arbeitnehmer. Sind die sich einig und die Gewerkschaften stark, dann sind die Löhne sehenswert. Ist das nicht der Fall, dann gibt es eben nur Brosamen. Reine Machtfrage.


Nicht unbedingt, es gab sogar Unternehmen, die sich gegen einen Betriebsrat ausgesprochen haben. Ein Betriebsrat verbürokratisiert ein Unternehmen zusätzlich zu den Gewerkschaften.

Natürlöich wird wieder eingewendet werden, die Löhne müßten schließlich erwirtschaftet werden. Das ist natürlich richtig. Aber die Frage, wie das Erwirtschaftete verteilt wird, ist eine reine Machtfrage.


Auch hier nur bedingt, es kommt darauf an, was der Arbeiter zu bieten hat und wie sehr er gebraucht wird. Ich habe schon geschrieben, dass manche Berufseinsteiger in Tarifverträgen sehr hoch eingruppiert werden müssen, damit sie überhaupt einen Vertrag unterschreiben. Oftmals geht es dann Richtung AT.
Nichts ist in der Regel unsozialer als der sogenannte Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung absinken läßt. (Ludwig Erhard)
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Skull » Di 24. Jun 2014, 13:27

freigeist » Di 24. Jun 2014, 12:19 hat geschrieben:Nein, eine Frage mit einer Gegenfrage zu ''beantworten'' ist stillos. Du hast diese Behauptung entsprechend aufgestellt und ich habe dich um eine Erklärung gebeten..
Mag sein. Deine Fragen an sich waren ebenfalls stillos.

Und wenn Du die Rolle der Gewerkschaften über die letzten 100 Jahre
für Sozialstaat, Arbeitnehmerrechte und Arbeitnehmerschutz negierst, schreibe das bitte sofort.


Dann können wir abkürzen. :D


freigeist » Di 24. Jun 2014, 12:19 hat geschrieben:Bzgl. deiner Einzeiler möchte ich darauf hinweisen, dass das streng genommen unter Spam fällt.
Dann bitte ich dieses zu melden. Ernsthaft.
Denn das diskutiere ich DANN gerne aus. :) Kurze Frage ===>

freigeist » Di 24. Jun 2014, 12:12 hat geschrieben:
Skull » Di 24. Jun 2014, 12:11 hat geschrieben:Ein 100 % 'es JA.
Inwiefern denn? Erzähl.
Ist das nun für Dich Spam ? :p

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