Quo vadis, Österreich?

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Audi
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon Audi » Di 28. Mai 2019, 09:39

Ich Frage mich wie man Klimaziele erzielt in dem der Staat die Spritpreise erhöht.
Als ob dadurch ein Auto weniger CO2 ausstößt.
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Orbiter1
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon Orbiter1 » Di 28. Mai 2019, 09:46

Audi hat geschrieben:(28 May 2019, 09:39)

Ich Frage mich wie man Klimaziele erzielt in dem der Staat die Spritpreise erhöht.
Als ob dadurch ein Auto weniger CO2 ausstößt.
Wenn wegen der höheren Spritpreise weniger mit dem Auto gefahren wird gibt es auch weniger CO2. Und bei Neufahrzeugen werden auch CO2-ärmere PKW gekauft.
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H2O
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon H2O » Di 28. Mai 2019, 10:19

schokoschendrezki hat geschrieben:(28 May 2019, 09:24)

...

...Es läuft aktuell und weltweit einfach eine grundlegende Transformation der parteipolitischen Aufstellungen.


Ich bin weiterhin davon überzeugt, daß DIE GRÜNEN das Thema besetzen, das in Deutschland sehr viele Menschen bewegt. Die alten Volksparteien haben dafür keine Antenne gehabt. Da entlädt sich der Überdruß der Leute, die ihre Anliegen nicht ernst genommen sehen.
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Senexx
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon Senexx » Di 28. Mai 2019, 10:28

H2O hat geschrieben:(28 May 2019, 10:19)

Ich bin weiterhin davon überzeugt, daß DIE GRÜNEN das Thema besetzen, das in Deutschland sehr viele Menschen bewegt. Die alten Volksparteien haben dafür keine Antenne gehabt. Da entlädt sich der Überdruß der Leute, die ihre Anliegen nicht ernst genommen sehen.


Die Jugend lässt sich von den Saturierten erfolgreich verblöden und von den wirklichen Zukunftsfragen ablenken: Zum Beispiel von der Überalterung der Gesellschaft, de Etnsolidarisierung der Alten mit den Jungen und den wrtschaftlichen und finanziellen Folgen. Hätte ich keine Kinder könnte mir da egal sein und die Jungdummen auslachen. Und sagen: nach mir die Sintflut.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon H2O » Di 28. Mai 2019, 10:50

Orbiter1 hat geschrieben:(28 May 2019, 09:35)

Macron ist das ja nicht passiert. Der wollte weiterhin die Klimaziele umsetzen incl Erhöhung der Spritpreise und hat seitdem die Gelbwesten an der Backe. Herzlichen Glückwunsch zu dieser erfolgreichen Strategie. Sollte sich die deutsche und österreichische Politik daran orientieren?


Zu Beginn der Gelbwestenbewegung habe ich gelernt, daß es nicht geht, Steuergesetze so zu gestalten, daß hohe Einkommen entlastet werden, und Pendler mit höheren Kosten belastet werden. Auch bei uns muß man scharf hinsehen, wie sich die Vermögensverteilung entwickelt. Wenn DIE GRÜNEN auch das Thema aufnehmen, dann Gnade der SPD und der DIE LINKE.

Der Gini-Index der Vermögen und der Einkommen gibt einen Anhalt zum Maß der Ungleichheit in einer Gesellschaft. Und bemerkenswert ist auch, daß die Großen Klappen in Frankreich das Kunststück geschafft haben, die Stimmen der Enttäuschten auf sich zu ziehen... und nicht die Sozialisten und Kommunisten. DIE GRÜNEN als 3. Kraft in dieser Europawahl in Frankreich bestätigen für mich, daß Franzosen schon wissen, was wichtig ist... und Präsident Macron hat das richtige Thema bewegt, aber mit den falschen Ansätzen. Zu abgehoben, kein Volkspräsident. Das ist sehr schade, weil er zunächst den Eindruck eines dialogfähigen guten Zuhörers machte.
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Re: Kurz raus müssen

Beitragvon TheManFromDownUnder » Di 28. Mai 2019, 11:44

imp hat geschrieben:(27 May 2019, 19:51)

Seit Kurz abgewählt ist, hat die Demokratie wieder eine Chance. Vielleicht ziehen auch irgendwie Grüne oder Piraten ein.


Das ist ein Oxy Moron! Gruene und Piraten als demokratische lueckenschliesser
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon Keoma » Di 28. Mai 2019, 13:58

Fliege hat geschrieben:(27 May 2019, 21:20)

Und die Österreicher werden das gemeinsame Vorgehen von SPÖ und FPÖ gegen Kurz beurteilen.


Werden sie.
Ich prophezeie der SPÖ im September das schlechteste Wahlergebnis aller Zeiten.
Die FPÖ-Wähler sind beratungsresistent, die FPÖ daher wie bei der Europawahl abschneiden.
Eine türkis/pinke Koalition scheint sich abzuzeichnen.

Pikanterie am Rande:
In meinem Wahlsprengel ließ sich am Sonntag kein blauer Beisitzer oder Wahlzeuge blicken.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon naddy » Di 28. Mai 2019, 16:12

H2O hat geschrieben:Ich bin weiterhin davon überzeugt, daß DIE GRÜNEN das Thema besetzen, das in Deutschland sehr viele Menschen bewegt. Die alten Volksparteien haben dafür keine Antenne gehabt.


