Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

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Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

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michi.ensch

Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon michi.ensch » Di 20. Okt 2015, 14:49

von Grimm » Mo 19. Okt 2015, 21:45 hat geschrieben:
Es gibt eine Geschichte Mitteleuropas.
Deutsche Geschichte gibt es seit etwa 100 Jahren. Und diese bestand im Wesentlichen aus zwei Weltkriegen, die von Deutschland verschuldet wurden.
Zur deutschen Kultur gehört auch, bei aller Hochkultur, die Verbrennung von Büchern etc.

Und da ich mir gerade Pegida Dresden via Live-Stream reingezogen habe: Ich schäme mich, Deutscher zu sein. :|


"Die Deutsche Geschichte gibt es seit etwa 100 Jahren"?

Ich kann es kaum fassen!
Thilo Sarrazin, SPD, hat völlig Recht wenn er sagt:
"Deutschland wird auf natürliche Weise dümmer".
Ich schäme mich für diese Dummheit in meinem Heimatland. Aber vielleicht gibt es ja doch noch einen Hoffnungsschimmer. Die rasant ansteigenden Zahlen der Teilnehmer an der PEGIDA-Bürgerbewegung und die aktuellen Umfrageergebnisse zur AfD lassen erkennen, daß es doch noch patriotische Bürger gibt, denen die Zukuft ihres deutschen Vaterlandes und der deutschen Kultur nicht gleichgültig ist.
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Occham
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Occham » Di 20. Okt 2015, 19:24

michi.ensch » Di 20. Okt 2015, 14:49 hat geschrieben:
"Die Deutsche Geschichte gibt es seit etwa 100 Jahren"?

Ich kann es kaum fassen!
Thilo Sarrazin, SPD, hat völlig Recht wenn er sagt:
"Deutschland wird auf natürliche Weise dümmer".
Ich schäme mich für diese Dummheit in meinem Heimatland. Aber vielleicht gibt es ja doch noch einen Hoffnungsschimmer. Die rasant ansteigenden Zahlen der Teilnehmer an der PEGIDA-Bürgerbewegung und die aktuellen Umfrageergebnisse zur AfD lassen erkennen, daß es doch noch patriotische Bürger gibt, denen die Zukuft ihres deutschen Vaterlandes und der deutschen Kultur nicht gleichgültig ist.

Deutschland lebt Geldwerte… und das nicht ohne Grund. Als Politiker sollte man schon alle Fakten kennen... sonst wacht man eines Tages zwischen lauter Geldbrüder'n auf... juhu...
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Kael » Do 29. Okt 2015, 14:41

https://www.facebook.com/31544472191250 ... 548234984/

:) Passt, ja. Integration ist sehr geglückt.
Zuletzt geändert von Kael am Do 29. Okt 2015, 14:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Wähler » So 1. Nov 2015, 09:56

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... ation.html
Welt 17. April 2010 Studie Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Die Studie zeigt überdies deutliche kulturelle Unterschiede: So weisen Türkinnen den mit Abstand höchsten Anteil an Hausfrauen aus. Das traditionelle Rollenbild drückt sich auch darin aus, dass 70 Prozent von ihnen keinen Beruf erlernt haben.

Während Italiener und Jugoslawen bevorzugt in Wohngegenden ziehen, in denen überwiegend Deutsche leben, gilt dies für viele Türken nicht. Auch schauen weitaus mehr von ihnen türkisches Fernsehen und lesen aus ihrem Herkunftsland stammende Zeitungen...Die Hälfte der Türken pflegt keine häufigen Kontakte zur einheimischen Bevölkerung.

Die meisten deutschen Türken sollen ihre Wurzeln im agrarischen Ostanatolien haben, während viele syrische Flüchtlinge wohl aus der Mittelschicht stammen und an ein Zusammenleben mit Christen gewohnt sind. Was Genaues wissen wir aber schon über die muslimischen Mitmenschen, die schon lange hier in Deutschland leben, oder jetzt als Flüchtlinge zu uns kommen?
Zuletzt geändert von Wähler am So 1. Nov 2015, 10:22, insgesamt 1-mal geändert.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Wähler » So 29. Nov 2015, 10:34

