Gehört der Islam zu Deutschland?

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naddy
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon naddy » Fr 2. Okt 2020, 13:32

Allgemein gesprochen bezeichnet "Kultur" die Sitten, Gebräuche, Ausdrucksformen und Wertekanons, über die sich Gemeinschaften definieren und mit denen sie sich identifizieren. Also stellt sich die Frage, ob und inwieweit bei geteiltem Lebensraum kulturelle Eigenarten miteinander kompatibel sind und waren, oder sich sogar gegenseitig "befruchten" können. Daher steht nicht eine chronologisch erzählte "gemeinsame Geschichte" im Mittelpunkt der Betrachtung, sondern deren Auswirkungen auf die eingangs aufgeführten Aspekte.
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Teeernte
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Teeernte » Fr 2. Okt 2020, 13:37

naddy hat geschrieben:(02 Oct 2020, 13:32)

Allgemein gesprochen bezeichnet "Kultur" die Sitten, Gebräuche, Ausdrucksformen und Wertekanons, über die sich Gemeinschaften definieren und mit denen sie sich identifizieren. Also stellt sich die Frage, ob und inwieweit bei geteiltem Lebensraum kulturelle Eigenarten miteinander kompatibel sind und waren, oder sich sogar gegenseitig "befruchten" können. Daher steht nicht eine chronologisch erzählte "gemeinsame Geschichte" im Mittelpunkt der Betrachtung, sondern deren Auswirkungen auf die eingangs aufgeführten Aspekte.


Islamische "KULTUR" :D :D :D - da gibt man die Frauen am Eingang ab.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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McKnee
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon McKnee » Fr 2. Okt 2020, 13:37

JJazzGold hat geschrieben:(02 Oct 2020, 11:57)

Das sind Fragen, die nicht leicht zu beantworten sind, aber das wussten Sie, als Sie diese stellten. ;)

Zu 1
Dass der Islam die Gesellschaft in Deutschland nachhaltig prägt, sehe ich nicht kommen. Dazu ist die deutsche Gesellschaft zu groß und zu vielfältig und der Anteil des Islam zu klein.

Zu 2
Vorzugsweise gestalten, mitgestalten, in Zusammenarbeit mit dem Islamrat und dem Zentralrat für Muslime, aber auch in aktiver und scharfer Ausgrenzung aller Organisationen oder Einzelner, die aktiv entgegen die Vorgabe des GG agieren.

Zu 3

Aufklären. :)


Danke :thumbup:
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Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat ist ...

.....er wusste es :D
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon JJazzGold » Fr 2. Okt 2020, 13:56

McKnee hat geschrieben:(02 Oct 2020, 13:37)

Danke :thumbup:


Gerne :)
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon JJazzGold » Fr 2. Okt 2020, 14:19

ThorsHamar hat geschrieben:(02 Oct 2020, 12:21)

Ich meine, das darf man nicht ganz so blauäugig sehen. JJazz.
Was heisst "Prägen" genau? Wenn damit Oktroyieren gemeint ist, stimme ich Dir zu, aber auch nur dann, wenn es keinerlei Zeitrahmen gibt.
Wenn mit "Prägen" Einfluss haben und somit Verändern gemeint ist, sieht das sofort anders aus, finde ich.
Ich bin mir sicher, dass die rein optische Veränderung eines Stadtbildes nicht ohne gesellschaftliche Veränderung passieren kann.
Wir reden nicht von Touristen.
In meiner Umgebung hier ist jedenfalls eine sehr deutliche Prägung durch Islam festzustellen, in einem Zeitraum von ca. 25 Jahren.


Das ist nicht blauäugig, sondern kühler logischer Betrachtung geschuldet.
Prägen könnte nur eine Masse und diese Masse ist schlichtweg nicht vorhanden.
Auch das Stadtbild per se ist nicht "muslimisch geprägt", das Dorfbild auch nicht; allenfalls existieren einzelne Enklaven bevorzugt in einem Stadtteil. Was Schaufenstergestaltung und das Interieur von Geschäften, Schnellimbissen, Restaurants und Bars betrifft. Die gesamtstädtische Bauweise wird davon nicht beeinflusst, es sei denn, du betrachtest die eine oder andere Moschee als das gesamte Stadtbild prägend.
Die kulturelle Beeinflussung erschöpft sich großteils darin, dass ggfls auch du heute ab und zu einen Döner isst und mein türkischer, muslimischer Obsthändler besser es Obst und eine reichlichere Auswahl an Spezialitäten bietet, als der Supermarkt.
Was hätte diese Gesellschaft von geschätzt 86 Millionen denn übernommen, dass von einer Prägung die Rede sein könnte?
So gut wie nichts und ich gehe davon aus, dass das auch so bleiben wird. Denn wenn etwas geprägt wird, dann die nachwachsenden Generationen von Muslimen von dieser Gesellschaft in Deutschland, im Zuge zur Verfügung stehender Bildung, Wirtschaft, Technologie und last not least der Libaralität, die damit verbunden ist.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 2. Okt 2020, 14:22

