UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

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georges cadoudal

Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon georges cadoudal » Sa 27. Apr 2013, 14:58

Chruschtschow » Sa 27. Apr 2013, 12:07 hat geschrieben:...
Sarrazin hat der NSU den Grund geebnet.
...


:D :D :thumbup:

Genosse Chruschtschow, bist du noch ganz bei Sinnen :?: oder hast du Schwierigkeiten mitder chronologischen Reihenfolge der Geschehnisse?
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Tantris
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Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon Tantris » Sa 27. Apr 2013, 15:03

georges cadoudal » Sa 27. Apr 2013, 14:58 hat geschrieben:
:D :D :thumbup:

Genosse Chruschtschow, bist du noch ganz bei Sinnen :?: oder hast du Schwierigkeiten mitder chronologischen Reihenfolge der Geschehnisse?


Sarre hatte ja ausdrücklich nichts gegen moslems mit festem einkommen. Die opfer der nsu waren allesamt erwerbstätige. Vielleicht hat diese aussage sarres die thüringer heimatschützer derartig erzürnt, dass sie anfingen zu morden? So nach dem motto, sogar die bundesbank ist gegen uns...
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odiug
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Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon odiug » Sa 27. Apr 2013, 15:04

schelm » Sa 27. Apr 2013, 01:25 hat geschrieben:Üblicherweise erkennen " Betroffene " bestimmte Talente und Veranlagungen selber - und/oder ihr unmittelbares familiäres bzw. gesellschaftliches Umfeld tut das und fördert selbige bzw. versucht ein Kind daraufhin zu " testen ".

Versuch macht klug, sagte der Teufel und setzte sich in die heiße Bratpfanne.

;)

Freundliche Grüße, schelm

Aha ...und zu was brauche ich dann das Geschwaetz von Kopftuchmaedchen, antatolischen Gemuesehaendlern und dergleichen?
Wenn wir ueber Einwanderungspolitik reden, dann gibt es ja Beispiele, wie derartiges gezielt gesteuert werden kann ... zB das Punktesystem in Kanada oder ueber Kontingente, wie in den USA.
Aber das an eine Gendebatte zu knuepfen, die dann auch noch unterschwellig mit einer Ethniendebatte vermengt wird, das ist und bleibt Stuss!
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Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon schelm » Sa 27. Apr 2013, 16:27

odiug » Sa 27. Apr 2013, 15:04 hat geschrieben:Aha ...und zu was brauche ich dann das Geschwaetz von Kopftuchmaedchen, antatolischen Gemuesehaendlern und dergleichen?
Wenn wir ueber Einwanderungspolitik reden, dann gibt es ja Beispiele, wie derartiges gezielt gesteuert werden kann ... zB das Punktesystem in Kanada oder ueber Kontingente, wie in den USA.
Aber das an eine Gendebatte zu knuepfen, die dann auch noch unterschwellig mit einer Ethniendebatte vermengt wird, das ist und bleibt Stuss!

Was das alles mit " einer Gendebatte " zu tun hat, dazu sollte man ggf. einmal die Postings hier lesen.

Freundliche Grüße, schelm
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Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon odiug » Sa 27. Apr 2013, 19:59

schelm » Sa 27. Apr 2013, 15:27 hat geschrieben:Was das alles mit " einer Gendebatte " zu tun hat, dazu sollte man ggf. einmal die Postings hier lesen.

Freundliche Grüße, schelm

Ja eben ...sag ich doch ...Stuss! :p
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Zunder
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Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon Zunder » So 28. Apr 2013, 00:58

schelm » Fr 26. Apr 2013, 23:03 hat geschrieben:Ok, du willst dein Falschzitat also nicht korrigieren - oder bist schlicht nicht mehr Online. Seis drum. Das Zitat von Sarrazin zu den Mendelschen Gesetzen hast du mir untergeschoben - ich selber habe das NICHT zitiert und auch in der Nachbearbeitung nicht gelöscht, da es - wie erwähnt - nicht durch mich gepostet wurde.

Sorry, das war keine Absicht. Ich habe es inzwischen entfernt.
schelm » Fr 26. Apr 2013, 23:03 hat geschrieben:Abgesehen davon baust auch du nur einen Pappdrachen, auch wenn Sarrazin hier die für Pflanzen und Tiere angedachten Mendelschen Gesetze benutzt, so bleibt die Aussage ohne diese Kausalität doch richtig, integriert man die eigentlich korrekte wissenschaftliche Erhebung dazu :

" Für einen großen Teil dieser Kinder ist der Misserfolg mit ihrer Geburt bereits besiegelt: Sie erben (1) gemäß ( Anm. schelm : der 50- 80 prozentigen genetischen Weitergabe der Intelligenz ) die intellektuelle Ausstattung ihrer Eltern und werden (2) durch deren Bildungsferne und generelle Grunddisposition benachteiligt.«

Freundliche Grüße, schelm

Bei Sarrazin geht es aber genau um diese biologische Kausalität.