http://www.tagesspiegel.de/politik/rech ... picks=true
Tagesspiegel 28. November 2015 Die CDU will die Pflicht zur Integration mit jedem Migranten vertraglich vereinbaren
Der Antrag sieht nach Informationen des „Spiegels“ vor, dass Migranten den Grundwertekatalog akzeptieren und sich unter anderem verpflichten, die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie den Vorrang der deutschen Gesetze vor der Scharia anzuerkennen. Eine Diskriminierung von Frauen, Homosexuellen und Andersgläubigen dürfe nicht als Ausdruck religiöser Vielfalt akzeptiert werden. Außerdem sollten die Einwanderer zusichern, das Existenzrecht Israels anzuerkennen. Bei Verstößen solle es die Möglichkeit geben, Sozialleistungen zu kürzen oder den Aufenthaltsstatus zu ändern.

Wir Deutschen sollten dann aber mit gutem Beispiel vorangehen und eine solche Verpflichtung auch unterschreiben.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon DeutschlandSubjektiv » Sa 12. Dez 2015, 18:31

Naja, das kommt eh nie durch.... wundert mich, dass die CDU das überhaupt diskutiert.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Der Neandertaler » So 13. Dez 2015, 16:58

Hallo DeutschlandSubjektiv.
DeutschlandSubjektiv hat geschrieben:Naja, das kommt eh nie durch.... wundert mich, dass die CDU das überhaupt diskutiert.
Verpflichtung zur Integration vertraglich vereinbaren ... unterschreiben?
    Ehrlich gesagt, dies ist das Dämlichste, was ich zuvor von der CDU ... von Politikern allgemein in letzter Zeit gehört oder gelesen habe.
    Ich persönlich möchte mir von niemandem vorschreiben lassen (geschweige denn, dies vertraglich zu vereinbaren), wie ich zu leben habe.
      ... wie ich mich anderen Leuten gegenüber zu verhalten habe.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schokoschendrezki » So 13. Dez 2015, 17:18

Aus dem Artikel im Tagesspiegel:
Der Islamexperte Ahmad Mansour warnte davor, dass sich immer mehr muslimische Jugendliche in Deutschland von den demokratischen Grundwerten entfernten. „Das sind junge Menschen, die antisemitische Einstellungen und problematische Geschlechterrollen in sich tragen“ und anfällig für Verschwörungstheorien seien, sagte der Diplompsychologe dem Tagesspiegel. Verantwortlich dafür sei unter anderem die langjährige Missionierungsarbeit, die Saudi-Arabien zum Teil finanziere. Für diese Jugendlichen werde Religiosität zum stärksten identitätsstiftenden Merkmal. „Sie definieren sich dann nicht mehr als Türken oder Araber, sondern vor allem als Muslime.“

Da wüsste ich eine effektivere Strategie, als Einwanderer zu zwingen, irgendwelche Verträge zu unterschreiben, deren Einhaltung ohnehin schwer kontrollierbar ist: Nicht nur - wie ganz aktuell - Sigmar Gabriel, Saudi Arabien davor "zu warnen", Extremismus in Deutschland und Europa zu finanzieren (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sigmar-gabriel-warnt-saudi-arabien-vor-finanzierung-von-extremismus-a-1066327.html), sondern das Land direkt wirtschaftlich unter Druck zu setzen, wie es vor einigen Tagen der Grüne Hofreiter forderte ...
Zuletzt geändert von schokoschendrezki am So 13. Dez 2015, 17:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Katenberg » Mo 14. Dez 2015, 15:01

schokoschendrezki » So 13. Dez 2015, 18:18 hat geschrieben:Aus dem Artikel im Tagesspiegel:

Da wüsste ich eine effektivere Strategie, als Einwanderer zu zwingen, irgendwelche Verträge zu unterschreiben, deren Einhaltung ohnehin schwer kontrollierbar ist: Nicht nur - wie ganz aktuell - Sigmar Gabriel, Saudi Arabien davor "zu warnen", Extremismus in Deutschland und Europa zu finanzieren (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sigmar-gabriel-warnt-saudi-arabien-vor-finanzierung-von-extremismus-a-1066327.html), sondern das Land direkt wirtschaftlich unter Druck zu setzen, wie es vor einigen Tagen der Grüne Hofreiter forderte ...