Zu dem ganzen Disput über den Einfluss von Juden und Muslimen in Europa empfehle ich das neue Buch von Max Czollek (u.a. Herausgeber der unregelmäßig erscheinenden Zeitschrift "Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart“). Es nennt sich "Gegenwartsbewältigung" (ganz offensichtlich als Gegenentwurf zu "Vergangenheitsbewältigung"). Es liegt aufgeschlagen vor mir auf'm Schreibtisch und das letzte Kapitel (ab Seite 169 heißt "Jüdisch-Muslimische Leitkultur", sic) und beginnt so:

Sind sie je durch eines der vielen Jüdischen Museen gegangen, die seit der Shoah auf deutschem und österreichischem Boden entstanden? Und sind sind sie irgendwann noch einmal durch ein weiteres Jüdisches Museum in einer beliebigen anderen Stadt gegangen? Dann wird Ihnen aufgefallen sein, dass die Erzählung der beiden Museen sich gleicht wie eine Fernsehschmonzette der anderen. Der Jüdische-Museums-Plot funktionier grob so: Juden und Jüdinnen waren bis ins 18. Jahrhundert hinein Mitglieder ausgegrenzter religiöser Gemeinschaften, die unter den damals üblichen Pogromen und Vertreibungen litten. Zeitgenössische Abbildungen zeigen langbärtige Figuren mit krummen Rücken und vergeistigter Gestik, häufig kleiner als die umstehenden Christenmenschen, häufig mit ulkigen Hüten auf dem Kopf. Neben einem Diskriminierungszeitstrahl stehen einige Vitrinen mit Kultgegenständen, Hochzeitsgewändern und Beschneidungswerkzeugen ....

Am Ende steht:
Entweder, es gelingt Juden und Jüdinnen wie Muslim*innen, in Deutschland zu leben. Oder beiden nicht. Die jüdisch-muslimische Leitkultur ist die Konsequenz aus der Einsicht, dass die plurale Gesellschaft nicht nur auf Vielfalt basiert, sondern dass sie aus dieser Vielfalt auch ihre Widerstandsfähigkeit schöpft


Wer Bedarf nach gesellschaftlichen Analysen hat, die nicht nur ritualisierte Vergangenheitsbewältigung betreiben sondern die Gegenwart bewältigen wollen, und dabei vor provokanten Aussagen nicht zurückscheuen, dem sei dieses Buch empfohlen.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 2. Okt 2020, 14:39

Teeernte hat geschrieben:(02 Oct 2020, 12:31)

Das kann nur in einer religiösen (Katholischen) Ecke in D stattfinden - wo RELIGION vor Gleichberechtigung kommt.


Hier ist eine islamische Ecke in D.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Keinen_Faschismus! » Di 13. Okt 2020, 05:53

JJazzGold hat geschrieben:(02 Oct 2020, 14:19)
Denn wenn etwas geprägt wird, dann die nachwachsenden Generationen von Muslimen von dieser Gesellschaft in Deutschland, im Zuge zur Verfügung stehender Bildung, Wirtschaft, Technologie und last not least der Libaralität, die damit verbunden ist.

Integration ist keine Einbahnstraße!

Natürlich wird Deutschland auch islamischer und daran ist überhaupt nicht schlechtes. Wussten sie, dass „Islam“ übersetzt „Frieden“ heißt?

Mehr Islam bedeutet also auch ein friedlicheres „Deutsch“land. :)
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Adam Smith
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Adam Smith » Di 13. Okt 2020, 07:11

Keinen_Faschismus! hat geschrieben:(13 Oct 2020, 05:53)

Integration ist keine Einbahnstraße!

Natürlich wird Deutschland auch islamischer und daran ist überhaupt nicht schlechtes. Wussten sie, dass „Islam“ übersetzt „Frieden“ heißt?

