Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

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Merkel_Unser
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Merkel_Unser » Di 15. Sep 2020, 18:12

Quatschki hat geschrieben:(15 Sep 2020, 18:10)

Söder ist entweder ein falscher Hund, oder er hat kein Rückgrat, seine Überzeugung auch bei mainstreammedialem Gegenwind zu vertreten.


Ohne eine Prise Gutmenschentum wirds halt nix mit Kanzler in D, das hat er schon gut erkannt.
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naddy
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon naddy » Di 15. Sep 2020, 18:12

Quatschki hat geschrieben:(15 Sep 2020, 17:45)

Der Punkt ist doch, dass für die, die man da rausnimmt, sofort neue nachkommen.


Deshalb schreibe ich schon seit Urzeiten über eine kurzsichtige Politik, die Ad-Hoc-Maßnahmen für die geeignete Lösung eines Dauerproblems hält.

Peter Scholl-Latour hat es vor vielen Jahren auf den Punkt gebracht: "Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!"


Der war ein brillanter Analytiker mir profunder Sachkenntnis, aber bei Vielen äußerst unbeliebt. Wegen: Zu wenig Herz. Und: falsche Freunde.

Am 12. September 2001 sprach er (Scholl-Latour, d.V.) in der Sendung Friedman anlässlich der Terroranschläge in New York vom „Ende der Spaßgesellschaft“ und warnte die westliche Welt davor, ohne Exit-Strategie nach Afghanistan einzumarschieren. Ein Angriff auf dieses Land würde „verpuffen“.


Was für ein Quatsch..., gottseidank wissen wir es heute besser.
"Das gefährliche an der Dummheit ist, daß sie die dumm macht, die ihr begegnen." (Sokrates).
Troh.Klaus
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Troh.Klaus » Di 15. Sep 2020, 18:26

sünnerklaas hat geschrieben:(15 Sep 2020, 12:44)
In Afghanistan herrscht seit bald 20 Jahren durchweg Krieg. Der Iran ist kein sicheres Drittland, der Irak ist immer noch desolat, die staatliche Ordnung ist rudimentär und besteht oft nur auf dem Papier, zu Syrien muss man nichts sagen, die Türkei schiebt gerne mal über die Grenze zu den verhassten Griechen. Lösungen sind in Afghanistan nicht in Sicht.

Was ist mit Turmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Pakistan? Sollten das nicht die präferierten Ziele für afghanische Flüchtlinge sein?
Bleibt gesund!
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Fliege
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Fliege » Di 15. Sep 2020, 18:32

Quatschki hat geschrieben:(15 Sep 2020, 18:10)

Söder ist entweder ein falscher Hund, oder er hat kein Rückgrat, seine Überzeugung auch bei mainstreammedialem Gegenwind zu vertreten.

Für eine zukunftsfähige EU-Migrationspolitik (kein freier Eintritt mehr in die EU, kein Asyltourismus, Migrantenlager an der EU-Außengrenze als Standard, Integrationsqualität vor Aufnahmequantität, Abschiebungsoffensive) fällt in Deutschland nun auch Söder aus. Da stellt sich doch die Frage, mit wem die EU-Partner, wenn es um Deutschland geht, überhaupt noch zusammenarbeiten können oder auch nur wollen?
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Orbiter1
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Orbiter1 » Di 15. Sep 2020, 18:42

Troh.Klaus hat geschrieben:(15 Sep 2020, 18:26)

Was ist mit Turmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Pakistan? Sollten das nicht die präferierten Ziele für afghanische Flüchtlinge sein?
Laut UNHCR leben 1,4 Mio afghanische Flüchtlinge in Pakistan, 1,1 Mio im Iran und 0,5 Mio in Europa. Weitere Staaten spielen kaum eine Rolle.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Liberty » Di 15. Sep 2020, 19:05

Orbiter1 hat geschrieben:(15 Sep 2020, 18:42)
Laut UNHCR leben 1,4 Mio afghanische Flüchtlinge in Pakistan, 1,1 Mio im Iran und 0,5 Mio in Europa. Weitere Staaten spielen kaum eine Rolle.


Was machen 500.000 Afghanen in Europa?

Die direkten Nachbarstaaten sind Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan und Pakistan. Auch Kasachstan, Indien, China und Russland sind noch relativ nahe Staaten.

