Sammelstrang Maskulismus

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Dampflok
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Dampflok » Mo 4. Jan 2010, 14:45

Tirolerin hat geschrieben:
Ich will schwimmen gehen, aber bloß nicht nass werden! :clap:


Da isser ja - der Leitspruch aller feministinnen, die sich an der Uni und im Job per vagina hochquotieren lassen wollen, aber die Mutterprivilegien aus Hitlers Zeiten um keinen Preis verlieren wollen. Wer wie ein Mann arbeiten und wählen darf, muß auch wie ein Mann Wehrpflicht und Sorgerecht teilen.

Und zwar nicht in Einzelfällen "freiwillig", sondern per Gesetz.


.
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Umetarek » Mo 4. Jan 2010, 14:52

Dampflok hat geschrieben:
Da isser ja - der Leitspruch aller feministinnen, die sich an der Uni und im Job per vagina hochquotieren lassen wollen, aber die Mutterprivilegien aus Hitlers Zeiten um keinen Preis verlieren wollen. Wer wie ein Mann arbeiten und wählen darf, muß auch wie ein Mann Wehrpflicht und Sorgerecht teilen.

Und zwar nicht in Einzelfällen "freiwillig", sondern per Gesetz.


.

Da sieht man mal wieder wie nah sich Maskulisten und Feministen sind :mrgreen:
Zuletzt geändert von Umetarek am Mo 4. Jan 2010, 15:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Tirolerin » Mo 4. Jan 2010, 15:01

Dampflok hat geschrieben:
Da isser ja - der Leitspruch aller feministinnen, die sich an der Uni und im Job per vagina hochquotieren lassen wollen, aber die Mutterprivilegien aus Hitlers Zeiten um keinen Preis verlieren wollen. Wer wie ein Mann arbeiten und wählen darf, muß auch wie ein Mann Wehrpflicht und Sorgerecht teilen.

Und zwar nicht in Einzelfällen "freiwillig", sondern per Gesetz.


.

@Umetarek
Ich stimme dir vollumfänglich zu :mrgreen:

Wer sagte einst so schön? Man kann so links sein, dass man rechts wieder rauskommt. Oder halt umgekehrt. Maskulisten und Feministen geben sich manchmal bezüglich Konsequenz nichts :mrgreen:

@Dampflok
Quoten gibt es nur in wenigen Bereichen. Auf der Uni gibts eine Menge Sexismus, das stimmt, aber in beide Richtungen. Studentenkarmatechnisch dürfte es sich insgesamt ausgleichen.

Allgemein gilt: wer das Sorgerecht für seine Kinder haben will, soll gefälligst auch seine Karriere zurückstecken, und seine Freizeit hauptsächlich seinen Kindern widmen. Sollte Überstunden verweigern und auch mal einen guten Posten riskieren, weil ein Kind krank ist. Sollte auch Teilzeitarbeit machen können. Sollte sich einen Beruf suchen, der möglichst gut vereinbar ist. Sollte die Kinder IMMER über die Arbeit stellen und das auch deutlich machen, eventuelle Konsequenzen daraus auch tragen. Sollte sich eine Partnerin suchen, die das ebenso sieht.

Alles andere ist inkonsequent und gleicht dem Kinde, das vor Ärger mit dem Fuß aufstampft, warum es nicht im Vergnügungspark sein kann, ohne vorher eine längere Autofahrt in Kauf nehmen zu müssen :x
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Dampflok » Mo 4. Jan 2010, 15:15

Tirolerin hat geschrieben:Dass Ältere eher konservativ sind, ist ja nun wirklich eine großartige Erkenntnis! :)


Vor allem eine Gute und Wichtige.

Und irgendwann sitzt man dann mit Schrotgewehr in den Händen im Schaukelstuhl auf der Veranda und fürchtet sich vor der ganzen Welt, die man so gar nicht mehr verstehen kann. Hauptsache, man hat "Lebenserfahrung" :)
Dann hoffen wir alle mal, daß Du nie so alt wirst wenn es denn so schlimm ist. Oder?

Der Hang zum Konservatismus bei Älteren hat also keineswegs automatisch damit zu tun, dass sie recht hätten (haha!) , sondern ist meist ein einfacher psychologischer Schutzmechanismus gegenüber den sich für das langsamer werdende Gehirn zu schnell ändernden Zeiten und Lebenswirklichkeiten.