Klar. Ansonsten wäre ihnen ja auch "Populismus" vorgeworfen worden, oder?
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Fliege
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon Fliege » Di 28. Mai 2019, 17:39

Keoma hat geschrieben:(28 May 2019, 13:58)
Werden sie.
Ich prophezeie der SPÖ im September das schlechteste Wahlergebnis aller Zeiten.
Die FPÖ-Wähler sind beratungsresistent, die FPÖ daher wie bei der Europawahl abschneiden.
Eine türkis/pinke Koalition scheint sich abzuzeichnen.

Pikanterie am Rande:
In meinem Wahlsprengel ließ sich am Sonntag kein blauer Beisitzer oder Wahlzeuge blicken.

Falls die österreichischen SPÖ-Wähler das Gefühl haben und die Meinung entfalten sollten, dass Pamela Rendi-Wagner eine Großsprecherin und Wichtigtuerin ist wie Andrea Nahles von der deutschen SPD, kann sich die SPÖ im September auf SPD-Ergebnisse freuen. Immerhin bestand die deutsche SPD das Projekt 20 bereits im letzten Jahr erfolgreich.
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon H2O » Di 28. Mai 2019, 19:11

naddy hat geschrieben:(28 May 2019, 16:12)

Klar. Ansonsten wäre ihnen ja auch "Populismus" vorgeworfen worden, oder?


Na ja, so kann man ihnen wenigstens nur Unwillen vorhalten, sich mit Fragen und Lösungswegen zu befassen, die viele Mitbürger mit Sorge erfüllen.
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon Nightrain » Do 30. Mai 2019, 15:33

Die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs wird also Übergangskanzlerin bis zur Wahl im Herbst. Die FPÖ hat als erste Partei schon gratuliert, schließlich erfolgte die Benennung zur Präsidentin auf Wunsch der FPÖ selbst. Im Parlament dürfte kein neuer Misstrauensantrag drohen, denn die Unterstützung von ÖVP und FPÖ ist sicher.
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon imp » Fr 31. Mai 2019, 06:55

Österreich hat erstmals seit dem 2. Weltkrieg 1 Frau als Chef. Das ist gut. Vielleicht bieten die Neuwahlen nicht so sehr neue Sitzverhältnisse aber neue Personen, neue Ansätze.
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon Juan » Fr 31. Mai 2019, 13:57

Dass Van der Bellen, als als grün/roter Softi eine Frau als Kanzlerin einsetzt, ist soweit nachvollziehbar. ;)
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon Fliege » Fr 31. Mai 2019, 14:47

Juan hat geschrieben:(31 May 2019, 13:57)
Dass Van der Bellen, als als grün/roter Softi eine Frau als Kanzlerin einsetzt, ist soweit nachvollziehbar. ;)

Vor allem ist die Expertenübergangskanzlerin bei ÖVP und FPÖ akzeptiert, so dass bis zur Wahl im September keine SPÖ-Rempler mehr passieren sollten. Das war nämlich der Wunsch von Van der Bellen schon vor dem Misstrauensvotum gegen Kurz.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon Orbiter1 » Fr 31. Mai 2019, 16:51

Juan hat geschrieben:(31 May 2019, 13:57)

Dass Van der Bellen, als als grün/roter Softi eine Frau als Kanzlerin einsetzt, ist soweit nachvollziehbar. ;)
Auch dass es eine Frau mit ziemlich konservativen Einstellungen ist?
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon Vongole » Fr 31. Mai 2019, 17:00

Orbiter1 hat geschrieben:(31 May 2019, 16:51)

Auch dass es eine Frau mit ziemlich konservativen Einstellungen ist?


Warum nicht? Der Standard schreibt dazu:

Dass Bierlein dem konservativen Lager zugerechnet wird, soll in dieser Situation kein Nachteil sein. Es gibt eine rechtskonservative Mehrheit im Land. Und alles, was diese Mehrheit und deren Vertreter durch ihren Populismus in Verruf und durch ihre Skrupellosigkeit an den Abgrund gebracht hat, ist Bierlein fremd. Da werden sich mit ihr auch jene Politiker und deren Wähler finden, die sich der anderen Reichshälfte, der linken, der liberalen und der progressiven Reichshälfte, zugehörig fühlen.
https://derstandard.at/2000104094284/Va ... erraschend

Scheint also aus österreichischer Sicht eine kluge Entscheidung zu sein.
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon Keoma » Fr 31. Mai 2019, 18:18

Orbiter1 hat geschrieben:(31 May 2019, 16:51)

Auch dass es eine Frau mit ziemlich konservativen Einstellungen ist?

Die Bierlein kenne ich als kompetente Juristin des VfGH.
Und konservative Einstellungen sind besser als rechtspopulistische.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon Juan » Fr 31. Mai 2019, 20:11

Fliege hat geschrieben:(31 May 2019, 14:47)

Vor allem ist die Expertenübergangskanzlerin bei ÖVP und FPÖ akzeptiert, so dass bis zur Wahl im September keine SPÖ-Rempler mehr passieren sollten. Das war nämlich der Wunsch von Van der Bellen schon vor dem Misstrauensvotum gegen Kurz.


Mh...Gut, aus dieser Sicht gesehen scheint er ernstlich bemüht zu sein , sich für das Wohl aller Österreicher einzusetzen und nicht für eine politische Partei im speziellen.
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Re: Quo vadis, Österreich?

Beitragvon Fliege » Fr 31. Mai 2019, 20:13

Juan hat geschrieben:(31 May 2019, 20:11)
Mh...Gut, aus dieser Sicht gesehen scheint er ernstlich bemüht zu sein , sich für das Wohl aller Österreicher einzusetzen und nicht für eine politische Partei im speziellen.

Ja, davon gehe ich aus.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".

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