Berlin ist 7000 KM von Kabul etfernt. Ich sehe da gerade keinen Grund, warum ein Afghane so weit von Afghanistan entfernt "flüchten" müsste. :?:
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Liberty » Di 15. Sep 2020, 19:09

Fliege hat geschrieben:(15 Sep 2020, 18:32)
Für eine zukunftsfähige EU-Migrationspolitik (kein freier Eintritt mehr in die EU, kein Asyltourismus, Migrantenlager an der EU-Außengrenze als Standard, Integrationsqualität vor Aufnahmequantität, Abschiebungsoffensive) fällt in Deutschland nun auch Söder aus. Da stellt sich doch die Frage, mit wem die EU-Partner, wenn es um Deutschland geht, überhaupt noch zusammenarbeiten können oder auch nur wollen?


Die grosse Lüge beginnt doch schon damit, dass man diese Migranten als "Flüchtlinge" bezeichnet. Menschen, die durch ein Dutzend Staaten über tausende von Kilometern bis nach Europa wandern und dort dann auch unbedingt von Südeuropa nach Mittel- und Nordeuropa drängen, wo es eben den grössen Wohlstand und die höchsten Sozialleistungen gibt.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon jack000 » Di 15. Sep 2020, 19:36

Wie isoliert Deutschland in der Flüchtlingsfrage in Europa ist kann man in diesem Artikel lesen:
In den meisten EU-Ländern ist die neue Einwanderungskrise kaum ein Thema. Demonstrationen von Migrations-NGOs, zum Beispiel in Lissabon, floppen. Schließlich ist Deutschland das Ziel der Migranten - und zeigt sich aufnahmebereit.

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... kJMXe5ntH8
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"Wer die Sicherheit für Toleranz austauscht, der wird beides verlieren" (Dushan Wegner)
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Senexx » Di 15. Sep 2020, 19:39

Orbiter1 hat geschrieben:(15 Sep 2020, 15:07)

Gemäß den Zahlen des BAMF lag die Anerkennungsquote (präziser ausgedrückt die Gesamtschutzquote) von Asylbewerbern aus Afghanistan in diesem Jahr bei 42%, wobei einem klar sein sollte dass 2/3 davon auf einem Abschiebungsverbot beruhen. Lediglich das verbleibende Drittel (also 14% aller afghanischen Antragsteller) wurden anerkannt weil sie als Flüchtling eingestuft wurden.

Selbst die Anerkannten schützen oft fadenscheinigen Gründe vor, denen unsere Behörden auf den Leim gehen.

Ich kenne so einen Fall.

Unter Nadschibullah hat er in Weißrussland studiert. Ich habe ihn angegrinst: "Kommunist!". Er hat verschämt gelächelt. Politisch Verfolgter könnte man meinen.

Bis 2010 hat er unter den Taliban unbehelligt gelebt. Musste halt langen Islamistenbart tragen.

Dann hat er sich für ein besseres Leben entschieden und ist mit Frau und Kindern unter Einsatz erheblicher Geldmittel nach D emigiert.
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Fliege
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Fliege » Di 15. Sep 2020, 19:43

Liberty hat geschrieben:(15 Sep 2020, 19:09)

Die grosse Lüge beginnt doch schon damit, dass man diese Migranten als "Flüchtlinge" bezeichnet. Menschen, die durch ein Dutzend Staaten über tausende von Kilometern bis nach Europa wandern und dort dann auch unbedingt von Südeuropa nach Mittel- und Nordeuropa drängen, wo es eben den grössen Wohlstand und die höchsten Sozialleistungen gibt.

Wer glaubt denn noch an ein solches Framing (to frame: jemanden manipulieren, jemanden hereinlegen)?
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Vongole » Di 15. Sep 2020, 19:50

jack000 hat geschrieben:(15 Sep 2020, 19:36)

Wie isoliert Deutschland in der Flüchtlingsfrage in Europa ist kann man in diesem Artikel lesen:

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... kJMXe5ntH8

Sehr gut scheint sich der Autor nicht auszukennen, Portugal z.B. gehört zu den Ländern, die ebenfalls bereit sind, unbegleitete Minderjährige aus Moira aufzunehmen.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon sünnerklaas » Di 15. Sep 2020, 20:17

Vongole hat geschrieben:(15 Sep 2020, 19:50)

Sehr gut scheint sich der Autor nicht auszukennen, Portugal z.B. gehört zu den Ländern, die ebenfalls bereit sind, unbegleitete Minderjährige aus Moira aufzunehmen.


