Die Nordkorea-Frage

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Gutmensch
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Gutmensch » Fr 12. Apr 2013, 11:00

Heinrich-73 » Mo 8. Apr 2013, 21:30 hat geschrieben:Hat Günter Grass sich eigentlich schon mit einem neuen Gedicht gemeldet?



Nö, Kim Jong Bumm ist doch kein Jude. Kriegsdrohungen aus stalinistischen Ländern nimmt er nicht wahr. ;)
the NSA is watching you! :D
Cetnik

Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Cetnik » Fr 12. Apr 2013, 12:49

es ist nicht zu fassen wieviele menschen auf die propaganda westlicher medien reinfallen!
mal ein tipp: ihr solltet euch mal beispiesweiße die russischen oder serbischen nachrichten übersetzen lassen dann hört ihr auch die wahrheit darüber was in der welt vor sich geht und würdet die propaganda der iluminaten staaten nicht glauben

bevor man sich eine meinung bildet zu einem solchen thema sollte man auch die geschichte der region kennen
Die USA hat die heutige situation in nordkorea überhaupt erst möglich gemacht indem sie im korea krieg faschistische warlords aus dem süden unterstützt haben und mit ihren napalm bomben das gesamte land im norden verseucht haben nordkorea war sozusagen also vietnam 1.0
bei den amerikanischen napalm angriffen in den 60er jahren sind ganze 25% der nordkoreanischen gesamt bevökerung getötet wurden unzählige verseucht das ist ein maßstaab der unvorstellbar ist und ungesehen
nur zum vergeich: bei groß vorbereiteten aliierten luftangriffen im 2. wetkrieg beispielsweiße auf Dresden, Leipzig und Hamburg kamen 6-7% der bevölkerung ums leben was schon recht viel ist aber immernoch heißt das 93% der menschen überlebt haben.

dazu kommen noch sanktionen die heute noch andauern und dem land keine mögichkeit zur entfaltung geben
als wenn das nicht genug wäre müssen sich die nordkoreaner die andauernden provokationen der amerikaner anhören und wie unmenschlich es ist bei einer hungernden bevökerung einen so großen millitär apparat am aufen zu halten und sollen dabei dann auch noch ruhig bleiben???

Nordkorea ist ganz bestimmt für niemanden eine bedrohung aber wenn die amerikaner auf die erneut das feuer eröffnen dann wird das nordkoreanische volk und sein millitär natürlich auf sein von gott gegebenes recht zurück greifen und sich wehren!
Und wenn der gute kimm 1000 raketen aufeinmal auf die usa abfeuert nützen deren verteidigungs systeme einen scheiß und kim ist in der lage zehntausend raketen aufeinmal abzufeuern von denen dann aufjedenfall auch 100 mit atomsprengköpfen ausgestattet sind!
Dr. Nötigenfalls

Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Dr. Nötigenfalls » Fr 12. Apr 2013, 14:57

Cetnik » Fr 12. Apr 2013, 11:49 hat geschrieben:es ist nicht zu fassen wieviele menschen auf die propaganda westlicher medien reinfallen!
mal ein tipp: ihr solltet euch mal beispiesweiße die russischen oder serbischen nachrichten übersetzen lassen dann hört ihr auch die wahrheit darüber was in der welt vor sich geht und würdet die propaganda der iluminaten staaten nicht glauben

bevor man sich eine meinung bildet zu einem solchen thema sollte man auch die geschichte der region kennen
Die USA hat die heutige situation in nordkorea überhaupt erst möglich gemacht indem sie im korea krieg faschistische warlords aus dem süden unterstützt haben und mit ihren napalm bomben das gesamte land im norden verseucht haben nordkorea war sozusagen also vietnam 1.0
bei den amerikanischen napalm angriffen in den 60er jahren sind ganze 25% der nordkoreanischen gesamt bevökerung getötet wurden unzählige verseucht das ist ein maßstaab der unvorstellbar ist und ungesehen
nur zum vergeich: bei groß vorbereiteten aliierten luftangriffen im 2. wetkrieg beispielsweiße auf Dresden, Leipzig und Hamburg kamen 6-7% der bevölkerung ums leben was schon recht viel ist aber immernoch heißt das 93% der menschen überlebt haben.

dazu kommen noch sanktionen die heute noch andauern und dem land keine mögichkeit zur entfaltung geben
als wenn das nicht genug wäre müssen sich die nordkoreaner die andauernden provokationen der amerikaner anhören und wie unmenschlich es ist bei einer hungernden bevökerung einen so großen millitär apparat am aufen zu halten und sollen dabei dann auch noch ruhig bleiben???

