Griechische Wirtschaft

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Postnix

Griechische Wirtschaft

Beitragvon Postnix » Do 18. Apr 2013, 08:19

Griechenland ist derzeit wieder etwas aus dem Blickwinkel geraten, nachdem sich die Aufregung über die Rettungspakete etwas gelegt hat. Aber es bleibt nach wie vor ein interessanter Fall. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, besonders unter Jugendlichen, die vorwiegend an tertiären Bildungseinrichtungen geparkt werden.

Griechenland stellt kaum etwas her, die Bedeutung des sekundären Sektors ist äußerst gering (< 10% der Beschäftigten, und vorwiegend nur Klein- und Reperaturhandwerk), die Mehrzahl der Beschäftigten arbeitet im tertitären Sektor, vorwiegedn im Tourismus und beim Staat.

Die ehemals bedeutende Landwirtschaft ist drastisch geschrumpft, mit der Folge einer dramatischen Landflucht.

Nun macht ein Fall Furore: Vorarbeiter schießen auf Bangladeshi-Erdbeerpflücker.

Interessant daran, abgesehen vom Aspekt der äußerst rustikalen Methoden der Personalführung, ist, dass ein Land mit derart hoher Arbeitslosigkeit Billiglöhner aus Asien importiert. Und in diesem Fall manifestiert sich eine Art von Sklavenhaltermentalität.
Zuletzt geändert von Postnix am Do 18. Apr 2013, 08:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Helmut III.
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Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon Helmut III. » Do 18. Apr 2013, 17:22

Das ist ja allgemein bekannt. Der Griechen produzieren nichts, was auf dem Welt- EU-Markt konkurrenzfähig ist. Deshalb müssen ja die Griechen fast alle Güter einführen. Und nur von Feta, der zwar sehr lecker ist und Oliven kann man nicht leben. Feta ist übrigens herkunftsgeschützt. Er darf nur vom griechischen Festland, sowie ein paar Inseln stammen. Leider sehe ich schwarz, solange die Korruption nicht effektiv bekämpft wird und das Steuersystem gerechter wird in Hellas.
Freiheit bedeutet selber wählen zu dürfen wessen Sklave man ist.
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Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon ZX 7R » Do 25. Apr 2013, 11:50

Billiglöhner importieren muss Griechenland denk ich nicht, bei den illegalen Einwanderer!

Werden, wie in jedem Land halt auch genutzt.
Zuletzt geändert von ZX 7R am Do 25. Apr 2013, 11:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon Hirndominanz » Do 25. Apr 2013, 23:48

Helmut III. » Do 18. Apr 2013, 16:22 hat geschrieben:Das ist ja allgemein bekannt. Der Griechen produzieren nichts, was auf dem Welt- EU-Markt konkurrenzfähig ist. Deshalb müssen ja die Griechen fast alle Güter einführen. Und nur von Feta, der zwar sehr lecker ist und Oliven kann man nicht leben. Feta ist übrigens herkunftsgeschützt. Er darf nur vom griechischen Festland, sowie ein paar Inseln stammen. Leider sehe ich schwarz, solange die Korruption nicht effektiv bekämpft wird und das Steuersystem gerechter wird in Hellas.



Moin erstmal :)

Naja, die Grecos haben schon einige Dinge.

Und immerhin besitzt dieses Miniland die größte Handelsflotte der Welt.

Die Korruption und einige andere Drecknester allerdings, müßten erstickt und beseitigt werden, damit sich das Land überhaupt nach einer Erholung, erholen kann.

Leider hat das Land im Gesamtblick über die letzten Äonen durch diverse schicksalshafte Wendungen, angefangen beim Kreuzfahrerzug i.V.m. der Plünderung Konstantinopels( Bysanz) durch seine "Christenbrüder" im Jahre 1204, von der sich das damalige Weltreich nie wieder erholen konnte, keine neue Basis gefunden.
Im 15 Jhd. haben dann die Osmanen Konstantinopel erobert und seit dem wurde das Wissen der Antike und der hellenische Geist nur noch einmal in Form der Reneissance wiederbelebt.