Die Saudis unter Druck setzen? Wie denn bitte?
Wir kaufen euer Öl nicht mehr? Na da werden sich aber viele die Hände reiben
Deutschland ist der Welt größtenteils ausgeliefert, unsere Handlungsfähigkeit bzw -willigkeit tendiert gegen Null.
There was blood upon t risers
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon bakunicus » Mo 14. Dez 2015, 15:39

Katenberg » Mo 14. Dez 2015, 16:01 hat geschrieben:
Die Saudis unter Druck setzen? Wie denn bitte?
Wir kaufen euer Öl nicht mehr? Na da werden sich aber viele die Hände reiben
Deutschland ist der Welt größtenteils ausgeliefert, unsere Handlungsfähigkeit bzw -willigkeit tendiert gegen Null.


ist das wirklich so ?

zwei argumente dagegen ...

- haben wir es wie kaum ein anderes land in der hand, uns mit der energiewende unahbhängig vom saudischen und sonstwelchem öl zu machen.
wir haben das know how dazu, und wir haben eine flächendeckende zustimmung in der bevölkerung dafür.
sämtliche sogar gut meinende prognosen zum anteil regenerativer energien sind stets weit übertroffen worden; es gibt mehr windräder, solarzellen und biogasanlagen als mancher in der vergangenheit geträumt hat.
nun regt sich zwar mancher widerstand wegen landschaftsverschandelung, besonders in bayern, aber beim ernst dieses themas sind das doch wirklich nur tropenvögel, die den schuß nicht gehört haben.

- saudi arabien wehrt sich mit rechtschreibfehlern ...
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... ce=politik#utm_medium=medium#utm_campaign=plista&ref=plista

Es kommt sehr selten vor, dass deutsche Journalisten aus der saudi-arabischen Botschaft eine E-Mail bekommen. Jüngst war das der Fall, nachdem Meldungen über einen angeblichen massenhaften Bau von Moscheen in Deutschland die Runde machten und auch noch Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) in einem Zeitungsinterview das Königreich davor warnte, den religiösen Extremismus in Deutschland zu unterstützen.

Noch am Tag, als Gabriels Interviewäußerungen in der "Bild am Sonntag" erschienen, schrieb die Botschaft in Berlin eine empörte Mail an mehrere Redaktionen und dementierte den massiven Moscheenbau: "Wir sind wie Deutschland Teil der Anti-Isis-Koalition und kämpfen Seite an Seite gegen den Terror. Derartige bewusst lancierten Meldungen schaffen ein Klima des Hasses gegenüber dem Königreich Saudi-Arabien. Dafür darf es keinen Raum geben", hieß es in der Mail, die auch an SPIEGEL ONLINE ging.

Das war ziemlich unverblümt. Und zeigt, wie angespannt zwischen Riad und Berlin die Beziehungen sind, nicht zuletzt befeuert durch einen Bericht des Bundesnachrichtendienstes (BND), der sich kritisch mit dem Königshaus beschäftigt. Die Führung in Riad sucht nun offenbar weiter die mediale Offensive. In einer ganzseitigen Anzeige, die am Freitag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) erschien, wurden "Initiativen und Aktionen zur Bekämpfung von Terrorismus" vorgestellt. Der Text weist zwar eine Firma namens "Orbit Eight LLC" in Riad als Urheber auf, kommt aber in der Überschrift ("Das Königreich Saudi-Arabien") als quasi-offizielles Kommuniqué daher.

Auf sechs Spalten, ohne Foto, hebt der Text den Kampf des wahhabitischen Königreichs gegen radikalisierte Muslime hervor. Der aufmerksame Leser wundert sich, denn der Text kommt stellenweise in recht holprigem Deutsch daher. Offenbar haben die Verantwortlichen in dem steinreichen Öl-Land ausgerechnet bei der Übersetzung geknausert.

In dem Text ist die Rede von "taillierten Strategien" gegen Radikalismus. An anderer Stelle geht es reichlich konfus um "Bemühungen so wie zur Bekämpfung des Extremismus und, um saudische Bürger an das Leben in der globalen Gemeinschaft zu gewöhnen". Oder es wird festgehalten: "Imame wurden verboten zu Anstiftungen und Gespräche über Intoleranz zu halten."

