Gehört der Islam zu Deutschland?

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McKnee
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon McKnee » So 18. Okt 2020, 16:26

Billie Holiday hat geschrieben:(18 Oct 2020, 14:00)
Warum ist das bei ihm unwahrscheinlich und bei dir sollen es alle glauben?


WArum kann ich nicht meine Schlußfolgerungen zeihen, wie andere sie ja auch ziehen.

Wenn jemand sich immer wieder auf die Moschee in seiner Nachbarschaft bezieht, während man versucht mit ihm über die GEsamtheit zu diskutieren, liegen bestimmte Schlußfolgerungen nahe. Vielleicht habe ich auch nur versucht, mich angemessen auszudrücken und nicht gleich ganz tief in die Kiste zu greifen.

Ignoranz wird auch dann nicht besser, wenn sie im eigenen Sinne ist.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat ist ...

.....er wusste es :D
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Fliege
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Fliege » So 18. Okt 2020, 16:39

Billie Holiday hat geschrieben:(18 Oct 2020, 13:03)

Ich finde nicht, dass der Islam zu Deutschland passt, bin damit aber in einer Minderheit.

Da ich dir zustimme, dass der aktuell real existierende Islam nicht zu Deutschland passt, möchte ich zwei politische Handlungsweisen empfehlen:
1. Dieser Islam sollte in Deutschland nicht begrüßt und gefördert werden.
2. Nur ein für Deutschland passend gemachter Islam sollte in Deutschland begrüßt und gefördert werden.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Quatschki » So 18. Okt 2020, 16:47

Es sollten überhaupt keine Religionen gefördert werden.
Auch wer Sonntags skandiert: "Dein Reich komme, Dein Wille geschehe!", steht nicht wirklich auf dem Boden des Grundgesetzes.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Fliege » So 18. Okt 2020, 16:53

Quatschki hat geschrieben:(18 Oct 2020, 16:47)

Es sollten überhaupt keine Religionen gefördert werden.
Auch wer Sonntags skandiert: "Dein Reich komme, Dein Wille geschehe!", steht nicht wirklich auf dem Boden des Grundgesetzes.

Schon Betriebserlaubnis und Zuschuss für einen religiös orientierten (konfessionellen) Kindergarten erfüllt den Tatbestand staatlicher Religionsförderung.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Vongole » So 18. Okt 2020, 17:05

Fliege hat geschrieben:(18 Oct 2020, 16:53)

Schon Betriebserlaubnis und Zuschuss für einen religiös orientierten (konfessionellen) Kindergarten erfüllt den Tatbestand staatlicher Religionsförderung.

Diesen "Tatbestand" gäbe es nur, wäre Deutschland ein laizitischer Staat, und das auch nur bedingt.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Findulin » So 18. Okt 2020, 17:17

Fliege hat geschrieben:(18 Oct 2020, 16:39)

Da ich dir zustimme, dass der aktuell real existierende Islam nicht zu Deutschland passt, möchte ich zwei politische Handlungsweisen empfehlen:
1. Dieser Islam sollte in Deutschland nicht begrüßt und gefördert werden.
2. Nur ein für Deutschland passend gemachter Islam sollte in Deutschland begrüßt und gefördert werden.


Da müssten mal Záhlen auf den Tisch, wieviele "Islamgefährder" denn so unterwegs sind, echte und vermutete.

Der Islam als ganz normal gelebte Religion kann von mir aus zu Deutschland gehören, irgendwelche Clan-Spinner und nicht abschiebbare Drogenhändler sind das weitaus größere Problem, denk' ich.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Senexx » So 18. Okt 2020, 17:23

Fliege hat geschrieben:(18 Oct 2020, 16:53)

Schon Betriebserlaubnis und Zuschuss für einen religiös orientierten (konfessionellen) Kindergarten erfüllt den Tatbestand staatlicher Religionsförderung.

