Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

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Audi
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Audi » So 1. Nov 2020, 18:39

Das Problem ist die Menge der Migranten. Gruppen ziehen dahin wo schon welche leben und so wird eine intergration doch nicht möflich sein. Letztes Jahr las ich, dass ca. 20 000 Muslime nach der sharia in Frankreich leben und das französische Recht dort quasi gar nicht mehr vorhanden ist. Einzig der Geheimdienst beobachtet das ein wenig.
Wir werden unser Land mal in 50 Jahren sehen und ich ahne nichts gutes. Das kommt davon wenn man Politik nach Moral macht und nicht der Logik folgt (Oder es gibt da eine, wir wissen es bloß nicht)
Kohlhaas
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Kohlhaas » So 1. Nov 2020, 18:40

Adam Smith hat geschrieben:(01 Nov 2020, 18:24)

Das Leben und die Handlungen von Mohammed sind für einen gläubigen Muslim auch bindend und verpflichtend.

Na und? Ich bin kein Moslem. Muss es mich interessieren, was ein Moslem für bindend und verpflichtend hält? Besagter Moslem hat unseren WELTLICHEN! Gesezten nach das Recht, seinen Glauben zu leben. ICH habe unseren WELTLICHEN! Gesetzen nach das Recht, seinen Glauben NICHT leben zu müssen! Und genau DAS ist der Kern der grundgeseztlich garantierten Glaubensfreiheit. Oder anders formuliert: Ich habe das grundgesetzlich garantierte Recht, es SCHEIßEGAL finden zu dürfen, was Muslime über Mohammed denken.
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Fliege
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Fliege » So 1. Nov 2020, 19:05

Adam Smith hat geschrieben:(01 Nov 2020, 18:24)

Das Leben und die Handlungen von Mohammed sind für einen gläubigen Muslim auch bindend und verpflichtend.

Wäre dies so, müsste Macron den Islam in Frankreich verbieten.
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Laertes
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Laertes » So 1. Nov 2020, 19:16

Kohlhaas hat geschrieben:(01 Nov 2020, 18:12)
Der Unterschied liegt nur darin, dass wir inzwischen in der Neuzeit leben und die Mehrheit der Muslime immer noch im Mittelalter!

Es liegt NICHT an der Religion! Es liegt an der Frage, ob man im Mittelalter oder in der Neuzeit lebt.
Weswegen die christlichen Amish und Hutterer ja ebenfalls dafür berüchtigt sind, Lehrer und Kirchenbesucher zu enthaupten?
"Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann."
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Tom Bombadil » So 1. Nov 2020, 19:27

Kohlhaas hat geschrieben:(01 Nov 2020, 17:38)

Das muss ich den Leuten aber erstmal erzählen. Was glaubst Du denn, wie viele Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, überhaupt von der Existenz des Grundgesetzes wissen???

Wie schon geschrieben, habe ich dagegen wenig einzuwenden, aber man muss dann auch die Grundwerte, die in den europäischen Verfassungen und in der AEMR verbrieft sind, proaktiv gegen religiöse Gelüste verteidigen.

Das Grundproblem ist die mittelalterliche Gesellschaftsvorstellung, die in der islamischen Welt vorherrscht.

Und diese mittelalterliche Gesellschaftsvorstellung basiert auf den Grundregeln des Islam, festgehalten im Koran, in den Hadithe und der Scharia. Das kann man doch nicht einfach so ausblenden, der Islam ist in vielen Staaten nicht nur Religion sondern auch Gesellschaftsentwurf, wo die religiösen Regeln auch das alltägliche Miteinander regeln.

Stammtischparolen (alle raus!... Arbeitslager...) helfen da keinen Schritt weiter.