Nordkorea ist ganz bestimmt für niemanden eine bedrohung aber wenn die amerikaner auf die erneut das feuer eröffnen dann wird das nordkoreanische volk und sein millitär natürlich auf sein von gott gegebenes recht zurück greifen und sich wehren!
Und wenn der gute kimm 1000 raketen aufeinmal auf die usa abfeuert nützen deren verteidigungs systeme einen scheiß und kim ist in der lage zehntausend raketen aufeinmal abzufeuern von denen dann aufjedenfall auch 100 mit atomsprengköpfen ausgestattet sind!


Träum weiter.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Fadamo » Sa 13. Apr 2013, 19:25

Dr. Nötigenfalls » Fr 12. Apr 2013, 13:57 hat geschrieben:
Träum weiter.



Kennst du nicht das massaker von No Gun Ri :?:
Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will
Puschel

Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Puschel » Sa 13. Apr 2013, 21:28

Heinrich-73 » Mo 8. Apr 2013, 20:30 hat geschrieben:Hat Günter Grass sich eigentlich schon mit einem neuen Gedicht gemeldet?




Nein aber der Teufel mit einem neuem Gesicht!



http://www.google.de/imgres?imgurl=http ... AA&dur=691
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon zollagent » Di 16. Apr 2013, 16:05

Siffi1112 » Sa 6. Apr 2013, 23:00 hat geschrieben:Im Gegensatz zu Hitler wird man aber mit keiner kriegerischen Handlung einfach so durch kommen oder als Gegner nur Franzosen haben.Sollte er irgendwie Kampfhandlungen anzetteln,wird die Nato ihm umgehend in den Arsch treten.

Die NATO wird gar nichts tun, weil Nordkorea nicht im Geltungsbereich des Bündnisses liegt. Anders sähe das aus, wenn es einen Auftrag des Weltsicherheitsrates gäbe. Aber das ist nicht zu erwarten.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon zollagent » Di 16. Apr 2013, 16:09

gallerie » So 7. Apr 2013, 15:22 hat geschrieben:…das nordkoreanische Gesabbere erinnert mich an "Sattler und Waldorf" in der Muppet Show.
Dieses Gequatsche nimmt in Südkorea und Japan niemand mehr ernst. Hier werden weder die Armeen zur Mobilmachung aufgerufen noch werden zusätzliche Raketenabwehrsysteme installiert. Das nennt man asiatische Gelassenheit. ;)

...die man 1938/39 in Großbritannien und Frankreich auch praktizierte, dort nur "Appeasement" genannt. Was es brachte, muß wohl nicht weiter ausgeführt werden.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon gallerie » Di 16. Apr 2013, 16:17

zollagent » Di 16. Apr 2013, 21:09 hat geschrieben:...die man 1938/39 in Großbritannien und Frankreich auch praktizierte, dort nur "Appeasement" genannt. Was es brachte, muß wohl nicht weiter ausgeführt werden.

…was für ein dämlicher Vergleich. Die Kim Dynastie bedroht Südkorea und die USA seit Jahrzehnten, die Rituale wiederholen sich jedes Jahr aufs Neue. Und täglich grüsst das Murmeltier. Den Südkoreanern würde etwas fehlen, wenn das Säbelrasseln plötzlich aufhören würde. :rolleyes:
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon zollagent » Di 16. Apr 2013, 16:18

