EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

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Fliege
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Fliege » Mo 17. Jun 2019, 22:48

Neandertaler hat geschrieben:(17 Jun 2019, 22:44)
In diesem Zusammenhang ist eindeutig das mit Europa die EU gemeint. Das die Genf oder auch Moskau geografisch zu Europa gehören ist trotzdem klar. Insofern alberne Klugscheißerei und Haarspalterei in meinen Augen.

Hast du auch eine Problem wenn man Amerika sagt aber die USA meint?

Ja, denn auch letzteres ist entweder Propaganda (bis Fake-News) oder irrtümlich, wobei beides zu kritisieren ist.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Nomen Nescio
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 17. Jun 2019, 23:06

Fliege hat geschrieben:(17 Jun 2019, 22:24)

Ich denke, die Briten sagten sich mehrheitlich, auch wenn Farage und Johnson übertreiben, sie haben einen Punkt und die Richtung stimmt, also stimme ich für Brexit.

dies klingt nach »ich sehe rauch, also gibt es feuer«. BBQ oder rauchbombe zählt nicht.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Fliege » Mo 17. Jun 2019, 23:14

Nomen Nescio hat geschrieben:(17 Jun 2019, 23:06)
dies klingt nach »ich sehe rauch, also gibt es feuer«. BBQ oder rauchbombe zählt nicht.

Vielleicht verstehst du die Briten nicht so, wie sie sich selber verstehen, und kommst deswegen auf einen schrägen Vergleich.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Neandertaler » Di 18. Jun 2019, 07:17

Fliege hat geschrieben:(17 Jun 2019, 22:48)

Ja, denn auch letzteres ist entweder Propaganda (bis Fake-News) oder irrtümlich, wobei beides zu kritisieren ist.

Es ist eine sprachliche Vereinfachung für denn Alltagsgebrauch und als solche eindeutig und völlig akzeptabel finde ich.
Ich glaube sehr wohl das zum Beispiel Rammstein die USA vom doppelkontinent Amerika unterscheiden können. Und auch Trump will nicht Brasilien groß machen. Also wofür soll das Propaganda sein?

(wobei ber Amerikaner selber eher von den Staaten spricht)
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Neandertaler » Di 18. Jun 2019, 07:20

Troh.Klaus hat geschrieben:(17 Jun 2019, 19:17)

Ja, schon klar. Die vier Freiheiten!
Es ging aber mehr darum, dass die EU "schuld" sei am Brexit. Deshalb meine Frage an einen Vorposter. Kam aber Nix zurück.


Nunja, geschickt was es aber auch nicht das die EU bzw. Merkel denn Briten vor dem Referendum nicht einen Millimeter entgegen gekommen ist.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Senexx » Di 18. Jun 2019, 07:22

Neandertaler hat geschrieben:(18 Jun 2019, 07:20)

Nunja, geschickt was es aber auch nicht das die EU bzw. Merkel denn Briten vor dem Referendum nicht einen Millimeter entgegen gekommen ist.


Das hätte es vor dem Referendum noch nicht einmal gebraucht. Die EU hätte aktiv für Remain werben sollen. Massiv.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Maikel » Di 18. Jun 2019, 08:02

Kohlhaas hat geschrieben:(17 Jun 2019, 20:12)
Hat eigentlich sein Prozess wegen Volksverarschung schon begonnen?

Das ändert allerdings nichts an dem Problem, das Boris Johnson derzeit hat. Der ist ein ausgewiesener Lügner, der sich demnächst vor Gericht verantworten muss.

Der Prozeß wurde früh eingestellt, bzw. gar nicht erst aufgenommen. Weil nichts / zuwenig dran war an dem Vorwurf.

Aber der Ausfall dieses Prozesses war unseren Medien keine große Schlagzeile wert, so hält sich die Beschuldigung in den meisten Köpfen.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon NB3 » Di 18. Jun 2019, 08:07

Senexx hat geschrieben:(18 Jun 2019, 07:22)

Das hätte es vor dem Referendum noch nicht einmal gebraucht. Die EU hätte aktiv für Remain werben sollen. Massiv.