Gefährder ohne deutschen Pass ohne lange zu fackeln abzuschieben ist keine Stammtischparole. Auch nicht, zu überprüfen, ob man Gefährdern die deutsche Staatsbürgerschaft aberkennen kann, um sie dann abzuschieben. Es ist auch keine Stammtischparole, zu fordern, dass diese Gefährder überwacht werden, um Menschenleben zu schützen. Der Rechtsstaat ist nicht von Gott gesandt und nicht in Stein gemeißelt, sondern er ist menschengemacht und bei Terroristen muss man die Regeln anpassen und hart durchgreifen, ganz so, wie Schmidt das bei der RAF gemacht hat. In Frankreich wurde jetzt endgültig eine rote Linie überschritten, das Maß ist voll, diesen Subjekten darf man keinen Millimeter mehr nachgeben. Und nein, das betrifft normale, gemäßigte Muslime in keiner Weise, Null, im Gegenteil, es schützt sie vor Übergriffen.

Ich würde sogar zustimmen, wenn erkannte Gefährder, die nicht ausgewiesen werden dürfen, dauerhaft festgesetzt werden. Hauptsache, die sind erstmal aus dem Verkehr gezogen.

Ich dachte, das wäre mit dem Rechtsstaat nicht vereinbar, wenn doch noch nichtmal eine elektronisch Fußfessel geht?

Das bekämpft aber nur das "Symptom". Es bekämpft nicht die Ursache der Krankheit.

Diese Ursache wird der Westen sowieso nicht bekämpfen können.
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon roli » So 1. Nov 2020, 19:31

tarkomed hat geschrieben:(31 Oct 2020, 18:06)

Wir machen das schon, mein lieber Österreicher. Kümmert euch lieber um eure FPÖ und euren Kanzler, der sie kopiert.


Wo machen wir das denn? Vor allen Dingen konsequent?
Wieso gabs dann Anschläge und Morde z.B. in Berlin, Augsburg etc.

Wieso gibt's so wenig Abschiebungen speziell was Straftäter angeht?
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon roli » So 1. Nov 2020, 19:54

Keinen_Faschismus! hat geschrieben:(01 Nov 2020, 01:47)

Diese Aussage ist einfach falsch!
Das zeigen viele säkulare und demokratische und islamische Länder wie z.B. die Türkei!

Ich darf hier hoffentlich den Verfassungsschutz zitieren und dabei einfach mal bestimmte Stellen durch Unterstreichen hervorheben:

https://www.verfassungsschutz.bayern.de ... index.html


Die Türkei. Welche Beispiele hättest Du denn noch?

Du weißt aber schon, das der derzeitige Führer bereits einige Änderungen vorgenommen hat um die Demokratie, wie soll ich schreiben?, ein wenig in seinem Sinne zu verbessern?
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon roli » So 1. Nov 2020, 19:59

DevilsNeverCry hat geschrieben:(01 Nov 2020, 11:26)

Der Bezugspunkt Muslime ist nicht irreführend, den es gibt nun mal radikale Muslime. Das Problem darf und sollte man bei Namen nennen. ich würde nur nicht so weit gehen Kinder in so etwas hineinzuziehen, diese sind noch formbar. Meine Aussage bzgl. jener die an der Grenze Ihre Radikalität nicht ablegen war auf Erwachsene bezogen die aus Nordafrika oder dem Nahen Osten kommen.

Man sollte evtl. mal kontrollieren wie diese Moscheen in Deutschland und Frankreich finanziert werden. Das Riad und Teheran hier mit mischen ist nur zu deutlich und trägt auch zu Radikalisierung dieser Menschen in unserem Land bei.


Nicht nur Riad und Teheran.
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon roli » So 1. Nov 2020, 20:09

Skeptiker hat geschrieben:(01 Nov 2020, 12:57)

Das sehe ich durchaus ähnlich wie du. Allerdings sehe ich bei den Religionen, sei es früher dem Christentum oder heute dem Islam, eine deutlich größere Mitverantwortung als du.

Religionen waren noch nie rein spirituelle Vereinigungen, und sie werden es auch niemals ein. Sie bestanden und bestehen als gesellschaftsformende Elemente - im Westen stärker früher als heute, im Orient weiterhin so stark wie seit je her.