Der erste Kindergarten in meiner Heimatstadt wurde von den "Englischen Fräulein" (heute: Maria-Ward-Schwestern) gegründet, auf Initiative der Katholischen Kirche. Die Gemeinde wäre gar nicht finanziell in der Lage gewesen, anstelle der unentgeltlichen Arbeit der Schwestern Personal zu bezahlen. Schon meine Eltern haben diesen Kindergarten besucht.

Ich bin in einen Pfarrkindergarten gegangen, in dem ebenfalls Ordensschwestern gearbeitet haben.

Unser Krankenhaus wurde ebenfalls von Ordensschwestern betrieben.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Fliege » So 18. Okt 2020, 17:25

Findulin hat geschrieben:(18 Oct 2020, 17:17)

Der Islam als ganz normal gelebte Religion kann von mir aus zu Deutschland gehören, irgendwelche Clan-Spinner und nicht abschiebbare Drogenhändler sind das weitaus größere Problem, denk' ich.

Da bin ich anderer Auffassung, denn "normal gelebte Religion" hat in Frankreich zu folgendem Sachstand geführt:

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(18 Oct 2020, 15:57)
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/enthauptung-eines-lehrers-eine-hinrichtung-mit-ansage-17007774.html

„Wie wir den Islamismus in die Schulen eindringen ließen“, lautet der Titel einer Neuerscheinung, die der frühere Schulinspektor Jean-Pierre Obin geschrieben hat. Ein von ihm verfasster Bericht über die wachsende Zahl von islamistischen Offensiven in den Klassenzimmern war 2004 von dem damaligen Bildungsminister Fillon vertuscht worden.
"Wir haben 20 Jahre verloren", sagt Obin.
(im Islamproblemestrang).

Dass wir in Deutschland noch einen Sicherheitsabstand von 20 Jahren hätten, möchte ich wegen 2015 und den Folgen bezweifeln.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Fliege » So 18. Okt 2020, 17:32

Senexx hat geschrieben:(18 Oct 2020, 17:23)

Der erste Kindergarten in meiner Heimatstadt wurde von den "Englischen Fräulein" (heute: Maria-Ward-Schwestern) gegründet, auf Initiative der Katholischen Kirche. Die Gemeinde wäre gar nicht finanziell in der Lage gewesen, anstelle der unentgeltlichen Arbeit der Schwestern Personal zu bezahlen. Schon meine Eltern haben diesen Kindergarten besucht.

Ich bin in einen Pfarrkindergarten gegangen, in dem ebenfalls Ordensschwestern gearbeitet haben.

Unser Krankenhaus wurde ebenfalls von Ordensschwestern betrieben.

Ich habe mich nicht gegen Religionsförderung positioniert (das tat Quatschki), sondern gegen die Förderung von nicht zu Deutschland passenden Religionen (Formulierung von Billie Holiday).
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Senexx » So 18. Okt 2020, 18:07

Fliege hat geschrieben:(18 Oct 2020, 17:32)

Ich habe mich nicht gegen Religionsförderung positioniert (das tat Quatschki), sondern gegen die Förderung von nicht zu Deutschland passenden Religionen (Formulierung von Billie Holiday).

Bei uns gibt es einen muslimischen Kindergarten. Prinzipiell ist nichts dagegen einzuwenden.

Bedenken habe ich nur bezüglich der sprachlichen Entwicklung. Vorschulkinder werden aber mit deutscher Schrift vertraut gemacht.

Wir haben sogar ein türkisches Gymnasium, in dem es keinen Türkischunterricht gibt.

Bei der Technikausstattung bezüglich Online- und Hybridunterricht können unsere städtischen Gymnasien nur vor Neid erblassen. Sozen lassen alles verkommen.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Tom Bombadil » So 18. Okt 2020, 18:10

Findulin hat geschrieben:(18 Oct 2020, 17:17)

Da müssten mal Záhlen auf den Tisch, wieviele "Islamgefährder" denn so unterwegs sind, echte und vermutete.

Diese Zahlen gibt es!