Cetnik » Fr 12. Apr 2013, 12:49 hat geschrieben:es ist nicht zu fassen wieviele menschen auf die propaganda westlicher medien reinfallen!
mal ein tipp: ihr solltet euch mal beispiesweiße die russischen oder serbischen nachrichten übersetzen lassen dann hört ihr auch die wahrheit darüber was in der welt vor sich geht und würdet die propaganda der iluminaten staaten nicht glauben

bevor man sich eine meinung bildet zu einem solchen thema sollte man auch die geschichte der region kennen
Die USA hat die heutige situation in nordkorea überhaupt erst möglich gemacht indem sie im korea krieg faschistische warlords aus dem süden unterstützt haben und mit ihren napalm bomben das gesamte land im norden verseucht haben nordkorea war sozusagen also vietnam 1.0
bei den amerikanischen napalm angriffen in den 60er jahren sind ganze 25% der nordkoreanischen gesamt bevökerung getötet wurden unzählige verseucht das ist ein maßstaab der unvorstellbar ist und ungesehen
nur zum vergeich: bei groß vorbereiteten aliierten luftangriffen im 2. wetkrieg beispielsweiße auf Dresden, Leipzig und Hamburg kamen 6-7% der bevölkerung ums leben was schon recht viel ist aber immernoch heißt das 93% der menschen überlebt haben.

dazu kommen noch sanktionen die heute noch andauern und dem land keine mögichkeit zur entfaltung geben
als wenn das nicht genug wäre müssen sich die nordkoreaner die andauernden provokationen der amerikaner anhören und wie unmenschlich es ist bei einer hungernden bevökerung einen so großen millitär apparat am aufen zu halten und sollen dabei dann auch noch ruhig bleiben???

Nordkorea ist ganz bestimmt für niemanden eine bedrohung aber wenn die amerikaner auf die erneut das feuer eröffnen dann wird das nordkoreanische volk und sein millitär natürlich auf sein von gott gegebenes recht zurück greifen und sich wehren!
Und wenn der gute kimm 1000 raketen aufeinmal auf die usa abfeuert nützen deren verteidigungs systeme einen scheiß und kim ist in der lage zehntausend raketen aufeinmal abzufeuern von denen dann aufjedenfall auch 100 mit atomsprengköpfen ausgestattet sind!

Klingt sehr nach Stalins Durchhalteparolen. Wo kommst du denn hergekrochen? Die "Wahrheit" aus russischen Medien? Seit der Zarenzeit war man schon gut beraten, immer das Gegenteil russischer Medienmeldungen anzunehmen! ;)
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Möglicher neuer Atomwaffentest

Beitragvon King Kong 2006 » Di 11. Apr 2017, 09:34

Präsident Trump, der seine Sprunghaftigkeit durch die Tomahawk-Attacke in Syrien unter Beweis stellte, würde im Fall eines Nukleartests unter Zugzwang geraten. Nach einem Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping hatte das Weiße Haus mitgeteilt, die Option eines Präventivschlags gegen Nordkorea sei nicht vom Tisch. Sicherheitsberater H. R. McMaster nannte die Verlegung der Schiffe eine Vorsichtsmaßnahme, um auf jede Situation reagieren zu können.

Das Ziel der USA hatte Außenminister Tillerson am Wochenende im Frühstücksfernsehen noch einmal definiert. "In Sachen Nordkorea waren wir immer sehr klar", so der frühere Ölmanager, "wir wollen eine atomwaffenfreie koreanische Halbinsel".

http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 42768.html


Nordkorea wird kaum sein Atomarsenal aufgeben. Aber den geplanten Atomwaffentest?
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Yossarian » Di 11. Apr 2017, 09:41

Viel interessanter:
PLA website:If DPRK touches China's bottom line "PLA will launch attacks to DPRK nuclear facilities on its own"
http://english.chinamil.com.cn/view/201 ... 554618.htm
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon King Kong 2006 » Di 11. Apr 2017, 10:08

Yossarian hat geschrieben:(11 Apr 2017, 09:41)

Viel interessanter:
PLA website:If DPRK touches China's bottom line "PLA will launch attacks to DPRK nuclear facilities on its own"
http://english.chinamil.com.cn/view/201 ... 554618.htm


China greift Nordkorea an? Gewagte These.