"Sarrazin: Intelligenz ist zu 50 bis 80 Prozent erblich. Zwischen Intelligenz, sozioökonomischem Hintergrund und Bildungsgrad besteht ein positiver statistischer Zusammenhang, der sich auch kausal erklären lässt.
[..]
Sarrazin: Der Beitrag auch der besten Bildung wird durch die angeborene Begabung und den Einfluss einer bildungsfernen Herkunft begrenzt. Ich könnte dazu auch Darwin zitieren."

http://www.zeit.de/2010/35/Sarrazin

Und daß er den Käse von den Mendelschen Gesetzen, nach denen sich die Intelligenz angeblich vererbt, ebenso von dem ausgewiesenen Rassisten Volkmar Weiss übernommen hat wie das Geschwätz von der "dysgenischen Entwicklung", ist ganz bestimmt kein Pech.
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Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon Jekyll » So 28. Apr 2013, 04:56

Chruschtschow » Sa 27. Apr 2013, 10:38 hat geschrieben:Meine Freunde das war ironisch gemeint und auch ernst.
Sarrazin und die NSU geben tiefe Einblicke in die Deutsche Gesellschaft.
Das auf jeden Fall.

Sarrazin tut der Deutschen Gruppe einen Bärendienst.
Er spricht aus was erschütternd ist und vermeintlich 60% der Gesellschaft hierzulande stimmen ihm zu.
Durch ihn und die NSU wird Deutschland massiv angreifbar.
Der Übeltäter zeigt sein wahres Gesicht vor versammelter Gruppe.
Wenn 60% der Deutschen Sarrazin rechtgeben:
müssen in Zukunft 60% der BRD erklären was Genetik mit Gesellschaft zu tun hat?
oder wie die 60% mit potenziell 25Mio. Migranten zusammenleben wollen?
oder wie Deutschland mit den vielen Mischehen umgehen will?
oder wie die Menschen zur Quote stehen?

wenn es ein Judengen gibt muß es Ariergen geben.
Ich glaube, an diese Konsequenzen haben die Deutschen, als sie in einem ziemlich hohen Prozentsatz Sarrazin zugejubelt hatten, gar nicht gedacht. (Das hatten sie auch bei Adolf nicht.)
Sie schufen eine Wüste und nannten es...Frieden.
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Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon Tantris » So 28. Apr 2013, 07:50

Jekyll » So 28. Apr 2013, 04:56 hat geschrieben:Das auf jeden Fall.

Ich glaube, an diese Konsequenzen haben die Deutschen, als sie in einem ziemlich hohen Prozentsatz Sarrazin zugejubelt hatten, gar nicht gedacht. (Das hatten sie auch bei Adolf nicht.)



Wenn dir irgendein politiker, z.b. putin oder sarrazin erklären, dass du zu einer art überlegenen rasse gehörst, dann wählst du ihn doch, wenn du dumm genug bist.

Natürlich gibt es für rassisten rassen. Und natürlich gehört der rassist der höchstwertigen rasse an. Egal, welche das nun konkret ist. Ein "ariergen" ist da kein problem, genetische minderwertigkeit der arbeitslosen ostdeutschen ja auch nicht. Auch das wurde ja von sarre behauptet.
Woraus man ersehen kann: die wenigsten seiner fan, haben ihn auch nur ansatzweise verstanden. Ihm ist das egal, sogar ganz recht. Es geht ja um sein buch. Um den rebbach. In die politik wollte sarre noch nie. Er ist ja nicht blöd....
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Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon schelm » So 28. Apr 2013, 08:25

Zunder » So 28. Apr 2013, 00:58 hat geschrieben:Sorry, das war keine Absicht. Ich habe es inzwischen entfernt.

Das integrierte Zitat über die Mendelschen Gesetze, welches nicht durch mich erbracht wurde, war aber deine argumentative ( ... ) Voraussetzung für die dann folgende Bemerkung, um mich zu diskreditieren :
Das ist Schwachsinn.
Intelligenz vererbt sich nicht gemäß den Mendelschen Gesetzen. Offensichtlich kapierst du nicht einmal, was Sarrazin schreibt.