Nö. Ältere Menschen haben den größeren..Erfahrungshorizont. Es hat schon seinen Grund warum alle guten Politiker älter sind, und warum alle Kinder, die man in den letzten Jahren in den BuTa geschickt hat, nichts zurande gebracht haben, außer, wie im Fall einer grünen Abgeordneten, nach zwei Legislaturperioden, mit 27 Jahren die lebenslange Pension.
Ohne die Veränderungen und den frischen Wind, den die jungen Generationen in die Gesellschaft bringen, herrscht Stillstand.
Du meinst die männliche junge Generation. Wer hats erfunden?
Unsere Zivilisation lebt vom Fortschritt.
In der Tat!

Und dank feminismus fehlen in D 44.000 Ingenieure - Männer dürfen nicht (kriegen kein Abitur) und Frauen wollen nicht trotz geschenktem Abitur (Ing. hat was mit Arbeit und Vollzeit zu tun)

Aber falls Du mal eine Herzoperation brauchst, finden wir vielleicht für die Operation eine 15-Jährige mit Migrationshintergrund und geistiger Behinderung, um ganz gleichgestellt zu verfahren...die könnens ja alle gleich gut!
:hat:


.
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Tirolerin » Mo 4. Jan 2010, 15:30

Dampflok hat geschrieben:Dann hoffen wir alle mal, daß Du nie so alt wirst wenn es denn so schlimm ist. Oder?

Zum Glück ist es nicht bei allen so, dass sie verschroben und engstirnig werden.



Nö.

Doch.

Ältere Menschen haben den größeren..Erfahrungshorizont.

Der Clou besteht darin, aus gemachten Erfahrungen tatsächlich zu lernen. Das ist leider kein Automatismus, weshalb die Gleichung "Älter = Klüger" nicht aufgeht.
Zumal ein aufgeschlossener Jüngerer durchaus auch den größerer Erfahrungshorizont haben kann als ein verschrobener, weltverschlossener Alter. Aber das muss ich dir doch sicherlich nicht erklären.

Es hat schon seinen Grund warum alle guten Politiker älter sind,

Ja, das hat Gründe. Beispielsweise, dass es einfach dauert, bis man die innerparteiliche Konkurrenz ausgeschaltet und sich einen Namen gemacht hat.
Außerdem sind gerade Alte oft der Ansicht, dass doch "Grünschnäbel" das alles noch nicht könnten, und da es Alte sind, die die Macht haben, werden sie Junge nicht vorlassen. Sondern nur Alte. Und die sind wiederum der Ansicht, nur Alte könnten das.... Et cetera ad infinitum. :)


Du meinst die männliche junge Generation. Wer hats erfunden?

Du bist aber doch nicht wirklich der Ansicht, nur angemeldete Patente sind die Veränderungen, auf die ich anspiele?



Und dank feminismus fehlen in D 44.000 Ingenieure - Männer dürfen nicht (kriegen kein Abitur) und Frauen wollen nicht trotz geschenktem Abitur (Ing. hat was mit Arbeit und Vollzeit zu tun)

Achherrje, du meinst tatsächlich, ich spräche nur vom technischen Fortschritt.

Wäre mir neu, dass alle großen Veränderungen der Vergangenheit auf Ingenieure zurückzuführen sind...



Aber falls Du mal eine Herzoperation brauchst, finden wir vielleicht für die Operation eine 15-Jährige mit Migrationshintergrund und geistiger Behinderung, um ganz gleichgestellt zu verfahren...die könnens ja alle gleich gut!
:hat:

:yawn:
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Maria » Mo 4. Jan 2010, 18:02

Claud hat geschrieben:
Wann soll dieses Bild eigentlich vorgeherrscht haben? Selbst im Wirtschaftswunderland BRD ging nach dem zweiten WK jede zweite Frau arbeiten, Tendenz ab den 70er Jahren steigend. Massive Ausnahme bildet hier das dritte Reich unter Hitler, wo die Frau aus der Erwerbsarbeit gedrängt wurde und sich anderen Aufgaben widmen sollte, dennoch aber jede dritte Frau einer Erwerbsarbeit nachging. Geht man aber wieder etwas weiter zurück in die Geschichte, in die Weimarer Republik beispielsweise, dann stehen 20 Millionen werktätigen Männern wieder 11,5 Millionen erwerbstätige Frauen gegenüber, was knapp die Hälfte der erwerbsfähigen weiblichen Bevölkerung stellt (ü15), und zwar trotz Demobilmachung und Wirtschaftskrise. Mal ganz abgesehen von jenen Frauen, die auf heimischen Felde arbeiteten und ihren Männern bei der Landarbeit unterstützten.