Ist dem Autoren wohl egal. Hauptsache, er hat einen Grund, Deutschland als "shithole contry" darzustellen.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Merkel_Unser » Di 15. Sep 2020, 21:01

https://www.welt.de/politik/deutschland ... -Sieg.html

Weil sich zumindest bis Dienstagabend keine weiteren EU-Mitgliedstaaten gefunden haben, die sich an einem Verteilmechanismus beteiligen wollen, geht Deutschland nun allein voran. „Alleine und eigenständig“, nennt Esken das. Es sei „ein großer Schritt für Deutschland“.


Die SPD mit ihrer neuen Vorsitzenden dreht nun also komplett am Rad :D Ein großer Schritt für Deutschland, komplett gegen die Interessen aller anderen EU-Länder zu handeln. Und ich dachte Geschichte wiederholt sich nicht.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Cobra9 » Di 15. Sep 2020, 21:17

Merkel_Unser hat geschrieben:(15 Sep 2020, 21:01)

https://www.welt.de/politik/deutschland ... -Sieg.html



Die SPD mit ihrer neuen Vorsitzenden dreht nun also komplett am Rad :D Ein großer Schritt für Deutschland, komplett gegen die Interessen aller anderen EU-Länder zu handeln. Und ich dachte Geschichte wiederholt sich nicht.



Ach die SPD :p
Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit an.


Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Di 15. Sep 2020, 22:45

Orbiter1 hat geschrieben:(12 Sep 2020, 08:50)

Da sollte man bei aller berechtigter Empörung aber nicht außer Acht lassen wie das Thema in Griechenland selbst gesehen wird. In der größten Tageszeitung Kathimerini tauchen Berichte über die Vorkommnisse auf Lesbos erst auf Platz 4 der am häufigsten gelesenen Artikel dieser Woche auf. Noch wichtiger war der Quarantäne-Status den UK über 7 Inseln verhängt hat, mögliche EU-Sanktionen über die Türkei und die vorgezogene Heimreise von 60.000 Briten die auf den 7 von der Quarantäne betroffenen Inseln Urlaub machten.

Und was die Situation auf Lesbos betrifft macht man sich die größten Sorgen um die Verbreitung des Coronavirus durch die 35 Flüchtlinge die positiv getestet wurden. Deswegen wird außer den 400 Minderjährigen auch kein weiterer Flüchtling aufs Festland gebracht und die griechische Regierung hat auch kein Interesse an einer Verteilung der 12.000 Flüchtlinge auf andere EU-Staaten gezeigt oder gar darum gebeten. Die griechische Regierung will das Flüchtlingslager gegen erbitterten Widerstand der einheimischen Bevölkerung, die derzeit auch keine Hilfskonvois durchlässt (weswegen auch Hubschrauber zum Einsatz kommen die aber nur in begrenzter Zahl zur Verfügung stehen), wieder aufbauen.

Über die Ermittlung der Brandursache schreibt Kathimerini:

"As officials scrambled on Thursday to rehouse thousands of migrants left homeless after a series of three fires that destroyed the Moria reception center on Lesvos, authorities investigating the cause of the blazes are honing in on a group of 30 young Afghan men, Kathimerini understands.

According to officers with knowledge of the investigation, the suspects are all young men who traveled to Greece without their families and had been linked to instances of drug dealing and extortion at the camp. They were not among the 35 migrants who tested positive for the coronavirus earlier this week and who remain at large."

Ohne Zustimmung der griechischen Regierung, die nicht einmal ansatzweise erkennbar ist, wird es keine Umverteilung von Flüchtlingen auf andere EU-Staaten oder deren aufnahmebereiten Kommunen geben.

Merkel und Seehofer wollen nun doch 1500 Flüchtlinge aus Moria aufnehmen.
Das Elend in Moria muss gestoppt werden und die deutsche Regierung bewegt sich endlich!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Nightrain » Di 15. Sep 2020, 23:02

"Deutschland diskutierte hitzig darüber, wie viele Flüchtlinge von der Insel Lesbos das Land aufnehmen kann. Doch einen entsprechenden Hilferuf aus Athen gab es nie."

