Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

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Vedi
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Vedi » Sa 30. Mär 2019, 12:56

Julian hat geschrieben:(30 Mar 2019, 12:43)
Linksliberale, weil sich ausgerechnet diese dafür aussprechen, Leute ins Land zu lassen, die ein ganz anderes Weltbild als sie selbst haben, Stichwort Religion, Gleichberechtigung von Frauen, Gewaltbereitschaft, Akzeptanz von Homosexualität.

Deine identitären Freunde diskriminieren auch Frauen und hassen Schwule. Sie zeigen das nur nicht offen, weshalb du naiver Mensch glaubst dass es nicht so wäre.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon sünnerklaas » Sa 30. Mär 2019, 12:58

Julian hat geschrieben:(30 Mar 2019, 08:03)


Was hätte Martin Sellner hinsichtlich der Spende anders machen sollen? Hätte er im Januar 2018 erkennen sollen, dass der Mann aus dem fernen Australien, von dem er 1500 Euro erhalten hat, mehr als ein Jahr später einen Anschlag durchführen würde? Wenn dem so ist, warum haben das die Behörden nicht erkannt und sind selbst gegen den künftigen Attentäter vorgegangen?


Handelt man verantwortlich, nimmt man nur Spenden an, bei denen klar ist, dass die Quelle seriös ist. Und man darf nicht vergessen, dass die rechte Szene von panischer Angst vor U-Booten, Spionen, Agents provocauteurs, Unterwanderung, False-Flag-Anschlägen etc. geprägt ist. Man sieht sich von Feinden umzingelt. Mit so einer Haltung ist es grob fahrlässig, von jedem Depp Geld anzunehmen.
Übrigens: auch als Empfänger einer Zahlung kann man einer Zahlung widersprechen und sie zurückgehen lassen.

Meiner Meinung nach wird das Christchurch-Attentat hier instrumentalisiert, um einen politischen Gegner zu bekämpfen. In Österreich war ja erst das Verfahren wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung gegen die Identitären kläglich gescheitert; nun sieht man eine neue Chance, den Gegner zu zerschlagen. Mit einem rechtsstaatlichen Vorgehen hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. Selbstverständlich gehören Verbindungen zwischen Martin Sellner und dem Christchurch-Attentäter aufgeklärt, aber das hätte man anders lösen können als es geschehen ist. Es geht wohl darum, dem Motto zu folgen: Es bleibt immer etwas hängen.


Hätte Sellner verantwortlich und umsichtig gehandelt, hätte er den ganzen Ärger vermeiden können.

Es gibt im übrigen eine sehenswerte Pressekonferenz Martin Sellners zu der Angelegenheit. Da ich mir nicht sicher bin, ob eine Verlinkung zum YouTube-Kanal einer Person erwünscht ist, die nun offiziell unter Terrorismusverdacht geraten ist (wie lächerlich man dies auch immer finden mag), möge doch bitte jeder selbst danach suchen, indem er auf YouTube nach diesem Video Martin Sellners sucht: "Speakers Corner im Türkenschanzpark - Pressekonferenz".


Das Übliche gibt es da zu sehen: nur Rumopferei. Seine Familie, sein Sohn, seine "Verlobte". Angeblich solle er jetzt umgebracht werden. Sollte ihm oder einem anderen Identitären etwas passieren, würde Blut an den Händen der Presse kleben (kann man als Drohung auffassen).
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Kölner1302 » Sa 30. Mär 2019, 13:01

Vedi
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Vedi » Sa 30. Mär 2019, 13:06

sünnerklaas hat geschrieben:Das Übliche gibt es da zu sehen: nur Rumopferei. Seine Familie, sein Sohn, seine "Verlobte". Angeblich solle er jetzt umgebracht werden. Sollte ihm oder einem anderen Identitären etwas passieren, würde Blut an den Händen der Presse kleben (kann man als Drohung auffassen).


Oder als Hinweis an den nächsten Nazi-Terroristen, für das Abendland in den bewaffneten Kampf zu ziehen.
Leute wie Sellner und Co. tragen eine Mitverantwortung dafür, dass z.B. sowas wie der NSU entstehen konnte.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Kölner1302 » Sa 30. Mär 2019, 13:07

Vedi hat geschrieben:(30 Mar 2019, 13:06)

Oder als Hinweis an den nächsten Nazi-Terroristen, für das Abendland in den bewaffneten Kampf zu ziehen.
Leute wie Sellner und Co. tragen eine Mitverantwortung dafür, dass z.B. sowas wie der NSU entstehen konnte.


