EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

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peterkneter
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon peterkneter » Fr 14. Jun 2019, 10:17

Cobra9 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 10:02)

Großbritannien kann es drehen und wenden wie es will. Entweder es zahlt seine Schulden bei der EU oder für die Zukunft hätte man ein Problem.



Es geht um Abkommen bei Zöllen,Exporte und Importe. Dann Aufenthalts- und Arbeitsrechte sowie die Mitwirkung an EU-Programmen wie dem Satellitenprojekt Galileo oder dem Forschungsprogramm Horizon Europe. Die EU würde natürlich bestimmt nicht freudig Verhandlungen führen mit Großbritannien wenn der Betrag offen stehen würde.

Die EU würde hier Härte zeigen laut zuständigen Offiziellen.



Aber Johnson soll ruhig hart bleiben. Am besten eine No Deal Lösung fahren.

Im Falle eines No-Deal-Brexit, betonte die Kommission in ihrer Mitteilung erneut, entfalle auch die geplante zweijährige Übergangsfrist, in der Großbritannien quasi EU-Mitglied ohne Stimmrechte bleiben soll. Das Land verlöre dann nicht nur auf einen Schlag den Zugang zu Zollunion und Binnenmarkt, sondern auch zu Dutzenden Abkommen der EU mit anderen Staaten. Die britische Regierung wäre in einer solchen Situation voraussichtlich noch dringender auf ein schnelles Handelsabkommen mit der EU angewiesen, ihrem mit Abstand größten Handelspartner.

Ich möchte ja nicht Großbritannien herabwürdigen. Aber die besseren Ausgangslagen für jedes Szenario hat derzeit die EU. Am besten Johnson an der Macht, No Deal Brexit schnellstmöglich und dann mal gespannt abwarten was passiert.

Leider wird die EU bei Verhandlungen nicht das Maximum für sich rausholen.

Großbritannien ist übrigens lange nicht gut aufgestellt. Es gibt Leaks dazu.

Mindestens sechs bis acht Monate sei die Regierung davon entfernt, genügend Arzneimittel-Vorräte zu besitzen, um Engpässe zu vermeiden, zitierte die "Financial Times" aus dem Dokument. Vier bis fünf Monate seien noch nötig, damit sich britische Unternehmen auf die neuen Grenzkontrollen einstellen könnten. Und mindestens zwei Monate brauche die Regierung, um im EU-Ausland lebenden Briten über ihre unsichere Zukunft aufzuklären.


Sicher sieht es im Moment so aus als sei die EU gut oder besser vorbereitet als die Briten. Leider wird es trotz allem für die EU und Deutschland auch negative Folgen haben. Daher bin ich mir bei der Härte der EUgar nicht so sicher.
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peterkneter
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon peterkneter » Fr 14. Jun 2019, 10:20

Maikel hat geschrieben:(13 Jun 2019, 18:09)

Man könnte auch feststellen, daß 199, also die eindeutige Mehrheit der Abgeordneten, gegen Boris Johnson waren.


Sicherlich ist das so. Aber es geht ja letztlich darum die beiden Kandidaten herauszufinden die die stärksten Ergebnisse bekommen.
und nach dem ersten Ergebnis ist nicht davon auszugehen, dass die nächsten Abstimmungen schlechter ausfallen.

Sobald Johnson auf dem Ticket der zwei zur Wahl stehenden Kandidaten steht wird er von den Mitgliedern der Torries gewählt, davon muss man ausgehen.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Der Erwin » Fr 14. Jun 2019, 10:24

peterkneter hat geschrieben:(14 Jun 2019, 10:17)

Sicher sieht es im Moment so aus als sei die EU gut oder besser vorbereitet als die Briten. Leider wird es trotz allem für die EU und Deutschland auch negative Folgen haben. Daher bin ich mir bei der Härte der EUgar nicht so sicher.