Es wird ein "Rehabilitierungsprogramm" vorgestellt, über das es heißt: "Dieses Programm umerzieht gewalttätige Extremisten und Extremismus-Sympathisanten durch intensive religiöse Debatten und psychologische Beratung." Leicht missverständlich wirkt im Schlussteil der Anzeige ein Satz, der offenbar einer englischen Version angelehnt ist: Die saudi-arabische Regierung sehe "Terrorismus als seriöse, laufende Bedrohung".


offenbar geht da in SA doch die muffe um, dass deutschland wohl nicht mehr bereit sein könnte in das land der steinigungen und handabhacker panzer, überwachungstechnik und grenzzäune zu liefern.
da sollte deutschland sein gewicht nicht unter den scheffel stellen ...
egal wir nervös der deutsche außenminister zuckt.
Zuletzt geändert von bakunicus am Mo 14. Dez 2015, 15:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Katenberg » Mo 14. Dez 2015, 15:45

bakunicus » Mo 14. Dez 2015, 16:39 hat geschrieben:
ist das wirklich so ?

zwei argumente dagegen ...

- haben wir es wie kaum ein anderes land in der hand, uns mit der energiewende unahbhängig vom saudischen und sonstwelchem öl zu machen.
wir haben das know how dazu, und wir haben eine flächendeckende zustimmung in der bevölkerung dafür.
sämtliche sogar gut meinende prognosen zum anteil regenerativer energien sind stets weit übertroffen worden; es gibt mehr windräder, solarzellen und biogasanlagen als mancher in der vergangenheit geträumt hat.
nun regt sich zwar mancher widerstand wegen landschaftsverschandelung, besonders in bayern, aber beim ernst dieses themas sind das doch wirklich nur tropenvögel, die den schuß nicht gehört haben.

- saudi arabien wehrt sich mit rechtschreibfehlern ...
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... ce=politik#utm_medium=medium#utm_campaign=plista&ref=plista



offenbar geht da in SA doch die muffe um, dass deutschland wohl nicht mehr bereit sein könnte in das land der steinigungen und handabhacker panzer, überwachungstechnik und grenzzäune zu liefern.
da sollte deutschland sein gewicht nicht unter den scheffel stellen ...
egal wir nervös der deutsche außenminister zuckt.


Bei den regenerativen sind wir einer Meinung, nur wird den Saudis egal sei, ob sie unsere Technik von uns beziehen oder von den Russen, Chinesen oder Anderen. Da wäre der Schaden für uns höher.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon bakunicus » Mo 14. Dez 2015, 15:51

mhh ...
mir scheint doch so, dass deutsche wehrtechnik, überwachungstechnik und ausspionierungssoftware bei den scheichs ziemlich beliebt ist.

und ich habe da noch was im hinterkopf von jürgen grässlin (https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Gr%C3%A4sslin), dass es nämlich nicht so ist wie oft behauptet, "wenn die nicht bei uns kaufen, dann kaufen sie eben wo anders".

deutschland liefert oft sogar dann, wenn nämlich alle anderen nicht mehr liefern.
sogar die russen oder chinesen ... oder die amerikaner.
Zuletzt geändert von bakunicus am Mo 14. Dez 2015, 15:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Zunder » Mo 14. Dez 2015, 23:47

Wenn die Saudis den Ölhahn zudrehen, ist die deutsche Automobilindustrie im Eimer. Und wenn die Automobilindustrie im Eimer ist, ist die gesamte Wirtschaft im Eimer. Was dann kommt, hatten wir schon mal. Das braucht kein Mensch.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon DeutschlandSubjektiv » Mi 16. Dez 2015, 08:34

Ich frage mich bei der ganzen Diskussion um das Thema "Integration" allerdings schon länger, wie diese in der Praxis überhaupt ablaufen soll...?

Gibt es da "Leitfäden" für, wie man so etwas umsetzt? Wissenschaftliche Abhandlungen? "Best-practice"-Beispiele? Modelle für funktionierende Integration von Zuwanderern in anderen Ländern? Warum nicht von den Erfolgreichen lernen?

