EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

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Troh.Klaus
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Troh.Klaus » Fr 26. Jul 2019, 12:12

Senexx hat geschrieben:(26 Jul 2019, 12:07)
Nein.
Und jetzt nerven Sie nicht weiter. Bitte woanders trollen.

Wenn Sie sich genervt fühlen, zeigt das nur, dass Sie auch nicht wissen, wie das funktionieren soll.
Oder Sie haben dazu eine Idee, die Sie aber nicht zu äußern wagen.
In varietate concordia.
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Senexx
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Senexx » Fr 26. Jul 2019, 12:14

Troh.Klaus hat geschrieben:(26 Jul 2019, 12:12)

Wenn Sie sich genervt fühlen, zeigt das nur, dass Sie auch nicht wissen, wie das funktionieren soll.
Oder Sie haben dazu eine Idee, die Sie aber nicht zu äußern wagen.

Habe ich hier bereits x-mal erklärt.

Paganini wiederholt nicht.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Misterfritz » Fr 26. Jul 2019, 13:52

Senexx hat geschrieben:(26 Jul 2019, 12:05)

Nein. Auch keine Zollkontrollen zwischen Nordirland und Großbritannien.
Das ginge ja nur, wenn Irland auch aus der EU austritt oder sich GB anschliessen würde - was die Iren mit Sicherheit nicht tun werden oder es eine Zollunion von GB mit der EU gäbe. Diese muss aber erst nach dem Austritt verhandelt werden.
GB möchte gerne die Kuh schlachten aber weiterhin Milch bekommen.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eulenwoelfchen » Fr 26. Jul 2019, 15:01

Misterfritz hat geschrieben:(26 Jul 2019, 13:52)

Das ginge ja nur, wenn Irland auch aus der EU austritt oder sich GB anschliessen würde - was die Iren mit Sicherheit nicht tun werden oder es eine Zollunion von GB mit der EU gäbe. Diese muss aber erst nach dem Austritt verhandelt werden.
GB möchte gerne die Kuh schlachten aber weiterhin Milch bekommen.


Vergessen' Sie, Misterfritz.

Der User Senex ist einfach genauso unkundig wie Boris Johnson, hat NULL Ahnung von den
der back-stop-Materie und den dahinterstehenden juristischen und vertraglichen Konsequenzen,
nicht nur für UK, sondern auch für die EU. Zum Beispiel, der Unmöglichkeit der EU, mit einem Land teilweise
Aussen- und Zollgrenzen wie zu einem normalen Nicht-EU-Drittland zu haben und teils keine Grenzen und Grenzkontrollen (Zoll- und Personalkontrollen) wie innerhalb der EU-Binnenmarkts.

Soviel erwiesene, politische Hirnlosigkeit oder NULL-Durchblick geht nur, wenn man sich in
populistisch einbetonierte Einzeiler ergießt und schmerzfrei ist im Hinblick offen gezeigten,
fehlenden politischen Sachverstand (selbst für einfachste Zusammenhänge).

Kurzum: Er erklärt den gleichen Schmarrn wie Brexit-Baumschüler Boris Johnson.
Ich tanze so schnell ich kann. (c) by Barbara Gordon
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Kohlhaas » Fr 26. Jul 2019, 16:01

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(26 Jul 2019, 15:01)

Vergessen' Sie, Misterfritz.

Diesem Rat schließe ich mich an.

Der User Senex ist einfach genauso unkundig wie Boris Johnson, hat NULL Ahnung von den
der back-stop-Materie und den dahinterstehenden juristischen und vertraglichen Konsequenzen,....

Dieses Urteil hingegen halte ich für falsch. Dahinter steckt nicht Unkenntnis, sondern eine klare Absicht. Wenn er will, kann @Senex durchaus scharfsinnig sein. Das will er bloß nie, wenn es um das Thema EU und separatistische Bestrebungen geht.

Kurzum: Er erklärt den gleichen Schmarrn wie Brexit-Baumschüler Boris Johnson.