Der Einverdienerhaushalt ist ein Produkt des Wohlstandes und ansich auch erstrebenswert, hat aber dennoch nie einen überwältigen Standard über längeren Zeitraum gestellt.


Du hast Recht, Claude und eigentlich wollte ich Dampflok genau dies auch fragen, als er etwas von "Lebenserfahrung" und "Großmuttergeneration fragen" murmelte.

Wenn er sich nämlich wirklich mal umschauen würde bei der Generation aus den 50igern, dann würde er bemerken, dass ein gar nicht so kleiner Teil der Frauen erwerbstätig war. Zwar war das bei vielen "nur" eine Teilzeitarbeit, dafür lag die Hausarbeit noch mehr als heute überwiegend in den Händen der Frauen. Vielleicht ist es das, was Dampflok gerne wieder so hätte ;)

Wenn man noch weiter zurück geht und auch mal die dünne Schicht des Bürgertums verlässt, stimmt deine Analyse noch mehr.

Da wurden sogar bevorzugt Frauen - und Kinder! - in Todesjobs beim Bergwerk gesteckt, weil sie so schön klein und passend für die Gänge waren. Bauersfrauen haben immer Hand in Hand mit den Männern gearbeitet.
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Maria » Mo 4. Jan 2010, 18:18

Tirolerin hat geschrieben:
Ebensolches gilt natürlich dann auch für die Rollenverteilung. Man darf nicht einerseits wünschen, die Frau möge nur für die Kinder da sein und zuhause bleiben und den Mann bei seiner Karriere unterstützen, und andererseits dann jammern, wenn sie die Hauptbezugsperson der Kinder ist (und diese nach einer Trennung auch zu ihr kämen) und sie Unterhaltsansprüche hat.

Wer möchte, dass Kinder im Trennungsfall öfter zu Männern kommen, der kann - will er seine Glaubwürdigkeit nicht verlieren - nur unterstützen, dass auch vor der Trennung die Männer ihre Karriere zugunsten der Kinder opfern. Anderenfalls kann der Mann nicht beweisen, dass er die richtigen Prioritäten setzt und für die Kleinen da ist.

Ich will schwimmen gehen, aber bloß nicht nass werden! :clap:



Liebe Tirolerin, diese Absätze kann man nur dick unterstreichen.
Es wäre schön, wenn Dampflok mal ernsthaft darüber nachdenken würde.
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Claud » Mo 4. Jan 2010, 20:01

@ Dampflok

Mit einer ausführlichen Antwort könnte es ein wenig dauern, ich bin für eine Weile erstmal ausgelastet.
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Dampflok » Mo 4. Jan 2010, 20:34

Claud hat geschrieben:@ Dampflok

Mit einer ausführlichen Antwort könnte es ein wenig dauern, ich bin für eine Weile erstmal ausgelastet.


@Claud, ist OK, ich laufe ja nicht weg! :D

Hier etwas für Dich was ich Dir nicht wünsche. Das allgemeine Riskio besteht leider.


.


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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Claud » Fr 8. Jan 2010, 20:18

Und ab gehts!

Dampflok hat geschrieben:Den letzen Satz unterschreibe ich durchaus. Es ist aber nicht allein eine Frage der Bildung, sondern der Partnerwahl.


Du kannst ruhig auch alles andere unterschreiben, da die Statistik in der Sache recht eindeutig ist.

Doppelverdienerhaushalte nach dem Bildungsstand des weiblichen Partners, 2000

% der Paarhaushalte mit wenigstens einem erwerbstätigen Partner

.........ohne Kinder...........................mit Kinder

niedrig.....mittel....hoch.........niedrig.....mittel.......hoch

D 49,5......64,7.....73,4...........43,4.......62,0........73,2


die statistik ist zwar inzwischen älter, ich glaube aber nicht, dass sich die Tendenz großartig verändert hat. (kannst natürlich das Gegenteil beweisen)

http://213.133.108.158/rdb_db/PDF/arb_a ... rostat.pdf

In der Regel suchen sich junge Frauen Männer aus, die schon Geld verdienen. Die Schülerin den Lehrling, die Studentin den jungen Doktor. Gleichaltrige Männer haben bei jungen Frauen weniger Chancen. (Und ja, sie sucht i.d.R. ihn aus, nicht er sie. Das kommt als Regelmäßigkeit erst später, wenn die äußere Attraktivität und Gebärfähigkeit der Frau jenseits der 40 geschwunden ist).