...verweise die Frage an die Bundesregierung :D

Der Neandertaler » So 13. Dez 2015, 16:58 hat geschrieben:Hallo DeutschlandSubjektiv.Verpflichtung zur Integration vertraglich vereinbaren ... unterschreiben?
    Ehrlich gesagt, dies ist das Dämlichste, was ich zuvor von der CDU ... von Politikern allgemein in letzter Zeit gehört oder gelesen habe.
    Ich persönlich möchte mir von niemandem vorschreiben lassen (geschweige denn, dies vertraglich zu vereinbaren), wie ich zu leben habe.
      ... wie ich mich anderen Leuten gegenüber zu verhalten habe.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Der Neandertaler » Mi 16. Dez 2015, 15:48

Hallo DeutschlandSubjektiv.
DeutschlandSubjektiv hat geschrieben:Ich frage mich bei der ganzen Diskussion um das Thema "Integration" allerdings schon länger, wie diese in der Praxis überhaupt ablaufen soll...?

Gibt es da "Leitfäden" für, wie man so etwas umsetzt? Wissenschaftliche Abhandlungen? "Best-practice"-Beispiele? Modelle für funktionierende Integration von Zuwanderern in anderen Ländern? Warum nicht von den Erfolgreichen lernen?

...verweise die Frage an die Bundesregierung :D
Gute Frage - nächste Frage! NEIN - "Leitfäden" gibt es nicht, nur (An)Zeichen, wie es nicht gemacht werden soll. Besonders sollte ich die Logik benutzen und fragen, wohin will ich?
    ... was soll am Ende herauskommen?

Beispiel Frankreich:
    Vororte (Banlieues - wörtlich: "Bannmeile" - also: stigmatisierte Problemgebiete), in denen überwiegend algerische und andere Migranten in Barackensiedlungen (bidonvilles) wohnen, und aus ökonomischer Not diese prekären Wohnverhältnisse entstehen (Armuts- und Arbeitsmigration), ... wollen wir diese Zustände?
    Eher nicht, also dürfen wir Ghettoisierung nicht zulassen.

USA:
    Teile des New Yorker Bezirks Bronx und Harlem. Darin oder dadurch ist eine prekäre Mischung aus flächendeckender Armut entstanden, eine exorbitante Rate an Gewaltverbrechen, sowie soziale Brennpunkte allgemein.

Sprache ist der Schlüßel - JA!
    ... gegenüber Behörden, im täglichen Leben, wie auch mit 'deutschen' Mitmenschen, sowie in der Arbeit.

Aber Intgration ist keine Einbahnstraße - also: nicht nur 'der Fremde' muß bereit sein, unsere Sprache ... unsere 'Kultur' zu erlernen, sondern auch wir müssen bereit sein, ihm Gelegenheit zu geben, dies angemeßen lernen zu können ... wir müssen ihm dies alles adäquat beibringen. Und zu einer (eventuell) gelungenen Integration gehört bestimmt nicht, daß wir Ghettos zulassen, oder, wie bei den sogenannten "Gastarbeitern", das Erlernen der Sprache (Integration allgemein) lediglich der Arbeitswelt überlassen. Denn dann erlernen sie dies alles nur, wenn sie einen Erfolg sehen.
Erfolg heißt:
    wenn sie Aussicht auf eine Arbeitstelle haben.
Wir aber wollen, daß sie sich auch integrieren - sprich. an unsere Kultur ... an Recht und Gesetz halten, wenn es mal nicht so gut läuft.

Wenn wir also alle diese Fehler vermeiden wollen, sollte (künftige) Intgration anders laufen, als bisher.
Aber nochmal:
    NEIN - "Leitfäden" gibt es nicht!
"Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern können." (Voltaire)
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Wähler » Mi 16. Dez 2015, 17:46

DeutschlandSubjektiv » Mi 16. Dez 2015, 08:34 hat geschrieben:Ich frage mich bei der ganzen Diskussion um das Thema "Integration" allerdings schon länger, wie diese in der Praxis überhaupt ablaufen soll...?
Gibt es da "Leitfäden" für, wie man so etwas umsetzt? Wissenschaftliche Abhandlungen? "Best-practice"-Beispiele? Modelle für funktionierende Integration von Zuwanderern in anderen Ländern? Warum nicht von den Erfolgreichen lernen?