Ganz genau! Auch der "Baumschüler" BoJo ist nämlich nicht vollverblödet. Der hat genau gewusst, dass die Lügen, die er den Briten vor dem Brexit-Referendum erzählt hat, Lügen waren. Jetzt hausiert er mit der Lüge, dass er einen "neuen, besseren" Brexit-Vertrag aushandeln wird. Glaubt hier jemand tatsächlich, dass BoJo diesen Quark wirklich glaubt??? Der weiß ganz genau, dass die EU keinen neuen Vertrag verhandeln wird. Das ist bloß Theaterdonner. BoJo hat erreicht, was er wollte. Adresse: Downingstreet 10.Daran hält er sich jetzt fest, solange er kann. Mit allen Mitteln. Dazu gehören auch weitere Lügen. Der Mann ist nicht blöd, der lügt bewusst und mit einer klaren Absicht.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Orbiter1 » Fr 26. Jul 2019, 16:51

Kohlhaas hat geschrieben:(26 Jul 2019, 16:01)

Wenn er will, kann @Senex durchaus scharfsinnig sein. Das will er bloß nie, wenn es um das Thema EU und separatistische Bestrebungen geht.
Auf seine Scharfsinnigkeit werden wir eine Weile verzichten müssen, er wurde für 3 Monate gesperrt.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eulenwoelfchen » Fr 26. Jul 2019, 17:59

Kohlhaas hat geschrieben:(26 Jul 2019, 16:01)
...
Ganz genau! Auch der "Baumschüler" BoJo ist nämlich nicht vollverblödet. Der hat genau gewusst, dass die Lügen, die er den Briten vor dem Brexit-Referendum erzählt hat, Lügen waren. .....Der Mann ist nicht blöd, der lügt bewusst und mit einer klaren Absicht.


Werter Herr Kohlhaas,
ich bezweifle SEHR, dass Mr. Johnson - vor allem in der Zeit vor dem Referendum - klar war, was Brexit bedeutet. Nicht nur für die EU, sondern vor allem auch für das UK. Auch in der letztendlichen Komplexität und ihren Folgen. Zum Beispiel der Nordirischen Grenzfrage - UND dem damit eng verbundenen Karfreitagsabkommen. Ich behaupte, keck, dass Boris Johnson das kaum oder gar nicht intellektuell überiß. Es ihn allerdings auch einen feuchten Kehricht interessierte.

Das sehe ich bei ihm auch noch heute so. Johnson befasst sich nur mit dem Großen und Ganzen. Dabei setzt er, ohne sich mit - wie er meint - unwichtigen Details befassen zu müssen, auf Drohungen und politische Erpressung. Ebenso dürfte er hinsichtlich der Zukunft, egal wie GB aus der EU austritt, keinen Gedanken über die künftige Zusammenarbeit oder etwaig notwendige Regeln GBs mit der EU für besonders wichtig erachten. Denn, genauso wie bei seiner geplanten Verhandlungstaktik für den Austritt sieht er das ganze entspannt, sprich GB sowieso das machen wird, was ihm passt. Egal, ob das Land, zum Beispiel was die noch ausstehenden Zahlungen an die EU von ca. 39 Mrd. Euro angeht, darüber vertraglich verbindliche Vereinbarungen abschloß.

Seine Denkart ist so: Das neue und großartige Britisch Empire bestimmt, was Sache ist und wo es wie langgeht. Und dazu gibt er als Churchill des War on Brexit die Linie vor. Sich damit zu befassen, wie man überhaupt eine künftige Regelung und einen Umgang zwischen EU und GB (nach dem erfolgten Austritt GBs) auf eine vernünftige, vertragliche Basis stellen könnte geht im dabei genauso am Hintern vorbei. Mit der Ansicht, "wir werden ja sehen, was uns, dem großartigen und mächtigen NEW Britisch Empire der Hosenscheisserverein EU anbieten wird. Und dann sehen wir weiter.

Er setzt und setzte beim Brexit - statt Einarbeitung in Details etc. - hinsichtlich dieser durchaus komplexen und für beide Seiten folgenreichen Trennungsgeschichte schlicht darauf, am Ende der nervenstärkere
und abgezocktere Spieler zu sein. Den Details auch nicht interessieren müssen, weil er sowieso gewinnen wird. Und zwar auf ganzer Linie all das an Vorteilen für GB herausholen wird, dass man so braucht und wünscht. In einer geradezu klinisch bedenklichen Geisteshaltung, dass die EU schon irgendwann vor seinem sowieso zum großartigsten und mächtigsten Land der Erde emporsteigendem "TNBE" (The NEW BRITISCH EMPIRE) die Hosen irgendwann so gestrichen voll haben wird, dass man ihm alles, was er fordert und will, freiwillig und zitternd vor die very british lederumhüllten Plattfüße legen wird.