Das bedeutet: Sie stellt mit dieser Partnerwahl die Weichen für den gesamten Rest des Lebens, denn wenn sie sein Kind bekommt, dann wird - aus ganz pragmatischen, mitnichten "patriarchischen" Gründen - "der mit dem höheren Verdienst weiterarbeiten".[/color]

Und wer könnte das denn wohl sein, sogar dann wenn beide im selben Job arbeiten, er aber aufgrund seines höheren Alters schon aufgestiegen ist?

Siehste: DARIN liegt ein wesentlicher Grund für die klassische Rollenverteilung. Und die "Schuld" dafür trägt kein Mann, kein Patriarchat, sondern die ganz natürliche Tendenz der Entscheidung der Frau für den "starken Mann".

Selbstverständlich lassen sich auch Männer gezwungenermaßen darauf ein, denn wer F..en will muß freundlich sein - und vor Allem der Frau mehr anbieten können als der Nebenbuhler. Was aber nicht bedeuten kann, daß die heutige Gesetzgebung die Männer im Regen stehen läßt nach dem Motto "selber Schuld" während Frauen in jeder Lebenslage sofort eine Lobby und X Netzwerke zur Seite stehen haben. Auch dein super Argument ("Papperlapapp!") ändert wahrscheinlich wenig daran, daß im Fall einer hoffentlich nicht eintretenden Trennung Du jedenfalls das Sorgerecht nicht bekämst, egal welches Bein Du dir für das Kind im Moment ausreißt.

Die aktuelle Argumentation der Gerichte in Sorgerechtsfällen aufgrund der verstärkten Nachfrage von Vätern funktioniert so: Geht Mann Arbeiten und Frau nicht (oder nur Teilzeit) - bekommt sie das Kind, denn sie hatte mehr mit dem Kind zu tun. Macht er aber den Hausmann und sie arbeitet, dann argumentiert das Gericht....daß er ja gar nicht genug Geld verdienen würde um für das Kind sorgen zu können.

Du mußt das nicht glauben, nicht verstehen, es ist nicht logisch, es ist dennoch die aktuell gängige Praxis.

Bei Unverheirateten hat, wie Du weißt, die Frau ohnehin die volle Macht über das Sorgerecht. Sie muß dir gar nichts einräumen und Du kannst nichts einklagen. Zahlen mußt Du aber dennoch. Aber das ist Dir ja sicher bekannt.


Vor einige Jahren hat man festgestellt, die größte Singlebörse sind die Arbeitsplätze. Auf Arbeitsplätzen tummeln sich Erwerbstätige rum, nicht etwa Arbeitslose. Und in jungen Jahren ist das ähnlich, der Arbeitsplatz wird nur durch die Schule ausgetauscht. Dabei sind die Sprünge garnicht so hoch, wie du sie hier darstellen möchtest. Schon alleine deshalb, weil Kontakte sich nicht von selbst knüpfen und es schwerer zu ist, die Kontakte mit Leuten zu knüpfen, die in der regel nicht unmittelbar mit ein umgehen und sich auf den selben, sozialen Niveau bewegen, wie sie selbst. Und das die Frauen in der regel aussuchen, bedeutet im Umkehrschluss, dass Männer in der Regel alles nehmen, was sich anbietet.

Du redest also von einen anspruchslosen Mann, nimmst als Argument den Aschenputtel Effekt. Der Aschenputtel Effekt behauptet, Frau sucht sich einen Mann mit höheren Status, als ihr eigener. Der Aschenputtel Effekt sagt aber nicht, dass diese Männer anspruchslos sind. Der Mann sucht natürlich weiterhin mit aus, ist sich aber seiner anderen, besseren Möglichkeiten bewusst und setzt sie ein.

Jan Skopek, der aus Bamberg mit seiner entsprechenden Studie zum Thema, stellte fest, die Frauen sind viel aktiver, wenn sie einen erfolgreichen Mann wollen. Die Frauen sind auf der Suche, nicht der Mann. Gleichzeitig stellt Blossfeld, der Chef von Skopek, fest, nur noch jeder fünfte Mann heiratet nach unten. Früher war es jeder zweite.

Und wenn du dir nun meine gepostete Statistik anschaust, dann fällt dir schnell auf, Kinder besitzen keinen so großen Einfluss auf die generelle Erwärbstätigkeit, wie du es uns hier weismachen möchtest. Die Tendenz bleibt die selbe und verändert sich nicht, egal ob mit, oder ohne Kind.

