Varoufakis 2.0

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prime-pippo
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon prime-pippo » Di 25. Aug 2015, 04:23

harry52 » Mo 24. Aug 2015, 16:43 hat geschrieben:Griechenland wurde 2007/2008 von den Rating Agenturen auf Ramsch gesetzt und in den 10 Jahren zuvor hatte Griechenland die höchsten Gehalts- und Rentensteigerungen in der ganzen EU. Das war das Gegenteil von der schwäbischen Hausfrau. Siehe: http://www.gapminder.com Health and Wealth of Nations anklicken und Greece und Germany mal vergleichen von 1998 bis 2015. Der Knick kommt 2007/2008. Da waren sie pleite, weil sie nicht sparsam waren.

Griechenland war also 2007/2008 pleite und natürlich ist es dann wie bei einem Privathaushalt.

Erst hat man sich den neuen BMW, die neue Küche, den Fernseher ... auf Pump gekauft. MediaMarkt und der BMW Händler freuen sich und dann, wenn man kein Geld mehr geliehen bekommt und nun zu Fuß gehen muss, ist die Party auch bei MediaMarkt und dem Autohändler erstmal vorbei. Das ist aber die Folge und nicht die Ursache, wie der Link beweist. Kapiert?

Die schwäbische Hausfrau hatten wir in diesen Jahren Deutschland.

Wir in Deutschland haben in diesen 10 Jahren Tarifabschlüsse oft unter 1% gehabt. Wir haben sogar Reallohnverluste hingenommen. Das hat die SPD-Linke völlig richtig über Jahre auch gesagt. Und scharf kritisiert. Schon vergessen? Aber heute sehen wir, wie stark uns das gemacht hat. Wir sind nicht mehr der kranke Mann Europas wie vor 15 Jahren. Wir sind wieder wettbewerbsfähig und dann darf man auch wieder bei den Löhnen zulegen.

Auch da wäre das Extrem falsch.

Man kann zu viel Sparen, aber man kann auch zu viel ausgeben. Beide Extreme sind falsch und das ist irgendwie auch logisch. Das ist in vielen Bereichen so. Man kann zu viel Essen, aber auch zu wenig. Beides führt vorzeitig ins Grab... Fast immer gibt es eine Maximum in der Mitte. Kannst Du Dich an Mathe 11. Klasse erinnern. 1. Ableitung etc. Warum lernt man das?

Noch was zu Varoufakis, der nicht nur mit Rechtsradikalen koaliert hat,

sondern auch Verständnis für Selbstmordattentate zeigt. Also für Mord an Unschuldigen, oft verübt von gehirngewaschenen Minderjährigen:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... Leute.html

Und kommt noch was zu meinem vorletzten Posting. Zum zweifachen Wahlbetrug (Ende des Sparens) und der Verars... der Wähler bei der Umbenennung der Troika?


Deine Einschätzung zur schwäbischen Hausfrau und zur Rolle Deutschlands ist komplett falsch. Und leider wird es extrem schwierig bis unmöglich sein, dir diese Denke wieder abzugewöhnen. Da hat man es wohl mit einer Art confirmation bias zu tun........es ist zwecklos. :|
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon harry52 » Di 25. Aug 2015, 09:21

prime-pippo » Di 25. Aug 2015, 03:23 hat geschrieben:Deine Einschätzung zur schwäbischen Hausfrau und zur Rolle Deutschlands ist komplett falsch. Und leider wird es extrem schwierig bis unmöglich sein, dir diese Denke wieder abzugewöhnen.

Du musst mich nicht umerziehen, sondern argumentieren und überzeugen.

Kommunisten, Nazis und religiöse Fanatiker wollen immer die Leute umerziehen und gehirnwaschen und das immer genau an den Punkten, wo sie selber wissen, oder ahnen, dass es Unsinn ist. Das ist sehr verräterisch, denn wenn es gute Argumente gäbe, könnte man sie ja nennen.

Danke
Zuletzt geändert von harry52 am Di 25. Aug 2015, 09:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon harry52 » Di 25. Aug 2015, 10:34

Noch eine kleine Anmerkung zu den Linken, die laut Biermann keine Linken sind, was ich unterschreibe.

Hätten wir Deutschen und die deutschen Gewerkschaften auf Lafontaine, Varoufakis... gehört und uns ebenfalls hohe Lohnsteigerungen nach Einführung des Euros erlaubt, dann wären wir ähnlich pleite wie Griechenland. Unsere Gewerkschafter waren aber vernünftig und klug und deswegen geht es uns viel besser als Griechenland, oder auch Frankreich.

Lafontaine hatte sogar seinerzeit zu einem Generalstreik aufgerufen. Auch darauf haben unser klugen Gewerkschafter nicht gehört. Gut so. Danke an die deutschen Gewerkschaften für ihre Besonnenheit und seid weiterhin auf der Hut vor linksextremen Märchenerzählern und Rattenfängern, die letztlich ja auch verantwortlich sind, dass in Osteuropa und China uns eine Billigkonkurrenz entstanden ist.