Der Artikel selbst gibt wieder, daß man keine Unruhe im Nachbarland duldet. Keinen nuklearen Unfall durch Kriegseinsatz. Keine Flüchtlingswelle durch Krieg und vor allen Dingen keine US-Truppen und pro-US Führung in Nordkorea durch Krieg. Die beste Lösung wäre statt die USA angreifen zu lassen, man selbst diese Bürde übernehmen sollte, also China? Finde ich nicht realistisch. Einen Kriegseinsatz Chinas gegen Nordkorea. Peking wird Nordkorea eher einkapseln und notfalls militärische oder wirtschaftliche Gewalt den USA demonstrieren, wie seinerzeit.

UN-Offensive und Intervention der Volksrepublik China

Nach der weitgehenden Zerschlagung der nordkoreanischen Armee stand dem Süden und den UN-Truppen der Weg nach Norden faktisch offen. Die Volksrepublik China wollte jedoch ein vereinigtes Korea unter US-amerikanischem Einfluss keinesfalls dulden[4] und warnte wiederholt vor einer Überschreitung des 38. Breitengrades. MacArthur versicherte jedoch Präsident Truman, dass die Chinesen so kurz nach dem Ende ihres eigenen Bürgerkrieges nicht eingreifen würden – und wenn doch, so würden sie keine Gefahr darstellen; wiederholte Warnungen Chinas wurden in Washington daher als Bluff aufgefasst.

Südkoreanische Truppen überschritten am 30. September 1950 den 38. Breitengrad. Auf Drängen MacArthurs stimmte Truman am 7. Oktober zu, die Offensive mit der 8. US-Armee fortzuführen und die Demarkationslinie ebenfalls zu überschreiten, ohne dass dies durch das UN-Mandat gedeckt war. Ziel war nunmehr die Wiedervereinigung Koreas. Bald näherten sich die rasch vorstoßenden Truppen der chinesischen Grenze.

Von dieser Entwicklung alarmiert, entsandte Mao Zedong, der einen offenen Krieg mit den USA vermeiden wollte, statt regulärer chinesischer Truppen eine 200.000 Mann starke „Volksfreiwilligenarmee“ nach Korea. Zwischen dem 25. Oktober und 4. November überraschten und schlugen die chinesischen Einheiten das 2. Korps der Südkoreaner und die 1. US-Kavalleriedivision in einer Reihe von Gefechten um Onjong und Unsan und vernichteten die rechte Flanke der 8. US-Armee.[5] Die 8. US-Armee zog sich deshalb bis zum Chongchonfluss zurück. Obwohl die Chinesen ihre Linien durchbrechen konnten, zogen sie sich am 5. November aufgrund hoher eigener Verluste zunächst wieder zurück.

Nach diesem Erfolg der Chinesen war Stalin bereit, Mao heimlich begrenzte Unterstützung zu gewähren. Die Sowjetunion entsandte ab Oktober einige Jagdfliegereinheiten mit Flugzeugen vom Typ MiG-15 nach Nordkorea, und die Piloten flogen in chinesischen Uniformen und unter koreanischen Hoheitszeichen Angriffe gegen US-Kampfflugzeuge.[6]

Die USA betrachteten den chinesischen Vorstoß trotz des Erfolges noch nicht als Intervention im großen Maßstab, sondern eher als Drohgebärde. Dieser Eindruck wurde durch den plötzlichen Rückzug der Chinesen noch verstärkt. Stattdessen startete MacArthur am 24. November, einen Tag nach Thanksgiving, eine neue Offensive mit dem Versprechen, dass der Krieg bis Weihnachten beendet sei („Home-by-Christmas-Offensive“). MacArthur unterschätzte seine Gegner und nahm an, dass sich nicht mehr als höchstens 30.000 Chinesen in den Bergen der Grenzregion versteckt halten könnten. Tatsächlich hielten sich dort aber bereits über 180.000 Soldaten auf, und es gelang den Chinesen zudem, trotz intensiver Grenzüberwachung und zerstörter Brücken, auf einem Frontabschnitt von etwa 50 km völlig unbemerkt von den US-Truppen insgesamt 400.000 bis 500.000 weitere Soldaten über den Grenzfluss Yalu zu bringen.