Direkt doof ist er nicht. Stimmt. Aber ich halte ihn auch nicht für jemanden, der besonders laut und vor allem mehrmals "hier!" geschrien hat, als der Herrgott Hirnschmalz an die Menschheit verteilte.

Für mich auf einen Punkt gebracht, ist der Politiker Boris Johnson ein bauernschlauer Volltrampel, der nicht einmal gut lügt. Aber das braucht man auch nicht unbedingt bei einer immer mehr verblödenden Menschheit diesseits und jenseits des Kanals. Das immerhin werden wir (in der EU) gemeinsam mit den lieben Britinnen und Briten haben. Und selbst Boris Johnson wird uns allen das nicht nehmen können. Egal, wo wir hausen. Am hintersten Griechenzipfel oder auf einer nur spärlich besiedelten Schafsinsel im Shetland-"Archipel".

Fazit: Jetzt hat auch GB endlich seinen Bumm-Bumm-Boris. Optisch ähneln sie sich ja eh immer mehr. Und ob der eine keinen Führerschein hat und der andere keinen braucht, ist auch wurst. Mir zumindest. :D

---
Edit EW: Schreibfehler im Usernamen Kohlhaas korrigiert. Sorry für den Fehler!
Zuletzt geändert von Eulenwoelfchen am Sa 27. Jul 2019, 02:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Kohlhaas » Fr 26. Jul 2019, 18:47

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(26 Jul 2019, 17:59)

Werter Herr Kohlhass,
ich bezweifle SEHR, dass Mr. Johnson - vor allem in der Zeit vor dem Referendum - klar war, was Brexit bedeutet. Nicht nur für die EU, sondern vor allem auch für das UK. Auch in der letztendlichen Komplexität und ihren Folgen. Zum Beispiel der Nordirischen Grenzfrage - UND dem damit eng verbundenen Karfreitagsabkommen. Ich behaupte, keck, dass Boris Johnson das kaum oder gar nicht intellektuell überiß.

Sehr geehrtes Eulenwölfchen, ich bewundere Deinen Glauben an das Gute im Menschen. Allein: Meine angeborene Skepsis hinsichtlich der Reinheit menschlicher Motive hält mich davon ab, mich Deiner Sichtweise anzuschließen. Ich kann einfach nicht glauben, dass ein hochgebildeter Mensch wie Boris Johnson derart offensichtliche Tatsachen nicht erkennen kann. Ich glaube das besonders deshalb nicht, weil jener Boris Johnson einer der Hauptakteure war, die versucht haben, mit ganz bewussten Lügen die offensichtlichen Tatsachen zu überdecken.

Deinen weiteren Aussagen über Herrn Johnson stimme ich vollumfänglich zu. Insbesondere der folgenden Aussage:
Es ihn allerdings auch einen feuchten Kehricht interessierte.

Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Der Mann weiß, dass er lügt. Er lügt ganz bewusst. Und es interessiert ihn eine feuchten Dreck. Er muss die Folgen ja nicht tragen. Hauptsache seine Wohnadresse lautet jetzt Downingstreet 10.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Kohlhaas » Fr 26. Jul 2019, 18:54

Orbiter1 hat geschrieben:(26 Jul 2019, 16:51)

Auf seine Scharfsinnigkeit werden wir eine Weile verzichten müssen, er wurde für 3 Monate gesperrt.

Oh, das tut mir aber leid. Ich fand seine im Telegrammstil geäußerten Weisheiten immer so amüsant...
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Wähler » Fr 26. Jul 2019, 19:05

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(26 Jul 2019, 11:50)
Dann erklären Sie als "Experte" mal abseits ihrer episch breit eingestellten simplen Plattüden-Einzeiler mal konkret, wie sie das "back-stop"-Problem dauerhaft lösen wollen.