Und hier sind die Instrumente dafür
https://www.identitaere-bewegung.at/projekte/
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Kölner1302 » Sa 30. Mär 2019, 13:08

Die Identitären sind der Wolf, der Kreide gefressen hat. Passt auf, liebe Schafe!
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Julian » Sa 30. Mär 2019, 13:09

Kölner1302 hat geschrieben:(30 Mar 2019, 13:01)

@ Julian,
Sie kennen wahrscheinlich auch nicht Götz Kubitschek?
https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tz_Kubitschek
hthttps://youtu.be/O9X79ooRYPMtps://you ... dKC72rS6ng


Doch, natürlich kenne ich den, aber natürlich auch wiederum nicht persönlich. Er ist ja für die Hauptstrompresse auch so ein Gottseibeiuns.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon sünnerklaas » Sa 30. Mär 2019, 13:10

unity in diversity hat geschrieben:(30 Mar 2019, 12:11)

Wenn ich etwas fördere, merkt keiner was, weder das Finanzamt, noch der Steuerzahler.


Die alte Strategie: geschickt hetzen und anstacheln - in der Hoffnung, dass irgendein Gestörter loszieht und einfach mal Verbrechen begeht, nach dem Verbrechen dann die zigfache Opferrolle vollführen: man sei selber Opfer, man könne nichts dafür, kenne den Täter nicht, ja, man gebe zu, man haben polemisiert, aber der Täter habe etwas falsch verstanden, natürlich verabscheue und verurteile man die Tat, es solle einem etwas in die Schuhe geschoben werden, jetzt wäre man in der Presse inklusive Bild und müsse fürchten, umgebracht zu werden.

Natürlich werden solche Täter, wie der in Chistchurch sofort fallen gelassen. Bemerkenswert ist, dass Sellner und die IB im Zweifelsfall auch ganz schnell von der FPÖ und HCStrache wie eine heiße Kartoffel fallengelassen werden. Den FPÖlern ist das Hemd näher als der Rock.

Was wir im Moment beobachten können: Rechte sind in der Regel Opportunisten. Das Gefasele von "Kameradschaft", von "Ehre" und "bedingungsloser Loyalität" etc. sind bloße Heuchelei und leere Versprechen.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon sünnerklaas » Sa 30. Mär 2019, 13:12

Kölner1302 hat geschrieben:(30 Mar 2019, 13:07)

Und hier sind die Instrumente dafür
https://www.identitaere-bewegung.at/projekte/


Und wie überall bei Leuten dieser Coleur wird um Spenden, also um Geld gebettelt.
Ich glaube, man kann diese Leute durchus als politische Bettler bezeichnen.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Kölner1302 » Sa 30. Mär 2019, 13:26

@ Julian:
... und die Kyffhäusertreffen, Höcke, Kalbitz
https://blog.identitaere-bewegung.de/im ... ffen-2017/
https://www.bing.com/videos/search?q=ky ... ORM=VRDGAR
https://youtu.be/PB2mWTMT2V4
https://youtu.be/kbLikMxEsqk
https://youtu.be/mEc5hpN9-yw

Die Identitäre Bewegung ist der Wolf, der Kreide gefressen hat.
Die Mimik, die Ausdrucksweise offenbart den Wolf.
Liebe Schafe, passt auf!
Zuletzt geändert von Kölner1302 am Sa 30. Mär 2019, 13:32, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon unity in diversity » Sa 30. Mär 2019, 13:27

sünnerklaas hat geschrieben:(30 Mar 2019, 13:10)

Die alte Strategie: geschickt hetzen und anstacheln - in der Hoffnung, dass irgendein Gestörter loszieht und einfach mal Verbrechen begeht, nach dem Verbrechen dann die zigfache Opferrolle vollführen: man sei selber Opfer, man könne nichts dafür, kenne den Täter nicht, ja, man gebe zu, man haben polemisiert, aber der Täter habe etwas falsch verstanden, natürlich verabscheue und verurteile man die Tat, es solle einem etwas in die Schuhe geschoben werden, jetzt wäre man in der Presse inklusive Bild und müsse fürchten, umgebracht zu werden.

Natürlich werden solche Täter, wie der in Chistchurch sofort fallen gelassen. Bemerkenswert ist, dass Sellner und die IB im Zweifelsfall auch ganz schnell von der FPÖ und HCStrache wie eine heiße Kartoffel fallengelassen werden. Den FPÖlern ist das Hemd näher als der Rock.

Was wir im Moment beobachten können: Rechte sind in der Regel Opportunisten. Das Gefasele von "Kameradschaft", von "Ehre" und "bedingungsloser Loyalität" etc. sind bloße Heuchelei und leere Versprechen.