Davon wäre in GB nicht viel angekommen. Die Briten sind zum überwiegenden Teil einsprachig, ihr nationaler öffentlicher politischer Diskurs wird von Daily Mail und Sun geführt, beides rechtsextreme Angriffsblätter mit wenig Respekt für Fakten. Die bestimmen, was diskutiert wird, wann es diskutiert wird, unter welchen Rahmenbedingungen und mit welchen Argumenten.
Die Briten leben in einer ganz eigenen Welt, in der die "Errungenschaften" des Empire internationale Ehrfurcht verdienen, in der der siegreiche und glorreiche 2. Weltkrieg das Beste der britischen Seele zum Vorschein gebracht hat und Europa in ewiger Erbschuld verpflichtet. Und außerdem ist man ja 3̶.̶ 4̶.̶ 5̶.̶ 6̶.̶ 7.-größte Wirtschaftsmacht der Welt, die EU braucht GB mehr als GB die EU. Die deutschen Autobauer werden Merkel persönlich die Pistole an den Kopf setzen und sie zwingen, sämtliche Bedingungen GBs zu akzeptieren. Als Nettozahler in das EU-Budget ist GBs EU-Austritt natürlich purer Profit, und ohne das gute britische Geld ist die EU zudem spätestens nächsten Donnerstag bankrott. Egal wie es kommt, GB sitzt immer am längeren Hebel.
Solchen Müll, dümmer als die AfD, kann man seit Jahrzehnten jeden Tag auf den Titelseiten der britischen Tagespresse-Marktführer lesen. Das bekommt man nicht mit einer schnellen Werbekampagne geheilt.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon peterkneter » Di 18. Jun 2019, 10:21

Ist Boris Johnson eigeltich mittlerweile Ministerpräsident oder wann wird das endlich verkündet?
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Troh.Klaus » Di 18. Jun 2019, 10:24

Neandertaler hat geschrieben:(18 Jun 2019, 07:20)
Nunja, geschickt was es aber auch nicht das die EU bzw. Merkel denn Briten vor dem Referendum nicht einen Millimeter entgegen gekommen ist.

Und wie hätte dieser Millimeter aussehen können?
In varietate concordia.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Orbiter1 » Di 18. Jun 2019, 10:53

peterkneter hat geschrieben:(18 Jun 2019, 10:21)

Ist Boris Johnson eigeltich mittlerweile Ministerpräsident oder wann wird das endlich verkündet?
Ministerpräsident wird er nie, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit Tory-Vorsitzender und Premierminister. Dauert aber noch ein paar Wochen bis 2 Kandidaten in der aktuell stattfindenden Vorauswahl übrig bleiben und dann die finale Entscheidung von den ca. 150.000 Tory-Mitgliedern getroffen wird.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Misterfritz » Di 18. Jun 2019, 15:25

Troh.Klaus hat geschrieben:(18 Jun 2019, 10:24)

Und wie hätte dieser Millimeter aussehen können?
Soviel, wie Cameron damals gefordert hatte - und irgendwann hat die EU gesagt: Jetzt ist Schluss.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon NB3 » Di 18. Jun 2019, 15:52

Misterfritz hat geschrieben:(18 Jun 2019, 15:25)

Soviel, wie Cameron damals gefordert hatte - und irgendwann hat die EU gesagt: Jetzt ist Schluss.