.... und diese Bemerkung, die überhaupt nur Sinn macht, hätte ich das Zitat erbracht, die steht zum jetzigen Zeitpunkt noch immer in dem Beitrag. Insofern hege ich berechtigte Zweifel an deiner Entschuldigung .... :rolleyes:
Bei Sarrazin geht es aber genau um diese biologische Kausalität.

"Sarrazin: Intelligenz ist zu 50 bis 80 Prozent erblich. Zwischen Intelligenz, sozioökonomischem Hintergrund und Bildungsgrad besteht ein positiver statistischer Zusammenhang, der sich auch kausal erklären lässt.
[..]
Sarrazin: Der Beitrag auch der besten Bildung wird durch die angeborene Begabung und den Einfluss einer bildungsfernen Herkunft begrenzt. Ich könnte dazu auch Darwin zitieren."

http://www.zeit.de/2010/35/Sarrazin

Ja und ? Wo liegt das Problem ? Die Kausalkette ist : Ein relevanter Teil der Folgeneration(en) ist durch den unbestreitbaren genetischen Anteil erblicher Intelligenz benachteiligt, das Übrige dazu tut ein Umfeld, legt es keinen großen Wert darauf die Kinder bilden / ausbilden zu lassen, verweigert Spracherwerb etc.
Und daß er den Käse von den Mendelschen Gesetzen, nach denen sich die Intelligenz angeblich vererbt, ebenso von dem ausgewiesenen Rassisten Volkmar Weiss übernommen hat wie das Geschwätz von der "dysgenischen Entwicklung", ist ganz bestimmt kein Pech

Das glaub ich auch nicht. Warum Hr. Sarrazin hier die Mendelschen Gesetze bemühte ( .. ), sollte man ihn selber fragen. Daran besteht aber kein Interesse. Bestimmte Fakten ( siehe mein Posting über Brachinger, dessen Zitat zum statistischen Analphabetismus ) müßte man dann nämlich trotzdem einräumen, hat man sich an der Person Sarrazin abgearbeitet.

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Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon schelm » So 28. Apr 2013, 08:54

Tantris » So 28. Apr 2013, 07:50 hat geschrieben:

Wenn dir irgendein politiker, z.b. putin oder sarrazin erklären, dass du zu einer art überlegenen rasse gehörst, dann wählst du ihn doch, wenn du dumm genug bist.

Natürlich gibt es für rassisten rassen. Und natürlich gehört der rassist der höchstwertigen rasse an. Egal, welche das nun konkret ist. Ein "ariergen" ist da kein problem, genetische minderwertigkeit der arbeitslosen ostdeutschen ja auch nicht. Auch das wurde ja von sarre behauptet.
Woraus man ersehen kann: die wenigsten seiner fan, haben ihn auch nur ansatzweise verstanden. Ihm ist das egal, sogar ganz recht. Es geht ja um sein buch. Um den rebbach. In die politik wollte sarre noch nie. Er ist ja nicht blöd....

Sarrazin postuliert keine höherwertigen Rassen. Sarrazin postuliert keine genetische Minderwertigkeit. Sarrazin thematisiert den erblichen Einfluss bei der Intelligenzausprägung und Folgeerscheinungen in konkreten, komplexen sozioökonomischen Kontexten an Hand statistischer Ergebnisse bei Bildung / Beruf zu vergleichender Gruppen.

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Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon schelm » So 28. Apr 2013, 09:42

Wasteland » Sa 27. Apr 2013, 02:25 hat geschrieben:
( ... )
Das kennt man besonders aus der Sarrazin-Ecke und gegenteilige Meinungen werden da ganz besonders schlecht verdaut, obwohl man sich doch selber so vehement auf die Meinungsfreiheit beruft. Jedes Gegenargument ist "unterdrückung" der Wahrheit.

Berufsselbstbemitleider und unterdrücktseier.

Eine Meinung ( ... ) ist es bspw. sich am Ackergaul - Lippizanervergleich tendenziös hochzuziehen. Die Meinung - aber nicht das Argument - besteht hier darin, dies als ein generalisierendes Urteil über " Wertigkeit " und " Minderwertigkeit " zu postulieren.