Die nächsten 3 Monate könnten vielleicht wieder einmal die Sachprobleme im Vordergrund stehen. ;) Unter vielen Verrenkungen könnte Nordirland als Sonderwirtschaftszone ein zweites Hongkong mit sehr geringen Pauschalzöllen werden.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Ger9374 » Fr 26. Jul 2019, 19:12

Wähler hat geschrieben:(26 Jul 2019, 19:05)

Die nächsten 3 Monate könnten vielleicht wieder einmal die Sachprobleme im Vordergrund stehen. ;) Unter vielen Verrenkungen könnte Nordirland als Sonderwirtschaftszone ein zweites Hongkong mit sehr geringen Pauschalzöllen werden.




Das wird in der E.U nicht auf grosse Begeisterung stoßen.Eine Sonderzone im E.U Wirtschaftsraum unwahrscheinlich und gefährlich.GB hat die Arschkarte, nicht Brüssel.
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eulenwoelfchen » Sa 27. Jul 2019, 02:24

Wähler hat geschrieben:(26 Jul 2019, 19:05)
Die nächsten 3 Monate könnten vielleicht wieder einmal die Sachprobleme im Vordergrund stehen. ;)

Was durchaus lohnend wäre.

Wähler hat geschrieben:(26 Jul 2019, 19:05)
Unter vielen Verrenkungen könnte Nordirland als Sonderwirtschaftszone ein zweites Hongkong mit sehr geringen Pauschalzöllen werden.

Damit wären wir wieder beim "back-stop", dem ja dann eine wie auch immer geartete entgültige Vertragsregelung folgen soll. Innerhalb eines noch zu verhandelnden
künfigen Vertragswerks/Handelsabkommens zwischen EU und GB.

Ob sich GB auf so eine Konstellation einer Sonderwirtschaftszone einlassen würde, ebenso die EU, ist vollkommen offen und ungeklärt.
Ebenso, was mit Personenkontrollen sein soll? Faktisch ist es ja so, dass die nordirisch-irische Grenze durch den Austritt
GBs eine EU-Aussengrenze wird. Die seitens der EU entsprechende - für alle Mitgliedsländer - gleichlautende Grenz- und Zollkontrollen
vorsieht. Und ebenso einheitliche Zollsätze.
Insofern eine schwierige Baustelle, wenn man zu einem Nicht-EU-Land dann einerseits keine Grenze und keinerlei oder nur in bestimmten Fällen geringfügige EU-einheitliche Zölle hätte,
wie das ja innerhalb des EU-Binnenmarkts bereits der Fall ist und es als einem der großen Vorzüge dieses Wirtschaftsraums keine Zollbürokratie und -Formalitäten gibt,
sondern barrierefreien Warenaustausch. Solange es sich eben nicht um Warenein- oder Ausfuhr in ein Nicht-EU Land handelt.

Genau über diese Detailpunkte - die wegen der Schwierigkeiten der irisch-nordirischen Sondersituation - schon im Austrittsvertrag nicht gelöst werden konnten,
einigte man sich ja dann auf die Übergangslösung "back-stop", die nur solange gelten sollte, bis man sich einig sei mit
einer "Honkong"-Vereinbarung oder wie immer man das nennen will, im entgültigen Handelsvertrag.

Die Realität der politischen Willensbildungsprozesse, besonders in GB, zeigte allerdings, wie schwierig oder unmöglich
es schon war, diesen Austrittsvertrag für die vorgesehenen zwei Jahre Übergangsfrist (=jene Zeit für entgültige Verträge) überhaupt umzusetzen.

***Sollte Johnson im übrigen ernsthaft daran denken, die 39 Mrd. Euro nicht bezahlen wollen, die GB aufgrund vertraglicher Verpflichtungen
der EU im Falle des Austritts noch zu zahlen hat, dann wäre das klarer Vertragsbruch GBs. Und damit auch das Vertrauen in Verträge mit GB bzw. dass diese von GB
auch erfüllt und eingehalten werden, im Eimer.

Wiedann auf so einer schwerwiegend beschädigten Vertrauensgrundlage ein neuer Handelsvertrag zustande kommen soll, der das Verhältnis der EU zum Nicht-EU-Mitglied GB regelt,
ist mir ein Rätsel. Und auf Seiten der EU dürften da alle Alarmglocken schrillen... und höchstes Misstrauen gegenüber einem Verhandlungspartner GB angebracht sein, dessen
Regierungschef Boris Johnson heisst. Jemand, der nicht nur skrupellos die Menschen in seinem Land belog, sondern auch keine Hemmungen hat, vertragsbrüchig gegenüber
27 befreundeten europäischen Staaten zu werden.

