Macron und die Folgen

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schokoschendrezki
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 4. Mär 2020, 14:20

H2O hat geschrieben:(04 Mar 2020, 09:07)

De Gaulle hat die Präsidialdemokratie als "Ersatz-Königtum" geschaffen. Damit kann ich locker leben. Mir ist im
ganzen deutsch-französischen Zusammenleben kein einziger ernsthafter Mißklang von Seiten des französischen Präsidenten begegnet... oder doch: Zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung hatte Präsident Mitterand Sorge, daß das wiedervereinigte Deutschland mit seinen Fähigkeit im zusammenwachsenden Europa eine Vorherrschaft erringen könnte. Wirtschaftlich ist ja auch etwas daran... aber ansonsten kommen nur gelegentlich ein paar Juchzer wie "In Europa wird wieder Deutsch gesprochen!" in die Öffentlichkeit.

Sowohl Frankreich wie auch UK haben in weiten Teilen der Gesellschaft niemals ihr Selbstverständnis als Weltreiche und Kolonialmächte aufgegeben. Jetzt, wo die letzten Zeitzeugen aussterben und sich gewissermaßen der Pulverdampf der beiden Weltkriege legt ... beginnt man weltweit wieder mit der Aufarbeitung der westeuropäischen Kolonialgeschichte. Es gibt alle möglichen neuen Veranstaltungen, Reihen, Vorträge zum Thema. Ich stehe kritisch zu einem Europa von oben. Studenten sollen im Rahmen von Erasmus und ähnlichen Programmen Auslandsaufenthalte bekommen, Menschen sollen sich kennenlernen, Handel und Wandel soll betrieben werden ... in ganz Europa (Ost wie West). Der Bruch mit dieser Rolle als Zentrum der Welt hat für die westeuropäischen ehemaligen Kolonialmächte gerade erst begonnen.
Ich habe nie in meinem Leben irgendein Volk oder Kollektiv geliebt ... ich liebe in der Tat nur meine Freunde und bin zu aller anderen Liebe völlig unfähig (Hannah Arendt)
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Mi 4. Mär 2020, 19:23

schokoschendrezki hat geschrieben:(04 Mar 2020, 14:20)

Sowohl Frankreich wie auch UK haben in weiten Teilen der Gesellschaft niemals ihr Selbstverständnis als Weltreiche und Kolonialmächte aufgegeben. Jetzt, wo die letzten Zeitzeugen aussterben und sich gewissermaßen der Pulverdampf der beiden Weltkriege legt ... beginnt man weltweit wieder mit der Aufarbeitung der westeuropäischen Kolonialgeschichte. Es gibt alle möglichen neuen Veranstaltungen, Reihen, Vorträge zum Thema. Ich stehe kritisch zu einem Europa von oben. Studenten sollen im Rahmen von Erasmus und ähnlichen Programmen Auslandsaufenthalte bekommen, Menschen sollen sich kennenlernen, Handel und Wandel soll betrieben werden ... in ganz Europa (Ost wie West). Der Bruch mit dieser Rolle als Zentrum der Welt hat für die westeuropäischen ehemaligen Kolonialmächte gerade erst begonnen.


Nehmen wir einmal an, daß die Dinge genau so ablaufen, wie Sie das hier behaupten. Was ist für uns Deutsche schlecht daran? Für mich ein riesiger Luftballon, aus dem beim ersten ernsthaften Pieks ganz schnell die heiße Luft entweicht. Wer auf dieser Welt will denn diesen Blödsinn noch mit Wohlwollen begleiten? Allerdings glaube ich daran nicht. Dazu sind die mir bekannten Briten und Franzosen viel zu gut unterrichtet.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Mi 4. Mär 2020, 19:30

Senexx hat geschrieben:(04 Mar 2020, 12:34)

In der Schweiz haben die Katone und Gemeinen wesentlich mehr Eigenständigkeit als bei uns Bundesländer und Gemeinden. Da müssten wir erstmal hinkommen. Und unsere (leider zunehmend ausgehöhltes) Subsidiaritätsprinzip ist mit Franzosen kaum zu machen.