Dort haben ja bis zum Jahr 1989 nicht die Kapitalisten, sondern diese angeblichen Linken geherrscht.
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon Tom Bombadil » Di 25. Aug 2015, 10:35

Varoufakis ist nicht gescheitert, er ist angetreten, um dem Kapitalismus zu schaden und das hat er geschafft.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon JJazzGold » Di 25. Aug 2015, 10:38

Who the f... is Varoufakis?
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon Moses » Di 25. Aug 2015, 12:15

Tom Bombadil » Di 25. Aug 2015, 10:35 hat geschrieben:Varoufakis ist nicht gescheitert, er ist angetreten, um dem Kapitalismus zu schaden und das hat er geschafft.

In Griechenland hoffentlich nicht nachhaltig
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon pikant » Di 25. Aug 2015, 12:17

prime-pippo » Di 25. Aug 2015, 03:17 hat geschrieben:
Als wenn Varoufakis alleine wäre. Er hat Fehler gemacht, er ist gescheitert........aber fachlich gibt es keinen Zweifel, dass Schäuble und Troika völlig jenseits sind.....


es geht nur zusammen mit den Institutionen in Griechenland und das weiss auch Tsipras und hat sich jetzt von diesen destruktiven Leuten getrennt - eine gemeinsame Kraftanstrengung ist in Griechenland notwendig.
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon happySchland » Di 25. Aug 2015, 13:08

harry52 » Mo 24. Aug 2015, 15:43 hat geschrieben:Noch was zu Varoufakis, der nicht nur mit Rechtsradikalen koaliert hat,

sondern auch Verständnis für Selbstmordattentate zeigt. Also für Mord an Unschuldigen, oft verübt von gehirngewaschenen Minderjährigen:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... Leute.html

Was heißt hier noch was? Varoufakis ist das Thema
Und herzlichen Glückwunsch das Sie nicht aber auch wirklich überhaupt nichts aus meinem Post aufgenommen haben.
Die deutschen Medien hatten mit Wonne auf Varoufakis herumgetrampelt.
Ich hatte schon genügend Beispiele genannt. Langt.

Wenn sie den Quellen in diesem Schundartikel folgen würden, könnten Sie die stümperhaft zusammengebastelte Manipulation auch erkennen. Allein die Überschrift ist eine glatte Verallgemeinerung
Bitte keine Wörter in den Mund legen und beim Thema bleiben.
Vielen Dank!
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon Progressiver » Di 25. Aug 2015, 19:41

harry52 » Di 25. Aug 2015, 10:34 hat geschrieben:Hätten wir Deutschen und die deutschen Gewerkschaften auf Lafontaine, Varoufakis... gehört und uns ebenfalls hohe Lohnsteigerungen nach Einführung des Euros erlaubt, dann wären wir ähnlich pleite wie Griechenland.


Lafontaine war der Mann, der am lautesten vor der Deregulierung des Finanzsektors gewarnt hatte. Dafür ist er von der britischen Presse als der "gefährlichste Mann Europas" tituliert worden. Und was passierte danach, als er abgesägt wurde? Richtig: Die Welt erlebte aufgrund der Deregulierungsorgie des Finanzsektors 2008ff die bislang größte Finanzkrise der bisherigen Geschichte. Und, oh Wunder, deren Folgen wurden auf die Steuerzahler abgewälzt.

Wenn Lafontaine und seinesgleichen seinerzeit nicht von den Neoliberalen abgesägt worden wären, sondern echte sozialdemokratische Politik betreiben hätte dürfen, dann hätte es nie eine derart schlimme Finanzkrise gegeben. Und Deutschland hätte vielleicht auch nur halb so hohe Schulden als es sie heute sind.
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon Moses » Di 25. Aug 2015, 19:42

Progressiver » Di 25. Aug 2015, 19:41 hat geschrieben:
Lafontaine war der Mann, der am lautesten vor der Deregulierung des Finanzsektors gewarnt hatte. Dafür ist er von der britischen Presse als der "gefährlichste Mann Europas" tituliert worden. Und was passierte danach, als er abgesägt wurde? Richtig: Die Welt erlebte aufgrund der Deregulierungsorgie des Finanzsektors 2008ff die bislang größte Finanzkrise der bisherigen Geschichte. Und, oh Wunder, deren Folgen wurden auf die Steuerzahler abgewälzt.

Wenn Lafontaine und seinesgleichen seinerzeit nicht von den Neoliberalen abgesägt worden wären, sondern echte sozialdemokratische Politik betreiben hätte dürfen, dann hätte es nie eine derart schlimme Finanzkrise gegeben. Und Deutschland hätte vielleicht auch nur halb so hohe Schulden als es sie heute sind.