Insgesamt sehe ich die populistische und eher als halbstark zu bezeichnende Droh- und Erpressungskulisse Johnsons nicht nur als dumm-durchsichtig und ziemlich einfältig an,
sondern auch als gefährlich. Weil sie etwas SEHR Wesentliches zerstören könnte. Nämlich -wie bisher- mit einem klaren JA jene Frage zu beantworten, ob man Großbritannien über den Weg trauen kann.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Wähler » Sa 27. Jul 2019, 07:24

Stern 25. Juli Was will Boris Johnson wirklich? - Es gibt da eine Theorie ...
https://www.stern.de/politik/ausland/wa ... 18882.html
"Beobachter skizzieren folgendes Szenario: Die oppositionelle Labour-Partei könnte schon im September (nach der Parlamentspause) ein Misstrauensvotum anstrengen. Aktuell hat die Tory-Partei nur eine Mehrheit von zwei Sitzen im Unterhaus, und auch zahlreiche Konservative lehnen neben der Opposition einen Chaos-Brexit ab. Die Folge wären Neuwahlen. Da die Chancen für einen Erfolg gut stünden, ist es denkbar, dass Johnson selbst Neuwahlen ausruft...Gefährlich werden könnte Johnson wohl nur die Brexit-Partei von Nigel Farage, der (ausgerechnet) bei den EU-Wahlen einen Achtungserfolg gelang. Johnson könnte Farage aber mit seinen eigenen Waffen schlagen: mit Populismus."
Die anderen EU-Mitglieder würden bei einer Neuwahl einen weiteren zeitlichen Aufschub gewähren.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eulenwoelfchen » Sa 27. Jul 2019, 11:30

:?: Die Neuwahl-Szenarien, einschließlich einer von Johnson selbst angestoßenen, vorgezogenen Neuwahl, werden aber, selbst wenn man den Wahlerfolg der von Farage gegründeten
Brexit - Befürworter miteinbezieht, für Johnson und die Thories die Dinge höchstwahrscheinlich nicht positiv ändern, was die Zusammensetzung des neuen Parlaments angeht und die dortigen
Mehrheitsverhältnisse bezüglich eines "no deal"-Brexit bzw. eines Austritts nur unter "geordneten Verhältnissen", also mit einem Austrittsvertrag.

Unberechenbar - und ich finde - für Johnson sehr riskant wäre eine Neuwahl auf alle Fälle. (Siehe auch Mays fataler Irrtum mit Neuwahlen...)

Wenn man die Ergebnisse der EU-Wahl nimmt, könnte es sogar sein, dass sich die Brexit-Partei von Farage sogar als stärkste, einzelne Partei erweisen könnte und
die Thories von Johnson abrauchen, nicht nur hinter Farage, sondern auch hinter Labour - oder andere wie The Liberals - zurückfallen.
Das war's dann für die Thories und Johnson, den neuen Premierminister zu stellen. Der könnte dann sogar Nigel Farage
heissen. Der ja ganz dick mit Trump ist. :D

Und ob sich Farage und Johnson mit sich gegenseitig überbietendem Brexit-Lügenpopulismus mehr gegenseitig schwächen als stärken... und wer da als Sieger des Lügen- und Märchenwettbewerbs
in Sachen Brexit aus der Wahl hervorginge, ist noch nicht so sicher. Farage kann Populismus - gerade hinsichtlich Brexit - eigentlich noch viel besser als Johnson, wie die
Vergangenheit (früher von UKIP) und auch aktuell von Farages neugegründeter Brexit-Sammelbewegung zeigte.

Und es stünde nach wie vor die Frage bei einem Wahlkampf für Johnson im Raum, weshalb er sein Versprechen nicht wahrmacht, auf jeden Fall bis 31.10.19 aus der EU
auszutreten. Sofern er das tatsächlich am Parlament vorbei mit irgendwelchen Tricks umsetzen könnte.