Die Lehre des Islam kann man nicht freisprechen von deren jahrhundertelanger Interpretation. Man kann auch die Lehre des Christentums nicht freisprechen von den Gräueln der Inquisition und der Kreuzzüge - sie ist direkte Folge der Lehre des Christentums. Sich hinzustellen und zu sagen "das hat nichts mit dem Christentum zu tun", wäre grundsätzlich eine zweckgebundene Aussage - keine objektive.

Ich sehe ganz klar einen nun aufbrechenden Konflikt westliche, liberaler und säkularer Philosophie, mit östlich illiberaler, autoritär, religiöser Philosophie. Wie in jedem Konflikt geht es entweder (A) um Koeexistenz, oder (B) darum den Konflikt für die eine oder andere Seite zu entscheiden. Da sehe ich die Muslime mental Lösung B verfolgend, während der Westen Lösung A ins Auge gefasst hat. Daher scheitern mE auch Versuche den Muslimen Reformen des Islam nahezulegen. Die gehen mE eher davon aus, dass der "dekadente Westen" sich selber aus dem Rennen wirft und ein tugendhafter Islam diesen übernehmen wird.

Wenn man im Westen weiter so überheblich ist und denkt unsere liberale Welt wäre "gottgemacht", dann mag sich letzteres vielleicht sogar bewahrheiten.


ja, hier steckt viel Wahrheit drin. Genau das sind die Probleme. Die Lösung nicht einfach. Falsche Toleranz hat B erst stark gemacht.
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Dieter Winter » So 1. Nov 2020, 20:10

roli hat geschrieben:(01 Nov 2020, 19:31)

Wieso gibt's so wenig Abschiebungen speziell was Straftäter angeht?


Oft wegen des Aufenthaltsgestezes.
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon sünnerklaas » So 1. Nov 2020, 20:15

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Nov 2020, 19:27)


Diese Ursache wird der Westen sowieso nicht bekämpfen können.



Niemand wird sich mit dem König und dem Kronprinzen von Saudi-Arabien oder dem Emir von Qatar anlegen. Und auch nicht mit den VAR. Alles zu gute extrem zahlungskräftige Kunden, die VAR und die Saudis sind geopolitisch extrem wichtig.
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon sünnerklaas » So 1. Nov 2020, 20:19

roli hat geschrieben:(01 Nov 2020, 19:59)

Nicht nur Riad und Teheran.


Hinter den Wahabiten und dem IS steckt Riad.
Hinter den Muslimbrüder Qatar.
Gegen Riad vorzugehen ist aus verschiedensten Gründen extrem heikel. Riad ist - wenn auch zur Zeit noch - indirekter Verbündeter Israels gegen den Iran. Wer gegen Riad vorgehen will, wird ganz schnell im Verdacht stehen, "Putinversteher", Freund der Mullahs und Antisemit zu sein.
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon roli » So 1. Nov 2020, 20:29

sünnerklaas hat geschrieben:(01 Nov 2020, 20:19)

Hinter den Wahabiten und dem IS steckt Riad.
Hinter den Muslimbrüder Qatar.
Gegen Riad vorzugehen ist aus verschiedensten Gründen extrem heikel. Riad ist - wenn auch zur Zeit noch - indirekter Verbündeter Israels gegen den Iran. Wer gegen Riad vorgehen will, wird ganz schnell im Verdacht stehen, "Putinversteher", Freund der Mullahs und Antisemit zu sein.


Klar. Aber die Hassprediger aus der Türkei werden auch aus Katar finanziert.