Im weiteren Geflecht der Zeit ist es dann noch tiefer geraten durch weitere desolate Ausplünderung im II.WK.

1941/42/43 hat die besatzende Reichswehr den Staat komplett nackig gemacht und ihm seine fast sämtlichen Güter genommen , so zbs. die gesamte Tabakernte mit ca. 90tsd. Tonnen.
Darüber ist bürokratisch Buch geführt worden.
So auch darüber, dasss man der griechischen Nationalbank monatlich hunderte Millionen Drachmen für die besatzungskosten abzwang und im gegenzug Reichskassenschuldscheine dafür hinterlegte, damit das ganze auch Buchhalterisch funktioniert.
Der Keller der Bank steht heute noch mit LKW-Ladungen voll von deutschen Schuldscheinen.

Man hat das Land auch damals wieder mal komplett zurückkatapultiert.


Eine von mehreren Quellen dazu :
http://lefthumanism.blogspot.de/2011/08 ... g-der.html




Aus heutiger Sicht ist es einfach, den Griechen gering zu schätzen.
Doch der "Grieche" wird niemals untergehen.

Und haben sie doch so viel erfunden, das Patentrecht und den Urheberschutz nicht.

Dier ganze Welt kopiert noch jetzt griechische Architektur zum Nulltarif, man siehe nur mal fast alle Staatsbauten ( Pentagon, Wallhalla, Berliner Tor, und TAUSENDE andere!!!) an.

............
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Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon palulu » Fr 26. Apr 2013, 01:36

1. Die "größte Handelsflotte der Welt" nützt dem Griechen recht wenig, wenn die Reedereien ihre Unternehmenssitze ins Ausland verfrachten. Ohnehin zahlen sie fast keine Steuern im Land.

2. Zudem sind solche Superlativen meist mit Vorsicht zu genießen. Die türkische LKW-Flotte ist mit fast 50.000 Fahrzeugen die größte in Europa, was dem Land nicht viel von Nutzen sein wird, wenn die Wirtschaft mal brachliegt.

3. Es ist absurd, dass man Ereignisse, die über 800 Jahre zurückliegen, für die aktuelle wirtschaftliche Misere heranzieht, um sie so zu entschuldigen. Die Plünderung Konstantinopels vor 800 Jahren ist keine Erklärung für das schlechte Wirtschaften Athens 2013.

4. Roth Karl Heinz ist ein Neomarxist, was man erwähnen sollte, wenn man schon Auszüge seiner Arbeit verlinkt.
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Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon Hirndominanz » Fr 26. Apr 2013, 01:56

palulu » Fr 26. Apr 2013, 00:36 hat geschrieben:1. Die "größte Handelsflotte der Welt" nützt dem Griechen recht wenig, wenn die Reedereien ihre Unternehmenssitze ins Ausland verfrachten. Ohnehin zahlen sie fast keine Steuern im Land.

2. Zudem sind solche Superlativen meist mit Vorsicht zu genießen. Die türkische LKW-Flotte ist mit fast 50.000 Fahrzeugen die größte in Europa, was dem Land nicht viel von Nutzen sein wird, wenn die Wirtschaft mal brachliegt.

3. Es ist absurd, dass man Ereignisse, die über 800 Jahre zurückliegen, für die aktuelle wirtschaftliche Misere heranzieht, um sie so zu entschuldigen. Die Plünderung Konstantinopels vor 800 Jahren ist keine Erklärung für das schlechte Wirtschaften Athens 2013.

4. Roth Karl Heinz ist ein Neomarxist, was man erwähnen sollte, wenn man schon Auszüge seiner Arbeit verlinkt.


Ich habe geschrieben über Äonen.