Die Probleme haben wir aktuell wegen Trump und China, was England angeht hat sich die Industrie längst anders aufgestellt für den Fall der Fälle.
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Cobra9
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Cobra9 » Fr 14. Jun 2019, 10:34

peterkneter hat geschrieben:(14 Jun 2019, 10:17)

Sicher sieht es im Moment so aus als sei die EU gut oder besser vorbereitet als die Briten. Leider wird es trotz allem für die EU und Deutschland auch negative Folgen haben. Daher bin ich mir bei der Härte der EUgar nicht so sicher.


Doch das glaube ich gegenüber Großbritannien schon. Natürlich wird der Brexit nicht ohne negative Auswirkungen bleiben
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Wähler » Fr 14. Jun 2019, 17:38

Cobra9 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 10:02)
Aber Johnson soll ruhig hart bleiben. Am besten eine No Deal Lösung fahren.

SZ 13. Juni 2019 Boris Johnson ist der große Favorit für das Amt des Premiers. Dass er keinen Plan für den Brexit oder die Zukunft hat, stört seine wütende Partei nicht.
https://www.sueddeutsche.de/politik/bor ... -1.4484998
"Damit ist die ursprüngliche Brexit-Idee tot. Die Debatte über Vor- und Nachteile ist vorbei; ein EU-Austritt als moderiertes Erfolgsmodell mit Kompromissen von beiden Seiten und Schutz für beide Seiten wird immer unwahrscheinlicher. Wahrscheinlicher werden hingegen zwei Optionen: No Deal - oder No Brexit."
Für Boris Johnson reicht es nicht, die Parteimitglieder für sich zu gewinnen. Die Abgeordneten der Torries im Unterhaus kennen das Europawahl-Ergebnis ihrer Partei und die nächste Unterhauswahl kommt bestimmt.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Kohlhaas » Fr 14. Jun 2019, 18:15

Wähler hat geschrieben:(14 Jun 2019, 17:38)

SZ 13. Juni 2019 Boris Johnson ist der große Favorit für das Amt des Premiers. Dass er keinen Plan für den Brexit oder die Zukunft hat, stört seine wütende Partei nicht.
https://www.sueddeutsche.de/politik/bor ... -1.4484998
"Damit ist die ursprüngliche Brexit-Idee tot. Die Debatte über Vor- und Nachteile ist vorbei; ein EU-Austritt als moderiertes Erfolgsmodell mit Kompromissen von beiden Seiten und Schutz für beide Seiten wird immer unwahrscheinlicher. Wahrscheinlicher werden hingegen zwei Optionen: No Deal - oder No Brexit."
Für Boris Johnson reicht es nicht, die Parteimitglieder für sich zu gewinnen. Die Abgeordneten der Torries im Unterhaus kennen das Europawahl-Ergebnis ihrer Partei und die nächste Unterhauswahl kommt bestimmt.

Ich denke, da liegt die Süddeutsche falsch. Es gibt keine zwei Optionen. Für BoJo wäre es politischer Selbstmord, wenn er plötzlich für "No-Brexit" argumentieren würde. Das geht gar nicht! Also bleibt nur No-Deal. Vielleicht könnten vorgezogene Neuwahlen das Problem lösen. Ich sehe nur in GB keine ernstzunehmende Partei, die mit einem "No-Brexit-Votum" Erfolg haben könnte.

Und ich persönlich bin auch langsam in der Stimmung, dass ich das gar nicht mehr will. Mir wäre es inzwischen am liebsten, wenn die Briten so schnell wie möglich gehen würden.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Wähler » Fr 14. Jun 2019, 18:25