Jeder Mensch kann als Torpedo mißbraucht werden, wenn man ihn richtig konditioniert.
Oder ist dir das neu?
Wie und womit willst du mich konditionieren und motivieren?
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Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Julian » Sa 30. Mär 2019, 13:28



Ja und nun? Was wollen Sie sagen? Dass es Überschneidungen oder wechselseitige Sympathien zwischen Identitären und dem rechten Flügel der AfD gibt? Oder worauf wollen Sie hinaus?
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon odiug » Sa 30. Mär 2019, 13:29

Julian hat geschrieben:(30 Mar 2019, 11:43)

Es ist doch wohl unbestritten, dass z.B. Deutschland eine bestimmte Identität und eine bestimmte Kultur hat, und dass diese sich von z.B. Syrien oder Japan unterscheiden. Dies umfasst viele Dinge, von einer bestimmten Mentalität über Umgangsformen und besondere Ausprägungen von Kunst bis hin zur Vorstellung von Gesellschaft und Staat.

Dies müsste eigentlich jedem klar sein, der schon einmal längere Zeit in einem anderen Land gelebt hat.

Und warum sollen wir unseren Lebensstil, unsere Art, unsere Gesellschaft zu organisieren, unsere Tradition in Kunst und Architektur, Musik und Literatur nicht hochhalten und der Bewahrung für würdig erachten?

Dieselben, die unsere deutsche Identität für unwert erachten oder ihr gar die Existenz aberkennen, sind im übrigen ganz anderer Meinung, wenn es um die Identität anderer Völker und Kulturen geht, seien das die Roma in Europa oder die Indianer in Amerika.

Man kann auch zunächst ohne Wertung feststellen, dass es eben verschiedene Kulturen gibt. Die Identitären möchten ja auch nicht anderen Kulturen die deutsche oder französische Kultur aufdrücken; mir wäre neu, dass sie beispielsweise die arabischen Staaten kolonisieren wollten.

Dabei wird dies alles auch nicht absolut gesehen. So spricht sich zumindest Martin Sellner auch nicht gegen Einwanderung aus, möchte sie aber auf ein Maß zurückgeführt wissen, das eine Integration ermöglicht. Wie soll denn eine Integration funktionieren, wenn fast alle Schüler einen Migrationshintergrund haben wie beispielsweise an einer Berliner Schule, an der fast 100% Muslime lernen? Worin sollen diese Kinder noch integriert werden?



Es steht Ihnen frei die IB zu sehen, wie Sie möchten, aber auf Tatsachen beruht Ihre Einschätzung nicht, eher auf den einschlägigen Medienberichten, die sich dem Kampf gegen Rechts verpflichtet sehen und Kampagnenjournalismus betreiben.

Die Identitären distanzieren sich doch klar vom Nationalsozialismus, Antisemitismus etc. Was sollen Sie denn noch tun? Was würde Sie davon überzeugen, dass es keine Neonazis sind? Ich befürchte: Nichts, weil Sie sich Ihre Meinung schon längst anhand der einseitigen Berichterstattung in den Medien gebildet haben.

Ja, die Identitären verstehen sich selbst als Elite. Was soll daran so schlimm sein? Der Hintergrund ist, dass man sich bewusst ist, im Licht der Öffentlichkeit zu stehen. Man ist sich auch bewusst, dass man die falschen Leute anlocken kann, die das Prinzip der Gewaltfreiheit nicht verstehen oder meinen, die Identitären seien Holocaust-Leugner. Von daher muss man die Mitglieder gut auswählen (Elite=Auswahl), weniger kann dabei mehr sein. Man will bestimmte Leute, eben z.B. Neonazis, nicht dabeihaben.

Die erste Verschwubelung in diesem Versuch einer Rechtfertigung der Identitäern, ist die Unterstellung, deren Gegner würden ihre eigene Kultur nicht achten.
Das ist falsch.
Wenn ich mich gegen Militarismus wende und dabei auf die Erfahrungen in der deutschen Geschichte mit diesem Dreck beziehe, wende ich mich nicht gegen die Deutsche Kultur, das deutsche Volk oder Deutschland als solchem, sondern gegen eine Klicke von machtgeilen Kriegsverbrechern, Massenmördern und korrupten Profiteuren.
Das Gleiche gilt so auch für Rassismus und Nationalismus.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Vedi » Sa 30. Mär 2019, 13:32

sünnerklaas hat geschrieben:Und wie überall bei Leuten dieser Coleur wird um Spenden, also um Geld gebettelt.
Ich glaube, man kann diese Leute durchus als politische Bettler bezeichnen.


Der penetranteste Bettler davon ist ein gewisser Hagen Grell, ein rechtsextremer, scheinbar autonomer Youtuber. Er wollte eine Propaganda-Plattform für alle Faschisten schaffen, die mit YT viel Ärger haben, weil ihre Videos wegen Hetze oft gelöscht werden.