Ein Volk das Jahrtausende überlebt hat, wird auch die "Moderne" schaffen. Einige Sequenzen aus den Zeiten schaden nicht.
Die schlechte Wirtschaft Athens wird garantiert bei fast allen anderen auch so sein, nur steht Athen gerade im Focus.

Was auch immer Karl Heinz Roth ist, die Wiedergabe der "bürokratischen Daten " aus dem II.WK der Reichswehr, kann durch seine Eigenschaft nicht getrübt werden.

Und lesen kann man ja schon qua hiesiger Partizipation selbst und somit sich auch über Quellen informieren.
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Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon ZX 7R » Fr 26. Apr 2013, 09:34

Ich denke bei so einer Situation spielen viele Faktoren eine Rolle!

Aber, z.B. das Erwähnte von Hirndominaz mit dem II WK, ist nicht ausser acht zu lassen!

Auch in der heutigen Zeit, ohne die Schuld der Griechen auf nichtig fahren zu wollen, warum haben die Griechen nach der Erklärung ,dass sie vor der Pleite stehen und nach der Erklärung von Merkel, noch ein U-Boot bekommen/kaufen müssen?

Wenn ich Taxiunternehmer bin und es bekannt ist, dass ich vor der Pleite stehe wird mir kein Autohaus noch ein Auto auf Kredit aufs Aug drücken.

Das war so gegen Mai 2010 und war ziemlich unauffällig im Spiegel gestanden!

Dann was mich noch gewundert hat, dass Griechenland am Militär nicht sparen durfte.

Ab der vierten Minute wird es interessant!

http://www.youtube.com/watch?v=ewG1k5fxxf8
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Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon Tantris » Fr 26. Apr 2013, 10:24

ZX 7R » Fr 26. Apr 2013, 09:34 hat geschrieben:Ich denke bei so einer Situation spielen viele Faktoren eine Rolle!

Aber, z.B. das Erwähnte von Hirndominaz mit dem II WK, ist nicht ausser acht zu lassen!

Auch in der heutigen Zeit, ohne die Schuld der Griechen auf nichtig fahren zu wollen, warum haben die Griechen nach der Erklärung ,dass sie vor der Pleite stehen und nach der Erklärung von Merkel, noch ein U-Boot bekommen/kaufen müssen?

Wenn ich Taxiunternehmer bin und es bekannt ist, dass ich vor der Pleite stehe wird mir kein Autohaus noch ein Auto auf Kredit aufs Aug drücken.

Das war so gegen Mai 2010 und war ziemlich unauffällig im Spiegel gestanden!

Dann was mich noch gewundert hat, dass Griechenland am Militär nicht sparen durfte.

Ab der vierten Minute wird es interessant!

http://www.youtube.com/watch?v=ewG1k5fxxf8


Das östliche mittelmeer ist eine sensible region und GR hat jede menge küste. Man bedenke die vielen inseln! Und das gespannte verhältnis zu so manchem anderen staat der region!

Leider kann GR nicht so einfach sein militärbudget herunterfahren, wie es D könnte, (aber nicht tut!) das von freunden umzingelt ist.
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Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon ZX 7R » Fr 26. Apr 2013, 10:44

Tantris » Fr 26. Apr 2013, 09:24 hat geschrieben:
Das östliche mittelmeer ist eine sensible region und GR hat jede menge küste. Man bedenke die vielen inseln! Und das gespannte verhältnis zu so manchem anderen staat der region!

Leider kann GR nicht so einfach sein militärbudget herunterfahren, wie es D könnte, (aber nicht tut!) das von freunden umzingelt ist.



Versteh ich, aber sie wollten ja und Manche Geldgeber erlaubten es nicht!

Ist übrigens auch so ne Sache, die Du ansprichst...und in D nicht verstanden wird....allein wenn ein türkisches Militärflugzeug das griechische Hoheitsgebiet verletz (hat mir mal einer erzählt) müssen mehrere griechische aufsteigen um den netten Türken in sein Gebiet zu begleiten!