Das Argument ( ... ) hingegen wäre, eine solche Beurteilung gibt die Aussage nicht her, denn der sie äußernde ( Sarrazin ) sprach lediglich von einer anderen Eigenschaft, die sich ergeben würde. Tatsächlich hat der Ackergaul jedoch einen hohen Wert für die Feldarbeit - und der Lippizaner einen hohen Wert für Pferderennen. Du möchtest hingegen - adaptiert auf die menschliche Intelligenz - aus einem Bauhelfer einen Professor machen, du hältst dies offenbar für machbar - extrapolierst mögliche derartige Einzelfälle als wirksames gesellschaftliches Modell - oder behauptest auf dies negierende Kritik, man schließe also eine solche Möglichkeit generell aus. ( Wenn das alles so determiniert wäre ... )

Meine Meinung ( ... ) dazu ist, dies ist ein unredlicher Diskursstil. :rolleyes:

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Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon Jekyll » So 28. Apr 2013, 10:36

schelm » So 28. Apr 2013, 07:54 hat geschrieben:Sarrazin postuliert keine höherwertigen Rassen. Sarrazin postuliert keine genetische Minderwertigkeit. Sarrazin thematisiert den erblichen Einfluss bei der Intelligenzausprägung und Folgeerscheinungen in konkreten, komplexen sozioökonomischen Kontexten an Hand statistischer Ergebnisse bei Bildung / Beruf zu vergleichender Gruppen.
Sie machen immer denselben Fehler wie eh und jeh: Sie "übersehen" den größeren Zusammenhang und befassen sich dafür umsomehr ausschließlich mit Detailfragen. Dass da Sarrazin nichts Gutes im Schilde führt, dass er und seine Äußerungen den Geist der Blut-und-Boden-Mentalität atmen und er dem Völkischen verfallen ist, fällt Ihnen dabei natürlich nicht auf. Das ist zwar bedauerlich, bestätigt aber nur den Eindruck, den man von Ihnen und Ihresgleichen hat.
Sie schufen eine Wüste und nannten es...Frieden.
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Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon Jekyll » So 28. Apr 2013, 10:44

Tantris » So 28. Apr 2013, 06:50 hat geschrieben:Wenn dir irgendein politiker, z.b. putin oder sarrazin erklären, dass du zu einer art überlegenen rasse gehörst, dann wählst du ihn doch, wenn du dumm genug bist.

Natürlich gibt es für rassisten rassen. Und natürlich gehört der rassist der höchstwertigen rasse an. Egal, welche das nun konkret ist. Ein "ariergen" ist da kein problem, genetische minderwertigkeit der arbeitslosen ostdeutschen ja auch nicht. Auch das wurde ja von sarre behauptet.
Woraus man ersehen kann: die wenigsten seiner fan, haben ihn auch nur ansatzweise verstanden. Ihm ist das egal, sogar ganz recht. Es geht ja um sein buch. Um den rebbach. In die politik wollte sarre noch nie. Er ist ja nicht blöd....
Ich persönlich halte ihn für zumindest soziopathisch veranlagt (insbesondere seine Äußerungen bezüglich Hartz-IV-Empfänger deuten meines Erachtens darauf hin). Ein Mensch, der vom Nützlichkeitsdenken geprägt ist und dem dabei das Menschliche völlig abhanden kommt. Zu welchen Resultaten solch eine Kombination aus sozialer Kälte + effektives Nützlichkeitsdenken im Extremfall führen kann, haben uns ja die Nazis schon zu Genüge demonstriert. Auch so eine Parallele, wie ich meine.

Bedauerlich, dass die Deutschen sich von ihm und seiner Gesinnung nicht oft und nicht deutlich genug distanzieren konnten und können.
Zuletzt geändert von Jekyll am So 28. Apr 2013, 10:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon schelm » So 28. Apr 2013, 13:21

Jekyll » So 28. Apr 2013, 10:36 hat geschrieben:Sie machen immer denselben Fehler wie eh und jeh: Sie "übersehen" den größeren Zusammenhang und befassen sich dafür umsomehr ausschließlich mit Detailfragen. Dass da Sarrazin nichts Gutes im Schilde führt, dass er und seine Äußerungen den Geist der Blut-und-Boden-Mentalität atmen und er dem Völkischen verfallen ist, fällt Ihnen dabei natürlich nicht auf. Das ist zwar bedauerlich, bestätigt aber nur den Eindruck, den man von Ihnen und Ihresgleichen hat.

Es bleibt so, der orakelte " größere Zusammenhang " ist bisher lediglich ein Wunschgedanke der tendenziösen Interpretation. Wäre dem im übrigen real so, hätte sich die SPD dann doch konsequent von Hr. Sarrazin getrennt - es sei denn, Sie haben Recht - und überall lauern Nazis.

Was mich aber interessiert, ist nicht die Person Sarrazin, sondern die inhaltliche Essenz bestimmter Aussagen und von ihm erbrachter Statistiken hinsichtlich deren Relevanz für Gegenwart und Zukunft dieses Landes.