Die Story hat Potential für ein ganzes Märchenbuch - köstlich! :D
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon Caramba » Di 25. Aug 2015, 19:45

Ich sage mal voraus, dass Varoufuckies zurückkehren wird, sobald sich die Griechen per Volksabstimmung für die Rückkehr der Drachme ausgesprochen haben.
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon Progressiver » Di 25. Aug 2015, 19:49

Moses » Di 25. Aug 2015, 19:42 hat geschrieben:Die Story hat Potential für ein ganzes Märchenbuch - köstlich! :D


Begründung?

Fakt ist: Die rechten und neoliberalen Parteien -und dazu zähle ich auch die Schröder-SPD- haben viel mehr Schulden gemacht als es linke Parteien je mit ihren "sozialen Wohltaten" geschafft hätten. Oder sind an der derzeitigen Finanzkrise auch die linken Parteien schuld?
Zuletzt geändert von Progressiver am Di 25. Aug 2015, 19:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon Moses » Di 25. Aug 2015, 19:58

Progressiver » Di 25. Aug 2015, 19:49 hat geschrieben:
Begründung?

Fakt ist: Die rechten und neoliberalen Parteien -und dazu zähle ich auch die Schröder-SPD- haben viel mehr Schulden gemacht als es linke Parteien je mit ihren "sozialen Wohltaten" geschafft hätten. Oder sind an der derzeitigen Finanzkrise auch die linken Parteien schuld?

Da es in diesem Strang um Griechenland geht, ja.
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon happySchland » Di 25. Aug 2015, 23:58

@Moses
Das ist ein Märchen.

Wie können die linken Griechen an einer Finanzkrise Schuld tragen wenn diese Jahre bevor die Linken überhaupt agieren konnten, eintrat? ;)
Bitte keine Wörter in den Mund legen und beim Thema bleiben.
Vielen Dank!
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon Moses » Mi 26. Aug 2015, 06:49

happySchland » Di 25. Aug 2015, 23:58 hat geschrieben:@Moses
Das ist ein Märchen.

Wie können die linken Griechen an einer Finanzkrise Schuld tragen wenn diese Jahre bevor die Linken überhaupt agieren konnten, eintrat? ;)

"Die Linken" zu denen ich auch die Gewerkschaften zähle, sind mitverantwortlich dafür, dass in Griechenland mehr Geld - vor allem für linke Wohltaten - ausgegeben wurde als dieses Land überhaupt erwirtschaften kann.
Und als "Problemlöser" werden dann linke Traumtänzer gewählt, die meinen aus einem heruntergewirtschafteten, in die Pleite gesteuerten Griechenland heraus die gesamte EU nach ihrem Willen umkrempeln zu können.
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon zollagent » Mi 26. Aug 2015, 08:19

Progressiver » Di 25. Aug 2015, 19:41 hat geschrieben:
Lafontaine war der Mann, der am lautesten vor der Deregulierung des Finanzsektors gewarnt hatte. Dafür ist er von der britischen Presse als der "gefährlichste Mann Europas" tituliert worden. Und was passierte danach, als er abgesägt wurde? Richtig: Die Welt erlebte aufgrund der Deregulierungsorgie des Finanzsektors 2008ff die bislang größte Finanzkrise der bisherigen Geschichte. Und, oh Wunder, deren Folgen wurden auf die Steuerzahler abgewälzt.

Wenn Lafontaine und seinesgleichen seinerzeit nicht von den Neoliberalen abgesägt worden wären, sondern echte sozialdemokratische Politik betreiben hätte dürfen, dann hätte es nie eine derart schlimme Finanzkrise gegeben. Und Deutschland hätte vielleicht auch nur halb so hohe Schulden als es sie heute sind.

Lafontaine ist nicht "abgesägt" worden, sondern er hat ohne wirklichen Grund den Bettel hingeworfen und ist vor seinen Aufgaben geflüchtet. Ein Mann, der sah, daß er angesichts der Aufgaben nicht genug Potential hat und deswegen einfach desertierte. So Einen braucht Deutschland bestimmt kein zweites Mal.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Varoufakis 2.0

Beitragvon zollagent » Mi 26. Aug 2015, 08:22

Moses » Mi 26. Aug 2015, 06:49 hat geschrieben:"Die Linken" zu denen ich auch die Gewerkschaften zähle, sind mitverantwortlich dafür, dass in Griechenland mehr Geld - vor allem für linke Wohltaten - ausgegeben wurde als dieses Land überhaupt erwirtschaften kann.
Und als "Problemlöser" werden dann linke Traumtänzer gewählt, die meinen aus einem heruntergewirtschafteten, in die Pleite gesteuerten Griechenland heraus die gesamte EU nach ihrem Willen umkrempeln zu können.

Eine Folge des in Griechenland immer noch existenten Amigo-Sytems. Um wiedergewählt zu werden, muß man dafür sorgen, daß die eigenen Wählergruppen ihre Wohltaten bekommen. Welche Auswirkungen das dann auf die Volkswirtschaft hat, ist gleichgültig. Und so lange die Demokratie durch eingeforderte Wählerbestechung korrumpiert wird, wird auch in Griechenland nichts besser werden. Besitzstandswahrung geht eben nur mit Leistungswahrung.
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