Und das soll des öfteren vorkommen!
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Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon Camarasaurus » Fr 26. Apr 2013, 10:58

Postnix » Do 18. Apr 2013, 07:19 hat geschrieben:Interessant daran, abgesehen vom Aspekt der äußerst rustikalen Methoden der Personalführung, ist, dass ein Land mit derart hoher Arbeitslosigkeit Billiglöhner aus Asien importiert. Und in diesem Fall manifestiert sich eine Art von Sklavenhaltermentalität.


Warum ist das interessant? Es ist im Grund nicht anders als hier. Tagelöhner aus Billiglohnländern sind billiger als einheimische Kräfte, weil sie an den Lohn den Lebensstandard ihres Herkunftslandes koppeln können. Die Einheimischen können das nicht. Wenn man dann die Tagelöhner noch um ihren Lohn bescheißt ("Streit über nicht ausgezahlte Löhne"), dann sind sie konkurrenzlos günstig. Es lebe der Kapitalismus.
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Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon Praia61 » Do 16. Mai 2013, 12:34

Beschiss hat nichts mit Kapitalismus zu tun. ;)
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Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon Adler » Do 16. Mai 2013, 12:50

Helmut III. » Do 18. Apr 2013, 16:22 hat geschrieben:Das ist ja allgemein bekannt. Der Griechen produzieren nichts, was auf dem Welt- EU-Markt konkurrenzfähig ist. Deshalb müssen ja die Griechen fast alle Güter einführen. Und nur von Feta, der zwar sehr lecker ist und Oliven kann man nicht leben. Feta ist übrigens herkunftsgeschützt. Er darf nur vom griechischen Festland, sowie ein paar Inseln stammen. Leider sehe ich schwarz, solange die Korruption nicht effektiv bekämpft wird und das Steuersystem gerechter wird in Hellas.


Und was ist etwa mit Spargel?
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Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon Hirndominanz » Do 20. Jun 2013, 19:59

Adler » Do 16. Mai 2013, 11:50 hat geschrieben:
Und was ist etwa mit Spargel?


Spargel ist was Leckeres, hab ich mir sagen lassen. :)
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Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon zollagent » Di 9. Jul 2013, 17:06

Tantris » Fr 26. Apr 2013, 10:24 hat geschrieben:
Das östliche mittelmeer ist eine sensible region und GR hat jede menge küste. Man bedenke die vielen inseln! Und das gespannte verhältnis zu so manchem anderen staat der region!

Leider kann GR nicht so einfach sein militärbudget herunterfahren, wie es D könnte, (aber nicht tut!) das von freunden umzingelt ist.

Man sollte darauf achten, ob diese Einheiten ein NATO-Auftrag sind oder nicht. Im Ersteren Fall wird den Griechen das über die NATO bezahlt. Im Weyer steht das immer unter Anmerkungen.
Zuletzt geändert von zollagent am Di 9. Jul 2013, 17:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon zollagent » Di 9. Jul 2013, 17:10

Griechenland ist seinen Einsparungsverpflichtungen nicht nachgekommen. Im Diplomatendeutsch verklausuliert hat die EU-Troika auch von einem griechischen Unwillen gesprochen, die notwendigen Einsparungen durchzuziehen. Deshalb wird es die neue Tranche an EU-Hilfen nur noch in Raten geben. http://diepresse.com/home/wirtschaft/eu ... annel=1452
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Polonaise
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Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon Polonaise » Do 20. Feb 2014, 20:27

