Großbritannien - post Brexit

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Schnitter
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon Schnitter » Mo 11. Okt 2021, 21:25

discipula hat geschrieben:(11 Oct 2021, 20:36)
UK wird nicht so schnell komplett zusammenkrachen.


Das nicht, aber der wirtschaftliche Schaden ist so immens dass bis zum Zeitpunkt wo er behoben ist die Beitrittsverhandlungen zur EU wieder abgeschlossen sind :p

Wir reden hier von Jahrzehnten, und wer weiß vielleicht reden wir dann nur noch von Little Britain. Kann mir nicht vorstellen dass sich die Schotten das lange ansehen.
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon discipula » Di 12. Okt 2021, 07:04

Schnitter hat geschrieben:(11 Oct 2021, 21:25)

Das nicht, aber der wirtschaftliche Schaden ist so immens dass bis zum Zeitpunkt wo er behoben ist die Beitrittsverhandlungen zur EU wieder abgeschlossen sind :p

Ich glaube, die Briten sind zu stolz, um irgendwelchen hämischen Leuten, die mit dem Finger zeigen, recht zu geben. Die wollen nicht so schnell zurück in die EU.

Wir reden hier von Jahrzehnten


von einem Jahrzehnt vielleicht, aber kaum länger.


Kann mir nicht vorstellen dass sich die Schotten das lange ansehen.


Bitte, dann sollen die Schotten gehen. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker wird leider viel zu oft ignoriert.
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon Adam Smith » Di 12. Okt 2021, 07:50

discipula hat geschrieben:(11 Oct 2021, 20:36)

UK wird nicht so schnell komplett zusammenkrachen.


Nordirland und Schottland könnten das Vereinigte Königreich verlassen.

Wirtschaftlich gesehen dürfte nun alles davon abhängen wie sich die Inflation in England entwickeln wird. Sollte die Inflationsrate über 4% steigen und bei über 4% verbleiben, dann wird die ärmere Bevölkerung die Folgen des Brexits hart zu spüren bekommen und zu meckern anfangen.
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon discipula » Di 12. Okt 2021, 07:59

Adam Smith hat geschrieben:(12 Oct 2021, 07:50)
dann wird die ärmere Bevölkerung die Folgen des Brexits hart zu spüren bekommen und zu meckern anfangen.


Grossbritannien ist immerhin eine Nation, wo ein Premierministier mit den Versprechen von "Blut, Schweiss und Tränen" erfolgreich regieren konnte, vor einigen Jahrzehnten...

Wenn es ihnen die Sache wert ist, nehmen sie auch Unbill auf sich. Komfort ist eben nicht alles.
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon Adam Smith » Di 12. Okt 2021, 08:04

discipula hat geschrieben:(12 Oct 2021, 07:59)

Grossbritannien ist immerhin eine Nation, wo ein Premierministier mit den Versprechen von "Blut, Schweiss und Tränen" erfolgreich regieren konnte, vor einigen Jahrzehnten...

Wenn es ihnen die Sache wert ist, nehmen sie auch Unbill auf sich. Komfort ist eben nicht alles.


Nur sollte doch durch den Brexit so einiges besser werden. Was sind eigentlich die Vorteile, ausser dass die Engländer nun häufiger alte Masseinheiten sehen können?
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon discipula » Di 12. Okt 2021, 08:26

Adam Smith hat geschrieben:(12 Oct 2021, 08:04)

Nur sollte doch durch den Brexit so einiges besser werden. Was sind eigentlich die Vorteile, ausser dass die Engländer nun häufiger alte Masseinheiten sehen können?


mehr Freiheit und Unabhängigkeit.
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon Adam Smith » Di 12. Okt 2021, 08:28

discipula hat geschrieben:(12 Oct 2021, 08:26)

mehr Freiheit und Unabhängigkeit.


Es gibt nun übrigens weniger Reisefreiheit und weniger Freiheiten beim Handel. Oder kannst du mir genaue Beispiele nennen?
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon discipula » Di 12. Okt 2021, 08:33

Adam Smith hat geschrieben:(12 Oct 2021, 08:28)

Es gibt nun übrigens weniger Reisefreiheit und weniger Freiheiten beim Handel. Oder kannst du mir genaue Beispiele nennen?