Mehr Islam bedeutet also auch ein friedlicheres „Deutsch“land. :)


Islam bedeutet übersetzt "Unterwerfung". Das gilt besonders für Muslime die nicht richtig glauben. Die Schuld an der Gewalt und dem Krieg liegt demnach in den Herkunftsländern daran, dass einige Muslime nicht richtig glauben. Dieses muss natürlich geändert werden.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Billie Holiday
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Billie Holiday » Di 13. Okt 2020, 07:29

Keinen_Faschismus! hat geschrieben:(13 Oct 2020, 05:53)

Integration ist keine Einbahnstraße!

Natürlich wird Deutschland auch islamischer und daran ist überhaupt nicht schlechtes. Wussten sie, dass „Islam“ übersetzt „Frieden“ heißt?

Mehr Islam bedeutet also auch ein friedlicheres „Deutsch“land. :)


Es gibt nicht ein islamisches Land, in das nicht-muslimische Menschen massenhaft strömen, um dort zu leben. Es gibt auch keines, in dem die Menschen (vor allem Frauen, Homosexuelle, Atheisten, Andersgläubige...) individuelle Freiheiten haben. Gleichberechtigung und Emanzipation sind dort auch eher Fremdwörter - egal, man kann nicht alles haben.
Andersrum strömen Muslime in nicht-muslimische Länder. Woran das wohl liegen mag.
Deine rosa Träume sind niedlich, aber völlig realitätsfern. Aber die Jungs sind schon hübsch anzusehen, gell?
:dead:
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon JJazzGold » Di 13. Okt 2020, 07:43

Keinen_Faschismus! hat geschrieben:(13 Oct 2020, 05:53)

Integration ist keine Einbahnstraße!

Natürlich wird Deutschland auch islamischer und daran ist überhaupt nicht schlechtes. Wussten sie, dass „Islam“ übersetzt „Frieden“ heißt?

Mehr Islam bedeutet also auch ein friedlicheres „Deutsch“land. :)


Machen Sie sich erst einmal sachkundig, bevor Sie mich ansprechen.
Weder wird Deutschland islamischer, noch wird es friedlicher, schon gar nicht, wenn deutsche Rednecks jeden Schmarrn glauben, der ihr Unwissen bedienen und sie steuern soll.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon naddy » Di 13. Okt 2020, 14:12

Keinen_Faschismus! hat geschrieben:(13 Oct 2020, 05:53)

Integration ist keine Einbahnstraße!

Tatsächlich nicht? Diese wichtige Erkenntnis sollte dem bpb keinesfalls vorenthalten werden. Dort ist man nämlich immer noch der Meinung:

Bundeszentrale für politische Bildung hat geschrieben:"Übersetzt aus dem Lateinischen heißt dieses Wort "Wiederherstellung eines Ganzen". Im deutschen Sprachgebrauch kann es auch als "Eingliederung" verstanden werden.".
(f.v.m.).

Stellt sich die Frage, wer sich da in was "eingliedern" soll, 5 Prozent in 95, oder vielleicht doch eher umgekehrt?
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Elmar Brok » Di 13. Okt 2020, 14:21

naddy hat geschrieben:(13 Oct 2020, 14:12)

Tatsächlich nicht? Diese wichtige Erkenntnis sollte dem bpb keinesfalls vorenthalten werden. Dort ist man nämlich immer noch der Meinung:

(f.v.m.).

Stellt sich die Frage, wer sich da in was "eingliedern" soll, 5 Prozent in 95, oder vielleicht doch eher umgekehrt?

Die Definition beschreibt aber eher das Ziel und weniger den Weg. Denn damit sich die 5% überhaupt eingliedern können, müssen die 95% diese Eingliederung auch befürworten.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon McKnee » Di 13. Okt 2020, 14:22

Keinen_Faschismus! hat geschrieben:(13 Oct 2020, 05:53)

Integration ist keine Einbahnstraße!



Integration ist ein Zugehen auf den, der sich integrieren will, ohne ihn zu vereinnahmen. Er bekommt die Rechte, auch seinen Glauben leben zu dürfen, so lange dies verfassungskonform geschieht. Er hat keinen Anspruch darauf, dass sich die Gesellschaft an seinem Glauben ausrichtet und ihn als festen Bestandteil aufnimmt.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Elmar Brok » Di 13. Okt 2020, 14:28

Keinen_Faschismus! hat geschrieben:(13 Oct 2020, 05:53)

Integration ist keine Einbahnstraße!

Natürlich wird Deutschland auch islamischer und daran ist überhaupt nicht schlechtes. Wussten sie, dass „Islam“ übersetzt „Frieden“ heißt?