Cameron hatte radikale Einschränkungen der Bewegungsfreiheit der Bürgerlichen gefordert. Das Gleiche, was jetzt Johnson und Corbyn fordern. Und die EU hatte ihm schon vor 10 Jahren gesagt, dass solcher Unsinn nicht verhandelbar ist.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Misterfritz » Di 18. Jun 2019, 16:09

NB3 hat geschrieben:(18 Jun 2019, 15:52)

Cameron hatte radikale Einschränkungen der Bewegungsfreiheit der Bürgerlichen gefordert. Das Gleiche, was jetzt Johnson und Corbyn fordern. Und die EU hatte ihm schon vor 10 Jahren gesagt, dass solcher Unsinn nicht verhandelbar ist.
Eben!
:cool:
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Nomen Nescio » Di 18. Jun 2019, 16:10

Neandertaler hat geschrieben:(18 Jun 2019, 07:17)

Es ist eine sprachliche Vereinfachung für denn Alltagsgebrauch und als solche eindeutig und völlig akzeptabel finde ich.
Ich glaube sehr wohl das zum Beispiel Rammstein die USA vom doppelkontinent Amerika unterscheiden können. Und auch Trump will nicht Brasilien groß machen. Also wofür soll das Propaganda sein?

(wobei ber Amerikaner selber eher von den Staaten spricht)

:thumbup:
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Fliege » Di 18. Jun 2019, 16:45

NB3 hat geschrieben:(18 Jun 2019, 15:52)
[...] Bewegungsfreiheit der Bürgerlichen [...]

Ich habe eine Verständnisfrage: Was soll "Bewegungsfreiheit der Bürgerlichen" bedeuten?
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon NB3 » Di 18. Jun 2019, 17:21

Fliege hat geschrieben:(18 Jun 2019, 16:45)

Ich habe eine Verständnisfrage: Was soll "Bewegungsfreiheit der Bürgerlichen" bedeuten?


Ich sehe gerade, der Deutsche spricht von Freizügigkeit. Freie Wahl des Wohn- und Aufenthaltsortes. Der britische Hass gegen diese Freiheit war die wichtigste Triebkraft hinter Brexit.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Kohlhaas » Di 18. Jun 2019, 17:25

Fliege hat geschrieben:(17 Jun 2019, 21:10)

Europa mit einer europäischen Gemeinschaft/Union zu konfundieren, ist ein gern gezogenes Stilmittel - oder aber ein Irrtum.

Konfundieren.... Sehr schön. Der Duden sagt dazu: "Schwaches Verb, veraltet".

"Europa" ist kein fest definierter Begriff. Man kann mit dem Begriff "Europa" eine Region geowissenschaftlich (beruhend auf Plattentektonik) vom Rest der Welt abgrenzen. Man kann "Europa" auch aus Sicht der Geschichtswissenschaft heraus definieren. Man kann mit "Europa" eine Wertegemeinschaft beschreiben. Man kann soziologische Definitionen im Kopf haben, "Europa" kulturell definieren - oder eben auch politisch. Ganz gleich, welche Definitionsgrundlage man wählt: Der Begriff "Europa" ist in allen Zusammenhängen zulässig und auch verständlich.

Die politische Definition ist für unser tägliches Leben allerdings die bedeutsamsten. Deswegen erscheint mir der Versuch, den Begriff "Europa" auf Plattentektonik reduzieren zu wollen, recht ... "uninspiriert".

In der Tat habe ich den Begriff "Europa" synonym zum Begriff "Europäische Union" verwendet. Das war weder ein Stilmittel noch ein Irrtum. Tatsächlich ist es nämlich so, dass die Bezeichnung "Europa" nicht von Geowissenschaftlern, sondern von Historikern und Geografen geprägt wurde. Die Frage, ob Historiker und Geografen unter dem Aspekt der Plattentektonik korrekt definiert haben, interessiert nur die Geowissenschaftler. Sonst niemanden. Historisch belegt, von Geografen, Soziologen und Politologen wissenschaftlich bestätigt, ist Europa also die Region, in der sich über mehrere Jahrtausende eine weitgehend homogene Kultur, ein nahezu einheitliches Wertesystem (Aufklärung), einander stark ähnelnde politische Strukturen - und die aus den politischen Strukturen resultierenden Konflikte entwickelt haben.