Eben die Freiheit, Einwanderung gezielt zu steuern, oder die Freiheit, Masseinheiten nach dem eigenen Geschmack zu benutzen.
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon Adam Smith » Di 12. Okt 2021, 08:39

discipula hat geschrieben:(12 Oct 2021, 08:33)

Eben die Freiheit, Einwanderung gezielt zu steuern, oder die Freiheit, Masseinheiten nach dem eigenen Geschmack zu benutzen.


Die Folgen der fehlenden Polen können wir ja beobachten. Sollte sich nun auch noch die Inflation dauerhaft erhöhen, wäre der Brexit noch schlimmer als vorhergesagt.
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon garfield336 » Di 12. Okt 2021, 08:43

Adam Smith hat geschrieben:(12 Oct 2021, 07:50)

Nordirland und Schottland könnten das Vereinigte Königreich verlassen.

Wirtschaftlich gesehen dürfte nun alles davon abhängen wie sich die Inflation in England entwickeln wird. Sollte die Inflationsrate über 4% steigen und bei über 4% verbleiben, dann wird die ärmere Bevölkerung die Folgen des Brexits hart zu spüren bekommen und zu meckern anfangen.


Im Euroraum ist aber auch eine höhere Inflationsrate zu erwarten.
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon garfield336 » Di 12. Okt 2021, 08:44

discipula hat geschrieben:(12 Oct 2021, 08:26)

mehr Freiheit und Unabhängigkeit.



Es gibt weniger Freiheit und weniger Unabhängigkeit.
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon Adam Smith » Di 12. Okt 2021, 08:55

garfield336 hat geschrieben:(12 Oct 2021, 08:43)

Im Euroraum ist aber auch eine höhere Inflationsrate zu erwarten.


Stimmt. Es gibt sie sogar bereits. Nur dürften in Bezug auf Grossbritannien auch noch steigende Löhne hinzukommen, die dauerhaft für eine höhere Inflation sorgen. Die Produktivität steigt ja nicht.

Der Brexit kam zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt.
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon sünnerklaas » Di 12. Okt 2021, 11:20

Adam Smith hat geschrieben:(12 Oct 2021, 08:28)

Es gibt nun übrigens weniger Reisefreiheit und weniger Freiheiten beim Handel. Oder kannst du mir genaue Beispiele nennen?


Grundlage ist ein anderer Freiheitsbegriff: es geht nicht um die Freiheit des einzelnen in GB, sondern um die Freiheit der Regierung, etwas zurückweisen zu können. Die Freiheitsrechte des Einzelnen haben hinter dem Freiheitsrecht der Regierung zurückzustehen. Kollateralschäden für den Einzelnen sind dann hinzunehmen, er hat für die Freiheitsrechte der Regierung ein Opfer zu erbringen. All das geschieht nur zu seinem Besten, zu seinem Schutz und dient einem großen Ganzen, einer Zukunft, die so großartig sein wird, dass die Einzelnen dies jetzt noch nicht verstehen.

Wenn die Regierung bei dieser Interpretation von Freiheit von ihrem Freiheitsrecht Gebrauch macht, die Reisefreiheit zu beschränken und davon auch die Bürger ihres Landes betroffen sind, weil sie in viele andere Länder nur nach umständlichen und hoch bürokratischen Visavergabeverfahren reisen können, dann geschieht das aus Sicht der Regierung nur zum Nutzen und zum Schutz der Bürger: es kann ja nur schwer bzw. überhaupt nicht nach GB eingereist werden und somit kämen keine ausländischen Kriminellen und Habenichtse. Dieser Schutz kann nur sichergestellt sein, wenn sich alle dem Anführer, dem Hirten der Herde, unterordnen und ihre individuelle Freihet an ihn abgeben.
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon discipula » Di 12. Okt 2021, 11:39

sünnerklaas hat geschrieben:(12 Oct 2021, 11:20)
Die Freiheitsrechte des Einzelnen haben hinter dem Freiheitsrecht der Regierung zurückzustehen. Kollateralschäden für den Einzelnen sind dann hinzunehmen, er hat für die Freiheitsrechte der Regierung ein Opfer zu erbringen. All das geschieht nur zu seinem Besten, zu seinem Schutz und dient einem großen Ganzen, einer Zukunft, die so großartig sein wird, dass die Einzelnen dies jetzt noch nicht verstehen.