Bereits am 25. November 1950 begannen die Chinesen einen massiven Gegenangriff, der die Amerikaner, die mit geringem Widerstand gerechnet hatten, völlig überraschte (→ Schlacht am Chongchon vom 25. November bis 2. Dezember). Vom 26. November bis 13. Dezember 1950 tobte die Schlacht um den Changjin-Stausee, die mit einem chinesischen Sieg endete. Der größtenteils ungeordnete und zuletzt fluchtartige Rückzug der US-Einheiten unter hohen Verlusten war eines der größten Debakel in der Geschichte der US Army.

https://de.wikipedia.org/wiki/Koreakrie ... blik_China


Wenn China Nordkorea angreift, löst Peking eine Krise aus. Und trägt die Hauptlast in allen Dingen. Politisch vor der UN, militärisch gegen Korea usw. Den Gefallen wird Peking Trump nicht machen. Sicher sind sie auch unzufrieden mit Kim. Aber das Auslösen eines militärischen Konfliktes macht die Sache für China nicht besser. Zumal dann das System in Nordkorea bröckeln könnte. Und wenn das passiert, droht der Sturz und dann droht die Wiedervereinigung mit Südkorea. Ein Alptraum für Seoul (will dort eigentlich keiner) und Peking (US-Truppen und pro-US vereinigte Koreaner ganz nahe an Peking).
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Yossarian » Di 11. Apr 2017, 10:23

King Kong 2006 hat geschrieben:(11 Apr 2017, 10:08)

China greift Nordkorea an? Gewagte These.

Der Artikel selbst gibt wieder, daß man keine Unruhe im Nachbarland duldet. Keinen nuklearen Unfall durch Kriegseinsatz. Keine Flüchtlingswelle durch Krieg und vor allen Dingen keine US-Truppen und pro-US Führung in Nordkorea durch Krieg. Die beste Lösung wäre statt die USA angreifen zu lassen, man selbst diese Bürde übernehmen sollte, also China? Finde ich nicht realistisch. Einen Kriegseinsatz Chinas gegen Nordkorea. Peking wird Nordkorea eher einkapseln und notfalls militärische oder wirtschaftliche Gewalt den USA demonstrieren, wie seinerzeit.



Wenn China Nordkorea angreift, löst Peking eine Krise aus. Und trägt die Hauptlast in allen Dingen. Politisch vor der UN, militärisch gegen Korea usw. Den Gefallen wird Peking Trump nicht machen. Sicher sind sie auch unzufrieden mit Kim. Aber das Auslösen eines militärischen Konfliktes macht die Sache für China nicht besser. Zumal dann das System in Nordkorea bröckeln könnte. Und wenn das passiert, droht der Sturz und dann droht die Wiedervereinigung mit Südkorea. Ein Alptraum für Seoul (will dort eigentlich keiner) und Peking (US-Truppen und pro-US vereinigte Koreaner ganz nahe an Peking).


Dir ist bewusst das die PLA die Quelle ist?
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon King Kong 2006 » Di 11. Apr 2017, 10:46

Yossarian hat geschrieben:(11 Apr 2017, 10:23)

Dir ist bewusst das die PLA die Quelle ist?


Für mich ist dein verlinkter Artikel erst einmal ein commentary oder opinion und interpret, wie dort steht. Also, Kommentar, Meinung und Interpretation. Dort wird dann Grundsätzliches, wie keine US-Truppen an der chinesischen Grenze, keine Instabilität durch Krieg, keine Flüchtlinge, keine nukleare Katastrophe durch Kriegseinsatz thematisiert. Also, China duldet keinen Kriegseinsatz der USA dort. Sicher eine offizielle Haltung. Dann wird doch aber interpretiert? Also, commentary und opinion und interpret, wie dort steht. Das ist ja nicht schlimm, machen wir ja auch. Ich halte dies nur für unrealistisch. Oder gibt es direkt ein Zitat einer offiziellen Stelle Chinas, in dem tatsächlich steht, man werde einen Kriegseinsatz gegen das Nachbarland führen, damit es nicht Trump tun muß?

PS: Lese gerade, daß China Truppen in Marsch setzt.