Mein Argument "Papperlappap" hat auch wenig mit Scheidungen zu tun. Es geht um die bloße Anwesenheit des Vaters und um seine aktive Aufzucht und Erziehung seines Kindes, die sich immer dann stellt, wenn das Kind da ist. Ein Vater geht nicht in Erziehungsurlaub, damit er vor einen Scheidungsrichter gut da steht, wenn mal eine Trennung erfolgen sollte. Und genau dafür reicht die Gesetzgebung, weil sie den Vater genau das ermöglich, was er auch möchte. Er kann Urlaub nehmen oder Teilzeit arbeiten und sich um seine Kinder kümmern, die sich darüber auch sicherlich freuen werden. Um mehr geht es bei den entsprechenden Gesetzen nicht. Die Scheidungsthematik gehört erstmal grundsätzlich woanders hin, auch wenn du sie andauernd heranziehst, egal worum es geht. Und ja, der Vater muss sich dann entscheiden, ob Familie oder Karriere.
Zuletzt geändert von Claud am Fr 8. Jan 2010, 21:33, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Claud » Fr 8. Jan 2010, 21:11

Dampflok hat geschrieben:In den USA gibt es den USA-typisch platten, also sehr verallgemeinernden Spruch:

"Wer mit 20 nicht links ist, hat kein Herz. Und wer mit 40 nicht rechts ist, hat kein Hirn".


Nichts passender gefunden?


Ich stehe da eher auf den alten Fritz

„Erfahrungen nützen gar nichts, wenn man keine Lehren daraus zieht.”

Ungebildete, also unerfahrene, Menschen werden sich erst mal am Begriff "rechts" reiben, weil der hierzulande einer Nazidiffamierung gleich kommt. Er bedeutet dort aber in dem Sinne konservativ.

Wer also mit 20 noch ahnungslos glaubt, "alle Menschen seien gleich, also müsse aller Wohlstand und alle Schokoladenposten gleich verteilt werden", hat mangels (Berufs-)Erfahrung eben noch nicht gelernt, daß die Arbeit vor dem Erfolg kommt - auch wenn man bis dahin als Kind alles umsonst von Eltern und Staat bekam.

Erst wenn Du selber erkennst daß gleiche Rechte keine Aufstiegs - und Pamperungsgarantie per Gruppenzugehörigkeit bedeuten dürfen, wenn Du einsiehst daß dem, der mehr arbeitet auch mehr Lohn zusteht als der Person die weniger arbeiten will, hast Du dich diesbezüglich freigeschwommen. Das traue ich Dir irgendwann sogar zu.



Tut mir leid, aber ich fühle mich einfach nicht angesprochen. Mir fällt aber auf, dein Tunnelblick scheint immer noch vorhanden zu sein.


Gutmenschliche Spitzfindigkeiten. Natürlich hat eine Verallgemeinerung kein Recht auf "100%", aber wir nähern uns einer totalitären Gesellschaft, wenn schon die ganz eindeutigen Verhältnisse, die JEDER weiß, (etwa: Jungen und Mädchen verhalten sich geschlechtsspezifisch unterschiedlich) sofort unter Sexismusverdacht bekämpft oder durch unproportionale Erwähnung irgendwelcher Randerscheinungen und Ausnahmen quasi negiert und umgekehrt werden.



Grundsätzliche Feststellung, die durch die Wissenschaft bestätigt wird.

Und eine einzelne Verallgemeinerung ist unbedeutend. Wer aber nur mit Verallgemeinerungen arbeitet und diese stetig heranzieht, damit seine Argumentation wenigstens ansatzweise Hand und Fuß aufweisen kann - wenn auch nur durch Blendung - , dann kann derjenige nicht erwarten, das Gegenseiten sich vornehmer benehmen. Aber ich schrieb bereits öfter, die Maskulisten nehmen sich nicht weniger, als auch die Feministen.


95% der Menschen sind heterosexuell, die meisten wollen in traditionellen Familien leben. Staat und Medien tun indessen so als ob diese Menschen "altmodisch" und ungebildet seien. Die EU verbietet jetzt sogar die Hausfrau in der Werbung - wegen der "Rollenklischees". Weiterhin darf aber einem Mann in einer Baumarkt-Werbung der Kopf von einem Killerwal abgebissen werden während sich die Frau nicht drum schert.


1. Was bedeutet eigentlich bei dir "traditionelle Familie"? Die Drei K? Kinde, Köter, Kombi? Du redest stetig davon, als würden alle darunter das selbe verstehen und die meisten hätten genau darauf Lust, was du als eben jene Familientradition darstellst. Das ist so, als würde ich sagen, die Menschen streben nach Freiheit!
2. Die EU hat jene Hausfrauenwerbung nie verboten.