Na, ganz prima; diese Eigenständigkeit nach dem Muster Schweizer Kantone wünsche ich uns Europäern auch. Danke für den Hinweis. Hat also jeder Kanton seine Landesverteidigung, und die Außenpolitik macht auch jeder für sich. Junge, Junge, was lerne ich hier alles dazu!

Was sich mit Franzosen machen läßt, das weiß ich nach entsprechenden Verhandlungen, nicht davor. So gehe ich immer in Gespräche hinein. Beste Werte!
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Adam Smith » Mi 4. Mär 2020, 19:36

H2O hat geschrieben:(04 Mar 2020, 19:30)

Na, ganz prima; diese Eigenständigkeit nach dem Muster Schweizer Kantone wünsche ich uns Europäern auch. Danke für den Hinweis. Hat also jeder Kanton seine Landesverteidigung, und die Außenpolitik macht auch jeder für sich. Junge, Junge, was lerne ich hier alles dazu!


Die jetzt nicht.

Weitgehend oder vollständig in der Gesetzgebungskompetenz der Kantone liegen:

kantonales Staats- und Verwaltungsrecht, kantonale Amtssprache(n)
Gemeindewesen
Verhältnis Kirche – Staat
direkte Steuern (ausser direkte Bundessteuer)
Gerichtsorganisation
Polizeiwesen
Strafvollzug
Notariatswesen
Schulwesen
Gesundheitswesen (Spitäler, Medikamentenausgabe, Ärztezulassung, Patientenrechte)
Sozialhilfe
Bauwesen
Denkmalschutz (subsidiäre Bundeskompetenz)
Regionalplanung (teilweise)
regionale Infrastruktur (Strassen [soweit nicht Nationalstrassen], öffentlicher Nahverkehr)
Gastgewerbe
Ladenöffnungszeiten


https://de.wikipedia.org/wiki/Föderalis ... er_Schweiz

In Bezug auf die Höhe der Steuern haben die Kantone großes Mitspracherecht.

Bei der Einkommensteuer bestehen je nach Kanton erhebliche Unterschiede. Die Belastung eines erwerbstätigen Ledigen mit einem Bruttogehalt von 50.000 Franken variiert z.B. zwischen 5,06% im Kanton Zug und 12,7% im Kanton Basel-Stadt. Ein Verheirateter mit zwei Kindern und einem Bruttogehalt von 100.000 Franken zahlt 3,44% in Zug und 11,93% im Kanton Jura. Aus steuerlichen Erwägungen ist also die Wahl des Wohnsitzes sorgfältig zu planen.


http://www.jeden-tag-reicher.eu/schweiz-steuern.html
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Mi 4. Mär 2020, 19:45

Adam Smith hat geschrieben:(04 Mar 2020, 19:36)

Die jetzt nicht.



https://de.wikipedia.org/wiki/Föderalis ... er_Schweiz

In Bezug auf die Höhe der Steuern haben die Kantone großes Mitspracherecht.



http://www.jeden-tag-reicher.eu/schweiz-steuern.html


Ja, Donnerwetter, welche Selbständigkeit! Fast wie in der bestehenden EU. Nur eine eigene Landesverteidigung und Außenpolitik ist den Schweizer Kantonen nicht gewährt worden. Da sind wir EU-Partner den Schweizer Kantonen aber schon weit voraus geeilt. ;)
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Adam Smith » Mi 4. Mär 2020, 19:52

H2O hat geschrieben:(04 Mar 2020, 19:45)

Ja, Donnerwetter, welche Selbständigkeit! Fast wie in der bestehenden EU. Nur eine eigene Landesverteidigung und Außenpolitik ist den Schweizer Kantonen nicht gewährt worden. Da sind wir EU-Partner den Schweizer Kantonen aber schon weit voraus geeilt. ;)


Anders könnte die Schweiz vermutlich auch gar nicht bestehen.