Klingt wie frisch aus dem EU-Nugdging-Framing-Handbuch.

Das werden die Briten im Alleingang kaum toppen können.


Wenn die Regierung bei dieser Interpretation von Freiheit von ihrem Freiheitsrecht Gebrauch macht, die Reisefreiheit zu beschränken und davon auch die Bürger ihres Landes betroffen sind, weil sie in viele andere Länder nur nach umständlichen und hoch bürokratischen Visavergabeverfahren reisen können, dann geschieht das aus Sicht der Regierung nur zum Nutzen und zum Schutz der Bürger: es kann ja nur schwer bzw. überhaupt nicht nach GB eingereist werden und somit kämen keine ausländischen Kriminellen und Habenichtse. Dieser Schutz kann nur sichergestellt sein, wenn sich alle dem Anführer, dem Hirten der Herde, unterordnen und ihre individuelle Freihet an ihn abgeben.


Visapflichten sind völlig normal in vielen Ländern der Welt.

und ja, in einem Staat zu leben, bringt es mit sich, sich an die lokalen Gesetze halten zu müssen. Das ist nun wirklich nichts Besonderes. auch innerhalb der EU nicht.
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon H2O » Di 12. Okt 2021, 11:50

...das ist nun wirklich nichts Besonderes. auch innerhalb der EU nicht.


Stimmt; gut, daß Sie "innerhalb der EU" geschrieben haben. Denn in der EU müssen nationale Gesetze an die gemeinsam entwickelten Vorstellungen angeglichen werden. Es darf keinen Widerspruch zum europäischen Recht geben. Was bei anhaltenden Widersprüchen geschieht, kann man am Beispiel Polens oder Ungarns studieren.
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon sünnerklaas » Di 12. Okt 2021, 12:12

H2O hat geschrieben:(12 Oct 2021, 11:50)

Stimmt; gut, daß Sie "innerhalb der EU" geschrieben haben. Denn in der EU müssen nationale Gesetze an die gemeinsam entwickelten Vorstellungen angeglichen werden. Es darf keinen Widerspruch zum europäischen Recht geben. Was bei anhaltenden Widersprüchen geschieht, kann man am Beispiel Polens oder Ungarns studieren.


Knackpunkte sind v.a. Rechtsstaatlichkeit, damit auch Rechts- und Vertragssicherheit, gemeinsame einheitliche Produktions- und Sicherheitsstandards bei gehandelten Produkten. Letzteres sorgt dafür, dass es deutlich weniger Bürokratie gibt.
Schönes Beispiel sind die neuen britischen LKW-Führerscheine. Wenn die Ausbildung nicht den Standards in anderen Ländern entspricht und sogar zuwiderläuft, können solche Führerscheine in anderen Ländern nicht anerkannt werden. Es sei denn, der Betreffende durchläuft ein zusätzliches Antrags- und Prüfungsverfahren. Alles andere wäre für Dritte lebensgefährlich.
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon Haegar » Di 12. Okt 2021, 12:41

discipula hat geschrieben:(12 Oct 2021, 08:33)

Eben die Freiheit, Einwanderung gezielt zu steuern, oder die Freiheit, Masseinheiten nach dem eigenen Geschmack zu benutzen.


Dafür haben die Bewohner GB die Reisefreiheit, Niederlassungsfreiheit, Ausbildungsfreiheit, Berufsfreiheit, Dienstleistungsfreiheit und das Recht zu Arbeiten in der EU verloren.
Diese Einschränkungen und die wirtschaftlichen Einbussen bezahlt nicht die upper-class, die diese Freiheiten wohl weiter geniessen werden, weil sie es sich leisten können.

Die Schweiz zB. ist diesen Weg nicht gegangen und hat sich weiter den Bedingungen der EU angeschlossen, weil sie für ihre Bewohner zu Ende gedacht haben.