Kann er nicht, wird er auch nach Neuwahlen, genauso wie eventuell Farages-Brexit-Party, sofern sie vielleicht sogar nicht ihn, sondern eine andere Brexitgestalt aus
ihren Reihen als Premierminister-Kandidaten aufstellt, vor dem Problem stehen, keine Mehrheit oder ggf. nur eine sehr knappe zu haben, beispielsweise mit einer
Farage-Thorie-DUP-Koalition, bei der aber vielleicht die Thories Juniorpartner sind. Und ob dann gerade jenes Lager der Thories, die keinen "no-deal" wollen,
ausgerechnet einer Farage-dominierten Austrittslinie folgen würden, und mehrheitlich für einen ungeordneten Brexit stimmen, ist ebenfalls mehr als fraglich.

(Siehe auch die innerparteiliche Thorie-Opposition, die erklärtermaßen strikt gegen einen ungeordneten, einen "no-deal"-Brexit, ist. Und auch von Johnson et.alt.
nicht so leicht zu ignorieren ist, wie das anhand des durchsichtigen "Mr. Brexit"-Gehabes des Boris Johnson nach aussen hin, besonders bei den
vollkommen wirren Brexit-um-jeden-Preis Befürwortern gut ankommen mag, aber nicht (mehr) bei diversen Theorieabgeordneten, die so einen folgenschweren "no-deal"-Austritt für GB
in ihrer wahren und negativen Dimension immer deutlicher erkennen und deshalb verhindern werden und wollen).

Johnsons vollmundige Ankündigungen sind ja bis dato nur heisse Luft, insbesondere auch hinsichtlich dessen, was davon Träume eines politischen Elitehasardeurs
sind und was - spätere - ernüchternde Realität sein wird. In all ihren negativen Folgen über Jahre bzw. Jahrzehnte und dem Endergebnis am von Johnson ausgerufenen und
bis 2050 erreichten Ziel, GB sei ohne EU spätestens zu diesem Zeitpunkt mit Abstand die stärkste Wirtschaftsmacht in Europa. Wenn nicht der ganzen Welt... :D

Meiner Ansicht nach hat sich Johnson bereits soweit aus dem Fenster gelehnt, wie ja User Orbiter1 bereits richtig erkannte, dass er selbst nur die Flucht nach vorne
antreten kann und am 31.10.19 um jeden Preis den Brexit liefern muss. Wie er das am Parlament vorbei anstellen will, bleibt vorläufig noch sein Geheimnis.
Liefert er bis dahin nicht, wird sein rein thorieintern aufgegangener Stern mit dem selbstverpassten "Churchill"-Heiligenschein schneller verglühen, als er "piep" sagen kann.
Die parteiinterne Leithammelkür ist ja nicht unbedingt deckungsgleich mit dem Ergebnis eines künftigen Wählerwillens, egal ob bei Neuwahlen oder einem
zweiten Referendum.

Und so wie sich - mir zumindest - derzeit die politische Lage in UK darbietet, hat Mr. Johnson mit seiner parteiinternen knappen 2/3-Mehrheit ein Wahlergebnis,
das verglichen mit ähnlichen "Führerwahlen" bei uns, etwa der CSU oder der SPD oder einer Kanzlerkandiatenkür in der CDU (als Nachfolge von Mutti Merkel)
als bescheiden und sehr wacklig, sprich misstrauisch beäugt, anzusehen ist. Und um Orbiter1 nochmals zu erwähnen, Boris Johnson fast keine andere Wahl
lässt, als einen Austritt bis zum 31.10.19 zu liefern. Gerade wegen seiner eigenen Partei und den Erwartungen ihrer Brexitmehrheit, dieses gegebene Versprechen,
das ihn zum Premier hochspülte, auch einzuhalten und umzusetzen.

Ich denke, Johnson wird die Strategie fahren, maximalen Druck auf die EU zu erzeugen, um dann am 31.10.19 oder kurz davor, im Falle des identischen "May-Scheiterns" gegenüber der EU
einen "no deal"-Austritt so hinzudrehen, zu dem die alleinschuldige EU die Verantwortung trage und eine weitere Knebelung durch die EU nicht mehr hinnehmbar sei,
und nur noch diese Wahl bleibt: "better no deal than a bad deal"..."take back control now"...usw. - In der Hoffnung, dass irgendeine Mehrheit im Parlament das auch so sieht
oder sich zumindest einreden lässt. Im Unterschied zu May, die ja bis zu Ihrem Rücktritt keinen "no-deal" wollte, ist das bei Johnson der einzige Unterschied zu seiner Vorgängerin,
so sagt er das zumindest. Er schließt einen no-deal-Austritt nicht aus. Droht sogar der EU damit, in der Manier eines billigen, kleinen Schutzgelderpressungs-Fuzzis.