Wichtige Grundlinien in der Schweizer Geschichte sind der ausgeprägte Föderalismus und seit dem Zweiten Pariser Frieden von 1815 die internationale Neutralität, beruhend auf den Entscheidungen des Wiener Kongresses.


https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Schweiz
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Mi 4. Mär 2020, 19:54

H2O hat geschrieben:(04 Mar 2020, 19:45)

Ja, Donnerwetter, welche Selbständigkeit! Fast wie in der bestehenden EU. Nur eine eigene Landesverteidigung und Außenpolitik ist den Schweizer Kantonen nicht gewährt worden. Da sind wir EU-Partner den Schweizer Kantonen aber schon weit voraus geeilt. ;)


Sie haben nichts verstanden. Es ist sinnlos mit Ihnen weiterzudiskutieren. (Beleidigung entfernt, Mod.)
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Mi 4. Mär 2020, 20:54

Senexx hat geschrieben:(04 Mar 2020, 19:54)

Sie haben nichts verstanden. Es ist sinnlos mit Ihnen weiterzudiskutieren. Außer Pöbeln nichts gewesen.


Am besten, Sie gehen künftig auf meine Beiträge nicht ein. Das geht ganz bestimmt! :p
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Mi 4. Mär 2020, 20:56

Adam Smith hat geschrieben:(04 Mar 2020, 19:52)

Anders könnte die Schweiz vermutlich auch gar nicht bestehen.



https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Schweiz


Ja, eine solche Ausgestaltung der EU könnte mir auch gefallen! Lieber heute als morgen... obwohl, in der EU haben wir doch auch schon viel erreicht!
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Do 5. Mär 2020, 00:23

In Macrons Partei ist eine heftige Debatte entbrannt über die künftige Strategie, besonders in Hinblick auf die Angstgegnerin Le Pen? Noch weiter nach rechts rücken, als man in den letzten Monaten schon gerückt sei, oder wieder mehr sozialdemokratisches Profil?
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Cobra9 » Do 5. Mär 2020, 11:58

H2O hat geschrieben:(04 Mar 2020, 19:45)

Ja, Donnerwetter, welche Selbständigkeit! Fast wie in der bestehenden EU. Nur eine eigene Landesverteidigung und Außenpolitik ist den Schweizer Kantonen nicht gewährt worden. Da sind wir EU-Partner den Schweizer Kantonen aber schon weit voraus geeilt. ;)


Im Gegensatz zur EU arbeiten die Kantone aber zusammen und haben gemeinsame Linien. Das ist der Unterschied. Die Schweiz funktioniert, die EU ist eine Anhäufung von Interessen. Die EU Staaten haben verschiedene Interessen.
Unterschiedliche Interessen im Handelsstreit mit den USA beispielsweise. Deutschland profotiert vom Export in die USA beispielsweise enorm, während Frankreich usw. dadurch Nachteile haben. Warum ? Agrarsektor sag ich nur.
Deutschland exportiert mehr Autos, Technik usw. dafür muss die EU mehr Importe bei Lebensmitteln zulassen. Unter höheren Einfuhren amerikanischer Lebensmittel leiden die Länder mit einem starken Agrarsektor, zum Beispiel Frankreich. Das hat Macron zu spät erkannt, ist sauer.

Aber klar wird sowas die guten Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich stärken. Das ist jetzt nur mal eines von rund hundert Beispielen. Unterschiedliche Wege in der China-Politik noch als aderes Beispiel. Digitalsteuer......so on.


Du möchtest eine gemeinsame europäische Verteidigungspolitik. Ganz tolle Idee. Allerdings ja nicht ganz. Bei fast allen Projekten einer vertieften Kooperation in der europäischen Sicherheitspolitik tritt ein Interessenunterschied zwischen Frankreich und Deutschland zutage. Ein nicht ganz kleines Problem.