Und wenn Boris J. weiter versucht seinen "Freiheitsbegriff" in Nordirland umzusetzen, wird er noch echtes Blutvergiessen da auslösen. Aber die Toten dann sind bestimmt diese Freiheit wert... :dead:
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon Eiskalt » Di 12. Okt 2021, 12:44

Der Streit Großbritanniens mit der EU eskaliert mal wieder. Zumindest, wenn man der Rhetorik zwischen dem britischen Brexit-Minister David Frost und Irlands Außenminister Simon Coveney Glauben schenkt. Sie streiten über das Nordirlandprotokoll, das den Frieden zwischen dem EU-Staat Republik Irland und Nordirland bewahren soll – der Regierung von Premier Boris Johnson aber nicht passt. Nach dem Protokoll wird Nordirland so behandelt, als ob es zur EU-Zollunion und im Warenhandel zum EU-Binnenmarkt gehört.

Politisch pocht Frost darauf, dass der Europäische Gerichtshof bei nordirischen Regulierungen keine Funktion mehr haben dürfe. Er behauptet, dass das Protokoll nicht funktioniere und in wesentlichen Teilen neu verhandelt werden müsse. Die EU vermeidet den Begriff der Verhandlung, da der Vertrag ratifiziert sei und nur technische Lösungen bei der Umsetzung des Vertrages besprochen werden könnten.

Das Problem: Unabhängig von den technischen Schwierigkeiten im Handel geht es der britischen Regierung vor allem um die Besänftigung des Grolls innerhalb der protestantischen Unionisten. Ihnen hatte Johnson versprochen, dass es keine Grenze in der Irischen See, also keine Trennung Nordirlands von Großbritannien, geben werde. Kaum war das Nordirlandprotokoll aber unterschrieben, erkannten die Unionisten, dass das Gegenteil der Fall war.

Allerdings ärgert auch etwas anderes die Briten: Da Nordirland im Gegensatz zu Großbritannien nun keine Grenze zur Irischen Republik und damit zur EU hat, leidet Nordirland derzeit nicht unter den Warteschlangen an den Tankstellen, dem akuten Mangel an EU-Arbeitskräften in Großbritannien, den Zulieferproblemen und den oft leeren Regalen in britischen Supermärkten. Die Briten können daher sehen, welchen Effekt der Brexit bei ihnen hat. Der Grund: Nordirland wird von der irischen Republik beliefert.

Nach Angaben des Central Statistics Office der Republik Irland ist der Export von Irland nach Nordirland in den ersten sieben Monaten des Jahres um 45 Prozent gegenüber 2020 gestiegen, nach Großbritannien indessen nur um 26 Prozent. Der Import Irlands aus Nordirland ist um 60 Prozent gestiegen, aus Großbritannien jedoch wegen der Handelsbarriere um 32 Prozent gefallen.


https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-10/nordirlandprotokoll-brexit-streit-eu-grossbritannien-david-frost/seite-2

Der Beweis das es nicht die Pandemie ist :)
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon sünnerklaas » Di 12. Okt 2021, 12:58



Verständlich, dass BoJo die Grenze zwischen Nordirland und Irland möglichst schnell schließen möchte. Die Nachrichten, dass es in Nordirland wegen der offenen Grenze zu Irland keine Versorgungsengpässe und auch keinen Personalmangel gibt, sind für ihn verheerend.
Richtig gaga wird's dann, wenn irgendwelche Radikalinskis aus den Reihen der Unionisten versuchen sollten, die Lieferwege zu blockieren oder anfangen Lieferungen zu sabotieren. :D
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Re: Großbritannien - post Brexit

Beitragvon Adam Smith » Di 12. Okt 2021, 13:03

sünnerklaas hat geschrieben:(12 Oct 2021, 12:58)

Verständlich, dass BoJo die Grenze zwischen Nordirland und Irland möglichst schnell schließen möchte. Die Nachrichten, dass es in Nordirland wegen der offenen Grenze zu Irland keine Versorgungsengpässe und auch keinen Personalmangel gibt, sind für ihn verheerend.
Richtig gaga wird's dann, wenn irgendwelche Radikalinskis aus den Reihen der Unionisten versuchen sollten, die Lieferwege zu blockieren oder anfangen Lieferungen zu sabotieren. :D


Anfang des Jahres waren die Regale in Nordirland teilweise leer. Es kam dann zu einer Umstellung der Lieferketten.

https://www.tagesschau.de/ausland/nordi ... l-101.html
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.

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