Verallgemeinerungen sind erlaubt und sinnvoll. Der eigentliche Arsch ist nicht der, der bewußt verallgemeinert um generelle Tendenzen aufzuzeigen, sondern die Person, die mit dem überlauten Krähen um die wenigen Ausnahmen die reale Tendenz falsch darzustellen versucht.


Auch da gibt es Mittelwege. Gerade ein Maskulist sollte es besser wissen, wo er sich doch ebenfalls gerne über Verallgemeinerungen von Schwarzer und Co. aufregt.

Doch selbstverständlich: deine theoretischen Ausführungen lassen die rechtliche Situation außen vor! Wie ich schon anmerkte, der Unterschied zwischen blinder, unerfahrener Ideologie und gelebter Realität. Am Scheidungs - und Sorgerecht und an den Frauenquoten im ÖD kommst Du nicht vorbei.


Siehste! Da geht es wieder los.

Du brichst Lebenswirklichkeiten auf ein paar wenige Faktoren runter und versuchst darauf deine ganze Argumentation aufzubauen.

Erst wenn Männer die selben Rechte wie Frauen haben, und diese Rechte in der Praxis auch umgesetzt werden (50% der Sorgerechte an Männer) , dann kannst Du davon reden, daß die sich daraus ergebende Lebensrealität auf Augenhöhe tatsächlich der Entscheidungsfreiheit der Geschlechter untersteht.

Bisher aber wurden in den letzten Jahrzehnten den Frauen "Männerrechte" gegeben aber keine Männerpflichten, (siehe die Frauenwahl Hitlers - Stalingrad blieb Männersache) und den Männern keine Frauenrechte gegeben (Geburtenkontrolle nach der Zeugung, Wissen um Vaterschaft als gesellschaftliche Norm auch gegen den Willen der Frau), dafür die Männerpflichten munter weiter ausgebaut (Unterhaltspflicht jetzt auch gegenüber unverheirateten Frauen).


Daran besteht ja selbst bei dir kein Interesse, wie du es gerne mit deiner Inkonsequenz aufzeigst. Auch lässt sich nicht alles praktikabel umsetzen, was mancher verlangt. Wenn du einerseits behauptest, die Geschlechter sind unterschiedlich, dann kann dies eben nicht zur Folge haben, dass die Gesetze zu 100% auf beiderlei Geschlechter anwendbar sind.




Willst Du das bestreiten und mit ein paar ideologischen Sprüchen abtun?


Warum sollte ich da jetzt eigentlich weit ausholen? Ich habe bisher kaum erleben dürfen, dass bei dir etwas hängen bleibt. Dich interessiert die Meinung anderer nicht, wenn sie nicht zu einen großen Teil mit deiner eigenen zusammenstimmt. Viele in diesen Forum haben ähnliche Meinungen, geht es um Scheidung, Unterhalt etc. Die Maskus ignorieren das lieber und setzen ihre Predigt fort.


ICH propagiere kein Rollenmodell. Sicher favorisiere ich eins, darüber habe ich mich aber noch nie hier geäußert. Lupus ist kein Maskulist und der Kapitän in ein U-Boot umgesiedelt - also gehen Deine Unterstellungen ins Leere.


Ich habe Lupus und Kapitän nie als Maskulisten wahrgenommen, was ich auch mehrmals schrieb.

Es wird dich vielleicht überraschen, aber der staatlich gefütterte ÖD ist - noch - nicht die Mehrheit. Der größte Teil der arbeitenden Bevölkerung fällt unter working poor, direkt, indirekt, früher, später. Im Vergleich zu Inflation oder Produktivität sind die Löhne der Mehrheit sehr wohl gesunken. Das wird natürlich einen Studenten noch nicht, und einen verbeamteten Akademiker/eine Quotenbüroze schon gar nicht jucken.


Unter Working Poor fallen Menschen, welche trotz Arbeit zu wenig zum Leben haben. Selbst Gewerkschaften und Sozialverbände veröffentlichen Zahlen, die von deinen Behauptungen weit entfernt sind.



Ja, absolut!

Daß sich die Arbeitswelt geändert hat, ändert an der postpubertären Auflehnungshaltung der Kinder gegenüber ihren Eltern im Abnabelungsprozeß der ersten "Erwachsenen"-Jahre definitiv nichts. Freud hat einen Teil dieses Verhaltens u.A. mal als Kampf des Sohnes gegen den Vater um die Mutter beschrieben mit einer sexuellen Komponente, wobei er sich da wohl eher selbst analysiert hat. :mrgreen:


Warum ist davon selbst in den Lebensformen nicht zu merken? Belege doch einfach mal, dass dem so ist. Statistiken behaupten zumindest was anderes.