Freundliche Grüße, schelm
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Quark

Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon Quark » So 28. Apr 2013, 13:26

schelm » So 28. Apr 2013, 12:21 hat geschrieben:
Was mich aber interessiert, ist nicht die Person Sarrazin, sondern die inhaltliche Essenz bestimmter Aussagen und von ihm erbrachter Statistiken hinsichtlich deren Relevanz für Gegenwart und Zukunft dieses Landes.

Freundliche Grüße, schelm

Hier steht alles Wissenswerte dazu: http://www.rohmert-medien.de/immobilien ... 08286.html
Chruschtschow

Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon Chruschtschow » So 28. Apr 2013, 13:32

Unabhängige Bewertung der Antidiskriminerungs-
politik durch ein Monitoring auf der Basis von
empirischen Analysen und eindeutigen Qualitäts-
standards.


http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/uploads/tx_commerce/studie_rassistische_diskriminierung.pdf

Ich denke, daß es wichtig unabhängige Menschen/Gruppen Fälle von Diskriminierung in der BRD
heranzuziehen.
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Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon Tantris » So 28. Apr 2013, 13:34

Jekyll » So 28. Apr 2013, 10:44 hat geschrieben:Ich persönlich halte ihn für zumindest soziopathisch veranlagt (insbesondere seine Äußerungen bezüglich Hartz-IV-Empfänger deuten meines Erachtens darauf hin). Ein Mensch, der vom Nützlichkeitsdenken geprägt ist und dem dabei das Menschliche völlig abhanden kommt. Zu welchen Resultaten solch eine Kombination aus sozialer Kälte + effektives Nützlichkeitsdenken im Extremfall führen kann, haben uns ja die Nazis schon zu Genüge demonstriert. Auch so eine Parallele, wie ich meine.

Bedauerlich, dass die Deutschen sich von ihm und seiner Gesinnung nicht oft und nicht deutlich genug distanzieren konnten und können.


Ja, er ist der typ des bösen hausmeisters, der den kinder im hof den ball wegnimmt.

"Die deutschen"... naja... du weisst ja... und hast es trotzdem so geschrieben... du weisst auch, wie ich dazu stehe... wir könnten die folgende diskussion auch abkürzen. Du sagst "argument nr 17" und ich "nr 18" und dann haben wir es hinter uns.
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Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon Tantris » So 28. Apr 2013, 13:36

Chruschtschow » So 28. Apr 2013, 13:32 hat geschrieben:
http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/uploads/tx_commerce/studie_rassistische_diskriminierung.pdf

Ich denke, daß es wichtig unabhängige Menschen/Gruppen Fälle von Diskriminierung in der BRD
heranzuziehen.


Bei dir fällt halt auf, neben den unzureichenden deutschkenntnissen und mangelhaften kenntnissen über D, dass du diskriminierung von minderheiten nur in bestimmten staaten verurteilst, in anderen, z.b. russland, findest du das gut.

Das wirkt unehrlich.
Chruschtschow

Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon Chruschtschow » So 28. Apr 2013, 13:45

Dass Bildungschancen mit der sozialen Herkunft zusammen hängen, haben zahlreiche BildungsforscherInnen in den letzten Jahren immer wieder thematisiert. PISA und IGLU zeigten jedoch auf, dass Deutschland der Spitzenreiter in der Koppelung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg ist und deutliche Bildungsdisparitäten zwischen Kindern mit deutschem und mit ausländischem Pass bzw. mit Migrationshintergrund zu verzeichnen sind.


http://www.migration-boell.de/web/diversity/48_2533.asp

Hier nochmal Einblicke zur PISA Diskussion
Chruschtschow

Re: UN-Rassismusausschuss rügt Deutschland wegen Sarre

Beitragvon Chruschtschow » So 28. Apr 2013, 13:50

Kambodschanische Kinder sollen auch ihre Bildung bekommen.
Landwirtschaft: 50 %

In zB. Kambodscha sind 50% der Menschen in der Landwirtschaft in Arbeit.
Da ist es normal, daß sie Probleme mit der hiesigen Industriegesellschaft kriegen.
Reis anzupflanzen und Benzmotoren zu bauen erfordert andere Fähigkeiten.

http://www.asien-auf-einen-blick.de/kambodscha/wirtschaft.php

Kambodscha bekommt ja Russia helps Ernährungspakete geliefert.
Zuletzt geändert von Chruschtschow am So 28. Apr 2013, 13:57, insgesamt 1-mal geändert.

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