Wähler hat geschrieben:(14 Jun 2019, 17:38)
SZ 13. Juni 2019 Boris Johnson ist der große Favorit für das Amt des Premiers. Dass er keinen Plan für den Brexit oder die Zukunft hat, stört seine wütende Partei nicht.
https://www.sueddeutsche.de/politik/bor ... -1.4484998
"Damit ist die ursprüngliche Brexit-Idee tot. Die Debatte über Vor- und Nachteile ist vorbei; ein EU-Austritt als moderiertes Erfolgsmodell mit Kompromissen von beiden Seiten und Schutz für beide Seiten wird immer unwahrscheinlicher. Wahrscheinlicher werden hingegen zwei Optionen: No Deal - oder No Brexit."
Für Boris Johnson reicht es nicht, die Parteimitglieder für sich zu gewinnen. Die Abgeordneten der Torries im Unterhaus kennen das Europawahl-Ergebnis ihrer Partei und die nächste Unterhauswahl kommt bestimmt.

Kohlhaas hat geschrieben:(14 Jun 2019, 18:15)
Ich denke, da liegt die Süddeutsche falsch. Es gibt keine zwei Optionen. Für BoJo wäre es politischer Selbstmord, wenn er plötzlich für "No-Brexit" argumentieren würde. Das geht gar nicht! Also bleibt nur No-Deal. Vielleicht könnten vorgezogene Neuwahlen das Problem lösen. Ich sehe nur in GB keine ernstzunehmende Partei, die mit einem "No-Brexit-Votum" Erfolg haben könnte.
Und ich persönlich bin auch langsam in der Stimmung, dass ich das gar nicht mehr will. Mir wäre es inzwischen am liebsten, wenn die Briten so schnell wie möglich gehen würden.

Es wird kein schnelles Gehen geben. Das ist eine politische und wirtschaftliche Illusion, weil die bestehenden Verflechtungen sehr groß sind. Über die Abschlussrechnung, den Status der EU-Ausländer in Großbritannien und die Nordirland-Frage müssen zwischenstaatliche Vereinbarungen getroffen werden, um politische, wirtschaftliche und soziale Schäden zu begrenzen. Da wird kein politisch Verantwortlicher in Großbritannien herum kommen können, es sei denn, er risikiert den staatlichen Zerfall Großbritanniens.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Ger9374 » Fr 14. Jun 2019, 21:51

Wenn GB endlich durch die Torys seinen mini-Trump als Premier hat, Jonson sich die Lorbeerblätter selbst aufgesetzt hat, dann lasst uns wieder zu den wichtigen Dingen in Brüssel kommen.In späteren Jahren werden wir und andere gewiss versuchen zu hinterfragen was Europa damals geritten hat das dieses Chaos passieren konnte!?
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Orbiter1 » Fr 14. Jun 2019, 22:05

Ger9374 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 21:51)

In späteren Jahren werden wir und andere gewiss versuchen zu hinterfragen was Europa damals geritten hat das dieses Chaos passieren konnte!?
Europa hat gar nichts geritten. Es waren ausschließlich britische Politiker die das Brexit-Referendum auf den Weg gebracht haben, es waren ausschließlich britische Wähler die für einen Austritt aus der EU stimmten, es waren ausschließlich britische Politiker die den Austritt aus der EU formell beantragt haben und es waren ausschließlich britische Politiker die im Unterhaus keine Mehrheit für eine der möglichen Optionen gefunden haben. Die Frage im Rückblick wird sein was die Briten geritten hat.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Senexx » Fr 14. Jun 2019, 22:09

Orbiter1 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 22:05)

Europa hat gar nichts geritten. Es waren ausschließlich britische Politiker die das Brexit-Referendum auf den Weg gebracht haben, es waren ausschließlich britische Wähler die für einen Austritt aus der EU stimmten, es waren ausschließlich britische Politiker die den Austritt aus der EU formell beantragt haben und es waren ausschließlich britische Politiker die im Unterhaus keine Mehrheit für eine der möglichen Optionen gefunden haben. Die Frage im Rückblick wird sein was die Briten geritten hat.

Nö.