Insgesamt ergibt sich für das Jahr 2019 aus den ausreichend gesicherten Zahlenangaben ein im Vergleich zum Vorjahr um rund 5,5 % gestiegenes Islamismuspotenzial von 28.020 Personen (2018: 26.560).
https://www.verfassungsschutz.de/de/arb ... nzial-2019

Zum Vergleich:
Nach Abzug von Mehrfachmitgliedschaften umfasste das rechtsextremistische Personenpotenzial Ende 2019 insgesamt 32.080 Personen und wird seit vorletztem Jahr in den Kategorien „in parteiunabhängigen bzw. parteiungebundenen Strukturen“, „weitgehend unstrukturiertes rechtsextremistisches Personenpotenzial“ und „in Parteien“ abgebildet.
https://www.verfassungsschutz.de/de/arb ... nzial-2019

Das linksextremistische Personenpotenzial ist im Jahr 2019 nach Abzug von Mehrfachmitgliedschaften um rund 4,7 % auf insgesamt 33.500 Personen gestiegen (2018: 32.000).
https://www.verfassungsschutz.de/de/arb ... nzial-2019
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Eulenwoelfchen » So 18. Okt 2020, 18:56

Fliege hat geschrieben:(18 Oct 2020, 17:25)

Da bin ich anderer Auffassung, denn "normal gelebte Religion" hat in Frankreich zu folgendem Sachstand geführt:

(im Islamproblemestrang).

Dass wir in Deutschland noch einen Sicherheitsabstand von 20 Jahren hätten, möchte ich wegen 2015 und den Folgen bezweifeln.

Das hatten weder Obin noch ich in den Raum gestellt. Obins Aussag bezog sich explizit auf Frankreich.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Fliege » So 18. Okt 2020, 19:25

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(18 Oct 2020, 18:56)

Das hatten weder Obin noch ich in den Raum gestellt. Obins Aussag bezog sich explizit auf Frankreich.

Genau so habe ich sie auch behandelt, als eine Aussage, die sich auf Frankreich bezieht.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 19. Okt 2020, 11:19

Die Frage "was gehört zu Deutschland" ist von einer gewissen Infantilität und Blödheit und historischen Ahnungslosigkeit geprägt. Gehört Ostpreußen, gehört Königsberg "zu Deutschland". Na sicher. Betrachtet man die deutsche Geschichte. Ja. Und?

"Passt Königsberg zu Deutschland". Eher nicht. Denn dummerweise liegt inzwischen Polen dazwischen.

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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 19. Okt 2020, 16:35

schokoschendrezki hat geschrieben:(19 Oct 2020, 11:19)

Die Frage "was gehört zu Deutschland" ist von einer gewissen Infantilität und Blödheit und historischen Ahnungslosigkeit geprägt. Gehört Ostpreußen, gehört Königsberg "zu Deutschland". Na sicher. Betrachtet man die deutsche Geschichte. Ja. Und?

"Passt Königsberg zu Deutschland". Eher nicht. Denn dummerweise liegt inzwischen Polen dazwischen.

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Wenn ich in ein anderes Land gehe und mich dort über fast alles ärgere und beschwere....sollte dieses Land sich mir anpassen oder wäre es denkbar, zu überlegen, dass ich eventuell am falschen Ort bin?
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Findulin » Di 20. Okt 2020, 13:48

Tom Bombadil hat geschrieben:(18 Oct 2020, 18:10)

Diese Zahlen gibt es!

Insgesamt ergibt sich für das Jahr 2019 aus den ausreichend gesicherten Zahlenangaben ein im Vergleich zum Vorjahr um rund 5,5 % gestiegenes Islamismuspotenzial von 28.020 Personen (2018: 26.560).
https://www.verfassungsschutz.de/de/arb ... nzial-2019

Zum Vergleich:
Nach Abzug von Mehrfachmitgliedschaften umfasste das rechtsextremistische Personenpotenzial Ende 2019 insgesamt 32.080 Personen und wird seit vorletztem Jahr in den Kategorien „in parteiunabhängigen bzw. parteiungebundenen Strukturen“, „weitgehend unstrukturiertes rechtsextremistisches Personenpotenzial“ und „in Parteien“ abgebildet.
https://www.verfassungsschutz.de/de/arb ... nzial-2019