Mehr Islam bedeutet also auch ein friedlicheres „Deutsch“land. :)

Pauschal mehr oder weniger Islam bedeutet ersteinmal überhaupt nichts. Außer dass es mehr oder weniger Muslime in Deutschland gibt. Wie sich mehr Muslime auf Deutschland auswirken/auswirken würden, ist offen. Das hängt von unzähligen Umständen ab. Wie wird der muslimische Glaube ausgelebt? Toleranz von Andersdenkenden? Wie reagiert die nicht-muslimische Bevölkerung? usw.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon naddy » Di 13. Okt 2020, 14:38

Elmar Brok hat geschrieben:(13 Oct 2020, 14:21)

Denn damit sich die 5% überhaupt eingliedern können, müssen die 95% diese Eingliederung auch befürworten.


Das wird vermutlich in dem Maße geschehen, in dem die "Eingliederung" gelingt. Etwas völlig Fremdes wird es da deutlich schwerer haben, als etwas Ähnliches. Liegt doch auf der Hand, oder?

"Integration" beschreibt einen sukzessive voranschreitenden Prozeß, auf den man sich als "Hinzugekommener" entweder einläßt, oder eben nicht. Niemand wird gezwungen unter Verhältnissen zu leben, die ihm nicht behagen. Das würde ich mir auf jeden Fall klarmachen bevor ich mich entscheiden würde, etwa in den Iran oder nach Saudi-Arabien einzuwandern.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Keinen_Faschismus! » Di 13. Okt 2020, 14:48

Elmar Brok hat geschrieben:(13 Oct 2020, 14:28)
Wie sich mehr Muslime auf Deutschland auswirken/auswirken würden, ist offen.

Das kann man so nicht stehen lassen.
Wir haben in den letzten Jahrzehnten einen großen Zuwachs an Muslimen und gleichzeitig einen erfreulichen Rückgang von Kriminalität!

Das ist doch also mehr als eindeutig, dass Islam auch in der Praxis Frieden heißt und Deutschland durch mehr Muslime ein friedlicheres und weniger kriminelles Land geworden ist :).
Das ist durchaus ein Grund zur Freude und eine starke Ermutigung für die Zuwanderung weiterer Muslime :).
Oder siehst du das anders?
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 13. Okt 2020, 14:55

Keinen_Faschismus! hat geschrieben:(13 Oct 2020, 14:48)

Wir haben in den letzten Jahrzehnten einen großen Zuwachs an Muslimen und gleichzeitig einen erfreulichen Rückgang von Kriminalität!

Das ist wirklich super! Jetzt müssen nur noch alle Menschen in Deutschland zum Islam konvertieren und dann gibt es keine Kriminalität mehr! :thumbup:
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Keoma » Di 13. Okt 2020, 15:00

naddy hat geschrieben:(13 Oct 2020, 14:38)

Das wird vermutlich in dem Maße geschehen, in dem die "Eingliederung" gelingt. Etwas völlig Fremdes wird es da deutlich schwerer haben, als etwas Ähnliches. Liegt doch auf der Hand, oder?

"Integration" beschreibt einen sukzessive voranschreitenden Prozeß, auf den man sich als "Hinzugekommener" entweder einläßt, oder eben nicht. Niemand wird gezwungen unter Verhältnissen zu leben, die ihm nicht behagen. Das würde ich mir auf jeden Fall klarmachen bevor ich mich entscheiden würde, etwa in den Iran oder nach Saudi-Arabien einzuwandern.


Im Zweifelsfall nimmt das Beste aus zwei Welten, die europäischen Sozialsysteme und seinen religiösen Eifer.
Siehe den Persienverehrer Özuguz.
Auch Moralapostel sollten, aus Gründen der Abschreckung, dann und wann gekreuzigt werden.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Keoma » Di 13. Okt 2020, 15:01

Keinen_Faschismus! hat geschrieben:(13 Oct 2020, 14:48)

Das kann man so nicht stehen lassen.
Wir haben in den letzten Jahrzehnten einen großen Zuwachs an Muslimen und gleichzeitig einen erfreulichen Rückgang von Kriminalität!

Das ist doch also mehr als eindeutig, dass Islam auch in der Praxis Frieden heißt und Deutschland durch mehr Muslime ein friedlicheres und weniger kriminelles Land geworden ist :).
Das ist durchaus ein Grund zur Freude und eine starke Ermutigung für die Zuwanderung weiterer Muslime :).
Oder siehst du das anders?


Nette Provokation.
Nur das keiner darauf hereinfällt.
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