An den Wünschen und am Verhalten ändert das nichts. Das alte Spielchen "Mann sucht Frau, Frau sucht Mann, Frau sitzt am längeren Hebel und kann höher Pokern" kannst Du auf jede gesellschaftliche Ebene, in jeden Zeitrahmen von der Urzeit bis ins Jahr 2980 und in jede Ecke des Globus versetzen. Die wenigen Ausnahmen - wie die Nachkriegszeit wo Mütter ihre Söhne mißbrauchten weil Millionen Väter tot oder im Kriegsgefangenenlager waren, die dann als Folge männlicher Schwächung gesellschaftliche Furunkeln wie den feminismus zutage brachten, sind insgesamt unerheblich.


Darauf ging ich bereits oben ein.

Was ist für Dich "zunehmend"? Wenn ich diesen Begriff lese, muß ich in letzter zeit erst mal davon ausgehen, daß uns hier etwas verkauft werden soll. Eine Ideologie, eine Denkweise, eine Mode.


Sowas kannst du natürlich annehmen.

Wenn ein paar hippe Quotenlesben mit Professorgehalt sich als letzten Society-Schrei das getrennt Leben als "Zusammenleben" umdefinieren und die Presse das als "zunehmende Tendenz" darstellt kann das der kleine Claud glauben, aber Dampfi ist schon groß und hinterfragt das erstmal - wenn es ihn überhaupt juckt.


Und schon stelle ich fest, du hast den Artikel nicht richtig gelesen.


Und wenn er dann so hinterfragt, kommt er vielleicht auf die Frage, inwieweit die unverschämt hohe Alimentierung von Exfrauen zu diesem Wohnverhalten beiträgt. Inzwischen dürfte wohl jeder Erwachsene Beispiele im Umfeld kennen, in denen Paare nur deshalb nicht zusammenziehen, weil die Frau sonst keinen Unterhalt vom Ex mehr bekommt.


Siehste! Und wenn die Dampflok wieder auf Scheidung und Unterhalt zu reden kommt, dann muss ich in letzter Zeit davon ausgehen, dass hier vorrangig etwas verkauft werden soll.
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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Dampflok » So 23. Okt 2011, 22:47

Und hier mal anzuschauen, wie die Engländer die Sache inzwischen angehen:

http://www.fathers-4-justice.org/


.
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Daylight » Mo 24. Okt 2011, 01:51

Dampflok » Mo 22. Sep 2008, 15:27 hat geschrieben:Die ausführliche Erklärung...

Die Einfache: Maskulisten wollen Frauenprivilegien abschaffen - aber auch keine Männerprivilegien einführen - sondern gleiche Rechte und Pflichten für beide Geschlechter.

Maskulismus ist daher nicht "das Gegenteil von feminismus" - weil feminismus eine Ideologie darstellt, Maskulismus aber nicht. Mit der Erledigung des feminismus hat sich auch der Maskulismus erledigt.

Mit dem klitzekleinen Unterschied, dass es einen Feminismus, im Gegensatz zu einem Maskulismus, brauchte, um zumindest annähernde Chancen-Gleichheit herzustellen. Insofern: mit der Erledigung der geschlechterspezifischen Ungerechtigkeiten hat sich der Feminismus erledigt,...Sie Komiker! :)

ps: wenn der bezugnehmende Beitrag auch drei jahre zurückliegen mag, bildet er doch ein grundlegendes Fundament dieses Stranges. Und bereits diese Grundlage ist brüchig wie umspülter Sand.
Zuletzt geändert von Daylight am Mo 24. Okt 2011, 01:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Dampflok » Mo 24. Okt 2011, 22:56

Daylight » Mo 24. Okt 2011, 01:51 hat geschrieben:Mit dem klitzekleinen Unterschied, dass es einen Feminismus, im Gegensatz zu einem Maskulismus, brauchte, um zumindest annähernde Chancen-Gleichheit herzustellen. Insofern: mit der Erledigung der geschlechterspezifischen Ungerechtigkeiten hat sich der Feminismus erledigt,...Sie Komiker! :)


Jau, 1919 bekamen die Frauen das Wahlrecht aber keine Wehrpflicht, 1933 wurde Hitler mehrheitlich von Frauen gewählt und Millionen Menschen, größtenteils Männer, mußten sterben. Voll komisch.