Ist die Bundeswehr schon in Marsch gesetzt worden, um die 1553 Migranten aus Moria zu extrahieren? :p
"Gleiches gilt in Deutschland für AfD und Pegida. Der gewalttätige Antisemitismus kommt heute nicht von rechts, auch wenn die irreführenden Statistiken etwas anderes sagen." (Michael Wolffsohn)
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Laertes » Di 15. Sep 2020, 23:04

Nightrain hat geschrieben:(15 Sep 2020, 23:02)

"Deutschland diskutierte hitzig darüber, wie viele Flüchtlinge von der Insel Lesbos das Land aufnehmen kann. Doch einen entsprechenden Hilferuf aus Athen gab es nie."

Ist die Bundeswehr schon in Marsch gesetzt worden, um die 1553 Migranten aus Moria zu extrahieren? :p

Nein, aber Saskia Esken und Kevin Kühnert haben der griechischen Regierung ein Ultimatum gestellt.
"Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig" (Kurt Tucholsky, 1931)
"Die Gesellschaft heizt sich schneller auf als das Klima" (Gabor Steingart, 2020)
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Meruem » Di 15. Sep 2020, 23:11

In einem Bericht klagt ja ein Flüchtling Europa an " Wir haben Hunger , kein Wohnung, keine Privatsphäre , dann werden als kriminell abgestempelt weil dann keine andere Wahl haben als Essen zu stehlen, die Lager sind völlig überfüllt, die Kinder sind krank ich habe eine Frage an Europa? Hat dass noch was mit Menschenrechten zu tun was in Moria und anderen Lagern passiert? Wie,man uns behandelt? Schlimmer als Tiere, ihr Europäer redet immer von univeresellen Menschentechten und allgemeine Menschenwürde "europäische Werte", doch schauen sie sich die Realität hier an, dieses Gerede es sind nur schöne Sonntagsreden die Wirklichkeit sieht anders aus, Europa versagt doch in Wahrheit moralisch völlig".
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Senexx » Di 15. Sep 2020, 23:15

Meruem hat geschrieben:(15 Sep 2020, 23:11)

In einem Bericht klagt ja ein Flüchtling Europa an " Wir haben Hunger , kein Wohnung, keine Privatsphäre , dann werden als kriminell abgestempelt weil dann keine andere Wahl haben als Essen zu stehlen, die Lager sind völlig überfüllt, die Kinder sind krank ich habe eine Frage an Europa? Hat dass noch was mit Menschenrechten zu tun was in Moria und anderen Lagern passiert? Wie,man uns behandelt? Schlimmer als Tiere, ihr Europäer redet immer von univeresellen Menschentechten und allgemeine Menschenwürde "europäische Werte", doch schauen sie sich die Realität hier an, dieses Gerede es sind nur schöne Sonntagsreden die Wirklichkeit sieht anders aus, Europa versagt doch in Wahrheit moralisch völlig".

Warum klagt er nicht sein Heimatland an?
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Nightrain » Di 15. Sep 2020, 23:23

Meruem hat geschrieben:(15 Sep 2020, 23:11)

In einem Bericht klagt ja ein Flüchtling Europa an " Wir haben Hunger , kein Wohnung, keine Privatsphäre , dann werden als kriminell abgestempelt weil dann keine andere Wahl haben als Essen zu stehlen, die Lager sind völlig überfüllt, die Kinder sind krank ich habe eine Frage an Europa? Hat dass noch was mit Menschenrechten zu tun was in Moria und anderen Lagern passiert? Wie,man uns behandelt? Schlimmer als Tiere, ihr Europäer redet immer von univeresellen Menschentechten und allgemeine Menschenwürde "europäische Werte", doch schauen sie sich die Realität hier an, dieses Gerede es sind nur schöne Sonntagsreden die Wirklichkeit sieht anders aus, Europa versagt doch in Wahrheit moralisch völlig".


Klagt der afghanische Wirtschaftsmigrant?

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Im Wald direkt neben dem Flüchtlingslager auf Samos brennt es gerade. (Editiert.Mod.)
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