Aber, siehe Schottlands Meldungen...wo die Verbitterung und Gegnerschaft gegen das ENGLAND-dominierte Westminsterparlament mit einem jetzt schon Entsetzen und "herzliche Feindschaft"
auslösenden Premiers Boris Johnson immer heftiger wird.
Einem SEHR wichtigen Landesteil des UK, das mit Zweidrittelmehrheit FÜR einen Verbleib in der EU stimmte. Sich vielleicht gerade noch mit einem "vernünftigen Austrittsvertrag"
ruhig halten ließe, aber gewiss nicht mit dem Totalschaden eines "no deal"-Austritts des Hosentaschen-Churchill Johnson.

btw: Für Boris Johnson wäre es schon ein geradezu desaströser Gesichtsverlust, wenn er genauso wie Theresa May vor ihm, bei der EU mit einer erneuten
Verlängerung des Austrittstermins betteln gehen müsste. Und im Grunde genauso dumm dasteht wie das Original, "Mrs. Theresa Brexit".

Fazit: And here I am, for all my lore, The wretched fool I was before ...
oder auch
And here, poor fool, I stand once more. No wiser than I was before

Und wie auch immer die neuen Werkbankarbeitgeber des NEW BRITISCH EMPIRE of the 21th CENTURY***, die lieben Chinesinnen und Chinesen, übelsetzen würden... :D

---
Johnsons GB-Phoenix-Fama erinnert mich sehr an die think tanks (Kagan, Wolfowitz, Perle, Cheney & Co.) hinter der Marionette G.W.Bush, die vor dessen erster Wahl auch schon
THE NEW AMERICA of the 21th Century als Zukunftsvision und politisches Programm entwickelten und umzusetzen versuchten. Mit Teilerfolgen. Wenn auch weniger glorreich,
als diese politischen Nichtsnutze in ihren Stahlhelm-Think tanks das nicht nur den Menschen in den USA, sondern der ganzen Welt auf's Auge drücken konnten.
Die negativen Folgen waren und sind allerdings beträchtlich, nicht nur für Jahre, sondern für Jahrzehnte. Und bis heute. Für die USA und die ganze Welt.
Aber letztere hatte keine Wahl und musste faktisch zusehen, ohne entscheidende Einfluß- und Korrekturmöglichkeiten zu haben.
Ob das bei Boris Johnson und dem Brexit - zumindest was die Mitgestaltungsmacht der EU angeht - auch so sein wird, werden wir bald sehen.

Hinsichtlich der Entscheidungen können wir (die EU) allerdings nur zusehen, wenn es im "Westminster Theatre" in die nächste Runde geht ...mit Regisseur Boris Johnson und seiner möglicherweise verbogenen Neuinszenierung des
**Shakespeareklassikers** "As you like it". ;)

**...**:
Die besondere Faszination, die diese Komödie seit dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart auf das Theaterpublikum ausgeübt hat, liegt jedoch nicht allein in seinen Themen begründet, sondern insbesondere in seinem Entwurf als Theater über das Theater. Die Schauspieler auf der Bühne spielen nicht nur ihre Rolle als Charaktere in dem Stück, sondern agieren dabei zugleich als Spieler, die ihre Kunst oder Tricks demonstrieren. So wird dem Zuschauer gezeigt, wie man Rollen ablegt oder wechselt, eine andere Figur aus sich macht, in einer Rolle steckt und sich gleichzeitig neben sie stellt; der eigene Spaß am Theaterspielen ermöglicht es dabei, anderen Spaß zu bereiten.
(Quelle: wikipedia)
Zuletzt geändert von Eulenwoelfchen am Sa 27. Jul 2019, 11:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 27. Jul 2019, 11:43

Wähler hat geschrieben:(27 Jul 2019, 07:24)