Postnix hat geschrieben:Griechenland .... bleibt nach wie vor ein interessanter Fall.
Interessant, wegen seiner Bodenschätze:
An dem Konsortium Hellas Gold sind der kanadische Goldförderer Eldorado Gold Corporation mit 95 Prozent sowie der einheimische Bauriese Ellaktor mit fünf Prozent beteiligt. Ellaktor gehört dem einflussreichen Bobolas-Clan. Chef dieses Clans ist der Oligarch Georgios Bobolas, 80, dem eine lukrative Nähe zu den griechischen Regierungen des vergangenen Jahrzehnts nachgesagt wird. Ob Autobahnen, Brücken oder Stadien: Ellaktor ergatterte nicht nur im Vorfeld der Olympischen Spiele 2004 in Athen vom griechischen Staat einen Großauftrag nach dem anderen. Aber die Staatsschuldenkrise hat die öffentlichen Gelder für Bauinvestitionen versiegen lassen. Mit dem Gold von Chalkidiki winken Ellaktor und dem Bobolas-Clan, der unter anderem auch Eigentümer der überregionalen Zeitung Ethnos und des größten griechischen Privatsenders Mega-Channel ist, aber wieder Gewinne. Riesengewinne.
Land in Flammen
Bösmensch

Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon Bösmensch » Fr 21. Feb 2014, 12:37

Die Griecher müssen in die Hände spucken und viele kleine Unternehmen gründen. Solange sie "Morgenröte" und dergleichen anbeten wird das nichts mit dem Aufschwung.
Dr. Nötigenfalls

Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon Dr. Nötigenfalls » So 13. Apr 2014, 13:36

Die Griechen werden nie,ich wiederhole NIE die 110 Milliarden zurückzahlen können,welche ihnen die EU bisher in den Arsch geschoben hat.
Das zahlt u.a. der deutsche Steuerzahler.
Zeta

Re: Griechische Wirtschaft

Beitragvon Zeta » So 13. Apr 2014, 18:47

Hirndominanz » Fr 26. Apr 2013, 01:56 hat geschrieben:
palulu » Fr 26. Apr 2013, 00:36 hat geschrieben:1. Die "größte Handelsflotte der Welt" nützt dem Griechen recht wenig, wenn die Reedereien ihre Unternehmenssitze ins Ausland verfrachten. Ohnehin zahlen sie fast keine Steuern im Land.

2. Zudem sind solche Superlativen meist mit Vorsicht zu genießen. Die türkische LKW-Flotte ist mit fast 50.000 Fahrzeugen die größte in Europa, was dem Land nicht viel von Nutzen sein wird, wenn die Wirtschaft mal brachliegt.

3. Es ist absurd, dass man Ereignisse, die über 800 Jahre zurückliegen, für die aktuelle wirtschaftliche Misere heranzieht, um sie so zu entschuldigen. Die Plünderung Konstantinopels vor 800 Jahren ist keine Erklärung für das schlechte Wirtschaften Athens 2013.

4. Roth Karl Heinz ist ein Neomarxist, was man erwähnen sollte, wenn man schon Auszüge seiner Arbeit verlinkt.


Ich habe geschrieben über Äonen.

Ein Volk das Jahrtausende überlebt hat, wird auch die "Moderne" schaffen. Einige Sequenzen aus den Zeiten schaden nicht.
Die schlechte Wirtschaft Athens wird garantiert bei fast allen anderen auch so sein, nur steht Athen gerade im Focus.

Was auch immer Karl Heinz Roth ist, die Wiedergabe der "bürokratischen Daten " aus dem II.WK der Reichswehr, kann durch seine Eigenschaft nicht getrübt werden.

Und lesen kann man ja schon qua hiesiger Partizipation selbst und somit sich auch über Quellen informieren.

Die byzantiner wurden von den osmanen und nur von denen zerstoert, das den wenigen kreuzrittern in die schuhe zu schieben, nur weil die nichtmuslime sind ist kultur rassistisch.

Eine gestohlene tabakernte - wow.
Deutschland hat einen unendloch grossen beitrag zur unabhaengigkeit griechenlands vm osmanischen joch im 19ten jahrhundert geleistet, das fehlt bei einer eventuellen abrechnung.

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