Wie ich Grell jedoch einschätze, wird er sich mit dem Geld seiner Nazi-Freunde nur ein schönes Leben machen.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Kölner1302 » Sa 30. Mär 2019, 13:39

Julian hat geschrieben:(30 Mar 2019, 13:28)

Ja und nun? Was wollen Sie sagen? Dass es Überschneidungen oder wechselseitige Sympathien zwischen Identitären und dem rechten Flügel der AfD gibt? Oder worauf wollen Sie hinaus?


Sie sagten oben: Unter völkisch wird etwas anderes verstanden; es hat eine rassistische und auch antisemitische Konnotation. Die Identitären distanzieren sich aber von Rassismus und Antisemitismus.

Fällt mir schwer zu glauben, wenn ich diese Kakophonie auf den Kyffhäusertreffen betrachte. Wo ist denn diese Distanzierung?
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon unity in diversity » Sa 30. Mär 2019, 13:41

Vedi hat geschrieben:(30 Mar 2019, 13:32)

Der penetranteste Bettler davon ist ein gewisser Hagen Grell, ein rechtsextremer, scheinbar autonomer Youtuber. Er wollte eine Propaganda-Plattform für alle Faschisten schaffen, die mit YT viel Ärger haben, weil ihre Videos wegen Hetze oft gelöscht werden.

Wie ich Grell jedoch einschätze, wird er sich mit dem Geld seiner Nazi-Freunde nur ein schönes Leben machen.

Zunächst sollte man von der Sprachregelung absehen, mißliebige Personen als penetrant zu bezeichnen.
Weil Arroganz neuerdings europaweit abwählbar sein soll.
Daß damit die dümmere Variante von Arroganz gewählt wird, steht eindeutig fest.
Wenn das politisch gewollt ist, braucht sich keiner mehr eine Waffel zu machen, wie das zu verhindern wäre.
Man arrangiert sich mit dem Schwachsinn und schaut, wie man daran verdienen kann.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Schnitter » Sa 30. Mär 2019, 14:09

Julian hat geschrieben:(30 Mar 2019, 12:27)
Wie hätte Sellner wissen sollen, wer ihm da gespendet hat? Können Sie mir das erklären? Worin besteht die Strafbarkeit der Annahme dieser Spende und einer Dankes-E-Mail?

Glauben Sie ernsthaft, Martin Sellner hätte irgend etwas mit dem Terroranschlag zu tun?


Mir überweisen Terroristen kein Geld. Dir etwa ?

Ganz einfach: Für die 1500 € wird es eine Gegenleistung gegeben haben. Wofür, das ist herauszufinden von den Geheimdiensten.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Schnitter » Sa 30. Mär 2019, 14:11

Julian hat geschrieben:(30 Mar 2019, 12:31)

Und Sie glauben, dass Deutschland durch die Einwanderung von Leuten aus Gesellschaften, ...


In den 60er Jahren sind hier bergeweise Menschen aus Ost-Anatolien angekommen.

Waren wir vor den 60ern liberaler als heute ?

Die Geschichte straft diesem ganzen völkisch/rassistischen Quatsch doch lügen.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Schnitter » Sa 30. Mär 2019, 14:27

Vedi hat geschrieben:(30 Mar 2019, 13:32)

Der penetranteste Bettler davon ist ein gewisser Hagen Grell, ein rechtsextremer, scheinbar autonomer Youtuber. Er wollte eine Propaganda-Plattform für alle Faschisten schaffen, die mit YT viel Ärger haben, weil ihre Videos wegen Hetze oft gelöscht werden.

Wie ich Grell jedoch einschätze, wird er sich mit dem Geld seiner Nazi-Freunde nur ein schönes Leben machen.


Den "Volkslehrer" nicht zu vergessen. Der ist auch Teil dieses Gesindels.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon odiug » Sa 30. Mär 2019, 14:35

unity in diversity hat geschrieben:(30 Mar 2019, 13:41)

Zunächst sollte man von der Sprachregelung absehen, mißliebige Personen als penetrant zu bezeichnen.
Weil Arroganz neuerdings europaweit abwählbar sein soll.
Daß damit die dümmere Variante von Arroganz gewählt wird, steht eindeutig fest.
Wenn das politisch gewollt ist, braucht sich keiner mehr eine Waffel zu machen, wie das zu verhindern wäre.
Man arrangiert sich mit dem Schwachsinn und schaut, wie man daran verdienen kann.

Ja ... stimmt ... penetrant ist viel zu elitär so als Fremdwort und so ...machen wir es einfach und sagen ab jetzt nur noch nervig, aufdringlich :thumbup:
So versteht es auch der Identitätselitäre :p
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