Deutschland besitzt bereits genug Erfahrungen mit der Integration von Gastarbeitern und Emmigranten, auch mit türkischen Muslimen. In den 90er Jahren kamen viele Bürgerkriegsflüchtlinge aus Jugoslawien, von denen die meisten wieder in ihre Heimatländer zurückgekehrt sind.

Der failed state Syrien ist natürlich eine besondere Herausforderung für die EU und Deutschland. Es müssen besonders viele junge Flüchtlinge in kurzer Zeit vor allem sprachlich geschult und betrieblich ausgebildet werden, auch mit dem Ziel der Entwicklungshilfe. Es sollten auf jeden Fall Anreize geschaffen werden, auch junge dann ausgebildete Flüchtlinge zur Rückkehr in ihre Heimatländer zu bewegen. Es fehlt ebenfalls ein Einwanderungsgesetz, welches die Zeit nach dem "syrischen Asyl" präziser regelt.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon DeutschlandSubjektiv » Fr 18. Dez 2015, 11:20

Die Erfahrung mit den Gastarbeitern zeigte mehr diejenigen Dinge auf, die man anders oder besser machen sollte...

Kritisch ist aber vor allem die Frage, wie man die (temporären?) Zuwanderer schnell in den Arbeitsmarkt integriert. Da sind vor allem Bildungsprobleme und Sprachprobleme die Hauptknackpunkte. Geringqualifizierte kann Deutschland leider kaum Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt bieten. Selbst, wenn momentan relativ viele jüngere Menschen kommen, stellt sich doch die Frage, inwieweit und wie schnell man diese entsprechen qualifizieren kann. Das wird... schwierig aus meiner Sicht, zumal Deutschland darauf nicht wirklich vorbereitet ist und die Bundesregierung keinen (ersichtlichen) Plan hat.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Helmuth_123 » Sa 19. Dez 2015, 16:30

Katenberg » Mo 14. Dez 2015, 15:01 hat geschrieben:
Die Saudis unter Druck setzen? Wie denn bitte?
Wir kaufen euer Öl nicht mehr? Na da werden sich aber viele die Hände reiben
Deutschland ist der Welt größtenteils ausgeliefert, unsere Handlungsfähigkeit bzw -willigkeit tendiert gegen Null.


Ein Grund mehr, uns von arabischen Öl unabhängiger zu machen. Biotechnik und Naturstoffchemie könnten da brauchbare Lösungen liefern. Ist Autarkie eigentlich auch so ein verpöntes Wort?
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Munster » Fr 25. Dez 2015, 17:32

DeutschlandSubjektiv » Mi 16. Dez 2015, 08:34 hat geschrieben:Ich frage mich bei der ganzen Diskussion um das Thema "Integration" allerdings schon länger, wie diese in der Praxis überhaupt ablaufen soll...?


Die Integration wird in Praxis gar nicht laufen, weil sie BEREITS GESCHEITERT IST! Zu einer Integration von massenhaft kulturfremder Menschen gehört nämlich mehr als eine blosse Propagandaoffensive der Marke "Willkommenskultur"; dazu gehört auch ganz wesentlich ein funktionierender Rechtsstaat der in der Lage ist Recht und Gesetz zu vermitteln und sich Respekt zu verschaffen. Allein die Tatsachen, dass sich kriminelles Verhalten in keinster Weise auf laufende Asylverfahren auswirkt ist die Lachnummer schlechthin, aber das ist nur die Spitze des Eisbergs!

Diese "Pussy-Gesellschaft" und dieser "Pussy-Staat" wird ganz sicherlich die wenigsten integrieren - das es immer noch scheinbar genügend Naivlinge gibt die ernsthaft daran glauben, verdeutlicht lediglich, dass der Mensch immer erst die größtmögliche Katastrophe benötigt um zu kapieren, aber diese Katastrophe wird kommen - da kann man Gift drauf nehmen!
Zuletzt geändert von Munster am Fr 25. Dez 2015, 17:34, insgesamt 2-mal geändert.
Monteur

Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Monteur » Fr 25. Dez 2015, 17:38

@Munster: Definiere mal bitte ausführlich, was Du unter Kultur und unter Kulturfremd verstehst.

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