Was ist den so ein Problem bei der tollen Zusammenartbeit. Deutschland möchte sie benutzen, um den politischen Zusammenhalt der EU voranzutreiben. Frankreich hingegen, um die militärische Einsetzbarkeit und Effizienz zu erhöhen. Bei der vertieften permanenten Rüstungskooperation unter dem Kürzel Pesco ging es Deutschland um Inklusivität. öglichst viele EU-Staaten sollen sich beteiligen. Das ist chic für Berlin weil huiii toll viele machen mit.

Frankreichs Ziel hingegen war Effektivität, auch nicht zu viele Teilnehmer, sondern wenige, die handeln wollen bzw. wirklich was erreichen wollen. Als Pesco auf 26 Teilnehmerstaaten anwuchs, machte Paris einen neuen Vorschlag, die „Europäische Intervention-Initiative“ (EII). Nur die großen EU-Staaten, die militärisch etwas anzubieten haben, sollen daran teilnehmen. Sie sollen Einheiten zur militärischen Intervention aufbauen. Was passiert ?

Es richtigen Knatsch zwischen den Seiten. Wobei Frankreich hier wirklich Recht hat. Aber hey Berlin möchte Schlagzeilen wie geil man arbeitet. Wieder so ein Beispiel warum es nicht funktioniert.


Ärger bei der Rüstungszusammenarbeit ist ein anderer wesentlicher Faktor.Hier gibt es enorme Probleme zwischen Paris und Berlin bei gemeinsamen Rüstungsprojekten. Deutschland strebt europäische Projekte für den politischen Zusammenhalt an, Frankreich geht es um Schlagkraft. Ich muss hier leider Frankreich wirklich Recht geben.

Einfacher Fakt ist tatsächlich Europa baut viel zu viele unterschiedliche Modelle von Kampfflugzeugen, Hubschraubern, Panzern, gepanzerten Transportern, Kriegsschiffen usw.


Deshalb wird das vorhandene Geld ineffizient ausgegeben. Bei der notwendigen Zusammenlegung von Rüstungsbetrieben kämpft jedes Land jedoch um die eigenen Standorte und die Jobs der dort Beschäftigten. Man müsste sich einigen, wie die Aufträge auch auf andere EU-Staaten verteilt werden. Was natürlich Frankreich dann auf die Palme bringt. Weil man will ja verkaufen seine Produkte.

Es ergeben sich viele Probleme. Spannungen zwischen Frankreich und Deutschland ergeben sich zudem aus dem Zusammenspiel von Produktion, Finanzierung und Export gemeinsamer Rüstungsgüter. Warum das denn kann man naiv fragen. Ist naiv.


Sie wollen ein neues Kampfflugzeug und einen neuen Kampfpanzer gemeinsam entwickeln und bauen als Beispiel. Deutschland hat die dafür notwendigen Gelder aber noch nicht in der Finanzplanung berücksichtigt. Dort stehen Beträge, die für die Einleitung der Entwicklung reichen. Der Finanzbedarf unterscheidet sich zudem beträchtlich, je nachdem, ob man nur für den Eigenbedarf baut oder den Jet und den Panzer auch in größeren Mengen exportiert. Dann sinkt der Preis pro Stück erheblich. Doch dafür müssten sich Deutschland und Frankreich auf gemeinsame Exportrichtlinien einigen. Auch das gelingt bisher nicht.

In der Summe wächst die Verärgerung über die Deutschen in Paris. Manche Franzosen überlegen bereits, ob es nicht besser sei German-free in Zukunft zu arbeiten. Weil Deutschland redet, plant und verzögert.
Berlin hat wieder andere Gründe.


Du und andere wollen Mir aber erzählen eine europäische Zusammenarbeit ist kein Problem :D Nein überhaupt nicht wie man selbst als Laie in den Beispielen erkennt. Wir haben uns überhaupt alle überhaupt nicht lieb und JEDER tut was sein Vorteil ist. Teilweise ein vermeintlicher Vorteil. Aber Du willst Mir erzählen das alle Probleme ganz locker gelöst werden wenn man nur mal dran glaubt. Das ist naiv.