Europa muss sich fragen, was es dazu beigetragen hat, dass es so weit gekommen ist.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Orbiter1 » Fr 14. Jun 2019, 22:40

Senexx hat geschrieben:(14 Jun 2019, 22:09)

Nö.

Europa muss sich fragen, was es dazu beigetragen hat, dass es so weit gekommen ist.
Nun ja, die EU hat die Dreistigkeit besessen den 731 bestehenden britischen Extrawürsten nicht weitere 928 sondern nur 481 hinzuzufügen. So eine unverschämte Verweigerung britischer Sonderwünsche wollte der damalige Premierminister Cameron nicht akzeptieren und hat dann sein Volk befragt ob es überhaupt noch in der EU bleiben möchte.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Kohlhaas » Fr 14. Jun 2019, 22:45

Senexx hat geschrieben:(14 Jun 2019, 22:09)

Nö.

Europa muss sich fragen, was es dazu beigetragen hat, dass es so weit gekommen ist.

Was hat Europa denn dazu beigetragen?
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Fliege » Fr 14. Jun 2019, 22:50

Senexx hat geschrieben:(14 Jun 2019, 22:09)
Europa muss sich fragen, was es dazu beigetragen hat, dass es so weit gekommen ist.

Vielleicht bildet sich, was ich hoffen möchte, um Britannien ein weiterer Kern für eine europäische Gemeinschaft (Alternative für Europa), die nicht bestrebt ist, ihre Mitglieder (zunächst etwa Britannien, Grönland, Island, Färöer, Norwegen und weitere Länder) zu bevormunden und lächerlich zu machen, sondern vielmehr bestrebt ist, die wissenschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Fähigkeiten ihrer Mitglieder zu entfalten und zur Blüte zu bringen. Es wäre der Ansatz einer neuen Hanse oder einer Nord-EG, die für Übertritte aus der Brüssel-EU durchaus interessant werden könnte.
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Wähler » Sa 15. Jun 2019, 05:58

Fliege hat geschrieben:(14 Jun 2019, 22:50)
Vielleicht bildet sich, was ich hoffen möchte, um Britannien ein weiterer Kern für eine europäische Gemeinschaft (Alternative für Europa), die nicht bestrebt ist, ihre Mitglieder (zunächst etwa Britannien, Grönland, Island, Färöer, Norwegen und weitere Länder) zu bevormunden und lächerlich zu machen, sondern vielmehr bestrebt ist, die wissenschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Fähigkeiten ihrer Mitglieder zu entfalten und zur Blüte zu bringen. Es wäre der Ansatz einer neuen Hanse oder einer Nord-EG, die für Übertritte aus der Brüssel-EU durchaus interessant werden könnte.

Gäbe es solche Überlegungen wirklich, dann dürfte doch eine einigermaßen geregelte Trennung leichter fallen. Das britische Unterhaus hat bisher aber nur nein abgestimmt und keinerlei Perspektiven entwickelt. Das Europawahlergebnis spiegelt eine starke Spaltung Großbritanniens wider.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Ger9374 » Sa 15. Jun 2019, 08:26

Doch Europa muss sich vorwerfen lassen im Falle GB derartige zusagen, Sonderregelungen über Jahrzehnte hat bestehen lassen , das London diese Sonderrolle als selbstverständlich ansah.
Eine Art Premiummitgliedschaft .
Unverantwortlich , im Sinne einer Gemeinschaft mit gleichen Rechten und Pflichten.Das sollte auch aufzeigen das niemand die Kritik und distanziertheit die London gegenüber Brüssel mit Sonderregeln zum verstummen bringt.
Das "Kaufen " der Briten ist katastrophal gescheitert . Die Chancen dadurch Europa endlich weiter zu entwickeln minimal gestiegen.Es fehlt immer noch der mutige Schritt der Europa die Nationalen Egoismen
überwinden lässt!
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Fliege » Sa 15. Jun 2019, 14:39

Wähler hat geschrieben:(15 Jun 2019, 05:58)
Gäbe es solche Überlegungen wirklich, dann dürfte doch eine einigermaßen geregelte Trennung leichter fallen. Das britische Unterhaus hat bisher aber nur nein abgestimmt und keinerlei Perspektiven entwickelt. Das Europawahlergebnis spiegelt eine starke Spaltung Großbritanniens wider.