Stern 25. Juli Was will Boris Johnson wirklich? - Es gibt da eine Theorie ...
https://www.stern.de/politik/ausland/wa ... 18882.html
"Beobachter skizzieren folgendes Szenario: Die oppositionelle Labour-Partei könnte schon im September (nach der Parlamentspause) ein Misstrauensvotum anstrengen. Aktuell hat die Tory-Partei nur eine Mehrheit von zwei Sitzen im Unterhaus, und auch zahlreiche Konservative lehnen neben der Opposition einen Chaos-Brexit ab. Die Folge wären Neuwahlen. Da die Chancen für einen Erfolg gut stünden, ist es denkbar, dass Johnson selbst Neuwahlen ausruft...Gefährlich werden könnte Johnson wohl nur die Brexit-Partei von Nigel Farage, der (ausgerechnet) bei den EU-Wahlen einen Achtungserfolg gelang. Johnson könnte Farage aber mit seinen eigenen Waffen schlagen: mit Populismus."
Die anderen EU-Mitglieder würden bei einer Neuwahl einen weiteren zeitlichen Aufschub gewähren.

Es gibt keinen Aufschub. Wofür auch? Die Briten haben nichts Neues was man verhandeln könnte.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eulenwoelfchen » Sa 27. Jul 2019, 11:47

Alter Stubentiger hat geschrieben:(27 Jul 2019, 11:43)

Es gibt keinen Aufschub.

Woher wissen Sie das jetzt schon so genau?

Warten Sie doch erstmal ab, bis Osterhasi Boris ein neues Ei ins Nest gelegt hat, und wie das dann
angemalt ist und vor allem schmecken wird? - Oder ein weiteres, ungenießbares ist. Zumindest für die EU und eine Austrittsverlängerung! :D
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 27. Jul 2019, 12:06

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(27 Jul 2019, 11:47)

Woher wissen Sie das jetzt schon so genau?

Warten Sie doch erstmal ab, bis Osterhasi Boris ein neues Ei ins Nest gelegt hat, und wie das dann
angemalt ist und vor allem schmecken wird? - Oder ein weiteres, ungenießbares ist. Zumindest für die EU und eine Austrittsverlängerung! :D

ER wird machen wofür er bezahlt wird. Einen bilateralen Vertrag mit den USA schließen der sehr vorteilhaft für die Briten ist. Ziel ist es die EU zu zerstören und mit allen Ländern bilaterale Verträge abzuschließen. Ist die EU erstmal zerstört ist der Rest Europass dann leichte Beute und die Briten kriegen ihren Anteil. Aber hauptsächlich geschieht dies alles zum Wohle Amerikas. Dann bleibt es nicht bei Erpressungsversuchen wie jetzt gegen Frankreich. Europa wird unbedeutend. Und die Nationalisten/Populisten in Deutschland und Europa haben Amerika noch geholfen. Nützliche Idioten halt.
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...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
Kohlhaas
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Kohlhaas » Sa 27. Jul 2019, 16:21

Alter Stubentiger hat geschrieben:(27 Jul 2019, 12:06)

ER wird machen wofür er bezahlt wird. Einen bilateralen Vertrag mit den USA schließen der sehr vorteilhaft für die Briten ist. Ziel ist es die EU zu zerstören und mit allen Ländern bilaterale Verträge abzuschließen. Ist die EU erstmal zerstört ist der Rest Europass dann leichte Beute und die Briten kriegen ihren Anteil. Aber hauptsächlich geschieht dies alles zum Wohle Amerikas. Dann bleibt es nicht bei Erpressungsversuchen wie jetzt gegen Frankreich. Europa wird unbedeutend. Und die Nationalisten/Populisten in Deutschland und Europa haben Amerika noch geholfen. Nützliche Idioten halt.

Wie sollte die Zerstörung der EU bewerkstelligt werden?
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Troh.Klaus » Sa 27. Jul 2019, 16:39

Orbiter1 hat geschrieben:(26 Jul 2019, 16:51)
Auf seine Scharfsinnigkeit werden wir eine Weile verzichten müssen, er wurde für 3 Monate gesperrt.

Dann kommt er ja rechtzeitig zum Showdown zurück.
In varietate concordia.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Misterfritz » Sa 27. Jul 2019, 17:10

Kohlhaas hat geschrieben:(27 Jul 2019, 16:21)

Wie sollte die Zerstörung der EU bewerkstelligt werden?
Naja,
GB wird an der Leine von USA ordentlich prosperieren!
Das wird den Absprungbewegenungen in Polen, Ungarn, etc. grossen Anschub geben. Diese Länder lösen sich von der EU und werden zusammen mit USA und GB auch grossartige Länder - solange sie machen, was Trump will.

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