Ein Freund von mir ist kurdischer Iman. Sehr religiös, trotzdem kein Islamist oder Ähnliches.
Ich hatte ihn mal besucht als ein Männlein mit Bart und Gewand vorbei kam. Er konnte kein Deutsch, war aber sehr freundlich. Hat mir gleich die Hand gereicht und höflich genickt. Als er weg war, meinte mein Freund: "Vorsicht, der predigt nicht so wie ich". :D
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Keoma » So 1. Nov 2020, 20:31

Fliege hat geschrieben:(01 Nov 2020, 19:05)

Wäre dies so, müsste Macron den Islam in Frankreich verbieten.

Wäre das nicht eine Überlegung wert?
Auch Moralapostel sollten, aus Gründen der Abschreckung, dann und wann gekreuzigt werden.
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon sünnerklaas » So 1. Nov 2020, 20:51

roli hat geschrieben:(01 Nov 2020, 20:29)

Klar. Aber die Hassprediger aus der Türkei werden auch aus Katar finanziert.

Ein Freund von mir ist kurdischer Iman. Sehr religiös, trotzdem kein Islamist oder Ähnliches.
Ich hatte ihn mal besucht als ein Männlein mit Bart und Gewand vorbei kam. Er konnte kein Deutsch, war aber sehr freundlich. Hat mir gleich die Hand gereicht und höflich genickt. Als er weg war, meinte mein Freund: "Vorsicht, der predigt nicht so wie ich". :D


Taktische Jovialitär. Ist in religiotischen Kreisen sehr weit verbreitet.
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon sünnerklaas » So 1. Nov 2020, 20:52

Keoma hat geschrieben:(01 Nov 2020, 20:31)

Wäre das nicht eine Überlegung wert?


Dann müsste Religion auf Grund des Gleichheitsgrundsatzes generell verboten werden. Wäre vielleicht nicht der schlechteste Weg.
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Keoma » So 1. Nov 2020, 20:55

sünnerklaas hat geschrieben:(01 Nov 2020, 20:52)

Dann müsste Religion auf Grund des Gleichheitsgrundsatzes generell verboten werden. Wäre vielleicht nicht der schlechteste Weg.

Meinen Segen hätte man.
Auch Moralapostel sollten, aus Gründen der Abschreckung, dann und wann gekreuzigt werden.
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Billie Holiday » So 1. Nov 2020, 21:07

Keoma hat geschrieben:(01 Nov 2020, 20:55)

Meinen Segen hätte man.


Fühlst du dich denn durch Christen oder Juden bedroht? Ich mich kein Stück.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Fliege » So 1. Nov 2020, 21:12

Keoma hat geschrieben:(01 Nov 2020, 20:31)

Wäre das nicht eine Überlegung wert?
sünnerklaas hat geschrieben:(01 Nov 2020, 20:52)

Dann müsste Religion auf Grund des Gleichheitsgrundsatzes generell verboten werden. Wäre vielleicht nicht der schlechteste Weg.

Gleichheit vor dem Gesetz wäre damit vereinbar, Religionsmissbrauch durch Verbot der betreffenden Religionsbetätigung zu ahnden, und zugleich Religionsbetätigung, die keinen Religionsmissbrauch involviert, weiterhin zu schützen.
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Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon naddy » So 1. Nov 2020, 21:16

sünnerklaas hat geschrieben:(01 Nov 2020, 20:52)

Dann müsste Religion auf Grund des Gleichheitsgrundsatzes generell verboten werden.

Wieso denn das? Es reicht vollkommen, sie dahin zurückzudrängen, wohin sie von gesetzeswegen auch gehört: In den Privatbreich.

Ob jemand privat sein persönliches Seelenheil im Absingen gottesfürchtiger Lieder oder in hospitalistischen Zuckungen sucht, oder auch darin, sich auf den Boden zu werfen und seinem "Gott" laut jammernd seine "Sündhaftigkeit" zu bekennen, ist allein seine Sache. Ich finde sowas zwar seltsam, aber letzten Endes ist es mir schnurz. So lange ich nicht damit behelligt werde.
"Das gefährliche an der Dummheit ist, daß sie die dumm macht, die ihr begegnen." (Sokrates).

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