Was nicht ist, kann noch werden. Wie sich Boris Johnson die Zukunft seines Landes mit Blick auf die nächsten zehn Jahre vorstellt, wird er, sobald er neuer Premierminister geworden ist, darlegen müssen. Strategische Überlegungen könnten durchaus eine größere Rolle spielen, weil mit Selbständigkeitsbestrebungen in Schottland und Nordirland zu rechnen sein dürfte. Johnson wäre gut beraten, diesen Landesteilen plausible Angebote zu machen, in welchem wirtschaftlichen Verbund von Regionen und Ländern künftig Wertschöpfung und Wohlstand erreicht werden können.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Kohlhaas » Sa 15. Jun 2019, 16:28

Schottland ist ökonomisch so eng mit England verknüpft, dass ich dort keine ernsthafte Basis für Abspaltungsbestrebungen sehe. Viele Schotten hätten das zwar gern, aber es ist nicht realistisch. Anders sieht das im Falle Nordirlands aus. Da geht es nicht nur um ökonomische Fragen, sondern um einen seit 800 Jahren schwelenden Krieg. Ich würde wetten, dass ein ungeregelter Brexit recht schnell zur Abspaltung Nordirlands von Großbritannien und zur "Wiedervereinigung" Irlands führen wird.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Fliege » Sa 15. Jun 2019, 17:53

Kohlhaas hat geschrieben:(15 Jun 2019, 16:28)
Schottland ist ökonomisch so eng mit England verknüpft, dass ich dort keine ernsthafte Basis für Abspaltungsbestrebungen sehe. Viele Schotten hätten das zwar gern, aber es ist nicht realistisch. Anders sieht das im Falle Nordirlands aus. Da geht es nicht nur um ökonomische Fragen, sondern um einen seit 800 Jahren schwelenden Krieg. Ich würde wetten, dass ein ungeregelter Brexit recht schnell zur Abspaltung Nordirlands von Großbritannien und zur "Wiedervereinigung" Irlands führen wird.

In beiden Fällen sehe ich es wie du und auch aus den gleichen Gründen. Nur wenn Britannien nach dem Brext in Grund und Boden regiert werden sollte, dürften es die Schotten wagen, Briannien zu verlassen.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Schnitter » Sa 15. Jun 2019, 17:56

Fliege hat geschrieben:(15 Jun 2019, 14:39)

Was nicht ist, kann noch werden. Wie sich Boris Johnson die Zukunft seines Landes mit Blick auf die nächsten zehn Jahre vorstellt, wird er, sobald er neuer Premierminister geworden ist, darlegen müssen.


Er dürfte sich erstmal um dringlichere Themen kümmern.

Nämlich wie er der Katastrophe entgegenwirkt der die Briten in den nächsten 10 Jahren unweigerlich entgegentaumeln. :D
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Schnitter » Sa 15. Jun 2019, 17:57

Kohlhaas hat geschrieben:(15 Jun 2019, 16:28)

Schottland ist ökonomisch so eng mit England verknüpft, dass ich dort keine ernsthafte Basis für Abspaltungsbestrebungen sehe. Viele Schotten hätten das zwar gern, aber es ist nicht realistisch. Anders sieht das im Falle Nordirlands aus. Da geht es nicht nur um ökonomische Fragen, sondern um einen seit 800 Jahren schwelenden Krieg. Ich würde wetten, dass ein ungeregelter Brexit recht schnell zur Abspaltung Nordirlands von Großbritannien und zur "Wiedervereinigung" Irlands führen wird.


Dann steht Britannien völlig nackig da.

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