.
Zuletzt geändert von Dampflok am Mo 24. Okt 2011, 22:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Bukowski » Di 25. Okt 2011, 01:54

Dampflok » Mo 24. Okt 2011, 21:56 hat geschrieben:
Jau, 1919 bekamen die Frauen das Wahlrecht aber keine Wehrpflicht, 1933 wurde Hitler mehrheitlich von Frauen gewählt und Millionen Menschen, größtenteils Männer, mußten sterben. Voll komisch.


.


Ahhh - eine ganz verkehrte Annahme, daß stete Lügen den Stein höhlen - nein! *** fröhnen.

Der Anteil der Frauen unter den NS-Wählern war 1930 im Vergleich zur Gesamtbevölkerung noch leicht unterrepräsentiert, was sich bis 1933 in ein leichtes Übergewicht verwandelte.http://www.akens.org/akens/texte/info/26/102.html
Zuletzt geändert von aleph am Di 25. Okt 2011, 12:43, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beleidigung
Daylight

Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon Daylight » Di 25. Okt 2011, 02:40

hier mal wat wahret für unsere maskulisten (oder wie det dingen heißt), wa.. :D

Daylight

Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Daylight » Di 25. Okt 2011, 03:01

Dampflok » Mo 24. Okt 2011, 22:56 hat geschrieben:
Jau, 1919 bekamen die Frauen das Wahlrecht aber keine Wehrpflicht, 1933 wurde Hitler mehrheitlich von Frauen gewählt und Millionen Menschen, größtenteils Männer, mußten sterben. Voll komisch.

Nun sind die Frauen auch noch an Hitlers Todesreich schuld, wa? Aharrr harr harrr...sind Sie betrunk'chen, oder woos....?

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Re: Sammelstrang Maskulismus

Beitragvon lila-filzhut » Di 25. Okt 2011, 08:52

Daylight » Di 25. Okt 2011, 01:40 hat geschrieben:hier mal wat wahret für unsere maskulisten (oder wie det dingen heißt), wa.. :D



Sieh an, der Hausmann. Jahrelang das gepredigte Männermodell der Zukunft bis sich irgendwann herausstellte, daß weniger als 1 % der Frauen Hausmänner attraktiv finden. Voll fies die Realität! Da wußte der WDR erstmal gar nicht, was er sagen sollte. Dann stellte sich durch Zufall heraus, daß Frauen nach wie vor nach oben heiraten. Einfach so, obwohl es in Frauenbüchern anders stand.

Mal schauen was noch alles rauskommt. Vielleicht, daß ein Studium der ghanischen 3-Fingerflöte kein Motivationsbeweis für ein Vorstandsposten ist. Nachher, das wäre aber wirklich vollkommen unerwartet, wollen Frauen gar nicht beruflich so weit nach oben...
Mein Buchtipp:
Feindbild weiße Männer: Der rassistische Sexismus der identitätspolitischen Linken
https://www.amazon.de/dp/B07X8JT28Y
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Dampflok » Di 25. Okt 2011, 08:59

Bukowski » Di 25. Okt 2011, 01:54 hat geschrieben:
Ahhh - eine ganz verkehrte Annahme, daß stete Lügen den Stein höhlen - nein! auch nicht dann, wenn vollberufliche Spinner ihrem lebenslangen paranoiden Wahn fröhnen.

Der Anteil der Frauen unter den NS-Wählern war 1930 im Vergleich zur Gesamtbevölkerung noch leicht unterrepräsentiert, was sich bis 1933 in ein leichtes Übergewicht verwandelte.http://www.akens.org/akens/texte/info/26/102.html


Und wann ist Hitler an die Macht gekommen? 1930 etwa?

Es waren ganz offenbar genau diese 1930 noch fehlenden Frauenstimmen die ihn 1933 hochgebracht haben.


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Zuletzt geändert von Dampflok am Di 25. Okt 2011, 10:07, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Dampflok » Di 25. Okt 2011, 09:09

Daylight » Di 25. Okt 2011, 03:01 hat geschrieben:Nun sind die Frauen auch noch an Hitlers Todesreich schuld, wa? Aharrr harr harrr...sind Sie betrunk'chen, oder woos....?


Ist er denn nicht zunächst durch Wahlen an die Macht gekommen? Wer hat Hitler zugejubelt, nur Männer? Und warum haben denn die Frauen nicht geputscht wenn Hitler Ihrer irrigen Meinung nach allein von Männern gewählt und unterstützt wurde?

Alle 42 Attentate auf Hitler wurden von mutigen Männern begangen, keiner von Frauen.


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