Das linksextremistische Personenpotenzial ist im Jahr 2019 nach Abzug von Mehrfachmitgliedschaften um rund 4,7 % auf insgesamt 33.500 Personen gestiegen (2018: 32.000).
https://www.verfassungsschutz.de/de/arb ... nzial-2019


Bei über 4 Millionen Muslimen im Land also keine breite Durchsetzung, sondern der schmutzige, gefährliche Rand, der zu keinem Land gehören sollte.

Fliege hat geschrieben:(18 Oct 2020, 17:25)

Da bin ich anderer Auffassung, denn "normal gelebte Religion" hat in Frankreich zu folgendem Sachstand geführt:

(im Islamproblemestrang).


Nein, das war eben nicht die normal gelebte Religion, das war Islamismus; beides gleichzusetzen ist eine unzulässige Gleichsetzung mit der überwiegenden Zahl von Muslimen, die so etwas noch nie getan haben und auch nicht tun werden.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 20. Okt 2020, 13:58

Findulin hat geschrieben:(20 Oct 2020, 13:48)

Bei über 4 Millionen Muslimen im Land also keine breite Durchsetzung, sondern der schmutzige, gefährliche Rand, der zu keinem Land gehören sollte.

Das ist eine triviale Erkenntnis. Die Preisfrage lautet: wie geht man mit diesen Leuten um und wie verhindert man, dass es mehr werden? Der prozentuale Anteil von Islamisten an den Muslimen ist ja sehr viel höher als der von rechts- und linksradikalen an der Bevölkerung.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Findulin » Di 20. Okt 2020, 14:54

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Oct 2020, 13:58)

Das ist eine triviale Erkenntnis.


So trivial nun auch wieder nicht, denn ein User hat prompt muslimische Religionsausübung mit der Frankreich-Enthauptung in Verbindung gebracht.

Die Preisfrage lautet: wie geht man mit diesen Leuten um und wie verhindert man, dass es mehr werden?


Ja.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon naddy » Di 20. Okt 2020, 15:13

Findulin hat geschrieben:(20 Oct 2020, 13:48)

Bei über 4 Millionen Muslimen im Land also keine breite Durchsetzung, sondern der schmutzige, gefährliche Rand, der zu keinem Land gehören sollte.

Immer noch nicht kapiert, daß es in diesem Thread nicht um Muslime, sondern um "den" Islam als Lehre geht?

Nein, das war eben nicht die normal gelebte Religion, das war Islamismus; beides gleichzusetzen ist eine unzulässige Gleichsetzung mit der überwiegenden Zahl von Muslimen, die so etwas noch nie getan haben und auch nicht tun werden.

Da fände ich es interessant, wenn Du mal Deine diesbezügliche Einschätzung bezüglich wahhabistisch oder salafistisch geprägter Staaten, wie etwa Saudi-Arabien hier kundtun würdest. Geht das aus Deiner Sicht eher in Richtung "Islam", oder doch schon "Islamismus"?
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 20. Okt 2020, 15:20

Findulin hat geschrieben:(20 Oct 2020, 14:54)

So trivial nun auch wieder nicht, denn ein User hat prompt muslimische Religionsausübung mit der Frankreich-Enthauptung in Verbindung gebracht.

Der unreformierte Islam mit der Möglichkeit, ihn so fundamentalistisch auslegen zu können, wie das Islamisten tun, ist der Nährboden für Exzesse, die dann in solchen Taten münden. Ein Patentrezept, wie sichd er Islam möglichst friedlich reformieren kann, habe ich aber auch nicht parat, mMn. muss das sowieso von innen kommen, das können wir dann nur unterstützen, mehr nicht. Umso verrückter, dass man seitens der Politik solche Institutionen wie Ditib hofiert.
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