Ich weiß, ich weiß, da kommen noch mehr Punkte hinzu. Ökonomische zum Beispiel... Aber bleiben wir bei den Konflikten: Die Europäische Union ist der Versuch, in diesem historisch-politisch definierten Raum nach zahlreichen verheerenden Kriegen ein "Europa" aufzubauen, das OHNE Krieg auskommt. Bis jetzt ist das gelungen. Die Europäische Union hat "Europa" die längste Phase des Friedens seit vorgeschichtlicher Zeit gebracht. Deshalb bin ich auch immer noch der Meinung, dass die EU der bisher mit Abstand würdigste Träger des Friedensnobelpreises ist! Die Europäische Union ist damit der erste Versuch in der Geschichte der Menschheit, "Europa" zu vereinen. In Frieden.

Und wenn sich eine Nation da selbst ausklammert, dann erlaube ich mir, zu sagen, dass diese Nation nicht zu Europa gehören will. Das kann man auch historisch begründen. Die Briten wollten noch nie "Europäer" sein. Splendid Isolation ist nur ein Beleg dafür. Die kolonialistisch motivierten Bestrebungen, in (Kontinental-)Europa "Besitzungen" zu erwerben, sind ein weiterer Beleg. Großbritannien hat sich seit seiner Existenz immer bemüht, einen "Sonderweg" zu gehen. GB war nie Teil "Europas". GB war letztlich nur das "Zentrum des britischen Weltreichs".

GB hat sich nie als Teil des Problems der innereuropäischen Konflikte gesehen. Der letzte Brite, der das öffentlich deutlich gemacht hat, war der so gern als "großer Politiker" bezeichnete Winston Churchil. Der hat nach dem Weltkrieg in seinem Sendungsbewusstsein, seinem Überlegenheitsgefühl und seiner Arroganz noch versucht, "Great britain and the nations of common welth" auf eine Stufe mit den USA und der UDSSR zu heben. Was werden die gelacht haben in Whashington und Moskau!

Leider grassiert dieser Größenwahn offensichtlich noch immer in GB. Deshalb bleibe ich dabei: Die Mehrzahl der Briten wollen nicht zu Europa gehören. Bestenfalls glauben die, Europa müsste zu "Great Britain" gehören.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Fliege » Di 18. Jun 2019, 17:31

NB3 hat geschrieben:(18 Jun 2019, 17:21)
Ich sehe gerade, der Deutsche spricht von Freizügigkeit. Freie Wahl des Wohn- und Aufenthaltsortes. Der britische Hass gegen diese Freiheit war die wichtigste Triebkraft hinter Brexit.

"Bewegungsfreiheit" habe ich in Richtung von "Freizügigkeit" verstanden. Wenn ich nun "Bürgerliche" als "Bürger" auffasse, kommt aber nicht heraus, was die Briten wollen. Die Briten wollen die Freizügigkeiit von Illegalen, Asylanten und Wirtschaftsmigranten beschränken. Das sind allesamt keine britischen Bürger und viele davon noch nicht einmal EU-Bürger.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Kohlhaas » Di 18. Jun 2019, 17:39

Fliege hat geschrieben:(18 Jun 2019, 17:31)

"Bewegungsfreiheit" habe ich in Richtung von "Freizügigkeit" verstanden. Wenn ich nun "Bürgerliche" als "Bürger" auffasse, kommt aber nicht heraus, was die Briten wollen. Die Briten wollen die Freizügigkeiit von Illegalen, Asylanten und Wirtschaftsmigranten beschränken. Das sind allesamt keine britischen Bürger und viele davon noch nicht einmal EU-Bürger.


Wie viele von diesen "Illegalen, Asylanten und Wirtschaftsmigranten" sind denn auf die britische Insel gelangt????

Die Briten, die für den Brexit gestimmt haben, haben sich nicht über einfallende Syrer und Afghanen aufgeregt. Von solchen Menschen haben die Briten seit jeher selbst genug Zuwanderer gehabt. Dank ihres "Weltreichs". Die haben sich zum Beispiel über die vielen POLEN aufgeregt. Und Polen gehört nun definitiv zur Europäischen Union.

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