Bis man keine gemeinsame Linie hat muss man das tun was beispielsweise für die Bundeswehr das Beste ist. Nicht träumen, Geld rauswerfen oder Blödsinn verfolgen. Ich bin sehr pro Europa. Aber das Europa funktioniert nur wenn es gemeinsam agiert statt Einzelkämpfer.


Ja ich weiss ich bin sehr unterwegs bei der Sicherheit. Aber Ich könnte heulen was da läuft. Es werden Millarden verschwendet ohne Sinn und ohne das beispielsweise die Bundeswehr wirklich viel davon hat. Man könnte beispielsweise Millarden sparen wenn ALLE Eu Staaten nur noch zwei Fregatten bauen. Von Unterhalts über Betriebskosten mal ganz zu schweigen.Außerdem wäre langfristig dann ein Problem weg multinationale Besatzung einzusetzen. Das wird aber alles die nächsten 20 Jahre nicht passieren und bis dahin muss man das tun was für unsere Bundeswehr das beste wäre.

Wenn Ich überlege was man erreichen könnte...na ja egal
Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit an.


Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Di 17. Mär 2020, 10:45

Die Präfektin des "Grand-Est" hat erklärt, dass die Notfallbettenkapazitäten im Elsaß erschöpft seien.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Di 17. Mär 2020, 10:48

Am Wochenende gab es eine große Fluchtbewegung aus Paris und anderen großen Städten aufs Land, zum großen Teil mit Zügen, obwohl die Regierung Macron davor gewarnt hatte. Allgemein wird eine komplette Verkehrssperre befürchtet.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Mi 18. Mär 2020, 08:08

Wenn Ich überlege was man erreichen könnte...na ja egal


Nein, gar nicht "egal". Unser wichtigstes Ziel muß wehrhafte Unabhängigkeit sein... allein, im engsten Verhältnis zu wohlmeinenden Nachbarn und als Europäische Union. Alles andere ist Abhängigkeit und Befehlsempfang von unzuverlässigen Verbündeten. Brechen wir in eine eigenverantwortliche Zukunft auf; nur Mut!
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Mi 18. Mär 2020, 08:14

H2O hat geschrieben:(18 Mar 2020, 08:08)

Nein, gar nicht "egal". Unser wichtigstes Ziel muß wehrhafte Unabhängigkeit sein... allein, im engsten Verhältnis zu wohlmeinenden Nachbarn und als Europäische Union. Alles andere ist Abhängigkeit und Befehlsempfang von unzuverlässigen Verbündeten. Brechen wir in eine eigenverantwortliche Zukunft auf; nur Mut!

Ich frage mich, was diese Art von Erbauungsappellen in einem Politikforum zu suchen haben...
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Mi 18. Mär 2020, 08:19

Senexx hat geschrieben:(18 Mar 2020, 08:14)

Ich frage mich, was diese Art von Erbauungsappellen in einem Politikforum zu suchen haben...


Auf persönliche Befindlichkeiten kann ich keine Rücksicht nehmen. Es geht um Macron und die Folgen.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Mi 18. Mär 2020, 08:27

Nach einer Kabinettssitzung antwortete der Innenminister auf Reporterfragen. Sinngemäß sagte er: Familienessen, Diners mit Freunden, Kartenabende, nicht nur, dass wir davon abraten, sie sind verboten. Denn hinter allem lauert der Tod.

Wir stellen fest: Auch in Frankreich regiert die Hysterie.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Mi 18. Mär 2020, 08:43

Am Ende werden die Ergebnisse von vorbeugenden Maßnahmen bewertet. Nicht zu Beginn.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Mi 18. Mär 2020, 08:52

Premier Philippe hat Verstaatlichungen von Unternehmen in Notlagen nicht ausgeschlossen, hingegen ein mögliches Verbot von Entlassungen schon.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Grau » Mi 18. Mär 2020, 09:00

Ich finde Macron relativ okay. Er ist ein Liberaler, der voll hinter der EU steht. Und er versteht sich auch gut mit Mutti Merkel. Es gibt viele andere Präsidenten die mir unsympathischer sind. Allen voran Trump und Putin.
Just because you're offended, doesn't mean you're right.

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