Kim Jong Un is ‘ready for war’ and China moves 140,000 troops to its border after Donald Trump sends warships to North Korea
https://www.thesun.co.uk/news/3304141/k ... ea-latest/


Korea War reloaded?
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Yossarian » Di 11. Apr 2017, 11:16

King Kong 2006 hat geschrieben:(11 Apr 2017, 10:46)

Für mich ist dein verlinkter Artikel erst einmal ein commentary oder opinion und interpret, wie dort steht. Also, Kommentar, Meinung und Interpretation. Dort wird dann Grundsätzliches, wie keine US-Truppen an der chinesischen Grenze, keine Instabilität durch Krieg, keine Flüchtlinge, keine nukleare Katastrophe durch Kriegseinsatz thematisiert. Also, China duldet keinen Kriegseinsatz der USA dort. Sicher eine offizielle Haltung. Dann wird doch aber interpretiert? Also, commentary und opinion und interpret, wie dort steht. Das ist ja nicht schlimm, machen wir ja auch. Ich halte dies nur für unrealistisch. Oder gibt es direkt ein Zitat einer offiziellen Stelle Chinas, in dem tatsächlich steht, man werde einen Kriegseinsatz gegen das Nachbarland führen, damit es nicht Trump tun muß?

PS: Lese gerade, daß China Truppen in Marsch setzt.



Korea War reloaded?


Bei der PLA gibt es keine Kommentare die nicht in Einklang mit der Regierunglinie und der Armee sind.

Und Korea Krieg reloaded? Hast du denn gar nichts verstanden?
China wird sich lieber selbst um das Nord Korea Problem dulden anstatt es den Amerikanern zu überlassen.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon King Kong 2006 » Di 11. Apr 2017, 11:47

Yossarian hat geschrieben:(11 Apr 2017, 11:16)

Bei der PLA gibt es keine Kommentare die nicht in Einklang mit der Regierunglinie und der Armee sind.

Und Korea Krieg reloaded? Hast du denn gar nichts verstanden?
China wird sich lieber selbst um das Nord Korea Problem dulden anstatt es den Amerikanern zu überlassen.


Also, wenn das klappt, das Trump es fertig bringt einen Staat wie China dazu zu bringen einen Nachbarn, der Atommacht ist anzugreifen... Sage ich alle Achtung. Wie das von mir gemeint ist, wäre eine andere Sache. ;)

Schauen wir, ob Trumps Plan, oder die Interpretation dessen aufgeht.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon King Kong 2006 » Di 11. Apr 2017, 22:53

Verteidigungsminister Mattis gibt Entwarnung. Es scheint ein Mißverständnis zu geben. Die Trägergruppe, die sich gen koreanischer Halbinsel gemacht hat, wäre lediglich Routine.

Mattis, speaking publicly to reporters at the Pentagon for the first time, portrayed the movements as more routine rather than a show of force to the North.

http://www.washingtonexaminer.com/matti ... le/2620013


Abwarten.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Do 13. Apr 2017, 07:59

http://www.handelsblatt.com/politik/international/nach-atomtest-china-schickt-nordkoreas-kohle-zurueck/19657188.html
Am Sonnabend soll in Nordkorea das Fest der ewigen Sonne gefeiert werden.
Also der Geburtstag des 1. Diktators Kim Il Song.
Im Umfeld dieses Feiertagen könnten spektakuläre nordkoreanische Waffentests stattfinden.
Deshalb hat China alle nordkoreanischen Kohledampfer abgewiesen und bezieht Steinkohle aus den USA.
Damit steht auch der Deal nordkoreanische Kohle gegen chinesische Öllieferungen zur Disposition.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon King Kong 2006 » Do 13. Apr 2017, 15:47

Man darf gespannt sein, ob darunter ein Kernwaffentest ist. Auch hier haben die Protagonisten sich in Zugzwang gesetzt. Zündet er eine Bombe, muß allen voran Trump reagieren. Zündet Kim keine Bombe, sieht es so aus, als ob der unangreifbare Führer sich von Trump hat beeindrucken lassen.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Fr 14. Apr 2017, 14:10

Wenn es die Nordkoreaner übertreiben, gefâhrdet das die chinesische Ostexpansion im chinesischen und japanischen Meer.
Immer, wenn der Nahrungsmangel​ ernst wird, nimmt Nordkorea eine bedrohliche Haltung ein.
Meistens im Frühjahr.

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